Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

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palulu
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Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mi 21. Mär 2012, 04:16

Das türkische Kultusministerium hat eine Reihe von Änderungen im türkischen Schulgesetz vorgenommen. Demnach können nun jüdische, armenische und griechische Familien ihre Kinder auf eines der offiziellen Schulen schicken, die von den Minderheiten eröffnet und betrieben werden, auch wenn sie keine türkischen Staatsbürger sind. Bislang konnten Angehörige einer Minderheitengruppe ihre Kinder nicht an diesen Schulen einschreiben, wenn sie keinen türkischen Pass besaßen.

Das hat sich jetzt geändert. Die eigentliche Erneuerung ist jedoch etwas anderes. 70.000 Armenier halten sich unrechtmäßig in der Türkei auf. Sie sind Arbeitsmigranten. Durch diese Illegalität konnten die Kinder dieser Menschen keine offizielle Schule besuchen. Zwar erhielten sie Unterricht, der von der armenischen Gemeinde organisiert und durchgeführt wurde, aber dies sehr oft unter widrigen Umständen und ohne einen offiziellen Abschluss zu erlangen. Die Behörden kannten diese Schulen, drückten aber ein Auge zu.

Jetzt können auch die armenischen Kinder, die über keine Aufenthaltsgenehmigung in der Türkei verfügen, legal diese Schulen besuchen, einen Schulabschluss machen und sogar sich anschließend an einer türkischen Hochschule einschreiben.

Das Gesetz wurde am 20.03.2012 im Amtsblatt der Republik Türkei veröffentlicht und ist somit in Kraft getreten. Damit wird auch der Fortbestand von 12 dieser Schulen der Minderheiten gesichert, die zuletzt mit einbrechenden Schülerzahlen kämpften -- und damit auch gegen ihre Schließung. Nach ersten Schätzungen werden 2000 Schüler von diesem Gesetz direkt profitieren.

Der armenisch-apostolische Erzbischof von Istanbul, Aram Ateşyan, sprach dem Ministerium seinen Dank aus und bekräftigte, dass er sehr glücklich ist über diese Gesetzesänderung.

http://www.internethaber.com/milli-egit ... 08897h.htm

Wie auch immer, da hat der Herr Erdogan wieder sämtliche Klischees bedient. Bravo.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mi 21. Mär 2012, 13:09

www.kathpress.at:

Genf-Istanbul, 10.03.2012 (KAP) Der Weltkirchenrat begrüßt den jüngsten Besuch des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu beim Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. Davutoglu hatte die Notwendigkeit der "Harmonie" und des "gegenseitigen Vertrauens unter den religiösen und ethnischen Gruppen" als Motiv seines Besuchs am 3. März bezeichnet. Bartholomaios I. betonte seine Hoffnung, dass die "offenen Fragen" im Hinblick auf das Ökumenische Patriarchat und die anderen christlichen Kirchen in der Türkei bald gelöst werden.

Der Besuch von Davutoglu sei - ebenso wie der Besuch des stellvertretenden türkischen Regierungschefs im Vorjahr - ein Beweis dafür, dass sich "die Haltung des Staates und der Regierung gegenüber der historischen Institution des Ökumenischen Patriarchats zum Besseren verändert hat", sagte der Patriarch. Die "alten Vorurteile" seien überwunden, es gebe einen "politischen Willen" zur Lösung der anstehenden Probleme.

[...]


Die Öffnnungspolitik wird fortgegsetzt.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mi 21. Mär 2012, 13:15

Türkei: Regierung kündigt Wiedereröffnung des orthodoxen Priesterseminars Chalki an

(Ankara) Die türkische Regierung beabsichtigt das seit vier Jahrzehnten zwangsweise geschlossene Priesterseminar Chalki des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel wieder eröffnen. Dies kündigte, türkischen Medien zufolge, Vize-Ministerpräsident Bülent Arinc am 11. März in Istanbul an.

