Die Nordkorea-Frage

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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Fr 27. Apr 2018, 16:47

Enas Yorl hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:41)

Wenn einer angekündigt hat den Korea-Krieg zu beenden, dann war das Kim Jong-un. Er hält hier das Heft des Handelns in der Hand, und bestimmt Tempo und Richtung der Entwicklung. Moon Jae-in bleibt hier kaum etwas anderes übrig als dabei mitzuhalten. Denn er hat einen wechselhaften US-Präsidenten im Nacken, dem das Wohl seines Verbündeten herzlich egal ist. Trump wird dabei natürlich alles für sich reklamieren, schließlich ist er der beste Präsident aller Zeiten, ob es nun wahr ist oder nicht.
Kim Jong-un (der Paria Asiens) erfährt hier eine "raketenhafte" :D Aufwertung, wenn er sich nun mit Moon Jae-in und dem US-Präsidenten auf Augenhöhe trifft. Und es muss sich noch zeigen, was die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel am Ende tatsächlich bedeutet. Für Trump wird hier die Zeit knapp, den es ist fraglich wie lange China und Russland noch die harten Sanktionen gegen Nordkorea mittragen. Wenn Kim neuerdings im Schaffell und mit Diplomatie, die Rolle der USA als Schutzmacht in Asien untergräbt.

Wenn es das pacifische Jahrhundert gibt, ist Europa abgeschrieben.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 27. Apr 2018, 16:48

Hätte man alles schon unter Clinton haben können.... Ohnw die Bush-Aera. Total verschenkte Zeit. Wie im Falle Irans.

Immerhin treffen sich Kim und Donald sich auf Augenhöhe. Wenn es stattfindet. Muss hart sein. :cool:
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Fr 27. Apr 2018, 16:52

King Kong 2006 hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:48)

Hätte man alles schon unter Clinton haben können.... Ohnw die Bush-Aera. Total verschenkte Zeit. Wie im Falle Irans.

Immerhin treffen sich Kim und Donald sich auf Augenhöhe. Wenn es stattfindet. Muss hart sein. :cool:

In Nordkorea soll der Berg eingestürzt sein, in dessen Stollen die Atomtests stattgefunden haben.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Apr 2018, 16:56

Ebiker hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:40)

https://edition.cnn.com/2018/04/27/asia/read-full-declaration-north-south-korea/index.html


Unter welchem amerikanischen Präsidenten wurde bisher mehr erreicht ?


Xi ist auch kein Präsident der USA
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Fr 27. Apr 2018, 17:18

King Kong 2006 hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:48)Hätte man alles schon unter Clinton haben können....

Ich bezweifle, das Kim Jong-il zur Amtszeit Clintons das Format gehabt hätte, außenpolitisch andere Akzente zu setzen, oder auf Verhandlungsangebote mit Veränderungen zu reagieren.

Seitdem hat sich auch viel geändert. China und Russland sind merklich erstarkt, und der Einfluss der USA in Asien gesunken. Dazu kommt ein US-Präsident, der mittlerweile auch in Südkorea, Japan und Taiwan mit erheblichen Misstrauen gesehen wird. Und Nordkorea hat mit Nuklearwaffen und einer vermeintlichen Raketenkapazität ein Verhandlungspotential in der Hand, das deutlich über eine lokale Bedrohung hinaus geht. Das sind ganz andere militärische, politische und diplomatische Machtverhältnisse, als zu Clintons Amtszeit.

Um eines klar zu stellen, ich denke nicht das Kim Jong-un auf einmal Nett geworden ist, nur weil er ein Schafffell trägt. Er ist hier in der günstigen Position (mit Nuklearwaffen im Keller), China und Russland gegen die USA und Südkorea diplomatisch ausspielen zu können.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Apr 2018, 19:08

unity in diversity hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:47)

Wenn es das pacifische Jahrhundert gibt, ist Europa abgeschrieben.


Nein, warum auch. Die Wirtschaft ist Global und wird auch Global bleiben.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Fr 27. Apr 2018, 19:09

Enas Yorl hat geschrieben:(27 Apr 2018, 18:18)

Ich bezweifle, das Kim Jong-il zur Amtszeit Clintons das Format gehabt hätte, außenpolitisch andere Akzente zu setzen, oder auf Verhandlungsangebote mit Veränderungen zu reagieren.

Seitdem hat sich auch viel geändert. China und Russland sind merklich erstarkt, und der Einfluss der USA in Asien gesunken. Dazu kommt ein US-Präsident, der mittlerweile auch in Südkorea, Japan und Taiwan mit erheblichen Misstrauen gesehen wird. Und Nordkorea hat mit Nuklearwaffen und einer vermeintlichen Raketenkapazität ein Verhandlungspotential in der Hand, das deutlich über eine lokale Bedrohung hinaus geht. Das sind ganz andere militärische, politische und diplomatische Machtverhältnisse, als zu Clintons Amtszeit.

