Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

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Bielefeld09
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 13. Apr 2018, 17:10

Bobo hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:29)

Da wird aber mit Zahlen hantiert. Die Pensionen der Postbeamten verschlingen mehr als 145 Milliarden, die Pensionen der anderen Beamten verschlangen schon 2012 465 Milliarden jährlich. Hm. Da erscheinen Zuschüsse von 80 Milliarden irgendwie bescheiden, oder? Wo davon doch noch ein Teil in die RV fließt.

Was für Zahlen!
Nur für die Post schon 145 Milliarden!
Und die anderen Beamten auch noch 465 Milliarden?
Und für den Haushalt ist dann auch nix mehr übrig,
oder?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Wähler » Sa 14. Apr 2018, 06:45

https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 41437.html
Focus 13. April 2017 2.940 Euro Pension im Durchschnitt
Hinzu kommt, dass die Rentenbeiträge bei hohen Gehältern nach oben durch die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt sind. Liegt das Einkommen jedes Jahr auf ­dieser Grenze, erwirbt der Versicherte rund zwei Renten-Entgeltpunkte pro Jahr. Damit gibt es – bei 45 Beitragsjahren – aktuell eine maximale Rente von 2.740 Euro (45 x 2 x 30,45 Euro, West).

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei 6500 Euro in Westdeutschland für eine maximale Rente von 2740 Euro.
Ein Beamter muss 4250 Euro pro Monat am Ende seines Berufslebens verdienen, um 2740 Euro Pension zu bekommen.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Senexx » Sa 14. Apr 2018, 07:16

Woran man mal wieder sehen kann, wie absurd hoch Beamtenpensionen sind.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Apr 2018, 07:35

Am Ende ist es das Gesamtpaket, das zählt. Und da hat man als Beamter in der aktiven Zeit nun mal geringere Verdienstmöglichkeiten als in der freien Wirtschaft.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Wähler » Sa 14. Apr 2018, 08:07

Wähler hat geschrieben:(14 Apr 2018, 07:45)
https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 41437.html
Focus 13. April 2017 2.940 Euro Pension im Durchschnitt
Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei 6500 Euro in Westdeutschland für eine maximale Rente von 2740 Euro.
Ein Beamter muss 4250 Euro pro Monat am Ende seines Berufslebens verdienen, um 2740 Euro Pension zu bekommen.

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Apr 2018, 08:35)
Am Ende ist es das Gesamtpaket, das zählt. Und da hat man als Beamter in der aktiven Zeit nun mal geringere Verdienstmöglichkeiten als in der freien Wirtschaft.

Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei 3800 Euro Brutto pro Monat. Das Durchschnitteinkommen eines Beamten bei 4550 Euro am Ende seines Berufslebens. Rechtfertigt das eine Pension, die fast doppelt so hoch ist, wie eine Durchschnittsrente bei gleicher Lebensarbeitszeit von etwa 40 Jahren?
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Apr 2018, 08:12

Wähler hat geschrieben:(14 Apr 2018, 09:07)

Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei 3800 Euro Brutto pro Monat. Das Durchschnitteinkommen eines Beamten bei 4550 Euro am Ende seines Berufslebens. Rechtfertigt das eine Pension, die fast doppelt so hoch ist, wie eine Durchschnittsrente?


Das kannst du so nicht vergleichen. Meisten Beamten haben schließlich ein Studium und von daher sind 4.550 € am Ende des Berufslebens nicht wirklich prickelnd. 4.000 € hat in der freien Wirtschaft ein Ingenieur schon als Einstiegsgehalt, direkt nach dem Studium.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Wähler » Sa 14. Apr 2018, 08:14

Wähler hat geschrieben:(14 Apr 2018, 09:07)
Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei 3800 Euro Brutto pro Monat. Das Durchschnitteinkommen eines Beamten bei 4550 Euro am Ende seines Berufslebens. Rechtfertigt das eine Pension, die fast doppelt so hoch ist, wie eine Durchschnittsrente bei gleicher Lebensarbeitszeit von etwa 40 Jahren?

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Apr 2018, 09:12)
Das kannst du so nicht vergleichen. Meisten Beamten haben schließlich ein Studium und von daher sind 4.550 € am Ende des Berufslebens nicht wirklich prickelnd. 4.000 € hat in der freien Wirtschaft ein Ingenieur schon als Einstiegsgehalt, direkt nach dem Studium.

Ein Durchschnitteinkommen ist ein Durchschnitteinkommen. ;)
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Apr 2018, 08:18

Wähler hat geschrieben:(14 Apr 2018, 09:14)

Ein Durchschnitteinkommen ist ein Durchschnitteinkommen. ;)


Deswegen sollte man noch lange nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Sa 14. Apr 2018, 08:32

Wähler hat geschrieben:(14 Apr 2018, 09:14)

Ein Durchschnitteinkommen ist ein Durchschnitteinkommen. ;)

Netto oder Brutto ?

