IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
Kardux
Beiträge: 2868
Registriert: Fr 29. Mär 2013, 16:48
Benutzertitel: کوردستان زیندووە

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Kardux » Fr 17. Okt 2014, 19:28

Bahram Kermani hat geschrieben:Klingt ganz schön grosskotzig wie sonst alles, was ich von dir gelesen habe.


Großkotzig oder nicht - der Iran sollte sich weniger im Libanon, Irak, oder Syrien einmischen und stattdessen mal seine Probleme im Inland lösen.

Bahram Kermani hat geschrieben:Barzani hat unserem Aussenminister vor enigen Wochen vor laufenden Kameras dafür gedankt, dass Iran als erster Staat überhaupt und sehr schnell Waffen an die Kurden geliefert hat. Dass Erbil noch nicht gefallen ist, ist auf unsere Hilfe zurückzuführen.


Ich glaube Sie sind sehr schlecht informiert oder verfolgen nur IRI- Propaganda. Der einzige Grund weshalb Erbil nicht gefallen ist waren die Luftangriffe der USA ! Mag sein das Iraner in Jalawla und Kerkuk der PUK unter die Arme greifen, aber selbst iranische Militärs sagten das es Gebiete in Kurdistan gibt die zu ihrer roten Linie gehören. Wenn der Iran den Kurden hilft tut er es auch nie uneigennützig. Oder was denken Sie hätte der Iran getan wenn ISIS Kurdistan überrollt hätte und eine Grenze zum Iran (Pênjwîn, Hecî Omeran, Helebce) gehabt hätte ? Kurdistan dient dem Iran als Puffer, deshalb werden die Kurden auch unterstützt, großkotzig hin oder her...

Bahram Kermani hat geschrieben:Du bist falsch gewickelt, wenn Du denkst, ich würde wegen Dir die Kurden beschimpfen, das mag deine Absicht sein, funktioniert aber bei mir nicht, da mein Vater ein Kurde ist und damit ein iranischer Patriot.

Dann seien Sie doch stolz auf Ihren Iran der wöchentlich Kurden wegen "homosexuellen Handlungen" oder "Drogenkonsums" öffentlich auf Kränen hängt. Ohne Sie zu kennen würde ich mal raten und sagen das Sie aus Kermanshah stammen ;)
Ihresgleichen hat sich während den Massakern an den Kurden als IRI- loyal bewiesen - achso ich meinte iranische Patrioten. Chalchali lässt schön grüßen...

Bahram Kermani hat geschrieben:Iraner sind auch Kurden und Kurden sind alle Iraner. Da passt kein Blatt Papier dazwischen.


Wenn dann heißt es Eran. Aber wir haben in der Geschichte ja gesehen wie eranisch regiert wird...
Der Iran (offizielle Bezeichnung) war schon immer ein Synonym für Persien, und wird es wohl immer bleiben. Auch wenn in der iranischen Geschichte größtenteils Torks regierten war der Iran immer von der persischen Leitkultur abhängig - auch heute. Dieses iranische Zusammengehörigkeitsgefühl von dem so oft geredet wird existiert gar nicht. Speziell Belutschen und Kurden wollen sich trennen. Es gibt sogar Strömungen in Ardabil und anderen Azeri- Städten im Iran die von "Südaserbaidschan" sprechen.

Ich persönlich halte nichts von Ihrem hier suggerierten Pan- Iranismus. Das ist nichts weiter als eine Idee des persischen Nationalismus um iranische Völker anzulocken...

Der Iran ist nicht weniger Antikurdisch wie die Türkei, nur in einer anderen Art und Weise. Die Türkei versuchte die kurdische Existenz konsequent zu leugnen. Die Perser versuchten die Kurden als iranisches Volk verschmelzen zu lassen.
Make Kurdistan Free Again...
Bahram Kermani

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 19:47

Ich bin gern bereit, mit dir sachlich zu diskutieren, werde also auf alle deine Behauptungen eingehen.

Vorher müsst Du unbedingt aber folgendes belegen:
Ich persönlich halte nichts von Ihrem hier suggerierten Pan- Iranismus.


Das ist mein 12. Beitrag. Verlinke oder zitieren den Satz von mir, in dem ich Islam auch nur erwähnt habe, den Pan-Islamismus schenke ich Dir.

