Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

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Panarin
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Panarin » Do 22. Apr 2021, 10:06

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 09:59)

Du verstehst das nicht. Es ist wie immer "was anderes" wenn es um den Westen geht :D.
Stenmeier hat in Kiew Nazis die hand gegeben. In Syrien waren islamisten "gemäßigte Opposition" usw.


In Russland ist ein ehemaliger Vorsitzender einer Nationalisten-Partei Chef der Raumfahrtbehörde. Und die Hisbollah wird nach Moskau eingeladen, dagegen ein Fond zur Korruptionsbekämpfung im Inland verboten. :D
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Der Kutscher
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Der Kutscher » Do 22. Apr 2021, 10:09

@JJazzGold
Na dann guck mal bei Wikipedia zur Geschichte Griechenlands. 18.Februar 1952 Aufnahme in die NATO. Schon im allgemeinen Teil findet sich der Satz: „Bis in die 1960er Jahre blieben viele Bürgerrechte und Freiheiten eingeschränkt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Griechenland

Mach Dir doch nicht selbst was vor, es hat keine Sau in der NATO interessiert, der Kalte Krieg lief auf vollen Touren und da war man nicht zimperlich. Heute so zu tun als wäre das alles nicht wahr bringt doch mal gar nichts. Hauptmacht in der NATO ist und bleibt die USA, die waren und sind nicht zimperlich bei der Auswahl ihrer „Verbündeten“ wenn es ihnen nur einen Vorteil bringt. Alles andere ist Augenwischerei.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.
(Unbekannter Verfasser)
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 10:15

Panarin hat geschrieben:(22 Apr 2021, 10:06)

In Russland ist ein ehemaliger Vorsitzender einer Nationalisten-Partei Chef der Raumfahrtbehörde. Und die Hisbollah wird nach Moskau eingeladen, dagegen ein Fond zur Korruptionsbekämpfung im Inland verboten. :D

Russland spielt sich nicht als Hort der Demokratie auf. Deine westlichen Vorbilder schon :D :D
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 10:17

Der Kutscher hat geschrieben:(22 Apr 2021, 10:09)

@JJazzGold
Na dann guck mal bei Wikipedia zur Geschichte Griechenlands. 18.Februar 1952 Aufnahme in die NATO. Schon im allgemeinen Teil findet sich der Satz: „Bis in die 1960er Jahre blieben viele Bürgerrechte und Freiheiten eingeschränkt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Griechenland

Mach Dir doch nicht selbst was vor, es hat keine Sau in der NATO interessiert, der Kalte Krieg lief auf vollen Touren und da war man nicht zimperlich. Heute so zu tun als wäre das alles nicht wahr bringt doch mal gar nichts. Hauptmacht in der NATO ist und bleibt die USA, die waren und sind nicht zimperlich bei der Auswahl ihrer „Verbündeten“ wenn es ihnen nur einen Vorteil bringt. Alles andere ist Augenwischerei.

Hier verpackt man es eben anders oder lässt es einfach weg. Ein Mordanschlag auf Lukaschenko wird nirgends erwähnt. Jetzt stell dir mal vor Russland würde attentäter Auf einen Staatsmann los schicken. Hier heult man schon rum weil ein Waffenlager hoch gejagt worden ist. Aber ein Staatsstreich mit Mord ist eben nicht erwähnenswert. Lukaschenka ist eben nicht unser Bastard :D Und dann wundert man sich wieso Russland die NGOs an die Kette nimmt.
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Panarin
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Panarin » Do 22. Apr 2021, 10:37

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 10:15)

Russland spielt sich nicht als Hort der Demokratie auf. Deine westlichen Vorbilder schon :D :D


Sieht Putin Russland etwa nicht als demokratisch an? Warum wohl das ganze Theater mit den Schweinwahlen und dem Scheinparlament?

