Macron und die Folgen

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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mo 15. Jan 2018, 21:42

Senexx hat geschrieben:(15 Jan 2018, 21:28)

Selbst die EU-Kommission hat die Vorschläge längst abgelehnt.

Sie wären sowieso an der notwendigen Einstimmigkeit gescheitert.


Das stimmt grundsätzlich; denn Kommissionspräsident Juncker möchte die EU der 27 zusammen halten. Präsident Macron wird aber nicht zögern, alle jene Partner nicht mehr in "sein" Europa mit zu nehmen, die der Vertiefung der Union ablehnend bis feindselig entgegen wirken. Präsident Juncker hatte deshalb auch darauf gedrängt, daß jetzt der Euro als gemeinsames Zahlungsmittel in allen Ländern der EU eingeführt wird, um eben die Gruppe der Euro-Länder zu vergrößern, auf die sich die Pläne des Präsidenten Macron richten. Präsident Macron werden Stimmenverhältnisse in der EU ziemlich kalt lassen. Für ihn zählt die Euro-Gruppe.

Mein bisheriger Eindruck aus den Vorverhandlungen zur Bildung einer neuen GroKo ist der, daß Herr Schulz und wohl auch die Kanzlerin Merkel das Gezerre in der EU leid sind und deshalb mit Frankreich gemeinsam diesen Prozeß anstarten.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 15. Jan 2018, 21:52

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2018, 21:42)

Das stimmt grundsätzlich; denn Kommissionspräsident Juncker möchte die EU der 27 zusammen halten. Präsident Macron wird aber nicht zögern, alle jene Partner nicht mehr in "sein" Europa mit zu nehmen, die der Vertiefung der Union ablehnend bis feindselig entgegen wirken. Präsident Juncker hatte deshalb auch darauf gedrängt, daß jetzt der Euro als gemeinsames Zahlungsmittel in allen Ländern der EU eingeführt wird, um eben die Gruppe der Euro-Länder zu vergrößern, auf die sich die Pläne des Präsidenten Macron richten. Präsident Macron werden Stimmenverhältnisse in der EU ziemlich kalt lassen. Für ihn zählt die Euro-Gruppe.

Mein bisheriger Eindruck aus den Vorverhandlungen zur Bildung einer neuen GroKo ist der, daß Herr Schulz und wohl auch die Kanzlerin Merkel das Gezerre in der EU leid sind und deshalb mit Frankreich gemeinsam diesen Prozeß anstarten.



Das Hauptproblem ist dass die EU in ihrer derzeitigen Form ja keine wirkliche politische
soziale , wirtschaftliche Union.ist sondern ein Vertragsbund von Nationalstaaten , die aber weiterhin ihren teils gegensätzlichen.Interessen und Egoismen nachgehen(verschiedene Außen,Sozial,.Wirtschaftspolitik) also weder Fisch noch Fleisch ist.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mo 15. Jan 2018, 22:01

Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Jan 2018, 21:36)
Nur bei einer stock konservativ gestimmten CSU mit ihrem teils rückwärts gewandten Provinzlertum im der Regierung wäre ich mir da nicht so sicher.


Sie leben anscheinend in einer anderen Welt.

Die CSU war immer pro-europäisch, im Gegensatz zu den Atlantikern. FJS hat den Airbus-Konzern maßgeblich mitinitiert, war jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mo 15. Jan 2018, 22:10

Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Jan 2018, 21:52)

Das Hauptproblem ist dass die EU in ihrer derzeitigen Form ja keine wirkliche politische
soziale , wirtschaftliche Union.ist sondern ein Vertragsbund von Nationalstaaten , die aber weiterhin ihren teils gegensätzlichen.Interessen und Egoismen nachgehen(verschiedene Außen,Sozial,.Wirtschaftspolitik) also weder Fisch noch Fleisch ist.


