Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Moderator: Moderatoren Forum 1

keinervondaoben
Beiträge: 6
Registriert: Mi 29. Nov 2017, 13:49

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon keinervondaoben » Do 30. Nov 2017, 13:17

Hallo Leute,

also erstmal zu meinem Ton....ich habe versucht dem Thema weiterzuhelfen....im Anschluss wurde ich von Euch in sehr unangenehmem Ton behandelt....angebliche Gegenbeispiele sinnlos in den Raum gestellt und behauptet ich hätte mein Wissen aus dem Internet.

Daher dürft ihr Euch über den Ton nicht beschweren.

Mein Beitrag wurde stark verkürzt...Danke dafür...soviel zu Meinungsfreiheit.

Skull...Du verstehst wohl gar nichts....es geht wohl kaum um den Kredit für den Fernseher...das meine ich mit Beispielen die völlig sinnlos sind.....aber auch das könnte man lösen.

Bei Banken die keinen Zins nehmen...die gibt es Skull.....kauft die Bank den Fernseher und verlangt dafür eine Gebühr vom Kreditnehmer...jetzt wirst Du sagen, wo ist denn der Unterschied?......streng mal Dein Gehirn an und versuch es rauszufinden.


Ich bleibe dabei....das Geld für den Zins ist nicht im System....ihr glaubt ja auch noch, die Banken würden für die Kreditvergabe die Spareinlagen verwenden......lol

träumt weiter Leute...findet das System toll.

Ihr seid die besten.
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18058
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 30. Nov 2017, 13:20

Guten Tag,

ich warne ausdrücklich vor AD-Personam Beiträgen, vor ausuferndem Spam
und Beiträgen, die den Nutzungsbedingungen widersprechen.

Dazu gehören auch Beiträge die Adolf Hitler und sein Regime relativieren oder verniedlichen.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18058
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 30. Nov 2017, 13:23

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:17)

Ich bleibe dabei....das Geld für den Zins ist nicht im System....

Kannst Du ja.

Du musst Dich nur nicht wundern, das Dir entsprechender Gegenwind
aufgrund Deiner mangelhaften Betrachtung...entgegenbläst. :)

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
keinervondaoben
Beiträge: 6
Registriert: Mi 29. Nov 2017, 13:49

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon keinervondaoben » Do 30. Nov 2017, 13:36

Dann sag doch mal, wo das Zinsgeld ist....ausser zu sagen...."ist nicht da"...mehr hast Du wohl nicht drauf
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15707
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 30. Nov 2017, 13:39

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:36)

Dann sag doch mal, wo das Zinsgeld ist....ausser zu sagen...."ist nicht da"...mehr hast Du wohl nicht drauf


du hast gesagt, dass es nicht da ist. Nicht ich.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33067
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Tom Bombadil » Do 30. Nov 2017, 13:39

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:17)

...findet das System toll.

Wenn man das System mit den vielen anderen System vergleicht, die es gegeben hat oder noch gibt, dann muss man feststellen, dass dieses System auch den normalen Bürgern großen Wohlstand beschert hat, deutlich größeren Wohlstand als die anderen Systeme. Warum soll man das nicht toll finden? Mag ja sein, dass es ein besseres System gibt, das muss aber wohl erst noch entwickelt werden.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18058
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 30. Nov 2017, 13:44

Guten Tag,

einen SPAM-Beitrag entfernt
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18058
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 30. Nov 2017, 13:49

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:36)

Dann sag doch mal, wo das Zinsgeld ist....ausser zu sagen...."ist nicht da"...mehr hast Du wohl nicht drauf


viewtopic.php?p=3229544#p3229544 ff. :)

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37534
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 30. Nov 2017, 14:11

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:17)



Bei Banken die keinen Zins nehmen...die gibt es Skull.....kauft die Bank den Fernseher und verlangt dafür eine Gebühr vom Kreditnehmer...j .


nein, das macht keine Bank....


denn das letzte, was eine Bank haben will, ist Eigentum an Consumer-Assets...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
keinervondaoben
Beiträge: 6
Registriert: Mi 29. Nov 2017, 13:49

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon keinervondaoben » Do 30. Nov 2017, 15:30

lol...da habe ich mich im Eifer verschrieben...meinte natürlich ....dann sag doch mal, wo das Geld für den Zins ist......

