amerikanische demokratie

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Charles
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » Di 9. Jan 2018, 15:16

odiug hat geschrieben:(09 Jan 2018, 08:14)
Als illegaler Einwanderer in den USA muß man viel mehr leisten, als es von einem legalen Einwanderer je gefordert werden kann.


Das klingt wie ein Bankräuber, der darüber jammert, dass das Leben als Bankräuber viel schwerer sei als das Leben eines ehrlichen Arbeites. :rolleyes:
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Zinnamon
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Zinnamon » Di 9. Jan 2018, 15:24

Charles hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:16)

Das klingt wie ein Bankräuber, der darüber jammert, dass das Leben als Bankräuber viel schwerer sei als das Leben eines ehrlichen Arbeites. :rolleyes:


Ich denke nicht, dass jemand, der das Zeug zum Bankräuber hat, sich mit der Situation eines Illegalen Einwanderers zufrieden geben würde, der -befreit von allen Rechten- für einen Dumpinglohn auf dem Bau malocht, oder die Betten der Herrschaft ab- und deren Kinder erzieht. Im Vergleich dazu ist die Situation des ehrlichen Arbeiters natürlich ein Zuckerschlecken. Wobei mir das amerikanische Arbeitsrecht nicht bekannt ist .. .
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Tom Bombadil
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 15:32

Zinnamon hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:24)

Im Vergleich dazu ist die Situation des ehrlichen Arbeiters natürlich ein Zuckerschlecken.

Warum tut man sich dann illegale Einwanderung an, wenn es so furchtbar ist?
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Zinnamon » Di 9. Jan 2018, 15:36

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:32)

Warum tut man sich dann illegale Einwanderung an, wenn es so furchtbar ist?


Ich rate mal ...weil sie es, wo sie herkommen wohlmöglich mit dem Einkommen noch schlechter haben und nicht in der Lage sind, die Familie so zu versorgen, wie sie es gerne würden.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » Di 9. Jan 2018, 15:39

Zinnamon hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:24)
Ich denke nicht, dass jemand, der das Zeug zum Bankräuber hat, sich mit der Situation eines Illegalen Einwanderers zufrieden geben würde, der -befreit von allen Rechten- für einen Dumpinglohn auf dem Bau malocht, oder die Betten der Herrschaft ab- und deren Kinder erzieht.


Niemand hat den illegalen Einwanderer gezwungen illegal in die USA einzuwandern. Der illegale Einwanderer hätte auch legal einwandern können. Oder er hätte auch gar nicht einwandern können.

Etwas illegales zu tun und sich anschliessend als armes Opfer des selbstgewählten illegalen Lebens zu inszenieren, ist doch der Gipfel der Heuchelei und ein Hohn für alle ehrlichen Menschen, die sich an die Gesetze halten.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » Di 9. Jan 2018, 15:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 13:35)

Ja, es kommt auf den Willen an, das eigene Land vorwärts bringen zu wollen. Das ist auch in Mittel- und Südamerika möglich, man muss sich aber seine Führung gut auswählen, wer Sozialismus wie in Venezuela wählt, der darf sich nicht beschweren.


Das lässt sich eben leicht vermeiden: einfach nicht illegal in die USA einreisen.

Sozialismus kann man wenigstens wählen.
Faschismus hingegen nicht.
Den kriegt man frei Haus vom CIA.
Aber damit pusche ich nur deine Button :p

Es ist natürlich viel komplexer ... daher war meine Liste auch länger als nur ein Schlagwort ;)
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 15:46

Zinnamon hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:36)

Ich rate mal ...weil sie es, wo sie herkommen wohlmöglich mit dem Einkommen noch schlechter haben und nicht in der Lage sind, die Familie so zu versorgen, wie sie es gerne würden.

Und warum versucht man nicht, die Zustände in der Heimat zu verbessern? Zur Not eben mit einem Umsturz der Regierung, wenn die sich nicht ums Volk kümmert.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 15:47

odiug hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:46)

Aber damit pusche ich nur deine Button

Nö, damit verleihst du nur deinem Hass und Rassismus Ausdruck.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon odiug » Di 9. Jan 2018, 15:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:47)

Nö, damit verleihst du nur deinem Hass und Rassismus Ausdruck.

hi hi ... und was platzt da aus dir raus :?:
Deine Ignoranz :?:
Du bist sowas von humorlos ... :eek:
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon TheTank » Di 9. Jan 2018, 15:59

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:46)

Und warum versucht man nicht, die Zustände in der Heimat zu verbessern? Zur Not eben mit einem Umsturz der Regierung, wenn die sich nicht ums Volk kümmert.

Nichts für ungut, aber gerade die amerikanische Demokratie hat mit den bekannten Umsturzversuchen, die eine Veränderung der Situation zum „Besseren“ bewirken sollen nun nicht die Besten Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten gemacht... :dead:
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 16:21

odiug hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:52)

Du bist sowas von humorlos ...

Ja, bei Hass und Rassismus bin ich humorlos.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 9. Jan 2018, 16:24

TheTank hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:59)

Nichts für ungut, aber gerade die amerikanische Demokratie hat mit den bekannten Umsturzversuchen, die eine Veränderung der Situation zum „Besseren“ bewirken sollen nun nicht die Besten Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten gemacht... :dead:

Und dann gehe ich als Betroffener illegal in die USA, lasse mich da ausnutzen und ausbeuten und mache die mit meiner Arbeit noch ein bisschen stärker? Oder was willst du mir damit sagen?
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon TheTank » Di 9. Jan 2018, 20:29

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Jan 2018, 16:24)

Und dann gehe ich als Betroffener illegal in die USA, lasse mich da ausnutzen und ausbeuten und mache die mit meiner Arbeit noch ein bisschen stärker? Oder was willst du mir damit sagen?

