Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Alexyessin » So 2. Okt 2016, 20:32

bennyh hat geschrieben:(02 Oct 2016, 21:30)

Servus,
Frage wurde beantwortet. Jetzt verstanden?? Wenn du nicht diskutieren willst, ist das nicht mein Problem.
ch bitte weiteres Spammen sein zu lassen und die Regeln einzuhalten. Thema ist: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki.


Das weiß ich, aber wo ist dein Intention bei diesem Thema? Jetzt verstanden? Oder willst du nur anhand von Suggestivfragen versuchen hier irgendwas zum Thema "Mord" reinzubringen?
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon bennyh » So 2. Okt 2016, 20:54

Alexyessin hat geschrieben:(02 Oct 2016, 21:32)

Das weiß ich, aber wo ist dein Intention bei diesem Thema? Jetzt verstanden? Oder willst du nur anhand von Suggestivfragen versuchen hier irgendwas zum Thema "Mord" reinzubringen?

Moin,
Dies wurde dir bereits mehrfach erklärt. Jetzt verstanden?

Zum Thema: Wikipedia definiert den Begriff "Kollateralschäden" als
Der militärische Fachbegriff Begleitschaden oder Kollateralschaden bezeichnet in der räumlichen Umgebung eines Ziels entstehende an sich unbeabsichtigte oder eventuell „in Kauf genommene“ Schäden aller Art. Meist wird der Begriff Kollateralschaden im militärischen Zusammenhang durch ungenauen oder überdimensionierten Waffeneinsatz bei nicht-zivilen Aktionen verwendet. Beabsichtigte Schädigungen werden im Gegensatz zu Begleitschäden der militärischen Zieldefinition zugeordnet.

Also: wenn beim Einsatz der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki die zivilen Toten unbeabsichtigt waren oder in Kauf genommen wurden, welches war dann das beabsichtigte, eigentliche Ziel?
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Tom Bombadil » So 2. Okt 2016, 20:58

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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon bennyh » So 2. Okt 2016, 21:03


Die Definition war:
Der militärische Fachbegriff Begleitschaden oder Kollateralschaden bezeichnet in der räumlichen Umgebung eines Ziels entstehende an sich unbeabsichtigte oder eventuell „in Kauf genommene“ Schäden aller Art.

Mit "Ziel" ist nicht "Kriegsziel" - denn dieses hat ja keine räumliche Umgebung - sondern "Angriffsziel" gemeint. Also?
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Alexyessin » So 2. Okt 2016, 21:15

bennyh hat geschrieben:(02 Oct 2016, 21:54)

Also: wenn beim Einsatz der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki die zivilen Toten unbeabsichtigt waren oder in Kauf genommen wurden, welches war dann das beabsichtigte, eigentliche Ziel?


Den Krieg möglichst schnell zu beenden. Gar nicht so schwer, wenn du gewillt bist die antiamerikansichen Scheuklappen mal abzulegen.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Tom Bombadil » So 2. Okt 2016, 21:43

bennyh hat geschrieben:(02 Oct 2016, 22:03)

Also?

Was "also"? Das Ziel habe ich dir genannt, es war eine strategische Waffe mit taktischem Nutzen.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon bennyh » So 2. Okt 2016, 22:59

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Oct 2016, 22:43)

Das Ziel habe ich dir genannt, es war eine strategische Waffe mit taktischem Nutzen.

Sie haben Kriegsziel genannt, nicht das Angrifsziel.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 3. Okt 2016, 08:40

Grundgütiger, Angriffsziele waren Hiroshima und Nagasaki.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Alexyessin » Di 4. Okt 2016, 16:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Oct 2016, 09:40)

Grundgütiger, Angriffsziele waren Hiroshima und Nagasaki.


für das Kriegsziel, den Krieg möglichst rasch zu beenden.

Mal sehen, ob er es jetzt besser verstehen will.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon bennyh » So 9. Okt 2016, 01:36

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Oct 2016, 09:40)
Angriffsziele waren Hiroshima und Nagasaki.

Also, halten wir fest: Lt. Alexyessin waren die Toten in Hiroshima und Nagasaki
Alexyessin hat geschrieben:(02 Oct 2016, 16:01)
Kollateralschaden.



