Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 11. Apr 2018, 08:51

Unité 1 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 09:36)

Hm, mal kurz überlegen. 20000 Ermordete im Jahr 2017 - sieht wie eine biologische Lösung des "Unwesens" aus. Bevor da irgendjemand irgendwas mit Drogen macht, bringt man die Leute halt lieber um. Zum Schutz der Bevölkerung, natürlich.

Es sollen diejenigen weg die anderen das Leben schwer machen:

Dagegen spricht nichts!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mi 11. Apr 2018, 08:58

jack000 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 09:50)

Deswegen wollte ich wissen was deine Frage eigentlich ist. Die Reisewarnung hat ein breites Spektrum von Erdbeben bis Terrorismus.


Wie wäre es mit der Kriminalstatistik? Korruptionsindex?
Ich scheiß dich zu mit den Zahlen.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mi 11. Apr 2018, 09:00

Alexyessin hat geschrieben:(11 Apr 2018, 09:49)

Die Reiswarnung ist die aktuelle. Und ob diese Aktionen des Herrn Duerte wirklich was bringen mag alleine schon der geografischen Gegebenheiten im Inselreich anzuzweifeln sein.


Meine Vermutung: In den Ballungsgebieten bringt das schon etwas in Richtung "öffentliche Ordnung". Der andere Kampf gegen die moslemischen Aufständischen dürfte sehr lange dauern... und leider zum Gegenteil beitragen. Seien wir froh, daß uns solche wirklich existenzbedrohenden Verhältnisse erspart bleiben.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Unité 1 » Mi 11. Apr 2018, 09:01

H2O hat geschrieben:(11 Apr 2018, 09:47)

Ich wollte hier nicht moralisieren; da habe ich mit meiner Frage nämlich gar keinen guten Stand im Zeitgeist. Aber meine Frage halte ich dennoch für berechtigt. Das Spukschloß im Spessart: "Hauptsache ist der Effekt".

Wie gesagt, Duterte lässt massenmorden und zwar jene, die mit Drogen in Verbindung stehen. Ja, das betrifft auch Konsumenten. Das sieht in der Drogenkriminalitätsstatistik sicherlich famos aus. Langfristig ändert sich durch solche massiven Verbrechen in Sachen Drogenkonsum nichts. Sie können Ihre Frage gerne für berechtigt halten, Sie sind ja nicht der einzige, der die Blutspur Dutertes für einen hoffnungsvollen Zeig in eine bessere Welt hält.

er Teilnehmer Woppadaq hat mich auch heftig gerüffelt, als ich nach der mittlfristigen Wirkung der geächteten Sterilisation erbkranker und asozialer Menschen in Schweden fragte. Die hatte er nämlich mit Wortgewalt verdammt. Da kam anstelle einer Antwort auch gleich die Moral von der Geschicht'. Hilft die aber in der Sache?

Es gibt so etwas wie grundlgende Standards des Umgangs mit Menschen. Menschenrechte z.B. Was Sie in ihrer gespielten Unbekümmertheit als moralisierende Antwort implizit geißeln, ist von meiner Seite aus - für Woppadaq kann ich nicht sprechen - eine politische. Nämlich, dass der Zweck nie die Mittel heiligt. Dass Ihnen das nicht von selbst klar wird, wenn von Massenmorden die Rede ist, sondern Sie unschuldig flöten, ob das denn nicht erfolgreich sei, ist ausgesprochen widerwärtig. Erklären Sie sich mein Befremden ruhig mit dem Zeitgeist, wenn's Ihr Gewissen beruhigt.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mi 11. Apr 2018, 09:02

H2O hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:00)

Meine Vermutung: In den Ballungsgebieten bringt das schon etwas in Richtung "öffentliche Ordnung".


Tja, mit Angst lässt sich viel deckeln.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Unité 1 » Mi 11. Apr 2018, 09:03

jack000 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 09:51)

Es sollen diejenigen weg die anderen das Leben schwer machen:

"Weg" meint im Fall von Drogendealern und -nutzern schlicht die Ermordung. Geile Sache, das.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mi 11. Apr 2018, 09:09

Unité 1 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:01)

Wie gesagt, Duterte lässt massenmorden und zwar jene, die mit Drogen in Verbindung stehen. Ja, das betrifft auch Konsumenten. Das sieht in der Drogenkriminalitätsstatistik sicherlich famos aus. Langfristig ändert sich durch solche massiven Verbrechen in Sachen Drogenkonsum nichts. Sie können Ihre Frage gerne für berechtigt halten, Sie sind ja nicht der einzige, der die Blutspur Dutertes für einen hoffnungsvollen Zeig in eine bessere Welt hält.


