Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Provokateur » Mo 12. Jun 2017, 20:59

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 21:42)

Kostenlos muss es ja nicht unbedingt sein. Methadon ok, aber nicht H. Kostenlos nur, wenn Bereitschaft zum Entzug/Aufhören besteht.


Manche haben es schon 3, 4 mal mit Methadon probiert. Das ist nicht so einfach, wie sich viele das vorstellen.

Und doch, es sollte kostenlos sein. Keiner der Erkrankten sollte sich mehr die Frage stellen müssen, wie er an den nächsten Schuss kommt.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Misterfritz » Mo 12. Jun 2017, 20:59

Ein Terraner hat geschrieben:(12 Jun 2017, 17:18)

:thumbup: Das nenne ich mal eine intelligente und soziale Einstellung, Markt austrocknen und sauberes Zeug an die Suchtkranken, am besten noch in Verbindung mit einer Therapie.
Eben, vor Allem sauberes Zeug- und dem kriminellen Millieu die Grundlage entziehen.
Aber der Staat lernt nicht, auch wenn die bisher erfolgte Strategie NULL Erfolg gebracht hat.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Ein Terraner » Mo 12. Jun 2017, 21:04

Misterfritz hat geschrieben:(12 Jun 2017, 21:59)

Eben, vor Allem sauberes Zeug- und dem kriminellen Millieu die Grundlage entziehen.
Aber der Staat lernt nicht, auch wenn die bisher erfolgte Strategie NULL Erfolg gebracht hat.

NULL Erfolg ist gut, es hat es viel mehr an allen Ecken und Enden nur verschlimmert. Alleine der Kampf gegen die Kartelle, den Amerika führt.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon jack000 » Mo 12. Jun 2017, 21:05

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 21:45)

Das ist keine Lösung/Erfindung von Provokatuer. Fixerstüblis wurden in der Schweiz schon vor Jahrzehnten eingerichtet.
http://www.swissinfo.ch/ger/20-jahre-fi ... en/5445760


Man kann über die Schweizer sagen was man will. In einigen Bereichen sind sie aber wesentlich weiter als wir.

Fixerstuben gibt es auch schon in Deutschland seit Ewigkeiten. Das ist ein Teil der Problemlösung aber nicht die Problemlösung an sich!
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 21:28

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 21:59)
Das ist nicht so einfach, wie sich viele das vorstellen.

Das ist klar. Es gibt erstaunlicherweise aber auch Junkies, die klar kommen und sogar arbeiten oder eine Ausbildung durchziehen. Ist aber wohl eher die Seltenheit.
Und doch, es sollte kostenlos sein. Keiner der Erkrankten sollte sich mehr die Frage stellen müssen, wie er an den nächsten Schuss kommt.
Ok, ist nachvollziehbar. Du willst damit vermutlich die Beschaffungskriminalität eindämmen.
Es könnten ja moderate Preise sein.
Grund:
Es ist schwer vermittelbar, dass Junkies ihre Sucht auf Staatskosten bekommen, Alkis - ebenfalls kranke! - aber nicht. Auch Kiffer - wo zumindest die körperl. Abhängigkeit entfällt - müssen ihren Stoff auch selbst bezahlen.

@jack000

Das wusste ich nicht, dass es das auch in DE gibt. Aber eher als vereinzelte Projektmodelle?
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Provokateur » Mo 12. Jun 2017, 21:32

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:28)
Es könnten ja moderate Preise sein.
Grund:
Es ist schwer vermittelbar, dass Junkies ihre Sucht auf Staatskosten bekommen, Alkis - ebenfalls kranke! - aber nicht. Auch Kiffer - wo zumindest die körperl. Abhängigkeit entfällt - müssen ihren Stoff auch selbst bezahlen.


Der Unterschied ist, dass Morphinisten mit ihrer Dosis ausgezeichnet "funktionieren", ohne aber nicht, weil der Suchtdruck die Gedanken vernebelt. Alkis funktionieren mit und ohne Dosis nicht, die brauchen eine Komplettentgiftung, um wieder halbwegs in Spur zu laufen. Und Beschaffungskriminalität bei schweren Kiffern kenne ich so nicht. Das dürfte eher eine psychische Abhängigkeit sein - breit sein zu wollen, nicht aber zu müssen. Also in etwa so wie Glücksspielautomatensucht.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon jack000 » Mo 12. Jun 2017, 21:36

That's me hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:28)Das wusste ich nicht, dass es das auch in DE gibt. Aber eher als vereinzelte Projektmodelle?