Genau so ist das auch, und genau deshalb soll ja die vertiefte Zusammenarbeit davon weg führen. Darauf weist der französische Vorschlag hin, ein gemeinsames Wirtschaftsgebiet mit Deutschland herbei zu führen, in dem die Steuern, Regelwerke für die Wirtschaft, Sozialwesen Schritt für Schritt harmonisiert werden sollen... gleiche Bedingungen im gesamten Wirtschaftsgebiet. Ich bin davon angetan, und ich wundere mich nur, daß dieser Vorschlag erst so spät auf den Tisch gelegt worden ist.

Ich hoffe, daß Deutschland sich auf diesen Vorschlag einläßt. Ich finde darin nicht den leisesten Verdacht mangelnder Fairness.

Am Ende wird es dann immer noch Deutschland und Frankreich geben, aber einen nationalen Wettbewerb um den schönsten Platz an der Sonne sehe ich dann allenfalls auf kulturellem Gebiet. Na, wunderbar! Und wer sich unter unseren Nachbarn ermutigt sieht, in dem Spiel mit zu spielen, der ist doch herzlichst eingeladen!
Zuletzt geändert von H2O am Mo 15. Jan 2018, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mo 15. Jan 2018, 22:14

Senexx hat geschrieben:(15 Jan 2018, 22:01)

Sie leben anscheinend in einer anderen Welt.

Die CSU war immer pro-europäisch, im Gegensatz zu den Atlantikern. FJS hat den Airbus-Konzern maßgeblich mitinitiert, war jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender.


Ich drücke Ihnen die Daumen, daß Sie auch in Zukunft Recht damit haben. Vielleicht war es nur parteipolitisches Gestänkere, mit dem die CSU die "Vereinigten Staaten von Schulz" aus der Taufe gehoben hatte.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mo 15. Jan 2018, 22:34

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2018, 22:14)

Ich drücke Ihnen die Daumen, daß Sie auch in Zukunft Recht damit haben. Vielleicht war es nur parteipolitisches Gestänkere, mit dem die CSU die "Vereinigten Staaten von Schulz" aus der Taufe gehoben hatte.

Bayern war immer francophil. Der moderne bayrische Staat wurde von Montgelas geformt, orientiert an Aufklärung und französischer Revolution. Im Gegensatz zum rückwärtsgewandten Preußen.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Di 16. Jan 2018, 18:30

H2O hat geschrieben:(15 Jan 2018, 22:10)

Genau so ist das auch, und genau deshalb soll ja die vertiefte Zusammenarbeit davon weg führen. Darauf weist der französische Vorschlag hin, ein gemeinsames Wirtschaftsgebiet mit Deutschland herbei zu führen, in dem die Steuern, Regelwerke für die Wirtschaft, Sozialwesen Schritt für Schritt harmonisiert werden sollen... gleiche Bedingungen im gesamten Wirtschaftsgebiet. Ich bin davon angetan, und ich wundere mich nur, daß dieser Vorschlag erst so spät auf den Tisch gelegt worden ist.

Ich hoffe, daß Deutschland sich auf diesen Vorschlag einläßt. Ich finde darin nicht den leisesten Verdacht mangelnder Fairness.

Am Ende wird es dann immer noch Deutschland und Frankreich geben, aber einen nationalen Wettbewerb um den schönsten Platz an der Sonne sehe ich dann allenfalls auf kulturellem Gebiet. Na, wunderbar! Und wer sich unter unseren Nachbarn ermutigt sieht, in dem Spiel mit zu spielen, der ist doch herzlichst eingeladen!



Na hoffentlich bald, es bedarf dringend einer wirklichen Union(und der Überwindung der Nationalstaaterei) man kann nicht eine gemeinsame Währung haben und gleichzeitig nationalstaatlich völlig gegensätzliche ( Sozial- Wirtschafts- Außen-Steuer- und Energiepolitiken verfolgen) dass fährt logischerweise irgendwann völlig vor die Wand und dass weiß man auch seit Jahrzehnten bereits,
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Di 16. Jan 2018, 19:02

Alpha Centauri hat geschrieben:(16 Jan 2018, 18:30)