@Realist2014.....natürlich gibt es Banken die keinen Zins nehmen.....bei den Moslems ist Zins verboten - so wie es früher im Christentum auch war....googeln hilft Dir weiter

und ...nein, ich bin kein Moslem


@Skull.....Du sagst "es gibt keine fehlende Zinszahlungen...die wird aus dem Einkommen bezahlt und fertig".....ist das Dein ernst....bei Dir kommt der Strom aus der Steckdose

Du machst den Fehler wie viele hier und nimmst ein Gegenbeispiel um das Prinzip angeblich zu widerlegen.

Nochmal...es gibt:
1x Zentralbank
3x Banken
10 x Kreditnehmer
Die Zentralbank verleiht ihr Geld zu einem Zins von 1%
Die Banken verleihen zu einem Zins von 5%
es gibt keine Mindestreserve
Laufzeit 10 Jahr

Die Zentralbank gibt 15.000 Zentralbankgeldeinheiten (ZBGE) an die Banken...also je 5.000 ZBGE.

Die Banken wiederum geben jedem der 10 Kreditnehmer jeweils 5.000 Buchgeldeinheiten Kredit (absolut Wertlos diese Buchgeldeinheiten)...also jede Bank gibt insgesamt 50.000 Buchgeldeinheiten (BGE) Kredit....jeder Kreditnehmer nimmt damit 3x5000 ZBGE also 15.000 ZBGE Kredit auf.

Jeder Kreditnehmer plaziert sein Geld auf dem Markt - wie auch immer - nehmen wir zur Vereinfachung weiter an, die Marktteilnehmer gleichmässig verteilt Konten bei den drei Banken besitzen...das heisst, das Geld fliesst gleichmässig an alle Banken zurück.

Also Bank 1 gibt 50.000 BGE an seine Kreditnehmer....die sagen ihrer Bank 1 50.000/3 an Bank 2 zu überweisen und 50.000/3 and Bank 3 zu überweisen...weil die Marktteilnehmer dort ihr Konto haben.

Das gleiche machen die Kreditnehmer von Bank 2 + Bank 3.

Jetzt ergibt sich folgendes Problem....Bank 1 behält 50.000/3, weil ja Marktteilnehmer auch Konten bei Bank 1 hatten....und Bank 1 schuldet Bank 2 und Bank 3 jeweils 50.000/3. Bank2 und Bank 3 wollen natürlich echtes Geld - sprich ZBGE - von Bank 1 haben, denn das Buchgeld von Bank 1 hat ja keinen eigenen Wert (ist absolut Wertlos).

Da aber alle Banken sich untereinander exakt den gleichen Geldbetrag gegenüber schulden ist der Nettosaldo "Null". Keine Bank muss der anderen Bank echtes ZBGE überweisen....das ist zur Vereinfachung nur im Beispiel so...in Wirklichkeit führen die Banken untereinander einen Nettosalden-ZBGE Austausch täglich durch.

Am Ende des Jahres müssen die Marktteilnehmer den Kredit und die Zinsen zurückzahlen.

die Kreditnehmer müssen Tilgung und Zinsen zurückzahlen...also von 150.000 Kreditsumme 15.000 ZBGE zuzüglich 7.500 ZBGE Zinsen. Wie man sehen kann, ist gar nicht genug Geld im System um die Zinsen zu bezahlen.
Jetzt habe ich die Kreditlaufzeit von 10 Jahren natürlich so gewählt, dass es hier genau aufgeht...aber das Ganze funktioniert auch bei kürzeren Laufzeiten...dann ist es nur so, daß die Kreditnehmer (in Summe..also manche haben gar kein Problem andere haben ein Problem) schon vor Ablauf des Jahres wieder einen Kredit aufnehmen müssen, um wenigstens die Tilgung bezahlen zu können. Die Annahme sehr langer Laufzeiten ist unrealistisch...1. gibt es keine langen Laufzeiten von 100 Jahren oder so...und 2. wollen das die Banken nicht, weil dann ihr System so nicht funktionieren würde.

