Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

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Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Ja
52
73%
Nein
19
27%
 
Abstimmungen insgesamt: 71
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Michi
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Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Michi » Do 12. Jan 2017, 18:05

http://www.heute.de/grosse-mehrheit-der-deutschen-ist-fuer-die-ehe-von-homosexuellen-46298434.html
Es ist ein eindeutiges Ergebnis: 83 Prozent der Deutschen sind dafür, dass Lesben und Schwule heiraten können - so viele wie noch nie. ... Laut der am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie spricht sich auch eine klare Mehrheit von 75 Prozent dafür aus, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen.


Wird langsam Zeit, dass die Politik da mal nachzieht. Die gesellschaftliche Einstellung ist längst viel weiter als die Gesetze.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 18:10

Was spricht auch dagegen? Was zwei Erwachsene miteinander machen, sollte deren Sache sein, und wenn der Staat sich erlaubt, sich in die Angelegenheiten der einen Gruppe einzumischen, dann sollte er das auch bei der anderen tun. Außerdem gibt es keine wissenschaftliche Studie, die eine Schädlichkeit von gleichgeschlechtlichen Eltern auch nur andeutet.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Boraiel
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Do 12. Jan 2017, 18:16

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:10)

Was spricht auch dagegen? Was zwei Erwachsene miteinander machen, sollte deren Sache sein, und wenn der Staat sich erlaubt, sich in die Angelegenheiten der einen Gruppe einzumischen, dann sollte er das auch bei der anderen tun. Außerdem gibt es keine wissenschaftliche Studie, die eine Schädlichkeit von gleichgeschlechtlichen Eltern auch nur andeutet.

Dagegen spricht, dass der Begriff "Ehe" damit deutlich um- und auch abgewertet wird. Mit der herkömmlichen Ehe ist mit einem Bild einer strahlenden Zukunft für das menschliche Leben verknüpft, ganz im Gegenteil dazu steht die sog. Homo-Ehe, bei der nur der Tod lauert.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Billie Holiday » Do 12. Jan 2017, 18:23

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:16)

Dagegen spricht, dass der Begriff "Ehe" damit deutlich um- und auch abgewertet wird. Mit der herkömmlichen Ehe ist mit einem Bild einer strahlenden Zukunft für das menschliche Leben verknüpft, ganz im Gegenteil dazu steht die sog. Homo-Ehe, bei der nur der Tod lauert.


Mal abgesehen davon, dass ich das Thema leidenschaftslos sehe...aber was ist mit kinderlosen Ehen zwischen Mann und Frau? Wo ist da die strahlende Zukunft im Gegensatz zur Homoehe? :?:

Und der Tod lauert auf uns alle.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 18:39

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:16)
Dagegen spricht, dass der Begriff "Ehe" damit deutlich um- und auch abgewertet wird.


Extra ecclesiam nulla salus? Ganz davon ab, dass meiner Meinung die Leute meinetwegen auch ein Plüschtier heiraten sollen, wenn es sie glücklich macht...was schadet es dir? Deine Ehe, solltest du je eine haben, wird dadurch nicht wertloser oder wertvoller, wenn auch Männer und Frauen untereinander heiraten können.

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:16)
Mit der herkömmlichen Ehe ist mit einem Bild einer strahlenden Zukunft für das menschliche Leben verknüpft, ganz im Gegenteil dazu steht die sog. Homo-Ehe, bei der nur der Tod lauert.


Was sagst du zu unehelichen Kindern?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Do 12. Jan 2017, 18:51

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:39)

Extra ecclesiam nulla salus? Ganz davon ab, dass meiner Meinung die Leute meinetwegen auch ein Plüschtier heiraten sollen, wenn es sie glücklich macht...was schadet es dir? Deine Ehe, solltest du je eine haben, wird dadurch nicht wertloser oder wertvoller, wenn auch Männer und Frauen untereinander heiraten können.



Was sagst du zu unehelichen Kindern?

Es geht mir allein um den Begriff "Ehe". Dieser wird nun mal um und auch abgewertet, wenn auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten können. Ich habe nichts dagegen, wenn diese staatlich anerkannte "Lebenspartnerschaften" eingehen können, die mit den gleichen Rechten und Pflichten wie die Ehe staatlicherseits ausgestattet sind.
In Sinne des gegenseitigen Verständnis sollte wir nicht damit anfangen, Begriffe mit anderen Inhalt zu füllen.

