Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

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H2O
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Fr 9. Sep 2016, 09:32

firlefanz11 hat geschrieben:(09 Sep 2016, 10:01)

Ich kann auch nur nach den Aussagen einer befreundetetn Philippino Familie gehen, und die ist geschlossen (inklusive der hier geborenen u. aufgewachsenen Kinder im Erwachsenenalter) begeistert von ihm u. seiner Vorgehensweise.


Ähnlich auch Leserzuschriften zu einem von Tom Bombadil in "Ein neuer Diktator" angegebenen Lagebericht in einer philippinischen Zeitung. Ich halte diese Stellungnahmen für vertrauenswürdiger aus das Geschreibe von Journalisten, die noch nicht einmal vor Ort stationiert sind. Aber man muß natürlich aufpassen, daß man nicht auf "Feindpropaganda" herein fällt. Diese Unsicherheit bleibt!
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firlefanz11
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon firlefanz11 » Fr 9. Sep 2016, 09:47

jack000 hat geschrieben:(05 Aug 2016, 17:14)
Steuern die Philippinen auf eine Diktatur zu oder ist die Situation anders nicht unter Kontrolle zu bekommen und daher ein notwendiges Übel?

Letzteres würde ich sagen. Nur wie er sich aussenpolitisch darstellt ist eher fragwürdig, muss aber noch nicht auf einen diktatorischen Ansatz schliessen lassen...
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Sep 2016, 09:56

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2016, 21:53)

Sicher; nur ohne Anbauer auch kein Opium.

Das ist eine, Entschuldigung, idiotische Antwort.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Sep 2016, 09:59

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2016, 22:01)

Wer könnte Ihnen diese Fragen sachkundig beantworten? Ich jedenfalls nicht. Deshalb muß ich derzeit davon ausgehen, daß der neue Präsident sein Handwerk versteht. Man müßte vor allen Einblick in die Stimmung der Mehrheit der Philippinos gewinnen, um das Tun dieses Mannes in diesem Umfeld bewerten zu können. Einen funktionierenden Rechtsstaat hat er bei seinem Amtsantritt ganz bestimmt nicht übernommen, dafür aber jede Menge der Korruption verdächtige "Staatsdiener" und hemmungslose Verbrecherbanden.


Und die wird er auch nicht so schnell los. Als Bürgermeister mag er der große Fisch im kleinen Teich gewesen sein. Aber in einem so undurchschaubaren Land ist er ganz sicher nur der kleine Fisch im großen Teich.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Sep 2016, 10:03

firlefanz11 hat geschrieben:(09 Sep 2016, 10:01)

Ich kann auch nur nach den Aussagen einer befreundetetn Philippino Familie gehen, und die ist geschlossen (inklusive der hier geborenen u. aufgewachsenen Kinder im Erwachsenenalter) begeistert von ihm u. seiner Vorgehensweise.

Klar. Von der französischen Revolution waren zunächst auch alle begeistert. Da wurde auch erklärt daß jetzt erstmal mit Terror aufgeräumt werden muß. Am Ende verloren die Revolutionäre dann aber jedes Maß und dann den Kopf.......
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon firlefanz11 » Fr 9. Sep 2016, 10:09

Die Zeit wird zeigen wie es dort weiter geht...
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Fr 9. Sep 2016, 12:17

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Sep 2016, 10:56)

Das ist eine, Entschuldigung, idiotische Antwort.


Meinen Sie? Sie hatten auf erfolglose Versuche hingewiesen, mit Verordnungen diesen organisierten Verbrechen bei zu kommen.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Fr 9. Sep 2016, 12:20

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Sep 2016, 10:59)

Und die wird er auch nicht so schnell los. Als Bürgermeister mag er der große Fisch im kleinen Teich gewesen sein. Aber in einem so undurchschaubaren Land ist er ganz sicher nur der kleine Fisch im großen Teich.


Kann sein, kann auch nicht sein. Ihre Weisheiten, die Philipppinen betreffend, sind sicher nicht belastbarer als meine. Verlegen wir uns auf's Abwarten.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Sep 2016, 13:59

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2016, 13:17)

Meinen Sie? Sie hatten auf erfolglose Versuche hingewiesen, mit Verordnungen diesen organisierten Verbrechen bei zu kommen.


Dann sag doch was du denkst. Deine Antwort impliziert eine Endlösung. Da läuft es einem schon eiskalt den Rücken runter.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 9. Sep 2016, 14:00

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2016, 13:20)

Kann sein, kann auch nicht sein. Ihre Weisheiten, die Philipppinen betreffend, sind sicher nicht belastbarer als meine. Verlegen wir uns auf's Abwarten.


Gut. Reden wir später weiter.
Hat in einem anderen Forum beim Thema "Chavez Sozialismus" auch zur Erhellung beigetragen.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Atheist » Fr 9. Sep 2016, 15:55

H2O hat geschrieben:(09 Sep 2016, 13:20)

Kann sein, kann auch nicht sein. Ihre Weisheiten, die Philipppinen betreffend, sind sicher nicht belastbarer als meine. Verlegen wir uns auf's Abwarten.


