Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

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jack000
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » Mo 8. Jan 2018, 22:00

think twice hat geschrieben:(08 Jan 2018, 21:46)

Was kann ich dafür, dass der Sicherheitsdienst für randalierende Volltrunkene beim Karneval geholt wird und nicht für Flüchtlinge und aehnliches Gesindel?

Bei einem Katholischen Klinikum wie auch bei der Unimedizin ist das der Fall. Woanders:
Überhaupt die Angehörigen: Gerade, wenn sie in großer Zahl auftreten, Eingangsbereich und Stationen mit Beschlag belegen und nachts nicht gehen wollen, können zum Problem werden: „Die lassen sich nicht vertreiben, belagern alles. Das ist auch nicht schön für die anderen Patienten.“ Und bei einer Clan-Streitigkeit kam es vor Jahren an der Uni-Kinderklinik gar zu einer Messerstecherei.

Das waren also die Karnevals-Clans?

Und dieses hier:
Dauerhafte Sicherheitsdienste, wie sie vereinzelt bei deutschen Kliniken eingeführt wurden,

Gibt es wegen Karneval?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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think twice
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon think twice » Mo 8. Jan 2018, 22:08

jack000 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 22:00)

Bei einem Katholischen Klinikum wie auch bei der Unimedizin ist das der Fall. Woanders:

Das waren also die Karnevals-Clans?

Und dieses hier:

Gibt es wegen Karneval?


Gib dir keine Mühe. Ich habe dir schon x mal geraten, deine Artikel vollständig zu lesen, bevor du sie verlinkst. Du schiesst dir regelmäßig selbst ins Knie. Kümmere dich lieber um deinen 10-Punkte-Ratgeber. Das ist ganz dein Niveau.
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Bielefeld09
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 8. Jan 2018, 22:54

jack000 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 22:00)

Bei einem Katholischen Klinikum wie auch bei der Unimedizin ist das der Fall. Woanders:

Das waren also die Karnevals-Clans?

Und dieses hier:

Gibt es wegen Karneval?

Nun mal ehrlich?
Wie oft kommt das vor?
Und ja, ich verstehe die Empörten!
Sie sind verängstigt,
ist es der User nun auch?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Ger9374
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Ger9374 » Mo 8. Jan 2018, 23:11

Um was dreht es sich hier noch/?
Herr Montgomery gab klare worte von sich, die auf
Täter schliessen die uniform gekleidete helfer höchstwarscheinlich als vertreter des staates/der Ordnungsmacht deuteten. Welcher mensch der mit diesem Gesundheitssystem aufgewachsen ist kann dann bitte Helfer/Ärzte nicht von Polizei unterscheiden!?
Bitte nur ernst gemeinte antworten!!!
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Bielefeld09
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 8. Jan 2018, 23:21

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 23:11)

Um was dreht es sich hier noch/?
Herr Montgomery gab klare worte von sich, die auf
Täter schliessen die uniform gekleidete helfer höchstwarscheinlich als vertreter des staates/der Ordnungsmacht deuteten. Welcher mensch der mit diesem Gesundheitssystem aufgewachsen ist kann dann bitte Helfer/Ärzte nicht von Polizei unterscheiden!?
Bitte nur ernst gemeinte antworten!!!

Keiner!
Und nun?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Ger9374 » Mo 8. Jan 2018, 23:27

Bielefeld09 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 23:21)

Keiner!
Und nun?


Jetzt frage ich mich warum nicht klar gesagt wird
das dann wohl ausländer/flüchtlinge/migranten die augenscheinliche mehrheit betreffend der zunehmenden Gewalt an Krankenhäusern sind!
Immer das gelabere um den heissen brei!!
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 8. Jan 2018, 23:28

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 23:11)

Welcher mensch der mit diesem Gesundheitssystem aufgewachsen ist kann dann bitte Helfer/Ärzte nicht von Polizei unterscheiden!?

Im Alkohol-/Drogenrausch ist vieles möglich.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 8. Jan 2018, 23:42

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 23:27)

Jetzt frage ich mich warum nicht klar gesagt wird
das dann wohl ausländer/flüchtlinge/migranten die augenscheinliche mehrheit betreffend der zunehmenden Gewalt an Krankenhäusern sind!
Immer das gelabere um den heissen brei!!

Nöö, es gibt Gewalt in Krankenhäusern
und auch die hat ihre Gründe.
Aber sie sind noch nicht einmal in der Lage,
hier Zahlen vorzulegen oder eigene Erfahrungen zu schildern.
Wie blöd ist das denn?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon think twice » Mo 8. Jan 2018, 23:47

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jan 2018, 23:27)

Jetzt frage ich mich warum nicht klar gesagt wird
das dann wohl ausländer/flüchtlinge/migranten die augenscheinliche mehrheit betreffend der zunehmenden Gewalt an Krankenhäusern sind!
Immer das gelabere um den heissen brei!!