Hier verpackt man es eben anders oder lässt es einfach weg. Ein Mordanschlag auf Lukaschenko wird nirgends erwähnt. Jetzt stell dir mal vor Russland würde attentäter Auf einen Staatsmann los schicken. Hier heult man schon rum weil ein Waffenlager hoch gejagt worden ist. Aber ein Staatsstreich mit Mord ist eben nicht erwähnenswert. Lukaschenka ist eben nicht unser Bastard :D Und dann wundert man sich wieso Russland die NGOs an die Kette nimmt.


Wahrscheinlich weil das ein Propagandamärchen ist? Die können sich nicht mal darauf einigen wer diese gefährlichen Terroristen festgenommen hat und wann der Anschlag stattfinden sollte. :D Lukaschenko und Putin sind Lügner denen keiner traut.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 11:29

Panarin hat geschrieben:(22 Apr 2021, 10:37)

Sieht Putin Russland etwa nicht als demokratisch an? Warum wohl das ganze Theater mit den Schweinwahlen und dem Scheinparlament?



Wahrscheinlich weil das ein Propagandamärchen ist? Die können sich nicht mal darauf einigen wer diese gefährlichen Terroristen festgenommen hat und wann der Anschlag stattfinden sollte. :D Lukaschenko und Putin sind Lügner denen keiner traut.

Putin hat deswegen sogar mit beiden telefoniert.
Ich weiß nicht wovon du redest aber so wie mir bekannt ist wurde ein Teil in Moskau verhaftet und ein anderer Teil in Belarus. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht oder willst du sagen, dass der Putin diese Personen geklont hat :D
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Kohlhaas » Do 22. Apr 2021, 12:33

Der Kutscher hat geschrieben:(22 Apr 2021, 09:17)

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Ein gewisser Herr Dr. Kohl hat einem gewissen Herrn Gorbatschow was versprochen, keine NATO Osterweiterung. Erst wollte man davon nichts mehr wissen, dann zog man sich auf die Formel zurück das dieses Versprechen nur für die Sowjetunion galt aber nicht mehr für Russland. Soll ich jetzt wirklich einen Vergleich mit Chamberlain und Hitler ziehen? Das wäre wohl mehr als unangebracht.

Die NATO stationiert fleißig Truppen, hält Übungen ab, errichtet einen „Raketenabwehrschirm“. Muß ich Dich erinnern wie die USA auf die Raketenstationierungen der Sowjets auf Kuba reagiert haben? Das waren doch zwei rechtlich selbstständige Staaten, offiziell anerkannt und in der UNO vertreten. Was ging es denn die USA an wer was auf der Insel macht? Nach Deiner Definition doch wohl gar nichts.

Wenn die NATO so hohe Aufnahmeanforderungen stellt, an Demokratie und Menschenrechte, wie konnten dann Griechenland und die Türkei in die NATO eintreten bzw. warum wurden sie nicht hinausgeworfen? Griechenland hätte gar nicht aufgenommen werden dürfen, spätestens seit dem Obristenputsch hätten sie rausgeworfen werden müssen. Wie viele Militärregierungen hatte die Türkei in der Zeit ihrer NATO Mitgliedschaft? Hab irgendwann aufgehört zu zählen. Da die Türkei immer noch in der NATO ist muß ja Herr Erdogan ein lupenreiner Demokrat sein. Komisch nur das ich in der deutschen Presse ständig was anderes lese. :D

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ist unredlich, Manöver wie Defender 21 mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine zu vergleichen. Was Nato-Truppen in der Lausitz machen, ist keinerlei Bedrohung für Russland. Zwischen der Lausitz und Russland liegen noch Polen, die Ukraine und Weißrussland. Im Kalten Krieg mag es von der Nato mal "angedacht" gewesen sein, aus einem Großmanöver heraus einen Krieg zu führen. Das ist aber nie passiert. Russland hingegen hat das mehrfach getan!

