Der israelisch-palästinensische binationale Staat

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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon relativ » Fr 9. Feb 2018, 10:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Feb 2018, 09:57)

Rassismus, wie schon öfter geschrieben. Aber damit hast du mal wieder sehr schön demonstriert, was du unter "sachlicher Diskussion" verstehst :thumbup:

Tom Bombadil hat geschrieben:
(07 Feb 2018, 23:32) Momentan sieht es nicht so aus, als würden die pal. Autoritäten etwas in der Richtung, dass sie ihre Kinder mit Antisemitismus und Hass vollpumpen, ändern wollen.

Muss ich hier noch mehr verlinken, oder korrigierst du doch als Mod auch mal selber?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 9. Feb 2018, 10:13

relativ hat geschrieben:(09 Feb 2018, 10:01)

Muss ich hier noch mehr verlinken, oder korrigierst du doch als Mod auch mal selber?

Grundgütiger, jetzt wird es vollends peinlich für dich. Nochmal ganz langsam: die "pal. Autoritäten" pumpen ihre Kinder mit Antisemitismus und Hass voll, die "isr. Autoritäten" pumpen ihre Kinder - anders als von dir so trendy hingestellt - NICHT mit Rassismus und Hass voll. Deine fortwährende ad hominem Aufgeilerei am "Mod" demonstriert auch sehr schön deine Diskussionsunfähigkeit.
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relativ
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon relativ » Fr 9. Feb 2018, 10:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Feb 2018, 10:13)

Grundgütiger, jetzt wird es vollends peinlich für dich. Nochmal ganz langsam: die "pal. Autoritäten" pumpen ihre Kinder mit Antisemitismus und Hass voll, die "isr. Autoritäten" pumpen ihre Kinder - anders als von dir so trendy hingestellt - NICHT mit Rassismus und Hass voll. Deine fortwährende ad hominem Aufgeilerei am "Mod" demonstriert auch sehr schön deine Diskussionsunfähigkeit.

Es ist alles gesagt, geschrieben, jeder kann nachlesen. Mehr gibt es nicht zu sagen.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 9. Feb 2018, 10:27

relativ hat geschrieben:(09 Feb 2018, 10:24)

Mehr gibt es nicht zu sagen.

Damit schließt sich der Kreis zum Beginn deiner "Visionen".
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 2. Apr 2018, 07:50

Erdogan bezeichnet Netanjahu als Terroristen. Dieser verbittet sich Kritik oder unabhängige Untersuchungen betreffs der moralischsten Armee der Welt.

Israel lehnt Untersuchung der Gewalt im Gazastreifen ab 1. April 2018

Lieberman: "Soldaten haben getan, was nötig war"

Erdogan nannte Netanyahu einen "Terroristen"

Jerusalem/Gaza – Israel hat Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung der tödlichen Schüsse auf Palästinenser im Gazastreifen zurückgewiesen. "Es wird keine Untersuchungskommission geben", sagte der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman am Sonntag im Rundfunk. Israel werde zudem "mit keiner Untersuchungskommission zusammenarbeiten".


Sowohl UNO-Generalsekretär Antonio Guterres als auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatten eine unabhängige Untersuchung der Gewalt gefordert.

Erklärung des Sicherheitsrates blockiert

Am Samstag blockierten die USA laut Diplomatenkreisen eine Erklärung des UNO-Sicherheitsrats, in der Zurückhaltung und eine Untersuchung gefordert wurde.


Erdogan nennt Netanyahu "Terrorist"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nannte Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu am Sonntag einen "Besatzer" und "Terroristen", nachdem Netanyahu zuvor Ankaras "Moralpredigt" bezüglich der Gewalt im Gazastreifen zurückgewiesen hatte. Er werde "nie vergessen", was Netanyahu den "unterdrückten Palästinensern" antue, sagte Erdogan bei einer im Fernsehen übertragenen Rede im südtürkischen Adana. Der türkische Staatschef hatte Israel am Samstag ein "Massaker" an den Palästinensern vorgeworfen. Netanyahu hatte daraufhin im Kurznachrichtendienst Twitter erklärt, keine moralischen Lektionen von jemandem anzunehmen, "der seit Jahren willkürlich Zivilisten bombardiert".

https://derstandard.at/2000077141865/Is ... egen-Hamas


Das ist natürlich das Thema, was des Einen der Freiheitskämpfer, ist des Anderen der Terrorist. Netanjahu hält Kritik an dem Vorgehen in dem Konflikt eher für einen Aprilscherz.