Zumindest in Mainz sind es besoffene Jecken, wegen derer der Sicherheitsdienst anrueckt. Hat Jack verlinkt.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » Di 27. Mär 2018, 10:39

„Viele Patienten wollen nicht warten“
Von Willi Reiners 25. März 2018 - 16:01 Uhr

Übergriffe gegen Pflegekräfte und Ärzte in Kliniken nehmen zu. Auch das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart ist betroffen, wie Klinikchef Mark Dominik Alscher im Interview erklärt. Auch sein Haus setzt auf externe Sicherheitskräfte.

Herr Alscher, verbale und körperliche Gewalt gegen Pflegepersonal und Ärzte gehören zum Alltag an Kliniken. Was bringt Patienten und Angehörige dazu, ausfällig zu werden oder zu randalieren?
Darin zeigt sich ein gesamtgesellschaftliches Problem: Viele Menschen hängen heute das Eigeninteresse sehr hoch. Es fällt ihnen schwer, sich in ein Kollektiv einzusortieren. Denn das bedeutet ja, dass man sich selbst unter Umständen zurücknehmen muss.

Zum Beispiel in der Notaufnahme.
Richtig. Dort geht es zuallererst um die Dringlichkeit der Behandlung, die wir von Fall zu Fall einschätzen müssen. Patienten, die aus medizinischer Sicht sofort behandelt werden müssen, kommen sofort dran. Wir weisen ihnen die Farbe Rot zu. Gelbe Patienten sind nach etwa zehn Minuten an der Reihe. Grüne und blaue Patienten müssen entsprechend warten. Viele Patienten sind dazu aber nicht bereit. Sie bestehen auf sofortiger Behandlung. Dem Mitmenschen wird nicht zugestanden, dass er vielleicht dringlicher erkrankt ist. Das schlägt dann in Aggression um – eine ganz typische Situation.

Können Sie weitere Beispiele nennen?
Auf Stationen kommt es immer wieder vor, dass Angehörige von Patienten einen Arzt sprechen wollen, und zwar sofort. Natürlich geht das nicht immer, weil der Arzt anderweitig beschäftigt ist. Schon werden manche Angehörigen aggressiv.

Wie reagieren Sie darauf?
Wir sahen uns schon vor einigen Jahren gezwungen, einen externen Sicherheitsdienst einzusetzen. Zunächst in der Notaufnahme, inzwischen auch auf der Entbindungsstation. Über Nacht sind Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes durchgängig im Haus. Zudem haben wir für die betroffenen Abteilungen ein Deeskalationskonzept entwickelt. Auch der Aufnahmebereich der Intensivstation ist einbezogen. Wir haben zudem insgesamt vier Mitarbeiter zu Deeskalationstrainern ausbilden lassen, die nun ihre Kollegen ausbilden. In der Notaufnahme hat inzwischen die Hälfte des Personals ein solches Training absolviert. Die Mitarbeiter kommen mit aggressivem Verhalten nun deutlich besser zurecht.

Wie ist die Situation speziell in der Notaufnahme?
Es kommt zu verbalen und körperlichen Attacken. Manche Angriffe sind so schwerwiegend, dass sie zu einer Arbeitsunfähigkeit führen. Etwa zehn Mal am Tag ist es erforderlich, deeskalierend einzuschreiten. Es geht auch darum, Konflikte früh zu erkennen und zu entschärfen. Seit unsere geschulten Mitarbeiter entsprechend reagieren, benötigen wir den Sicherheitsdienst seltener.

Wie kann es sein, dass selbst auf der Entbindungsstation ein Sicherheitsdienst erforderlich ist?
Unsere Patienten und ihre Angehörigen stammen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Das kann zu Missverständnissen nicht zuletzt auf Grund sprachlicher Barrieren führen. Hinzu kommt, dass die Menschen teils aus Ländern stammen, in denen Familienmitglieder in Kliniken rund um die Uhr anwesend sein können. Entsprechend kommen ganze Familien zu Besuch. Für andere Patienten, die vor allem Ruhe haben wollen, ist das belastend, für Mitarbeiter auch. Das sorgt für Konfliktstoff.

