Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Raskolnikof
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 17. Apr 2017, 21:29

PD, wir sprechen hier von Autos mit Dieselantrieb, nicht von Kreuzfahrtschiffen und auch nicht um Abgase die LKWs produzieren. Es dürfte allen klar sein, dass wir bei LKWs und Schiffen noch eine Weile auf alternative Antriebe warten müssen. Beim PKW aber müssen wir das nicht. Aber so bist du eben. Wenn du keine Fakten außer alternativen Fakten hast lenkst du ab.
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Zunder
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Zunder » Mo 17. Apr 2017, 22:17

Man sollte einfach auf Diesel verzichten und ein Auto fahren, das eigens für den Stadtverkehr entwickelt wurde: den Smart Fortwo.
Blöderweise ist das der Spitzenreiter beim Partikelausstoß. Macht aber nix, Hauptsache kein Diesel.

Das Schlusslicht beim Partikelausstoß bildet der smart fortwo. Hier handelt es sich zwar um keinen Direkteinspritzer, das unkonventionelle Fahrzeugkonzept mit Heckmotor birgt allerdings andere Nachteile. Die schlechtere Kühlung im Heck mag ein Grund sein, rechtfertigt den extremen Anstieg des Feinstaubausstoßes beim smart jedoch nicht – er liegt mehr als doppelt so hoch wie bei den bisher schlechtesten Benzin-Direkteinspritzern. Das ist für ein Stadtauto untragbar.
[...]
Besonders grotesk: Für Benziner ohne Direkteinspritzung gibt es aktuell keinen Grenzwert – der enorme Partikelausstoß des smart wird von der Gesetzgebung also schlicht ignoriert.

https://www.adac.de/infotestrat/tests/e ... geId=31832

Die Grafik:
https://www.adac.de/_mmm/jpg/EcoTest_20 ... 288650.jpg

Ergebnisse bei NOx:
https://www.adac.de/_mmm/jpg/EcoTest_20 ... 288652.jpg

Daß Diesel automatisch größere Stinker sein sollen als Benziner, läßt sich anhand der Fakten jedenfalls nicht belegen. Das Problem sind nicht die Grenzwerte, sondern deren Einhaltung. Es gibt Diesel, die deutlich besser abschneiden als viele Benziner. Offensichtlich müssen sich manche erstmal bekreuzigen, bevor sie das Wort "Diesel" benutzen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 18. Apr 2017, 17:33

Raskolnikof hat geschrieben:(17 Apr 2017, 22:29)

PD, wir sprechen hier von Autos mit Dieselantrieb, nicht von Kreuzfahrtschiffen und auch nicht um Abgase die LKWs produzieren. Es dürfte allen klar sein, dass wir bei LKWs und Schiffen noch eine Weile auf alternative Antriebe warten müssen. Beim PKW aber müssen wir das nicht. Aber so bist du eben. Wenn du keine Fakten außer alternativen Fakten hast lenkst du ab.

Fakten erkennst du nicht an ,ist klar so bist du nun mal . Bei Dieselfahrzeugen handelt es sich allein in Deutschland um ca 20 Mill. Fahrzeuge .
Die meinst du kann man in wenigen Monaten ersetzen ? Wenn solltest du dich an die Autobauer wenden ,auch wenn du es bestreitest die bauen
weiterhin PKW mit Dieselmotoren . Wir sprechen von Abgasen . Und du gehörst zu denen die Diesel PKW´s allein dafür verantwortlich machen .
Fakt bleibt der geringste Anteil der Stickoxide wird durch PKW´s produziert .Kreuzfahrer muss man nicht abschaffen nur Fakt bleibt die produzieren während ihres Aufenthaltes im Hafen mehr Abgase als zig Tausende Autos . Nochmals für dich. Es geht um ungerechtfertigte Fahrverbote für technisch hochentwickelte
Autos, die sich Menschen für viel Geld angeschafft haben .Der Staat hat diese Anschaffung gefördert .
Der Anteil der Dieselbetriebenen Fahrzeuge geht zurück ,das hat niemand bestritten .Deshalb erübrigt sich ein Verbot von selbst weil damit lediglich eine Verlagerung des Verkehrs staatfindet . Wohlgemerkt es handelt sich nicht um Einkaufsmeilen ,die sind eh autofrei ,sondern um Durchgangsstraßen die riesige
Umwege verursachen um die Ziele zu erreichen . Es geht darum ,dass man mit dem Auto in die Nähe der City kommen können, sonst bluten diese aus.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 18. Apr 2017, 19:14

Pd, für deine antiquierten Einsichten und die Art, wie du daran festhälst und sie ohne jeden Beleg verteidigst, auch wenn dir noch so viele Menschen etwas anderes sagen habe ich nur noch ein Wort: Altersstarrsinn.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 19. Apr 2017, 17:13

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Apr 2017, 20:14)

Pd, für deine antiquierten Einsichten und die Art, wie du daran festhälst und sie ohne jeden Beleg verteidigst, auch wenn dir noch so viele Menschen etwas anderes sagen habe ich nur noch ein Wort: Altersstarrsinn.