Genauso unredlich ist es, die Bewaffnung europäischer Staaten mit der Stationierung von Atomraketen auf Kuba zu vergleichen. Du hast offensichtlich nicht verstanden, wie nukleare Abschreckung funktioniert. Diese Raketen auf Kuba waren damals ein ganz heftiges Problem, weil sie den USA praktisch keine "Vorwarnzeit" mehr ermöglicht hätten. Das war brandgefährlich. Jedes Zucken eines nervösen Fingers an einem Startknopf für Raketen hätte auf die Weise zu einem Weltkrieg führen können, weil einfach die Zeit fehlte, um es sich noch anders zu überlegen. Kennedy hat damals vollkommen richtig gehandelt. Russland war der Aggressor. Russland hat Raketen unmittelbar vor der Haustür der USA stationiert.

Nicht ganz unrecht hast Du, wenn Du schreibst, dass die Nato mal "zugesagt" hat, keine Osterweiterung zu beabsichtigen. Es hat den Russen natürlich gar nicht gefallen, dass die Osterweiterung dann doch stattgefunden hat. Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass die ehemaligen Ostblockstaaten das Recht haben, über ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Polen zum Beispiel hatte sehr gute Gründe, sich vor Russland zu fürchten! Noch bessere Gründe, in die Nato eintreten zu wollen, hatten Estland, Lettland und Litauen. Ich bin sicher, dass diese baltischen Staaten heute nicht mehr eigenständig wären, wenn sie nicht in die Nato aufgenommen worden wären.

Und bitte: Schreib hier nichts über Griechenland. Griechenland ist definitiv ein demokratischer Rechtsstaat. Was da irgendwann mal vorgefallen ist, interessiert heute niemanden mehr. Das war damals auch kein Kriterium für die Nato-Mitgliedschaft. Rauswerfen konnte man weder Griechenland noch die Türkei, weil die Nato-Statuten einen Rauswurf überhaupt nicht vorsehen. Ändert auch alles nichts an der Tatsache, dass die allermeisten Nato-Staaten demokratischen Rechtsstaaten sind und Russland unter Putin zu einem kriegsbereiten Störenfried geworden ist.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 12:36

Kohlhaas hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:33)

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ist unredlich, Manöver wie Defender 21 mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine zu vergleichen. Was Nato-Truppen in der Lausitz machen, ist keinerlei Bedrohung für Russland. Zwischen der Lausitz und Russland liegen noch Polen, die Ukraine und Weißrussland. Im Kalten Krieg mag es von der Nato mal "angedacht" gewesen sein, aus einem Großmanöver heraus einen Krieg zu führen. Das ist aber nie passiert. Russland hingegen hat das mehrfach getan!

Genauso unredlich ist es, die Bewaffnung europäischer Staaten mit der Stationierung von Atomraketen auf Kuba zu vergleichen. Du hast offensichtlich nicht verstanden, wie nukleare Abschreckung funktioniert. Diese Raketen auf Kuba waren damals ein ganz heftiges Problem, weil sie den USA praktisch keine "Vorwarnzeit" mehr ermöglicht hätten. Das war brandgefährlich. Jedes Zucken eines nervösen Fingers an einem Startknopf für Raketen hätte auf die Weise zu einem Weltkrieg führen können, weil einfach die Zeit fehlte, um es sich noch anders zu überlegen. Kennedy hat damals vollkommen richtig gehandelt. Russland war der Aggressor. Russland hat Raketen unmittelbar vor der Haustür der USA stationiert.

Nicht ganz unrecht hast Du, wenn Du schreibst, dass die Nato mal "zugesagt" hat, keine Osterweiterung zu beabsichtigen. Es hat den Russen natürlich gar nicht gefallen, dass die Osterweiterung dann doch stattgefunden hat. Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass die ehemaligen Ostblockstaaten das Recht haben, über ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Polen zum Beispiel hatte sehr gute Gründe, sich vor Russland zu fürchten! Noch bessere Gründe, in die Nato eintreten zu wollen, hatten Estland, Lettland und Litauen. Ich bin sicher, dass diese baltischen Staaten heute nicht mehr eigenständig wären, wenn sie nicht in die Nato aufgenommen worden wären.