Ergo....die Banken bekommen am Jahresende.....22.500 ZBGE (15.000+7.500) in Form von ZBGE-Einheiten oder in Form von Sicherheiten zu gleichem Wert von ihren Kreditnehmern...egal was passiert.

Die Banken zahlen den Zins von 150 ZBGE aus der Portokasse an die Zentralbank.

Klar jetzt.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37534
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 30. Nov 2017, 15:34

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:30)

l .

@Realist2014.....natürlich gibt es Banken die keinen Zins nehmen.....bei den Moslems ist Zins verboten - so wie es früher im Christentum auch war....googeln hilft Dir weiter

.



im Gegensatz zu dir brauch ich zum Thema Islamic Banking nicht "googeln"

Die nehmen zwar keinen offiziellen Zins- aber natürlich arbeiten diese Banken auch nicht ohne Verzinsung des eingesetzen Kapitals

Das gibt es aber nicht für "Kühlschränke"- sondern für Immobilien, Autos usw...

Der resultierende Gewinn für die Banken ist aber NICHT geringer als bei der normalen Kreditvergabe mit Zinsen...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 37534
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Realist2014 » Do 30. Nov 2017, 15:36

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:30)

l

Die Zentralbank gibt 15.000 Zentralbankgeldeinheiten (ZBGE) an die Banken...also je 5.000 ZBGE.

Die Banken wiederum geben jedem der 10 Kreditnehmer jeweils 5.000 Buchgeldeinheiten Kredit (absolut Wertlos diese Buchgeldeinheiten)... .



die sind natürlich NICHT wertlos- weil man die gegen Häuser, Autos und alles andere "eintauschen" kann...

dieser Vorgang nennt sich Kauf...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 15707
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 30. Nov 2017, 15:55

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:30)

..dann sag doch mal, wo das Geld für den Zins ist......

.


Na wo wohl? Dort wo auch das Geld für den Liter Milch, den Sommerurlaub oder das für den neuen Fernseher ist ... wo sonst?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18058
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 30. Nov 2017, 16:36

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Nov 2017, 15:55)

Na wo wohl? Dort wo auch das Geld für den Liter Milch, den Sommerurlaub oder das für den neuen Fernseher ist ... wo sonst?

Das ist halt die übliche Micky-Mouse Betrachtung. :)

Lohnt nicht.

Das die Bank wiederum Kosten hat, Steuern zahlt e.t.c. , Forderungsverluste haben wird,
und somit irgendwelches "ominöses" Geld natürlich in den Geldkreislauf gelangt,
das natürlich auch BARES abgewickelt wird und werden muss,
das auch anderes Gekd existiert und und und...
...kommen ja in diesen (immer wieder) "höchst komplexen" :D Betrachtungen nicht vor.

Man bastele sich einfach ein passendes Beispiel und blende den Rest....aus.
Ist doch nur die ständige Wiederholung der "selbsternannten Experten".

BÖSER Zins...und BÖSE Banken...

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 18058
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Skull » Do 30. Nov 2017, 16:44

Guten Abend,

zwei Beiträge in einen anderen Thread verschoben.

Hier ist das Thema ZINS.

Der KOMMUNISMUS wird im WiFo nicht überall eine Rolle spielen.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Thomas I
Beiträge: 40287
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:03
Benutzertitel: EMPEREUR DES EUROPEENS

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Do 30. Nov 2017, 17:38

BlueMonday hat geschrieben:(26 Nov 2017, 12:03)

Vor allem müsste das Spielchen anders herum laufen. Spezialisten wie RG müssten ihr Geld zinlos verleihen, sprich vorleben, was sie von anderen fordern.
Das wäre durchaus interessant. Ausfallrisiko, Bonität? ... egal. Besicherung wird bestimmt auch nicht verlangt. Denn wie hoch ist erst das Leid, wenn dann etwas gepfändet werden muss. Rückzahltermin? Müsste auch egal sein. Ansonsten auch wieder Druck und Leid. Ich glaube, die Interessenten stünden sofort Schlange bei so einem Angebot. Wäre ja quasi ein Geschenk. Geld auf unbestimmte Zeit zinslos verliehen. Das Leid minimal, die Freude maximal.

