Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

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Boracay
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Boracay » Di 13. Mär 2018, 18:48

zollagent hat geschrieben:(13 Mar 2018, 17:49)

China auch. Nur ist für Deutschland weder die Dänische Lösung (weil wohl schlicht zu klein) als auch die Chinesische Lösung (weil wohl nicht mit unserer Rechtsordnung vereinbar) übertragbar.


China macht es eigentlich recht gut.

Es werden jedoch in öffentlichen Dienst Stellen für die "Lost Generation" geschaffen die während der Kulturrevolution groß wurden und überhaupt keine Bildung abbekomme hat. Die üben dann Tätigkeiten wie Pförtner oder Taschenkontrolleur in der Ubahn aus. Arbeitslosigkeit für halbwegs qualifizierte gibt es ja nicht und auch nicht für komplett dumme solange sie körperlich gesund sind.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 19:11

zollagent hat geschrieben:(13 Mar 2018, 17:08)

Und bei einem Zwangsdienst...

Welcher "Zwangsdienst"?
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 19:14

zollagent hat geschrieben:(13 Mar 2018, 17:43)

In fast jedem größeren Stadt- oder Landbezirk gibt es gemeinnützige Vereine, die Langzeitarbeitslose unterstützen.

Und weil das so gut klappt mit den gemeinnützigen Vereinen, haben wir keine Langzeitarbeitslosen mehr? :x
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon KarlRanseier » Di 13. Mär 2018, 19:15

Würde man alle Sozen für einen Euro bei deren geliebten Privatversicherungen arbeiten lassen, würden Letztere so hohe Gewinne erwirtschaften, dass man GerHartzens Rentenreform zurücknehmen könnte. Außerdem würden zahlreiche Arbeitsplätze für weniger dekadente Menschen frei werden.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Di 13. Mär 2018, 19:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Mar 2018, 19:11)

Welcher "Zwangsdienst"?

Zwangsbeglueckung als temporär beschäftigter Strassenkehrerhelfer im ÖD klingt besser, ist aber das Gleiche. :)
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 19:58

Die Straßenkehrersache kam nicht von mir, bitte die Diskussion verfolgen, wenn du sachlich mitdiskutieren willst.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Di 13. Mär 2018, 20:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Mar 2018, 19:58)

Die Straßenkehrersache kam nicht von mir, bitte die Diskussion verfolgen, wenn du sachlich mitdiskutieren willst.

Ich zitiere dich:
"Dann wird derjenige eben Helfer des Straßenkehrers, wo ein Wille, da ein Weg."
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon aleph » Di 13. Mär 2018, 21:58

sogar geistig behinderte können in Werkstätten produktiv arbeiten. es dürfte nur wenige Leute, hauptsächlich kranke, absolut nicht arbeiten können. man findet immer was. allerdings würde ich das nicht staatlich machen. angeblich kann doch alles von privaten Unternehmen besser gemacht werden.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Misterfritz » Di 13. Mär 2018, 21:59

think twice hat geschrieben:(13 Mar 2018, 20:48)

Ich habe bestimmt 3x gefragt, welche Tätigkeiten du dir vorstellst, die Langzeitarbeitslose in einer Behörde machen sollen. Ausser "Buero-Pitten" werden schon was tun können" kam da nichts. Ich weiss also nicht, warum du dir einbildest, eine konstruktive Diskussion zu führen.
Warum wird immer auf diesen Punkten rumgehackt? Es müssen keine "niederen Bürojobs" sein. Keine Phantasie?
Ich höre immer wieder z.B. von Streuobstwiesen in Gemeinde-Besitz, die von den Gemeinden nicht genügend gepflegt werden können. Dafür werden keine Planstellen eingerichtet, weil es den Gemeinden schlicht an Geld fehlt. Gepflegt wird es dann evtl. von einigen Privatpersonen in ihrer Freizeit.
Man sollte schlicht mal abseits der Planstellen, speziellen Fähigkeiten und so nachdenken. Aber das fällt denen, die sofort "Zwang" schreien, anscheinend schwer.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 22:45

think twice hat geschrieben:(13 Mar 2018, 20:48)

Ich habe bestimmt 3x gefragt, welche Tätigkeiten du dir vorstellst, die Langzeitarbeitslose in einer Behörde machen sollen.