Und bitte: Schreib hier nichts über Griechenland. Griechenland ist definitiv ein demokratischer Rechtsstaat. Was da irgendwann mal vorgefallen ist, interessiert heute niemanden mehr. Das war damals auch kein Kriterium für die Nato-Mitgliedschaft. Rauswerfen konnte man weder Griechenland noch die Türkei, weil die Nato-Statuten einen Rauswurf überhaupt nicht vorsehen. Ändert auch alles nichts an der Tatsache, dass die allermeisten Nato-Staaten demokratischen Rechtsstaaten sind und Russland unter Putin zu einem kriegsbereiten Störenfried geworden ist.

Na wie viel km stehen denn drölf tausend Mann entfernt von der Ukraine. Erzähl es uns doch mal wenn du es pausenlos schreibst :?:
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Kohlhaas » Do 22. Apr 2021, 12:43

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 09:53)

Georgien wollte auch kein Krieg nach dem man mit der NATO geübt hatte :D

Ähhh, lass mich mal kurz nachdenken... Wer hat noch gleich Krieg im Kaukasus geführt? War das die Nato oder könnte das vielleicht Russland gewesen sein??? War das damals nicht so, dass Russland die selbsterklärten "Republiken" Südossetien und Abchasien "beschützt" und von Georgien abgetrennt hat? Schon komisch. Was da gerade zwischen Russland und der Ukraine abläuft, stinkt irgendwie ganz genauso. Auch da gibt es mittlerweile zwei international nicht anerkannte selbsternannte "Republiken", die auf die "Befreiung" durch Russland warten. Und die Befreiungstruppen stehen ja nun auch bereit. Natürlich, die halten da ja nur Manöver ab.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Panarin » Do 22. Apr 2021, 12:47

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 11:29)

Putin hat deswegen sogar mit beiden telefoniert.
Ich weiß nicht wovon du redest aber so wie mir bekannt ist wurde ein Teil in Moskau verhaftet und ein anderer Teil in Belarus. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht oder willst du sagen, dass der Putin diese Personen geklont hat :D


Der KGB hat doch behauptet die Verdächtigen in Moskau festgenommen zu haben. Der FSB hat das dementiert und meinte er wäre es gewesen. Ja was denn nun? Genauso wie sie sich nicht einigen konnten wann der Umsturz stattfinden sollte. Überhaupt: ein Umsturz geplant von einem Politologen und einem Anwalt. :D

Und Aufnahmen kann man manipulieren. Weder FSB noch KGB sind hier vertrauenswürdig.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 12:48

Kohlhaas hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:43)

Ähhh, lass mich mal kurz nachdenken... Wer hat noch gleich Krieg im Kaukasus geführt? War das die Nato oder könnte das vielleicht Russland gewesen sein??? War das damals nicht so, dass Russland die selbsterklärten "Republiken" Südossetien und Abchasien "beschützt" und von Georgien abgetrennt hat? Schon komisch. Was da gerade zwischen Russland und der Ukraine abläuft, stinkt irgendwie ganz genauso. Auch da gibt es mittlerweile zwei international nicht anerkannte selbsternannte "Republiken", die auf die "Befreiung" durch Russland warten. Und die Befreiungstruppen stehen ja nun auch bereit. Natürlich, die halten da ja nur Manöver ab.

Dort standen Truppen Mit Mandat welche gezielt getötet worden sind. Georgien wurde unabhängig von der USSR ossetien und abchasien wollte Unabhängigkeit von Georgien. Sakashvilli hat den Krieg begonnen. Damals hätte es auch keiner geglaubt
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Kohlhaas » Do 22. Apr 2021, 12:48

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:36)

Na wie viel km stehen denn drölf tausend Mann entfernt von der Ukraine. Erzähl es uns doch mal wenn du es pausenlos schreibst :?:

Sorry, ich weiß nicht, was "drölf tausend Mann" sind. Kann Dir also nicht antworten.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 12:49

Panarin hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:47)

Der KGB hat doch behauptet die Verdächtigen in Moskau festgenommen zu haben. Der FSB hat das dementiert und meinte er wäre es gewesen. Ja was denn nun? Genauso wie sie sich nicht einigen konnten wann der Umsturz stattfinden sollte. Überhaupt: ein Umsturz geplant von einem Politologen und einem Anwalt. :D

Und Aufnahmen kann man manipulieren. Weder FSB noch KGB sind hier vertrauenswürdig.