Lt. Wikipedia sind besagte Kollateralschäden
Der militärische Fachbegriff Begleitschaden oder Kollateralschaden bezeichnet in der räumlichen Umgebung eines Ziels entstehende an sich unbeabsichtigte oder eventuell „in Kauf genommene“ Schäden aller Art. Meist wird der Begriff Kollateralschaden im militärischen Zusammenhang durch ungenauen oder überdimensionierten Waffeneinsatz bei nicht-zivilen Aktionen verwendet. Beabsichtigte Schädigungen werden im Gegensatz zu Begleitschäden der militärischen Zieldefinition zugeordnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Begleitschaden


Lt. Tom Bombardil waren besagte Ziele
Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Oct 2016, 09:40)
Hiroshima und Nagasaki.


Also das Ziel war jeweils die Stadt selber. Kollateralschäden sind unbeabsichtigte oder eventuell „in Kauf genommene“ Schäden in der räumlichen Umgebung eines Ziels (in diesem Fall die Stadt selber). Also der Angriff galt der Stadt, aber Menschen, die in der Stadt starben, waren unbeabsichtigte oder eventuell in Kauf genommen? Ich würde argumentieren, wenn man eine Stadt mit einer Atombombe angreift, dann ist der Tod der Bevölkerung in dem -moment die direkte und beabsichtigte Konsequenz dieser Handlung. Schmeiße ich eine Bombe auf eine Fabrik, in der Panzer hergestellt werden und zufällig befindet sich Alexyessins Haus neben der Fabrik und selbiger wird durch meinen Bombenangriff auf die Fabrik um die Ecke gebracht, dann war er ein Kollateralschaden, da sein Tod unbeabsichtigt bzw. in Kauf genommen war, um das eigentliche Ziel, in dem Fall die Fabrik, zu zerstören. Schmeiße ich eine Atombombe auf die Stadt/das Kuhdorf, in dem Alexyessin wohnt, dann sind das Dorf und seine Bewohner - und damit auch Alexyessin - das Ziel und sein ins Gras beißen in diesem Fall beabsichtigt. Damit ist er kein Kollateralschaden mehr. Ergo ist der Begriff Kollateralschaden natürlich Unsinn.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Billabong » So 9. Okt 2016, 06:14

Atombomben auf Städte abzuwerfen ist durch nichts zu rechtfertigen.

Sowas macht man einfach nicht.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon unity in diversity » So 9. Okt 2016, 07:09

Sehe ich auch so.
Die USA hatten erfolgreich die Luft- und Seeüberlegenheit für sich erkämpft.
In einer solch komfortablen Situation, kann man es sich leisten, sich zurücklehnen und einfach abzuwarten.
Japan hätte auch ohne die Atombomben kapituliert, vielleicht einige Monate später.
Aber immer in der weltwirtschaftlichen Isolation festgehalten.
In China und Korea, haben die US-Besatzer, nach der japanischen Kapitulation, japanische Hilfssheriffs eingesetzt, weil sie präzisere Ortskenntnisse hatten und die sonstigen Gegebenheiten kannten.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon SirToby » Mo 10. Okt 2016, 06:55

bennyh hat geschrieben:(09 Oct 2016, 02:36)

Also, halten wir fest: Lt. Alexyessin waren die Toten in Hiroshima und Nagasaki



Lt. Wikipedia sind besagte Kollateralschäden

https://de.wikipedia.org/wiki/Begleitschaden


Lt. Tom Bombardil waren besagte Ziele


Also das Ziel war jeweils die Stadt selber. Kollateralschäden sind unbeabsichtigte oder eventuell „in Kauf genommene“ Schäden in der räumlichen Umgebung eines Ziels (in diesem Fall die Stadt selber). Also der Angriff galt der Stadt, aber Menschen, die in der Stadt starben, waren unbeabsichtigte oder eventuell in Kauf genommen? Ich würde argumentieren, wenn man eine Stadt mit einer Atombombe angreift, dann ist der Tod der Bevölkerung in dem -moment die direkte und beabsichtigte Konsequenz dieser Handlung. Schmeiße ich eine Bombe auf eine Fabrik, in der Panzer hergestellt werden und zufällig befindet sich Alexyessins Haus neben der Fabrik und selbiger wird durch meinen Bombenangriff auf die Fabrik um die Ecke gebracht, dann war er ein Kollateralschaden, da sein Tod unbeabsichtigt bzw. in Kauf genommen war, um das eigentliche Ziel, in dem Fall die Fabrik, zu zerstören. Schmeiße ich eine Atombombe auf die Stadt/das Kuhdorf, in dem Alexyessin wohnt, dann sind das Dorf und seine Bewohner - und damit auch Alexyessin - das Ziel und sein ins Gras beißen in diesem Fall beabsichtigt. Damit ist er kein Kollateralschaden mehr. Ergo ist der Begriff Kollateralschaden natürlich Unsinn.