Zwei Beispiele hatte ich genannt: Akten digitalisieren, Polizei im Büro unterstützen. Hat dir nicht gereicht. Nur weil man eine Idee hat oder einen Vorschlag macht, bedeutet das nicht, dass man einen fix und fertig bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Plan in der Schublade liegen hätte, der jedes Problem löst.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Di 13. Mär 2018, 22:48

guter freund von mir ausm 60er-club hatte zwar einen guten job, bei dem er netto 2400€ verdient hat, aber dann hat er leider den bereichsleiter verprügelt.
das amt, die arge, wollte dann von ihm, dass er eine stelle als fach-lagerist annimmt.
hat er dann auch gemacht.
da hat er dann ausgerechnet, dass er mit kaffee und mittagessen nebst fahrkosten 200 euro weniger hat als ein hartz 4 empfänger.
jetzt bleibt er zu hause, wer kanns ihm verdenken...-? :|
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Di 13. Mär 2018, 22:49

Misterfritz hat geschrieben:(13 Mar 2018, 21:59)

Warum wird immer auf diesen Punkten rumgehackt? Es müssen keine "niederen Bürojobs" sein. Keine Phantasie?
Ich höre immer wieder z.B. von Streuobstwiesen in Gemeinde-Besitz, die von den Gemeinden nicht genügend gepflegt werden können. Dafür werden keine Planstellen eingerichtet, weil es den Gemeinden schlicht an Geld fehlt. Gepflegt wird es dann evtl. von einigen Privatpersonen in ihrer Freizeit.
Man sollte schlicht mal abseits der Planstellen, speziellen Fähigkeiten und so nachdenken. Aber das fällt denen, die sofort "Zwang" schreien, anscheinend schwer.

Ihr wolltet euch erstmal mit dem Begriff "Planstellen" im oeffentlichen Dienst beschäftigen. Planstellen sind Beamten vorbehalten, sie werden im Haushaltsplan des Verwaltungsträgers festgeschrieben, sollen auf Dauer eingerichtet werden und wenn Angestellte (Beschäftigte) eine Planstelle besetzen sollen, müssen sie die Qualifikation des Beamten nachweisen, der diese Stelle normalerweise besetzen wuerde.
Deine Planstelle zur Pflege von Streuobstwiesen kannst du knicken. Das ist wirklich sehr naiv gedacht.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Di 13. Mär 2018, 22:56

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Mar 2018, 22:45)

Zwei Beispiele hatte ich genannt: Akten digitalisieren, Polizei im Büro unterstützen. Hat dir nicht gereicht. Nur weil man eine Idee hat oder einen Vorschlag macht, bedeutet das nicht, dass man einen fix und fertig bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Plan in der Schublade liegen hätte, der jedes Problem löst.

Die Aktendigitalisierung hat schon vor 10 Jahren stattgefunden, wenn sie denn von Vorteil ist. Und Polizei im Büro unterstützen ist einfach nicht konkret.

Und man könnte sich auch mal belehren lassen, wenn eine Idee oder Plan nicht durchführbar sind. Eine oeffentlicheVerwaltung ist ein straff organisiertes Unternehmen, welches zwingend an Recht, Gesetz und Vorschriften gebunden ist. Zusätzlich ist unbedingt der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.
Und da kommt ihr mit Streuobstwiesen und Buerohilfen.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 13. Mär 2018, 23:02

think twice hat geschrieben:(13 Mar 2018, 22:56)

Und man könnte sich auch mal belehren lassen, wenn eine Idee oder Plan nicht durchführbar sind.

Wenn es denn Argumente gäbe, ein sinngemäßes "das wurde schon immer so gemacht, das geht gar nicht anders" ist keins.

Eine oeffentlicheVerwaltung ist ein straff organisiertes Unternehmen, welches zwingend an Recht, Gesetz und Vorschriften gebunden ist.

Recht, Gesetz und Vorschriften lassen sich ändern.

Zusätzlich ist unbedingt der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.

Wer den Einsatz letztendlich bezahlt, darüber kann man sich Gedanken machen, jetzt bekommen H4ler ja auch irgendwie Geld.

Und da kommt ihr mit Streuobstwiesen und Buerohilfen.

qed. Das waren Beispiele, nach denen du so dringend verlangt hast. Reicht dir aber nicht, weil du gegen den Vorschlag bist. Aber selbst das wäre ja auch okay, jeder kann ja anderer Meinung sein, der angeschlagene Tonfall ist halt mal wieder extrem ätzend.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Di 13. Mär 2018, 23:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Mar 2018, 23:02)

Wenn es denn Argumente gäbe, ein sinngemäßes "das wurde schon immer so gemacht, das geht gar nicht anders" ist keins.


Recht, Gesetz und Vorschriften lassen sich ändern.


Wer den Einsatz letztendlich bezahlt, darüber kann man sich Gedanken machen, jetzt bekommen H4ler ja auch irgendwie Geld.


qed. Das waren Beispiele, nach denen du so dringend verlangt hast. Reicht dir aber nicht, weil du gegen den Vorschlag bist. Aber selbst das wäre ja auch okay, jeder kann ja anderer Meinung sein, der angeschlagene Tonfall ist halt mal wieder extrem ätzend.

Ja na klar, sämtliche Verwaltungsträger werden ihre Aufbauorganisation auf den Kopf stellen, massenweise werden Gesetze geaendert, weil tom bombadil es für eine tolle Idee hält, Langzeitarbeitslose "beim Staat" zu bespassen. :rolleyes:
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon relativ » Mi 14. Mär 2018, 01:38

think twice hat geschrieben:(13 Mar 2018, 22:49)

Ihr wolltet euch erstmal mit dem Begriff "Planstellen" im oeffentlichen Dienst beschäftigen. Planstellen sind Beamten vorbehalten, sie werden im Haushaltsplan des Verwaltungsträgers festgeschrieben, sollen auf Dauer eingerichtet werden und wenn Angestellte (Beschäftigte) eine Planstelle besetzen sollen, müssen sie die Qualifikation des Beamten nachweisen, der diese Stelle normalerweise besetzen wuerde.
Deine Planstelle zur Pflege von Streuobstwiesen kannst du knicken. Das ist wirklich sehr naiv gedacht.

Planstellen im öffentlichen Dienst sind also nur den Beamten vorbehalten? Junge Junge und du redest hier noch davon, daß wir uns informieren sollen, echt peinlich.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon relativ » Mi 14. Mär 2018, 01:46

think twice hat geschrieben:(13 Mar 2018, 22:56)

Die Aktendigitalisierung hat schon vor 10 Jahren stattgefunden, wenn sie denn von Vorteil ist. Und Polizei im Büro unterstützen ist einfach nicht konkret.

Und man könnte sich auch mal belehren lassen, wenn eine Idee oder Plan nicht durchführbar sind. Eine oeffentlicheVerwaltung ist ein straff organisiertes Unternehmen, welches zwingend an Recht, Gesetz und Vorschriften gebunden ist. Zusätzlich ist unbedingt der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.
Und da kommt ihr mit Streuobstwiesen und Buerohilfen.

Du meinst also Hartz 4 finazieren, Stellen in der privaten Wirtschaft finanzieren, ect.pp. sind jetzt die Sparsamen und Wirtschaftlichen und vor allem funktionierenden Lösungen, des Staates?
Ich weiss auch nicht warum du dich hier immer bei Beamtenjobs aufhälst. Wohl kaum einer der Langzeitarbeitslosen um die es hier geht kommt wohl für einen Beamtenjob in frage. Nur hab ich und andere ja schon erklärt wieviele andere Stellen es im öffentlichen Dienst noch gibt, für die man eben keinen besondere Qualifikation braucht, sehr häufig Zeit oder Teilzeitstellen sind und am unteren Gehaltsektor angesiedelt sind.
Wenn du und Zölli dies konsequent ignoieren wollt bitte, aber die Diskussion kann man dann mit euch auch beenden.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Misterfritz » Mi 14. Mär 2018, 06:13

think twice hat geschrieben:(13 Mar 2018, 22:49)

Ihr wolltet euch erstmal mit dem Begriff "Planstellen" im oeffentlichen Dienst beschäftigen. Planstellen sind Beamten vorbehalten, sie werden im Haushaltsplan des Verwaltungsträgers festgeschrieben, sollen auf Dauer eingerichtet werden und wenn Angestellte (Beschäftigte) eine Planstelle besetzen sollen, müssen sie die Qualifikation des Beamten nachweisen, der diese Stelle normalerweise besetzen wuerde.
Deine Planstelle zur Pflege von Streuobstwiesen kannst du knicken. Das ist wirklich sehr naiv gedacht.
Eben deshalb sollen das ja keine Planstellen werden. Warum erzählst Du mir, wie das mit den Planstellen funktioniert, wenn es darum gar nicht geht?
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Mi 14. Mär 2018, 06:50

relativ hat geschrieben:(14 Mar 2018, 01:38)

Planstellen im öffentlichen Dienst sind also nur den Beamten vorbehalten? Junge Junge und du redest hier noch davon, daß wir uns informieren sollen, echt peinlich.


"Eine Planstelle ist eine im Stellenplan eines Haushaltsplanes des jeweiligen Verwaltungsträgers nach Amt und Besoldungsgruppe ausgewiesene Stelle eines Beamten. Für eine auf diese Weise ausgewiesene Stelle werden Haushaltsmittel zur Zahlung der Dienstbezüge bereitgestellt."
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Planstelle
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon think twice » Mi 14. Mär 2018, 07:19

Misterfritz hat geschrieben:(14 Mar 2018, 06:13)

Eben deshalb sollen das ja keine Planstellen werden. Warum erzählst Du mir, wie das mit den Planstellen funktioniert, wenn es darum gar nicht geht?

Ja sorry, du warst der falsche Adressat. Andere User haben aber sehr wohl von Planstellen geschrieben.

Unabhängig von Planstellen muss jeder Dienstposten in einer oeffentlichen Verwaltung nach Bedarf, Haushaltsetat, genauer Taetigkeitsbeschreibung (ist wichtig fuer die Eingruppierungin der Lohntabelle) und Wirtschaftlichkeit angemeldet, in mehreren Gremien ueberprueft werden. Gerade bei befristeten Verträgen gibt es komplizierte Regularien und Vorgaben.

Da kann man nicht einfach sagen, dass man mal den Langzeitarbeitslosen XY für ein paar Monate zur Pflege von Streuobstwiesen einsetzt, damit er wieder einen geordneten Tagesablauf kennenlernt und sich nicht langweilt.

Dazu kommt noch, dass "einfache Tätigkeiten" von Bediensteten im oeffentlichen Dienst kaum noch ausgeführt werden. Entweder sind sie wegrationalisiert worden (Aktentraeger braucht heute niemand mehr) oder sie wurden ausgecourt, an Fremddienstleister abgegeben oder entsprechende Bereiche wie Abfallentsorgung wurden privatisiert.

Das dürft ihr jetzt zur Kenntnis nehmen oder weiterhin so tun, als wäre eine oeffentliche Verwaltung ein Arbeitsbeschaffungsorgan, welches dafuer zuständig ist, Langzeitarbeitslose in die arbeitende Gesellschaft zu re-integrieren.

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