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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon zollagent » Sa 14. Apr 2018, 08:45

Ob und was Beamte kriegen, hat mit der angeblichen Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland noch bitte was zu tun?
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon sunny.crockett » Sa 14. Apr 2018, 09:00

Bobo hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:29)

Da wird aber mit Zahlen hantiert. Die Pensionen der Postbeamten verschlingen mehr als 145 Milliarden, die Pensionen der anderen Beamten verschlangen schon 2012 465 Milliarden jährlich. Hm. Da erscheinen Zuschüsse von 80 Milliarden irgendwie bescheiden, oder? Wo davon doch noch ein Teil in die RV fließt.


Wenn du deine eigene Quelle gelesen hättest, würde dir der Fehler auffallen. Dort steht:

Wie die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf die Vermögensrechnung des Bundes berichtet, müssen die Steuerzahler in den nächsten Jahrzehnten fast eine halbe Billion Euro für die Pensionen der heute aktiven und bereits pensionierten Staatsdiener sowie für die Gesundheitsversorgung der Pensionäre hinblättern.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon sunny.crockett » Sa 14. Apr 2018, 09:17

Wähler hat geschrieben:(14 Apr 2018, 09:07)

Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei 3800 Euro Brutto pro Monat. Das Durchschnitteinkommen eines Beamten bei 4550 Euro am Ende seines Berufslebens. Rechtfertigt das eine Pension, die fast doppelt so hoch ist, wie eine Durchschnittsrente bei gleicher Lebensarbeitszeit von etwa 40 Jahren?


Da wird wieder mal mit den Durchschittseinkommen populismus betrieben. Die 4450 Euro sind am ENDE eines Berufslebens, also nicht der Durchschnitt. Dazu hat diesen Lohn ein Beamter im Gehobenen oder höheren Dienst, also als Abteilungsleiter o.ä. Ein Abteilungsleiter in der freien Wirtschaft hat da ganz andere Summen monatlich auf dem Konto.

So schreibt man auch beim Focus:
Ein Lehrer aus Nordrhein-Westfalen, Besoldungs­gruppe A13, verheiratet, zwei Kinder, bekommt vor ­seiner ­Pension ein Gehalt von 4.918,49 Euro. Sein Ruhegehalt würde bei etwa 3.300 Euro liegen.

Ein Stabsunteroffizier bei der Bundeswehr, Besoldungsgruppe A7, ledig, bezieht vor seinem ­Ruhestand ein ­Gehalt von 2.065,29 Euro. Das ergibt ­einen Pensions­anspruch von rund 1.400 Euro.


Ohne Studium kommst du normal nicht aus dem Mittleren Dienst raus, also liegt die Pesnion bei den meisten Beamten eher so wie bei dem genannten Stabsunteroffizier.

Ich arbeite in einem Bereich, da gibt es Angestellte und Beamte für die gleichen Tätigkeiten. Die Beamten haben da netto etwa 500 Euro WENIGER als die Angestellten, dafür aber dann die höhere Pension/Rente.

Und ich kann nur jedem empfehlen, der eine Neiddebatte gegen Beamte machen will. Die Polizei stockt gerade auf, da kann sich jeder bewerben. Einstiegsgehalt für einen ledigen liegt glaube ich bei etwa 2500 Euro brutte, inclusive Schichtdienst. Also ran an die Beamtenjobs, dann klappt es auch mit der hohen Pension :D
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon sunny.crockett » Sa 14. Apr 2018, 09:38

Odin1506 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 20:17)

Was hat sich alles verbessert?
Sagen wir mal für eine Krankenschwester? Was hat sich für eine Krankenschwester verbessert? Sag jetzt bitte nicht ihr Lohn.
Oder für eine Altenpflegerin? Von Rentern ganz zu schweigen.
Die einzigen die profitieren sind die sogenannten oberen 10% der Bevölkerung.
Du schreibst über Biergärten und Ausflugslokale, die werde nur bei schönem Wetter besucht. Oder über die "Zuwächse bei eletronischen Aritkeln", da frage ich mich was das mit meinem Psting zu tun hat.
Und von welchen 90% schreibst du? 90% von den Beamten? Oder 90% von der Weltbevölkerung?



Es ist richtig, dass sich die Lage von Krankenschwestern und Pflegern nicht verbessert hat. Die verdienen immer noch einen Hungerlohn für ihre doch verantwortungsvollen Jobs. Aber da hat ja VOR der Wahl sogar eine ganze Reihe von Spitzenpolitikern (Merkel, Schulz, Nahles, Göring-Eckhard, Özdemir usw.) versprochen, dass man da nachbessert. Also erst mal diese Parteien wählen, dann regeln die das :? . Jetzt wo Tarifverhandlungen laufen, ist von den Politikern nichts mehr zu hören, keine Forderungen nach einem satten Lohnplus. Tja, wieder mal schön den Wähler verarscht. :p
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 14. Apr 2018, 10:56

sunny.crockett hat geschrieben:(14 Apr 2018, 10:38)

