Schule für alle

Moderator: Moderatoren Forum 5

Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6168
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Schule für alle

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 28. Mai 2018, 17:43

Undercover04 hat geschrieben:(21 May 2018, 10:51)

Also bei uns in Sachsen haben wir nicht einmal ansatzweise genug Personal für die Schulen dies es schon gibt. Noch etliche neue aufzumachen können wir definitiv nicht stemmen.

Ja dann muss man welche anschaffen.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 13445
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Schule für alle

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Mai 2018, 18:38

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 May 2018, 18:43)

Ja dann muss man welche anschaffen.



Die im Amt können kein Mathe. Gute Importware.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Kritikaster
Vorstand
Beiträge: 5491
Registriert: Fr 30. Sep 2016, 23:55
Benutzertitel: TROLLJÄGER

Re: Schule für alle

Beitragvon Kritikaster » Mi 30. Mai 2018, 11:42

Occham hat geschrieben:(20 May 2018, 15:41)

Wie kann man die die "über" sind besser "inkludieren" als in einer Schule für Erwachsene? Das erklär mir Mal. Oder bedeutet Inklusion für dich die Menschen preiswert abstellen... Wie nobel

Hattest Du jetzt eigentlich schon erklärt, was genau wer in Deinen Erwachsenenschulen lernen soll? :?:

In wie weit da unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Lernkapazitäten zu berücksichtigen wären, müsste auch noch erklärt werden. Es dürfte prinzipiell klar sein, dass jüngere Menschen einfacher lernen als ältere. Würden Letztgenannte aus Deinem Unterstützungssystem dann heraus fallen ... und dürften die gegebenenfalls verhungern?

Fragen über Fragen. Keine Frage ist jedoch, dass es Ziel sein muss, so viele Menschen wie möglich aus der sozialen Bedürftigkeit wieder heraus zu bekommen. Ob allerdings Zwangsschulen für Menschen die Lösung sind, die schon früher offenbar Probleme mit dem Lernen/wollen hatten, bezweifle ich. Zu wenig konkret sind mir die hier bislang geäußerten Ideen.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
Occham
Beiträge: 1808
Registriert: Do 21. Mai 2015, 15:38
Benutzertitel: Ritt über die Rasierklinge

Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » Mi 30. Mai 2018, 14:00

Kritikaster hat geschrieben:(30 May 2018, 12:42)

Hattest Du jetzt eigentlich schon erklärt, was genau wer in Deinen Erwachsenenschulen lernen soll? :?:


man soll für die Arbeitswelt qualifiziert werden

Kritikaster hat geschrieben:(30 May 2018, 12:42)

In wie weit da unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Lernkapazitäten zu berücksichtigen wären, müsste auch noch erklärt werden. Es dürfte prinzipiell klar sein, dass jüngere Menschen einfacher lernen als ältere. Würden Letztgenannte aus Deinem Unterstützungssystem dann heraus fallen ... und dürften die gegebenenfalls verhungern?

ich stell mir das so vor, das in der schule in verschiedene schwierigkeitsgraden eingeteilt wird, die man nach und nach erklimmen muss und so funktioniert doch auch lernen, man fängt einfach an und erklimmt über mehrere stadien die schwereren kompetenzen. Manche Leuten stehen auf der Kompetenzleiter natürlich weiter oben, da braucht es dann so etwas wie einen Einstufungstest. Dann gibt es natürlich leute die stagnieren zwischendrin beim lernen, oder leute die auf der kompetenzleiter ganz von vorne anfangen müssen. Lehrer und Sozialpädagogen können einen da mit Sicherheit helfen bei der Einstufung. Und rausfallen würde ich keinen lassen, wer von keinen Arbeitgeber genommen wird, der muss es weiterhin in der schule versuchen.

