Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Moderator: Moderatoren Forum 5

Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23117
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 14:35

becksham hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:26)

Und der nächste. Auch Klaus Voormann gibt den Echo für sein Lebenswerk zurück.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html

Sehr gutes Zeichen, obwohl es schon ein bisschen komisch rüberkommt. Bei der Verleihung halten alle die Klappe und hinterher, als sie mitkriegen, was für Ausmaße die Empörung annimmt, geben sie den Preis zurück. So ganz glaubwürdig kommt das für mich auch nicht rüber.

Klar kann man es so sehen, aber entscheidend ist, daß sie eine Reaktion zeigen und zwar eine Persönliche. Auch wenn es erst unteröffentlichen Druck, oder späte Einsicht passiert, wichtig ist das es passiert. So erreicht man diesbezüglich mehr als mit Verboten, Strafen ect.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
becksham
Beiträge: 3685
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 09:58
Benutzertitel: Hoolady Tintling

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon becksham » Mo 16. Apr 2018, 14:37

relativ hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:35)

Klar kann man es so sehen, aber entscheidend ist, daß sie eine Reaktion zeigen und zwar eine Persönliche. Auch wenn es erst unteröffentlichen Druck, oder späte Einsicht passiert, wichtig ist das es passiert. So erreicht man diesbezüglich mehr als mit Verboten, Strafen ect.

Klar ist es wichtig, überhaupt Zeichen zu setzen. Aber mir ist dann tatsächlich ein Campino lieber, der direkt den Schnabel aufmacht und nicht erst wartet, ob Empörung gewollt ist.
Marmelada
Beiträge: 8842
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 00:30
Benutzertitel: Licht & Liebe

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 14:38

becksham hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:26)

Und der nächste. Auch Klaus Voormann gibt den Echo für sein Lebenswerk zurück.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html

Sehr gutes Zeichen, obwohl es schon ein bisschen komisch rüberkommt. Bei der Verleihung halten alle die Klappe und hinterher, als sie mitkriegen, was für Ausmaße die Empörung annimmt, geben sie den Preis zurück. So ganz glaubwürdig kommt das für mich auch nicht rüber.
Teils, teils. Speziell bei ihm könnte ich mir vorstellen, dass er auf der Veranstaltung den Namen "Kollegah" zum ersten Mal gehört hat, vom Gesamtwerk ganz zu schweigen (letzteres war mir vorher auch nicht bekannt). Eine Kritik an Campino war ja, dass er es kritisiert, den Preis aber trotzdem mitgenommen hat. Bei Helene Fischer bin ich mir sicher, dass von ihr weder Kritik noch Preisrückgabe zu erwarten ist.
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23117
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 14:42

becksham hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:37)

Klar ist es wichtig, überhaupt Zeichen zu setzen. Aber mir ist dann tatsächlich ein Campino lieber, der direkt den Schnabel aufmacht und nicht erst wartet, ob Empörung gewollt ist.

Was mir an Campinos kritik diesbezüglich nicht gefällt ist, daß er sich dazu hinreißen lässt alle Anwesenden mit zu kritisieren, ohne das er wusste, ob diese überhaupt bescheid wussten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Chajm
Beiträge: 2118
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 12:27
Wohnort: Tel Aviv

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Chajm » Mo 16. Apr 2018, 14:43

Billie Holiday hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:31)

Ich vermute, der alte Herr hatte vorher keine Ahnung. Der kümmert sich wahrscheinlich nicht um den „neumodischen Kram“. Der hat eine Einladung bekommen und ist hin in aller Unschuld, bis er dann hinterher die Zeitung gelesen hat.
Bei einem 80jährigen, der vermutlich noch nicht mal ein Drittel des Raps akustisch verstehen würde, zu entschuldigen.


Aus dem Link: http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html
"Er habe sich mit der Entscheidung ganz bewusst Zeit gelassen, habe die Texte des umstrittenen Albums von Farid Bang und Kollegah gelesen, um sich so eine fundierte Meinung bilden zu können. Mit der Rückgabe des Preises wolle er "sein Unverständnis ausdrücken gegenüber der Verantwortungs- und Geschmacklosigkeit aller verantwortlichen Beteiligten, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen."
"Where no counsel is, the people fall, but in the multitude of counselors there is safety."
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 13818
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Billie Holiday » Mo 16. Apr 2018, 14:45

Chajm hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:43)

Aus dem Link: http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html
"Er habe sich mit der Entscheidung ganz bewusst Zeit gelassen, habe die Texte des umstrittenen Albums von Farid Bang und Kollegah gelesen, um sich so eine fundierte Meinung bilden zu können. Mit der Rückgabe des Preises wolle er "sein Unverständnis ausdrücken gegenüber der Verantwortungs- und Geschmacklosigkeit aller verantwortlichen Beteiligten, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen."


