Die Türken und die Kurden....

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Berk
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Berk » Do 22. Okt 2009, 20:55

dreizehn hat geschrieben:
das ist die chp -->
Canan Aritman überstreitet ihrer Grenzen
Es ist kaum ein Anfangsverdacht. Dennoch erregt er die Gemüter in der Türkei. Eine Politikerin unterstellt Staatschef Gül, ein halber Armenier zu sei
n.
http://de.timeturk.com/Canan-Aritman-ub ... aberi.html

das ist rassismus pur .

ich nehme an , dass die frau aritman noch immer mitglied der cph ist , oder ?


lies dir mein Letzten Absatz noch mal durch langsam wird es langatmig dir alles bis auf das kleinste Detail zu erklären. :roll: :comfort:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon dreizehn » Do 22. Okt 2009, 21:07

Berk hat geschrieben:
lies dir mein Letzten Absatz noch mal durch langsam wird es langatmig dir alles bis auf das kleinste Detail zu erklären. :roll: :comfort:



lieber berk ,

für ihren besseren verständniss .

der baykal ist nicht der einzige sondern wie sie sehen , einer von vielen ( das ist die chp )


im übrigen ist das auch nicht seit dem der baykal da ist , sondern seit vielen jahrzehnten die ideologie dieser partei .
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Ferit » Do 22. Okt 2009, 21:52

dreizehn hat geschrieben:
das ist die chp -->
Canan Aritman überstreitet ihrer Grenzen
Es ist kaum ein Anfangsverdacht. Dennoch erregt er die Gemüter in der Türkei. Eine Politikerin unterstellt Staatschef Gül, ein halber Armenier zu sei
n.
http://de.timeturk.com/Canan-Aritman-ub ... aberi.html

das ist rassismus pur .

ich nehme an , dass die frau aritman noch immer mitglied der cph ist , oder ?


Was ist an dieser Unterstellung so schlimm? Ist es etwa ein Problem, wenn Gül tatsächlich ein halber Armenier sei? ;)
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Talyessin » Do 22. Okt 2009, 23:47

Berk hat geschrieben:
CHP = "Die Republikanische Volkspartei (Cumhuriyet Halk Partisi, CHP) ist eine politische Partei in der Republik Türkei.

Sie ist Mitglied der Sozialistischen Internationalen, des globalen Zusammenschlusses der sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien, dem auch die deutsche SPD, die schweizerische SP sowie die österreichische SPÖ angehören, und ist assoziiertes Mitglied (Beobachterstatus) der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE)."

Das der Baykal die Partei Missbraucht ist ein anderes Thema. ;)


Ganz ehrlich - ich frag mich auch schon länger, warum die SPE und die SI die CHP noch nicht ausgeschlossen haben. Aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Ferit » Fr 23. Okt 2009, 09:58

Talyessin hat geschrieben:
Ganz ehrlich - ich frag mich auch schon länger, warum die SPE und die SI die CHP noch nicht ausgeschlossen haben. Aber das ist ein anderes Thema.


Zu Zeiten der Weimarer Republik brauchten die Sozialisten (USPD, KPD) für die damalige SPD das Wort "Sozialfaschisten". Das ist für die heutige CHP sehr treffend!
Zuletzt geändert von Ferit am Fr 23. Okt 2009, 09:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Talyessin » Fr 23. Okt 2009, 12:43

Ferit hat geschrieben:
Zu Zeiten der Weimarer Republik brauchten die Sozialisten (USPD, KPD) für die damalige SPD das Wort "Sozialfaschisten". Das ist für die heutige CHP sehr treffend!


Das hat aber einen anderen Hintergrund. Damit würden wir uns ganz schnell vom Thema verabschieden. Es gab mal, ist aber schon drei oder vier Jahre her einen guten Bericht auf der Seite 3 der SZ über die CHP und deren Vorsitzenden. War ganz aufschlussreich, vor allem ist in der türkischen Gesetzgebung die innerpateiliche Demokratie nicht verankert und daher geniesst der Vorsitzende immer etwas sehr viel macht.