Kritikaster hat geschrieben:(30 May 2018, 12:42)

Fragen über Fragen. Keine Frage ist jedoch, dass es Ziel sein muss, so viele Menschen wie möglich aus der sozialen Bedürftigkeit wieder heraus zu bekommen. Ob allerdings Zwangsschulen für Menschen die Lösung sind, die schon früher offenbar Probleme mit dem Lernen/wollen hatten, bezweifle ich. Zu wenig konkret sind mir die hier bislang geäußerten Ideen.

ich habs in einen anderen faden schon erklärt, jeder mensch besitzt einen samen an vorstellungen der gegossen werden will, damit er über mehrere stadien aufgehen kann, das sind dann fähigkeiten, die bei jedem anders ausfallen. Bei manchen ist dieser Same nie aufgegangen, das sind dann die die probleme haben, vielleicht haben die eltern nicht genug „gegossen“, warum auch immer, das potential ist aber trotzdem da, das der same, wenn man genug „gießt“, trotzdem aufgeht. Lehrer und sozialpädagogen können da mit sicherheit helfen. und ich würde das nicht zwangsschule nennen, jeder besitzt diesen same an vorstellungen, nur jeder steht eben auf einer anderen stufe :)
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 6085
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Schule für alle

Beitragvon unity in diversity » Di 5. Jun 2018, 15:03

Occham hat geschrieben:(30 May 2018, 15:00)

man soll für die Arbeitswelt qualifiziert werden


ich stell mir das so vor, das in der schule in verschiedene schwierigkeitsgraden eingeteilt wird, die man nach und nach erklimmen muss und so funktioniert doch auch lernen, man fängt einfach an und erklimmt über mehrere stadien die schwereren kompetenzen. Manche Leuten stehen auf der Kompetenzleiter natürlich weiter oben, da braucht es dann so etwas wie einen Einstufungstest. Dann gibt es natürlich leute die stagnieren zwischendrin beim lernen, oder leute die auf der kompetenzleiter ganz von vorne anfangen müssen. Lehrer und Sozialpädagogen können einen da mit Sicherheit helfen bei der Einstufung. Und rausfallen würde ich keinen lassen, wer von keinen Arbeitgeber genommen wird, der muss es weiterhin in der schule versuchen.


ich habs in einen anderen faden schon erklärt, jeder mensch besitzt einen samen an vorstellungen der gegossen werden will, damit er über mehrere stadien aufgehen kann, das sind dann fähigkeiten, die bei jedem anders ausfallen. Bei manchen ist dieser Same nie aufgegangen, das sind dann die die probleme haben, vielleicht haben die eltern nicht genug „gegossen“, warum auch immer, das potential ist aber trotzdem da, das der same, wenn man genug „gießt“, trotzdem aufgeht. Lehrer und sozialpädagogen können da mit sicherheit helfen. und ich würde das nicht zwangsschule nennen, jeder besitzt diesen same an vorstellungen, nur jeder steht eben auf einer anderen stufe :)

Man sollte jeden vegetarischen Brain ausgiebig gießen, damit er nicht vertrocknet.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 13445
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Schule für alle

Beitragvon Teeernte » Di 5. Jun 2018, 19:32

Occham hat geschrieben:(30 May 2018, 15:00)

man soll für die Arbeitswelt qualifiziert werden



Das nennt sich BQI ...oder Arbeit und Leben....und Qualifiziert.....Mediengestalter, Telefonmarketingmitarbeiter, Möbelaufsteller....oder- "wie bewerbe ich mich RICHTIG".

Die Mediengestalter bekommen einen Abschluss über die IHK - und sind damit ......auch "draussen" - weil keiner 10.000 Mediengestalter benötigt.

Dein Amt kann Dich gern in solch einen Leergang vermitteln....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Occham
Beiträge: 1808
Registriert: Do 21. Mai 2015, 15:38
Benutzertitel: Ritt über die Rasierklinge

Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » Mi 6. Jun 2018, 12:54

Jedenfalls besitzt der Mensch den Trieb zu wachsen bzw. sich weiter zu entwickeln, also sollte man den Menschen auch etappenweise die Hand reichen!
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
KarlRanseier
Beiträge: 1263
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Schule für alle

Beitragvon KarlRanseier » Di 17. Jul 2018, 07:58

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2018, 16:33)

Wer möchte kann Deutsch innerhalb von einem Jahr..... auch ohne Schule. Wer in der 4. Klasse kein Deutsch kann...... ähmmmmm...... braucht nicht.

Nicht die GESELLSCHAFT ist "SCHULD" .....JEDER ist SEINES Glückes SCHMIED.

MAN MUSS anderen kein Deutsch beibringen !

Die DÜRFEN als Decke auf der Couch liegen.....oder als Kissen ! Man MUSS nicht.