Na hoffentlich bald, es bedarf dringend einer wirklichen Union(und der Überwindung der Nationalstaaterei) man kann nicht eine gemeinsame Währung haben und gleichzeitig nationalstaatlich völlig gegensätzliche ( Sozial- Wirtschafts- Außen-Steuer- und Energiepolitiken verfolgen) dass fährt logischerweise irgendwann völlig vor die Wand und dass weiß man auch seit Jahrzehnten bereits,


Tja, erst einmal fehlt unser deutscher Einstand und Beitrag. Die politische Willensbildung ist in Deutschland offenbar noch nicht abgeschlossen. Präsident Macron kann einstweilen eben nur Inlandsgeschäfte voran bringen und sein Land besser in der EU darstellen. Verlorene Zeit für Europa; 100 Tage ohne handlungsfähige Regierung... von etwa 1450 möglichen Tagen Regierungszeit. Nicht zu fassen!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 17. Jan 2018, 22:02

H2O hat geschrieben:(16 Jan 2018, 19:02)

Tja, erst einmal fehlt unser deutscher Einstand und Beitrag. Die politische Willensbildung ist in Deutschland offenbar noch nicht abgeschlossen. Präsident Macron kann einstweilen eben nur Inlandsgeschäfte voran bringen und sein Land besser in der EU darstellen. Verlorene Zeit für Europa; 100 Tage ohne handlungsfähige Regierung... von etwa 1450 möglichen Tagen Regierungszeit. Nicht zu fassen!



Zur Not sollte Macron halt erstmal.alleine Vorarbeit leisten und seine Reformen der EU versuchen irgendwie voran zu treiben,sie gehen jedenfalls in.die richtige Richtung,( mehr wirkliche Union statt überkommener Nationalstaaterei) .
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mi 17. Jan 2018, 22:16

Alpha Centauri hat geschrieben:(17 Jan 2018, 22:02)

Zur Not sollte Macron halt erstmal.alleine Vorarbeit leisten und seine Reformen der EU versuchen irgendwie voran zu treiben,sie gehen jedenfalls in.die richtige Richtung,( mehr wirkliche Union statt überkommener Nationalstaaterei) .

Macron ist bald Geschichte.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 17. Jan 2018, 22:32

Senexx hat geschrieben:(17 Jan 2018, 22:16)

Macron ist bald Geschichte.


An einen Ehrenplatz für Emmanuel Macron in der Geschichte Frankreichs und Europas glaube ich schon jetzt. Er liefert!

Siehe DIE ZEIT N o 4; 18. J a n u a r 2 0 1 8; Seite 9 VON GEORG BLUME UND MARK SCHIERITZ
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mi 17. Jan 2018, 22:36

Alpha Centauri hat geschrieben:(17 Jan 2018, 22:02)

Zur Not sollte Macron halt erstmal.alleine Vorarbeit leisten und seine Reformen der EU versuchen irgendwie voran zu treiben,sie gehen jedenfalls in.die richtige Richtung,( mehr wirkliche Union statt überkommener Nationalstaaterei) .


Den großen Wurf schafft auch ein Emmanuel Macron nicht ohne einen tatkräftigen deutschen Partner. Mit 140 Millionen Bürgern im Rücken und der gemeinsamen Wirtschaftskraft gibt es dann kein Halten mehr in der EU
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 18. Jan 2018, 12:39

H2O hat geschrieben:(17 Jan 2018, 22:36)

Den großen Wurf schafft auch ein Emmanuel Macron nicht ohne einen tatkräftigen deutschen Partner. Mit 140 Millionen Bürgern im Rücken und der gemeinsamen Wirtschaftskraft gibt es dann kein Halten mehr in der EU



Richtig, doch momentan hat DE im Gegensatz zu Frankreich keine stabile Regierung, und der Reform Eifer einer Frau Merkel ist mit dem von Macron nicht zu vergleichen. Ich glaube auch eher dass man in Teilen der Regierung, Macrons EU Reformplänen skeptisch gegenübersteht.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 18. Jan 2018, 12:40

Senexx hat geschrieben:(17 Jan 2018, 22:16)

Macron ist bald Geschichte.



