Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

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Cobra9
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Do 19. Dez 2019, 13:19

Everythingchanges hat geschrieben:(19 Dec 2019, 11:40)

Das ist doch nur ein Beispiel gewesen und da gibt es weit mehr, die man zum Teil hier auch nachlesen kann.

Und es läuft noch viel weniger so, wie es die EU gerne hätte.

Weil es viele Felder gibt, auf denen man mit Russland mehr schafft als ohne bzw. gegen Russland, nähert man sich an, ohne die von dir angeführten russischen Gegenleistungen für den Swing.
Wenn man nun mehr zusammenarbeitet ohne zb. die Krim als Hinderungsgrund herauszustellen, wer hat denn dann seine vorherige Position verlassen?
Russland oder die EU?

Die doch gar nicht prorussische Zeitjournalistin Bota hat das in ihrem Kommentar letztlich ganz gut auf den Punkt gebracht:
...Im Verhältnis zu Russland verändert sich gerade etwas – und das nicht durch die russische Politik. Die bleibt sich treu: Je nach Interessenlage wird verhandelt, eskaliert oder ausgelotet. Es ist die deutsche Politik, die sich wandelt. Die scheint gerade ihren außenpolitischen Ermüdungsbruch zu erleben – mit Folgen.
https://www.zeit.de/2019/52/wladimir-pu ... heimdienst



Das Problem ist in der Bundesregierung grundsätzlich mal das Merkel gar nicht mehr richtig kann oder will. Mit einem Fuss ist Sie draußen, das macht Sich deutlich bemerkbar. Ich würde allerdings mal davon abgehen zu glauben die Russlandpolitik wird grundsätzlich in Deutschland freundlicher. Eher nicht weil die Nachfolge Optionen aktuell von Merkel da eher härter sind. Aber klar bleibt abzuwarten was mit der GROKO usw. wird. Aber hier ist es Rätselraten.
Wenn eine denkbare Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und Grünen käme wäre es für Russland eventuell nicht so prickelnd mehr.


Dagegen wünschen sich die Grünen mehr Zurückhaltung von Deutschlands Firmenlenkern. „Mit seinem Auftritt in Moskau setzt der Siemens-Chef die problematische Politik des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft fort“, sagte die osteuropapolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Marieluise Beck, Handelsblatt Online. „Die deutsche Wirtschaft darf die eigenen Geschäftsinteressen nicht unabhängig von dem politischen Schaden verfolgen, der von Putin angerichtet worden ist.“

https://www.handelsblatt.com/politik/in ... PnTpxl-ap3


Wie gesagt vertrete Ich eine Position die wäre grundsätzlich langfristig als Handelspartner minimal zu halten. Dazu die Abhängigkeit von Gas, Öl usw. reduzieren wo es möglich ist und Alternativen die man selbst erwirtschaften kann stärken im großen Umfang. Wasserstoff usw. wären möglich.


Putin hat bewiesen, dass er mit geringem Aufwand maximalen Effekt erzielen kann. Das politisch wie militärisch. Aber er handelt aus einer Position der Schwäch. Um Russland wirksam zu packen muss man seine Schwächen suchen. Russlands aggressives Auftreten dient vor allem dazu auch wirtschaftliche Schwäche zu verstecken . Das russische Bruttoinlandsprodukt liegt um ein Drittel unter dem von Italien, um zwei Drittel unter dem deutschen. Genau da würde Ich längerfristig ansetzen, auch dem eigenen Vorteil wegen. Wer in alternativen Energien die Nase vorne hat und den eigenen Verbrauch reduzieren kann tut sich was Gutes.

Außerdem kann man Russland so Geld nehmen. Wir werden darüber nachdenken müssen, wie man auf Russland zugehen kann, ohne dass dabei ein schmutziger Deal auf Kosten anderer Länder herausspringt. Viel spricht dafür, dass die Formel einer neuen Ostpolitik beides braucht. Ich plädiere wo sinnvoll weiterhin für einen guten Dialog. Und wenn man es richtig machen würde hätte man das andere passende Mittel und das heisst Druck wirtschaftlich.


