Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

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Marie-Luise

Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Marie-Luise » Sa 17. Jan 2015, 18:50

Kardux » Sa 17. Jan 2015, 18:24

Und jetzt, 100 Jahre nach dem Genozid werden wieder orientalische Christen abgeschlachtet. Die Türken haben jedoch 100 Jahre danach dazu gelernt. Heute machen sich die Türken ihre Hände nicht mehr selber schmutzig. Sie haben jetzt willige Handlanger, die Jihadisten...


Diese verdammten Christen, deren Land die Türkei gestohlen hat, sind und sind nicht tot zu kriegen.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » So 18. Jan 2015, 00:49

Kardux » Sa 17. Jan 2015, 19:24 hat geschrieben:
Achso, dann waren Enver Pascha und Talaat Pascha also Kurden. Die armenischen Siedlungsgebiete wurden nach dem Genozid mehrheitlich von Balkan- Türken, Tscherkessen, Bosniaken, Albanern, usw. besiedelt.

Und jetzt, 100 Jahre nach dem Genozid werden wieder orientalische Christen abgeschlachtet. Die Türken haben jedoch 100 Jahre danach dazu gelernt. Heute machen sich die Türken ihre Hände nicht mehr selber schmutzig. Sie haben jetzt willige Handlanger, die Jihadisten...


Behalte deinen nationalistischen Mist für dich.

1. Ich sprach nicht vom Genozid, sondern von der Abwanderung der Christen in den letzten Jahrzehnten, die dem Druck der kurdisch-sunnitischen Majorität in ihren Siedlungsgebieten nicht standhielten. Nicht zu vergessen die Landansprüche gegen das christliche Kloster Mor Gabriel seitens kurdischer Bauern in dem Gebiet.

2. Wurden die Armenier vor allem aus Ost- und Südostanatolien in die syrische Wüste vertrieben, andere flohen, ihr Hab und Gut wurde zumeist von Kurden unter den Nagel gerissen. Das Hauptsiedlungsgebiet der Kurden (Nord) und Armenier (West) überschneidet sich fast 1:1. In diese Gebiete sind KEINE (SCHEISSEGAL, WIE OFT DU DAS NUN BEHAUPTEN WIRST) Balkaner und Co. eingewandert. Sie haben sich in Zentralanatolien, der Ägäis- und Marmararegion niedergelassen.

Erwarte keine Antwort, Du bist es nicht wert. Wie jeder abgefuckte Nationalist eben.
Zuletzt geändert von palulu am So 18. Jan 2015, 02:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » So 18. Jan 2015, 11:57

Marie-Luise » Sa 17. Jan 2015, 18:50 hat geschrieben:Diese verdammten Christen, deren Land die Türkei gestohlen hat, sind und sind nicht tot zu kriegen.

Die Germanen haben auch das Land gestohlen. :rolleyes:
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » So 18. Jan 2015, 12:55

Zu den Vorkommnissen von 1915 mal etwas mit Fakten, wobei ich mich hier nur auf - und das ist wichtig - auf armenische Quellen mich beziehe!

Laut der armenisch bzw. westeuropäisch-christlichen Propaganda wurden 1,5 Mio. Armenier umgebracht. Im Osmanischen Reich lebten damals 1.018.000 Mio. Armenier in den Ost-Vilayets des Reiches gelebt, wie man aus dieser Quelle und dieser Statistik entnehmen kann. Aber nehmen wir an, dass sich das Patriarchat verzählt hat und doch 1,5 Mio. Armenier in den Ost-Vilayets lebten (die West-Vilayets sind für die Betrachtung nicht relevant, da die Tehcir-Anordnung nur für die Ost-Vilayets galt). Diese seriöse, armenische Quelle sagt, daß, about 800 thousand Armenians find their freedom in Caucasus and in West Arabia.
Es bleiben somit von 1,5 Mio. Armeniern im Osmanischen Reich noch 700.000 Armenier, die umgebracht hätten werden können und oder umgebracht worden sind. Jedoch zeigt diese Statistik den Bevölkerungswachstum der Armenischen SSR: Statistik über die Bevölkerungsentwicklung von Armenien (armenische Quelle)..
Die Frage, die sich hier jetzt aufdrängt ist, warum diese Statistik genau im Jahre 1919 eine Zahl von 962.000 Armenier anzeigt? Nach der armenisch bzw. westeuropäisch-christlichen Propaganda dürfte es ja heute, (außer den Armeniern, die aus dem Osmanischen Reich geflohen sind) in der Region keine Armenier mehr geben, aber nein, wir sehen eine (baldige) Armenische SSR, die knapp 1 Mio. Armenier enthält.