Es gibt so etwas wie grundlgende Standards des Umgangs mit Menschen. Menschenrechte z.B. Was Sie in ihrer gespielten Unbekümmertheit als moralisierende Antwort implizit geißeln, ist von meiner Seite aus - für Woppadaq kann ich nicht sprechen - eine politische. Nämlich, dass der Zweck nie die Mittel heiligt. Dass Ihnen das nicht von selbst klar wird, wenn von Massenmorden die Rede ist, sondern Sie unschuldig flöten, ob das denn nicht erfolgreich sei, ist ausgesprochen widerwärtig. Erklären Sie sich mein Befremden ruhig mit dem Zeitgeist, wenn's Ihr Gewissen beruhigt.


Ich weiß natürlich, daß Sie hier der Gute sind. Nur ob Sie damit das Gute schaffen... das bleibt offen.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 11. Apr 2018, 09:10

Alexyessin hat geschrieben:(11 Apr 2018, 09:49)

Bitte doch dann mal die dementsprechenden Zahlen posten. Danke.

In dem Video wird ein Rückgang der Kriminalität von 50% genannt. Andere Zahlen habe ich nicht.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 11. Apr 2018, 09:15

Unité 1 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:03)

"Weg" meint im Fall von Drogendealern und -nutzern schlicht die Ermordung. Geile Sache, das.

Die Masse wird nicht umgebracht:
Seit seinem Amtsantritt Ende Juni 2016 wurden mehr als 7.000 Menschen getötet. Wie aus veröffentlichten Polizeistatistiken hervorgeht, wurden im zweiten Halbjahr 2016 knapp 41.000 mutmaßliche Drogenhändler und -konsumenten festgenommen; mehr als 908.000 stellten sich der Polizei freiwillig.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... ekaempfung
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mi 11. Apr 2018, 09:19

Alexyessin hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:02)

Tja, mit Angst lässt sich viel deckeln.


Tja, das müßte man jetzt vor Ort erleben und einordnen. Das ist doch unser wirkliches Problem: Daß wir aus der Ferne idealisieren und verdammen. Aber ehrlich gesagt: Da möchte ich wirklich nicht leben; dann schon lieber Singapur. Wenn nur diese feuchte Hitze nicht wäre...
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Unité 1 » Mi 11. Apr 2018, 09:26

H2O hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:09)

Ich weiß natürlich, daß Sie hier der Gute sind. Nur ob Sie damit das Gute schaffen... das bleibt offen.

Wie schade, dass sich Ihre Fähigkeiten im Absondern überheblichen Abqualifizierens erschöpfen. Sie sind derjenige, der das Thema moralisieren möchte, nicht ich. Aber das verstehen Sie offensichtlich nicht.
Nebenbei bemerkt, ist "das Gute" objektiv nicht feststellbar, sondern eine moralische Größe. (Sehen Sie?) Aus diesem Grund ist eine Basis des Handelns der grundsätzlichen Achtung von Menschenrechten unerlässlich. Das verhinderte, dass manche im Namen "des Guten" die Greuel begehen, die z.B. auf den Philippinen festzustellen sind.

jack000 hat geschrieben:Die Masse wird nicht umgebracht:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... ekaempfung

Dann ist ja alles in Butter. Scheiß auf die tausenden von Toten.

Ein Jahr später:
Die philippinische Polizei sei zu knapp 80.000 Einsätzen im Zusammenhang mit Drogenkriminalität ausgerückt, teilte sie mit. Fast 4000 Drogenkriminelle - zu denen nach Ansicht der Regierung Abhängige und Dealer zählen - seien bei Polizeiaktionen gestorben. Weitere 16.355 mutmaßliche Mordfälle würden untersucht.

Tatsächlich kommt es so gut wie nie zu Ermittlungsverfahren oder gar Gerichtsprozessen um die Tötungen, die mit Dutertes Antidrogenkampf in Zusammenhang stehen. Darauf weisen Menschenrechtsorganisationen seit Langem hin. Mehr als die Hälfte der Morde sollen von Todesschwadronen ausgeführt worden sein. Es gibt Angaben, wonach Behörden sie beauftragen. Belegen lässt sich das derzeit nicht.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 94875.html
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mi 11. Apr 2018, 09:33

jack000 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:10)

In dem Video wird ein Rückgang der Kriminalität von 50% genannt. Andere Zahlen habe ich nicht.