Ist doch ok. :)
Ein gutes Zeichen. Es wird Konsequenzen geben.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Bleibtreu
Beiträge: 7118
Registriert: Mi 27. Feb 2013, 11:58
Benutzertitel: freigeist
Wohnort: Tel Aviv // Paris

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Bleibtreu » Mo 16. Apr 2018, 14:49

Chajm hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:43)

Aus dem Link: http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html
"Er habe sich mit der Entscheidung ganz bewusst Zeit gelassen, habe die Texte des umstrittenen Albums von Farid Bang und Kollegah gelesen, um sich so eine fundierte Meinung bilden zu können. Mit der Rückgabe des Preises wolle er "sein Unverständnis ausdrücken gegenüber der Verantwortungs- und Geschmacklosigkeit aller verantwortlichen Beteiligten, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen."

Der 2te Preis, der zurueck gegeben wird. Sehr gute Entscheidung & Begruendung :)
Kein entlarvendes sich winden und relativieren, ist ja alles nur Kunst und halb so wild. Hab ich doch alles nicht gewusst, weil ich zu doof/unanstaendig war mich informieren zu wollen! :?
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
Concordia - Integritas - Industria
Marmelada
Beiträge: 8842
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 00:30
Benutzertitel: Licht & Liebe

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 14:57

Unité 1 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:22)
Na hoppla. Ich dachte auch, das wäre nur eine inszenierte Anerkennung verkaufter Scheiben. Leider lässt sich auf die Schnelle nichts finden, worüber diese Jury eigentlich abstimmt.

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 Apr 2018, 14:17)

Die Jury gibts erst seit 2018. Bis 2017 waren allein Verkaufszahlen relevant. https://de.wikipedia.org/wiki/Echo_(Musikpreis)

http://www.echopop.de/q-a-jbg3/
Wie kam es zu dem Preis? Warum wurden sie ausgezeichnet?
Die Preisvergabe resultiert zu gleichen Anteilen aus den Chartsplatzierungen und dem Juryvoting. Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: http://echocalling-facts.echopop.de/
Der Link zu den ausführlichen Informationen führt bei mir ins Nichts, aber interessant, dass der Preis sogar zu gleichen Anteilen aus Platzierung und Jury resultiert.

Wie fanden Sie die Entscheidung der ECHO-Jury, dass Kollegah und Farid Bang gestern einen Preis erhielten?
Die Preisträger resultieren aus Chartsplatzierungen und dem Juryvoting. Unser Korrektiv in strittigen Fragen ist hier nicht unsere Bewertung, sondern der ECHO-Beirat, dessen Position wir hinreichend kommuniziert und kommentiert haben.
Ist klar, allein der Ethik-Beirat ist schuld, die Jury setzt dann um. Ich würde immer noch gerne wissen, um wen namentlich es sich dabei handelt, also Jury und Ethik-Beirat.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35885
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Liegestuhl » Mo 16. Apr 2018, 14:59

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Apr 2018, 12:03)
sehe ich nicht so. Dazu müsste man das Leiden ja für gut oder richtig befinden. Das kann ich nicht erkennen.


Darauf finden sich die Textzeilen "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow".


http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
becksham
Beiträge: 3685
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 09:58
Benutzertitel: Hoolady Tintling

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon becksham » Mo 16. Apr 2018, 15:04

Marmelada hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:57)

http://www.echopop.de/q-a-jbg3/
Der Link zu den ausführlichen Informationen führt bei mir ins Nichts, aber interessant, dass der Preis sogar zu gleichen Anteilen aus Platzierung und Jury resultiert.

Ist klar, allein der Ethik-Beirat ist schuld, die Jury setzt dann um. Ich würde immer noch gerne wissen, um wen namentlich es sich dabei handelt, also Jury und Ethik-Beirat.


Mitglieder des ECHO-Beirats:
 Wolfgang Börnsen ehem. MdB (war von 2005 – 2013 Vors. der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU Bundestagsfraktion)
 Klaus-Martin Bresgott Rat der Evangelischen Kirche Deutschland
 Prof. Christian Höppner Deutscher Kulturrat
 Prof. Martin-Maria Krüger Deutscher Musikrat
 Uta Losem Katholisches Büro
 Prof. Kurt Mehnert Folkwang-Universität
 Ole Oltmann Musikpädagoge

