CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

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Sofawolf
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CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Sofawolf » Sa 11. Aug 2018, 15:24

Es ist soweit, erste CDU-Funktionäre denken über Koalitionen / Tolerierungen mit der Linkspartei oder der AfD nach.

(1) Kein Geringerer als der MinPräs. von SH denkt über eine Koalition mit der Linkspartei nach.

https://www.n-tv.de/politik/Guenther-lo ... 68136.html

(2) Kein Geringerer als der CDU-Chef von Brandenburg denkt über Gespräche mit LiPa oder AfD nach. (Keine Koalition, aber Tolerierung?)

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 00343.html

Was sagt ihr dazu?
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Sofawolf » Sa 11. Aug 2018, 15:26

Was sagt das über die LiPa aus, wenn die CDU sie für koalitionsfähig hält?

Was sagt es über die CDU aus, wenn sie mit der AfD Gespräche führen will?
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon JJazzGold » Sa 11. Aug 2018, 15:37

Sofawolf hat geschrieben:(11 Aug 2018, 16:26)

Was sagt das über die LiPa aus, wenn die CDU sie für koalitionsfähig hält?

Was sagt es über die CDU aus, wenn sie mit der AfD Gespräche führen will?


Es geht nur um Gespräche. Die würde ich auch führen, allein schon deshalb, um hinterher detailliert begründen zu können, weshalb es keine Koalitionsverhandlungen geben wird. Mit der Linkspartei, bei der AfD weiß man schon im Vorfeld, dass aus Mangel an Substanz und Kompetenz ein Gespräch sinnlos verschleuderte Zeit ist und diese mit ihrem Hang zu Fake News nicht in der Lage wäre, die Gespräche inhaltlich korrekt wiederzugeben.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon zollagent » Sa 11. Aug 2018, 15:40

Sofawolf hat geschrieben:(11 Aug 2018, 16:26)

Was sagt das über die LiPa aus, wenn die CDU sie für koalitionsfähig hält?

Was sagt es über die CDU aus, wenn sie mit der AfD Gespräche führen will?

Ob die Linkspartei als koalitionsfähig angesehen wird, ist ja noch nicht raus. Dazu bedürfte es eines Parteibeschlusses, und der liegt, so weit ich weiß, nicht vor.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Ebiker » Sa 11. Aug 2018, 15:41

Auch in Thüringen wird fleißig spekuliert über eine Koalition Linke CDU. Noch verneint man. Aber es gibt nach derzeitigen Umfragen keine andere Mehrheit ohne Beteiligung der AfD
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Sofawolf » So 12. Aug 2018, 12:04

JJazzGold hat geschrieben:(11 Aug 2018, 16:37)

Es geht nur um Gespräche. Die würde ich auch führen, allein schon deshalb, um hinterher detailliert begründen zu können, weshalb es keine Koalitionsverhandlungen geben wird. Mit der Linkspartei, bei der AfD weiß man schon im Vorfeld, dass aus Mangel an Substanz und Kompetenz ein Gespräch sinnlos verschleuderte Zeit ist und diese mit ihrem Hang zu Fake News nicht in der Lage wäre, die Gespräche inhaltlich korrekt wiederzugeben.


Aber Gespräche führen, die man früher ablehnte, ist schon ein neuer Schritt und die wissen doch genau, wie das in der Öffentlichkeit aufgenommen wird.

Auch anderswo (SPD, LiPa, Grüne) gab es erst Gespräche und DANN immer mehr Stimmen für eine gemeinsame Regierung.

Man hat den Eindruck, man will die Öffentlichkeit langsam darauf vorbereiten.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon JJazzGold » So 12. Aug 2018, 13:34

Sofawolf hat geschrieben:(12 Aug 2018, 13:04)

Aber Gespräche führen, die man früher ablehnte, ist schon ein neuer Schritt und die wissen doch genau, wie das in der Öffentlichkeit aufgenommen wird.

Auch anderswo (SPD, LiPa, Grüne) gab es erst Gespräche und DANN immer mehr Stimmen für eine gemeinsame Regierung.

Man hat den Eindruck, man will die Öffentlichkeit langsam darauf vorbereiten.


Ich bin von mir ausgegangen und ich halte Gespräche generell für sinnvoll, um mir ein eindeutiges Bild machen zu können.
Gespräche von vorne herein abzulehnen, wie es die SPD letzten Herbst am Wahlabend tat, halte ich für wenig zielführend.
Erst nach einem ausführlichen Gespräch kann u.a. solide begründet werden, weshalb oder, ebenso wichtig, weshalb nicht.

Deshalb sehe ich in einer Gesprächsempfehlung auch keinen Eklat. Noch dazu, wenn Günther begründet, weshalb er sie für S-H als nicht zielführend betrachtet.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon imp » So 12. Aug 2018, 15:31

Koalitionen zwischen CDU und SED gab es jahrzehntelang. Mancher CDU-Funktionär begann so seine Karriere.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Tom Bombadil » So 12. Aug 2018, 15:38

Sofawolf hat geschrieben:(11 Aug 2018, 16:24)

Es ist soweit, erste CDU-Funktionäre denken über Koalitionen / Tolerierungen mit der Linkspartei oder der AfD nach.