Uneheliche Kinder sind mir genauso willkommen, deren Weg wird aber erfahrungsgemäß steiniger sein als der von ehelichen, deswegen rate ich interessierten Paaren möglichst zuerst die Ehe vor Gott zu schließen.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 18:56

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:51)
Uneheliche Kinder sind mir genauso willkommen, deren Weg wird aber erfahrungsgemäß steiniger sein als der von ehelichen, deswegen rate ich interessierten Paaren möglichst zuerst die Ehe vor Gott zu schließen.


Mal nur für die Übersicht: Wie lang war deine längste Beziehung (zu einer Frau) bisher?

Ich brauche diese Tatsache, um meine weitere Diskussionsstrategie mit dir zu eruieren.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Michi » Do 12. Jan 2017, 19:00

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:16)

Mit der herkömmlichen Ehe ist mit einem Bild einer strahlenden Zukunft für das menschliche Leben verknüpft, ganz im Gegenteil dazu steht die sog. Homo-Ehe, bei der nur der Tod lauert.

Aus welcher Kirchenzeitung ist der Spruch denn? ;)
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Do 12. Jan 2017, 19:10

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:56)

Mal nur für die Übersicht: Wie lang war deine längste Beziehung (zu einer Frau) bisher?

Ich brauche diese Tatsache, um meine weitere Diskussionsstrategie mit dir zu eruieren.

Ich könnte dich darüber informieren, dass die ungefähr zwei Jahre sind, aber was würde das dir bei diesen Thema helfen?
Die Diskussionstragie ist doch daran ausgerichtet, möglichst die Wahrheit zu finden. Und in diesem Fall ob es richtig ist, dass gleichgeschlechtliche Paare Ehen eingehen können?
Ich sehe nicht, wie persönliche Informationen zu meinen Leben dir und uns da weiterhelfen sollen.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 19:21

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:10)

Ich könnte dich darüber informieren, dass die ungefähr zwei Jahre sind, aber was würde das dir bei diesen Thema helfen?
Die Diskussionstragie ist doch daran ausgerichtet, möglichst die Wahrheit zu finden. Und in diesem Fall ob es richtig ist, dass gleichgeschlechtliche Paare Ehen eingehen können?
Ich sehe nicht, wie persönliche Informationen zu meinen Leben dir und uns da weiterhelfen sollen.


Es geht mir um folgenden Punkt: Um zu wissen, ob man dauerhaft mit einer Person zusammen sein kann, sollte die Beziehung schon um die drei Jahre dauern, wie Wissenschaftler festgestellt haben. ( Eine der vielen Quellen (klick).) Du warst also noch nie an dem Punkt, an dem sich die Frage einer Eheschließung gestellt hat.

Wir wissen heute, dass die Hirnströme von Homo- und Heterosexuellen ähnlich sind, was den Komplex "Liebe" im allgemeinen angeht. Der Unterschied liegt in dem Geschlecht des geliebten Menschen. Es fühlen und handeln also sowohl Homo- und Heterosexuelle gleich.

Wenn aber zwei gleich fühlen und gleich handeln, warum sollte daraus nicht das gleiche Recht erwachsen, wenn es keinem dritten schadet?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Do 12. Jan 2017, 19:25

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:21)

Es geht mir um folgenden Punkt: Um zu wissen, ob man dauerhaft mit einer Person zusammen sein kann, sollte die Beziehung schon um die drei Jahre dauern, wie Wissenschaftler festgestellt haben. ( Eine der vielen Quellen (klick).) Du warst also noch nie an dem Punkt, an dem sich die Frage einer Eheschließung gestellt hat.

Wir wissen heute, dass die Hirnströme von Homo- und Heterosexuellen ähnlich sind, was den Komplex "Liebe" im allgemeinen angeht. Der Unterschied liegt in dem Geschlecht des geliebten Menschen. Es fühlen und handeln also sowohl Homo- und Heterosexuelle gleich.

Wenn aber zwei gleich fühlen und gleich handeln, warum sollte daraus nicht das gleiche Recht erwachsen, wenn es keinem dritten schadet?

Die Rechten und Pflichten können ja auch gleich, nehmen wir doch nur einen anderen Begriff dafür, der eben den Umstand kennzeichnet, dass gleichgeschlechtliche Paare keine eigenen Kindern bekommen können, dass dort von sich heraus menschliches Leben eben keine Zukunft hat.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ammianus » Do 12. Jan 2017, 19:27

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:51)

Es geht mir allein um den Begriff "Ehe". Dieser wird nun mal um und auch abgewertet, wenn auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten können. Ich habe nichts dagegen, wenn diese staatlich anerkannte "Lebenspartnerschaften" eingehen können, die mit den gleichen Rechten und Pflichten wie die Ehe staatlicherseits ausgestattet sind.
In Sinne des gegenseitigen Verständnis sollte wir nicht damit anfangen, Begriffe mit anderen Inhalt zu füllen.

Uneheliche Kinder sind mir genauso willkommen, deren Weg wird aber erfahrungsgemäß steiniger sein als der von ehelichen, deswegen rate ich interessierten Paaren möglichst zuerst die Ehe vor Gott zu schließen.


Was bitte an meinem Lebensweg steiniger sein soll, bleibt mir ein großes Rätsel.

Und grundsätzlich sind die hohen Prozentzahlen etwas, was mir ein gutes Gefühl gibt. Es kann so schlimm nicht sein in diesem Land. Wobei allerdings bei solchen Umfragen manche Menschen davor zurückschrecken ihre Ablehnung von Homosexualität offen zu äußern.

Ehe ist für mich das gemeinsame Versprechen vor der Gesellschaft, füreinander einzustehen. Da ist es egal, welches Geschlecht, welche Religion Hautfarbe, Nasenlänge oder Augenform.

Und mit Tot hat das so und so nichts zu tun. Lesbische Paare haben schon immer für Kinder gesorgt. Frauen fällt das bekanntlich nicht schwer. Und natürlich sollten auch Schwule Kinder adoptieren dürfen. Schwul wird man nicht durch das Vorbild – und selbst wenn, geht die Welt spätestens dann nicht unter, wenn alle aufhören, darin ein Problem oder gar etwas Bekämpfenswertes zu sehen.

(Ich bin Hetero, schwuler Sex stößt mich ab, lesbischer Sex macht mich nicht besonders an.)
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Do 12. Jan 2017, 19:28

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:51)

Es geht mir allein um den Begriff "Ehe". Dieser wird nun mal um und auch abgewertet, wenn auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten können.


Ich finde der Begriff Mensch wird durch Leute wie dich abgewertet.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 19:41

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:25)

Die Rechten und Pflichten können ja auch gleich, nehmen wir doch nur einen anderen Begriff dafür, der eben den Umstand kennzeichnet, dass gleichgeschlechtliche Paare keine eigenen Kindern bekommen können, dass dort von sich heraus menschliches Leben eben keine Zukunft hat.


Gleichgeschlechtliche Partnerschaften stabilisieren Gesellschaften. Wenn keine Kämpfe um die knappe Ressource Frau (oder auch Mann) stattfinden müssen, stehen mehr kampffähige Individuen für die Aufwendungen gegen andere Populationen zur Verfügung. Gerne genutztes Beispiel:
Die heilige Schar Thebens, die sogar Sparta schlug.

So gesehen befördert die Akzeptanz und Gleichberechtigung Homosexueller sogar die Fitness einer Gesellschaft. Diese Paare können auch die Pflege von Kindern übernehmen, deren leibliche Eltern verstorben oder pflegeunfähig sind.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Billie Holiday » Do 12. Jan 2017, 19:48

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:41)

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften stabilisieren Gesellschaften. Wenn keine Kämpfe um die knappe Ressource Frau (oder auch Mann) stattfinden müssen, stehen mehr kampffähige Individuen für die Aufwendungen gegen andere Populationen zur Verfügung. Gerne genutztes Beispiel:
Die heilige Schar Thebens, die sogar Sparta schlug.

So gesehen befördert die Akzeptanz und Gleichberechtigung Homosexueller sogar die Fitness einer Gesellschaft. Diese Paare können auch die Pflege von Kindern übernehmen, deren leibliche Eltern verstorben oder pflegeunfähig sind.


Homos sind stinknormale Menschen und keine Heiligen. Meine Freunde haben z. B. überhaupt keinen Bock auf Kinderadoption, wollen bloß wegen des gemeinsamen Hauses heiraten und um sich später mal gegenseitig zu beerben.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 19:54

Billie Holiday hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:48)

Homos sind stinknormale Menschen und keine Heiligen. Meine Freunde haben z. B. überhaupt keinen Bock auf Kinderadoption, wollen bloß wegen des gemeinsamen Hauses heiraten und um sich später mal gegenseitig zu beerben.


Sag ich ja auch nicht. Ich sage nur, dass Populationen, in denen Homosexualität akzeptiert ist, einen Selektionsvorteil haben.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » Do 12. Jan 2017, 20:08

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:51)

Es geht mir allein um den Begriff "Ehe". Dieser wird nun mal um und auch abgewertet, wenn auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten können.