Ok, ich wusste nicht das du Schweizerin bist ... Aber in der Tat sind es wohl einzelne Projektmodelle, allerdings auch keine Ausnahme ...
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Boracay » Mo 12. Jun 2017, 22:06



Dann bring mal ein Beispiel wo in de Realität bei Kleinmengen die Todesstrafe verhängt wurde?




Keine Todesstrafe bei einem "Eigenbedarf" von 700g!!. Sollte deine Behauptung von Todesstrafe bei Konsum ja eigentlich widerlegen....
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Boracay » Mo 12. Jun 2017, 22:08

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 20:12)
Frag doch mal in Colorado, wo auf der Straße noch Gras gedealt wird.


Cannabis ist mittlerweile in der Hälfte der US Bundesstaaten legal, mit keinen positiven Folgen. Du kannst teilweise nicht mal mehr einen Burger bestellen ohne dass dich jemand verpeilt anguckt und nicht reagiert.....
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Cat with a whip » Mo 12. Jun 2017, 22:11

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2017, 16:42)

Rauchen in der Öffentlichkeit untersagen? Ach wie schön ist deine Zwangstaatvorstellung.


Rauchen und Alkoholkonsum natürlich auch auf dem von Cafes oder Gaststättengenutzen öffentlichen Trottoir in Innenstätten und auch in frei von der Strassen einsehbaren Biergärten untersagen. Das würde ja den Konsum offenbaren. Die müsste man dann alle hinter Mauern vor dem Blick der Spiesser verstecken.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Ein Terraner » Mo 12. Jun 2017, 22:11

Boracay hat geschrieben:(12 Jun 2017, 23:06)

Dann bring mal ein Beispiel wo in de Realität bei Kleinmengen die Todesstrafe verhängt wurde?

Keine Todesstrafe bei einem "Eigenbedarf" von 700g!!. Sollte deine Behauptung von Todesstrafe bei Konsum ja eigentlich widerlegen....


Und was sollen Kleinmengen sein ? Du hast die Zahlen ab wann der Kopf rollt, wenn du das für Gerechtfertigt hältst ist das dein Problem.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 22:18

jack000 hat geschrieben:Ok, ich wusste nicht das du Schweizerin bist ... Aber in der Tat sind es wohl einzelne Projektmodelle, allerdings auch keine Ausnahme ...

Schweizerin bin ich nicht, aber ich weiß dennoch nicht alles, was es in DE gibt. Die Regel wie in der Schweiz ist es aber nicht, sonst wäre es seltsam, dass ich das nicht mitbekommen habe.
Wenn es einzelne Projekte sind, sind das doch Ausnahmen und nicht die Regel.
Jedenfalls wäre es sicher dringend ausbaufähig.

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:32)
Der Unterschied ist, dass Morphinisten mit ihrer Dosis ausgezeichnet "funktionieren", ohne aber nicht, weil der Suchtdruck die Gedanken vernebelt.

Dennoch finde ich die kostenlose Abgabe kritisch. Wenn sie sauberen Stoff günstig bekommen können, ist das ausreichend. Auf dem Kiez ist er teuer. IdR bekommt ja jeder Sozialleistungen. Wer raucht muss das davon auch finanzieren. Daher erachte ich es als zumutbar und auch finanziell zu schultern, wenn sie angemessene Preise zahlen.
Aber ok, was sollen wir uns streiten. In diesem Punkt unterscheiden sich halt unsere Ansichten. Im Grundansatz sind wir uns ja einig.
Alkis funktionieren mit und ohne Dosis nicht, die brauchen eine Komplettentgiftung, um wieder halbwegs in Spur zu laufen.

Alkis funktionieren - kommt auf die Ausprägung an - lange wunderbar. Gehen arbeiten, mucken nicht auf. Aus meiner Sicht mit ein Grund, warum Haschisch noch nicht erlaubt ist. Kiffer ticken da ganz anders. Sind idR antriebsgehemmt, klassisches "mir doch egal", kritischer und tendieren eher zum Aufmucken.