Wie viele Menschen denn .Deine paar Forenfreunde ? Keine Belege ,nur weil du die nicht anerkennst .?Heute im Wirtschaftsteil zu lesen :
VW in China mit 30 neuen Modellen am Start . Wichtigster Absatzmarkt für den Konzern bleibt China . Der Tiguan als E Auto ?
An anderer Stelle Neue Mercedes S Klasse spart Sprit . Die neue S Klasse startet mit einer neuen Generation von Benzin und Dieselfahrzeugen .
Vorgestellt werden diese Modelle in bei der Ende April in Shanghai stattfindenden Motorshow. Du willst nun anderen erzählen das in China ab 2020
keine Diesel oder Benziner mehr zugelassen werden ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 21. Apr 2017, 10:47

Der Tod des Diesels ist nicht aufzuhalten. Jetzt setzt die Deutsche Post auf Strom, nicht nur versuchsweise sondern endgültig. Die gesamte Fahrzeugflotte für den örtlichen Zustellbereich von Brief- und Paketpost wird derzeit auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb umgestellt. Dazu wird die Produktion von für 2017 geplanten 10.000 auf 20.000 Stück erhöht. Bis zum Jahr 2050 will die DP alle logistikbezogenen Emissionen netto auf null reduzieren. Das ist erstaunlich, zumal es sich bei den Fahrzeugen bis zu einer Laderaumgröße von 20 m³ handelt (derzeit). Diese Fahrzeuge (LKW) sollen ab 2018 vom Band laufen:

http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemi ... n_aus.html

Wer da sagt, dass der PKW mit Elektroantrieb derzeit noch keine Alternative ist gehört wahrlich ins Museum.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 21. Apr 2017, 12:45

Weil die Messwerte in den Innenstädten zu hoch sind, warnt NRW-Umweltminister Remmel vor einem Diesel-Verbot. Die Autohersteller sollen handeln.
https://www.wr.de/politik/diesel-besitz ... 98481.html

Autos mit Dieselmotor gelten als Klimaschützer. Doch interne Messungen der Behörden belegen längst, dass das nicht stimmt.
http://www.taz.de/!5399315/

Aber der Dino wird wohl weiterhin annehmen, jeder verbrannte Liter Diesel sei ein Beitrag für gesunde Städte und ein intaktes Klima. Da haben die Marketingabteilungen ganze Arbeit geleistet.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 13:29

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Apr 2017, 11:47)

Der Tod des Diesels ist nicht aufzuhalten. Jetzt setzt die Deutsche Post auf Strom, nicht nur versuchsweise sondern endgültig. Die gesamte Fahrzeugflotte für den örtlichen Zustellbereich von Brief- und Paketpost wird derzeit auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb umgestellt. Dazu wird die Produktion von für 2017 geplanten 10.000 auf 20.000 Stück erhöht. Bis zum Jahr 2050 will die DP alle logistikbezogenen Emissionen netto auf null reduzieren. Das ist erstaunlich, zumal es sich bei den Fahrzeugen bis zu einer Laderaumgröße von 20 m³ handelt (derzeit). Diese Fahrzeuge (LKW) sollen ab 2018 vom Band laufen:

http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemi ... n_aus.html

Wer da sagt, dass der PKW mit Elektroantrieb derzeit noch keine Alternative ist gehört wahrlich ins Museum.