Das bleibt abzuwarten ob Emmanuel Macron bald Geschichte sein wird oder nicht.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Do 18. Jan 2018, 13:25

Alpha Centauri hat geschrieben:(18 Jan 2018, 12:39)

Richtig, doch momentan hat DE im Gegensatz zu Frankreich keine stabile Regierung, und der Reform Eifer einer Frau Merkel ist mit dem von Macron nicht zu vergleichen. Ich glaube auch eher dass man in Teilen der Regierung, Macrons EU Reformplänen skeptisch gegenübersteht.


Das sehe ich genau so wie Sie: Die CDU/CSU will nur sehr halbherzig das europäische Projekt voran bringen... obwohl Senexx in der Sache ganz anderer Meinung ist. Der Druck dazu kommt von der SPD; Herrn Schulz nehme ich ab, daß ihm die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in der EU eine Herzensangelegenheit ist. Schade, daß er damit nicht in denn Wahlkampf gezogen ist. Aber ganz unbedingt mußte es das Kaugummithema "Gerechtigkeit" sein, zu dem 82 Mio Bürger unterschiedlicher Meinung sind.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 18. Jan 2018, 13:47

H2O hat geschrieben:(18 Jan 2018, 13:25)

Das sehe ich genau so wie Sie: Die CDU/CSU will nur sehr halbherzig das europäische Projekt voran bringen... obwohl Senexx in der Sache ganz anderer Meinung ist. Der Druck dazu kommt von der SPD; Herrn Schulz nehme ich ab, daß ihm die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in der EU eine Herzensangelegenheit ist. Schade, daß er damit nicht in denn Wahlkampf gezogen ist. Aber ganz unbedingt mußte es das Kaugummithema "Gerechtigkeit" sein, zu dem 82 Mio Bürger unterschiedlicher Meinung sind.


Richtig bei der Reform der EU wie Macron sie sich denkt ist ganz klar die Union ( CDU/CSU) Bremsklotz, viele wollen schlicht keine wirkliche Union in der Union sondern verharren stur in ihrer nationalstaatlichen Kleingeistigkeit,
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Do 18. Jan 2018, 13:49

Alpha Centauri hat geschrieben:(18 Jan 2018, 13:47)

Richtig bei der Reform der EU wie Macron sie sich denkt ist ganz klar die Union ( CDU/CSU) Bremsklotz, viele wollen schlicht keine wirkliche Union in der Union sondern verharren stur in ihrer nationalstaatlichen Kleingeistigkeit,

Die Vorstellung, das Heil liege in einer Zentralisierung auf europäischer Ebene ist irrational und wirklichkeitsfremd.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 18. Jan 2018, 13:59

Senexx hat geschrieben:(18 Jan 2018, 13:49)

Die Vorstellung, das Heil liege in einer Zentralisierung auf europäischer Ebene ist irrational und wirklichkeitsfremd.

Die EU ist ja keine EU ( also wirkliche politisch,ökonomisch und soziale Union- sondern ein Vertragsbund einzelnen Nationalstaaten also dem Namen den sie selbst trägt wird sie nicht im Ansatz gerecht.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Do 18. Jan 2018, 14:06

Alpha Centauri hat geschrieben:(18 Jan 2018, 13:59)

Die EU ist ja keine EU ( also wirkliche politisch,ökonomisch und soziale Union- sondern ein Vertragsbund einzelnen Nationalstaaten also dem Namen den sie selbst trägt wird sie nicht im Ansatz gerecht.

Namen sind Schall und Rauch.

Wichtig ist, dass die einzelnen Staaten souverän sind und möglichst wenig Kompetenzen an Brüssel abtreten.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 18. Jan 2018, 14:13

Senexx hat geschrieben:(18 Jan 2018, 14:06)

Namen sind Schall und Rauch.

Wichtig ist, dass die einzelnen Staaten souverän sind und möglichst wenig Kompetenzen an Brüssel abtreten.


Nein dasGegenteil ist wünschwenswert, nämlich der Wegfall von Nationalstaaten, es bräuchte längst so etwas wie eine Weltregierung, die UNO ist da ein totaler Ausfall, meiner Ansicht nach.

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