Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

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Ist die russische Regierung an Skripal-Vergiftung beteiligt?

Ja
33
44%
Nein
23
31%
Momentan unklar
19
25%
 
Abstimmungen insgesamt: 75
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 15:39

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 14:35)

So ist es. Man dürfte dort sehr dankbar über russiche Truppen sein

Man betet sie förmlich an. ;)
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Darkfire » So 9. Dez 2018, 15:58

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 13:38)

Was dann die Georgier machen ist ja bekannt. Deswegen sind dort russische Truppen stationiert


https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sochumi_1993 so was zum Beispiel oder ?
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:01

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 15:36)

Was die russischen Truppen machen, ist auch bekannt.

Deshalb wollen ja Skripal, andere Menschen und Länder weg aus dem Einflußbereich. ;)

Die russische Armee hat Skripal angegriffen? :D Wird ja immer besser
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:02

Was sagt Skripal dazu ?

Abchasische Milizen und ihre Alliierten durchkämmten die Stadt und trieben sämtliche Zivilisten zusammen, die sie vorfanden. Männer, Frauen und Kinder wurden auf den Straßen, in Wohnungen, Häusern und Hinterhöfen erschossen. Augenzeugenberichten zufolge wurden viele Menschen Opfer von Folter. Kinder wurden vor den Augen ihrer Eltern getötet und Eltern vor den Augen ihrer Kinder.[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sochumi_1993
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:02

Darkfire hat geschrieben:(09 Dec 2018, 15:58)

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sochumi_1993 so was zum Beispiel oder ?

Na erzähl uns doch wie das alles angefangen hat

Warte ich helfe dir

Im August 1989 wurde in der Georgischen Sowjetrepublik ein „Programm für die Georgische Sprache“ beschlossen, das nicht nur die Förderung der Georgischen Sprache zum Ziel hatte, sondern auch die Umsiedlung ethnischer Georgier in von Minderheiten bewohnte Gebiete und die Aufstellung militärischer Einheiten, in die ausschließlich Georgier aufgenommen werden durften.[19]
Die ethnischen Minderheiten des Landes fühlten sich von dieser nationalistischen Politik bedroht und in Teilen Georgiens, darunter Südossetien und Abchasien kam es zu ersten Unruhen.
Am 10. November 1989 beschloss der Oberste Sowjet des Autonomen Gebiets Südossetien die Gründung einer Südossetischen Autonomen Sowjetrepublik, was deutlich erweiterte Autonomierechte zur Folge gehabt hätte. Die Entscheidung wurde am 16. November vom Präsidium des Obersten Sowjets der Georgischen SSR für unwirksam erklärt.[20] Es kam zum ersten Südossetien-Konflikt, der bis Januar 1990 dauerte. Georgische Nationalisten belagerten Zchinwali. Truppen des sowjetischen Innenministeriums versuchten, die verfeindeten Seiten zu trennen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:03

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:01)

Die russische Armee hat Skripal angegriffen? :D Wird ja immer besser

Skripal hat überlebt, andere nicht.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:04

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:02)

Was sagt Skripal dazu ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sochumi_1993

So etwas ist zu verurteilen,

Die georgisierung hat halt Hass hervor gerufen. Dann schaukelte es sich hoch. Keiner will dort Georgier haben. Akzeptiren und Nase raus lassen
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:05

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:03)

Skripal hat überlebt, andere nicht.

Ja, wurde Skripal von der russischen Armee angegriffen? :p
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:10

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:04)

So etwas ist zu verurteilen,

Die georgisierung hat halt Hass hervor gerufen. Dann schaukelte es sich hoch. Keiner will dort Georgier haben. Akzeptiren und Nase raus lassen

Und Georgien will keine fremden Imperialtruppen im Land haben - auf Wiedersehen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:11

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:10)

Und Georgien will keine fremden Imperialtruppen im Land haben - auf Wiedersehen.