Und Beschaffungskriminalität bei schweren Kiffern kenne ich so nicht.
Lol, gibt es auch nicht, es ging um die Vermittelbarkeit und Begründung, warum Junkies ihre Drogen auf Steuerkosten bekommen sollen. Die Kiffer führte ich nur an, weil dies auch eine illegale Droge ist, im Gegensatz zu Alk und Nikotin.

Das dürfte eher eine psychische Abhängigkeit sein - breit sein zu wollen, nicht aber zu müssen. Also in etwa so wie Glücksspielautomatensucht.
Ich könnte mir vorstellen, dass Glücksspiel schwieriger in den Griff zu bekommen ist, als kiffen.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Jun 2017, 07:13

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 22:32)

Der Unterschied ist, dass Morphinisten mit ihrer Dosis ausgezeichnet "funktionieren", ohne aber nicht, weil der Suchtdruck die Gedanken vernebelt. Alkis funktionieren mit und ohne Dosis nicht, die brauchen eine Komplettentgiftung, um wieder halbwegs in Spur zu laufen. Und Beschaffungskriminalität bei schweren Kiffern kenne ich so nicht. Das dürfte eher eine psychische Abhängigkeit sein - breit sein zu wollen, nicht aber zu müssen. Also in etwa so wie Glücksspielautomatensucht.


Körperlicher Entzug ist bei Cannabis auch da, nur halt nicht in den Schmerzen und Gefahren wie beim Alk oder bei Opiaten.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Provokateur » Di 13. Jun 2017, 07:16

Alexyessin hat geschrieben:(13 Jun 2017, 08:13)

Körperlicher Entzug ist bei Cannabis auch da, nur halt nicht in den Schmerzen und Gefahren wie beim Alk oder bei Opiaten.


Ist das wirklich so? In allen Dokus, die ich bis jetzt zum Thema gesehen habe, berichten die Patienten eher davon, breit sein zu wollen anstatt das Gefühl zu haben, "zu müssen".
Trotz einer gesteigerten Desensibilisierung sind die Cannabinoidrezeptoren ja noch da und "bereit" zum Aufnehmen des THC.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Alexyessin » Di 13. Jun 2017, 07:30

Provokateur hat geschrieben:(13 Jun 2017, 08:16)

Ist das wirklich so? In allen Dokus, die ich bis jetzt zum Thema gesehen habe, berichten die Patienten eher davon, breit sein zu wollen anstatt das Gefühl zu haben, "zu müssen".
Trotz einer gesteigerten Desensibilisierung sind die Cannabinoidrezeptoren ja noch da und "bereit" zum Aufnehmen des THC.


Schwitzen und Unruhe sind so die Klassiker, aber wirklich bei denen, die Dauerkonsumenten sind. Einen Kifferkater gibt es nicht.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mi 14. Jun 2017, 22:09

Alexyessin hat geschrieben:(13 Jun 2017, 08:30)
Schwitzen und Unruhe sind so die Klassiker, aber wirklich bei denen, die Dauerkonsumenten sind.
Einschlafprobleme sind bekannt, der Rest müsste seltene Ausnahmen sein.
Ok, zumindest das Gras das man heute bekommt sind andere Züchtungen als früher. Viel stärkere Wirkung.
Das was früher supi flashigesThai-Gras war ist heute anscheinend normale Qualität.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Agba2001 » Fr 14. Jul 2017, 15:27