Schon ein rollenden Toaster bestellt oder nur wieder selbst darstellerisches Gekeife von dir ?
Es geht um jetzt .Es geht um Fahrverbote technisch hoch entwickelter Autos . Nicht darum dass bis 2050 einige E Autos mehr als heute fahren .
Wenn denn die E Autos so toll sind warum werden denn die meisten Autos mit Verbrennungsmotoren hergestellt .?
Ganz einfach weil E Autos nicht ausgereift sind ,die Ladezeiten viel zu lang sind ,die Reichweiten zu kurz die Autos zu teuer sind.
Wer heute ein E Auto zum überhöhten Preis kauft darf sich als Versuchskaninchen ja zur Verfügung stellen .
Die überwiegende Mehrheit der Autofahrer ist dazu nicht bereit sonst würden man keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr herstellen .
Fakt ist die Zahl der neu zugelassenen E Autos ist rotz so gering das trotz hoher Zuschüsse nur wenige Menschen bereit sind sich als Versuchskaninchen zur
Verfügung zu stellen . Ganz davon abgesehen dass die Stromversorgung nicht ausreichen wird .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 21. Apr 2017, 14:27

Für dich und von der Dieselpolitik eingenebelte bzw. gehingewaschenen Schlafmützen sollte der Spritpreis auf 5 Euro/Liter angehoben werden.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Alana4 » Fr 21. Apr 2017, 14:48

Zunder hat geschrieben:(17 Apr 2017, 23:17)

Man sollte einfach auf Diesel verzichten und ein Auto fahren, das eigens für den Stadtverkehr entwickelt wurde: den Smart Fortwo.

Ich überlege gerade, wie ich da meine 6-köpfige Familie reinpacke, nebst Großeinkauf (durchaus 2-3x pro Woche), ggf.Kinderwagen usw. Lustige Vorstellung.

Gut.....Kinderwagen brauchen wir nicht mehr.....dafür sind die "lieben Kleinen" aber gewachsen. Son kleener Stadtnuckel ist quasi DAS am besten geeignete Auto für Leute wie uns! :D
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 14:59

Alana4 hat geschrieben:(21 Apr 2017, 15:48)

Ich überlege gerade, wie ich da meine 6-köpfige Familie reinpacke, nebst Großeinkauf (durchaus 2-3x pro Woche), ggf.Kinderwagen usw. Lustige Vorstellung.

Gut.....Kinderwagen brauchen wir nicht mehr.....dafür sind die "lieben Kleinen" aber gewachsen. Son kleener Stadtnuckel ist quasi DAS am besten geeignete Auto für Leute wie uns! :D

ja das denke ich auch . . Du sollst nach Aussagen dieser rollenden Toaster Fanatiker dein Auto 10 km vorher abstellen und dann mit Gepäck Kind und Kegeln
mit ÖPNV in die Shopping ,Gastro Meilen fahren . Nun tu nicht so ist doch zumutbar oder ?
Ich denke du würdest dann doch lieber ein EKZ vorziehen wo du kosten und problemlos parken kannst .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 16:02

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Apr 2017, 15:27)

Für dich und von der Dieselpolitik eingenebelte bzw. gehingewaschenen Schlafmützen sollte der Spritpreis auf 5 Euro/Liter angehoben werden.

Tangiert mich nicht .im Moment ist Diesel 20- 25 Cent billiger weil der Staat Diesel Autos fördert um damit die CO2 Werte zu mindern .
Dieses Ziel ist auch erreicht worden .Deswegen sind ja viele Institutionen auch der Meinung Dieselfahrzeuge sei momentan noch unverzichtbar .Deshalb
begünstigt man Dieselkraftstoff .Ich habe darauf keinen Einfluss . Du auch nicht auch wenn du vorgibst Klüger zu sein als alle anderen die
den Diesel aus gutem Grund begünstigt haben .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 21. Apr 2017, 16:04

Die deutsche Durchschnittsfamilie besteht nun einmal aus knapp 3,5 Personen. Die können in fast allen PKWs transportiert werden. Eine sechsköpfige Familie hat es auch bei der Auswahl eines PKWs mit Verbrennungsmotor sehr schwer. Wenn es kein Bus sein soll kommt da nur ein Van mit zusätzlicher dritter Sitzbank in Frage. Da sprecht ihr jetzt von einer Ausnahmesituation. Aber auch dafür wird es bereits im nächsten Jahr verschiedene Modelle geben. Vielleicht gibts die ja sogar bereits. Aber egal, die Großfamilie ist die Ausnahmesituation. die hat es immer schwerer, auch in anderen Lebenssituationen. Ein grundsätzliches Argument gegen E-Mobilität ist das aber keinesfalls.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 21. Apr 2017, 16:13

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:02)
Tangiert mich nicht .im Moment ist Diesel 20- 25 Cent billiger weil der Staat Diesel Autos fördert um damit die CO2 Werte zu mindern .