Hat man ja auch nicht. Die Russen sind in Ossetien und in abschasien. So wird es dort gewünscht. Georgien soll da draußen bleiben und alle sind zufrieden
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:12

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:05)

Ja, wurde Skripal von der russischen Armee angegriffen? :p

Nein, Putins Armee überfällt nur wehrlose Länder. Skripal wurde von eigens engagierten Missetätern angegriffen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:14

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:12)

Nein, Putins Armee überfällt nur wehrlose Länder. Skripal wurde von eigens engagierten Missetätern angegriffen.

Ossetien wurde von Georgien angegriffen, so sieht es auch die EU. Skripal war ein Agent für viele Geheimdienste. Hat das eine mit dem anderen nichts zu tun
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:19

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:11)

Hat man ja auch nicht. Die Russen sind in Ossetien und in abschasien. So wird es dort gewünscht. Georgien soll da draußen bleiben und alle sind zufrieden

Die Russen sind teils sogar in Russland. ;)
Georgien wünscht keine Einmischung in innere Angelegenheiten.

Übrigens fürchtet das Putin-Regime auch eine pro-westliche Regierung in Armenien.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:21

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:19)

Die Russen sind teils sogar in Russland. ;)
Georgien wünscht keine Einmischung in innere Angelegenheiten.

Übrigens fürchtet das Putin-Regime auch eine pro-westliche Regierung in Armenien.

Die Osseten und Abchasen wünschen sich keine Einmisschung Georgiens. 2008 haben wir gesehen wie es endet
Georgien hat dort zu oft gewütet
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:24

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:14)

Ossetien wurde von Georgien angegriffen, so sieht es auch die EU. Skripal war ein Agent für viele Geheimdienste. Hat das eine mit dem anderen nichts zu tun

Hier geht es doch um Skripal.

Ossetien ist eine georgische Provinz, so wie Südsibirien für Russland.
Georgien wünscht keine Einmischung von außen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:28

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:21)

Die Osseten und Abchasen wünschen sich keine Einmisschung Georgiens. 2008 haben wir gesehen wie es endet
Georgien hat dort zu oft gewütet

Die Provinzen Georgiens sind keine Angelegenheit von Drittstaaten und deren Truppen.

Das Massaker von 1993 hat gezeigt, wozu die russisch-föderale Einmischung führt.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:31

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:24)

Hier geht es doch um Skripal.

Ossetien ist eine georgische Provinz, so wie Südsibirien für Russland.
Georgien wünscht keine Einmischung von außen.

Ossetien ist eine Region mit Menschen. Denen gehört das Land in erster Linie. Diese Menschen sind es leid von Georgien angegriffen und vergewaltigt zu werden. Man wünscht sich keinen georgischen Einfluss dort.



Es kam zu drei ossetischen Aufständen gegen Georgien im März 1918, im Oktober/November 1919 und im Mai/Juni 1920, die alle von der georgischen Armee niedergeschlagen wurden (siehe Georgisch-Südossetischer Konflikt (1918–1920)). Besonders bei der Niederschlagung des dritten Aufstandes durch Waliko Dschugheli kam es zu Pogromen, dem einige tausend Osseten zum Opfer fielen

Im August 1989 wurde in der Georgischen Sowjetrepublik ein „Programm für die Georgische Sprache“ beschlossen, das nicht nur die Förderung der Georgischen Sprache zum Ziel hatte, sondern auch die Umsiedlung ethnischer Georgier in von Minderheiten bewohnte Gebiete und die Aufstellung militärischer Einheiten, in die ausschließlich Georgier aufgenommen werden durften.[19]
Die ethnischen Minderheiten des Landes fühlten sich von dieser nationalistischen Politik bedroht und in Teilen Georgiens, darunter Südossetien und Abchasien kam es zu ersten Unruhen.
Am 10. November 1989 beschloss der Oberste Sowjet des Autonomen Gebiets Südossetien die Gründung einer Südossetischen Autonomen Sowjetrepublik, was deutlich erweiterte Autonomierechte zur Folge gehabt hätte. Die Entscheidung wurde am 16. November vom Präsidium des Obersten Sowjets der Georgischen SSR für unwirksam erklärt.[20] Es kam zum ersten Südossetien-Konflikt, der bis Januar 1990 dauerte. Georgische Nationalisten belagerten Zchinwali.


