Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 13. Jan 2019, 01:26

Audi hat geschrieben:(13 Jan 2019, 01:21)

In deiner Parallel Welt. Mit der Wirklichkeit hat es nichts zu tun

unterjochte Nationen streben immer nach Freiheit. die ganze geschichte zeigt das, kein einziges Imperium vermochte bislang, die Zeiten zu überdauern.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 13. Jan 2019, 01:41

DarkLightbringer hat geschrieben:(13 Jan 2019, 01:26)

unterjochte Nationen streben immer nach Freiheit. die ganze geschichte zeigt das, kein einziges Imperium vermochte bislang, die Zeiten zu überdauern.

Ja und deswegen sind alle Umfragen und Politologen der Meinung, dass die Krim bei Russland sein will. Bitte um Gegenquelle
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 13. Jan 2019, 04:30

Audi hat geschrieben:(13 Jan 2019, 01:41)

Ja und deswegen sind alle Umfragen und Politologen der Meinung, dass die Krim bei Russland sein will. Bitte um Gegenquelle

gab es Umfragen und abstimmungen darüber, ob der Ostblock sowjetisiert sein will ? ;)
vorschlag: Besatzungstruppen abziehen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Nomen Nescio » So 13. Jan 2019, 05:37

wenn ich die beiträge von audi c.s. ansehe, muß ich oft denken an ex-ostdeutschen die um 1965-1966 nach dem westen flohen. sie waren überglücklich da und hatten einen sohn.
als wir wieder einen abend die sektkorken knallen hatten lassen, sagte herr U mir »wissen sie, einmal sind wir nach ostberlin zurück gegangen. nach dem restaurant wo wir einander zum ersten mal begegnet sind. ich bestellte und rief den ober. "herr ober, haben sie gehirne?" der ober schaute um sich her und antwortete leise "gehirne haben wir seit jahren nicht mehr".
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 13. Jan 2019, 09:07

DarkLightbringer hat geschrieben:(13 Jan 2019, 04:30)

gab es Umfragen und abstimmungen darüber, ob der Ostblock sowjetisiert sein will ? ;)
vorschlag: Besatzungstruppen abziehen.

Damit azow usw kommen kann? Das glaubst du doch selbst nicht. Aber bitte bringe Mal eine Quelle
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 13. Jan 2019, 09:07

Nomen Nescio hat geschrieben:(13 Jan 2019, 05:37)

wenn ich die beiträge von audi c.s. ansehe, muß ich oft denken an ex-ostdeutschen die um 1965-1966 nach dem westen flohen. sie waren überglücklich da und hatten einen sohn.
als wir wieder einen abend die sektkorken knallen hatten lassen, sagte herr U mir »wissen sie, einmal sind wir nach ostberlin zurück gegangen. nach dem restaurant wo wir einander zum ersten mal begegnet sind. ich bestellte und rief den ober. "herr ober, haben sie gehirne?" der ober schaute um sich her und antwortete leise "gehirne haben wir seit jahren nicht mehr".

Und wenn man von der Krim keine Ahnung hat sollte man dort hin reisen bevor man hier Nonsens schreibt
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 10:47

Jo, nachdem die Krim russifiziert wurde, wollen die Russen natürlich bei Russland bleiben, tolle Show, die der Fan des Oben Ohne-Reiters hier abzieht :D
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 13. Jan 2019, 12:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jan 2019, 10:47)

Jo, nachdem die Krim russifiziert wurde, wollen die Russen natürlich bei Russland bleiben, tolle Show, die der Fan des Oben Ohne-Reiters hier abzieht :D

Und die Krim ist ja erst seit 2014 russifiziert :D :thumbup:
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 13:16

Audi hat geschrieben:(13 Jan 2019, 12:41)

Und die Krim ist ja erst seit 2014 russifiziert

Nö, das haben auch andere versucht, die russ. Versuche, die Krimtataren auszurotten, laufen schon seit der ersten Annexion im 18. Jahrhundert, am schlimmsten hat Stalin gewütet. Schon schräg, dass ich dir hier Nachhilfe in russ./sowj. Geschichte erteilen muss.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 13. Jan 2019, 15:22

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jan 2019, 13:16)

Nö, das haben auch andere versucht, die russ. Versuche, die Krimtataren auszurotten, laufen schon seit der ersten Annexion im 18. Jahrhundert, am schlimmsten hat Stalin gewütet. Schon schräg, dass ich dir hier Nachhilfe in russ./sowj. Geschichte erteilen muss.