Dismissing the criticism, Netanyahu tweeted, "The most moral army in the world will not be lectured to by those who for years have bombed civilians indiscriminately. I guess Ankara, too, marks April Fool's Day."

http://www.israelhayom.com/2018/04/01/t ... rotesters/


Dieser Konflikt wird nicht ruhen. Ob er in einem Einheitsstaat mit Juden und Palästinensern zu befrieden sein wird, wird die große Herausforderung sein.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 2. Apr 2018, 10:18

King Kong 2006 hat geschrieben:(02 Apr 2018, 08:50)

Ob er in einem Einheitsstaat mit Juden und Palästinensern zu befrieden sein wird, wird die große Herausforderung sein.

Ganz sicher nicht, die Araber würden auch in einem "Einheitsstaat" nicht ruhen, bis Israel judenrein ist.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon King Kong 2006 » Di 3. Apr 2018, 18:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Apr 2018, 11:18)

Ganz sicher nicht, die Araber würden auch in einem "Einheitsstaat" nicht ruhen, bis Israel judenrein ist.


Also, mit dem Begriff "judenrein" habe ich so ein Problem.

Aber es ist durchaus anzunehmen, daß der Konflikt weitergehen würde. Ich sehe in der Zweistaatenlösung auch nicht die Antwort auf Frieden. In dem Sinne, daß dort dann immer Frieden herrscht. Den gibts global sowieso nicht. Aber es gibt die These und das sehe ich ähnlich, daß Israel stabiler aufgebaut wäre, als bei einer Einstaatenlösung. Stabiler für den weiteren Konflikt.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Apr 2018, 18:19

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2018, 19:05)

Also, mit dem Begriff "judenrein" habe ich so ein Problem.

Ich auch, arabisch/muslimische Staaten aber eher weniger: https://de.wikipedia.org/wiki/Auswander ... C3%A4ndern

In dem Sinne, daß dort dann immer Frieden herrscht.

Frieden wird es erst dann geben, wenn die Palis ihren hirntoten "Widerstand" aufgeben.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon King Kong 2006 » Di 3. Apr 2018, 18:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Apr 2018, 19:19)

Frieden wird es erst dann geben, wenn die Palis ihren hirntoten "Widerstand" aufgeben.


Bei der bisherigen Entwicklung ist es bereits für Israel eine existentielle Bedrohung. Der Widerstand ist bereits brandgefährlich, nur weil sie existieren. Die Palästinenser, nicht nur in den besetzten Gebieten. Auch, die Nicht-Juden, sprich Araber bzw. Muslime und Christen in Israel. Auf lange Sicht wird Israel bei Gleichberechtigung dieser seine jüdische Identität verlieren. Von daher wäre Israel bei einer klaren Zweistaatenlösung zumindest - z.T. - die innere Krise los. Diese ist vermutlich viel existenzbedrohlicher als ein militärischer Gegner für Israel. Die Palästinenser/israelischen Araber müssen in dem Sinne gar keinen militärischen Widerstand leisten. Die Existenz von Nicht-Juden in den besetzten Gebieten und in Israel an sich ist für Israel bedrohlich. Einem jüdischen Israel.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon tabernakel » Di 3. Apr 2018, 18:56

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2018, 19:37) Bei der bisherigen Entwicklung ist es bereits für Israel eine existentielle Bedrohung. Der Widerstand ist bereits brandgefährlich, nur weil sie existieren. Die Palästinenser, nicht nur in den besetzten Gebieten. Auch, die Nicht-Juden, sprich Araber bzw. Muslime und Christen in Israel. Auf lange Sicht wird Israel bei Gleichberechtigung dieser seine jüdische Identität verlieren. Von daher wäre Israel bei einer klaren Zweistaatenlösung zumindest - z.T. - die innere Krise los. Diese ist vermutlich viel existenzbedrohlicher als ein militärischer Gegner für Israel. Die Palästinenser/israelischen Araber müssen in dem Sinne gar keinen militärischen Widerstand leisten. Die Existenz von Nicht-Juden in den besetzten Gebieten und in Israel an sich ist für Israel bedrohlich. Einem jüdischen Israel.