Ok - aber jetzt wirds OT ;)
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon BruceLee » Fr 23. Okt 2009, 13:00

Talyessin hat geschrieben:
JEDES Volk hat Recht auf Seperatismus, egal ob Kurden, Basken, Galicier, Bayern usw.


Gut zu wissen für uns Türken in Deutschland, in den Gebieten wo wir die Mehrheitsbevölkerung stellen und ein Zusammenleben mit den Zuwanderern der Vergangenheit für uns nicht mehr in Betracht kommt. :lol:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Ferit » Fr 23. Okt 2009, 18:12

Talyessin hat geschrieben:
Das hat aber einen anderen Hintergrund. Damit würden wir uns ganz schnell vom Thema verabschieden. Es gab mal, ist aber schon drei oder vier Jahre her einen guten Bericht auf der Seite 3 der SZ über die CHP und deren Vorsitzenden. War ganz aufschlussreich, vor allem ist in der türkischen Gesetzgebung die innerpateiliche Demokratie nicht verankert und daher geniesst der Vorsitzende immer etwas sehr viel macht.

Ok - aber jetzt wirds OT ;)


Es hatte zur WR-Zeiten zwar einen anderen Hintergrund, treffend bleibt aber der Begriff für die CHP auf jeden Fall. ;)
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Talyessin » Fr 23. Okt 2009, 19:47

BruceLee hat geschrieben:
Gut zu wissen für uns Türken in Deutschland, in den Gebieten wo wir die Mehrheitsbevölkerung stellen und ein Zusammenleben mit den Zuwanderern der Vergangenheit für uns nicht mehr in Betracht kommt. :lol:


Da kommt immer noch die Frage, wer zuerst da war. :comfort:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Ferit » Fr 23. Okt 2009, 21:05

Talyessin hat geschrieben:
Da kommt immer noch die Frage, wer zuerst da war. :comfort:


Das erinnert mich ja an die Argumentation der Armenier, Kurden, Griechen, Assyrer. :mrgreen:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon BruceLee » Fr 23. Okt 2009, 21:57

Talyessin hat geschrieben:
Da kommt immer noch die Frage, wer zuerst da war. :comfort:


Dann müssen wir nur noch klären, wer vor den Deutschen auf heutigem deutschen Territorium war und wohin mit den heutigen Deutschen gegangen werden soll. Die Indianer lassen grüssen, die arme US-Bevölkerung muss auch wieder auswandern. :lol:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon dreizehn » Fr 23. Okt 2009, 23:10

Ferit hat geschrieben:
Was ist an dieser Unterstellung so schlimm? Ist es etwa ein Problem, wenn Gül tatsächlich ein halber Armenier sei? ;)


fragen sie doch die frau Canan Aritman warum sie das thematisiert .

wenn sie es als nicht schlimm empfinden , sollten sie mal sowas lesen -->


Diese Rassengesetze unterscheiden auch in Halb und Vierteljuden
,.....


http://www.annefrankinfo.de/

aber um das zu verstehen sind sie mit ihrer nationalistischen erziehung nicht fähig und empfinden es nicht schlimm :angry: .
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Talyessin » Fr 23. Okt 2009, 23:13

Ferit hat geschrieben:
Das erinnert mich ja an die Argumentation der Armenier, Kurden, Griechen, Assyrer. :mrgreen:


Was soll falsch daran sein. Sowohl Armenier als Kurden waren genauso früher da, wie die Basken, Waliser, Bayern usw.
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Talyessin » Fr 23. Okt 2009, 23:14

BruceLee hat geschrieben:
Dann müssen wir nur noch klären, wer vor den Deutschen auf heutigem deutschen Territorium war und wohin mit den heutigen Deutschen gegangen werden soll. Die Indianer lassen grüssen, die arme US-Bevölkerung muss auch wieder auswandern. :lol:


Nun, auf dem heutigen Terrritorium waren die Stämme der Germanen, aus denen irgendwann die Deutschen wurden. :hat:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon dreizehn » Fr 23. Okt 2009, 23:46

Talyessin hat geschrieben:
Was soll falsch daran sein. Sowohl Armenier als Kurden waren genauso früher da, wie die Basken, Waliser, Bayern usw.


das ist die nationalistische türkische logik .

alles was ein türke anfasst wird ur- türkisch :irony:

mfg
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Berk » Sa 24. Okt 2009, 14:34

dreizehn hat geschrieben:

lieber berk ,

für ihren besseren verständniss .

der baykal ist nicht der einzige sondern wie sie sehen , einer von vielen ( das ist die chp )


im übrigen ist das auch nicht seit dem der baykal da ist , sondern seit vielen jahrzehnten die ideologie dieser partei .