Mal sehen, wie ernst es solchen Leuten wie RG wirklich ist mir ihren Ideen. Und ernsthaft wird ja immer erst, wenn's um den eigenen Beitrag, die eigene Leistung, die eigene Mühe geht.


Die haben nichts was sie verleihen können.
Die Ideen die sie verfechten sind ein zuverlässiger Indikator ihrer Vermögenslosigkeit...
Benutzeravatar
Thomas I
Beiträge: 40287
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:03
Benutzertitel: EMPEREUR DES EUROPEENS

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Do 30. Nov 2017, 17:41

Rote_Galaxie hat geschrieben:(28 Nov 2017, 18:28)

Wie erklärst du dir dass eine Bank Kredite vergeben kann?


Genauso wie ich mir erkläre, dass ich Kredite vergeben kann: Ich bin solvent und habe das nötige Geld.
Ergo: Sie hat Geld verfügbar.
Benutzeravatar
Thomas I
Beiträge: 40287
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:03
Benutzertitel: EMPEREUR DES EUROPEENS

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Do 30. Nov 2017, 17:42

:D
Rote_Galaxie hat geschrieben:(26 Nov 2017, 18:54)

Warum denkst du eigentlich dass alle Linken schlechte Absichten haben oder nur so tun als ob?


Lebenserfahrung. Lies die Känguru-Chroniken.
Benutzeravatar
Thomas I
Beiträge: 40287
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:03
Benutzertitel: EMPEREUR DES EUROPEENS

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon Thomas I » Do 30. Nov 2017, 17:45

Rote_Galaxie hat geschrieben:(28 Nov 2017, 21:22)

Und woher nimmt sie diese "Liquidität"? :D


Von den Kunden die ihr Geld der Bank leihen.
Also z. B. volle Sparkonten haben.
Benutzeravatar
franktoast
Beiträge: 3178
Registriert: So 29. Jun 2014, 09:24

Re: Warum Zinsen immer mit Leid verbunden sind.

Beitragvon franktoast » Do 30. Nov 2017, 18:00

keinervondaoben hat geschrieben:(30 Nov 2017, 10:21)
=> zum Josefpfennig:...das ist Mathematik Leute.....durch den Zinseszinseffekt, hier im Beispiel natürlich vereinfacht...scheinbar für Euch noch zu hoch....bedeutet das, daß immer mehr Geld im Kreislauf benötigt wird, um den Kreislauf am Leben zu erhalten....und zwar mit exponenzieller Funktion

Das ist eben nur Theorie. Der Zins ist ein Preis, der sich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Was passiert mit einem Preis, wenn das Angebot immer weiter zu nimmt (also das zu Verleihende wird immer mehr), aber die Nachfrage zu einem bestimmten Preis/Zins nicht?
Richtig, der Zins würde immer weiter fallen. Bis er irgendwann auf 0 fallen würde.

Was auch in der Mathematik funktioniert, aber in der Praxis nicht: Jemand hat kein Geld mehr um Kredite zu tilgen, also leiht er sich mehr. Wer leiht jemanden, der seinen Kredit nicht tilgen kann?

Ich denke aber immer noch, dass du ne Parodie bist. Die ünlichen Zinskritiker sind nicht so tollpatschig und listen gleich alle Zinskritikerklassiker auf... Und ich meine, wer prahlt denn mit der Nazizeit und ein paar bitterarmen arabischen Ländern, dass es da besser wäre?

Ok, fake.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.

Zurück zu „1. Wirtschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: DRAM und 1 Gast