Nein, das Ziel war nicht die Stadt selber. Das Ziel waren militärische Anlagen in jeweils beiden Städten.
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 07:44

bennyh hat geschrieben:(09 Oct 2016, 02:36)
. Ergo ist der Begriff Kollateralschaden natürlich Unsinn.


Natürlich nicht.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon bennyh » Mo 10. Okt 2016, 11:32

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2016, 08:44)
Natürlich nicht.

Bombenfeste Begründung.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 12:38

bennyh hat geschrieben:(10 Oct 2016, 12:32)

Bombenfeste Begründung.


Indeed :)
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 10. Okt 2016, 13:12

Alexyessin hat geschrieben:(02 Oct 2016, 22:15)

Den Krieg möglichst schnell zu beenden. Gar nicht so schwer, wenn du gewillt bist die antiamerikansichen Scheuklappen mal abzulegen.

Das sehen allerdings bis heute - auch amerikanische - Historiker anders. Der bekannteste dürfte der Historiker und Ökonom Gar Alperovitz sein. Ich sag mal so: Antiamerikanisch ist höchstens die Annahme oder Behauptung, die USA seien meinungsmäßig ein monolithischhes Gebilde ohne Fraktionen, Abweichler und Gruppen.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Boracay » Mo 10. Okt 2016, 21:28

Aus Wikipedia:

Wahl des Ziels
Hiroshima war bis dahin als eine von wenigen japanischen Großstädten von Bombardierungen verschont geblieben. Es war Sitz des Hauptquartiers der 2. Hauptarmee unter Feldmarschall Hata Shunroku, das für die Verteidigung Südjapans zuständig war. Die 59. Armee sowie die 5. Division hatten ihr Hauptquartier hier. Daher war es Truppensammelpunkt und diente zur Lagerung kriegswichtiger Güter. 40.000 Militärangehörige waren in Hiroshima stationiert. Doch die meisten der etwa 255.000 Einwohner waren Zivilisten, davon zehn Prozent koreanische und chinesische Zwangsarbeiter.
Spaatz hielt Hiroshima für das am besten geeignete Ziel, da es als einzige der Städte, die zur Auswahl standen, keine Kriegsgefangenenlager hatte. Nur einige US-amerikanische Kriegsgefangene und rund ein Dutzend Deutsche befanden sich dort. Hiroshima bestand bis auf einige Betonbauten im Zentrum aus Holzbauten. Die US-Militärs rechneten daher mit einem Feuersturm. Industrieanlagen in den Außenbezirken der Stadt sollten dadurch ebenfalls zerstört werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Atombombe ... _des_Ziels

Fazit: Hiroshima war ein legitimes militärisches Ziel.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 10. Okt 2016, 22:30

ich verstehe nicht warum gemeckert wird über das ziel. das ziel war ganz deutlich: so schnell wie möglich den krieg zu beenden. beide kriegen, im osten und im westen, mußten schnellstens stoppen.
nun gab es im westen ein idiot der das weigerte, auch wenn er früher selbstmord hätte pflegen können. und bei japan schleppte es sich auch fort.

man hätte in tokio mit verheerenden folgen giftgasbomben fallen lassen können. also war man sich wohlbewußt was die folgen sein könnten. von A-bomben war das nicht bekannt. bei den proben befanden die soldaten sich denn auch zu nah bei der explosion, zeigte sich später.
um den krieg zu beenden wären vllt sogar drohen mit giftgassen eine redliche alternative gewesen wenn es noch länger gedauert hätte.
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Re: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Beitragvon Nomen Nescio » Do 6. Jul 2017, 22:03

Billabong hat geschrieben:(09 Oct 2016, 07:14)

Atombomben auf Städte abzuwerfen ist durch nichts zu rechtfertigen.

Sowas macht man einfach nicht.

klar, du weißt was die folgen sind. KEINER wußte das aber damals.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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