Das ist schade.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mi 11. Apr 2018, 09:33

H2O hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:19)

Tja, das müßte man jetzt vor Ort erleben und einordnen. Das ist doch unser wirkliches Problem: Daß wir aus der Ferne idealisieren und verdammen.


Auch aus der Ferne lassen sich Rechtstaatliches Verhalten durchaus bewerten.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mi 11. Apr 2018, 09:36

Unité 1 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:26)

Wie schade, dass sich Ihre Fähigkeiten im Absondern überheblichen Abqualifizierens erschöpfen. Sie sind derjenige, der das Thema moralisieren möchte, nicht ich. Aber das verstehen Sie offensichtlich nicht.
Nebenbei bemerkt, ist "das Gute" objektiv nicht feststellbar, sondern eine moralische Größe. (Sehen Sie?) Aus diesem Grund ist eine Basis des Handelns der grundsätzlichen Achtung von Menschenrechten unerlässlich. Das verhinderte, dass manche im Namen "des Guten" die Greuel begehen, die z.B. auf den Philippinen festzustellen sind.


Dann ist ja alles in Butter. Scheiß auf die tausenden von Toten.

Ein Jahr später:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 94875.html


Sicher bin ich ein überheblicher Trottel. Danke für diesen Hinweis. Das brauche ich von Zeit zu Zeit.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Unité 1 » Mi 11. Apr 2018, 09:38

H2O hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:36)

Sicher bin ich ein überheblicher Trottel. Danke für diesen Hinweis. Das brauche ich von Zeit zu Zeit.

Dann fangen Sie mal etwas mit der Erkenntnis an und arbeiten an Ihrer Netiquette. Dann klappt es vielleicht auch mit Diskussionen.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mi 11. Apr 2018, 09:43

Alexyessin hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:33)

Auch aus der Ferne lassen sich Rechtstaatliches Verhalten durchaus bewerten.


Ja sicher; aber die Bedingungen, unter denen dieser erstrebenswerte Staatsaufbau funktionieren kann, die sollten wir auch nicht verdrängen. Hat es diesen politischen Ansatz dort je gegeben; wenn ja: Warum ist er gescheitert? Der Präsident ist ja nicht durch einen Staatsstreich in Amt und Macht gekommen, sondern durch irgend welche Wahlen, aus denen vorher schon Politiker in Ämter kamen.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mi 11. Apr 2018, 09:43

Unité 1 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:38)

Dann fangen Sie mal etwas mit der Erkenntnis an und arbeiten an Ihrer Netiquette. Dann klappt es vielleicht auch mit Diskussionen.


Mit Ihnen klappt das leider nicht; ich kann damit leben.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 11. Apr 2018, 09:44

Unité 1 hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:01)

Es gibt so etwas wie grundlgende Standards des Umgangs mit Menschen. Menschenrechte z.B.

Darauf scheißt der Drogendealer, wenn er seinen - oft gestreckten Stoff - an seine "Kunden" vertickt, den interessieren die Menschenrechte einen Dreck.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 11. Apr 2018, 09:46

Alexyessin hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:33)

Auch aus der Ferne lassen sich Rechtstaatliches Verhalten durchaus bewerten.

Die Bevölkerung der Philippinen hat entschieden, dass ein außer Kontrolle geratenes Problem mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Demokratie, das Volk ist der Souverän.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mi 11. Apr 2018, 09:47

H2O hat geschrieben:(11 Apr 2018, 10:43)

Ja sicher; aber die Bedingungen, unter denen dieser erstrebenswerte Staatsaufbau funktionieren kann, die sollten wir auch nicht verdrängen. Hat es diesen politischen Ansatz dort je gegeben; wenn ja: Warum ist er gescheitert? Der Präsident ist ja nicht durch einen Staatsstreich in Amt und Macht gekommen, sondern durch irgend welche Wahlen, aus denen vorher schon Politiker in Ämter kamen.


Genau darum geht es. Kann ich jemanden für irgendeine Law & Order Politik gutheissen wenn der Rahmen nicht stimmt ( stimmen kann ) ?
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