Beides völlig indiskutabel, zeigt aber die Verzweiflung, mit der man an der Macht festhalten will.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon zollagent » Mo 13. Aug 2018, 10:20

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Aug 2018, 16:31)

Koalitionen zwischen CDU und SED gab es jahrzehntelang. Mancher CDU-Funktionär begann so seine Karriere.

Klar, nur war das Ganze nicht so sehr freiwillig.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Nightrain » Mo 13. Aug 2018, 11:10

Man kann ja kaum so oft Neuwahlen absetzen, bis das Ergebnis passt.

Selber Schuld, wenn ehemaligen Volksparteien die Wähler nach links und rechts davonlaufen.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Europa2050 » Mo 13. Aug 2018, 11:53

Nightrain hat geschrieben:(13 Aug 2018, 12:10)

Man kann ja kaum so oft Neuwahlen absetzen, bis das Ergebnis passt.

Selber Schuld, wenn ehemaligen Volksparteien die Wähler nach links und rechts davonlaufen.


Genau andersrum: Wähler, die „Hauptsache dagegen“ in zweistelligem Umfang wählen, sorgen dafür, dass am Ende - um Dauerneuwahlen zu vermeiden - Parteien koalieren müssen, deren Programatiken sich in weiten Punkten widersprechen.

Und dabei aus Kompromisgründen massiv von ihren Wahlprogrammen abweichen.

Würden die Bundesbürger wieder - wie früher - entsprechend ihren persönlichen Vorstellungen konstruktive Parteien wählen, wäre eine CDU/FDP oder SPD/Grüne/Linke- Regierung möglich und die Wähler (zu mindestens 50,1%) würden bekommen, was sie gewählt haben, aber nicht einen Mischmasch beider Elemente.

Wobei ich den Fehler anteilig auch bei der SPD sehe, die 2005 und 2013 R/R/G ignorierte und damit den Reigen der Blockübergreifenden Koalitionen eröffnete, der die SPD nach rechts und die CDU nach links zerrte.

Aber im Nachhinein ist man halt immer schlauer.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Polibu » Mo 13. Aug 2018, 12:26

Verzweiflung pur. Die CDU ist profillos geworden.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon imp » Mo 13. Aug 2018, 12:53

https://www.welt.de/politik/deutschland ... t-ist.html

Dietmar Bartsch, der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, äußerte sich befremdet über die Unionskritik an dem jungen Landeschef: „Nach den hysterischen Reaktionen aus der Union muss man fragen, ob Daniel Günther noch in Freiheit ist“, sagte Bartsch WELT.

„Die Totalverweigerung der Sachzusammenarbeit einiger Unionspolitiker mit der Linken“ sei „ein Zeichen dafür, dass sie noch in den Schützengräben des kalten Krieges liegen. In vielen Kommunal- und Landesparlamenten wird das in der Praxis zudem zurecht konterkariert.“




Was für ein Schabernack!
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Sofawolf » Mo 13. Aug 2018, 15:20

Das ist doch alles nicht glaubwürdig. Man fühlt sich an die SPD in den ersten Jahren nach der Wende erinnert, als sie noch jegliche Zusammenarbeit mit der LiPa ablehnte. Und jetzt? Tolerierung hier, Koalition da, LiPa-Ministerpräsident in Thüringen ...
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon Der Neandertaler » Di 14. Aug 2018, 16:22

Hallo Tom.
Tom Bombadil hat geschrieben:Beides völlig indiskutabel, zeigt aber die Verzweiflung, mit der man an der Macht festhalten will.
In einer Demokratie gibt es einen Grundsatz:
    Jede demokratische ... oder demokratisch gewählte Partei sollte mit jeder anderen, ebensolchen Partei koalieren können (wollen).
Daher finde ich es nur folgerichtig, daß auch derartige Gespräche geführt werden.

Überlegungen ... und eventuelle Gespräche in dieser Richtung sind daher einerseits zu begrüßen - hat aber nichts mit Machterhalt zu tun, sie haben aber andererseits unterschiedliche Hintergründe. Gespräche mit der Linkspartei dürften in der Tat der oben genannten (demokratischen) Voraussetzungen folgen. Da wir aber aus Äußerungen von AfD-Vorstands-Mitgliedern wissen, daß sie keine Koalitionen eingehen wollen - was ja nicht gerade den demokratischen Gepflogenheiten entspricht (s. o.), daher dürften diese Gespräche tatsächlich, wie schon von JJazzGold vermutet, nur als Alibi geführt werden - da man dessen Ausgang ja wohl schon kennt.