Beweise, dass Du kein Troll bist. Dann sehen wir weiter. Bis gleich.
Demolit

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Demolit » Fr 17. Okt 2014, 19:49

Seine Beiträge beweisen, dass er kein Troll ist, denn - man mag sie teilen oder nicht - sie haben Substanz - und jetzt du...beweise !
Marie-Luise

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Marie-Luise » Fr 17. Okt 2014, 19:58

Demolit » Fr 17. Okt 2014, 19:49

und jetzt du...beweise !


Genau.

:D
Zuletzt geändert von Marie-Luise am Fr 17. Okt 2014, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
Bahram Kermani

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 20:03

Berk » Mi 15. Okt 2014, 14:36 hat geschrieben:Wie kann man es vertreten, dass man einer terroristische Vereinigung Waffen liefert?

Herr Kauder von der CDU kann es scheinbar vertreten. Man stelle sich vor, Türkei oder Iran hätten Waffen an die RAF geliefert.
Demolit

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Demolit » Fr 17. Okt 2014, 20:12

Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 19:03 hat geschrieben:Herr Kauder von der CDU kann es scheinbar vertreten. Man stelle sich vor, Türkei oder Iran hätten Waffen an die RAF geliefert.


ach...meine Güte..kannst du dir nicht ein iranisches Propaganda-Forum aussuchen.

Ist das ein Elend mit der Meinung in dä Wält. Was soll ich mit sonner Meinung von einem Ajatollah in einem Forum der westlichen Welt...

geht schon gut los..der Herr Kauder wird von nem kleine Irani angemacht..

hat was... ;)

unglaulich...

Hier was für dich auf Englisch, damit du Mossagdegh gleich bringen kannst.

http://www.youtube.com/watch?v=jHKyhtzUPAs
Bahram Kermani

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 20:26

Tom Bombadil » Mi 15. Okt 2014, 09:06 hat geschrieben:Ist es denn nicht das gute Recht der Türkei, ihre Grenzen zu kontrollieren? Nicht falsch verstehen, ich finde es auch extrem verwerflich, dass Erdogan mit der IS kuschelt, aber das kann auch nicht alles rechtfertigen. Es wäre von den Kurden mMn. viel schlauer, Kobane komplett aufzugeben und in die Türkei zu flüchten. IS wird nur eine vorübergehende Erscheinung sein, sollen sie doch den zerstörten Steinhaufen haben, es dürfen nur keine Menschen zurück bleiben.


Die Rolle der Türkei im Syrienkrieg ist recht fragwürdig. Im Grunde genommen bedauert Erdogan aber, dass er in Syrien gegen Assad interveniert und die Jihadisten massiv unterstützt hat. Man sollte bedenken, dass die Türkei als die Hauptverliererin des gesamten Konflikts dastehen kann. Mittelfristig wird Ankara deshalb zu ihrer alten Politik der Verständigung mit Assad zurückkehren. Das wichtigste Problem für die gesamte Region ist sowieso der Separatismus (islamistischer S. durch ISIS und nationalistischer S. durch die Pkk und Barzani) und das kann man nur gemeinsam mit Iran und Syrien (und auch Irak) effektiv bekämpfen.
Zuletzt geändert von Bahram Kermani am Fr 17. Okt 2014, 20:32, insgesamt 4-mal geändert.
Demolit

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Demolit » Fr 17. Okt 2014, 20:28

Kann ich mal ne Antwort auf meine Frage nach den legitimen Rechten Israels in der Levante aus sich des Irans aus dem Munde eines iranischen Propagandisten haben
Bahram Kermani

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 20:35

Challenger » Mi 15. Okt 2014, 09:34 hat geschrieben:Kobane aufgeben? Es geht hier um mehr als eine Stadt..für die Kurden und auch für den IS.


Die Bedeutung von Kobane liegt nur darin, dass es in der Reichweite der westlichen Fernsehkameras liegt. Tief in Syrien und im Irak hat ISIS viel schrecklichere Verbrechen begangen. Diese kann aber weder CNN noch BBC filmen. niemand kann das. Darum reden wir nicht über die.
Zuletzt geändert von Bahram Kermani am Fr 17. Okt 2014, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 56522
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 12:21

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon zollagent » Sa 18. Okt 2014, 10:52

Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 20:26 hat geschrieben:
Die Rolle der Türkei im Syrienkrieg ist recht fragwürdig. Im Grunde genommen bedauert Erdogan aber, dass er in Syrien gegen Assad interveniert und die Jihadisten massiv unterstützt hat. Man sollte bedenken, dass die Türkei als die Hauptverliererin des gesamten Konflikts dastehen kann. Mittelfristig wird Ankara deshalb zu ihrer alten Politik der Verständigung mit Assad zurückkehren. Das wichtigste Problem für die gesamte Region ist sowieso der Separatismus (islamistischer S. durch ISIS und nationalistischer S. durch die Pkk und Barzani) und das kann man nur gemeinsam mit Iran und Syrien (und auch Irak) effektiv bekämpfen.

