Die Zukunft der SPD

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Just Me
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Just Me » Di 13. Feb 2018, 14:19

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2018, 12:17)

Das Einzige, was die linkaussen Suppe, ob jung oder alt, kann, ist jammern und sich lauthals beschweren, weil sie nicht über eine Doppelschicht Pampers verfügen kann. Die hat noch nie bewiesen, dass sie irgendetwas gebacken bekommt. Zum Glück für uns alle.


Das ist natürlich auch eine Aussage: "Selbst Schuld, wenn ihr mich verfressen und verschwendet haben lasst, wozu meine eigenen Eltern einst sagten: 'Du sollst es einmal besser haben.'" Denn von diesem großelterlichen Credo entfernen wir uns seit 40 Jahren immer weiter; ... je mehr die Babyboomer funktionale Macht erhalten.

Dass die nun ihrerseits einen Schuldigen suchen, ist verständlich - Wer würde schon von kleinen Geistern große Leistungen erwarten, nicht wahr?! -, aber auch symptomatisch. Schließlich ist nur eines sicher: Die steigenden Staatsschulden verantworten selbstverständlich die Ungeborenen ... und die Zuwanderer und Asylanten. Nur nicht jene, die das Erbe ihrer Eltern mit vollen Händen verfressen und vergeuden.

Denn wir erinnern uns schmerzhaft: Bis in die 70er Jahre hinein ging es stetig aufwärts. Seit den 70er Jahren geht es kontinuierlich abwärts. Und der brutalste Ruck nach unten begann in den 90er Jahren, ... just als die Babyboomer das Erbe antraten. Seitdem gibt es nur noch eine Richtung: "Abwärts! Immer rasanter abwärts! Scheiß auf unsere Kinder! Scheiß auf unsere Enkel! Wir leben heute. Und wir leben nur einmal."
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aleph
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon aleph » Di 13. Feb 2018, 14:19

Die SPD ist derzeit nur bedingt regierungsfähig und sollte erst mal für eine professionelle Führung sorgen.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Mega Maddin
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 14:23

frems hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:07)

Drei Landesverbände stellen sich gegen das Vorhaben der SPD-Spitze, Andrea Nahles zur kommissarischen Parteivorsitzenden zu befördern. Auch die SPD-Juristen sind dagegen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/komm ... 56974.html

Mit so einem unnötigen, unüberlegten Schritt tut man sich keinen Gefallen. Fehlt ja nur noch, dass Nahles nach Gabriel und Schulz wohl auch demnächst ihre Karriere beenden kann.


Die SPD gut tut an einer personellen Erneuerung. Die Riege Gabriel, Maas, Nahles, Stegner sollte abtreten.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jorikke » Di 13. Feb 2018, 14:33

aleph hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:19)

Die SPD ist derzeit nur bedingt regierungsfähig und sollte erst mal für eine professionelle Führung sorgen.


Frommer Wunsch, die haben incl. Schultz jetzt 10 Vorsitzende verschlissen.
Warum sollte das plötzlich klappen?
Sinnvoller wäre es, den zu bestimmen, der das Licht ausmacht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jorikke » Di 13. Feb 2018, 14:34

aleph hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:19)

Die SPD ist derzeit nur bedingt regierungsfähig und sollte erst mal für eine professionelle Führung sorgen.


Frommer Wunsch, die haben incl. Schultz jetzt 10 Vorsitzende verschlissen.
Warum sollte das plötzlich klappen?
Sinnvoller wäre es, den zu bestimmen, der das Licht ausmacht.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Feb 2018, 14:35

Just Me hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:19)

Das ist natürlich auch eine Aussage: "Selbst Schuld, wenn ihr mich verfressen und verschwendet haben lasst, wozu meine eigenen Eltern einst sagten: 'Du sollst es einmal besser haben.'" Denn von diesem großelterlichen Credo entfernen wir uns seit 40 Jahren immer weiter; ... je mehr die Babyboomer funktionale Macht erhalten.

Dass die nun ihrerseits einen Schuldigen suchen, ist verständlich - Wer würde schon von kleinen Geistern große Leistungen erwarten, nicht wahr?! -, aber auch symptomatisch. Schließlich ist nur eines sicher: Die steigenden Staatsschulden verantworten selbstverständlich die Ungeborenen ... und die Zuwanderer und Asylanten. Nur nicht jene, die das Erbe ihrer Eltern mit vollen Händen verfressen und vergeuden.