Ha ha ha :roll:
für ihr besseres Verständnis,
Unter der Führung Baykals wendet sich die Partei zunehmend von der Linken ab und steht dem rechten Lager näher als früher. Der Einsatz für Gewerkschaftsrechte, den demokratischen Ausgleich mit den Minderheiten, Meinungsfreiheit und Mitbestimmung trat zurück.
Ja dreizehner nicht erst seit dem Baykal an der Führung ist sondern schon viel früher.
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Berk » Sa 24. Okt 2009, 14:38

Talyessin hat geschrieben:
Was soll falsch daran sein. Sowohl Armenier als Kurden waren genauso früher da, wie die Basken, Waliser, Bayern usw.

Und ,mal naiv fragend, machen wir mit Grenzverschiebungen und Ethnischen Säuberungen?
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon Ferit » Sa 24. Okt 2009, 15:16

dreizehn hat geschrieben:
das ist die nationalistische türkische logik .

alles was ein türke anfasst wird ur- türkisch :irony:

mfg


Du redest Unsinn, du kleiner, nationalistischer Daschnakarmenier. Sind alle armenischen Eltern so wie deine?
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon BruceLee » Sa 24. Okt 2009, 16:22

Talyessin hat geschrieben:
Nun, auf dem heutigen Terrritorium waren die Stämme der Germanen, aus denen irgendwann die Deutschen wurden. :hat:


Ist es die Schuld der Türken, Iraner und der Araber, dass die Kurden, wenn sie angeblich schon Tausende von Jahren da sind, bislang keinen eigenen Staat zu gründen imstande waren? Entweder gibt man allen Völkern ohne Staat einen eigenen Staat, oder man hört auf weiterhin mit zweierlei Mass zu messen. Kein Staat der Welt rückt freiwillig Land heraus. Im Nordirak hätten sie dank Uncle Sam alle Freiheiten der Welt. Wenn wir Türken uns hier in Deutschland 10 mal so schnell vermehren würden als die Deutschen, könnte uns Deutschland nach dieser Logik spätestens in 200 Jahren keinen eigenen Staat mehr verwehren. Muttersprachlichen Unterricht habe ich in Deutschland auch nicht genossen, ballere deswegen trotzdem nicht durch die Gegend rum. Wie es sich schon aus dem Wort heraus intepretieren lässt, ist es die hauptsächlige Aufgabe der Mutter, bzw. der Eltern, ihren Kindern die Muttersprache weiter zu geben. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, dies in dafür vorgesehene Kurse, oder als zweite Sprache in der Schule/Uni zu erlernen. Oder im Zeitalter des Internets durch Online-Kurse ..... Ansonsten steht jedem Kurden mit türkischer Staatsangehörigkeit weiterhin alle Türe und Tore bis hin zum Staats- oder Ministerpresidenten-Posten offen, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstossen. Separatismus aber verstösst nun mal gegen geltendes (TR) Recht. Da kann die EU noch so weiter rumhampeln, sobald diese Regierung hoffentlich ausscheidet, wird der PKK weiterhin die Eier abgeschnitten, statt wie bisher mit Samthandschuhen angefasst. Und hoffentlich auch die EU-Beitrittsverhandlungen gekündigt. :hat:
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Re: Die Türken und die Kurden....

Beitragvon dreizehn » Sa 24. Okt 2009, 20:16

Ferit hat geschrieben:
Du redest Unsinn, du kleiner, nationalistischer Daschnakarmenier. Sind alle armenischen Eltern so wie deine?


tsts....

wiedereinmal die persönlichen beleidigungen :cry2:

im übrigen bin ich nicht klein und könnte auch vom alter her ihr vater sein . :yawn:

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