Die im Auftrag der Europäischen Union tätige Independent International Fact-Finding Mission on the Conflict in Georgia (IIFFMCG) legte im September 2009 ihren Bericht zum Kaukasus-Konflikt vor

UND SCHON WIEDER

Untersuchungskommission
:
Georgien hat den Krieg begonnen


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 54145.html

Also wie lange soll das Ossetische Volk noch leiden? Die Russen garantieren frieden und seit 2008 ist endlich frieden und die Menschen können normal leben. Da juckt es keinen was man in Tiflis gerne hätte oder ein Darklight :D
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » So 9. Dez 2018, 16:35

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:28)

Die Provinzen Georgiens sind keine Angelegenheit von Drittstaaten und deren Truppen.

Das Massaker von 1993 hat gezeigt, wozu die russisch-föderale Einmischung führt.

Gerogien hat den Konflikt ausgelöst :rolleyes:

Nach dem Anschluss Abchasiens an die georgische Unionsrepublik wurden die kulturellen Rechte der Abchasen beschnitten und Bestrebungen nach Wahrung der nationalen Identität als konterrevolutionär bestraft. In der abchasischen Geschichtsschreibung wird vermutet, dass während des Stalinismus eine gezielte Bevorzugung der Georgier stattgefunden hat, da zahlreiche prominente sowjetische Politiker, darunter Stalin und Lawrenti Beria, georgischer Nationalität waren.[34]


Es wird von abchasischer Seite vermutet, dass bereits der Anschluss Abchasiens an die georgische Unionsrepublik in Zusammenhang mit der georgischen Herkunft Berias und Stalins stand,[35] was jedoch umstritten ist. Auf Initiative Lawrenti Berias setzte eine repressive „Georgisierungspolitik“ ein,[36][37][38][39] die Bevölkerungsverhältnisse änderten sich zugunsten der Georgier, bedingt durch systematische Ansiedlungen georgischer Siedler.[40


Zum Schuljahr 1945/46 wurden alle abchasischsprachigen Schulen geschlossen, abchasische Schüler mussten georgischsprachige Schulen besuchen. Die abchasische Sprache, sofern sie überhaupt noch in der Öffentlichkeit verwendet werden durfte, wurde zwangsweise auf das georgische Alphabet umgestellt. Die meisten abchasischen Publikationen mussten ihre Veröffentlichung einstellen. Den stalinistischen Säuberungen fiel in Abchasien ein großer Teil der Intelligenzija zum Opfer. 1936 wurde der populäre abchasische Parteisekretär Nestor Lakoba auf Anweisung von Lawrenti Beria vergiftet.[41] Lakoba hatte bis dahin als Fürsprecher der Abchasen einen gewissen Einfluss besessen. Jahrhunderte alte abchasische Dörfer wurden umbenannt und erhielten georgische Namen. Auch Familiennamen wurden georgisiert.[42] Die Abchasen wurden zur Minderheit im eigenen Land. 1949 wurde auch die altansässige griechische Minderheit Abchasiens nach Zentralasien deportiert (1939 etwa 11 % der Bevölkerung) und dafür georgische Siedler ins Land geholt.[43] 1952 waren 80 % der führenden Parteimitglieder in Abchasien ethnische Georgier.[44]