Im Prinzip ist Assad der große Verlierer. Durch seine Gewaltaktionen gegen demonstrierende Bürger hat er den Niedergang seine Regimes eingeleitet und heute ist er nur noch ein Warlord unter vielen in Syrien. Und daß die Türkei in Syrien intervenieren würde, ist nicht zu sehen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Bahram Kermani

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Bahram Kermani » Sa 18. Okt 2014, 11:29

zollagent » Sa 18. Okt 2014, 09:52 hat geschrieben:Im Prinzip ist Assad der große Verlierer. Durch seine Gewaltaktionen gegen demonstrierende Bürger hat er den Niedergang seine Regimes eingeleitet und heute ist er nur noch ein Warlord unter vielen in Syrien. Und daß die Türkei in Syrien intervenieren würde, ist nicht zu sehen.

Assad hat die Lage von Anfang an richtig eingeschätzt. Das bedeutet aber nicht, dass er immer richtig gehandelt hat, das nicht. Er hat schon vor vier Jahren auf Terrorismus in Syrien hingewiesen, als Merkel und co in Syrien nach Assad das neue Schweden sehen wollten. Damaskus und Umgebung sind heute froh, dass Assad immer noch dort das Sagen hat und nicht der ISIS. Oder hast du irgendwelche Zweifel, dass ohne Assad heute auch Damaskus fest in der Hand des ISIS wäre? Der Westen kann seinen komischen Export Namens Demokratie in Zukunft in die Mottenkiste tun und für sich behalten, da sein trojanisches Pferd Namens Demokratie inzwischen vollständig entlarvt ist. Lybien hat das trojanische Pferd ja nicht überlebt, es existiert als Staat gar nicht mehr und Afghanistan, Irak und Syrien sind sozusagen dank USA und Westen schon hirntot. Die Menschen im Iran, auch diejenige, die dem Westen zugeneigt sind bzw. waren, sehen das ganze Schlamassel um ihr Land herum, den der Westen überall angerichtet hat und möchten ihr Land lieber selber refomieren. Merkel's und Obama' Politik bietet jedenfalls keine adäquate Lösung für die internationalen Konflikte, sondern führt diese schnurstracks in die Sackgasse. Ukraine lässt grüssen.
Zuletzt geändert von Bahram Kermani am Sa 18. Okt 2014, 11:32, insgesamt 2-mal geändert.
Demolit

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Demolit » Sa 18. Okt 2014, 11:34

Bahram Kermani » Sa 18. Okt 2014, 10:29 hat geschrieben:Assad hat die Lage von Anfang an richtig eingeschätzt. Das bedeutet aber nicht, dass er immer richtig gehandelt hat, das nicht. Er hat schon vor vier Jahren auf Terrorismus in Syrien hingewiesen, als Merkel und co in Syrien nach Assad das neue Schweden sehen wollten. Damaskus und Umgebung sind heute froh, dass Assad immer noch dort das Sagen hat und nicht der ISIS. Oder hast du irgendwelche Zweifel, dass ohne Assad heute auch Damaskus fest in der Hand des ISIS wäre? Der Westen kann seinen komischen Export Namens Demokratie in Zukunft in die Mottenkiste tun und für sich behalten, da sein trojanisches Pferd Namens Demokratie inzwischen vollständig entlarvt ist. Lybien hat das trojanische Pferd ja nicht überlebt, es existiert als Staat gar nicht mehr und Afghanistan, Irak und Syrien sind sozusagen dank USA und Westen schon hirntot. Die Menschen im Iran, auch die dem Westen zugeneigt sind bzw. waren, sehen das ganze Schlamassel, den der Westen überall angerichtet hat und möchten ihr Land selber refomieren. Merkel's und Obama' Politik bietet keine adäquate Lösung für die internationalen Konflikte, sondern führt diese schnurstracks in die Sackgasse. Ukraine lässt grüssen.


