Elon Musk - Wann platzt die Blase?

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jack000
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Fr 10. Nov 2017, 23:11

Ein Terraner hat geschrieben:(10 Nov 2017, 22:49)

klingt nicht so als würde das was platzen.

Von "Könnte sein" und "let´s talk" hat noch niemand elektrische Energie dort. Sicherlich ist es der richtige Ansatz aber das Problem sind ja das vor Ort die Leitungen hinüber sind.
=> Solange die nicht repariert sind bringt auch keine Solaranlage was ... und bisher glänzt Musk dadurch, das er Versprechen konsequent nicht einhält ...
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immernoch_ratlos
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 11. Nov 2017, 09:29

Nun "auch", wenn es sich hier um Elon Musk handelt und der sich größter Unbeliebtheit zu erfreuen scheint, dennoch

"aber das Problem sind ja das vor Ort die Leitungen hinüber sind. => Solange die nicht repariert sind bringt auch keine Solaranlage was ..."

Ist schlicht falsch. Hätte ich die Mittel die Musk hat oder zweifellos organisieren kann, ich würde dort versuchen möglichst viele mit netzunabhängigen "Inselanlagen" zu beglücken. Nicht weil sich die auf einer Insel befinden, sondern, weil man netzunabhängige (meist) PV-Anlagen so bezeichnet oder eben "Inselsystem" nennt.

Dort - ist ja "in den USA" läuft so was unter selbstverständlich unter "Off-the-grid" (OTG) Die eigentliche "Urform" der PV - lange bevor man einzelne PV-Anlagen mit den bestehenden Netzen verband und die dezentral versorgten Netze (in D inzwischen ausnahmslos die Regel) schuf.

In D versucht man den Inselbetrieb aktiv zu verhindern. Wäre ja noch schöner, wenn Menschen einfach weitgehend unabhängig wären. Nun auf Inseln mit einem eher primitiv gestalteten Niederspannungsnetz à la us-american, sind davon unabhängige - möglichst viele "Strominseln" eine ausgezeichnete Lösung. Im Katastrophenfall, reißt nicht jede zerstörte Leitung gleich die komplette Stromversorgung ins Nirwana. Anlagen, die den Sturm überlebt haben, arbeiten schlicht weiter und machen, wenn auch im kleinen Maßstab die dringend benötigte el. Energie wieder verfügbar. Selbst, wenn die Module zerstört sind, besteht noch eine Ladung lang eine minimale Versorgung. In Zeiten, wo das GELADENE Smartphone die einzige Kommunikation bedeuten, kann das die Rettung sein - nun ja wenige hier haben schon mal unter eher primitiven Verhältnissen gelebt und können sich ein Leben ohne Strom überhaupt noch vorstellen.

Meine eigene PV ist derzeit nur netzabhängig zu betreiben - ist das Netz weg - fehlt meinem Wechselrichter die zur Synchronisation notwendige Netzfrequenz, muss sich der Wechselrichter sofort abschalten und darf mit der Einspeisung ins Netz erst wieder beginnen, wenn "er" sich zuvor mit diesem synchronisiert hat. Das kann man aber ändern. Es muss "lediglich" sichergestellt sein, das die so entstandene Insel auf keinen Fall mehr ins Netz einspeist - logisch - womöglich finden dort ja gerade irgendwelche Arbeiten statt usw. usf.

Die zusätzlichen Elemente kann man käuflich erwerben - Grundvoraussetzung für eine "Insel" ist eine ausreichend dimensionierte Batterie. Die fehlt mir z.Z. noch. So sieht das schematisch aus

Wer mir bis dahin folgen konnte, wird nun sicher auch verstehen, es geht nicht nur, sondern es hat auch große Vorteile so versorgt zu werden. Jeder der nur auf seine Anlage angewiesen ist, wird auch seinen el. Bedarf an seine Möglichkeiten anpassen. Eine höchst "erzieherisches" Moment für den Umgang mit verfügbaren Ressourcen. :thumbup:

Nun habe ich keine Ahnung ob und was Elon Musk tatsächlich tun wird - ob er "Wort hält" usw. Technisch ist es relativ problemlos möglich und jedes kleine Dorf in Afrika z.B., wäre sicher froh, wenigsten eine solche "Insel" betreiben zu können. Das man in Städten anders vorgeht, mag ja durchaus richtig sein. Aber, wenn die Verkabelung ungeschützt und saugefährlich einfach nur so herumhängt, wäre wohl die eine oder andere "Insel" eher ein Glücksfall.... :thumbup:

Nun bleib nur noch das Warten - nein, nicht auf Godot - darauf, dass endlich die Blase platzt.... :cool:
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Adam Smith
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Di 14. Nov 2017, 19:04

Hier mal die Meinung von Norwegens Umweltminister Helgesen in Bezug auf Tesla:

Helgesen: „Auch in Norwegen war Tesla der Vorreiter. Doch mit der Zeit, als es immer mehr andere Modelle gab und die Anzahl immer weiter stieg, waren die Tesla-Preise — trotz der Förderung — für viele zu hoch. Darum haben nach und nach immer mehr Autos im Mittelpreis-Segment profitiert und dominieren jetzt den Markt.

Ich fahre selbst auch einen E-Golf und auch wenn die Reichweite vielleicht nicht so hoch ist wie die eines Teslas, reicht es für den Stadtverkehr oder für den Weg ins Büro völlig aus.“

BI: Hat sich Tesla mit der Massenproduktion des Model 3 übernommen?

Helgesen: „Tesla hat als exklusive Marke begonnen. Inzwischen ist das Unternehmen von der Nachfrage überfordert.“ Das müssen sie jetzt wieder in Ordnung bringen. Das ist aber kein Problem der gesamten Branche: Wenn jetzt andere Autohersteller immer mehr Wagen auf den Markt bringen und produzieren, dann sind die besser auf eine Massenproduktion eingestellt — das macht einen gewaltigen Unterschied. Man kann das ja bereits an den Plänen von VW, BMW, Audi oder anderen Herstellern erkennen.“


http://www.businessinsider.de/norwegens ... rt-2017-11

Und hier mal Crash-Prophet Faber:

Tesla lebe von den Konzepten seines Gründers Elon Musks, den Faber als „gewaltigen Promoter“ bezeichnet. „Tesla hat keine wichtigen Patente. Die Konkurrenz ist finanzstärker und wird dem Unternehmen den Rang ablaufen“, erwartet der Experte. Zudem sei es doch fragwürdig, warum die Tesla-Verluste größer werden, je mehr Fahrzeuge das Unternehmen verkaufe.

Faber vergleicht Musk mit Ivar Kreuger — dem schwedischen Streichholz-König aus dem 19. Jahrhunderts.„Ähnlich wie Elon Musk verstand es Kreuger damals, die Leute von seinem Konzepten zu überzeugen und sie mit Ankündigungen und Andeutungen von sich zu überzeugen. Doch am Ende ist auch sein Unternehmen kollabiert.“


http://www.businessinsider.de/crash-pro ... los-2017-5

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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon franktoast » Mi 15. Nov 2017, 17:45

Adam Smith hat geschrieben:(14 Nov 2017, 19:04)
Und hier mal Crash-Prophet Faber:

Faber hatte wie so viele seinen goldenen Moment, als 2008 die Märkte tatsächlich crashten. Ich hab da auch Vorträge 2010 von ihm gesehen und er hat glaubhaft argumentiert, dass das Schlimmste erst noch kommt. Das sagt er seit 7 Jahren. Im Endeffekt crash aus seiner Sicht so ziemlich alles bald - außer Gold.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Adam Smith
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Adam Smith » Mi 15. Nov 2017, 18:27

franktoast hat geschrieben:(15 Nov 2017, 17:45)

Faber hatte wie so viele seinen goldenen Moment, als 2008 die Märkte tatsächlich crashten. Ich hab da auch Vorträge 2010 von ihm gesehen und er hat glaubhaft argumentiert, dass das Schlimmste erst noch kommt. Das sagt er seit 7 Jahren. Im Endeffekt crash aus seiner Sicht so ziemlich alles bald - außer Gold.


Nach dem Crash haben die Staaten die Schulden der Banken übernommen. Bis auf Deutschland sind diese Schulden immer noch da oder sogar zum Teil noch höher geworden. Das Problem ist also noch nicht gelöst. Am schlimmsten von allen Ländern steht Japan da, weil dieses Land sich halt am meisten von Krugman beeinflussen lässt.

Griechenland schafft es endlich einen Primärüberschuss zu erzielen.