Macrons bündnispolitischer Amoklauf insgesamt wird nicht mitgetragen wirklich. Der Herr isoliert sich massiv und ist ein naiver Mensch. Aber das nicht zum ersten Mal. Welch Erkentniss das die Franzosen es nicht lieben wenn man soziale Reformen durchführen will. Gab nie Streiks usw. :D Oder seine tollen Ideen ohne Rücksprachen mit Partnern in der NATO. Macron sichert Putin zu, Putins Idee eines Moratoriums über Mittelstreckenwaffen ernsthaft zu prüfen. Diesen Vorschlag hatte die NATO vorher einstimmig abgelehnt, eben wegen der einseitig aufgestellten russischen nuklearfähigen Mittelstreckenwaffen. Aber gut isoliert sich Frankreich eben. Und wenn Marcon innenpolitisch so weiter macht gibt es Ärger.Macron droht ein Misstrauensantrag im Parlament nicht von ungefähr schon länger.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Fr 20. Dez 2019, 08:56

Cobra9 hat geschrieben:(19 Dec 2019, 13:19)

Das Problem ist in der Bundesregierung grundsätzlich mal das Merkel gar nicht mehr richtig kann oder will. Mit einem Fuss ist Sie draußen, das macht Sich deutlich bemerkbar. Ich würde allerdings mal davon abgehen zu glauben die Russlandpolitik wird grundsätzlich in Deutschland freundlicher. Eher nicht weil die Nachfolge Optionen aktuell von Merkel da eher härter sind. Aber klar bleibt abzuwarten was mit der GROKO usw. wird. Aber hier ist es Rätselraten.
Wenn eine denkbare Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und Grünen käme wäre es für Russland eventuell nicht so prickelnd mehr.


Dagegen wünschen sich die Grünen mehr Zurückhaltung von Deutschlands Firmenlenkern. „Mit seinem Auftritt in Moskau setzt der Siemens-Chef die problematische Politik des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft fort“, sagte die osteuropapolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Marieluise Beck, Handelsblatt Online. „Die deutsche Wirtschaft darf die eigenen Geschäftsinteressen nicht unabhängig von dem politischen Schaden verfolgen, der von Putin angerichtet worden ist.“

https://www.handelsblatt.com/politik/in ... PnTpxl-ap3


Wie gesagt vertrete Ich eine Position die wäre grundsätzlich langfristig als Handelspartner minimal zu halten. Dazu die Abhängigkeit von Gas, Öl usw. reduzieren wo es möglich ist und Alternativen die man selbst erwirtschaften kann stärken im großen Umfang. Wasserstoff usw. wären möglich.


Putin hat bewiesen, dass er mit geringem Aufwand maximalen Effekt erzielen kann. Das politisch wie militärisch. Aber er handelt aus einer Position der Schwäch. Um Russland wirksam zu packen muss man seine Schwächen suchen. Russlands aggressives Auftreten dient vor allem dazu auch wirtschaftliche Schwäche zu verstecken . Das russische Bruttoinlandsprodukt liegt um ein Drittel unter dem von Italien, um zwei Drittel unter dem deutschen. Genau da würde Ich längerfristig ansetzen, auch dem eigenen Vorteil wegen. Wer in alternativen Energien die Nase vorne hat und den eigenen Verbrauch reduzieren kann tut sich was Gutes.

Außerdem kann man Russland so Geld nehmen. Wir werden darüber nachdenken müssen, wie man auf Russland zugehen kann, ohne dass dabei ein schmutziger Deal auf Kosten anderer Länder herausspringt. Viel spricht dafür, dass die Formel einer neuen Ostpolitik beides braucht. Ich plädiere wo sinnvoll weiterhin für einen guten Dialog. Und wenn man es richtig machen würde hätte man das andere passende Mittel und das heisst Druck wirtschaftlich.


Macrons bündnispolitischer Amoklauf insgesamt wird nicht mitgetragen wirklich. Der Herr isoliert sich massiv und ist ein naiver Mensch. Aber das nicht zum ersten Mal. Welch Erkentniss das die Franzosen es nicht lieben wenn man soziale Reformen durchführen will. Gab nie Streiks usw. :D Oder seine tollen Ideen ohne Rücksprachen mit Partnern in der NATO. Macron sichert Putin zu, Putins Idee eines Moratoriums über Mittelstreckenwaffen ernsthaft zu prüfen. Diesen Vorschlag hatte die NATO vorher einstimmig abgelehnt, eben wegen der einseitig aufgestellten russischen nuklearfähigen Mittelstreckenwaffen. Aber gut isoliert sich Frankreich eben. Und wenn Marcon innenpolitisch so weiter macht gibt es Ärger.Macron droht ein Misstrauensantrag im Parlament nicht von ungefähr schon länger.