[u]ach[/u,]Den Scheizz in der Ukraine haben die Beiden los getreten ? Ja dnn wissen wir ja wessen Geistes Kind hier schreibt.

Und wer hat eigentlich dem Typen mit dem schwarzen Turban, der den Scheizz im Iran losgetreten hat, jahrelang Asyl und Schutz geboten.......Moskau ?
Bahram Kermani

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Bahram Kermani » Sa 18. Okt 2014, 11:46

Platon » So 12. Okt 2014, 12:22 hat geschrieben:Es hängt am Ende natürlich vom politischen Willen der Teilnehmer ab.

Wenngleich sich Teile der NATO ja unlängst am Krieg gegen den IS beteiligen indem sie Kampfeinsätze fliegen wie Franzosen, Amerikaner und Briten oder Versorgungsgüter liefern wie z.B. Deutschland.

Würde der Bündnisfall denn eintreten wenn der IS in den USA, Frankreich, England oder Deutschland einen Terroranschlag verübt?

Es handelt sich bei den meisten Luftangriffen offenbar um Scheinngriffe. Im deutschen Fernsehen waren kürzlich kurdische Flüchtlinge zu sehen, die sich wunderten, warum man die Bomben hinter den Linien des ISIS und in dessen Rücken abwirft und ihn so regelrecht nach Kobane hineintreibt.
Zuletzt geändert von Bahram Kermani am Sa 18. Okt 2014, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Kardux
Beiträge: 2868
Registriert: Fr 29. Mär 2013, 16:48
Benutzertitel: کوردستان زیندووە

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Kardux » Sa 18. Okt 2014, 18:10

Bahram Kermani hat geschrieben:Das ist mein 12. Beitrag. Verlinke oder zitieren den Satz von mir, in dem ich Islam auch nur erwähnt habe, den Pan-Islamismus schenke ich Dir.

Beweise, dass Du kein Troll bist. Dann sehen wir weiter. Bis gleich.


Ich schrieb von Pan- Iranismus. Sie sollten erst gründlich lesen, bevor Sie andere User als Troll bezeichnen. Aber es ist ja erst ihr 12. Beitrag, ich verzeihe es Ihnen :D
Make Kurdistan Free Again...
Demolit

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Demolit » Sa 18. Okt 2014, 19:53

Bahram Kermani » Sa 18. Okt 2014, 10:46 hat geschrieben:Es handelt sich bei den meisten Luftangriffen offenbar um Scheinngriffe. Im deutschen Fernsehen waren kürzlich kurdische Flüchtlinge zu sehen, die sich wunderten, warum man die Bomben hinter den Linien des ISIS und in dessen Rücken abwirft und ihn so regelrecht nach Kobane hineintreibt.


Du bist auch son Scheinposter

echt ;)
Marie-Luise

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Marie-Luise » Sa 18. Okt 2014, 19:57

Demolit » Sa 18. Okt 2014, 19:53

Du bist auch son Scheinposter

echt ;)


Den Eindruck teile ich, BTW.

Die Hürriyet Daily Times bringt hier einen Artikel, in dem ein verwundeter PKK-Terrorist sich als ISIL-Terrorist ausgab und umsonst in der Türkei behandelt wurde:

http://www.hurriyetdailynews.com/wounde ... sCatID=341

LOL
Zuletzt geändert von Marie-Luise am Sa 18. Okt 2014, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Kardux
Beiträge: 2868
Registriert: Fr 29. Mär 2013, 16:48
Benutzertitel: کوردستان زیندووە

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Kardux » So 19. Okt 2014, 08:50

Marie-Luise hat geschrieben:Den Eindruck teile ich, BTW.

Die Hürriyet Daily Times bringt hier einen Artikel, in dem ein verwundeter PKK-Terrorist sich als ISIL-Terrorist ausgab und umsonst in der Türkei behandelt wurde:


:D

Das ist mal eine amuesante Geschichte. Zeigt auch wie die Tuerkei mit zweierlei Mass misst. War aber schon raffiniert vom Kurden sich als Jihadisten auszugeben um in der Tuerkei kostenlos behandelt zu werden.
Make Kurdistan Free Again...
Taner

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Taner » So 19. Okt 2014, 17:20