Um eines klar zu stellen, ich denke nicht das Kim Jong-un auf einmal Nett geworden ist, nur weil er ein Schafffell trägt. Er ist hier in der günstigen Position (mit Nuklearwaffen im Keller), China und Russland gegen die USA und Südkorea diplomatisch ausspielen zu können.


Ich denke, das hier Onkel Xi aus Peking dem Buben mal die Leviten gelesen hat. Der braucht Frieden im Hinterhof und keine latente nukleare Bedrohung.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Kritikaster » Fr 27. Apr 2018, 20:23

Ebiker hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:46)

U.a. der UNO- Generalsekretär sieht das anders. Man darf sehr gespannt sein wie sich die Dinge weiter eintwickeln.

Auch wenn es Dir nicht klar zu sein scheint: Es gehört zu den Aufgaben eines UN-Generalsekretärs, jede Art von positiver Bewegung in der Entwicklung diplomatischer Beziehungen zwischen Kriegsparteien (und das sind Süd- und Nordkorea zur Zeit immer noch) zu unterstützen, unabhängig von deren Substanz.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon van Kessel » Fr 27. Apr 2018, 23:33

"Alexyessin"
Ich denke, das hier Onkel Xi aus Peking dem Buben mal die Leviten gelesen hat. Der braucht Frieden im Hinterhof und keine latente nukleare Bedrohung.
feuchte Träume, dass der Teufel mittels Beelzebub ausgetrieben wird?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Senexx » Fr 27. Apr 2018, 23:46

Ebiker hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:04)

Obama wars bestimmt nicht. Trumps Unnachgiebigkeit, Moon Jae-In`s Unermüdlichkeit und Kim Jong Un`s Einlenken haben zu einem Ergebnis geführt von dem man vor einem Jahr noch nicht träumen konnte. Ich hoffe sehr das hat Bestand und wird ausgebaut.

Wir haben noch kein Ergebnis. Erstmal man nur ein Theaterstück.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 28. Apr 2018, 07:09

Senexx hat geschrieben:(28 Apr 2018, 00:46)

Wir haben noch kein Ergebnis. Erstmal man nur ein Theaterstück.


Da stimme ich dir mal zu.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Sa 28. Apr 2018, 07:34

Senexx hat geschrieben:(28 Apr 2018, 00:46)

Wir haben noch kein Ergebnis. Erstmal man nur ein Theaterstück.

Zünglein an der Waage ist Japan.
Wenn Japan seine wirtschaftliche Vormachtstellung durch ein vereinigtes Korea bedroht sieht, müssen Japaner und ihre Verbündeten, aus den USA, Gründe erfinden, um den Einigungsprozeß zu stoppen.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Sa 28. Apr 2018, 07:39

Alexyessin hat geschrieben:(27 Apr 2018, 20:08)

Nein, warum auch. Die Wirtschaft ist Global und wird auch Global bleiben.

Europa kann bald nur noch Dienstleistungen exportieren.
Wie viele Finanz"dienstleister", Pizzaboten und Friseure braucht Asien genau?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 28. Apr 2018, 10:27

unity in diversity hat geschrieben:(28 Apr 2018, 08:34)

Zünglein an der Waage ist Japan.
Wenn Japan seine wirtschaftliche Vormachtstellung durch ein vereinigtes Korea bedroht sieht, müssen Japaner und ihre Verbündeten, aus den USA, Gründe erfinden, um den Einigungsprozeß zu stoppen.


Quatsch. Eine Wiedervereinigung ist fuer Suedkorea auf etliche Jahre hinaus eine fast unueberwindliche wirtschaftliche Belastung. Zweitens Kim Jong Un will keine Wiedervereinigung es sei denn mit ihm als Supreme Leader, Nord Korea 2.0 genannt Volksrepublik Korea.

Es wird keine Wiedervereinigung geben bis die Dynastie des Kim Jong Un und seiner Cronies weg vom Fenster sind und dann braucht Korea jede Hilfe die es bekommen kann um eine neues vereinigtes Korea zu schaffen, inklusive der Hilfe von Japan. Hilfe hat einen Preis ok! Deutschland weiss das wohl am Besten.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Sa 28. Apr 2018, 10:29

Alexyessin hat geschrieben:(27 Apr 2018, 20:09)Ich denke, das hier Onkel Xi aus Peking dem Buben mal die Leviten gelesen hat. Der braucht Frieden im Hinterhof und keine latente nukleare Bedrohung.