Werden die Probleme überwiegend von Menschen mit Migrationshintergrund verursacht?
Das würde ich nicht sagen. Menschen ohne Migrationshintergrund machen ebenfalls Probleme, auch wenn die Ausprägung variieren mag. Es handelt sich wie gesagt um ein gesamtgesellschaftliches Problem und betrifft alle sozialen Schichten. Wobei man sicher sagen kann, dass Menschen beispielsweise mit höherer Bildung grundsätzlich einen besseren Zugang zum Gesundheitswesen haben und sich im Notfall besser zu helfen wissen.

Was meinen Sie damit?
Sie wissen sich insgesamt besser zu helfen in unserem komplexen Gesundheitswesen und sind nicht unbedingt darauf angewiesen, in die Notaufnahme zu gehen. Sie wissen auch besser, mit Bagatellerkrankungen umzugehen und diese schnell loszuwerden. Und wenn sie trotzdem meinen, in die Notaufnahme gehen zu müssen, weil sie sich eine komplette Diagnostik ohne lange Wartezeit beim Facharzt erhoffen, sind sie in der Regel einsichtsfähiger, wenn es länger dauert. Sozial schwächeren Menschen fällt das oft schwerer. Aber bei den Menschen im Migrationshintergrund kommt noch etwas hinzu.

Was denn?
Menschen, die unsere Kultur und Sprache kaum kennen, haben oft von vornherein das Gefühl, als Ausländer benachteiligt zu sein. Sie glauben dann vielleicht, dass sie warten müssen, nur weil sie Ausländer sind. Wenn wir erklären, dass dem nicht so ist, wird das manchmal sprachlich nicht verstanden.

Sie sagen, die Aggressivität nimmt eher zu. Wie lange wird es das offene Krankenhaus, wie wir es kennen, noch geben?
Wir haben bereits fast jeden Tag die Polizei im Haus, weil der private Sicherheitsdienst oft nicht ausreicht. Wenn man das weiterdenkt, würde man irgendwann eine Polizeiwache im Haus brauchen. Das geht natürlich nicht. Im Moment sind wir noch eine offene Klinik. Wir kontrollieren Besucher nicht, man kommt überall hinein. Kranke Menschen brauchen ja Kontakt mit Angehörigen und Freunden. Wir beginnen aber schon, einzelne Bereiche wie beispielsweise die Entbindungsstation zumindest nachts zu schließen. Sollte sich die Sicherheitslage für Mitarbeiter und Patienten weiter verschlechtern, müssten wir den Zugang streng regulieren. Dann wären wir ein geschlossenes Krankenhaus.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... c0a85.html

Man muss sich vor Augen fassen, dass es bei diesem Interview um ein Krankenhaus geht und nicht etwa um ein Gefängnis oder Obdachlosenheim :dead:

Deutschland verändert sich immer mehr zum Negativen und es ist kein Ende in Sicht. Es wird wohl wie in dem Interview darauf hinauslaufen, dass offene Krankenhäuser abgeschafft werden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Di 3. Apr 2018, 09:38

Vielleicht müssen wir unser Land auch aus dem Blickwinkel großer gesellschaftlicher Veränderungen betrachten. Das oft beschriebene Gaffertum bis hin zu Photos von sterbenden Verkehrsopfern und Angriffen auf hinderliche Ordnungskräfte ist doch eine weitere Erscheinungsform unserer Zeit. Auf Rückbesinnung auf den mitmenschlichen Anstand ist da wohl kaum zu bauen; da müssen sehr schmerzhafte Strafen verhängt werden, wenn TäterInnen gefaßt werden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon jack000 » Mi 4. Apr 2018, 10:20

H2O hat geschrieben:(03 Apr 2018, 10:38)
Auf Rückbesinnung auf den mitmenschlichen Anstand ist da wohl kaum zu bauen; da müssen sehr schmerzhafte Strafen verhängt werden, wenn TäterInnen gefaßt werden.

So ist es, anders geht es nicht mehr:
BAYERN GEWALT IN DER NOTAUFNAHME

Bayerns Kliniken rüsten mit Wachdiensten auf

Kratzen, Beißen, Schlagen: Gewalt in Notaufnahmen ist längst keine Ausnahme mehr. Um ihr Personal vor aggressiven Patienten und Angehörigen zu schützen, setzen immer mehr Kliniken Sicherheitsdienste ein.

[...]
Bis zu 30 Attacken im Monat habe man registriert, erklärte Günter Niklewski, Ärztlicher Direktor des Klinikums, den „Nürnberger Nachrichten“. Darunter seien Fälle von Besuchern, die am Empfang austicken und Computer auf den Boden werfen, wütende Patienten, die Pflegekräfte schlagen, und tätliche Angriffe gegen Personal mit Migrationshintergrund. „Der weiße Kittel schützt schon längst nicht mehr“, sagt Niklewski.