Deine sind allerdings auch nicht belastbarer als seine. ;)

Alter Stubentiger hat geschrieben:(09 Sep 2016, 14:59)

Dann sag doch was du denkst. Deine Antwort impliziert eine Endlösung. Da läuft es einem schon eiskalt den Rücken runter.


Das hat er bereits, siehe z.B. hier:

H2O hat geschrieben:(09 Jan 2016, 14:10)

Ich meine, daß die Gegenwehr sehr tief gestaffelt schon
bei den Mitbürgern einsetzen muß, und daß dazu ein
begründetes Vertrauen in den Staat und die Gesellschaft
gehört.

Deshalb hatten in Italien die Faschisten letztlich auch der
Mafia den Boden entziehen können; natürlich darf auch nicht
verschwiegen werden, daß damit auch Staatswillkür
einsetzte. Aber zunächst einmal gab es wohl das Vertrauen,
daß die Gemeinschaft dieser neunköpfigen Hydra den Garaus
machen würde... was ja auch geschah!


H2O hat geschrieben:(09 Jan 2016, 18:36)

Was soll's, wenn man über Systemkonstrukte
spricht, die einem Bandenunwesen den Boden
entziehen, dann muß man erst einmal hinsehen,
weshalb dies faschistischen oder meinetwegen
auch illiberalen Demokratien gelingt, "Ihren"
austarierten Rechtsstaaten aber offenbar nicht
gelingen will. Oder möchten Sie auf dem Gebiet
Denkverbote erlassen?


Seine Pappenheimer sollte man schon kennen... :D
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon unity in diversity » Fr 9. Sep 2016, 18:15

Guten Tag.
Seid ihr alle fröhlich und guter Dinge?
Wenn nicht, ist morgen auch noch Zeit.
Der Diktator hat sich bei Obama entschuldigt, woraus folgt, daß Asien von keiner Flüchtlingswelle überrollt wird.
Na, wenn das nichts ist.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Adam Smith » Fr 9. Sep 2016, 18:31

unity in diversity hat geschrieben:(09 Sep 2016, 19:15)

Guten Tag.
Seid ihr alle fröhlich und guter Dinge?
Wenn nicht, ist morgen auch noch Zeit.
Der Diktator hat sich bei Obama entschuldigt, woraus folgt, daß Asien von keiner Flüchtlingswelle überrollt wird.
Na, wenn das nichts ist.


Und ich dachte schon Merkel hätte sich entschuldigt.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon unity in diversity » Fr 9. Sep 2016, 18:42

Wenn sie keiner daran hindert, schafft sie das auch noch.
Ohne jede Veranlassung.
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Den Falschen und den Unsrigen."
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Fr 9. Sep 2016, 21:24

Adam Smith hat geschrieben:(09 Sep 2016, 19:31)

Und ich dachte schon Merkel hätte sich entschuldigt.


Einmal kurz nachgedacht: Sollte man sich nicht vorbeugend und auf Vorrat ganz offiziell entschuldigen? Irgendwo habe ich gelesen, daß die mittelalterlichen Folterknechte und Henker sich auch bei ihren Opfern entschuldigten, bevor sie zur grausigen Tat schritten. So etwas hat doch Stil!
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon jack000 » Mi 21. Sep 2016, 22:19

Dutertes Endgleisung
Verbalnote aus Manila
Der Philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist für seine verbalen Ausfälle berüchtigt. Seine Schimpftiraden galten bereits dem Papst, Amerikas Präsident Obama und den Vereinten Nationen. Nun hat Duterte ein neues Ziel in Europa für sich entdeckt.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 46729.html
Die Philippinen sind zwar ein Dritte-Welt Land aber haben ca. 100 Mio. Einwohner. und es ist ja bekannt, was ein Diktator in der Region mit 25 Mio. Einwohner schon an Einfluss haben, bzw. was für ein Regime einrichten kann.
Was steht den Philippinen noch bevor?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon unity in diversity » Fr 30. Sep 2016, 18:10

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1 ... google.de/
Der Diktator wird natürlich nicht von einem äußeren oder inneren Staatsstreichorchester in die Realität zurückgeholt.
Dazu ist er zu wichtig.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Sibaliu » Mo 17. Okt 2016, 09:36

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2016, 22:12)

Diese häßlichen Begleiterscheinungen gehören wohl zu jeder Revolution; denn die Wahl dieses Politikers war auch zugleich die Abwahl der korrupten und unfähigen Staatsgewalt. Nur verzweifelte Menschen wählen doch jemanden, der einen über Jahrzehnte eingefahrenen Saustall mit Gewalt ausmisten will. Welche Wahl hätten denn die Philippinos gehabt? Weiter so?