Nein, nur dass die Intervention in die politische Situation eines anderen Staates meistens nicht die gewünschten politischen Effekte zeigt und deswegen kontraproduktiv ist.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon zollagent » Mi 10. Jan 2018, 10:20

Charles hat geschrieben:(09 Jan 2018, 15:39)

Niemand hat den illegalen Einwanderer gezwungen illegal in die USA einzuwandern. Der illegale Einwanderer hätte auch legal einwandern können. Oder er hätte auch gar nicht einwandern können.

Etwas illegales zu tun und sich anschliessend als armes Opfer des selbstgewählten illegalen Lebens zu inszenieren, ist doch der Gipfel der Heuchelei und ein Hohn für alle ehrlichen Menschen, die sich an die Gesetze halten.

An solchen höhnischen Beiträgen erkennt man die Leute, die so was wie Grundrechte, die jedem Menschen zustehen, schlichtweg weder kennen noch akzeptieren.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 10. Jan 2018, 10:53

TheTank hat geschrieben:(09 Jan 2018, 20:29)

Nein, nur dass die Intervention in die politische Situation eines anderen Staates meistens nicht die gewünschten politischen Effekte zeigt und deswegen kontraproduktiv ist.

Deswegen sollen ja die Einheimischen an der Verbesserung der Zustände in ihren Staaten mitwirken.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon TheTank » Mi 10. Jan 2018, 14:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Jan 2018, 10:53)

Deswegen sollen ja die Einheimischen an der Verbesserung der Zustände in ihren Staaten mitwirken.

Nur wie?
Nur einmal vorgestellt, die USA intervenieren in Mexiko, um einen Premier/Präsident zu bekommen, der einer verschärften Grenzsicherung offen gegenüber ist.
Dann wählen die Mexikaner jemanden wie Trump. Dieser reisst dann die Macht im Staat an sich, da der Staat Mexiko viel weniger durch Check and Balances geprägt ist und regiert autokratisch, was wiederum dann zu Protesten der Bevölkerung führen würde.
Diese werden dann gewaltsam nieder geschlagen, wodurch wiederum eine Flüchtlingswelle induziert wird.
Und das ist nur ein halbwegs demokratisch legitimierbarer Wechsel, die USA haben auch nie davor gescheut ggf. auf militärische Lösungen zu setzen.
Gebracht hat das für die Menschen in den Ländern selten was. Erst wenn aus dem Land selbst Hilfe von außen in einer ausweglosen Situation (Hunger/Genozidgefahr/Schutz von Flüchtlingen/gravierende Menschenrechtsverletzungen) eingefordert wird, kann eine Intervention etwas bringen.
Ansonsten hilft einfach nur die klassische Hilfe zur Selbsthilfe und Diplomatie, um die Staaten auf einen „gewünschten“ Weg zu bringen. Die USA müssen dazu aber wieder ein „leuchtendes Beispiel“ einer Demokratie werden. Mit den derzeitigen Verhaltensweisen der amerikanischen Administration kann sich jeder Autokrat der Welt identifizieren. In den USA gibt es aber zum Glück eine freie Presse und Checks and Balances. Die USA haben mit sich selber genug zu tun, so dass sie den mühsamen Weg des Aufbaus eines Rechtstaates in Nachbarländen gar nicht gehen können.
Wie lange so etwas dauern kann, und welche Widerstände dabei auftauchen, kann man doch zur Zeit sehr gut bei unseren polnischen Nachbarn sehen. Oder in anderen Ländern des früheren Ostblocks.
Das ist Kärnerarbeit.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Charles » Mi 10. Jan 2018, 14:44

zollagent hat geschrieben:(10 Jan 2018, 10:20)
An solchen höhnischen Beiträgen erkennt man die Leute, die so was wie Grundrechte, die jedem Menschen zustehen, schlichtweg weder kennen noch akzeptieren.


Es gibt kein Grundrecht auf illegale Einwanderung. Nicht mal ein Recht auf Einwanderung.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 10. Jan 2018, 22:18

zollagent hat geschrieben:(10 Jan 2018, 10:20)

An solchen höhnischen Beiträgen erkennt man die Leute, die so was wie Grundrechte, die jedem Menschen zustehen, schlichtweg weder kennen noch akzeptieren.


:thumbup: Dem ist nicht hinzuzufügen. Man beschneidet die legalen Möglichkeiten der Einwanderung einerseits beschwert sich dann aber über den Anstieg " ILEGALER" Einwanderung andererseits. Pure Heuchelei.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon zollagent » Do 11. Jan 2018, 11:49

Charles hat geschrieben:(10 Jan 2018, 14:44)

Es gibt kein Grundrecht auf illegale Einwanderung. Nicht mal ein Recht auf Einwanderung.

Es gibt auch kein Recht auf Rassismus. Auch, wenn du und deine Gesinnungsgenossen das immer wieder einfordern.
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Re: amerikanische demokratie

Beitragvon zollagent » Do 11. Jan 2018, 11:50

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Jan 2018, 10:53)

Deswegen sollen ja die Einheimischen an der Verbesserung der Zustände in ihren Staaten mitwirken.

Und das geht wie, wenn man mit Despotien wie Assads Syrien konfrontiert ist? Wie sähe die Mitwirkung da aus?
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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