Und dann von Völkermord sprechen...
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Kardux » So 18. Jan 2015, 15:29

palulu hat geschrieben:Erwarte keine Antwort, Du bist es nicht wert. Wie jeder abgefuckte Nationalist eben.


Ich habe kein Problem damit mich kritisch mit meinem Volk zu befassen. Ich habe kein Problem damit die Schattenseiten in der kurdischen Geschichte und Gegenwart zu erwaehnen. Meine Art des Nationalismus ist ganz anderer Natur als Ihrer. Der Nationalismus eines unterdrueckten Volkes das um seine Existenz kaempft ist legitim. "Abgefuckt" sind wohl eher solche Gestalten wie Sie, die krampfhaft versuchen die Tuerkei in ein perfektes Licht zu ruecken. Wenn man bedenkt das Sie kurdische Wurzeln haben und mit dieser ungerechten tuerkischen Assimilationspolitik auch noch einverstanden sind und es gar begruessen, ja, dann kann man wohl von einem abgefuckten Geist sprechen...

Sie und viele andere in der Tuerkei wollen es sich gemuetlich machen und das Unrecht ignorieren.

palulu hat geschrieben:Ich sprach nicht vom Genozid, sondern von der Abwanderung der Christen in den letzten Jahrzehnten, die dem Druck der kurdisch-sunnitischen Majorität in ihren Siedlungsgebieten nicht standhielten. Nicht zu vergessen die Landansprüche gegen das christliche Kloster Mor Gabriel seitens kurdischer Bauern in dem Gebiet.


Sie und Ihre abgefuckten Halbwahrheiten...
Die sogenannten "kurdischen Bauern" gehoeren dem Celebi- Stamm an. Ein kurdischer Stamm der sich nicht mit Ruhm bekleckert hat in der Geschichte. Ich wuerde solchen Abschaum typische Nestbeschmutzer bezeichnen. Waehrend des Armenier- Genozids hat der Celebi- Stamm auf Seiten der Tuerken die Armenier massakriert. Danach wollten sie auch noch die Laendereien der Christen. Bis heute wird darum gerichtlich gestritten, der Stamm wird natuerlich vom tuerkischen Staat unterstuetzt. Das diese Nestbeschmutzer auch gegen die PKK kaempfen brauch ich wohl nicht erwaehnen...

Wieso regen Sie sich eigentlich auf ? Sie sind dem Celebi- Stamm sehr aehnlich...

palulu hat geschrieben:Wurden die Armenier vor allem aus Ost- und Südostanatolien in die syrische Wüste vertrieben, andere flohen, ihr Hab und Gut wurde zumeist von Kurden unter den Nagel gerissen.


Natuerlich haben viele Kurden diesen Umstand ausgenuetzt. Das ist eine Schande und ich moechte diese Taten niemals relativieren. Die Kurden tragen eine Teilschuld an der Vernichtung der Armenier. Aber weshalb flohen erst die Armenier in die syrische Wueste ?
Wer hat das organisiert und angeordnet ?

palulu hat geschrieben:Das Hauptsiedlungsgebiet der Kurden (Nord) und Armenier (West) überschneidet sich fast 1:1. In diese Gebiete sind KEINE (SCHEISSEGAL, WIE OFT DU DAS NUN BEHAUPTEN WIRST) Balkaner und Co. eingewandert. Sie haben sich in Zentralanatolien, der Ägäis- und Marmararegion niedergelassen.