Ich denke, die Türkei allein in sich ist schon zum verfallen verdonnert, was sind schon die Worte des Atatürks wert, dass sie sich erhoffen ewig bestehen zu bleiben.
Soviele ethnische Gruppen haben schon viel zu lange durch ihre Unwissenheit der Kinder Atatürk die Ehre und das Lob erwiesen, der ist schon wie der Buddha der Atatürk.
Da muss man die Kurden schon loben das sie der Ungerechtigkeit im Land nicht länger dulden.
Die Politiker, die in seine Fußstapfen treten mit all ihrer Diener sind schon zur Barbaren mutiert, ich finde was die Hinterlist angeht haben diese, die Schlangen schon mehrfach links liegen gelassen!
Benutzeravatar
Berk
Beiträge: 721
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:46
Benutzertitel: Aylardan Kasım günlerden cuma

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Berk » Sa 25. Okt 2014, 15:44

Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 19:03 hat geschrieben:Herr Kauder von der CDU kann es scheinbar vertreten. Man stelle sich vor, Türkei oder Iran hätten Waffen an die RAF geliefert.

Genau so ist das und der Westen hat jetzt ja sein fehler eingesehen ;) Das nunmal Terroristen, Terroristen sind und nichts anderes.

Man Kann mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen. ;)
All the nations of the world should break the cups of their egos and be unified in love of God, the Creator of all of us; in love of mankind, without discrimination of races, believes and nations; living all together, in a world of Love, with happiness and peace."
Benutzeravatar
Gregorius I
Beiträge: 2680
Registriert: Do 6. Mai 2010, 17:34
Benutzertitel: Kardinaler Althumanist

Re: IS, Türkei und der NATO-Bündnisfall

Beitragvon Gregorius I » Sa 25. Okt 2014, 16:59

Bahram Kermani » Fr 17. Okt 2014, 20:26 hat geschrieben:
Die Rolle der Türkei im Syrienkrieg ist recht fragwürdig. Im Grunde genommen bedauert Erdogan aber, dass er in Syrien gegen Assad interveniert und die Jihadisten massiv unterstützt hat. Man sollte bedenken, dass die Türkei als die Hauptverliererin des gesamten Konflikts dastehen kann. Mittelfristig wird Ankara deshalb zu ihrer alten Politik der Verständigung mit Assad zurückkehren. Das wichtigste Problem für die gesamte Region ist sowieso der Separatismus (islamistischer S. durch ISIS und nationalistischer S. durch die Pkk und Barzani) und das kann man nur gemeinsam mit Iran und Syrien (und auch Irak) effektiv bekämpfen.



Im Augenblick verbinden sich zwei Konfliktbereiche: der religiöse und der nationalistische. Der religiöse ist ein innermuslimischer Konflikt, der die Geschichte des Islam und der muslimischen Völker seit langer Zeit begleitet. Der Nationalismus ist ein Erbe des imperialistischen Zeitalters und das Ergebnis der Politik von Mächten der sog. Westlichen Welt. Die Lösung beider Konflikte auf Dauer lässt sich nicht allein durch Waffengewalt bewerkstelligen, ohne zu katastrophalen Zuständen zu führen, die auch Europa berühren werden.

Was die religiösen Auseinandersetzungen angeht, ob sie friedlich und tolerant beigelegt werden können oder immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen wie durch IS hervorrufen, ist derzeit nicht absehbar. Das brutale Vorgehen des IS könnte aber für die Zukunft abschreckende Wirkung auf die muslimischen Völker haben und auf lange Sicht religiösen Eiferern und Extremisten vielleicht nur noch geringe Chancen und Einflussmöglicheiten geben.

Was den aufkeimenden Nationalismus angeht, werden die Gegensätze und Unruhen noch lange andauern und können entweder nur auf dem Weg der Gewalt oder im Zuge einer vollkommenen Neuordnung der politisch-staatlichen Grenzen der muslimischen Staatenwelt, die von den ehem. Kolonialmächten nach Gutdünken mit dem Lineal gezogen wurden, auf einem internationalen Kongress geregelt werden. Um ein Beispiel zu nennen: wenn es den Kurden gelingt, IS zurückzuschlagen, werden sie die nächsten sein, die für einen eigenständigen Kurdenstaat zu den Waffen greifen - wenn nicht Irak, Syrien und Türkei bereit zu Zugeständnissen sind. Die sog. Westliche Welt hat die Pflicht, das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu unterstützen und daher darauf hinzuwirken, dass der aufkeimende Nationalismus nicht zu endlosen (Bürger-)Kriegen führt!
Errare humanum est, perseverare diabolicum.

Augustinus

Zurück zu „34. Türkei“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast