Sammelstrang: Quo vadis, Europa und EU?

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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Realist2014 » Mi 13. Sep 2017, 15:45

Alpha Centauri hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:42)

Nicht nur die USA,.was ist ein Nationalstaat? Ein.Zusammenschluss verschiedener Regionen in einem geographisch eingegrenzten Gebiet.

Was ist den Japan, Deutschland,Brasilien oder Angola? Eine Union von Regionen , die mal mehr mal weniger gut vereinheitlicht sind



einen derartigen "Zusammenschluß" werden wir zwei sicher nicht erleben
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 13. Sep 2017, 15:46

Alpha Centauri hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:36)

Die EU in ihrer gegenwärtigen Konstruktion wird auf lange Sicht gesehen vor die Wand fahren


Und wir Europäer stehen daneben und klatschen Beifall... oder? :(
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 13. Sep 2017, 15:48

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:45)

einen derartigen "Zusammenschluß" werden wir zwei sicher nicht erleben


Au verflixt, sind Sie denn auch schon ein so alter Mensch? :D Mehr Hoffnung und Mut; das wird schon!
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 13. Sep 2017, 15:50

Alpha Centauri hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:42)

Nicht nur die USA,.was ist ein Nationalstaat? Ein.Zusammenschluss verschiedener Regionen in einem geographisch eingegrenzten Gebiet.

Was ist den Japan, Deutschland,Brasilien oder Angola? Eine Union von Regionen , die mal mehr mal weniger gut vereinheitlicht sind


So ein klein wenig Geschichte und Schicksale haben aber wohl doch Pate gestanden, bevor richtige Staaten entstanden sind, so mit Menschenrechten, Demokratie, Verfassung, Amtssprache...
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Sep 2017, 15:53

Ja in den Grundzügen wie die USA, gleichwohl aufgrund der verschiedenen Mentalitäten, politisch wie ökonomischen Voraussetzung ( die wiederum zum Teil geographisch bedingt sind) schwieriger zu schmieden.

Aber eine gemeinsame Währung zu haben obwohl man keine einheitliche Wirtschafts bzw..Sozialpolitik Steuerpolitik hat bzw. verfolgt ( von einer gemeinsamen Außenpolitik, oder Strafverfolgung ganz zu schweigen) fuhrt zu jene finanzpolitischen Turbulenzen und Ungleichgewichten in der EU wie man sie heute bestaunen darf,
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Uffzach » Mi 13. Sep 2017, 16:03

Alpha Centauri hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:42)

.was ist ein Nationalstaat? Ein.Zusammenschluss verschiedener Regionen in einem geographisch eingegrenzten Gebiet.


So einen Unsinn liest man selten. Vielleicht erst mal Gedanken drüber machen, was eine Nation ist?
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 13. Sep 2017, 16:10

Der Begriff "Nation" wird nur von Nationalisten und Patrioten künstlich aufgebauscht, nicht erwähnenswert
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Realist2014 » Mi 13. Sep 2017, 16:11

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:48)

Au verflixt, sind Sie denn auch schon ein so alter Mensch? :D Mehr Hoffnung und Mut; das wird schon!



so weit ich weiß, bist du ja noch älter als ich...

aber die "Vereinigten Staaten von Europa" liegen wohl eher außerhalb unserer noch verbleibenden Lebensspanne...
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Uffzach » Mi 13. Sep 2017, 16:23

Alpha Centauri hat geschrieben:(13 Sep 2017, 17:10)

Der Begriff "Nation" wird nur von Nationalisten und Patrioten künstlich aufgebauscht, nicht erwähnenswert


Fehlende Bildung führt zu irrationalen politischen Ansichten
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 13. Sep 2017, 16:39

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 17:11)

so weit ich weiß, bist du ja noch älter als ich...

aber die "Vereinigten Staaten von Europa" liegen wohl eher außerhalb unserer noch verbleibenden Lebensspanne...


Ja, aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Nur nicht aufgeben; der Weg ist richtig!
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 13. Sep 2017, 17:20

Uffzach hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:41)

Da darf man ja gespannt sein, ob und was er anstoßt und ob die anderen dabei mitmachen.


Na, wenn Präsident Macron klug vorgeht, dann wird er die Bewegung "Pulse of Europe" als Teil unserer europäischen Zivilgesellschaft in seinen Anstoß einbeziehen. Dann wäre es natürlich sinnvoll, diese Privatleute mit professionellem Personal für die Organisation zu unterfüttern. Etwa so, daß die Privatleute die Diskussionen führen, die Räume und Tagungshilfsmittel aber von Personal und aus Mitteln der EU besorgt werden. Mit solcher Kärrnerarbeit verlören Privatleute recht bald die Lust an der Bürgerdiskussion... die leben schließlich von ihrer Arbeit und nicht von der Politik.

Und dann wird man sehen, ob die Europäer Lust auf Europa haben, oder welche Europäer Lust auf Europa haben. Darauf kann man aufbauen.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Realist2014 » Mi 13. Sep 2017, 17:23

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2017, 17:39)

Ja, aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Nur nicht aufgeben; der Weg ist richtig!


naja

nur wird es keinen "Zusammenschluss" in der Art geben (können) , welcher bedeuten würde, das (hohe) deutsche Niveau abzusenken...
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 13. Sep 2017, 17:52

Realist2014 hat geschrieben:(13 Sep 2017, 18:23)

naja

nur wird es keinen "Zusammenschluss" in der Art geben (können) , welcher bedeuten würde, das (hohe) deutsche Niveau abzusenken...


In Westeuropa und Skandinavien werden Sie keinerlei schmerzhafte Unterschiede zum deutschen Lebensstil finden. Die Leute setzen vielleicht andere Schwerpunkte in ihrer Lebensgestaltung. Da wäre der "Zusammenschluß" mit I, E, P, F, B, L. NL, IRL, A, D, DK, S, FIN aus dem Stand möglich, wenn die das alle so wollen. Wie das nun mit den Balten, Polen, Slowaken, Tschechen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowenien und Kroatien veranstaltet werden kann, oder mit den Griechen und Zyprioten... da bin ich auch ratlos. Vielleicht läßt sich da eine Entwicklungspartnerschaft aufbauen, in der Deutschland sich mit den Balten, Polen, Slowaken, Tschechen und Ungarn befaßt, andere "reiche Partner" mit Rumänen, Bulgaren, etwa Frankreich, Kroaten und Slowenen. Traditionell könnte Österreich sich näher mit Ungarn und Slowenien beschäftigen, Italien mit den Kroaten. So alte Gefühlsbindungen können ja nicht schaden... wenn alle Leute auf eine gute Zukunft hinarbeiten. Dabei kommt es natürlich ganz besonders auf die Gegenliebe der Leistungsempfänger an.

Unser Ziel muß doch nach wie vor der Aufbau einer europäischen Gesellschaft sein, in der niemand durch blanke Not gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen und endgültig in anderen Ländern der EU eine neue Heimat zu suchen. Wer das will, der soll das tun, weil er sich eine gute berufliche Zukunft erhofft, oder weil er gern bei nahen Verwandten wohnen möchte.

Solche Themen stelle ich mir auch als Teil des Bürgerdialogs vor, den Präsident Macron in Gang setzen will.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Wähler » So 24. Sep 2017, 12:33

Interessanter Presseclub (+ Nachgefragt als Podcast) zum Thema: Was erwarten unsere Nachbarn in Europa von Deutschland und seiner neuen Regierung?
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen ... n-100.html
Fazit:
Deutschland und Frankreich werden in Folge des Brext enger zusammenrücken.
Bei einer schwarz-gelben Regierung wird es Macron schwer haben, seine Vorstellungen einer politischen Vertiefung der Euro-Zone durchzusetzen.
Die politische Mitte in Deutschland wurden durch zwei große Koalitionen einer nach links gerückten Union und einer auf großen Konsens bedachten Sozialdemokratie definiert und bestimmt.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon unity in diversity » So 24. Sep 2017, 14:29

Wähler hat geschrieben:(24 Sep 2017, 13:33)

Interessanter Presseclub (+ Nachgefragt als Podcast) zum Thema: Was erwarten unsere Nachbarn in Europa von Deutschland und seiner neuen Regierung?
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen ... n-100.html
Fazit:
Deutschland und Frankreich werden in Folge des Brext enger zusammenrücken.
Bei einer schwarz-gelben Regierung wird es Macron schwer haben, seine Vorstellungen einer politischen Vertiefung der Euro-Zone durchzusetzen.
Die politische Mitte in Deutschland wurden durch zwei große Koalitionen einer nach links gerückten Union und einer auf großen Konsens bedachten Sozialdemokratie definiert und bestimmt.

Das ist Faktenresistenz und darauf aufbauenden Fakenews.
Ich habe recht und weil ich recht habe, habe ich recht.
Rezept Erdowahn.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Wähler » So 24. Sep 2017, 16:25

Wähler hat geschrieben:(24 Sep 2017, 13:33)
Interessanter Presseclub (+ Nachgefragt als Podcast) zum Thema: Was erwarten unsere Nachbarn in Europa von Deutschland und seiner neuen Regierung?
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen ... n-100.html
Fazit:
Deutschland und Frankreich werden in Folge des Brext enger zusammenrücken.
Bei einer schwarz-gelben Regierung wird es Macron schwer haben, seine Vorstellungen einer politischen Vertiefung der Euro-Zone durchzusetzen.
Die politische Mitte in Deutschland wurden durch zwei große Koalitionen einer nach links gerückten Union und einer auf großen Konsens bedachten Sozialdemokratie definiert und bestimmt.

unity in diversity hat geschrieben:(24 Sep 2017, 15:29)
Das ist Faktenresistenz und darauf aufbauenden Fakenews.
Ich habe recht und weil ich recht habe, habe ich recht.
Rezept Erdowahn.

Die eingeladenen Journalisten stammen übrigens aus den umgebenden Nachbarländern. Deine Antwort habe ich leider nicht verstanden. ;)
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Mi 27. Sep 2017, 06:42

Bevor Deutschland die Kasse öffnet muss noch so einiges geklärt werden. Die Schuldenmacherei auf
Deutschlands Kosten wird so nichts.
So einfach ist das nicht.
Macron wird da noch einiges an sicherungen präsentieren müssen.
Wie würden die grossen Ratingagenturen auf einen gemeinsamen Finanzhaushalt reagieren.
Vermutlich durch abstufung Deutschlands.
Das macht dann unsere Schulden teurer.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 27. Sep 2017, 09:50

Ger9374 hat geschrieben:(27 Sep 2017, 07:42)

Macron wird da noch einiges an sicherungen präsentieren müssen.

Im Vertrag von Maastricht waren auch Sicherungen (Konvergenzkriterien) eingebaut und dann doch mehrfach missachtet, der Vertrag von Dublin wurde auch nicht eingehalten. Die Politiker müssen sich nicht wundern, wenn die Menschen immer skeptischer ihnen gegenüber werden. Anstatt mit gutem Beispiel voranzugehen, werden Regeln nach Bedarf gebrochen und Gesetze bis zur Unkenntlichkeit gebeugt, auch dieses Verhalten (Quod licet Iovi, non licet bovi) hat die AfD stark gemacht. Unsere Zukunft liegt in Europa, aber vereinbarte Regeln müssen eingehalten werden, sonst ziehen die Bürger nicht mehr mit.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 27. Sep 2017, 20:39

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Sep 2017, 10:50)

Im Vertrag von Maastricht waren auch Sicherungen (Konvergenzkriterien) eingebaut und dann doch mehrfach missachtet, der Vertrag von Dublin wurde auch nicht eingehalten. Die Politiker müssen sich nicht wundern, wenn die Menschen immer skeptischer ihnen gegenüber werden. Anstatt mit gutem Beispiel voranzugehen, werden Regeln nach Bedarf gebrochen und Gesetze bis zur Unkenntlichkeit gebeugt, auch dieses Verhalten (Quod licet Iovi, non licet bovi) hat die AfD stark gemacht. Unsere Zukunft liegt in Europa, aber vereinbarte Regeln müssen eingehalten werden, sonst ziehen die Bürger nicht mehr mit.


Volle Zustimmung; ohne Regelungen funktioniert kein Gemeinwesen und auch kein Verein. Das ist ja wie bei einem gegebenen Ehrenwort... obwohl man so etwas unter anständigen Menschen gar nicht braucht. Da steht man zu seinem Wort und gut ist's.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Mi 27. Sep 2017, 23:12

Aber was ausser einem unabhängigen Finanzminister der E.U und eine unabhängige EZB kann da garantieren das der Druck aus den Staaten der E.U nicht wieder alles aufweicht.
Wer wird die Zielaufgaben dieser Institutionen festlegen, wann werden diese angepasst und aktualisiert. Zu viele Fragen die erst beantwortet werden sollten. Der E.U Bürger soll ja das Vertrauen in die Brüsseler erstmal zurück gewinnen , Wischiwaschi gab es genug.
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