Bullshit. Die Hauptsiedlungsgebiete der Kurden und Armenier haben sich vor dem Genozid nicht 1:1 ueberschnitten. Auch nicht fast.
Das historische armenische Siedlungsgebiet fokusierte sich mehr auf die Region noerdlich des Wan- Sees, also die Staedte Kars und Erzurum. Dieses Gebiet wird heute mehrheitlich von Menschen besiedelt die sich als Tuerken sehen. Wenn man naeher nachfragt findet man heraus das sie aus dem Balkan stammen oder Tscherkessen sind. Eben diese Voelker die wiederum von den Nachbarn der Tuerkei vertrieben wurden. Talaat Pascha wusste dass das osmanische Reich in seiner alten Form nicht bestehen konnte, deshalb brauchte man Lebensraum fuer die vielen Tuerken bzw. Turkvoelker. Der Genozid war geplant und hatte aus tuerkischer Sicht einen "Sinn" - Landraub. Darin sind Tuerken naemlich Weltmeister...

Das Resultat haben wir heute. Die historischen armenischen Siedlungsgebiete werden heute mehrheitlich von Tuerken bewohnt.
Das sind keine Behauptungen sondern FAKTEN...
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Kardux » So 18. Jan 2015, 16:17

Ferit hat geschrieben:Aber nehmen wir an, dass sich das Patriarchat verzählt hat und doch 1,5 Mio. Armenier in den Ost-Vilayets lebten (die West-Vilayets sind für die Betrachtung nicht relevant, da die Tehcir-Anordnung nur für die Ost-Vilayets galt).


:?

Armenier wurden überall im Reich verfolgt und massakriert. Das begann schon mit der Elite der Armenier in Konstantinopel. Zudem lebten Armenier im Osten des Reiches nicht nur in den 6 armenischen Vilayets. Vilayet Trapezunt z.B. war ursprünglich armenisches Siedlungsgebiet, die Türken, Tataren und Lazen verdrängten die Armenier jedoch Stück für Stück. Nichtsdestotrotz lebten vor dem Genozid auch dort viele Armenier. Dieses Vilayet lag auch im Osten...

Wieviele Armenier jetzt genau getötet wurden weiß wohl niemand mehr, Fakt ist jedoch das die armenische Existenz in Ostanatolien ausradiert wurde.

Netter Versuch Möchtegernhistoriker...

PS: Was ich bei vielen Türken aber nicht verstehe ist weshalb man bei seinen Relativierungen überhaupt die Deportationen als etwas Normales empfindet. Das war und ist armenisches Siedlungsgebiet. Die Türken hatten kein Recht die Demographie auf den Kopf zu stellen - egal aus welchem Grund ! Deportationen sind genauso ein Verbrechen ! Was würden denn die Deutschlandtürken sagen wenn sie auf einmal zwangsdeportiert würden und ihr Hab und Gut zurück lassen müssten. Klar ist das grad aus dem Kontext gerissen, aber Deportationen werden als eine Leichtigkeit abgetan. In der Realität ist das genauso eine Katastrophe. Dieses Schicksal erlebten übrigens auch viele Türken im Balkan - das war genauso ein Verbrechen wie anderswo.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Liegestuhl » So 18. Jan 2015, 16:22

1:0 für Kardux
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Marie-Luise » So 18. Jan 2015, 16:36

Kardux » So 18. Jan 2015, 16:17

Netter Versuch Möchtegernhistoriker...


Hast Du mal das Buch des vom türkischen Staat finanzierten Möchtegernhistorikers Cem Özgönül gelesen?

'Der Mythos eines Völkermordes. Eine kritische Betrachtung der Lepsiusdokumente sowie der deutschen Rolle in Geschichte und Gegenwart der „armenischen Frage“'

http://de.wikipedia.org/wiki/Cem_%C3%96zg%C3%B6n%C3%BCl



Erst haben die Türken die Armenier aus ihrem angestammten Land ermordet und vertrieben; danach halten sie zu den deren Feinden (Aszerbaidschan).
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Kardux » So 18. Jan 2015, 17:31

Marie-Luise hat geschrieben:Hast Du mal das Buch des vom türkischen Staat finanzierten Möchtegernhistorikers Cem Özgönül gelesen?

'Der Mythos eines Völkermordes. Eine kritische Betrachtung der Lepsiusdokumente sowie der deutschen Rolle in Geschichte und Gegenwart der „armenischen Frage“'


Der Name ist mir neu. Trotzdem danke.
Die Ausführungen des Genozidleugners, Justin McCarthy, reichen aus um sich auch die "türkische Version" zu betrachten.