Israel hat seit Ende des Unabhängigkeitskrieges 1948 eine arabische Minderheit von ca. 20%. Diese wurde und wird nicht per se als Bedrohung des jüdischen Charakters im Staat empfunden. Und nur weil sich die Nicht-Israelischen Palästinenser einem Kompromiss der die Realität nach 1967 anerkennt verweigern, müssen die Israelis noch lange nicht auf ihre Ansprüche auf Teile der Westbank verzichten. Egal was die Palästinenser machen, am Ende hat Israel immer noch die Wahl unilateral die Teile aus Area C der Westbank zu annektieren die für die Sicherung der Außengrenzen strategisch wichtig sind, dann ne dicke Mauer/Zaun um das Restgebiet in der Westbank zu bauen, und sich maximal bei Gaza-Style Raketenagriffen daraus zu erinnern dass es noch andere Palästinenser als die eigenen gibt.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Apr 2018, 21:14

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2018, 19:37)

Bei der bisherigen Entwicklung ist es bereits für Israel eine existentielle Bedrohung.

Das riecht nach wishful thinking.

Der Widerstand ist bereits brandgefährlich, nur weil sie existieren.

Ja, so brandgefährlich, dass das pal. Territorium immer kleiner wurde und sich immer mehr arab. Staaten von den Palis abgewandt haben.

Auch, die Nicht-Juden, sprich Araber bzw. Muslime und Christen in Israel. Auf lange Sicht wird Israel bei Gleichberechtigung dieser seine jüdische Identität verlieren.

Nichtjüdische Israelis sind nicht gleichberechtigt? Wo hast du das denn her?

Von daher wäre Israel bei einer klaren Zweistaatenlösung zumindest - z.T. - die innere Krise los.

Welche "innere Krise"?

Die Existenz von Nicht-Juden in den besetzten Gebieten und in Israel an sich ist für Israel bedrohlich. Einem jüdischen Israel.

Warum sollte die reine Existenz von Nicht-Juden außerhalb Israels für ein jüdisches Israel bedrohlich sein?
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 23. Jul 2018, 21:07

Israel wird "jüdischer Nationalstaat"

Für die einen ist es ein "Schlüsselmoment", für andere der "Tod der Demokratie": In Israel gilt nun ein Gesetz, das das Jüdische betont und das Arabische herabstuft.

https://www.tagesschau.de/ausland/israe ... t-101.html


Die Einstaatenlösung wird offenbar weiterverfolgt. Dabei scheint es nur folgerichtig, das versucht wird die "jüdische Identität" zu sichern. Viele Beobachter sehen dies jedoch als nicht vereinbar mit einem demokratischen Charakter.

DISKRIMINIERUNG

Israel verabschiedet umstrittenes Gesetz zu "jüdischem Nationalstaat"

In einem umstrittenen Schritt hat das israelische Parlament das Land als "den Nationalstaat des jüdischen Volks" definiert. Die Knesset verabschiedete am Donnerstagmorgen mit 62 zu 55 Stimmen ein Gesetz, das Hebräisch zur alleinigen Nationalsprache Israels macht und die Schaffung jüdischer Ortschaften als "im nationalem Interesse" bezeichnet. Arabische Abgeordnete und Palästinenser nannten das Gesetz "rassistisch" und kritisierten, es legalisiere "Apartheid".

https://www.welt.de/newsticker/news1/ar ... staat.html


Auf der einen Seite der Versuch Israel innenpolitisch zu zementieren, auf der anderen Seite wird das die Spannungfelder der nicht-jüdischen Israelis sicher weiter anheizen. Vermutlich ist es zu spät sich "zu trennen". Also, wird man das wachsende Problem weiter bei sich tragen.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Di 24. Jul 2018, 13:48

Was zum Teufel ist denn an diesem Gesetz "umstritten"?
Dass sich Israel als jüdischer Nationalstaat definiert? Nun, das war er seit der Gründung.
Dass die Amtssprache hebräisch ist? Komisch, in Deutschland ist sie deutsch, in Frankreich französisch, wenn ich mich nicht irre, ohne dass sich jemand aufregt.
Es diskriminiert die isr. Araber? Komisch, wie haben die es denn in die Knesset geschafft?

Die Times of Israel hat das Gesetz im Wortlaut veröffentlicht, und so sehr ich mir Mühe gebe, ich finde darin nichts, was "umstritten" oder überhaupt einen Aufreger, speziell außerhalb Israels, wert wäre.
https://www.timesofisrael.com/final-tex ... ecome-law/
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Keoma » Di 24. Jul 2018, 13:50

https://orf.at/#/stories/2448202/

Was für eine Überraschung.
Aber in einem hat er recht - Israel ist sicher der zionistischste Staat der Welt.
Kunststück.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Jul 2018, 13:53

Keoma hat geschrieben:(24 Jul 2018, 14:50)

https://orf.at/#/stories/2448202/

Was für eine Überraschung.