Ich weiß ja nicht wo du deine quellen her hast. Ich weiß von der festnahme in Moskau durch den FSB. Waren es nicht mehr Leute? Wenn ich mir den Bericht anschaue und das was die sagen waren es ganz sicher nicht nur 2 Leute. Wieso lügst du? Du scheinst eher nicht vertrauenswürdig zu sein
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 12:50

Kohlhaas hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:48)

Sorry, ich weiß nicht, was "drölf tausend Mann" sind. Kann Dir also nicht antworten.

Es würde reichen wenn du uns sagst wo die 100000 Mann sind. Ob es drölf oder 150 000 sind ist egal, sag einfach wo
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Kohlhaas » Do 22. Apr 2021, 12:50

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:48)

Dort standen Truppen Mit Mandat welche gezielt getötet worden sind. Georgien wurde unabhängig von der USSR ossetien und abchasien wollte Unabhängigkeit von Georgien. Sakashvilli hat den Krieg begonnen. Damals hätte es auch keiner geglaubt

Jaja, blubber Du nur. Fakt ist, dass dort nicht die Nato Krieg geführt hat, sondern Russland. Und wer angefangen hat, ist im Nachhinein sowieso grundsätzlich umstritten. Jetzt behauptet Putin ja auch wieder, dass die Ukraine angefangen hätte.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 12:55

Kohlhaas hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:50)

Jaja, blubber Du nur. Fakt ist, dass dort nicht die Nato Krieg geführt hat, sondern Russland. Und wer angefangen hat, ist im Nachhinein sowieso grundsätzlich umstritten. Jetzt behauptet Putin ja auch wieder, dass die Ukraine angefangen hätte.

Dort hat die NATO mit Georgien geübt, Armee aufgebaut und somit hat der Krawattenlutscher einen höhenflug erlebt. Es ist gar nichts umstritten, die Mandatstruppen haben sich wohl nicht selbst angegriffen.

Mit Georgiens Einmarsch begann der Krieg

Wer hat den Kaukasuskrieg im August 2008 begonnen? Georgien und Russland schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Ein Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission hat nun Klarheit geschaffen.

Am 7. August 2008 waren georgische Streitkräfte in Südossetien einmarschiert. Damals hatte der georgische Präsident Saakaschwili behauptet, er habe auf eine russische Invasion in Südossetien reagiert. Dafür gebe es aber keine Beweise, heißt es in dem Untersuchungsbericht. Dass Georgien die südossetische Stadt Zchinwali beschossen hatte, sei nicht gerechtfertigt gewesen.

https://www.dw.com/de/mit-georgiens-ein ... /a-4744913

So eine Operation wird Monate wenn nicht über 1-2 Jahre geplant. Wenn das kleine Georgien so etwas kann dann traue ich der großen Ukraine einiges mehr zu und dann noch bei Seliskys ratings
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Kohlhaas » Do 22. Apr 2021, 12:55

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:50)

Es würde reichen wenn du uns sagst wo die 100000 Mann sind. Ob es drölf oder 150 000 sind ist egal, sag einfach wo

Muss ich Dir vielleicht auch noch sagen, wo Dein Klopapier steht, wenn Du schon auf der Schüssel sitzt? Willst Du ernsthaft bestreiten, dass Russland gerade Truppen an die ukrainische Grenze verlegt hat? Willst Du das wirklich nur dann einräumen, wenn ich Dir die genauen Koordinaten jedes einzelnen Soldaten nenne, der dort rumhampelt?