Womit rechtfertigt überhaupt Cem Özgönül die Deportationen ?
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Marie-Luise » So 18. Jan 2015, 17:36

Kardux » So 18. Jan 2015, 17:31

Womit rechtfertigt überhaupt Cem Özgönül die Deportationen ?


Ich kann es Dir nicht erklären, weil ich das Buch selbst nicht gelesen haben. Die Gefechte zwischen ihm und Derya Tulga (damals bei Politicity, einem fürchterlichen Forum) gingen hin und her. Wer der "bessere Historiker" gewesen wäre.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=pol ... B6n%C3%BCl
Zuletzt geändert von Marie-Luise am So 18. Jan 2015, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » So 18. Jan 2015, 18:18

Kardux » So 18. Jan 2015, 16:17 hat geschrieben:
:?

Armenier wurden überall im Reich verfolgt und massakriert. Das begann schon mit der Elite der Armenier in Konstantinopel. Zudem lebten Armenier im Osten des Reiches nicht nur in den 6 armenischen Vilayets. Vilayet Trapezunt z.B. war ursprünglich armenisches Siedlungsgebiet, die Türken, Tataren und Lazen verdrängten die Armenier jedoch Stück für Stück. Nichtsdestotrotz lebten vor dem Genozid auch dort viele Armenier. Dieses Vilayet lag auch im Osten...

Wieviele Armenier jetzt genau getötet wurden weiß wohl niemand mehr, Fakt ist jedoch das die armenische Existenz in Ostanatolien ausradiert wurde.

Netter Versuch Möchtegernhistoriker...

Du gehst in keiner Weise auf meinen Beitrag ein. Ich ging von 1,5 Mio. Armenier aus: Das ist ungefähr die Anzahl an allen Armeniern, die im kompletten Reich lebte! Selbst wenn man die Anzahl an Armeniern im Reich mit 1.914.620 beziffert, wie die Armenier Raymond H. Kevorkian und Paul B. Paboudjian, so kommt man niemals auf die Zahl von 1,5 Mio. getöteten Armenier. Entweder du gehst auf meinen Beitrag inhaltlich ein, oder du belässt es.

Kardux » So 18. Jan 2015, 16:17 hat geschrieben:PS: Was ich bei vielen Türken aber nicht verstehe ist weshalb man bei seinen Relativierungen überhaupt die Deportationen als etwas Normales empfindet. Das war und ist armenisches Siedlungsgebiet. Die Türken hatten kein Recht die Demographie auf den Kopf zu stellen - egal aus welchem Grund ! Deportationen sind genauso ein Verbrechen ! Was würden denn die Deutschlandtürken sagen wenn sie auf einmal zwangsdeportiert würden und ihr Hab und Gut zurück lassen müssten. Klar ist das grad aus dem Kontext gerissen, aber Deportationen werden als eine Leichtigkeit abgetan. In der Realität ist das genauso eine Katastrophe. Dieses Schicksal erlebten übrigens auch viele Türken im Balkan - das war genauso ein Verbrechen wie anderswo.

Es war Krieg und die Armenier verbündeten sich mit den Russen an der Ostfront, um ein unabhängiges, nationalistisches Groß-Hayastan zu errichten, daher auch die Umsiedelungsanordnung von Talat Pascha. :rolleyes: Talat Pascha hat zu jedem Zeitpunkt klar gemacht, dass nicht das Ziel die "Ausrottung der Armenier" ist, wie die armenische und westeuropäisch-christliche Propaganda es lautstark verkündet. :rolleyes: Falls du Türkisch sprichst, findest du hier das Telegraph von Talat Pascha im Originaltext: http://www.ermenisorunu.gen.tr/turkce/t ... lgraf.html
Zuletzt geändert von Ferit am So 18. Jan 2015, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » So 18. Jan 2015, 18:20

Marie-Luise » So 18. Jan 2015, 16:36 hat geschrieben:Erst haben die Türken die Armenier aus ihrem angestammten Land ermordet und vertrieben; danach halten sie zu den deren Feinden (Aszerbaidschan).