Die Regierung betrachte den Wunsch der nicht-muslimischen Minderheiten nach Ausbildung von Geistlichen ihres Glaubens als eine berechtigte Forderung und als ihr gutes Recht, sagte Arinc nach einem Treffen mit christlichen und jüdischen Religionsführern im Istanbuler Amtssitz des Ministerpräsidenten: “Sowohl ich persönlich als auch die Regierung sind entschlossen, dass die Ausbildung am Priesterseminar wieder aufgenommen werden soll.”

http://www.katholisches.info/2010/03/12 ... chalki-an/



Da kein Eröffnungsdatum angegeben wurde, kann man davon ausgehen, dass die Wiedereröffnung erst nach einiger Zeit realisiert wird.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Mär 2012, 13:32

palulu » Mi 21. Mär 2012, 05:16 hat geschrieben:Wie auch immer, da hat der Herr Erdogan wieder sämtliche Klischees bedient. Bravo.


Den Satz verstehe ich nicht.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mi 21. Mär 2012, 21:56

Liegestuhl » Mi 21. Mär 2012, 13:32 hat geschrieben:
Den Satz verstehe ich nicht.


Na, du weißt schon, Erdogan, der Islamist, seit einem Jahrzehnt nun an der Macht, treibt er die Gleichstellung der Christen voran - so wie man es von einem Islamisten eben erwartet. ;)
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mo 4. Feb 2013, 17:23

palulu » Mi 21. Mär 2012, 13:15 hat geschrieben:
Da kein Eröffnungsdatum angegeben wurde, kann man davon ausgehen, dass die Wiedereröffnung erst nach einiger Zeit realisiert wird.



04. Februar 2013, 11:00

Türkei: Staat gibt Kirche Waldbesitz auf Chalki zurück

Rückgabe hat über den materiellen Wert hinaus hohe symbolische Bedeutung und könnte Schritt auf dem Weg zur Wiedereröffnung des Priesterseminars und der Theologischen Hochschule auf der Insel im Marmara-Meer sein

Istanbul (kath.net/KAP) Der türkische Staat hat der Orthodoxen Kirche ein großes Waldgrundstück auf der Insel Chalki zurückerstattet, wie die Stiftung "Pro Oriente" berichtet. Der 190 Hektar große Forstbesitz war 1943 dem Dreifaltigkeitskloster auf der Marmara-Insel entzogen worden, in dem auch das 1971 geschlossene Priesterseminar und die Theologische Hochschule des Ökumenischen Patriarchats untergebracht sind. Die Rückgabe hat über den materiellen Wert hinaus hohe symbolische Bedeutung.


http://www.kath.net/detail.php?id=39912
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Vardarovic » Di 5. Feb 2013, 10:46

palulu » Mo 4. Feb 2013, 17:23 hat geschrieben:

04. Februar 2013, 11:00

Türkei: Staat gibt Kirche Waldbesitz auf Chalki zurück

Rückgabe hat über den materiellen Wert hinaus hohe symbolische Bedeutung und könnte Schritt auf dem Weg zur Wiedereröffnung des Priesterseminars und der Theologischen Hochschule auf der Insel im Marmara-Meer sein

Istanbul (kath.net/KAP) Der türkische Staat hat der Orthodoxen Kirche ein großes Waldgrundstück auf der Insel Chalki zurückerstattet, wie die Stiftung "Pro Oriente" berichtet. Der 190 Hektar große Forstbesitz war 1943 dem Dreifaltigkeitskloster auf der Marmara-Insel entzogen worden, in dem auch das 1971 geschlossene Priesterseminar und die Theologische Hochschule des Ökumenischen Patriarchats untergebracht sind. Die Rückgabe hat über den materiellen Wert hinaus hohe symbolische Bedeutung.


http://www.kath.net/detail.php?id=39912

Oh, wunderbar, nun steht der christlich-orthodox organisierten Priesterschaft nichts mehr im Wege, sich Reichtum anzuhäufen, wie es in Griechenland, Bulgarienund Russland feststellbar ist. Das dürfte in Klein Asien doch auch möglich sein, oder?
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » Di 5. Feb 2013, 15:17

Vardarovic » Di 5. Feb 2013, 10:46 hat geschrieben:Oh, wunderbar, nun steht der christlich-orthodox organisierten Priesterschaft nichts mehr im Wege, sich Reichtum anzuhäufen, wie es in Griechenland, Bulgarienund Russland feststellbar ist. Das dürfte in Klein Asien doch auch möglich sein, oder?