Sag mal, du bist ja noch ungebildeter als ich dachte. Der Diesel war schon zu meiner Kindheit billiger als Benzin, aber ganz bestimmt nicht, "weil der Staat Diesel Autos fördert um damit die CO2 Werte zu mindern" (deine Worte).
Vielleicht liest du dir mal den folgenden Artikel mit deinem Restverstand aufmerksam durch.

http://www.dw.com/de/warum-diesel-billi ... a-18746993

Und bevor du deinen Phantasien wieder freien Lauf lässt nehme doch einfach mal Stellung zu dem Artikel! Ist das zuviel verlangt?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 16:35

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:13)

Sag mal, du bist ja noch ungebildeter als ich dachte. Der Diesel war schon zu meiner Kindheit billiger als Benzin, aber ganz bestimmt nicht, "weil der Staat Diesel Autos fördert um damit die CO2 Werte zu mindern" (deine Worte).
Vielleicht liest du dir mal den folgenden Artikel mit deinem Restverstand aufmerksam durch.

http://www.dw.com/de/warum-diesel-billi ... a-18746993

Und bevor du deinen Phantasien wieder freien Lauf lässt nehme doch einfach mal Stellung zu dem Artikel! Ist das zuviel verlangt?

Dein Artikel . Fakt ist der Staat begünstigt Dieseltreibstoff weil Dieselfahrzeuge weniger CO2 ausstoßen . Man hat Umrüstungen von Dieselfahrzeugen
gefördert .Ziel die Klimaziele zu erreichen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 21. Apr 2017, 17:17

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:13)

Sag mal, du bist ja noch ungebildeter als ich dachte. Der Diesel war schon zu meiner Kindheit billiger als Benzin, aber ganz bestimmt nicht, "weil der Staat Diesel Autos fördert um damit die CO2 Werte zu mindern" (deine Worte).
Vielleicht liest du dir mal den folgenden Artikel mit deinem Restverstand aufmerksam durch.

http://www.dw.com/de/warum-diesel-billi ... a-18746993

Und bevor du deinen Phantasien wieder freien Lauf lässt nehme doch einfach mal Stellung zu dem Artikel! Ist das zuviel verlangt?

Diesel ist billiger ,der Staat will das so .Lediglich eine Bestätigung .Nichts anderes habe ich geschrieben . Alles was in den Bericht steht hast du angezweifelt nicht ich .Erstmals wurde mehr Diesel als Benzin verkauft . Aber sorry alle Dieselfahrer sind ja für dich doof. Immer mehr SUV werden verkauft .Nichts davon zu lesen ,dass alle diese Autos mit E Motor ausgestattet sind . Fakt ist der Staat hat weder die Produktion von Dieselfahrzeugen untersagt ,im Gegenteil
er hat Dieselfahrzeuge , die umgerüstet wurden mit über 500,-€ bezuschusst. kannst du bestreiten ist aber so . Lese du deinen eingestellten Link selbst durch da steht alles schwarz auf weiß . Es ist halt so dass Diesel weniger Kohlenstoff absondern . Mindert man den Ausstoß von Stickoxide in dem man mehr Benziner
auf die Straße schickt erhöhen sich die Co2 werte. Fakt ist Dieselfahrer sind Vielfahrer .Würden diese Vielfahrer auf Benziner umsteigen würde die Einhaltung
der Klimaziele gefährdet . Nochmals Kreiselmeier .Es geht nicht darum das man andere Technologien anwendet es geht um Fahrverbote von Autos
die Menschen im guten Glauben gekauft haben . Alle waren sich einig das durch weniger Verbrauch die Abgaswerte sinken . Durch die Zulassung immer
schadstoffärmere Autos erledigt sich das Abgas Problem von selbst. Man hat 70 Jahre damit gelebt nun kommt es auf einige Jahre mehr nicht mehr an .
Fahrverbote bewirken nichts außer riesige Umwege und aussterbende Geschäfte in den Innenstädte . Wenn man in HH das Parkhaus hinter Karstadt abreißt
kommt da niemand mehr hin . Die Mönkebergstraße bis auf Lieferverkehr wäre tot wenn die Parkhäuser nicht wären . Die Messehallen in den Städten wie Köln ,Düsseldorf ,HH Hannover usw. verkümmern wenn man dort keine Parkplätze mehr zur Verfügung stellt . Nun kann einer zwitschern die Messehallen
liegen nicht n den Umweltzonen ,aber um dort hinzukommen muss man diese Zonen durchfahren. Gilt auch für viele Fußball Arenen .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 21. Apr 2017, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Alana4 » Fr 21. Apr 2017, 17:35

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:04)

Die deutsche Durchschnittsfamilie besteht.......


praktisch nur noch aus "Single mit Hund" (oder wahlweise Katze) !!
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 21. Apr 2017, 17:39

Richtig. Und deshalb benötigt nur eine homöopatisch kleine Bevölkerungsgruppe einen Bus für die Familie.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 21. Apr 2017, 17:41

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Apr 2017, 17:35)[/url]
Fakt ist der Staat begünstigt Dieseltreibstoff weil Dieselfahrzeuge weniger CO2 ausstoßen . Man hat Umrüstungen von Dieselfahrzeugen
gefördert .Ziel die Klimaziele zu erreichen.

