Was spricht für "Jamaika"?

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frems
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon frems » Mi 18. Jan 2017, 11:05

Brainiac hat geschrieben:(18 Jan 2017, 10:15)

So, mit Özdemir an der Spitze sind die Chancen für Jamaika jedenfalls gestiegen.

Meinst Du? Özdemir ist einer der wenigen deutschen Politiker, die regelmäßig und lautstark Kritik an Erdogan üben. Sowas hört man in der CDU gar nicht gerne.
Labskaus!

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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Mi 18. Jan 2017, 11:12

Brainiac hat geschrieben:(18 Jan 2017, 10:15)

So, mit Özdemir an der Spitze sind die Chancen für Jamaika jedenfalls gestiegen.


sehe ich auch so und fuer die SPD brechen recht unruhige Zeiten an und die muessen fuerchten auf die Oppositionsbank nach September verdammt zu werden.
R2G wird wohl jetzt keine grosse Rolle mehr spielen und die SPD hat nur die Chance unter Merkel weiter zu dienen, wenn sie was umsetzen will.
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Brainiac
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon Brainiac » Mi 18. Jan 2017, 11:43

frems hat geschrieben:(18 Jan 2017, 11:05)

Meinst Du? Özdemir ist einer der wenigen deutschen Politiker, die regelmäßig und lautstark Kritik an Erdogan üben. Sowas hört man in der CDU gar nicht gerne.

Das könnten sie dann ja weiterhin ihm überlassen, sozusagen als Mr. Bad Guy-Ressort.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 18. Jan 2017, 12:16

CaptainJack hat geschrieben:(16 Jan 2017, 13:21)

Wer ist Höcke? Der würde ja nicht mal ein Bundestagsmandat übernehmen!
Lass also deine vergleiche mit kleinsten Lichtern! Gääääähn

Die Scham über Höcke besteht zurecht.
Lindner wird fraglos alles übernehmen, wozu ihn der Wähler mandatiert. Ohne Scham natürlich, weshalb hier jeder Vergleich vor allem doch die Unterschiede betont.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Mi 18. Jan 2017, 14:45

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Jan 2017, 12:16)

Die Scham über Höcke besteht zurecht.
Lindner wird fraglos alles übernehmen, wozu ihn der Wähler mandatiert. Ohne Scham natürlich, weshalb hier jeder Vergleich vor allem doch die Unterschiede betont.

Ja, sie besteht zurecht .... aber er ist anscheinend inzwischen völlig unbedeutend! Irgendeinen Deppen hat jede Partei.
Immerhin steht anscheinend jetzt schon fest, dass er kein BuTa-Abgeordneter wird. Wenn man den Berichten glauben darf, ist der bald nur noch Randnotiz ... wenn überhaupt!
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Mi 18. Jan 2017, 15:04

CaptainJack hat geschrieben:(18 Jan 2017, 14:45)

Ja, sie besteht zurecht .... aber er ist anscheinend inzwischen völlig unbedeutend! Irgendeinen Deppen hat jede Partei.
Immerhin steht anscheinend jetzt schon fest, dass er kein BuTa-Abgeordneter wird. Wenn man den Berichten glauben darf, ist der bald nur noch Randnotiz ... wenn überhaupt!


fuer Jamaika kommt die AfD nicht in Frage - lese gerade dass Vize-Gauland sagt, dass Hoecke die Meinung der AfD wiedergibt, ein kluger Mann ist und eine grosse Liebe zum Vaterland hat - unersetzlich fuer die AfD :D
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon jorikke » Mi 18. Jan 2017, 17:08

frems hat geschrieben:(18 Jan 2017, 11:05)

Meinst Du? Özdemir ist einer der wenigen deutschen Politiker, die regelmäßig und lautstark Kritik an Erdogan üben. Sowas hört man in der CDU gar nicht gerne.


Das glaube ich nun gar nicht.
Die CDU als Regierungspartei muss außenpolitisch bestimmte Rücksichten nehmen.
Die werden froh sein, wenn jemand Wahrheiten ausspricht, die sie sich verkneifen müssen.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Mi 18. Jan 2017, 17:29

JJazzGold hat geschrieben:(10 Jan 2017, 13:35)


Sollte das Wahlergebnis Aussicht auf Gespräche zu Jamaika stattfinden, dann werden die Grünen ihre Forderung nach Vermögenssteuer versenken müssen, oder diese für eine Legislaturperiode einfrieren. Was geschieht, wird voraussagbarer, wenn die Urwahl gelaufen ist. Dann kann man auch besser abschätzen, ob Jamaika überhaupt eine Chance hat, je nach männlichem Sieger. [/color]


diese Minivermoegenssteuer ab ein paar Millionen Euro hat schon heute bei der PK keine Rolle gespielt - man will mit Kretschmann an 'herausgehobener Stelle' den Wahlkampf bestreiten, sieht keinen natuerlichen Koalitionspartner mehr, will aber mit aller Macht an die Regierung 'ohne uns darf eine Regierungsbildung nicht moeglich sein' und jetzt setzt man auf Oekologie als Jahrhundertthema und Integration in die freie Gesellschaft und ist Patriot fuer das Grundgesetz.

ich warte jetzt aber auf den ersten 'Heckenschuetzen' aus der eigenen Partei, der wieder den Waehler mit netten Neuigkeiten aus der Verbots- oder Steuererhoehungskartei beglueckt.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 19. Jan 2017, 00:37

CaptainJack hat geschrieben:(18 Jan 2017, 14:45)

Ja, sie besteht zurecht .... aber er ist anscheinend inzwischen völlig unbedeutend! Irgendeinen Deppen hat jede Partei.
Immerhin steht anscheinend jetzt schon fest, dass er kein BuTa-Abgeordneter wird. Wenn man den Berichten glauben darf, ist der bald nur noch Randnotiz ... wenn überhaupt!

Höcke will anscheinend Ministerpräsident von Thüringen werden und der neue Bundesvorstand der AfD stützt diese Person doch, während die Lucke-Leute noch das Amtsenthebungsverfahren anstrebten.
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