Was ist denn so besonders an dem Begriff EHE?
Ehe - die Abkürzung für "errare humanum est" = "irren ist menschlich".
Was ist denn so Besonderes, Wertvolles daran, wenn ein Mann und eine Frau heiraten und gegenseitig füreinander einstehen, was ist daran anders wenn Gleiches zwei Männer oder zwei Frauen füreinander tun wollen.
Was ist an einer Ehe zwischen Mann und Frau höherwertig, als an einer Lebenspartnerschaft zwischen Mann und Frau?
Um Kinder zu haben und die gemeinsam aufzuziehen, bedarf es keines amtlichen Dokuments!

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:51) Ich habe nichts dagegen, wenn diese staatlich anerkannte "Lebenspartnerschaften" eingehen können, die mit den gleichen Rechten und Pflichten wie die Ehe staatlicherseits ausgestattet sind.
In Sinne des gegenseitigen Verständnis sollte wir nicht damit anfangen, Begriffe mit anderen Inhalt zu füllen.

1. haben anerkannte Lebenspartnerschaften keine gleichen Rechte

2. hast du bisher nicht begründet, was an einer Ehe so besonders sein soll, zumal ausschließlich die staatliche Eheschließung (Standesamt) gültig ist.

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:51)Uneheliche Kinder sind mir genauso willkommen, deren Weg wird aber erfahrungsgemäß steiniger sein als der von ehelichen, deswegen rate ich interessierten Paaren möglichst zuerst die Ehe vor Gott zu schließen.

Achnee - und warum ist der Weg unehelicher Kinder steiniger?
Der ist steiniger, weil Typen wie du, sie immer noch stigmatisieren!
Die "Ehe vor Gott"?
Wo lebst du eigentlich?
In Deutschland sind inzwischen ca. 25% aller Bürger Atheisten. Die schließen keine "Ehe vor Gott", die heiraten auf dem Standesamt und nirgends sonst und nur die auf einem Standesamt geschlossene Ehe - nur dieses amtliche Dokument wird staatlich anerkannt.
Wenn man dich so liest, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass eine (ausschließlich) standesamtlich geschlossene Ehen (die von Atheisten), in deinen Augen keine "richtige" Ehe ist, dass Atheisten auch den "Begriff Ehe" abwerten.
Aber sonst gehts dir noch gut. :mad:
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » Do 12. Jan 2017, 20:14

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:54)

Sag ich ja auch nicht. Ich sage nur, dass Populationen, in denen Homosexualität akzeptiert ist, einen Selektionsvorteil haben.

Und damit triffst du den Nagel auf den Kopf.
Sogar im Tierreich gibt es Homosexualität und solche homosexuellen Paare nehmen sich verlassener/ausgestoßener Jungtiere an und sichern damit das Überleben der gesamten Population. Mir ist nicht ersichtlich, warum Menschen da eine Ausnahme machen sollten.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Do 12. Jan 2017, 20:44

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:41)

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften stabilisieren Gesellschaften. Wenn keine Kämpfe um die knappe Ressource Frau (oder auch Mann) stattfinden müssen, stehen mehr kampffähige Individuen für die Aufwendungen gegen andere Populationen zur Verfügung. Gerne genutztes Beispiel:
Die heilige Schar Thebens, die sogar Sparta schlug.

So gesehen befördert die Akzeptanz und Gleichberechtigung Homosexueller sogar die Fitness einer Gesellschaft. Diese Paare können auch die Pflege von Kindern übernehmen, deren leibliche Eltern verstorben oder pflegeunfähig sind.

Können wir uns nicht wunderbar darauf einigen, dass gleichgeschlechtliche Paare "eingetragene Partnerschaften" oder vor mir aus auch "Lebenspartnerschaften" eingehen können, die mit den selben Rechten und Pflichten staatlicherseits einhergehen wie die Ehe zwischen Mann und Frau staatlicherseits?
Ich sehe da gar kein Problem. :)
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Provokateur » Do 12. Jan 2017, 20:46

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 20:44)

Können wir uns nicht wunderbar darauf einigen, dass gleichgeschlechtliche Paare "eingetragene Partnerschaften" oder vor mir aus auch "Lebenspartnerschaften" eingehen können, die mit den selben Rechten und Pflichten staatlicherseits einhergehen wie die Ehe zwischen Mann und Frau staatlicherseits?
Ich sehe da gar kein Problem. :)


Und ich sehe kein Problem damit, wenn das Ding "Ehe" heißt.

Es ist ja egal, was du davon hältst. So sind ja sowohl ein Fiat Panda als auch ein Bugatty Veyron beide ein Auto. Auch wenn du den einen lieber vor der Haustüre stehen hättest als den anderen.
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