Du bestimmst also was Fakt ist? Du machst dich lächerlich. Dieselkraftstoff war schon in den 1950er Jahren steuerbegünstigt. Du willst doch wohl nicht behaupten, dass das vor 60 Jahren bereits wegen einem angeblich geringen CO2-Ausstoß erfolgte? Wie ich also feststelle hast du den Artikel nicht gelesen bzw. nicht verstanden.
Das der Staat die Umrüstung von Dieselfahrzeuge förderte (zuletzt mit 260 Euro) geschah, um den Ausstoß von Feststoff- und Rußpartikeln zu verringern, die insbesondere bei alten Dieselfahrzeugen extrem hoch sind. Bei den geförderten Umrüstungen von Dieselfahrzeugen handelt es sich also um die Nachrüstung von Rußpartikelfilter und nicht um CO2-Filter! Derartige Filter gibt es nicht! Bei den geförderten Nachrüstmaßnahmen handelte es sich in der Regel um einen Oxidationskatalysator der zusammen mit dem nachgeschaltetem Filter eben den Ausstoß von Rußpartikeln senkt. Mit der Vergünstigung des Diesels gegenüber Benzin hat das überhaupt nichts zu tun!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 21. Apr 2017, 17:46

Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2011 hat geschrieben:Wie viele Familien mit drei und mehr Kindern gibt es?
In Deutschland leben aktuell rund 861.000 Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern. Damit zählt etwa jede neunte Familie mit minderjährigen Kindern (11%) zu den Mehrkindfamilien.

Überwiegend haben diese Familien drei minderjährige Kinder (689.000 Familien).

In zwei Prozent aller Familien mit minderjährigen Kindern leben vier minderjährige Kinder
(127.000 Familien), in einem Prozent sogar fünf oder mehr (45.000 Familien)


Aus der selben Quelle - aus einem Tortendiagramm übernommen :

Abbildung 2-1: Anteil und Zahl der Familien nach Zahl der minderjährigen Kinder, 2011, in Prozent :
1 Kind = 4.306.000 entspricht 53%
2 Kinder = 2.613.000 entspricht 36% [= 6.919.000 Familien]

3 Kinder = 689.000 entspricht 8%
4 Kinder = 127.000 entspricht 2%
5 + X Kinder = 45.000 entspricht 1% [= 861.000 Familien]
Wie schon User Raskolnikof ausführte, Familien, mit mehr als 2 Kindern sind mit ~11% gegenüber den Familien mit einem bzw. zwei Kindern (~89 % aller Familien) sicher und je nach Einkommen, von einer Reihe ganz anderen "Alltagsproblemen" geplagt.

Im Jahre 2011 gab es lt Statista 8.070.000 aller Ehepaare mit (Kind bzw. Kindern) 9.566.000 Ehepaare hatten keine Kinder.
Im Jahre 2015 gab es lt Statista 7.719.000 aller Ehepaare mit (Kind bzw. Kindern) 9.792.000 Ehepaare hatten keine Kinder.

Selbe Quelle : Anzahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren in Deutschland nach Kinderanzahl im Jahr 2015

1 Kind = 3.408.000
2 Kinder = 3.389.000
3 + X Kinder = 1.234.000

Ob die Zahlen für 2011 bzw. 2015 voll vergleichbar sind, sei dahingestellt. Was absolut klar wird, die Mehrheit der potentiellen Autokäufer benötigt max. 5 sitzige Kraftfahrzeuge. Angaben zu Singles fehlen und deren "Bedürfnisse" was PKW-Sitzplätze angeht, dürfte diese Mehrheit noch vergrößern.

Unterm Strich kommt für die Bedürfnisse von Familien mit mehr als 5 Sitzplätzen (~2% = 6, ~1% = 6+) eine sehr geringer Skaleneffekt zum Tragen. Angesichts der noch allgemein geringen Nachfrage an E-Fahrzeugen, besteht wenig Hoffnung für diesen Kundenkreis.