Ich als bekennender Marijuanaendkonsument habe durch die Kriminaliserung von Erwerb und Besitz innerhalb der deutschen Drogenpolitik und der durch Beschaffungskriminalität angrenzenden Drogen-Szene auch die ein oder andere Lektion für das Leben gelernt. Das, was Cannabis in Relation zu Alkohol und Nikotin tatsächlich "gefährlich" macht, ist die Beschaffungskriminalität an sich. Wer für sich allein zuhause auf der heimischen Couch einen Kiffen möchte, wird sich wohl oder übel etwas rauchbares organisieren müssen. Dadurch macht sich potenzieller Konsument durch Erwerb und Besitz gesetzlich angreifbar
---> Beschaffungskriminalität.
Wurde dieser Problemschritt seelisch und moralisch verarbeitet und der Schuldfaktor mit den Gewissensbissen angemessen abgeglichen, folgen die nächsten Schritte zum nächsten Menschen, der etwas hat oder was organisieren kann. Anstiftung zur Mittäterschaft
---> Beschaffungskriminalität.
Ist das Auto zur nächsten Quelle das bevorzugte Mittel zur Personenbeförderung und der aktive THC Spiegel im Blut hoch oder der "letzte Rest" wird auf der Wegstrecke hinter dem Steuer verqualmt, gibt es Probleme mit der StVO.
---> Beschaffungskriminalität
Das wären potentielle Probleme, die der eigentliche Erwerb oder Versuch, Marijuana zu erwerben vom Seiten des Gesetzgebebers mit sich bringen. Innerhalb der Szene, wo der Gesetzgeber nur noch wenig Einfluss haben wird, weil 2 Parteien, die einen Handel abschließen, der provoziert oder unprovoziert eine der beiden Seiten unbefriedigt läss und beide Parteien keine Deckung mehr durch den Gesetzgeber und legislative und executive Gewalt erhalten, weil beide Parteien dank Beschaffungskriminalitätsdelikt keine Konfrontation mit diesen öffentlichen Organen riskieren möchten, wird Folge meist Streit und viel zu oft unbefriedigende Lösung des Konflikts das Faustrecht oder schlimmer Waffengewalt mit Körperverletzung.
---> Beschaffungskriminalität
Qualitative Reinheit des Stoffes sind auch dank Begriffen wie Gier und Habsucht eine fragliche Angelegenheit, denn "der ehrliche Pusher wird von Bullen umzingelt (weil Pusher erwischt wurde oder Konsumgut qualitativ hochwertig genug für diesen elitären Kundenstamm...;) ), während beim klugen Punsher stehts die Kasse klingelt..."
Verunreinigung mit Fremdstoffen fällt in den Themenbereich Körperliche Unversehrtheit und durch drohende Körperverletzung auch in den Themenbereich
---> Beschaffungskriminalität
Dementsprechend sind Diebstahl, Lug und Trug und Streit um Eigentum schwehrwiegende Konsequenzen der Kriminalisierung von Cannabis.
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Agba2001 » Fr 14. Jul 2017, 15:30

Ich als bekennender Marijuanaendkonsument habe durch die Kriminalisierung von Erwerb und Besitz innerhalb der deutschen Drogenpolitik und der durch Beschaffungskriminalität angrenzenden Drogen-Szene auch die ein oder andere Lektion für das Leben gelernt. Das, was Cannabis in Relation zu Alkohol und Nikotin tatsächlich "gefährlich" macht, ist die Beschaffungskriminalität an sich. Wer für sich allein zuhause auf der heimischen Couch einen Kiffen möchte, wird sich wohl oder übel etwas rauchbares organisieren müssen. Dadurch macht sich potenzieller Konsument durch Erwerb und Besitz gesetzlich angreifbar
---> Beschaffungskriminalität.
Wurde dieser Problemschritt seelisch und moralisch verarbeitet und der Schuldfaktor mit den Gewissensbissen angemessen abgeglichen, folgen die nächsten Schritte zum nächsten Menschen, der etwas hat oder was organisieren kann. Anstiftung zur Mittäterschaft
---> Beschaffungskriminalität.
Ist das Auto zur nächsten Quelle das bevorzugte Mittel zur Personenbeförderung und der aktive THC Spiegel im Blut hoch oder der "letzte Rest" wird auf der Wegstrecke hinter dem Steuer verqualmt, gibt es Probleme mit der StVO.
---> Beschaffungskriminalität
Das wären potentielle Probleme, die der eigentliche Erwerb oder Versuch, Marijuana zu erwerben vom Seiten des Gesetzgebebers mit sich bringen. Innerhalb der Szene, wo der Gesetzgeber nur noch wenig Einfluss haben wird, weil 2 Parteien, die einen Handel abschließen, der provoziert oder unprovoziert eine der beiden Seiten unbefriedigt läss und beide Parteien keine Deckung mehr durch den Gesetzgeber und legislative und executive Gewalt erhalten, weil beide Parteien dank Beschaffungskriminalitätsdelikt keine Konfrontation mit diesen öffentlichen Organen riskieren möchten, wird Folge meist Streit und viel zu oft unbefriedigende Lösung des Konflikts das Faustrecht oder schlimmer Waffengewalt mit Körperverletzung.
---> Beschaffungskriminalität
Qualitative Reinheit des Stoffes sind auch dank Begriffen wie Gier und Habsucht eine fragliche Angelegenheit, denn "der ehrliche Pusher wird von Bullen umzingelt (weil Pusher erwischt wurde oder Konsumgut qualitativ hochwertig genug für diesen elitären Kundenstamm...;) ), während beim klugen Punsher stehts die Kasse klingelt..."
Verunreinigung mit Fremdstoffen fällt in den Themenbereich Körperliche Unversehrtheit und durch drohende Körperverletzung auch in den Themenbereich
---> Beschaffungskriminalität
Dementsprechend sind Diebstahl, Lug und Trug und Streit um Eigentum schwehrwiegende Konsequenzen der Kriminalisierung von Cannabis.
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon zollagent » Fr 14. Jul 2017, 18:03