Das befürchte ich auch. Nicht totzukriegen diese Organisation.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Di 5. Feb 2013, 22:38

Vardarovic » Di 5. Feb 2013, 10:46 hat geschrieben:Oh, wunderbar, nun steht der christlich-orthodox organisierten Priesterschaft nichts mehr im Wege, sich Reichtum anzuhäufen, wie es in Griechenland, Bulgarienund Russland feststellbar ist. Das dürfte in Klein Asien doch auch möglich sein, oder?


Deinen Oberhirten freut es auf jeden Fall sehr:

Patriarch Bartholomäus I.
„Eine neue Türkei wird geboren“


Zuletzt trat er vor 19 Jahren vor dem türkischen Parlament auf. Jetzt kam der Patriarch der orthodoxen Kirche wieder, um für die Rechte der Christen zu werben. Ein Porträt.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/patr ... 37456.html

Er lobt diese Schritte, verständlicherweise.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Di 5. Feb 2013, 22:51

http://haber.gazetevatan.com/bulgar-vak ... 57/2/Haber

Auch die bulgarisch-orthodoxe Kirche hat bereits mehrere Immobilien und Liegenschaften zurückbekommen. Vor allem die Liegenschaften in Sisli/Istanbul sind ein Vermögen wert.

Aber ja, die bulgarische Kirche ist kein Armenhaus. http://www.tagesschau.de/ausland/bulgarien184.html
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Vardarovic » Mi 6. Feb 2013, 13:12

palulu » Di 5. Feb 2013, 22:38 hat geschrieben:
Deinen Oberhirten freut es auf jeden Fall sehr:

Patriarch Bartholomäus I.
„Eine neue Türkei wird geboren“


Zuletzt trat er vor 19 Jahren vor dem türkischen Parlament auf. Jetzt kam der Patriarch der orthodoxen Kirche wieder, um für die Rechte der Christen zu werben. Ein Porträt.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/patr ... 37456.html

Er lobt diese Schritte, verständlicherweise.

Zeit wird es, daß es zu einer neuen Türkei kommt.
Vielleicht verändert sich die Politik der heutigen Regierung Klein Asiens, daß die alten Völker wieder zueinanderfinden, vielleicht zu einer Art 'Wirtschaftsraum ehemaliges byzentinisches Reich' wiederbegründen, um dem stets gierigen Westen widerstehen zu können, zu altem Glanz und alter Glorie wiederfinden.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mi 6. Feb 2013, 14:30

Vardarovic » Mi 6. Feb 2013, 13:12 hat geschrieben:Zeit wird es, daß es zu einer neuen Türkei kommt.
Vielleicht verändert sich die Politik der heutigen Regierung Klein Asiens, daß die alten Völker wieder zueinanderfinden, vielleicht zu einer Art 'Wirtschaftsraum ehemaliges byzentinisches Reich' wiederbegründen, um dem stets gierigen Westen widerstehen zu können, zu altem Glanz und alter Glorie wiederfinden.


So etwas kann doch nicht dein Ernst sein.
Zuletzt geändert von palulu am Mi 6. Feb 2013, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Mo 11. Feb 2013, 15:30

74% der Einwanderer in die Türkei sind Muslime, ganze 21% Christen. Die Türkei mag ihre Probleme mit den Christen haben, aber so schlimm wie es in den Medien dargestellt wird, scheint es auch nicht zu sein.
Quelle: http://dunya.milliyet.com.tr/herkes-yen ... efault.htm (türkisch)
Zuletzt geändert von palulu am Do 14. Feb 2013, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Ferit » Mo 11. Feb 2013, 15:39

palulu » Mo 11. Feb 2013, 15:30 hat geschrieben:74% der Einwanderer in die Türkei sind Muslime, ganze 21% Christen. Die Türkei mag ihre Probleme mit den Christen haben, aber so schlimm wie es in den Medien dargestellt wird, schein es auch nicht zu sein.
Quelle: http://dunya.milliyet.com.tr/herkes-yen ... efault.htm (türkisch)

Deutsche Hysterie eben, wenn es um die Türkei geht.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Helicobacter » Do 14. Feb 2013, 17:41

Die Türken haben einen nahezu krankhaften Nationalstolz, den man nicht ohne weiteres heilen kann.
Unterstellt, Erdogan wolle die Situation der Christen in der Türkei tatsächlich verbessern,
die Meinung der Türken kann er bestenfalls nur langfristig beeinflussen.
Erstmal sollte man den Völkermord im Osmanischen Reich nicht länger leugnen.
Dann wäre ein Anfang gemacht. Vorher nicht.
Zuletzt geändert von Helicobacter am Do 14. Feb 2013, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Do 14. Feb 2013, 18:09