Denn wir erinnern uns schmerzhaft: Bis in die 70er Jahre hinein ging es stetig aufwärts. Seit den 70er Jahren geht es kontinuierlich abwärts. Und der brutalste Ruck nach unten begann in den 90er Jahren, ... just als die Babyboomer das Erbe antraten. Seitdem gibt es nur noch eine Richtung: "Abwärts! Immer rasanter abwärts! Scheiß auf unsere Kinder! Scheiß auf unsere Enkel! Wir leben heute. Und wir leben nur einmal."


Wir suchen keinen Schuldigen.
Wir benötigen keine Sündenböcke.
Wir erinnern uns auch nicht schmerzhaft, sondern in der Regel gern, auch seit 1970.
Wir leben in der Gegenwart und planen die Zukunft.
Wir haben die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können, den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden
Wir wissen wer wir sind, was wir konnten und können, was und was wir nicht konnten und können.


Wenn Sie es nicht besser haben, als Ihre Eltern, dann ist das Ihre Schuld und nicht die Ihrer Eltern und schon gar nicht unsere.
Es ist nie zu spät für eine Umschulung, wenn einem das Käuferklientel, auch dank der SPD, sukzessive weggebrochen ist.
Carpe diem.
Zuletzt geändert von JJazzGold am Di 13. Feb 2018, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jorikke » Di 13. Feb 2018, 14:44

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:35)

Wir suchen keinen Schuldigen.
Wir benötigen keine Sündenböcke.
Wir erinnern uns auch nicht schmerzhaft, sondern in der Regel gern, auch seit 1970.
Wir leben in der Gegenwart und planen die Zukunft.
Wir haben die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden
Wir wissen wer wir sind, was wir konnten und können, was und was wir nicht konnten und können.


Wenn Sie es nicht besser haben, als Ihre Eltern, dann ist das Ihre Schuld und nicht die Ihrer Eltern und schon gar nicht unsere.
Es ist nie zu spät für eine Umschulung, wenn einem das Käuferklientel, auch dank der SPD, sukzessive weggebrochen ist.
Carpe diem.


Mach ich, gleich mit meinem Mittagsschlaf.
Geht um so besser nach dem Lesen deines Textes.
Es gibt noch Positives.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Di 13. Feb 2018, 14:45

http://www.zeit.de/news/2018-02/13/spd- ... 2-99-42978
13. Februar 2018 SPD-Landesverbände gegen vorzeitigen Stabwechsel an Nahles
Die Sozialdemokraten aus diesen Ländern forderten, in der Übergangszeit solle stattdessen einer der sechs Stellvertreter des bisherigen SPD-Chefs Martin Schulz die Aufgabe übernehmen...Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen in der SPD, Harald Baumann-Hasske, sagte der "Welt" (Dienstag) zu dem Nahles-Plan: "Dafür gibt es satzungsmäßig keine Grundlage, dies ist in unseren Statuten nicht vorgesehen."

Die SPD scheint aufgewacht zu sein und bereit, wirklich Konsequenzen aus den verheerenden Wahlniederlagen der letzten Jahre zu ziehen. Inhaltlich können sie auf dem Koalitionsvertrag aufbauen und personell neu aufstellen können sie sich auf dem nächsten Sonderparteitag. Vielleicht ist auch eine Doppelspitze für die SPD interessant und zeitgemäß.
Zuletzt geändert von Wähler am Di 13. Feb 2018, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Feb 2018, 14:50

jorikke hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:44)

Mach ich, gleich mit meinem Mittagsschlaf.
Geht um so besser nach dem Lesen deines Textes.
Es gibt noch Positives.


Freut mich. :)
Wobei ich voraussetzte, dass wir das ähnlich sehen. ;)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon grün » Di 13. Feb 2018, 15:10

Aus den Erfolgen der FDP (ein letztes Mal in der Regierung, im Jahr darauf nicht mehr im Bundestag, bitte nicht wieder anrufen...) kann man viel über die Zukunft der SPD lernen.