Zusammensetzung der Jurys:
1. Der Vorstand des BVMI beruft die ECHO-Jurys, damit diese hinsichtlich der Mitbestimmung,
Nominierung und/oder Wahl/Zuerkennung von Preisen im Rahmen des
ECHO Pop als Gremium entscheiden. Es werden verschiedene Jurys berufen, nämlich
derzeit:
a. die „Fachjurys“
Sie besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern, die sich jeweils auf Einladung
des Vorstandes des BVMI angemeldet haben und sich wie folgt verteilen:
• jeweils ein bei einer Mitgliedsfirma des Bundesverbands Musikindustrie
e.V. angestellter Mitarbeiter,
• ehemalige Nationale Preisträger und Nominierte des „ECHO – Deutscher
Musikpreis“ in der jeweiligen Kategorie,
• Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Musikbranche (beispielsweise,
Händler, Verleger, Veranstalter oder Mitarbeiter der Musikindustrie
und der Medienbranche).
b. die aktuellen Sonderjurys:
• Jury „Produzent National“ – Mitglieder des BVMI,
• Jury „Kritikerpreis National“ – maximal 50 Journalisten aus den Bereichen
Hörfunk, TV, Online und Print,
• Jury „Bestes Video National“ – s. Anlage zur Richtlinie.
2. Auf jedes Mitglied der ECHO-Jurys entfällt jeweils eine Stimme. Die Mitglieder der Jurys
werden vom Vorstand des BVMI grundsätzlich ohne Zeitbeschränkung berufen.
Die Jurys bleiben bis zu ihrer Abberufung oder zur Wahl neuer Jurys im Amt.
3. Neben den Mitgliedern, die vom Vorstand bestellt werden, gehören den ECHO-Jurys
kraft Amtes und ohne Stimmrecht bis zu zwei bei der Geschäftsstelle des Bundesverbands
Musikindustrie e.V. beschäftigte Mitarbeiter sowie ein weiterer unabhängiger
Berater an, soweit dieser vom BVMI bestellt wird.
4. Die Mitgliedschaft in den ECHO-Jurys ist an die Person des Jurymitglieds gebunden.
Eine Stellvertretung im Verhinderungsfalle findet nicht statt, es sei denn, der Vorstand
stimmt dem Vertretungswunsch zu.

http://www.echopop.de/pop-hintergrund/
Benutzeravatar
Bleibtreu
Beiträge: 7118
Registriert: Mi 27. Feb 2013, 11:58
Benutzertitel: freigeist
Wohnort: Tel Aviv // Paris

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Bleibtreu » Mo 16. Apr 2018, 15:14

Sorry, hab deine Antwort an mich erst jetzt entdeckt. :?:

Unité 1 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 13:22)

Darauf wollte ich hinaus. Die Verleihung des Echos ist in dem Sinne keine Ehrung, dass ein Künstler für seine Leistung ausgezeichnet wird. Sondern eine nachträgliche Anerkennung bereits existierenden Erfolgs. Kollegah und Co werden nicht weniger Platten verkaufen, falls ihnen kein Echo überreicht wird. Das auszulassen, hieße zu einem gewissen Grad die Realität zu verschleiern. Es ist also im Grunde gut, wenn Kollegah den Preis bekommt, weil sich dann Menschen außerhalb von dessen Fanbase mit ihm und seinen Texten befassen.

Der Skandal auf dem Echo, ausgeloest durch Campino, hat dafuer gesorgt. Ich kannte die Gestalten und ihre Gesinnungen vorher auch nicht, sie sind wohl auch ausserhalb ihrer FanGemeinde recht bekannt; siehe JuserKommentare von Hyde oder Watch. Dass ich die deutschen Charts nicht kenne, ist da kein MassStab. :D

Er kann ja nur deswegen so erfolgreich sein, weil er in seinen Texten etwas anspricht, was bereits existierte. Er knüpft daran an. Das ist natürlich immer eine zweischneidige Sache, denn sein Erfolg wiederum wird dafür sorgen, dass sich entsprechende Weltbilder verfestigen.

Natuerlich, das wirkt in beide Richtung. Die einen sind schon infiziert und konsumieren den Dreck genau deshalb, die anderen werden davon infiziert. Je populaerer, je verbreiteter, desto weniger Scham diesen Muell zu konsumieren und akzeptieren - gar nicht gut! :|
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mo 16. Apr 2018, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
Concordia - Integritas - Industria
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15698
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 15:22

Liegestuhl hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:59)

Darauf finden sich die Textzeilen "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow".


http://www.spiegel.de/kultur/musik/klau ... 03161.html


Im Kontext sehe ich da immer noch keinen Antisemitismus, sondern eine geschmacklose Provokation (die zugegebenermaßen kaum mehr zu toppen sein wird)

Der restliche gewaltverherrlichende Scheiß in Texten scheint wohl nur Hyde aufgefallen zu sein, spielt aber wohl hier keine Rolle.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 18044
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 14:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon think twice » Mo 16. Apr 2018, 15:25

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:22)


Der restliche gewaltverherrlichende Scheiß in Texten scheint wohl nur Hyde aufgefallen zu sein, spielt aber wohl hier keine Rolle.