Helicobacter » Do 14. Feb 2013, 17:41 hat geschrieben:Die Türken haben einen nahezu krankhaften Nationalstolz, den man nicht ohne weiteres heilen kann.
Unterstellt, Erdogan wolle die Situation der Christen in der Türkei tatsächlich verbessern,
die Meinung der Türken kann er bestenfalls nur langfristig beeinflussen.
Erstmal sollte man den Völkermord im Osmanischen Reich nicht länger leugnen.
Dann wäre ein Anfang gemacht. Vorher nicht.


Er darf und er wird unter keinen Umständen anerkannt werden, solange Armenien die Ostgrenze der Türkei nicht offiziell anerkennt -- welch lächerliches Verhalten. Die Ereignisse um 1915 sind mittlerweile völlig politisiert. Es geht nicht mehr um Opfer und Menschen, sondern um politische Deutungshoheit und Macht.
Helicobacter

Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Helicobacter » Do 14. Feb 2013, 19:26

palulu » Do 14. Feb 2013, 18:09 hat geschrieben:
Er darf und er wird unter keinen Umständen anerkannt werden, solange Armenien die Ostgrenze der Türkei nicht offiziell anerkennt -- welch lächerliches Verhalten. Die Ereignisse um 1915 sind mittlerweile völlig politisiert. Es geht nicht mehr um Opfer und Menschen, sondern um politische Deutungshoheit und Macht.

Armenien erhebt keine Gebietsansprüche auf Gebiete des Natostaates Türkei. Machen Sie bitte keine Witze. Was Armenien will, ist der Respekt vor seinen Toten. Das Leugnen der Vorgänge im osmanischen Reich bringt nichts, nicht mal den Türken selbst. Es gibt zum Glück eine Bewegung in der Türkei, die die Aussöhmumg mit Armenien will und den Völkermord anerkannt hat.
Zuletzt geändert von Helicobacter am Do 14. Feb 2013, 19:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Do 14. Feb 2013, 19:32

Helicobacter » Do 14. Feb 2013, 19:26 hat geschrieben:Armenien erhebt keine Gebietsansprüche auf Gebiete des Natostaates Türkei. Machen Sie bitte keine Witze. Was Armenien will, ist der Respekt vor seinen Toten. Das Leugnen der Vorgänge im osmanischen Reich bringt nichts, nicht mal den Türken selbst. Es gibt zum Glück eine Bewegung in der Türkei, die die Aussöhmumg mit Armenien will und den Völkermord anerkannt hat.


Armenien erkennt die Ostgrenze der Türkei nicht an. Basta. Darüber diskutiere ich nicht. Das ist ein Faktum. Was das bedeutet, kann sich jeder Volltrottel zusammenreimen.
Helicobacter

Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon Helicobacter » Do 14. Feb 2013, 19:34

palulu » Do 14. Feb 2013, 19:32 hat geschrieben:
Armenien erkennt die Ostgrenze der Türkei nicht an. Basta. Darüber diskutiere ich nicht. Das ist ein Faktum. Was das bedeutet, kann sich jeder Volltrottel zusammenreimen.
Sie verlangen Vorleistungen von Armenien? Ist ja wirklich schlimm.
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Re: Situation der Christen in der Türkei - Sammelthread

Beitragvon palulu » Do 14. Feb 2013, 19:37

Helicobacter » Do 14. Feb 2013, 19:34 hat geschrieben:Sie verlangen Vorleistungen von Armenien? Ist ja wirklich schlimm.


Die von allen UN-Mitgliedern anerkannten Grenzen der Republik Türkei zu respektieren, sei eine Vorleistung? Ihren Türkei-Hass können sie ruhig ausleben. Wenn es Sie befriedigt, umso besser. Dass Sie sich gerade lächerlich machen, muss Ihnen aber bewusst sein.

Und gerade als Deutscher, sollte man nicht den Moralapostel raushängen lassen.
Zuletzt geändert von palulu am Do 14. Feb 2013, 20:37, insgesamt 3-mal geändert.

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