Hihi, "Zukunft der SPD".
Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.
-- Nicolás Gómez Dávila
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon jorikke » Di 13. Feb 2018, 15:48

JJazzGold hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:50)

Freut mich. :)
Wobei ich voraussetzte, dass wir das ähnlich sehen. ;)


Würden wir uns ähnlich sehen, wäre einer von uns besser dran als du. :)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Di 13. Feb 2018, 15:56

jorikke hat geschrieben:(13 Feb 2018, 15:48)

Würden wir uns ähnlich sehen, wäre einer von uns besser dran als du. :)


Ein schönes Kompliment, danke! :)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Feb 2018, 16:36

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:23)

Die SPD gut tut an einer personellen Erneuerung. Die Riege Gabriel, Maas, Nahles, Stegner sollte abtreten.


Gabriel ja, der Rest nicht. Ist doch Blödsinn ohne Kopf rumzurennen.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Feb 2018, 16:44

Wähler hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:45)

http://www.zeit.de/news/2018-02/13/spd- ... 2-99-42978
13. Februar 2018 SPD-Landesverbände gegen vorzeitigen Stabwechsel an Nahles

Die SPD scheint aufgewacht zu sein und bereit, wirklich Konsequenzen aus den verheerenden Wahlniederlagen der letzten Jahre zu ziehen. Inhaltlich können sie auf dem Koalitionsvertrag aufbauen und personell neu aufstellen können sie sich auf dem nächsten Sonderparteitag. Vielleicht ist auch eine Doppelspitze für die SPD interessant und zeitgemäß.


Okay, welche drei Landesverbände. SH - okay. Die sind grad eh in der Oppositionsrolle. Berlin ist der Paradelinke Verband und SH in einer Kenia.....
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon frems » Di 13. Feb 2018, 17:02

Alexyessin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 16:44)

Okay, welche drei Landesverbände. SH - okay. Die sind grad eh in der Oppositionsrolle. Berlin ist der Paradelinke Verband und SH in einer Kenia.....

Naja, wenn wir Schwarz-Rot-Grün in Magdeburg, Opposition in Kiel und Rot-Rot-Grün in Berlin haben, ist das schon ein sehr ein sehr vielfältiges Bild. Zudem sind es ja erstmal nur die ersten. Würde mich nicht wundern, wenn noch andere Verbände es ebenfalls kritisch sehen; erst recht, wenn es a) keine dringende Notwendigkeit gibt und b) es rechtlich anfechtbar ist. Nicht nur die juristische Vereinigung innerhalb der SPD hält es für rechtlich bedenklich, sondern auch unabhängige Staatsrechtler:

Staatsrechtler Jörn Ipsen hält die Bestellung von SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles als kommissarische Vorsitzende der Sozialdemokraten in der geplanten Form für rechtswidrig. „Das von der SPD gewählte Verfahren wäre eindeutig ein Verstoß gegen die Satzung der Partei und gegen das Parteiengesetz“, sagt Ipsen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Mittwoch laut Vorabbericht. Laut Parteiengesetz werde der Vorstand durch einen Parteitag gewählt. Nahles gehöre weder dem Präsidium noch dem Vorstand der SPD an. „Ihre Bestellung als kommissarische Vorsitzende wäre ungültig – das ist völlig eindeutig.“

https://www.welt.de/politik/deutschland ... icker.html

Wenn Schulz nicht mehr mag, hat die SPD mit Dreyer, Scholz, Kohnen, Stegner, Schäfer-Gümbel und Schwesig noch genug Stellvertreter, die das für einen Monat kommissarisch machen könnten.

Seit Gründung der Bundesrepublik gab es nur zwei vergleichbare Fälle - aber noch nie wurde jemand kommissarisch SPD-Chef, der nicht einen Stellvertreterposten innehatte. Da war etwa das Drama vom Schwielowsee vor knapp zehn Jahren: Im Streit um die Kanzlerkandidatur trat Kurt Beck damals als SPD-Chef zurück. Frank-Walter Steinmeier übernahm vom 7. September bis 18. Oktober 2008 kommissarisch. Er war zu dem Zeitpunkt stellvertretender SPD-Chef und übernahm die Kanzlerkandidatur. Am 18. Oktober wurde dann auf einem Sonderparteitag Franz Müntefering zum neuen SPD-Chef gewählt. Auch Johannes Rau war vom 3. Mai bis 25. Juni 1993 einmal kommissarisch Vorsitzender - nach dem Rücktritt von Björn Engholm im Zuge der Barschel-Affäre. Anders als Nahles heute gehörte er aber als stellvertretender Vorsitzender ebenfalls Präsidium und Vorstand an.