Außerdem ist es überhaupt nicht egal, ob da drölf oder 150.000 Soldaten sind.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 12:59

Kohlhaas hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:55)

Muss ich Dir vielleicht auch noch sagen, wo Dein Klopapier steht, wenn Du schon auf der Schüssel sitzt? Willst Du ernsthaft bestreiten, dass Russland gerade Truppen an die ukrainische Grenze verlegt hat? Willst Du das wirklich nur dann einräumen, wenn ich Dir die genauen Koordinaten jedes einzelnen Soldaten nenne, der dort rumhampelt?

Außerdem ist es überhaupt nicht egal, ob da drölf oder 150.000 Soldaten sind.

Also plapperst du nur nach

Nach in der vergangenen Woche veröffentlichten Schätzungen der USA hat Russland zuletzt 15.000 bis 25.000 Soldaten auf die annektierte Halbinsel Krim und in Richtung der ukrainischen Grenze bewegt. Der Truppenaufmarsch gilt als der größte seit der Annexion der Krim 2014. Zunächst hatte Borrell die Zahl der Soldaten noch mit 150.000 angegeben. In der Pressekonferenz hatte er nach den Beratungen Angaben zur Herkunft der Zahl verweigert. »Ich kann ihnen nicht sagen, woher diese Zahl kommt«. Diplomaten berichteten im Anschluss, dass in der Videokonferenz nur von rund 120.000 russischen Soldaten die Rede gewesen sei. Eine Sprecherin Borrells konnte die Diskrepanz zunächst nicht auflösen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... c773387f32

We hat denn jetzt recht? USA, Borrell oder Kohlhaas? 300-1000 km von der ukrainischen grenzen entfernt bedeutet nicht "Ukrainische Grenze" Propaganda eben
Wenn du KM zahlen hast oder Standorte teile diese bitte mit
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Kohlhaas » Do 22. Apr 2021, 13:00

Audi hat geschrieben:(22 Apr 2021, 12:55)

Dort hat die NATO mit Georgien geübt, Armee aufgebaut und somit hat der Krawattenlutscher einen höhenflug erlebt. Es ist gar nichts umstritten, die Mandatstruppen haben sich wohl nicht selbst angegriffen.

Mit Georgiens Einmarsch begann der Krieg

Wer hat den Kaukasuskrieg im August 2008 begonnen? Georgien und Russland schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Ein Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission hat nun Klarheit geschaffen.

Am 7. August 2008 waren georgische Streitkräfte in Südossetien einmarschiert. Damals hatte der georgische Präsident Saakaschwili behauptet, er habe auf eine russische Invasion in Südossetien reagiert. Dafür gebe es aber keine Beweise, heißt es in dem Untersuchungsbericht. Dass Georgien die südossetische Stadt Zchinwali beschossen hatte, sei nicht gerechtfertigt gewesen.

https://www.dw.com/de/mit-georgiens-ein ... /a-4744913

So eine Operation wird Monate wenn nicht über 1-2 Jahre geplant. Wenn das kleine Georgien so etwas kann dann traue ich der großen Ukraine einiges mehr zu und dann noch bei Seliskys ratings


Naja, habe ich doch geschrieben. Im Nachhinein ist es immer umstritten, wer angefangen hat. Aber sag doch mal: Zu welchem Staat gehörte Südossetien, als das alles losging? Gehörte es zu Georgien oder gehörte es zu Russland? Reden wir in ein paar Tagen oder Wochen dann vielleicht über die Frage, zu welchem Staat eigentlich der Donbas gehörte?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » Do 22. Apr 2021, 13:04

Kohlhaas hat geschrieben:(22 Apr 2021, 13:00)

Naja, habe ich doch geschrieben. Im Nachhinein ist es immer umstritten, wer angefangen hat. Aber sag doch mal: Zu welchem Staat gehörte Südossetien, als das alles losging? Gehörte es zu Georgien oder gehörte es zu Russland? Reden wir in ein paar Tagen oder Wochen dann vielleicht über die Frage, zu welchem Staat eigentlich der Donbas gehörte?

Ossetien hat sich von Georgien los gelöst. Sakashvilli hat den Krieg begonnen und russische Truppen angegriffen. Jemand wird ihn vielleicht ermutigt haben

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