Agba2001 hat geschrieben:(14 Jul 2017, 16:30)

Ich als bekennender Marijuanaendkonsument habe durch die Kriminalisierung von Erwerb und Besitz innerhalb der deutschen Drogenpolitik und der durch Beschaffungskriminalität angrenzenden Drogen-Szene auch die ein oder andere Lektion für das Leben gelernt. Das, was Cannabis in Relation zu Alkohol und Nikotin tatsächlich "gefährlich" macht, ist die Beschaffungskriminalität an sich. Wer für sich allein zuhause auf der heimischen Couch einen Kiffen möchte, wird sich wohl oder übel etwas rauchbares organisieren müssen. Dadurch macht sich potenzieller Konsument durch Erwerb und Besitz gesetzlich angreifbar
---> Beschaffungskriminalität.
Wurde dieser Problemschritt seelisch und moralisch verarbeitet und der Schuldfaktor mit den Gewissensbissen angemessen abgeglichen, folgen die nächsten Schritte zum nächsten Menschen, der etwas hat oder was organisieren kann. Anstiftung zur Mittäterschaft
---> Beschaffungskriminalität.
Ist das Auto zur nächsten Quelle das bevorzugte Mittel zur Personenbeförderung und der aktive THC Spiegel im Blut hoch oder der "letzte Rest" wird auf der Wegstrecke hinter dem Steuer verqualmt, gibt es Probleme mit der StVO.
---> Beschaffungskriminalität
Das wären potentielle Probleme, die der eigentliche Erwerb oder Versuch, Marijuana zu erwerben vom Seiten des Gesetzgebebers mit sich bringen. Innerhalb der Szene, wo der Gesetzgeber nur noch wenig Einfluss haben wird, weil 2 Parteien, die einen Handel abschließen, der provoziert oder unprovoziert eine der beiden Seiten unbefriedigt läss und beide Parteien keine Deckung mehr durch den Gesetzgeber und legislative und executive Gewalt erhalten, weil beide Parteien dank Beschaffungskriminalitätsdelikt keine Konfrontation mit diesen öffentlichen Organen riskieren möchten, wird Folge meist Streit und viel zu oft unbefriedigende Lösung des Konflikts das Faustrecht oder schlimmer Waffengewalt mit Körperverletzung.
---> Beschaffungskriminalität
Qualitative Reinheit des Stoffes sind auch dank Begriffen wie Gier und Habsucht eine fragliche Angelegenheit, denn "der ehrliche Pusher wird von Bullen umzingelt (weil Pusher erwischt wurde oder Konsumgut qualitativ hochwertig genug für diesen elitären Kundenstamm...;) ), während beim klugen Punsher stehts die Kasse klingelt..."
Verunreinigung mit Fremdstoffen fällt in den Themenbereich Körperliche Unversehrtheit und durch drohende Körperverletzung auch in den Themenbereich
---> Beschaffungskriminalität
Dementsprechend sind Diebstahl, Lug und Trug und Streit um Eigentum schwehrwiegende Konsequenzen der Kriminalisierung von Cannabis.

Du kannst es auch einfach lassen. Dann entsteht keine der von dir genannten negativen Folgen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Ein Terraner » Fr 14. Jul 2017, 18:11

zollagent hat geschrieben:(14 Jul 2017, 19:03)

Du kannst es auch einfach lassen. Dann entsteht keine der von dir genannten negativen Folgen.


Stimmt, einfach mit der Ungerechtigkeit leben, das löst noch jedes Problem. :thumbup:
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