Eins muss ich dir lassen. Deine Ahnungslosigkeit belegst du immer wieder aufs Neueste echt gut. Dass unsere Großväter "Armenier ausgerottet haben" stimmt nicht und das lassen wir uns von euch Westeuropäern nicht andichten. Wenn du was inhaltliches zur Abwechslung auch schreiben möchtest, kannst du gerne auf meinen Beitrag detailliert eingehen, anstatt lapidar die These "Erst haben die Türken die Armenier aus ihrem angestammten Land ermordet und vertrieben; danach halten sie zu den deren Feinden (Aszerbaidschan)" zu schreiben. Letzteres ist übrigens sonnenklar, weil Azeris und Türken Turkvölker sind.
Zuletzt geändert von Ferit am So 18. Jan 2015, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon JFK » So 18. Jan 2015, 18:26

http://youtu.be/vJFfBf1uduo

Hier ist der stand der Dinge, ohne beweise kann jeder kommen, ob es euch Türkei-Erdogan Gegnern schmeckt oder nicht.
»Menschen, weigert euch, Feinde zu sein« (Römer 12)
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Marie-Luise » So 18. Jan 2015, 18:30

Ferit » So 18. Jan 2015, 18:20

Letzteres ist übrigens sonnenklar, weil Azeris und Türken Turkvölker sind.


Ja, ich weiß. Wieder mal sind die Armenier eingekesselt.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » So 18. Jan 2015, 18:41

Marie-Luise » So 18. Jan 2015, 18:30 hat geschrieben:
Ja, ich weiß. Wieder mal sind die Armenier eingekesselt.

Sonst hast du nichts zu sagen, oder? :rolleyes:
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Kardux » So 18. Jan 2015, 19:36

Ferit hat geschrieben:Du gehst in keiner Weise auf meinen Beitrag ein. Ich ging von 1,5 Mio. Armenier aus: Das ist ungefähr die Anzahl an allen Armeniern, die im kompletten Reich lebte! Selbst wenn man die Anzahl an Armeniern im Reich mit 1.914.620 beziffert, wie die Armenier Raymond H. Kevorkian und Paul B. Paboudjian, so kommt man niemals auf die Zahl von 1,5 Mio. getöteten Armenier. Entweder du gehst auf meinen Beitrag inhaltlich ein, oder du belässt es.


Es ist nicht mehr wichtig ob es 800 000 oder 1 500 000 getötete Armenier waren. Fakt ist das heute in Anatolien nur mehr an die 30 000 Armenier leben. Das ist die totale Vernichtung eines Volkes. Die Türken haben ein Volk ausradiert. Sie haben das Gesicht Ostanatoliens vollständig verändert. Und das gewollt ! Warum wurden die Deportierten in die syrische Wüste geschickt ? Warum nicht in den heutigen Nordirak ? Das ist eine gezielte Tötung ! Man hat die Armenier in den Tod geschickt und Sie wollen hier das ich auf Ihren Beitrag inhaltlich eingehe ? Ich habe nirgendwo geschrieben das die Armenier physisch als Ganzes vernichtet wurden, aber man hat ihre Existenz vernichtet. Es gibt noch heute viele Menschen die sich als "Kurden" bezeichnen, aber in Wahrheit Armenier sind, die aus Angst zum Islam konvertiert sind und sich als Kurden ausgaben. Speziell die Kurden aus Dêrsim versuchten alles um so viele Armenier wie möglich unterzubringen. Dafür wurden die Dêrsim- Kurden dann auch bitter bestraft (siehe Dêrsim Massaker 1938) vom türkischen Staat.

Viele Armenier sind in den Libanon geflohen, nach Südkurdistan, Syrien, Baghdad, usw. aber viele Armenier starben auf den Todesmärschen in der syrischen Wüste, viele wurden auf dem Weg von kurdischen Stämmen oder türkischen Soldaten überfallen und bestialisch abgeschlachtet , die armenische Elite wurde in Konstantinopel systematisch elliminiert um die Armenier "kopflos" zu machen. Starben 800 000 ? Oder 1 200 000 ? Oder gar 1 500 000 ?