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/a ... hrung.html
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Feb 2018, 17:10

frems hat geschrieben:(13 Feb 2018, 17:02)

Naja, wenn wir Schwarz-Rot-Grün in Magdeburg, Opposition in Kiel und Rot-Rot-Grün in Berlin haben, ist das schon ein sehr ein sehr vielfältiges Bild. Zudem sind es ja erstmal nur die ersten. Würde mich nicht wundern, wenn noch andere Verbände es ebenfalls kritisch sehen; erst recht, wenn es a) keine dringende Notwendigkeit gibt und b) es rechtlich anfechtbar ist. Nicht nur die juristische Vereinigung innerhalb der SPD hält es für rechtlich bedenklich, sondern auch unabhängige Staatsrechtler:


https://www.welt.de/politik/deutschland ... icker.html

Wenn Schulz nicht mehr mag, hat die SPD mit Dreyer, Scholz, Kohnen, Stegner, Schäfer-Gümbel und Schwesig noch genug Stellvertreter, die das für einen Monat kommissarisch machen könnten.


https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/a ... hrung.html


Juristisch ist das natürlich ein totales Graufeld. Wenn ich Nahles wäre würde ich das so machen. Stelli drannlassen und gut ist.
Über diese Zeit in der SPD werden mal viele Bücher geschrieben.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon sünnerklaas » Di 13. Feb 2018, 17:25

Wähler hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:45)

http://www.zeit.de/news/2018-02/13/spd- ... 2-99-42978
13. Februar 2018 SPD-Landesverbände gegen vorzeitigen Stabwechsel an Nahles

Die SPD scheint aufgewacht zu sein und bereit, wirklich Konsequenzen aus den verheerenden Wahlniederlagen der letzten Jahre zu ziehen. Inhaltlich können sie auf dem Koalitionsvertrag aufbauen und personell neu aufstellen können sie sich auf dem nächsten Sonderparteitag. Vielleicht ist auch eine Doppelspitze für die SPD interessant und zeitgemäß.


Eine Doppelspitze ist in einer großen Partei mehr als sinnvoll. Die Grünen sind personell und politisch deutlich breiter aufgestellt, als die SPD und die CDU. Und dass, obwohl sie deutlich weniger Mitglieder haben. Und das hat sich gerade bei der letzten Bundestagswahl für die Grünen ausgezahlt.
Und de facto gab es in früheren Jahren ja auch in SPD und CDU Doppelspitzen, auch wenn das Amt des Parteivorsitzenden nur an eine Person vergeben wurde. Zwischen Helmut Schmidt und Herbert Wehner war politisch in der SPD eine Menge Platz. Ebenso zwischen Norbert Blüm und Alfred Dregger in der CDU. Nun hatte man zwar damals eben keine Doppelspitze - die innerparteilichen Antipoden wurden aber stets prominent heraus gestellt. Brandt und Kohl wussten, dass sie sie parteipolitisch brauchten - und dass CDU und SPD sie brauchten.
Schröder in der SPD sowie Kohl in seinen letzten Jahren und Merkel heute in der CDU haben dann das alles komplett in Klump gehauen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Mega Maddin » Di 13. Feb 2018, 17:41

Alexyessin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 16:36)

Gabriel ja, der Rest nicht. Ist doch Blödsinn ohne Kopf rumzurennen.


Muss man sich eben wie die Hydra neue Köpfe wachsen lassen, es heißt ja auch der Fisch stinkt vom Kopf her - wobei Gabriel da noch am sympathischsten ist. Was ist eigentlich aus Oppermann geworden, gegen den habe ich (noch) nichts.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon funzel » Di 13. Feb 2018, 17:49

Die SPD hat keine Zukunft weil sie einfach überflüssig ist. Wer eine rechtskonservative, neoliberale Politik haben will der wählt gleich CDU/CSU, FDP oder AfD. Wer eine linke, soziale Politik haben will der wählt eben gleich die Linke. Wozu also noch SPD wählen? Das macht keinen Sinn.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon yogi61 » Di 13. Feb 2018, 18:07

Mega Maddin hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:23)

Die SPD gut tut an einer personellen Erneuerung. Die Riege Gabriel, Maas, Nahles, Stegner sollte abtreten.


Aber Nahles war doch gerade die grosse Hoffnungsträgerin. :|
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek

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