Dabei sei das Klinikum Nürnberg „kein Rabaukenkrankenhaus“, so der Ärztliche Direktor. „Solche Vorfälle gibt es an allen großen Krankenhäusern.“ Die meisten würden dies jedoch aus Imagegründen nicht öffentlich machen. „Die allgemeine Verrohung in der Gesellschaft nimmt zu, da bleiben Krankenhäuser nicht außen vor.“

https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... n-auf.html

Notaufnahme: Ohne Security geht es nicht mehr

[...]
Es ist angenehm ruhig in der Notaufnahme der Ravensburger Klinik. Doch die Ruhe ist trügerisch. Jede Minute kann sie sich ins Gegenteil verkehren. Wann genau die Störer kommen, weiß niemand. Aber es ist damit zu rechnen, dass sie kommen. Dann grölen sie, zerstören Zimmer, bedrohen Pfleger oder beschimpfen Pflegerinnen als Schlampen. „Es ist schlimm geworden“, sagt Chefarzt Franz Maurer. Man könne sich nicht vorstellen, wie häufig die Mitarbeiter mittlerweile mit Anzüglichkeiten, Beleidigungen und sogar Handgreiflichkeiten zu tun hätten. Deshalb leistet sich das Elisabethenkrankenhaus zwei Sicherheitsleute, die allnächtlich von 20Uhr bis 6Uhr Wache schieben. Diese zusätzlichen Kosten nehmen immer mehr Kliniken in Kauf, um ihrer aggressiven und alkoholisierten Besucher Herr zu werden.

[...]
„Es ist sowohl für die Patienten als auch das Klinikpersonal wichtig, dass sie nicht nur weiße, sondern auch schwarze Kittel sehen“, sagt Sylvi Riedl, Geschäftsführerin des Sicherheitsdienstes SWS. Dennoch ließen sich nicht alle Unruhestifter direkt von dunklen Uniformen abschrecken. „Wenn es unruhig wird, hilft es meist schon, zuzuhören und beruhigend auf die Betroffenen einzureden“, erklärt Ali Nuri, der neben Deutsch und Englisch auch die Sprachen Persisch, Kurdisch, Arabisch und Dari beherrscht und deshalb regelmäßig als Dolmetscher eingesetzt wird. Dadurch räumt er unnötige Missverständnisse schon von vornherein aus dem Weg oder nimmt notfalls eine vermittelnde Rolle zwischen den Konfliktparteien ein.

33 000 Menschen jährlich in der Notaufnahme
Aufgrund seines Sprachtalents kann Nuri den Ärzten beispielsweise mitteilen, welche Medikamente die Patienten nehmen oder welche Allergien sie haben. Diesen und ihren Angehörigen wiederum erklärt er das weitere Vorgehen der Ärzte oder warum sie länger warten müssen. Dadurch begreifen sie leichter, dass etwa die Notoperation eines schwer verletzten Unfallopfers im Nebenraum Vorrang hat vor einer Bagatelle. „Manchmal muss ich aber trotzdem laut und bestimmend werden“, sagt das Kraftpaket.

https://www.schwaebische.de/sueden/bade ... 69533.html
Gewalt kann nur mit Gegengewalt eingedämmt werden, zusätzlich sollten Gewalttäter immer sofort weggesperrt werden, egal was die Ursache ist!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mi 4. Apr 2018, 11:05

Ich schließe aus dem Gesagten, daß wir also muskelbepackte Sprachgenies brauchen, um unsere Notaufnahmen sachgerecht betreiben zu können? Die Kosten für diese Entgleisungen tragen die Versicherten mit ihren Kassenbeiträgen... wer denn sonst?

Ich meine, wenn hier Schutz suchende Menschen mit Gewalt ihre Interessen in unseren Ämtern und Einrichtungen durchsetzen, dann sollten sie unverzüglich unser Land verlassen. Das wird sich höchstwahrscheinlich sehr schnell herum sprechen. Unsere Eigengewächse gehören hinter Schloß und Riegel, mit einer deftigen Geldstrafe. Auch das spricht sich herum.

Die öffentliche Sicherheit gehört doch zu den Grundaufgaben eines Gemeinwesens!
CaptainJack

Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon CaptainJack » Mi 4. Apr 2018, 11:12

H2O hat geschrieben:(04 Apr 2018, 12:05)

Ich schließe aus dem Gesagten, daß wir also muskelbepackte Sprachgenies brauchen, um unsere Notaufnahmen sachgerecht betreiben zu können? Die Kosten für diese Entgleisungen tragen die Versicherten mit ihren Kassenbeiträgen... wer denn sonst?