14.11.2017
ATHEN (Dow Jones)--Griechenland hat in den ersten zehn Monaten des Jahres die Haushaltsziele seiner Gläubiger übertroffen. Der Primärüberschuss im griechischen Haushalt erreichte im Zeitraum Januar bis Oktober 5,35 Milliarden Euro, wie die am Dienstag veröffentlichten Daten des Finanzministeriums zeigen. Das war etwas mehr als die Vorgabe im Hilfspaket in Höhe von 5,24 Milliarden Euro.


http://www.finanzen.net/nachricht/aktie ... er-5814609

Jetzt müssen nur noch für die Zinsen Schulden aufgenommen werden. Ohne Staatsverschuldung hätte Griechenland eine Schwarze Null. Oder wie Deutschland einen Überschuss. Das Problem ist also die hohe Staatsverschuldung. Das hat ja Varoufakis gut erkannt. Nur beim gesamten Rest hapert es.

Und in Bezug auf Tesla ist es keine große Kunst hier einen Crash auszumachen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 17:08

Adam Smith hat geschrieben:(14 Nov 2017, 19:04)
Hier mal die Meinung von Norwegens Umweltminister Helgesen in Bezug auf Tesla:

http://www.businessinsider.de/norwegens ... rt-2017-11

Und hier mal Crash-Prophet Faber:

http://www.businessinsider.de/crash-pro ... los-2017-5

Einmal sachlich und einmal mit Schmackes.

Interessante Links, danke. Etwas schwach finde ich aber diese Aussage "Zudem sei es doch fragwürdig, warum die Tesla-Verluste größer werden, je mehr Fahrzeuge das Unternehmen verkaufe."

Hat der Experte nicht ein paar Minuten Zeit, um mal zu schauen, wo die Ausgaben, insb. bei den Investitionen in Werkhallen, so landen? :?

Wie auch immer:

Elon Musk präsentiert einen E-Lastwagen
Tesla bringt einen Lkw und einen weiteren Sportwagen mit Elektroantrieb auf den Markt. Der Roadster soll in zwei Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-11/t ... mobilitaet

Siemens und MAN hoffen hingegen noch darauf, dass der Steuerzahler flächendeckend Oberleitungen für LKW finanziert. :|
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 18. Nov 2017, 17:14

frems hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:08)
....
Wie auch immer:

Elon Musk präsentiert einen E-Lastwagen
Tesla bringt einen Lkw und einen weiteren Sportwagen mit Elektroantrieb auf den Markt. Der Roadster soll in zwei Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-11/t ... mobilitaet

Siemens und MAN hoffen hingegen noch darauf, dass der Steuerzahler flächendeckend Oberleitungen für LKW finanziert. :|
laut spon benötigt der lkw einen 8 tonnen schweren akku. schlimmer hätte musk das konzept elektromobilität nicht ad absurdum führen können..- :|
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 17:18

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:14)

laut spon benötigt der lkw einen 8 tonnen schweren akku. schlimmer hätte musk das konzept elektromobilität nicht ad absurdum führen können..- :|

Kann sein. Wo ist das Problem? Entscheidend ist ja die Reichweite. Und aufgrund der Lenkzeiten sollte ein LKW-Fahrer eh nicht mehr Strecke schaffen dürfen. Für autonome LKW, die 24/7 im Betrieb sind, wäre das natürlich nichts. Aber davon sind wir noch einige Jahre entfernt, insb. aufgrund der Gesetzgeber.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 18. Nov 2017, 17:41

frems hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:18)

Kann sein. Wo ist das Problem? Entscheidend ist ja die Reichweite. Und aufgrund der Lenkzeiten sollte ein LKW-Fahrer eh nicht mehr Strecke schaffen dürfen. Für autonome LKW, die 24/7 im Betrieb sind, wäre das natürlich nichts. Aber davon sind wir noch einige Jahre entfernt, insb. aufgrund der Gesetzgeber.
alles utopisch. 8 tonnen akku geht von der zuladekapazität weg. 30 minuten aufladen halte ich auch für utopisch....- :|
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 18. Nov 2017, 17:42

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:14)

laut spon benötigt der lkw einen 8 tonnen schweren akku. schlimmer hätte musk das konzept elektromobilität nicht ad absurdum führen können..- :|


Die Akkus sind sowieso der Knackpunkt. Die werden die E-Mobilität ganz schnell wieder beenden. Und von der CO2-Bilanz sind die eine ziemliche Katastrophe. Ein Akku muß schon 8 Jahre durchhalten um in der Öko-Bilanz gut auszusehen. Welcher Akku hält 8 Jahre?! Mal schauen wann die Grünen aufwachen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 17:43

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:41)

alles utopisch. 8 tonnen akku geht von der zuladekapazität weg. 30 minuten aufladen halte ich auch für utopisch....- :|

Im Schnitt sind Vierzigtonner in Deutschland so mit 21-23 Tonnen beladen. 30 Minuten klingen auch recht ambitioniert, aber ein Lkw mit Fahrer steht ja aus besagten Ruhezeiten schon stundenlang jeden Tag nur herum.

Korrektur: nicht mit 21-23 Tonnen beladen, sondern Gesamtgewicht. Bei ca. 8 Tonnen Leergewicht also mit 13 bis 15 Tonnen Ladung.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 18. Nov 2017, 17:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:42)

Die Akkus sind sowieso der Knackpunkt. Die werden die E-Mobilität ganz schnell wieder beenden. Und von der CO2-Bilanz sind die eine ziemliche Katastrophe. Ein Akku muß schon 8 Jahre durchhalten um in der Öko-Bilanz gut auszusehen. Welcher Akku hält 8 Jahre?! Mal schauen wann die Grünen aufwachen.
das frag ich mich auch...- :|
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 17:54

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:52)

das frag ich mich auch...- :|

Sind weitestgehend Vorurteile, die da aufgelistet wurden. Ökobilanz besteht nicht nur aus CO2, der aufgeschnappte Wert (acht Jahre) ist Clickbaiting und die heutigen Akkus kommen nach Tausenden Ladezyklen noch auf über 90% ihrer Ursprungsleistung. Muss man nicht überbewerten, was man mal vor vielen Jahren in der BILD gelesen hat.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon jack000 » Sa 18. Nov 2017, 18:00

frems hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:08)

Interessante Links, danke. Etwas schwach finde ich aber diese Aussage "Zudem sei es doch fragwürdig, warum die Tesla-Verluste größer werden, je mehr Fahrzeuge das Unternehmen verkaufe."

Hat der Experte nicht ein paar Minuten Zeit, um mal zu schauen, wo die Ausgaben, insb. bei den Investitionen in Werkhallen, so landen? :?

Wie auch immer:

Elon Musk präsentiert einen E-Lastwagen
Tesla bringt einen Lkw und einen weiteren Sportwagen mit Elektroantrieb auf den Markt. Der Roadster soll in zwei Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen.

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Ja, aber er sammelt schon wieder Geld ein für Fahrzeuge die noch nicht mal fertig entwickelt sind. Beim Modell 3 hat man gesehen wohin das führt aber diesmal handelt es sich statt um 1.000$ um 5.000$ und 50.000$
=> Offensichtlich braucht er wieder Geld um irgendwo Löcher zu stopfen.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 18:08

jack000 hat geschrieben:(18 Nov 2017, 18:00)

Ja, aber er sammelt schon wieder Geld ein für Fahrzeuge die noch nicht mal fertig entwickelt sind. Beim Modell 3 hat man gesehen wohin das führt aber diesmal handelt es sich statt um 1.000$ um 5.000$ und 50.000$
=> Offensichtlich braucht er wieder Geld um irgendwo Löcher zu stopfen.

Er hat 20 Mrd. oder so zur Hand. Die Erwartung, man dürfe nur fertig entwickelte Fahrzeuge präsentieren, ist auch hanebüchen. So als wenn BMW, VW, Daimler etc. Pkw erst dann präsentieren, wenn schon Millionen produziert wurden und am selben Tag gekauft werden können. Das Modell 3 ist ja recht erfolgreich. Fällt Dir ein Konkurrenzprodukt ein, das schon vor dem Verkauf so nachgefragt war? Klar, man kann herumreiten, dass der Verkauf ein paar Wochen in Verzögerung kam. Blöderweise kam dann kein Zetsche oder Müller, der dann verkündet: "Seht her, Tesla kam minimal ins Schlingern, aber wir haben hier ein fertiges Produkt für Euch, das mind. genau so gut ist". Daher ist Einseitigkeit weniger zielführend.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 18. Nov 2017, 18:10

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:41)

alles utopisch. 8 tonnen akku geht von der zuladekapazität weg. 30 minuten aufladen halte ich auch für utopisch....- :|

Musk muß halt Sensationen präsentieren. Sonst platzt das Geschäftsmodell.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 18. Nov 2017, 18:14

frems hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:54)

Sind weitestgehend Vorurteile, die da aufgelistet wurden. Ökobilanz besteht nicht nur aus CO2, der aufgeschnappte Wert (acht Jahre) ist Clickbaiting und die heutigen Akkus kommen nach Tausenden Ladezyklen noch auf über 90% ihrer Ursprungsleistung. Muss man nicht überbewerten, was man mal vor vielen Jahren in der BILD gelesen hat.

Klar. Alle Probleme sind durch frems gelöst. Da bin ich aber beruhigt. Und Kobald-Abbau durch Kinder im Kongo ist ja auch nur ein böses Gerücht. Alles Probleme die in so mancher Wahrnehmungsblase nicht existieren. Für mich freilich werden die Probleme rund um die Akkus immer sichtbarer und die E-Mobilität immer fragwürdiger.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 18. Nov 2017, 18:17

frems hat geschrieben:(18 Nov 2017, 17:54)

Sind weitestgehend Vorurteile, die da aufgelistet wurden. Ökobilanz besteht nicht nur aus CO2, der aufgeschnappte Wert (acht Jahre) ist Clickbaiting und die heutigen Akkus kommen nach Tausenden Ladezyklen noch auf über 90% ihrer Ursprungsleistung. Muss man nicht überbewerten, was man mal vor vielen Jahren in der BILD gelesen hat.
ich seh die zukunft der elektromobilität bei kleinwagen und spassmobilen in ballungsräumen. nicht bei lkw oder suv. du darfst nicht vergessen, dass wir im alltag bereits erfahrungen mit akkus haben, bei mobilgeräten, e-bikes und roller und auch beim bmw i3. und die erfahrungen sind eben nicht so dolle... :p
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 18:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Nov 2017, 18:14)

Klar. Alle Probleme sind durch frems gelöst. Da bin ich aber beruhigt. Und Kobald-Abbau durch Kinder im Kongo ist ja auch nur ein böses Gerücht. Alles Probleme die in so mancher Wahrnehmungsblase nicht existieren. Für mich freilich werden die Probleme rund um die Akkus immer sichtbarer und die E-Mobilität immer fragwürdiger.

Oh, bitte noch mehr Strohmanntrugschlüsse. Ein Technikhasser verkündet ein paar leicht widerlegbare Vorurteile und jeder, der das Dogma nicht im Chor mitpredigt, sieht keinerlei Probleme. Als wenn Du daran interessiert wärst, ergebnisoffen über Problematiken sachlich mit Fakten zu diskutieren. Erstens gibt's Akkus ohne Kobalt, zum anderen heißt die Alternative Rohstoffe aus Nigeria, Saudi-Arabien, Russland, Kolumbien etc. pp. Aber da legen wir wohl so hohe Maßstäbe nicht an, oder? Kaufen wir also weiter Textilien aus Bangladesch und IT-Produkte aus China, deren Rohstoffe nicht nur aus umweltvernichtenden Fördereinrichtungen Chinas, sondern auch Afrikas und Lateinamerikas kommen.

tl;dr: ist halt immer problematisch, wenn man erst Hass entwickelt und danach schaut, ob man "Argumente" findet, um sich artikulieren zu können.
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Re: Elon Musk - Wann platzt die Blase?

Beitragvon frems » Sa 18. Nov 2017, 18:20

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(18 Nov 2017, 18:17)

ich seh die zukunft der elektromobilität bei kleinwagen und spassmobilen in ballungsräumen. nicht bei lkw oder suv. du darfst nicht vergessen, dass wir im alltag bereits erfahrungen mit akkus haben, bei mobilgeräten, e-bikes und roller und auch beim bmw i3. und die erfahrungen sind eben nicht so dolle... :p

Tja, siehste, ich halte von dieser Schwarz-Weiß-Denke nicht. Elektrofahrzeuge haben einige systemische Vor- und Nachteile gegenüber Verbrennern zum jetzigen Zeitpunkt. Die Nachteile werden aber nach und nach durch den technischen Fortschritt geringer. Aber da müssen wir eben auch sagen: ein Elektrofahrzeug ist noch immer ein Kraftfahrzeug. Und die erzeugen viele Probleme, egal welchen Antrieb sie nutzen. Aber diskutiere mal darüber mit Fundamentalisten. :|
Labskaus!

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