Und das hat was damit zu tun, dass die Krim JETZT pro russisch/russisch ist? Stell dir mal vor, die Grenzen haben son so lange geändert seit dem es Menschen gibt :D
Schlimm das ich dir das noch erklären muss.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 15:31

Audi hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:22)

Und das hat was damit zu tun, dass die Krim JETZT pro russisch/russisch ist?

Weil die Krim weiter russifiziert wird :rolleyes:
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon imp » So 13. Jan 2019, 15:33

Audi hat geschrieben:(13 Jan 2019, 01:02)

Bis jetzt rüstet die NATO auf und soll 2% ausgeben obwohl man soziale Unruhe hat. Irgendwie habe ich das Gefühl das der Ball heute wo anders liegt

Rein statistisch gehen fast 80 Prozent der Kriegstoten in der Welt auf das Konto von Waffenfirmen aus EU oder USA, wobei Kina stark aufholt. Russland ist in vielen Märkten gar nicht beteiligt, rüstet in vielen Sektoren allein zur Selbstverteidigung.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 13. Jan 2019, 15:40

Audi hat geschrieben:(13 Jan 2019, 09:07)

Damit azow usw kommen kann? Das glaubst du doch selbst nicht. Aber bitte bringe Mal eine Quelle

eine freie krim wäre auch für die internationale presse zugänglich.
und bei den letzten freien wahlen auf der krim erhielt der jetzige Statthalter um die 2 oder 4 % der stimmen. das ist allg. bekannt.

die Okkupation ist nicht demokratisch, sondern verbrecherisch. unsere Bundeskanzlerin hat sich da recht klar geäußert.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Darkfire » So 13. Jan 2019, 18:18

imp hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:33)

Rein statistisch gehen fast 80 Prozent der Kriegstoten in der Welt auf das Konto von Waffenfirmen aus EU oder USA, wobei Kina stark aufholt. Russland ist in vielen Märkten gar nicht beteiligt, rüstet in vielen Sektoren allein zur Selbstverteidigung.


Ich hätte da gern eine Quelle zu diesen Zahlen.
Zählt Russland zu Europa in diesem Fall
Welcher Zeitraum etc.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 19:00

Die Waffe, die die meisten Todesopfer nach dem Zweiten Weltkrieg verursacht hat, ist die AK-47: https://www.telegraph.co.uk/news/worldn ... other.html
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 13. Jan 2019, 19:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:31)

Weil die Krim weiter russifiziert wird :rolleyes:

das Regime möchte, dass vermögende russen auf der krim Urlaub machen. aber viele vermögende möchten lieber im westen urlauben.
glaube nicht, dass sich die besatzung irgendwie rechnet.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 13. Jan 2019, 19:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jan 2019, 19:00)

Die Waffe, die die meisten Todesopfer nach dem Zweiten Weltkrieg verursacht hat, ist die AK-47: https://www.telegraph.co.uk/news/worldn ... other.html

Wir wissen das der CIA auch über Drittländer Waffen besorgt. ... Alter hut
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Echt » So 13. Jan 2019, 19:26

Russland ist kein militärisches Kleinkaliber. Auch nicht so groß wie die Russen denken, aber doch ernst zu nehmen. Die Annexion der Krim war klar völkerrechtswidrig und muss rückgängig gemacht werden. Mit Sanktionen erreicht man allerdings gar nichts. Wer das denkt, der kennt die Menatlität der Russen nicht. Die verhungern lieber als ihr Gesicht zu verlieren. Also muss eine andere Lösung her. Man kann zum Besipiel vertraglich vereinabaren, dass die NATO keine Verteidungssysteme in der Nähe Russlands aufbauen wird, und dass Russland seine Militärbasis auf der Krim behalten darf. Im Gegenzug muss Russland die Krim wieder der Ukraine übergeben und die Ukraine vergünstigt mit Gas versorgen.