Die Stärke der Russen liegt gerade darin, dass sie ziemlich wenig anfällig gegen externe Schocks geworden sind. Wir können denen kurzfristig gesehen nur "weh tun", wenn wir uns ebenfalls stark negativ beeinflussen.
Zudem haben wir die Dimension, in der wir deutlich überlegen sind, bereits ab 2014 zum Teil gezogen (Finanzen) und Russland ist genau dort widerstandsfähiger geworden.
Der Preis dafür ist, dass man Dinge nur langsamer entwickeln kann. Insbesondere wenn es sich um Felder handelt, die nicht gerade zu russischen Stärken gehören.

Was die deutsche Politik angeht, glaube ich aber nicht, dass die Grünen sich dem aktuellen Sog ernsthaft widersetzen können.
Tatsächlich sind Bearbock und Habeck trotz guter Wahlergebnisse unter Özdemir und Göring-Eckardt als Parteichefs gefolgt. Die beiden Neuen haben eine etwas entspanntere Haltung zu Russland als Ödzemir und Göring-Eckardt. Nebenbei haben die bekannteren Gegenspieler Russlands bei den Grünen an Stellung/Einfluss verloren (Harms, Beck).

Ich teile deinen Ansatz hinsichtlich langfristiger Entwicklung, allein sieht es derzeit nicht so aus, als ob diese Abhängigkeit ernsthaft reduziert wird, denn man baut zb. NordStream2 oder TurkStream.
Russlands Anteil in Sachen Gas liegt mittlerweile dichter an 40% als an 30%. Dtls Öl 36% aus Russland
(Ganz frisch der neue Bericht für Deutschland: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_r ... onFile&v=3)

Das russische BIP liegt in etwa auf der Höhe Deutschlands zumindest nach den neueren Methoden mit Kaufpreisparität.
https://www.imf.org/external/pubs/ft/we ... 58&pr1.y=6
Das Thema hatten wir hier oft genug ;)



Abseits davon: Die Ukraine und Russland haben sich auf Rahmen zum Gastransit ab 2020 geeinigt. Details kommen wohl erst in ein paar Tagen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Tiefsinniger » Fr 20. Dez 2019, 10:42

Und inzwischen kommen folgende Nachrichten zum Thema "Neue Siege der Europaeischen Demokratie".

Sputnik Estonia employees received letters from the Estonian law enforcement services with threats of criminal prosecution if they did not terminate their employment relations with the Russia Today MIA before January 1, 2020.

Ich ueberlege mir, was waere doch der beste Name fuer diese weltweite Gruppe der Fanatiker und der Weltkriegstreiber, die in jedem einzelnen Land eine politische Minderheit bleibt, will aber trotzdem jeden in ihrer Gruppe ausgedachten Bloedsinn als ein Gesetz fuer alle vorgeschrieben sehen ? Jeder Politiker wird nur nach so einem Kriterium bewertet : wie hart er den Weltkrieg treibt und wie konsequent er jeden ihren Bloedsinn durchsetzt. Wenn nicht - dann ist dieser Politiker entweder zu alt, oder noch zu jung, oder korrumpiert, ober ein "Faschist" in seinem Inneren (das stellen sie als Hellseher sofort fest).

Ich habe eine Vermutung, dass die jenigen Leute ihren Gegnern das vorwerfen, was sie selbst sich in ihrem Inneren fuehlen. Und zwar wollen sie alleine reden koennen und das Informationsfeld steril halten. Mir faellt das Wort "der Fascho-Bolschewismus" ein. Warum nicht?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Fr 20. Dez 2019, 12:02

Russland jammert das am Markt für Waffen niemand den roten Teppich aufrollt. Wie gut das Russland immer ganz fair agiert. Gut eventuell mal. Na ja selten aber Jammern und Poltern ist russische Politik.

https://www.thejakartapost.com/news/201 ... nesia.html


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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Fr 20. Dez 2019, 12:08

Everythingchanges hat geschrieben:(20 Dec 2019, 08:56)

Die Stärke der Russen liegt gerade darin, dass sie ziemlich wenig anfällig gegen externe Schocks geworden sind. Wir können denen kurzfristig gesehen nur "weh tun", wenn wir uns ebenfalls stark negativ beeinflussen.
Zudem haben wir die Dimension, in der wir deutlich überlegen sind, bereits ab 2014 zum Teil gezogen (Finanzen) und Russland ist genau dort widerstandsfähiger geworden.
Der Preis dafür ist, dass man Dinge nur langsamer entwickeln kann. Insbesondere wenn es sich um Felder handelt, die nicht gerade zu russischen Stärken gehören.