Was das leidige Thema "Anforderungsprofil Individual-Mobilität angeht, habe ich eine aussagekräftige Balkengrafik einer Studie der TU Kaiserslautern gefunden. Diese tatsächliche Aufsplittung der täglichen Fahrstrecken - grob - 98% der Alltagswege liegen unter 100 km/d, 87% davon liegen unter 25 km/d - bei Durchschnittlich 3,4 Wege pro Tag !

Fein zergliedert verteilen sich die Fahrten :

1% fährt dabei weniger als 400m
2% fährt 400 ... 600m
6,9% = 0,6 ... 1 km
12,4% = 1 ... unter 2 km
23,9% = 2 ... unter 5 km
19,9% = 5 ... unter 10 km
21,2% = 10 ... unter 25 km
10,7% = 25 ... unter 100 km
nur 1,7% fährt 100 km oder mehr
HIER die Grafik zum Beitrag

Ungefähr 87 % aller täglichen Fahrten "überwinden" Strecken bis max. 25 km. ~11% benötigen ihren PKW für 25 ... unter 100 km. Nur knappe 2% fahren täglich 100 und mehr km. Betrachte ich die Fahrzeuge in meinem näheren Umfeld und mich selbst, stehen einige Fahrzeuge oft tagelang ungenutzt herum. Von meiner Kiste weiß ich das mit Sicherheit. Wenn ich denn mal fahre, 5 km in die "Kerngemeinde" - 10 km zum nächsten großen Supermarkt, 15 km zum bevorzugten Baumarkt und >35 km, zur nächsten größeren Stadt (und zurück versteht sich)..... :p

Bin also, was die Länge der Strecken angeht, geradezu ein Vielfahrer.... :thumbup:

Ach so Diesel ist billiger, weil "Vater Staat" :
Quelle hat geschrieben:Der Gesetzgeber begründet den Steuervorteil für Dieselkraftstoff mit dem europäischen Güterverkehr. Lastkraftwagen, aber auch Lokomotiven von Güterzügen, brauchen Diesel. "Der Güterverkehr steht im europäischen Wettbewerb, und andere Länder haben eine ähnliche Steuerdifferenzierung", sagt ADAC-Mann Albrecht.

Um auszugleichen, dass normale Autofahrer von einem Steuervorteil profitieren, der eigentlich nur für den Güterverkehr erfunden wurde, ist die Steuer auf einzelne Kraftfahrzeuge (Kfz-Steuer) für Dieselautos höher als für Benziner. :? Hinzu kommt, dass Dieselautos produktionsbedingt teurer sind, oft um einige tausend Euro. :(

Die Statistiken der neu zugelassenen Fahrzeuge zeigt allerdings, dass Diesel-PKW zunehmend populär werden. Im Jahr 1999 war jeder fünfte neu zugelassene PKW ein Diesel (22 Prozent), im vergangenen Jahr fast jeder zweite (47 Prozent).

Finanziell ist das wenig sinnvoll, da die Zahl der gefahrenen Kilometer pro Wagen in Deutschland rückläufig ist. Die Gründe sind eher psychologischer Natur, vermutet Jürgen Albrecht vom ADAC: "Die Kraftstoffpreise sind über viele Jahre hinweg immer gestiegen, die fallenden Preise in letzter Zeit sind eine Ausnahme. Das hat den Fokus stark auf den Verbrauch und auf das Tanken gelenkt." Weil Dieselautos pro Kilometer zudem weniger verbrauchen, erscheinen sie vielen Käufern als besonders attraktiv, so Albrecht. "Man tankt weniger, und der einzelne Liter kostet auch weniger." :?

Ermahnung aus Brüssel :eek:

Unter Umweltaspekten ist Diesel allerdings problematisch. So hat die EU-Kommission im Juni ein Verfahren eingeleitet, weil Deutschland die EU-Richtlinie 2008/50/EG über saubere Luft nicht umfassend umgesetzt hat. Insbesondere die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) werden deutlich überschritten. Die EU-Kommission schreibt, "dass der Verkehr, insbesondere Diesel-Kraftfahrtzeuge und Diesel-PKW, die Hauptquellen der NO2-Verschmutzung in Deutschland sind".
Der letzte Satz dürfte bei PD wieder die Herzkranzgefäße besonders stark belasten und den Schaum auf die Lippe treiben - mal sehen was der dazu meint.... :p
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)

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