Was will man von dem alten Antisemiten auch anderes erwarten? Wundert mich, dass noch keiner die Nürnberger Gesetze rausgekramt hat, um Israel damit zu "kritisieren".
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Di 24. Jul 2018, 13:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Jul 2018, 14:53)

Was will man von dem alten Antisemiten auch anderes erwarten? Wundert mich, dass noch keiner die Nürnberger Gesetze rausgekramt hat, um Israel damit zu "kritisieren".


Hat man, Tom, ist aber nicht zitierbar.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Jul 2018, 14:45

Ich will es gar nicht wissen :dead:
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Bobo » Di 24. Jul 2018, 15:25

[quote="King Kong 2006"](23 Jul 2018, 22:07)

Die Einstaatenlösung wird offenbar weiterverfolgt. Dabei scheint es nur folgerichtig, das versucht wird die "jüdische Identität" zu sichern. Viele Beobachter sehen dies jedoch als nicht vereinbar mit einem demokratischen Charakter.



Die Palästinenser hatten nie anderes im Sinn.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Vongole » Di 24. Jul 2018, 23:26

Bobo hat geschrieben:(24 Jul 2018, 16:25)


Die Palästinenser hatten nie anderes im Sinn.


Und bekommen dabei auch noch Unterstützung aus Deutschland.

Der Vorstand der Partei "Die Linke" hat den jüdischen Staat in einem Beschluss für ein angebliches „Massaker“ an „mutigen Friedensaktivisten“ während „mehrheitlich friedlicher Massenproteste der Palästinenser“ im Gazastreifen verurteilt und „ein Ende der Besatzung von Gaza“ gefordert, obwohl sich Israel schon vor 13 Jahren von dort zurückgezogen hat, und den "mutigen Friendensaktivisten" ihrer Solidarität versichert.

Gegen diesen Beschluss hat der Musiker Andrej Hermlin, langjähriges Mitglied der Partei, einen offenen Brief verfasst, und droht mit Austritt aus der Partei.

»Von der Öffentlichkeit weithin unbemerkt hat es der Vorstand der Linken vor wenigen Tagen für nötig erachtet, eine Resolution zu verabschieden, die sich mit Israel und der Situation im Gazastreifen befasst.

Die Einseitigkeit dieser Deklaration ist Teil einer deprimierenden Tendenz bestimmter sich selbst als links betrachtender Akteure in Deutschland. Diese erklären – in einer groben Vereinfachung der tatsächlichen Verhältnisse – die Araber zu Unterdrückten und die Juden zu deren Unterdrückern. Sie machen sich gar nicht erst die Mühe, nach den tieferen Ursachen dieses lang andauernden Konflikts zu fragen, denn sie haben ihre seit Jahrzehnten erprobten Antworten schon parat.
In der Erklärung des Parteivorstandes, die – wie zu hören ist – bei nur wenigen Gegenstimmen verabschiedet wurde, findet sich kein Wort zum rasenden Hass der Hamas und ihrer Sympathisanten auf Israel und alles Jüdische.

https://www.juedische-allgemeine.de/art ... w/id/32299

Auf die Reaktion der Verantwortlichen bin ich schon sehr gespannt.
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Re: Der israelisch-palästinensische binationale Staat

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 25. Jul 2018, 00:57

Vongole hat geschrieben:(25 Jul 2018, 00:26)
Auf die Reaktion der Verantwortlichen bin ich schon sehr gespannt.


Ich nicht.

Was soll an deren dröhnendem Schweigen diesesmal überraschend (anders) sein?
Ganz besonders dann, wenn es um linken Antisemitismus geht. Den es natürlich in
deren Köpfen, also in Wirklichkeit, nicht gibt. Denn das ist nur eine Erfindung unerfreulicher Mächte, um damit die LINKE
auf das Gröbste zu verunglimpfen.

Zitat aus Hermlins offenen Brief:
Doch ist von Israel die Rede, schlagen die Wellen der Empörung hierzulande hoch. Ich habe vor Jahren schon gefragt: »Woher diese Emotion?«
Ich habe nie eine Antwort erhalten, obwohl unsere Lippen schon lautlos das Wort formen, das Wort, das mit A beginnt.

Auch die Autoren und Unterzeichner des Beschlusses des Parteivorstandes werden meine Frage natürlich nicht beantworten.
Sie haben Angst, denn sie zu beantworten, hieße, in die dunkelsten Winkel der eigenen Seele vorzudringen, und die Furcht ist groß vor dem, was man dort vorfinden könnte.

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