Es ist richtig, dass sich die Lage von Krankenschwestern und Pflegern nicht verbessert hat. Die verdienen immer noch einen Hungerlohn für ihre doch verantwortungsvollen Jobs. Aber da hat ja VOR der Wahl sogar eine ganze Reihe von Spitzenpolitikern (Merkel, Schulz, Nahles, Göring-Eckhard, Özdemir usw.) versprochen, dass man da nachbessert. Also erst mal diese Parteien wählen, dann regeln die das :? . Jetzt wo Tarifverhandlungen laufen, ist von den Politikern nichts mehr zu hören, keine Forderungen nach einem satten Lohnplus. Tja, wieder mal schön den Wähler verarscht. :p


Warum sollte sich Politik (Regierungen ) in Tarifverhandlungen einmischen . ? Da hat sich Politik rauszuhalten .
Examinierte Krankenschwestern verdienen zwischen 2300 und 3200 ,-€ brutto .Das kann man als Hungerlohn bezeichnen und erhöhen, nur solltest du dann auch bereit seine
höhere Beiträge für die KV zu entrichten .
Warum bist du nicht selbstständig ? Dann könntest du doch Spitzengehälter an deine Angestellten zahlen .Das dein Laden dann in Kürze
pleite ist musst du halt in Kauf nehmen .Nur dann gibt es keine Spitzengehälter mehr für deine Angestellten sondern ALG 1 oder später
Hartz IV . Höhere Gehälter ziehen immer höhere Preise nach sich .
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Sa 14. Apr 2018, 12:02

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Apr 2018, 11:56)

Warum sollte sich Politik (Regierungen ) in Tarifverhandlungen einmischen . ? Da hat sich Politik rauszuhalten .

Was ist DAS denn jetzt für ein Blödsinn ?

Der Staat (die Politik) ALS Arbeitgeber für die Angestellten des öffentlichen Dienstes ...
führt Tarifverhandlungen mit verdi.

Wer soll die denn sonst durchführen ? :p

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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Apr 2018, 12:07

Skull hat geschrieben:(14 Apr 2018, 13:02)

Was ist DAS denn jetzt für ein Blödsinn ?

Der Staat (die Politik) ALS Arbeitgeber für die Angestellten des öffentlichen Dienstes ...
führt Tarifverhandlungen mit verdi.

Wer soll die denn sonst durchführen ? :p

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Ganz so einfach ist es nicht. Denn letztendlich ist wichtig wer der Arbeitgeber ist. Und das ist im öffentlichen Dienst nun mal nicht ausschließlich der Bund. Sondern auch Länder und Kommunen. Und auch hier gilt die Tarifautonomie.
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Sa 14. Apr 2018, 12:47

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Apr 2018, 13:07)

Ganz so einfach ist es nicht. Denn letztendlich ist wichtig wer der Arbeitgeber ist.
Und das ist im öffentlichen Dienst nun mal nicht ausschließlich der Bund.
Sondern auch Länder und Kommunen. Und auch hier gilt die Tarifautonomie.

Natürlich ist DAS nicht so einfach.

DAHER sitzen ja in der Tarifkommission der (öffentlichen) Arbeitgeber Vertreter von...
Kommunen, Ländern und Bund.

Der Verhandlungsführer ist da ja nicht "kriegsentscheidend".
Auch wenn der BUND vielleicht ... ja oder nein zu einem Kompromiss sagen würde,
sitzen die Länder und Kommunen MIT am Tisch.

Oder ? :)

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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Apr 2018, 13:05

Skull hat geschrieben:(14 Apr 2018, 13:47)


Oder ? :)

mfg


Es gibt unterschiedliche Tarife für Beschäftigte des Bundes, der Länder und der Kommunen
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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon Skull » Sa 14. Apr 2018, 13:34

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(14 Apr 2018, 14:05)

Es gibt unterschiedliche Tarife für Beschäftigte des Bundes, der Länder und der Kommunen

Und ?

Was hat DAS nun alles mit dem Threadthema...und vor allen Dingen

mit der von mir angesprochenen Äusserung des zitierten Users zu tun ? :?:

ER schrieb davon, das sich die Politik (Staat) aus der Tarifauseinandersetzung heraushalten sollte.
Und gerade DAS in Bezug auf Beamte und Angestellte des ÖD. :D

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Re: Lohndrückerei und Arbeitnehmerentrechtung in Deutschland

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 14. Apr 2018, 13:40

Skull hat geschrieben:(14 Apr 2018, 14:34)

Und ?

Was hat DAS nun alles mit dem Threadthema...und vor allen Dingen

mit der von mir angesprochenen Äusserung des zitierten Users zu tun ? :?:



Davor gab es ja noch die Äußerung, dass die Bundespolitik dafür sorgen würde, dass sich die Situation der Pflegekräfte und Krankenschwestern verbessert.
Das dürfte aber wohl kaum in die Kompetenz der Bundespolitik fallen. Sondern ist Sache der Tarifpartner. In diesem speziellen Fall also wohl in der Regel die kommunalen Arbeitgeber.
Daher auch auch meine Anmerkung.
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