Was genau ändert es an der Tatsache das Talaat Pascha feststellte:

Turkey is taking advantage of the war in order to thoroughly liquidate (grundlich aufzaumen) its internal foes, i.e., the indigenous Christians, without being thereby disturbed by foreign intervention. What on earth do you want? The question is settled. There are no more Armenians.


Können Sie darauf eingehen, oder wollen Sie sich weiterhin an Zahlen aufgeilen ?
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Kardux » So 18. Jan 2015, 19:48

Ferit hat geschrieben:Es war Krieg und die Armenier verbündeten sich mit den Russen an der Ostfront, um ein unabhängiges, nationalistisches Groß-Hayastan zu errichten, daher auch die Umsiedelungsanordnung von Talat Pascha.


Ist ja logisch das sich die Armenier mit den Russen verbünden, wenn sie von Kurden, Türken, und anderen Turkvölkern geknechtet werden. Die Unabhängigkeit Westarmeniens wäre legitim gewesen - die Türken wollten hingegen dieses Land nicht aufgeben, dafür sind Sie über viele Leichen gegangen.
Weshalb hat man dann nicht Araber deportiert ? Haben die sich nicht auch mit den Briten verbündet ? Aber dafür reichte es wohl nicht. Die Armenier und Aramäer waren die "leichteste Beute" für die Türken, die zudem auch noch Hilfe von gewissen Kreisen unter den Kurden erhielten.

Es gibt keine Legitimation ein Volk zu vernichten. Verstehen Sie das nicht ? Was geht in Ihren faschistischen Köpfen bloss vor ? Ich will es verstehen...
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » Mi 21. Jan 2015, 23:32

Kardux » So 18. Jan 2015, 19:36 hat geschrieben:
Es ist nicht mehr wichtig ob es 800 000 oder 1 500 000 getötete Armenier waren. Fakt ist das heute in Anatolien nur mehr an die 30 000 Armenier leben. Das ist die totale Vernichtung eines Volkes. Die Türken haben ein Volk ausradiert. Sie haben das Gesicht Ostanatoliens vollständig verändert. Und das gewollt ! Warum wurden die Deportierten in die syrische Wüste geschickt ? Warum nicht in den heutigen Nordirak ? Das ist eine gezielte Tötung ! Man hat die Armenier in den Tod geschickt und Sie wollen hier das ich auf Ihren Beitrag inhaltlich eingehe ? Ich habe nirgendwo geschrieben das die Armenier physisch als Ganzes vernichtet wurden, aber man hat ihre Existenz vernichtet. Es gibt noch heute viele Menschen die sich als "Kurden" bezeichnen, aber in Wahrheit Armenier sind, die aus Angst zum Islam konvertiert sind und sich als Kurden ausgaben. Speziell die Kurden aus Dêrsim versuchten alles um so viele Armenier wie möglich unterzubringen. Dafür wurden die Dêrsim- Kurden dann auch bitter bestraft (siehe Dêrsim Massaker 1938) vom türkischen Staat.

Viele Armenier sind in den Libanon geflohen, nach Südkurdistan, Syrien, Baghdad, usw. aber viele Armenier starben auf den Todesmärschen in der syrischen Wüste, viele wurden auf dem Weg von kurdischen Stämmen oder türkischen Soldaten überfallen und bestialisch abgeschlachtet , die armenische Elite wurde in Konstantinopel systematisch elliminiert um die Armenier "kopflos" zu machen. Starben 800 000 ? Oder 1 200 000 ? Oder gar 1 500 000 ?

Was genau ändert es an der Tatsache das Talaat Pascha feststellte:



Können Sie darauf eingehen, oder wollen Sie sich weiterhin an Zahlen aufgeilen ?


An Zahlen aufgeilen? Du bringst doch nicht mal stichhaltige Fakten, während ich mich strikt an armenische und somit antitürkische Quellen halte. Bevor du nicht die Differenzen zwischen der Zahlen in der Armenischen SSR, der vom Krieg geflüchteten Armenier und der gezählten Armenier im Reich erklärst, können wir nicht diskutieren, da du vom Standpunkt, dass Armenier "vernichtet worden sind", nicht abrückst. Das Zitat was du bringst, ist nicht haltbar, da es sich um eine angeblich stattgefundene Konversation mit der deutschen Botschaft handelt. Da kann jeder was hinzudichten, so wie in diesem Fall dieses Zitat und noch viel mehr was Talat Pascha zugeschrieben wird. :rolleyes:
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » Mi 21. Jan 2015, 23:40

Kardux » So 18. Jan 2015, 19:48 hat geschrieben:
Ist ja logisch das sich die Armenier mit den Russen verbünden, wenn sie von Kurden, Türken, und anderen Turkvölkern geknechtet werden. Die Unabhängigkeit Westarmeniens wäre legitim gewesen - die Türken wollten hingegen dieses Land nicht aufgeben, dafür sind Sie über viele Leichen gegangen.
Weshalb hat man dann nicht Araber deportiert ? Haben die sich nicht auch mit den Briten verbündet ? Aber dafür reichte es wohl nicht. Die Armenier und Aramäer waren die "leichteste Beute" für die Türken, die zudem auch noch Hilfe von gewissen Kreisen unter den Kurden erhielten.

Es gibt keine Legitimation ein Volk zu vernichten. Verstehen Sie das nicht ? Was geht in Ihren faschistischen Köpfen bloss vor ? Ich will es verstehen...


So ein Quatsch. Die Armenier waren zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte des Reichs geknechtet, im Gegenteil. Sie waren hoch angesehen und schafften es zu wichtigen Posten im Reich, berühmte Beispiele hierfür sind Vartan Paşa oder Kemal Deveciyan. :rolleyes: Die Araber und umsiedeln? Wie viele Araber lebten denn im Kernland der heutigen Türkei, die gegen die Türkei revoltiert haben? Verkauf uns hier nicht für dumm, deine antitürkische Propaganda zieht hier nicht.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Kardux » Fr 23. Jan 2015, 16:50

Ferit hat geschrieben:An Zahlen aufgeilen? Du bringst doch nicht mal stichhaltige Fakten, während ich mich strikt an armenische und somit antitürkische Quellen halte.


Die armenischen Quellen die Sie nennen schreiben trotzdem von einem Genozid...

So viel zu Ihren "stichhaltigen Quellen".

Meine Fakten sind Ihnen nicht stichhaltig genug ? Dann nochmal: wieviele Armenier lebten vor dem Genozid im Reich und wieviele nach dem Genozid ? Und weshalb wurden Armenier in die syrische Wüste geschickt ? Kennen Sie das deutsche Sprichwort, "jemanden in die Wüste" schicken ? Lesen Sie mal nach welche Hintergründe das hat...

Ferit hat geschrieben:Bevor du nicht die Differenzen zwischen der Zahlen in der Armenischen SSR, der vom Krieg geflüchteten Armenier und der gezählten Armenier im Reich erklärst, können wir nicht diskutieren, da du vom Standpunkt, dass Armenier "vernichtet worden sind", nicht abrückst.


Natürlich ist das eine Vernichtung, wenn zu Beginn des Genozids die Elite der Armenier in Istanbul konsequent ausgelöscht wird. Waren die Armenier in Istanbul auch eine Gefahr für die Ostgrenze :rolleyes:

Fakt ist nunmal das die Armenier ihr Siedlungsgebiet räumen mussten, das nennt man eine ethnische Säuberung. Sie mussten ihr Hab und Gut zurück lassen. Viele Frauen und Kinder wurden entweder von kurdischen oder tscherkessischen Stämmen entführt und die Männer getötet, oder aber die türkischen Soldaten taten Selbiges. Die Tatsache das Menschen in die Wüste geschickt werden ohne wirkliches Ziel zeigt das man Menschen auf sogenannte Todesmärsche sterben lässt um Munition zu sparen. Wenn man die Armenier vorort getötet hätte wäre das natürlich auch komplizierter gewesen. Talaat Pascha und seine Jungtürken waren raffiniert...

Man hat den Armeniern ihr Siedlungsgebiet geraubt ! Das ist ein Verbrechen, wieviele Armenier jetzt tatsächlich getötet wurden weiß man nicht.

Es bleibt einfach nur die Tatsache das armenische Ortschaften nach dem Genozid von Balkan- Türken, Tscherkessen oder Kurden angesiedelt wurden...
Eine temporäre Deportation sieht anders aus...


Ferit hat geschrieben:Das Zitat was du bringst, ist nicht haltbar, da es sich um eine angeblich stattgefundene Konversation mit der deutschen Botschaft handelt. Da kann jeder was hinzudichten, so wie in diesem Fall dieses Zitat und noch viel mehr was Talat Pascha zugeschrieben wird.


Ja schon klar. Wenn es ungemütlich wird heißt es: nicht haltbar, hinzudichten, angeblich stattgefunden, Lügen, Verschwörung...
Die erdrückende Mehrheit aller renommierten Historiker sprechen vom Armenier- Genozid. Wiederholen Sie nur gerne die Thesen von gekauften turkophilen "Historikern" wie Feigl oder Mc Carthy...

Ferit hat geschrieben:So ein Quatsch. Die Armenier waren zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte des Reichs geknechtet, im Gegenteil. Sie waren hoch angesehen und schafften es zu wichtigen Posten im Reich, berühmte Beispiele hierfür sind Vartan Paşa oder Kemal Deveciyan.


Dasselbe Argument bringen Leute Ihres Schlages wenn es um die Rechte der Kurden geht...es geht nicht darum das einzelne Personen es schaffen sich anzupassen und in den jeweiligen Regierungen aufsteigen dabei jedoch ihre Identität links liegen lassen. Den Armeniern ging es im historischen Kontext bestimmt nicht schlechter als anderen Minderheiten in anderen Großreichen, wenn nicht sogar besser, das will ich nicht abstreiten. Was die Osmanen auszeichnete war ihr Geschick mit Minderheiten. Deshalb konnten sie auch die Kurden auf ihre Seite ziehen gegen die Safawiden. In den Zeiten wo die Osmanen beschäftigt waren ihr Reich auszuweiten (Richtung Westen) gewährten sie ihren Kolonien eingeschränktes Selbstbestimmungsrecht. Dies änderte sich ab dem 19. Jahrhundert...
Darüber hinaus sollte auch erwähnt werden das die Christen eine Kopfsteuer zahlen mussten, und teils mussten sie sogar Abgaben an Tscherkessen und Kurden tätigen - dies wurde vom Sultan nicht unterbunden, ja sogar gefördert. Es war so klar wie das Amen in der Kirche das die orthodoxen Armenier Hilfe beim großen Bruder (Russen) suchen. Wer hätte das nicht getan ? Das die Armenier ab dem 19. Jahrhundert dann auch mehr Rechte verlangten war natürlich, das Nationalbewusstsein aller Völker entwickelte sich zu dieser Zeit.

Ferit hat geschrieben:Wie viele Araber lebten denn im Kernland der heutigen Türkei, die gegen die Türkei revoltiert haben? Verkauf uns hier nicht für dumm, deine antitürkische Propaganda zieht hier nicht.


Ich möchte nicht zu polemisch wirken, aber abgesehen von Geschichte haben Sie noch große Defizite in Geographie. Westarmenien war und ist niemals das Kernland der Türkei. Nicht einmal der heutigen Türkei. Das Kernland der heutigen Türkei wurde im Vertrag von Sevres bestimmt...

Selbst die Türken reden von "Ic Anadolu", also vom sogenannten Kernland. Westarmenien wurde stets als Ostanatolien bezeichnet...

Alleine schon die Idee vom Kernland ist absurd. Die arabischen Siedlungsgebiete waren genauso nicht das Siedlungsgebiet der Türken wie auch Westarmenien. Die Tatsache das in Westarmenien mehr Türken lebten als in den arabischen Gebieten war weil die Türken den muslimischen Arabern mehr vertrauten als den Armeniern, da diese auch noch an christlichen Ländern angrenzten. In den arabischen Gebieten wurden lediglich turkmenische Beamte angesiedelt...
Deshalb gibt es auch heute noch fleckenweise Turkmenen in Syrien, Irak und anderen arabischen Staaten...

Die Araber haben also nicht gegen die Türken revoltiert ? :D

Lesen Sie bitte osmanische Geschichte...

Lächerlich...

Alleine die Aufstände in Ägypten und Syrien sollten nicht einmal Ihnen entgangen sein. Oder haben Sie nie etwas von Lawrence von Arabien gehört ?
Make Kurdistan Free Again...

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