Die Georgische SSR war eine der ersten Unionsrepubliken, die sich von der Sowjetunion lossagte. Erster Staatspräsident wurde der Nationalist Swiad Gamsachurdia, der eine sehr minderheitenfeindliche Politik verfolgte. In mehrheitlich von Minderheiten bewohnten Regionen, insbesondere in Abchasien und Südossetien, war die Lage ohnehin bereits angespannt. Es begannen dort nun größere Unruhen und Massendemonstrationen.
Unter Gamsachurdias Führung stürzte ganz Georgien schließlich in einen Bürgerkrieg und mehrere Gebietsabspaltungen, sogar in der mehrheitlich von Georgiern bewohnten Region Adscharien. Auch in Abchasien eskalierte die Situation, die Forderungen nach staatlicher Unabhängigkeit wurden dort immer lauter. Neben den Abchasen sahen auch große Teile der in Abchasien lebenden Armenier, Russen und Ukrainer ihre Rechte in einem neuen georgischen Nationalstaat als bedroht an. Aus Protest gegen die Politik Georgiens solidarisierten sich daher die meisten nicht-georgischen Bewohner Abchasiens mit den Abchasen.[

https://de.wikipedia.org/wiki/Abchasien

Man sollte wenigsten wissen worüber man redet. NIEMAND dort will Georgier. Russen sind der Garant für sicherheit dort
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:46

Audi hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:31)

Ossetien ist eine Region mit Menschen. Denen gehört das Land in erster Linie. Diese Menschen sind es leid von Georgien angegriffen und vergewaltigt zu werden. Man wünscht sich keinen georgischen Einfluss dort.



Es kam zu drei ossetischen Aufständen gegen Georgien im März 1918, im Oktober/November 1919 und im Mai/Juni 1920, die alle von der georgischen Armee niedergeschlagen wurden (siehe Georgisch-Südossetischer Konflikt (1918–1920)). Besonders bei der Niederschlagung des dritten Aufstandes durch Waliko Dschugheli kam es zu Pogromen, dem einige tausend Osseten zum Opfer fielen

Im August 1989 wurde in der Georgischen Sowjetrepublik ein „Programm für die Georgische Sprache“ beschlossen, das nicht nur die Förderung der Georgischen Sprache zum Ziel hatte, sondern auch die Umsiedlung ethnischer Georgier in von Minderheiten bewohnte Gebiete und die Aufstellung militärischer Einheiten, in die ausschließlich Georgier aufgenommen werden durften.[19]
Die ethnischen Minderheiten des Landes fühlten sich von dieser nationalistischen Politik bedroht und in Teilen Georgiens, darunter Südossetien und Abchasien kam es zu ersten Unruhen.
Am 10. November 1989 beschloss der Oberste Sowjet des Autonomen Gebiets Südossetien die Gründung einer Südossetischen Autonomen Sowjetrepublik, was deutlich erweiterte Autonomierechte zur Folge gehabt hätte. Die Entscheidung wurde am 16. November vom Präsidium des Obersten Sowjets der Georgischen SSR für unwirksam erklärt.[20] Es kam zum ersten Südossetien-Konflikt, der bis Januar 1990 dauerte. Georgische Nationalisten belagerten Zchinwali.


Die im Auftrag der Europäischen Union tätige Independent International Fact-Finding Mission on the Conflict in Georgia (IIFFMCG) legte im September 2009 ihren Bericht zum Kaukasus-Konflikt vor

UND SCHON WIEDER

Untersuchungskommission
:
Georgien hat den Krieg begonnen


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 54145.html

Also wie lange soll das Ossetische Volk noch leiden? Die Russen garantieren frieden und seit 2008 ist endlich frieden und die Menschen können normal leben. Da juckt es keinen was man in Tiflis gerne hätte oder ein Darklight :D

In dem von dir verlinkten Artikel steht doch, dass sich Russland völkerrechtswidrig verhalten hat.

Bundeskanzlerin Merkel schloss sich dieses Jahr der Formulierung von der Besetzung an.

An der Grenze zu den russisch besetzten Gebieten Georgiens setzt Angela Merkel ein Zeichen gegen die aggressive Politik von Russlands Präsidenten Putin.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 24818.html

Eine Besetzung ist kein Frieden, sondern eine Aggression. Das ist etwas völlig anderes.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » So 9. Dez 2018, 16:48

Um mal einen Vergleich zu haben: Wenn in Südsibirien US-Truppen stünden, wäre der Protest Moskaus nicht unbedingt eine Einmischung. ;)
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