Mir sind sie auch aufgefallen und ich habe besonders widerliche Stellen auch zitiert, aber hier wird sich nur an einem Halbsatz hochgezogen, der zwar nicht besser, aber auch nicht schlimmer ist der restliche Müll.
Kein Mensch ist illegal!
Benutzeravatar
Bleibtreu
Beiträge: 7118
Registriert: Mi 27. Feb 2013, 11:58
Benutzertitel: freigeist
Wohnort: Tel Aviv // Paris

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Bleibtreu » Mo 16. Apr 2018, 15:27

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:22)

Im Kontext sehe ich da immer noch keinen Antisemitismus, sondern eine geschmacklose Provokation (die zugegebenermaßen kaum mehr zu toppen sein wird)

Der restliche gewaltverherrlichende Scheiß in Texten scheint wohl nur Hyde aufgefallen zu sein, spielt aber wohl hier keine Rolle.

Unterlass auch du solche Unterstellungen. Selbstverstaendlich ist das nicht nur Hyde aufgefallen. Sondern auch von anderen wie mir oder Billie oder Marmelada deutlich benannt worden. Was denkst du, warum ich auch staendig von Menschen verachtendem Dreck schreibe und nicht nur von JudenHass? :rolleyes:

think twice hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:25)

Mir sind sie auch aufgefallen und ich habe besonders widerliche Stellen auch zitiert, aber hier wird sich nur an einem Halbsatz hochgezogen, der zwar nicht besser, aber auch nicht schlimmer ist der restliche Müll.

Auch eine falsche Wiedergabe. Es geht mitnichten nur um 2 besonders widerliche Saetze - siehe das GesamtHetzMachwerk Apocalypse, ueber das hier mehrfach diskutiert wurde.
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mo 16. Apr 2018, 15:31, insgesamt 1-mal geändert.
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
Concordia - Integritas - Industria
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 23117
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 15:31

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:22)

Im Kontext sehe ich da immer noch keinen Antisemitismus, sondern eine geschmacklose Provokation (die zugegebenermaßen kaum mehr zu toppen sein wird)

Der restliche gewaltverherrlichende Scheiß in Texten scheint wohl nur Hyde aufgefallen zu sein, spielt aber wohl hier keine Rolle.

Meine These dazu habe ich auch schon gepostet. Ist bei den aufgeschlagenden Protagonisten aber auch kein Wunder.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35885
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Liegestuhl » Mo 16. Apr 2018, 15:36

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:22)

Im Kontext sehe ich da immer noch keinen Antisemitismus, sondern eine geschmacklose Provokation


Es ist eine geschmacklose Provokation, die gegen Juden gerichtet ist.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15698
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 15:45

Bleibtreu hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:27)

Unterlass auch du solche Unterstellungen. Selbstverstaendlich ist das nicht nur Hyde aufgefallen. Sondern auch von anderen wie mir oder Billie oder Marmelada deutlich benannt worden. Was denkst du, warum ich auch staendig von Menschen verachtendem Dreck schreibe und nicht nur von JudenHass? :rolleyes:



nun ich bin 52 und kann mit dieser Art der Musik nichts anfangen. Aber ich hab auch mit 20 Musik gehört, mit der meine Eltern nichts anfangen konnten und die darüber durchaus schockiert waren. Heute ist mir das eine oder andere peinlich (aber nicht alles)
[...]
Heute erkenne ich aber auch, dass Pop vielfach auch immer Provokation bedeutet.
Deswegen reg ich mich über so einen Mist auch nicht mehr auf, als es unbedingt nötig ist. Am Ende des Tages verschwindet er in der Bedeutungslosigkeit, wie so vieles anderes.
Zuletzt geändert von Brainiac am Mo 16. Apr 2018, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] ad hominem Spam
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15698
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 15:46

Liegestuhl hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:36)

Es ist eine geschmacklose Provokation, die gegen Juden gerichtet ist.


inwiefern?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35885
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Liegestuhl » Mo 16. Apr 2018, 15:50

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:46)

inwiefern?


Weil die Provokation auf Kosten der Gefühle der Holocaustopfer und deren Angehörige gemacht wird.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15698
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 15:54

Liegestuhl hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:50)

Weil die Provokation auf Kosten der Gefühle der Holocaustopfer und deren Angehörige gemacht wird.


Bist du Holocaustopfer oder Angehöriger?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)

Zurück zu „5. Bildung - Kultur - Medien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste