Chinas neuer Kaiser

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Adam Smith
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Adam Smith » Mi 28. Feb 2018, 19:25

Nomen Nescio hat geschrieben:(28 Feb 2018, 18:46)

in tibet soll es regelmäßig auch probleme geben.


Mit vielen Toten?
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TheManFromDownUnder
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 1. Mär 2018, 00:09

Nomen Nescio hat geschrieben:(28 Feb 2018, 18:46)

in tibet soll es regelmäßig auch probleme geben.


In China wird jede Religion unterdrueckt egal ob Falun Gong, Islam oder Christentum . Es gibt nur eine Religion und zwar die des Politbueros.
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Nomen Nescio
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Nomen Nescio » Do 1. Mär 2018, 10:54

Adam Smith hat geschrieben:(28 Feb 2018, 19:25)

Mit vielen Toten?

sowieso kommt aus tibet sehr wenig news. manchmal aber hört man daß sich wieder ein mönch verbrannt hat. das sagt m.e. genug.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Adam Smith » Do 1. Mär 2018, 11:03

Nomen Nescio hat geschrieben:(01 Mar 2018, 10:54)

sowieso kommt aus tibet sehr wenig news. manchmal aber hört man daß sich wieder ein mönch verbrannt hat. das sagt m.e. genug.

Damit meine ich, dass andere umgebracht werden.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Nomen Nescio » Do 1. Mär 2018, 11:26

Adam Smith hat geschrieben:(01 Mar 2018, 11:03)

Damit meine ich, dass andere umgebracht werden.

das hatte ich verstanden. wenn aber eine derartig »gute« zensur besteht, kommen solche sachen kaum in der öffentlichkeit. daher daß dann andere sachen gewertet werden müssen.

sagt dir den namen »jan palach« noch was ? das sagte damals sehr viel über die lage dort.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Ammianus » Do 1. Mär 2018, 16:05

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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Watchful_Eye » Do 1. Mär 2018, 16:07

Bitte ab jetzt mehr Themenfokus und weniger Weinstube, sonst muss ich einschreiten.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Watchful_Eye » Do 1. Mär 2018, 21:26

Enas Yorl hat geschrieben:(27 Feb 2018, 22:13)
Witzig finde ich ja, das man gerade in Deutschland sich über chin. Politiker echauffiert, die auf ihren Posten kleben. Wie lange war den Helmut Kohl Kanzler, und was macht den Frau Merkel gerade so?

Da sehe ich schon einen Unterschied. Erstens, weil eine Begrenzung der Amtszeit auch für Deutschland möglicherweise ein gutes Konzept wäre. Zweitens, weil es in Deutschland eben demokratische Wahlen im 4-jährigen Abstand ermöglichen, den jeweiligen Kanzler abzulösen.

Nachdem ich bei dem eingebrachten "Gedankengut" auch noch Skepsis hatte, ob das wirklich so problematisch ist, sehe ich in der fehlenden Begrenzung der Amtszeit durchaus Probleme. Ich habe China eigentlich nie als ganz so schlimm gesehen, wie es der Westen gerne behauptete, weil ich stets den Eindruck hatte, dass zumindest innerhalb des Politbüros und der obersten Regierungsebenen ein gewisses Maß an Kontroverse möglich sei (auch wenn dies in der Regel nicht an die Öffentlichkeit geriet). Solch interne Koordination ist wichtig, um die "blinden Flecken" einer Einzelperson auszufüllen. Aktuell scheint es sich aber tatsächlich wieder so zu entwickeln, dass Xi eine geradezu absolutistische Macht verliehen bekommen soll. Auch der Personenkult um ihn wird meinem Eindruck nach so stark gepusht wie seit Maos Zeiten nicht mehr - man redet immer häufiger nur von ihm anstelle der gesamten Partei.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Mär 2018, 18:08

Watchful_Eye hat geschrieben:(01 Mar 2018, 21:26)

Auch der Personenkult um ihn wird meinem Eindruck nach so stark gepusht wie seit Maos Zeiten nicht mehr - man redet immer häufiger nur von ihm anstelle der gesamten Partei.

das war doch aber schon bei deng der fall ?
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon zollagent » Fr 2. Mär 2018, 20:20

Enas Yorl hat geschrieben:(27 Feb 2018, 22:13)

Xi Jinping ist nicht nur Staatspräsident, sondern auch Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission. Die letzten beiden Posten sind die eigentlich Mächtigen, und für deren Amtszeit gibt es keine Begrenzung. Der Staatspräsident hat eigentlich hauptsächlich repräsentative Funktion, allerdings ist er von den dreien der einzige Posten der auch eine außenpolitische Rolle hat. Weshalb er hier auch eine Verlängerung anstrebt. Xi Jinping ist momentan für viele Chinesen ein Garant der Stabilität, in einer sich sehr schnell verändernden Welt.
Der demokratische Westen macht hier als Vorbild in letzter Zeit auch nicht gerade die beste Figur. Die Finanzkrise 2007, die griechische Staatsschuldenkrise, die Eurokrise, die Flüchtlingskrise, der Brexit, das explodierende US-Haushaltsdefizit, ein gewisser US-Präsident, etc & Co. Das bekommt man auch in China mit, dafür muss man nur die Nachrichten einschalten. Den meisten Chinesen ist durchaus bewusst, das ihr Land gesellschaftlich und wirtschaftlich momentan keine Krisen gebrauchen kann. Davon hatte man in den letzten 150 Jahren mehr als genug. Entsprechend konservativ sind hier auch die Erwartungen an die Politiker.

Witzig finde ich ja, das man gerade in Deutschland sich über chin. Politiker echauffiert, die auf ihren Posten kleben. Wie lange war den Helmut Kohl Kanzler, und was macht den Frau Merkel gerade so?

Die beiden letzteren sind aufgrund untadeliger Wahlen im Amt. Ob das im Falle des chinesischen Präsidenten auch so ist, ist zu bezweifeln. Es ist ja möglich, daß er bei einer Abstimmung auf jeden Fall eine Mehrheit erhalten hätte. Für mich ist aber dabei entscheidend, daß eben eine solche untadelige demokratische Wahl von solchen Führern gescheut wird wie vom Teufel das Weihwasser. Die Menschen haben eben so abzustimmen, wenn sie es denn dürfen, wie es der Herrscher will. Und damit ist die Vergleichbarkeit von chinesischen Führern mit unseren Repräsentanten am Ende, weil unbrauchbar.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Watchful_Eye » Sa 3. Mär 2018, 02:36

Nomen Nescio hat geschrieben:(02 Mar 2018, 18:08)

das war doch aber schon bei deng der fall ?

Als direkter Nachfolger Maos mag das so sein. Aber Deng hat zumindest teilweise versucht, die Rolle des Personenkultes im Anschluss wieder etwas einzudämmen.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 3. Mär 2018, 08:18

zollagent hat geschrieben:(02 Mar 2018, 20:20)

Die beiden letzteren sind aufgrund untadeliger Wahlen im Amt. Ob das im Falle des chinesischen Präsidenten auch so ist, ist zu bezweifeln. Es ist ja möglich, daß er bei einer Abstimmung auf jeden Fall eine Mehrheit erhalten hätte. Für mich ist aber dabei entscheidend, daß eben eine solche untadelige demokratische Wahl von solchen Führern gescheut wird wie vom Teufel das Weihwasser. Die Menschen haben eben so abzustimmen, wenn sie es denn dürfen, wie es der Herrscher will. Und damit ist die Vergleichbarkeit von chinesischen Führern mit unseren Repräsentanten am Ende, weil unbrauchbar.


Richtig, und ob bei wirklich demokratischen Wahlen Xi Jinping und die KP Chinas sich an der Macht halten könnten steht in den Sternen.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 3. Mär 2018, 11:58

Nomen Nescio hat geschrieben:(02 Mar 2018, 18:08)

das war doch aber schon bei deng der fall ?


Das ist ein chinesisches Ding und kulturell bedingt.

Xi, Deng, Mao usw nichts anderes als wie der Emperor.

Braucht noc ein paar Generationen bis der Spuck vorbei ist
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Mär 2018, 10:32

Jetzt ist es durch. War aber nur eine Formalie
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 88388.html

Xi bleibt Staatschef bis Sargnagel. https://de.wikipedia.org/wiki/Xi_Jinping

Mal schauen, wie das weitergeht.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon zollagent » Mo 12. Mär 2018, 10:33

Ich bin gespannt, ob sich die Politik Chinas jetzt verändern, vor allem, personalisieren wird.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Mär 2018, 10:38

zollagent hat geschrieben:(12 Mar 2018, 10:33)

Ich bin gespannt, ob sich die Politik Chinas jetzt verändern, vor allem, personalisieren wird.


War ja Kremlastrologie schon schwer genug, aber bei den Chinesen kann ich nicht im entferntesten sagen, wie das weitergehen wird.
So scheint er mir zwar wirtschaftlich vernünftig aber innerparteiliche Kritiker dürften es schwerer haben.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon zollagent » Mo 12. Mär 2018, 10:43

Alexyessin hat geschrieben:(12 Mar 2018, 10:38)

War ja Kremlastrologie schon schwer genug, aber bei den Chinesen kann ich nicht im entferntesten sagen, wie das weitergehen wird.
So scheint er mir zwar wirtschaftlich vernünftig aber innerparteiliche Kritiker dürften es schwerer haben.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ein Mann freiwillig solche Machtfülle aufgibt. Meine Bemerkung bezog sich auch auf eine mögliche Veränderung des Stils nach außen. Daß die Repression gegen alles, was was nicht der offiziellen Linie folgt, erhalten bleiben wird, davon gehe ich mal aus. Die Kontrolle wird sogar ausgeweitet werden, wie z.B. die Bonuspunktediskussion in einem anderen Strang zeigt. Mich bestürzt, daß so was sogar hier bei uns noch für gut gehalten werden kann.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 12. Mär 2018, 10:45

zollagent hat geschrieben:(12 Mar 2018, 10:33)

Ich bin gespannt, ob sich die Politik Chinas jetzt verändern, vor allem, personalisieren wird.


Sie wird mehr autorithaer, mehr restrective weniger tolernat und viel weniger demokratisch. Andersdenkende werden eingeschuechtert und wenn das nicht wirkt eingelocht. International wird China seine Ansprueche auf das gesamte Gebiet der South China Sea brutal durchzusetzen versuchen. Und wer stellt sich China entgegen? Die Anreinerstaaten haben keine Chancen. Die USA unter Trump ist ein fucked up dying world power. Die Europaer haben keine cojones wenn es darum geht sich einem Bullie entgegenzustellen. Japan hat nicht die Mittel und nicht den Rueckhalt vom Rest von Asia Pacific inkl Australia dank einer Regierung die eine Wunde Zunge haben muss vom Trump's Allerwertesten zu lecken.

|Si Xi trauemt davon Emperor Xi zu werden. Es koennte ihm gelingen. Ich hoffe nicht.
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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Elser » Mo 12. Mär 2018, 12:09

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(27 Feb 2018, 02:14)

ne gute diktatur unter dem richtigen führer ist sicher wesentlich fähiger nötige reformen durchzusetzen, als die bis ins mark verfaulten, korrupten westlichen kleptokratien, in denen multinationale konzerne die gesetze der politik diktieren...- :|



Erscheint einem, im ersten Monent, irgentwie richtig. Ist es aber, nach meinen Beobachtungen, FALSCH !

Der weise, gebildete und gutmütige Diktator scheint, auf den ersten Blick, eine erstrebenswerte Regierungsform zu sein. Aber was passiert mit Menschen, die zu lange zahlreiche Jasagern um sich haben? Denn - genau das passiet immer, wenn ein Mensch zu viel Macht hat. Diese Jasager saugen dann ihre Vorteile daraus, dass Sie einem solchen Menschen, ständig vorgauckeln, das er/sie eine Art Übermensch und quasi fehlerfrei ist. Auch der mental stärkste Mensch fängt irgenteinmal an, den Blödsinn zu glauben und spätestens dann, wird es unangenahm. Jahrelang an der Spitze eines Staates mit nachezu absoluter Macht, da verschwindet jegliche Selbstkritik. Das hatte, meiner Meinung nach, sogar Helmut Kohl schon ansatzweise, nach nur 18 Jahren eingeschränkter Macht, gezeigt. Zum Schluss kommt dann noch Altersstarrsinn oder sogar Altersdemenz hinzu. Sehr gut beobachten konnte man das am Machthaber von Simbabwe. Mugabe erschien, unmittelbar nach der gerechtfertigten Revulotion, als ein solch kluger Führer. Er beteiligte auch andersgelagerte politsche Führer an der Macht und man hoffte auf eine baldige Demokatisierung. Aber das alles dauerte zulange und schließlich wollte ein, sich rücksichtslos bereichernde Clique, auch keine Änderung mehr zulassen und sicherten Mugabe so die Herrschaft. Dieser hielt sich nun für unersätzlich. Er wurde mehr und mehr eine grausame, demente Belastung für sein Land, aus dem die Menschen flohen.

Das alles ist furchtbar bei einem kleines Land wie Simbabwe. Wie aber sieht das bei einem so großen Land wie China aus. Ca. 1/6 der Menschheit sind Chinesen. Das ist zwar schon lange so aber früher, vor noch ca. 30 Jaheren, war das keine so große Gefahr für den Rest der Welt. China war ein rückständiges und daher wenig gefährliches Land für den hochtechnisierten Westen. Da hat sich nun geändert. Ich kann mich nach an Zeiten erinnern, als derjenige sich strafbar machte, wenn er auch nur einen Transistor nach China lieferte. Dann aber war China so klug und gab den Westen die Möglichkeit, viel Geld mit und durch China zu machen. Plötzlich sahen die gierigen Kapitalisten den seltsamen Komunismus in China nicht mehr als so schlimm an und schleppten ihre Hochtechnologie massenweise freiwillig nach China. Was sagte Lenin noch? "Eines Tages verkaufen uns die Kapitalistn einen Strick, an den wir sie aufhängen können." Diesen "Strick" haben wir China schon längst geliefert. Auch das mal vom Westen geschätzte Taiwan guckt mal nun "nicht einmal mahr mit dem Arsch an", weil das den Geschäften schaden könnte. Was ist schon Niedertracht wenn man Kohle machen kann??? Dieses Beispiel zeigt sehr schön die strukturelle Verkommenheit eines ungezähmten Kapitalismus'.

China ist immer noch eine Parteidiktatur. Eine Regierungsform, die bei der DDR und der UDSSR noch fui-bäh war. Bisher hatten sie aber die Einrichtung, dass wenistens alle 8 Jahre die Führung wechselte, was Schlimmtes verhinderte. Das ist nun vorbei. Nun warten wir darauf, dass ein größenwahnsinnig und/oder dement gewordenen Superdiktator, von Westen hochgerüstet, mit modernster Waffentechnik, den Rest der Welt erspresst und ggf. ins Elend bombt. Ich wünsche viel Spass damit. :mad2:

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Re: Chinas neuer Kaiser

Beitragvon Elser » Mo 12. Mär 2018, 12:28

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(12 Mar 2018, 10:45)

Sie wird mehr autorithaer, mehr restrective weniger tolernat und viel weniger demokratisch. Andersdenkende werden eingeschuechtert und wenn das nicht wirkt eingelocht. International wird China seine Ansprueche auf das gesamte Gebiet der South China Sea brutal durchzusetzen versuchen. Und wer stellt sich China entgegen? Die Anreinerstaaten haben keine Chancen. Die USA unter Trump ist ein fucked up dying world power. Die Europaer haben keine cojones wenn es darum geht sich einem Bullie entgegenzustellen. Japan hat nicht die Mittel und nicht den Rueckhalt vom Rest von Asia Pacific inkl Australia dank einer Regierung die eine Wunde Zunge haben muss vom Trump's Allerwertesten zu lecken.

|Si Xi trauemt davon Emperor Xi zu werden. Es koennte ihm gelingen. Ich hoffe nicht.


Genau so sehe ich das auch. Es wird Zeit dass die EU sich neu und dichter organisiert. Von den USA würde ich nicht mehr allzuviel erwarten. Russland schafft es, unter Putin, ja nicht einmal sich selbst zu entwickeln und scheint in seinem eigenen Dreck zu ersticken. Japan könnte da vielleicht ein guter Partner sein. Zumal die Japaner dichter d'ranliegen und sicherlich kein Interesse an eine chinesiche Allmacht in Asien haben.

Ich las kürzlich dass Australien aufrüstet. Was steckt denn da dahinter?

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