Mich stört an dieser Diskussion die Abwesenheit von verläßlichen Stellungnahmen philippinischer Bürger, die in diesem Chaos um ihr tägliches Überleben ringen müssen.



Ich bin in diesem Land geboren betrachte aber die Politik von Duterte auch nur aus der Ferne. Aber durch meine familären Kontakte weiss ich das fast alle Filipinos hinter ihren Präsidenten stehen, er ist kein Diktator, auch wenn die westliche Welt ihn gerne als solches so hinstellt, er ist immer noch ein gewählter Präsident.
Seine Art und Weise wie er gegen die Drogenkriminaliät vorgeht mag abschrecken, aber es betrifft Menschen, die selbst nicht einen Augenblick zögern , Menschen zu töten um ihre Profitgier zu befriedigen.
Vor allem mit seinen antiamerikanischen Äusserungen, berührt er die Seele der Filipinos, die es leid sind, immer noch wie eine amerikanische Kolonie behandelt zu werden.
Selbst die New People Army of the Philippines geht auf einen freundlicheren Kurs zu Duterte.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon H2O » Mo 17. Okt 2016, 10:24

Sibaliu hat geschrieben:(17 Oct 2016, 10:36)

Ich bin in diesem Land geboren betrachte aber die Politik von Duterte auch nur aus der Ferne. Aber durch meine familären Kontakte weiss ich das fast alle Filipinos hinter ihren Präsidenten stehen, er ist kein Diktator, auch wenn die westliche Welt ihn gerne als solches so hinstellt, er ist immer noch ein gewählter Präsident.
Seine Art und Weise wie er gegen die Drogenkriminaliät vorgeht mag abschrecken, aber es betrifft Menschen, die selbst nicht einen Augenblick zögern , Menschen zu töten um ihre Profitgier zu befriedigen.
Vor allem mit seinen antiamerikanischen Äusserungen, berührt er die Seele der Filipinos, die es leid sind, immer noch wie eine amerikanische Kolonie behandelt zu werden.
Selbst die New People Army of the Philippines geht auf einen freundlicheren Kurs zu Duterte.


Man kann den Erfolg eines Politikers sicher nicht nach einem Jahr bewerten, wenn dem neuen Regime Jahrzehnte der Mißwirtschaft und Korruption voraus gegangen sind. Irgendwann muß es dann aber auch einmal gut sein mit dem brutalen Durchgreifen, wenn es keine Besserung bewirkt. Na ja, natürlich sind die Entgleisungen gegenüber den USA nur dumm. Vernünftiger wäre sicher gewesen, er hätte darauf hingewiesen, daß die USA offenbar als Ratgeber der abgewählten korrupten Polit-Kaste versagt haben, man ihren Rat jetzt nicht benötige. Ich vermute, daß diese Aussage nicht ganz falsch sein dürfte.
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Re: Philippinen: Brutaler Kampf gegen Drogenkriminalität

Beitragvon Sibaliu » Mo 17. Okt 2016, 19:59

H2O hat geschrieben:(17 Oct 2016, 11:24)

Man kann den Erfolg eines Politikers sicher nicht nach einem Jahr bewerten, wenn dem neuen Regime Jahrzehnte der Mißwirtschaft und Korruption voraus gegangen sind. Irgendwann muß es dann aber auch einmal gut sein mit dem brutalen Durchgreifen, wenn es keine Besserung bewirkt. Na ja, natürlich sind die Entgleisungen gegenüber den USA nur dumm. Vernünftiger wäre sicher gewesen, er hätte darauf hingewiesen, daß die USA offenbar als Ratgeber der abgewählten korrupten Polit-Kaste versagt haben, man ihren Rat jetzt nicht benötige. Ich vermute, daß diese Aussage nicht ganz falsch sein dürfte.



Ja Duterte hat ein grosses Mundwerk und haut Worte raus und fängt dann an zu überlegen, vielleicht aber auch ist es berechnend, ich habe das Gefühl er plant grosse Veränderung und brauch die Bevölkerung hinter sich. Die Philippines werden neben den USA , doch von 3 grosse Familien kontrolliert und beherrscht und Duterte gehört nicht zu ihnen, hat also keinen der wirklichen Machthaber hinter sich. Die Gefahr eines initierten Maidanputsches oder einer Beseitigung ist ziemlich gross, also muss er vielleicht so sehr auf den Tisch hauen um die Filipinos hinter sich zu bringen.
Seine Orientierung nach China und Russland sind vielleicht die ersten Schritte, wir werden sehen.

Aber insofern stimme ich dir zu, Duterte ist noch nicht lange im Amt um wirklich ein urteil über seine Politik uns zu erlauben.

Hier mal ein Link, von der New York Times ein Video wo Duterte sogar für mich etwas Geschmacklosigkeit besitzt, wobei ich hier sagen muss, das ein Filipino kein Bezug zum dritten Reich und den HC hat.


https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... bs.1,d.bGg

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