Eigentlich stehen die Chancen für eine friedliche Einigung ganz gut. Bisher hat die USA immer dazwischen gefunkt, wenn es um Beziehungen zwischen Russland und der EU ging. Trump hat ja keine Lust mehr Weltpolizei zu spielen. Ich denke er würde eine friedliche Einigung unterstützen. Es hat auch seine Vorteile, dass Trump auf seinem Egotrip ist. Für die EU ist es eine Chance.

Außerdem sollte die EU eine gemeinsame Armee gründen, um sich im Zweifel verteidigen zu können. Ich rede hier allerdings vom einer reinen Verteidigungsarmee und nicht von einer Weltpolizeiarmee.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon imp » So 13. Jan 2019, 20:10

Echt hat geschrieben:(13 Jan 2019, 19:26)

Russland ist kein militärisches Kleinkaliber.

Russland ist wie viele Staaten immer wieder in Aufrüstungszyklen eingebunden.


Man kann zum Besipiel vertraglich vereinabaren, dass die NATO keine Verteidungssysteme in der Nähe Russlands aufbauen wird, und dass Russland seine Militärbasis auf der Krim behalten darf. Im Gegenzug muss Russland die Krim wieder der Ukraine übergeben und die Ukraine vergünstigt mit Gas versorgen.

Die Zeiten, in denen die Ukraine vergünstigtes Gas bekam, sind vorbei. Vermutlich unwiederbringlich. Vielleicht hätten sie es nicht zum vollen Marktpreis weiterverkaufen sollen. Dass die Krim noch mal zur Ukraine kommt, halte ich auch für eher unwahrscheinlich. Dort ist kaum noch wer, der das will. Wenn die Ukraine aufhört, die Fischer von der Krim zu verhaften und vertraglich erlaubte See-Kontrollen durch Russland und die Türkei zu stören, wird sicher auch das Kontrollwesen im Asowschen Meer entspannter. Die Ukraine sollte sich nicht zu lange Zeit lassen. Das Gewicht von EU und USA in der Welt sinkt bereits und deren Interesse, sich an so einem uneinbringlichen Nebenschauplatz zu verzetteln, auch. Evtl löst sich die Frage der "Bedrohung" von Ansprüchen gegen Russland ganz simpel auf, wenn diese Ansprüche auf das Maß guter Nachbarschaft zurückgedreht werden.

Es ist bemerkenswert, wie Russland die "Moderation" durch Deutschland im jüngst angezettelten Kertsch-Problem wegwischte - daran besteht kein Interesse mehr. Stattdessen bietet sich die Türkei als ehrlicher Makler an. Die Zeiten, in denen man Deutschland so eine Rolle zugetraut hat, sind offenbar längst vorbei. Für die Nummer können dann doch zu viele Russen zu gut deutsch.

Für die EU ist es eine Chance.

Die EU verkennt völlig die Kräfteverhältnisse - und da meine ich nicht, dass Russland so stark wäre - ist es gar nicht - , sondern dass sie weltpolitisch einfach vollkommen Wurst ist ohne USA, Japan, Kanada, Türkei und Briten.

Außerdem sollte die EU eine gemeinsame Armee gründen, um sich im Zweifel verteidigen zu können.

Die EU greift niemand an. Wozu auch?
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tiefsinniger » Mi 16. Jan 2019, 10:33

Nomen Nescio hat geschrieben:(11 Jan 2019, 06:27)

:thumbup: :thumbup: :thumbup: :D :D :D :D
ja ja, die RUSSISCHE wikipedia. sorry, aber das erinnert mich an metapedia und nazis.


Mensch, ich habe doch ein Link gegeben. Ich sagte nicht : "alles ist wahr, glaubt daran einfach!"

Du kannst ganz ruhig ein Online-Dolmetscher einsetzen, zB ein Translate.google, und uebersetzen ! Was stoert?

Ich behaupte in dem Fall: die Geschichte wurde dort objektiv und emotionslos dargestellt, ohne irgendwessen Seite zu nehmen. Widerlege diese Behauptung !

Oder gibt es keine sonstigen Argumente, als "kauf nicht bei dem Russen"?

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