Was die deutsche Politik angeht, glaube ich aber nicht, dass die Grünen sich dem aktuellen Sog ernsthaft widersetzen können.
Tatsächlich sind Bearbock und Habeck trotz guter Wahlergebnisse unter Özdemir und Göring-Eckardt als Parteichefs gefolgt. Die beiden Neuen haben eine etwas entspanntere Haltung zu Russland als Ödzemir und Göring-Eckardt. Nebenbei haben die bekannteren Gegenspieler Russlands bei den Grünen an Stellung/Einfluss verloren (Harms, Beck).

Ich teile deinen Ansatz hinsichtlich langfristiger Entwicklung, allein sieht es derzeit nicht so aus, als ob diese Abhängigkeit ernsthaft reduziert wird, denn man baut zb. NordStream2 oder TurkStream.
Russlands Anteil in Sachen Gas liegt mittlerweile dichter an 40% als an 30%. Dtls Öl 36% aus Russland
(Ganz frisch der neue Bericht für Deutschland: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_r ... onFile&v=3)

Das russische BIP liegt in etwa auf der Höhe Deutschlands zumindest nach den neueren Methoden mit Kaufpreisparität.
https://www.imf.org/external/pubs/ft/we ... 58&pr1.y=6
Das Thema hatten wir hier oft genug ;)



Abseits davon: Die Ukraine und Russland haben sich auf Rahmen zum Gastransit ab 2020 geeinigt. Details kommen wohl erst in ein paar Tagen.



Stimmt mit Rechentricks geht alles ;) Das Du der russischen Position gerne deshalb folgst von Mir. Schön rechnen gehört dazu. Wie Russland steht real haben wir. Siehe Link. Wenn Du das anders siehst bitte ;)


https://www.laenderdaten.info/laenderve ... untry2=DEU
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Fr 20. Dez 2019, 16:10

Cobra9 hat geschrieben:(20 Dec 2019, 12:08)

Stimmt mit Rechentricks geht alles ;) Das Du der russischen Position gerne deshalb folgst von Mir. Schön rechnen gehört dazu. Wie Russland steht real haben wir. Siehe Link. Wenn Du das anders siehst bitte ;)


https://www.laenderdaten.info/laenderve ... untry2=DEU


Das sind amtliche " Rechentricks", weil die reine Wechselkursmethode ein paar gravierede Schwächen hat und der IWF ist nicht dafür bekannt russische Daten besonders unkritisch zu übernehmen.

Und dein Link sagt wenig aus, denn die russische Wirtschaft wird nun mal nicht in Euro gemessen.
Und für einen Vergleich ist das Rechnen in Kaufkraftparität die modernere Variante.

Du bevorzugst hier sozusagen methodentechnisch Lada, obwohl es Besseres gibt. ;)
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Mo 23. Dez 2019, 22:25

Sehr interessant dieser Kommentar zur Außenpolitik gegenüber Russland

https://m.dw.com/de/gastkommentar-deuts ... a-51711565
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 28. Dez 2019, 11:43

Destabilisierung des nahen Ostens durch Russland ?
https://www.hoover.org/research/russias ... iddle-east
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Sa 28. Dez 2019, 11:52

Cobra9 hat geschrieben:(28 Dec 2019, 11:43)

Destabilisierung des nahen Ostens durch Russland ?
https://www.hoover.org/research/russias ... iddle-east

:D
Russland ist gerade dabei den nahen Osten irgendwie zu stabilisieren. Nach dem einige westliche Staaten und ihre buddys den nahen Osten als Ruine hinterlassen haben ist so etwas nur zu begrüßen
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Orbiter1 » Sa 28. Dez 2019, 12:23

Cobra9 hat geschrieben:(28 Dec 2019, 11:43)

Destabilisierung des nahen Ostens durch Russland ?
Nö, darum kümmern sich seit vielen Jahrzehnten die USA mit überwältigendem Erfolg.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 28. Dez 2019, 12:57

Orbiter1 hat geschrieben:(28 Dec 2019, 12:23)

Nö, darum kümmern sich seit vielen Jahrzehnten die USA mit überwältigendem Erfolg.