China hat sicherlich enormen Druck ausgeübt mit den Raketenprovokationen aufzuhören. Nicht umsonst trägt man die harten Sanktionen gegen Nordkorea mit. Aber dafür das Kim Jong-uns Charme-Offensive eine Idee Xis ist, sehe ich keine Anzeichen. Nordkorea hat sich dabei auf Südkorea mit Moon Jae-in konzentriert, und die USA und China erst einmal außen vor gelassen. Was durchaus eine clevere Strategie ist. Man schafft so auf der koreanischen Halbinsel Fakten, auf welche die USA und China reagieren müssen, wenn sie in dem Prozess nicht abgehängt werden wollen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Sa 28. Apr 2018, 10:35

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(28 Apr 2018, 11:27)

Quatsch. Eine Wiedervereinigung ist fuer Suedkorea auf etliche Jahre hinaus eine fast unueberwindliche wirtschaftliche Belastung. Zweitens Kim Jong Un will keine Wiedervereinigung es sei denn mit ihm als Supreme Leader, Nord Korea 2.0 genannt Volksrepublik Korea.

Es wird keine Wiedervereinigung geben bis die Dynastie des Kim Jong Un und seiner Cronies weg vom Fenster sind und dann braucht Korea jede Hilfe die es bekommen kann um eine neues vereinigtes Korea zu schaffen, inklusive der Hilfe von Japan. Hilfe hat einen Preis ok! Deutschland weiss das wohl am Besten.

Man sollte sich mit der Tatsache abfinden, daß beide Koreas keine Schwellenländer sind.
Alles andere wäre Rassismus, oder?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 28. Apr 2018, 10:46

unity in diversity hat geschrieben:(28 Apr 2018, 11:35)

Man sollte sich mit der Tatsache abfinden, daß beide Koreas keine Schwellenländer sind.
Alles andere wäre Rassismus, oder?


Rassismus? Wirtschaftliche Tatsachen sind kein Rassismus. Kennts du den Unterschied nicht? Nimm dir mal das GDP von Sued Korea und das von Nord Korea zu Gemuet?

Niemand behauptet das Sued Korea ein Schellenland ist. Sued Korea ist eine wirtschaftliches power house. Nord Korea hingegen ist ein wirtschaftliches Trummerfeld mit einer verarmten hungernden Bevoelkerung. Den Norden des Landes halbwegs auf den Stand des Suedens zu bringen ist eine riesige Heruasforderung. Groesser als die deutsche Wiedervereinigung.

Ausserdem vergesse nicht das Kim Jong Un nicht seine Macht aufgibt. Eine Wiedervereinigung unter seinem Zepter ist unakzeptabel fuer jeden freien Menschen in Suedkorea und die Welt
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Sa 28. Apr 2018, 13:06

unity in diversity hat geschrieben:(28 Apr 2018, 08:39)

Europa kann bald nur noch Dienstleistungen exportieren.


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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Sa 28. Apr 2018, 13:13

Enas Yorl hat geschrieben:(28 Apr 2018, 11:29)

China hat sicherlich enormen Druck ausgeübt mit den Raketenprovokationen aufzuhören. Nicht umsonst trägt man die harten Sanktionen gegen Nordkorea mit. Aber dafür das Kim Jong-uns Charme-Offensive eine Idee Xis ist, sehe ich keine Anzeichen. Nordkorea hat sich dabei auf Südkorea mit Moon Jae-in konzentriert, und die USA und China erst einmal außen vor gelassen. Was durchaus eine clevere Strategie ist. Man schafft so auf der koreanischen Halbinsel Fakten, auf welche die USA und China reagieren müssen, wenn sie in dem Prozess nicht abgehängt werden wollen.


Es fuhr ein Zug nach nirgendwo, dann wars der Staatsbesuch von Kim beim Onkel Xi. Meinst du, das Kim irgendwas machen darf, was China nicht vorher abgesegnet hat?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Sa 28. Apr 2018, 14:04

Alexyessin hat geschrieben:(28 Apr 2018, 14:13)Es fuhr ein Zug nach nirgendwo, dann wars der Staatsbesuch von Kim beim Onkel Xi.

Als Kim Jong-un nach Peking fuhr lief seine Charme-Offensive längst, natürlich wird er die weitere Entwicklung mit der chin. Regierung absprechen. Das heißt aber noch lange nicht, das die Initiative dazu von China ausging.

Alexyessin hat geschrieben:(28 Apr 2018, 14:13)Meinst du, das Kim irgendwas machen darf, was China nicht vorher abgesegnet hat?

Schon Kim Il-sung (eigentlich auch eher ein Anhänger Stalins) hat großen Wert darauf gelegt, Chinas Einfluss auf Nordkorea zu minimieren. Das haben sein Sohn und Enkel auch so gehalten. Die letzten Jahre war deutlich absehbar, wie frustriert man in Peking war, Kim Jong-un nicht zurück pfeifen zu können. Ich weiß nicht, warum du annimmst, das sich dies plötzlich geändert hat.
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