Ich persönlich würde Koalitionen mit Linkspartei-Beteiligung bis zur Länderebene durchaus befürworten. Nicht, weil ich diese Partei für regierungsfähig halte, sondern, um aufzuzeigen, daß deren Vorstellungen wohl wenig mit Realitätssinn gemein haben. Linke Proteste gegen die Hartz-Gesetze kamen seinerzeit aus allen Teilen der Republik - nur da, wo die Linkspartei mit an der Regierung beteiligt war: Berlin und Brandenburg, ... von dort kamen leisere Töne.

Fazit:
    aus demokratischen Überlegungen heraus finde ich derartige Gespräche in Ordnung, ... Gespräche sind noch längst kein Koalitionen!
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon imp » Di 14. Aug 2018, 21:32

Der Neandertaler hat geschrieben:(14 Aug 2018, 17:22)

Hallo Tom.In einer Demokratie gibt es einen Grundsatz:
    Jede demokratische ... oder demokratisch gewählte Partei sollte mit jeder anderen, ebensolchen Partei koalieren können (wollen).
Daher finde ich es nur folgerichtig, daß auch derartige Gespräche geführt werden.

Überlegungen ... und eventuelle Gespräche in dieser Richtung sind daher einerseits zu begrüßen - hat aber nichts mit Machterhalt zu tun, sie haben aber andererseits unterschiedliche Hintergründe. Gespräche mit der Linkspartei dürften in der Tat der oben genannten (demokratischen) Voraussetzungen folgen. Da wir aber aus Äußerungen von AfD-Vorstands-Mitgliedern wissen, daß sie keine Koalitionen eingehen wollen - was ja nicht gerade den demokratischen Gepflogenheiten entspricht (s. o.), daher dürften diese Gespräche tatsächlich, wie schon von JJazzGold vermutet, nur als Alibi geführt werden - da man dessen Ausgang ja wohl schon kennt.

Ich persönlich würde Koalitionen mit Linkspartei-Beteiligung bis zur Länderebene durchaus befürworten. Nicht, weil ich diese Partei für regierungsfähig halte, sondern, um aufzuzeigen, daß deren Vorstellungen wohl wenig mit Realitätssinn gemein haben. Linke Proteste gegen die Hartz-Gesetze kamen seinerzeit aus allen Teilen der Republik - nur da, wo die Linkspartei mit an der Regierung beteiligt war: Berlin und Brandenburg, ... von dort kamen leisere Töne.

Fazit:
    aus demokratischen Überlegungen heraus finde ich derartige Gespräche in Ordnung, ... Gespräche sind noch längst kein Koalitionen!

Die größten Demonstrationen fanden in Berlin statt. In Brandenburg regierte die damalige PDS nicht.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon rain353 » Mi 15. Aug 2018, 01:38

Polibu hat geschrieben:(13 Aug 2018, 13:26)

Verzweiflung pur. Die CDU ist profillos geworden.


Das war aber eigentlich schon seit dem Merkel Umweltministerin war , abzusehen... Vera Lengsfeld hat ausführlich Merkels politischen Aufstieg geschildet...
Schon damals hat sie Kohl in die Suppe gespuckt und jetzt kann sie stolz zu sich sagen "ICH HABE ES GESCHAFFT"
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon imp » Mi 15. Aug 2018, 07:54

rain353 hat geschrieben:(15 Aug 2018, 02:38)

Das war aber eigentlich schon seit dem Merkel Umweltministerin war , abzusehen... Vera Lengsfeld hat ausführlich Merkels politischen Aufstieg geschildet...
Schon damals hat sie Kohl in die Suppe gespuckt und jetzt kann sie stolz zu sich sagen "ICH HABE ES GESCHAFFT"

Frau Lengsfeld war in ihrem Leben schon SED, Grüne, CDU. Seit ihr Sohn in der CDU nicht mehr Bundestagsabgeordneter ist, hetzt sie jetzt für fragwürdige Medien am rechten Rand. Die würde auch zur Linken gehen, wenn es da was zu holen gäbe.
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Re: CDU: Gespräche mit LiPa u/o. AfD

Beitragvon relativ » Mi 15. Aug 2018, 08:01

Sofawolf hat geschrieben:(12 Aug 2018, 13:04)

Aber Gespräche führen, die man früher ablehnte, ist schon ein neuer Schritt und die wissen doch genau, wie das in der Öffentlichkeit aufgenommen wird.

Auch anderswo (SPD, LiPa, Grüne) gab es erst Gespräche und DANN immer mehr Stimmen für eine gemeinsame Regierung.

Man hat den Eindruck, man will die Öffentlichkeit langsam darauf vorbereiten.

In der Tat, bedenkt man die vorherigen Aussage von CDU/CSU Politikern, kann man diesen Eindruck bekommen, aber auch hier gilt es den Realitäten ins Auge zu sehen. Sowohl die Zeiten als auch die Köpfe ändern sich.
Desweiteren verstehe ich die grundsätzliche öffentliche Panik, wenn es um Gespräche geht, überhaupt nicht.
Wichtig ist m.M. , daß die Parteien ihren Grundsätzen treu bleiben können, wenn Gespräche z.B. zu einer Koalition führen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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