Wenn Du denn Artikel lesen würdest ist erklärt was die Rolle von Russland betrifft inklusive Vorgeschichte.

Das Ich im GUS Bereich im Thema die Außenpolitik Russlands usw. über die Usa lang schreibe kannst Du mal überlegen warum.

Wenn Du das im Detail alles aufdröseln willst könnte man eine mehrseitige Abhandlung schreiben ab 48.
Auch die Sowjetunion, GB usw. müsste man einbeziehen.

Allerdings sorry Ich bleibe beim Thema und berichte dann entsprechend inklusive Quelle
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » Sa 28. Dez 2019, 12:59

Audi hat geschrieben:(28 Dec 2019, 11:52)

:D
Russland ist gerade dabei den nahen Osten irgendwie zu stabilisieren. Nach dem einige westliche Staaten und ihre buddys den nahen Osten als Ruine hinterlassen haben ist so etwas nur zu begrüßen


Russland stabilisiert gar nichts. Entsprechend Quellen gibt's genügend und wenn Russland Stabilität reinbringen wollte müsste es eine andere Politik verfolgen.

Wir werden sehen wie Russland den Aufbau von Syrien finanziert :)
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Sa 28. Dez 2019, 13:11

Cobra9 hat geschrieben:(28 Dec 2019, 12:59)

Russland stabilisiert gar nichts. Entsprechend Quellen gibt's genügend und wenn Russland Stabilität reinbringen wollte müsste es eine andere Politik verfolgen.

Wir werden sehen wie Russland den Aufbau von Syrien finanziert :)

Und welche? Sich dem.westen einreihen? Ne, das passt schon so.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Mo 13. Jan 2020, 12:25

https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... in-1711802
Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem Präsidenten von Russland, Wladimir Putin

Im Grunde eine perfekte Quelle für die Folgen der russischen Aussenpolitik.
Ohne Russland geht in nahezu allen Brennpunkten kaum noch irgendwas.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon imp » Do 16. Jan 2020, 21:14

Everythingchanges hat geschrieben:(13 Jan 2020, 12:25)

https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... in-1711802
Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem Präsidenten von Russland, Wladimir Putin

Im Grunde eine perfekte Quelle für die Folgen der russischen Aussenpolitik.
Ohne Russland geht in nahezu allen Brennpunkten kaum noch irgendwas.

In einer globalisierten, vernetzten Welt an wichtigen Ländern wie Russland oder Frankreich vorbei zu agieren, kommt immer teuer.
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Cobra9 » So 19. Jan 2020, 03:30

AI bemängelt die Rolle Russlands in der Syrien Problematik im Sicherheitsrat



https://www.amnesty.org/en/latest/news/ ... -in-idlib/
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Everythingchanges » Mo 9. Mär 2020, 10:40

05.03. und 06.03.
Der russische Bär beißt zweimal zu und es tut richtig weh.

Öl-30%
Dax und Co ist auch "leicht" rot.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Mo 9. Mär 2020, 11:20

Everythingchanges hat geschrieben:(09 Mar 2020, 10:40)

05.03. und 06.03.
Der russische Bär beißt zweimal zu und es tut richtig weh.

Öl-30%
Dax und Co ist auch "leicht" rot.

Wem? Und was hat der Bär vom Beissen? Zeigen, daß er da ist? Den hat niemand aus den Augen verloren.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Grau » Mo 9. Mär 2020, 12:18

Everythingchanges hat geschrieben:(13 Jan 2020, 12:25)

https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... in-1711802
Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem Präsidenten von Russland, Wladimir Putin


Die Schöne und das Biest.
Ich beziehe das nicht auf die Optik, sondern auf die Gesinnung der beiden.
Just because you're offended, doesn't mean you're right.
Frodobert
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Frodobert » Di 5. Mai 2020, 15:37

Die unschuldigen Russen aber auch. Daher steht ein russischer Geheimdienst-Offizier nun auf der Fahndungsliste. Ihm wird der Hackerangriff auf den Bundestag 2015 vorgeworfen und er soll auch ganz tief in den Hackerangriffen auf die US Dems und Clinton stecken.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... assen.html

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