Ich meine, wenn hier Schutz suchende Menschen mit Gewalt ihre Interessen in unseren Ämtern und Einrichtungen durchsetzen, dann sollten sie unverzüglich unser Land verlassen. Das wird sich höchstwahrscheinlich sehr schnell herum sprechen. Unsere Eigengewächse gehören hinter Schloß und Riegel, mit einer deftigen Geldstrafe. Auch das spricht sich herum.

Die öffentliche Sicherheit gehört doch zu den Grundaufgaben eines Gemeinwesens!
Erstens ist das schon seit Monaten bekannt, zweitens wurde das weitgehend medial unter den Tisch gekehrt, drittens: dein Wort in Gottes Ohr ... und viertens: man wird ja noch mal träumen dürfen! :)
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mi 4. Apr 2018, 11:22

CaptainJack hat geschrieben:(04 Apr 2018, 12:12)

Erstens ist das schon seit Monaten bekannt, zweitens wurde das weitgehend medial unter den Tisch gekehrt, drittens: dein Wort in Gottes Ohr ... und viertens: man wird ja noch mal träumen dürfen! :)


In unserem Lande finden regelmäßig Wahlen statt, kommunal, auf Landesebene und auf Bundesebene.
CaptainJack

Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon CaptainJack » Mi 4. Apr 2018, 11:30

H2O hat geschrieben:(04 Apr 2018, 12:22)

In unserem Lande finden regelmäßig Wahlen statt, kommunal, auf Landesebene und auf Bundesebene.
Derzeit uninteressant. Die Wähler werden überwiegend durch die Medien geprägt und das Gros (immer noch) durch Tradition. Das würde sich erst ändern können, wenn die Medien die Karten so richtig auf den Tisch legen würden.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Alexyessin » Mi 4. Apr 2018, 11:53

CaptainJack hat geschrieben:(04 Apr 2018, 12:30)

Derzeit uninteressant. Die Wähler werden überwiegend durch die Medien geprägt und das Gros (immer noch) durch Tradition. Das würde sich erst ändern können, wenn die Medien die Karten so richtig auf den Tisch legen würden.


Jaja, die Rechts-VT schlechthin. Gäähn.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon H2O » Mi 4. Apr 2018, 12:08

CaptainJack hat geschrieben:(04 Apr 2018, 12:30)

Derzeit uninteressant. Die Wähler werden überwiegend durch die Medien geprägt und das Gros (immer noch) durch Tradition. Das würde sich erst ändern können, wenn die Medien die Karten so richtig auf den Tisch legen würden.


Wir würden über Mißstände nicht reden, wenn sie uns nicht berichtet würden. Durchaus möglich, daß andere Mißstände die Wähler davon abbringen, die Verantwortlichen für diesen einen Mißstand ab zu wählen. Ich glaube nicht, daß wir schlecht informiert werden; allerdings ist es möglich, daß viele Mitbürger verdrängen, was ihnen keine Freude macht oder was anstrengend wird.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon CaptainJack » Mi 4. Apr 2018, 12:16

Alexyessin hat geschrieben:(04 Apr 2018, 12:53)

Jaja, die Rechts-VT schlechthin. Gäähn.

Meine Güte, warum werden unangenehme, nicht willkommene aber wahre Aussagen immer wieder mit gleichen Schemata abgetan? ... Gäääääähn ...
Aber egal, jeder ist für sich selbst verantwortlich.
H2O hat geschrieben:
Wir würden über Mißstände nicht reden, wenn sie uns nicht berichtet würden. Durchaus möglich, daß andere Mißstände die Wähler davon abbringen, die Verantwortlichen für diesen einen Mißstand ab zu wählen. Ich glaube nicht, daß wir schlecht informiert werden; allerdings ist es möglich, daß viele Mitbürger verdrängen, was ihnen keine Freude macht oder was anstrengend wird.

In Foren reden wir ein bisschen darüber ... und selbstverständlich werden wir ein bisschen informiert, aber es ist ein Unterschied, ob auf Seite 7 unten links oder auf derTitelseite. Mag sein, dass das, aufgrund zunehmender Eskalation, zukünftig nicht mehr so einfach unter den Teppich zu kehren sein wird.
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Re: Gewalt in Krankenhäusern steigt stark an

Beitragvon Alexyessin » Mi 4. Apr 2018, 12:23

CaptainJack hat geschrieben:(04 Apr 2018, 13:16)

Meine Güte, warum werden unangenehme, nicht willkommene aber wahre Aussagen immer wieder mit gleichen Schemata abgetan?


Was soll denn an deiner VT wahr sein? Mach dich nicht schon wieder lächerlich.
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