Der Arbeitgeber mag Leute - die von SICH AUS arbeiten. Keine, die man TREIBEN muss. Das Sortiert sich in Sprache und Bildung//Fertigkeit.


....für Pädagogen ist Inklusion eine Kleine Klasse....mit 11 bis 15 Schülern - die sich untereinander helfen. Keine Rabaukentruppe mit 30 Schülern - die auf die unteren 3 herabprügeln und die ausnehmen.



1. Was der Arbeitgeber mag, interessiert doch nicht. Etwa 80% der Arbeitnehmer sind mit ihrem Job unzufrieden. Das dürfen sie zwar -juristisch betrachtet- auch sagen, Ehrlichkeit kostet aber den Job und führt zu Hartz. Sie würde sogar zu Sanktionen führen, weil ehrliche Menschen selbst daran schuld sind, dass sie ehrlich sind, damit ihren Arbeitgeber verärgerten und letztlich ihre Arbeitslosigkeit selbst verursachten.

2. "Inklusion" im Bildungsbereich bedeutet, dass auch geistig behinderte Kinder an normalen Schulen unterrichtet werden. Auf diese Weise kann man die exorbitant teuren Sonderschulen, die sich wirtschaftlich nicht rentieren, da geistig Behinderte nur sehr selten die Investitionen in Form von Steuern zurückzahlen, schließen. Der Nachteil ist allerdings, dass man damit das Unterrichten nicht selten unmöglich macht, da ein Lehrer, der vor 30 Kindern steht, von denen vielleicht zwei geistig behindert sind, verloren hat. Die für dieses Konzept notwendigen Sonderpädagogen will man ja nicht einstellen, weil sonst der ganze Spareffekt verpufft.
KarlRanseier
Beiträge: 1263
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:43

Re: Schule für alle

Beitragvon KarlRanseier » Di 17. Jul 2018, 08:02

Occham hat geschrieben:(06 Jun 2018, 13:54)

Jedenfalls besitzt der Mensch den Trieb zu wachsen bzw. sich weiter zu entwickeln, also sollte man den Menschen auch etappenweise die Hand reichen!



Diesen Trieb kann man aber zerstören, indem man diesen Menschen permanent unter Druck setzt, weil man vielleicht meint, ihn auf diese Weise am besten ausbeuten zu können. Wenn man ihn fertiggemacht hat, dann fliegt er halt raus und wird durch einen neuen ersetzt. Das nennt man politisch korrekt übrigens "Leistungsgesellschaft". Menschen werden permanent zu Höchstleistungen gezwungen, so dass sie ihren Job mehrheitlich hassen. :thumbup:
Occham
Beiträge: 1808
Registriert: Do 21. Mai 2015, 15:38
Benutzertitel: Ritt über die Rasierklinge

Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » Di 17. Jul 2018, 14:51

KarlRanseier hat geschrieben:(17 Jul 2018, 09:02)

Diesen Trieb kann man aber zerstören, indem man diesen Menschen permanent unter Druck setzt, weil man vielleicht meint, ihn auf diese Weise am besten ausbeuten zu können. Wenn man ihn fertiggemacht hat, dann fliegt er halt raus und wird durch einen neuen ersetzt. Das nennt man politisch korrekt übrigens "Leistungsgesellschaft". Menschen werden permanent zu Höchstleistungen gezwungen, so dass sie ihren Job mehrheitlich hassen. :thumbup:

Da ist was dran, wer aber nach seinen tatsächlichen eigenen Fähigkeiten Arbeit findet, sollte mit Höchstleistung weniger Probleme haben. Aber wer sagt einen schon, wo genau die eigenen Fähigkeiten liegen? Niemand und das wird bei manchen negativ, weil es dann bei Höchstleistung zu den Schaden kommt, den du beschrieben hast und das ist nicht gut. Es sollte also eine Schule geben die den Menschen nach Fähigkeiten mustert, indem man Spiele spielt, Wettbewerbe veranstaltet, keine Ahnung, ich bin kein Pädagoge. Die Fähigkeitenverwirklichung sollte auf jeden Fall strenger kontrolliert werden, denn Burnout kann niemand gebrauchen und was es sonst noch gibt.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.

Zurück zu „5. Bildung - Kultur - Medien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste