Die Nordkorea-Frage

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zollagent
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Di 2. Okt 2018, 08:53

unity in diversity hat geschrieben:(02 Oct 2018, 02:05)

Die Landminen ,beiderseits der DMZ, werden geräumt:
https://www.tagesschau.de/ausland/korea ... n-101.html

Es gibt weiterführende südkoreanische Initiativen:
http://german.korea.net/Government/Curr ... leId=34475

Man plant eine nordostasiatische Wirtschaftsgemeinschaft.
Die Basics für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung hätten sie.
Anders als in Europa und speziell in Italien, wo man es mit einer schuldenfinanzierten Konjunktur versucht.

Beobachten wir das mal wohlwollend weiter.
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unity in diversity
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Mi 3. Okt 2018, 05:17

zollagent hat geschrieben:(02 Oct 2018, 09:53)

Beobachten wir das mal wohlwollend weiter.

Damit es nicht einfriert, wie ein Bildschirm, brauchen die Koreaner einen wohlwollenden 2+4 Vertrag.
USA, Russland, China, Japan + 2 koreanische Staaten.
Eine überstürzte Einheit können weder die Koreaner, noch ihre "Schutzmächte" finanzieren.
Es wird wohl zunächst eine Konföderation der koreanischen Staaten, mit Billigung der daran interessierten Nachbarschaft.
Wenn es klappt, schreiten sie zur Föderation voran.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Mi 3. Okt 2018, 07:23

unity in diversity hat geschrieben:(03 Oct 2018, 06:17)

Damit es nicht einfriert, wie ein Bildschirm, brauchen die Koreaner einen wohlwollenden 2+4 Vertrag.
USA, Russland, China, Japan + 2 koreanische Staaten.
Eine überstürzte Einheit können weder die Koreaner, noch ihre "Schutzmächte" finanzieren.
Es wird wohl zunächst eine Konföderation der koreanischen Staaten, mit Billigung der daran interessierten Nachbarschaft.
Wenn es klappt, schreiten sie zur Föderation voran.

Ich rede nicht von "überstürzt", halte aber den Traum von einer Förderation zwischen einer Demokratie und einer Despotie für ziemlich naiv. Irgendwann würde eine Seite ihr Grundverständnis aufgeben müssen. Und glaubst du im Ernst, Kim Jong Un würde das tun?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Mi 3. Okt 2018, 16:36

unity in diversity hat geschrieben:(03 Oct 2018, 06:17)
Es wird wohl zunächst eine Konföderation der koreanischen Staaten, mit Billigung der daran interessierten Nachbarschaft.
Wenn es klappt, schreiten sie zur Föderation voran.

Wie kommst du auf so ein Szenario?

Bestenfalls gibt es gute politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea. Aber Konföderation, oder gar Föderation? Die noch recht junge Demokratie Südkoreas wird gerade erwachsen, und hinterfragt momentan die Extratouren der Jaebeols (große südkor. Mischkonzerne meist in Familienbesitz). Südkorea wird sicher nicht bereits sein, sich politisch in einer Konföderation an das nordkoreanische Regime zu binden. Genauso wenig wird Kim Jong-un bereit sein, sein Regime aufzugeben, oder auch nur einzuschränken.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Do 4. Okt 2018, 01:04

Pompeo legt auf einer Asienreise einen Zwischenstopp in Nordkorea ein:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 18796.html
Es geht um substanzielle Fortschritte in Abrüstungsfragen, als Voraussetzung zur Lockerung der UN-Sanktionen, ohne die keine südkoreanische Entwicklungspolitik im Norden möglich ist.
Welches Szenario genau zur Änderung des Status Quo führt, ist natürlich nicht sicher.
Das ist Sache der Koreaner und der interessierten Umgebung. Kein Nachbar darf sich bedroht fühlen.
Die Clans betreffend, kann man geteilter Meinung sein. Firmen in Privathand sind der Normalfall. Auftragsdamager, als Verursacher der Dieselskandale, sollten die Ausnahme sein. Die haben halt ein gestörtes Verhältnis zum Eigentum und sehen darin nur eine Quelle der persönlichen Bereicherung.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 9. Okt 2018, 23:57

Kim wünscht Besuch seiner katholischen Heiligkeit:
http://www.faz.net/aktuell/politik/kim- ... 28608.html
Eigentlich stehen Koreaner dem Buddhismus, oder dem Konfuzianismus nahe. Es könnte ein Schritt in Richtung Religionspluralismus sein.
Die Chuch'e-Ideologie weicht der Öffnung.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Sa 3. Nov 2018, 13:19

Nordkorea hat angekündigt, die Entwicklung atomarer Waffen wieder aufnehmen zu wollen, sollten die USA ihre Wirtschaftssanktionen gegen das Land nicht aufheben.

“The US thinks that its oft-repeated ‘sanctions and pressure’ lead to ‘denuclearisation.’ We cannot help laughing at such a foolish idea,” said the statement, released under the name of the director of the ministry’s Institute for American Studies. “The improvement of relations and sanctions are incompatible.”

https://www.scmp.com/news/asia/east-asia/article/2171519/north-korea-threatens-continue-developing-nuclear-weapons-if-us

Die Show neigt sich dem Ende zu. Allmählich werden Nordkorea und die USA Farbe bekennen müssen, wie weit sie tatsächlich bereit sind sich zu bewegen. Kim Jong-un hat es in der kurzen Zeit geschafft, Beziehungen zu seinen Nachbarn aufzubauen. Während Trump seine Verbündeten in Asien brüskiert hat, und auf Konfrontationskurs mit China ist. Zwischen allen Stühlen befindet sich Südkorea, das weder Ärger mit Nordkorea brauchen kann. Noch beim Machtpoker von China und den USA zwischen die Fronten geraten will.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Sa 3. Nov 2018, 16:59

Es entwickelt sich, wie erwartet. Ein bißchen Show, einige wesentliche Positionen des Westens aufgegeben, Kim Jong Un hat seine Opferrolle und Trump ist weit weg.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Audi » Sa 3. Nov 2018, 20:41

Wenn Nordkorea ihre Verpflichtung umsetzt, hat der Westen die Sanktionen aufzuheben. Sonst ist eine Wiederaufnaheme nur logisch
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » So 4. Nov 2018, 00:59

Audi hat geschrieben:(03 Nov 2018, 20:41)Wenn Nordkorea ihre Verpflichtung umsetzt, hat der Westen die Sanktionen aufzuheben. Sonst ist eine Wiederaufnaheme nur logisch

Ich weiß nicht genau was du meinst. Aber weder die USA oder Nordkorea sind in Singapur irgendeine Verpflichtung eingegangen. Das ganze war nur eine rührende Show mit einer unverbindlichen Absichtserklärung.

Seitdem vertreten die USA den Standpunkt das man die Sanktionen gegen Nordkorea erst aufhebt, wenn diese die Denuklearisierung vollzogen hat. Nordkorea wiederum vertritt eine "Quid pro quo-Strategie", in der beide Seiten Schritt für Schritt Zugeständnisse machen. Bei den Zugeständnissen wird es schwierig.
Bislang waren die USA nicht in der Lage darzustellen, wie sie sich Sicherheitsgarantien gegenüber Nordkorea überhaupt vorstellen. Mit einem Vertrag dürfte es hier kaum getan sein, wie wenig die Wert sind, hat man in der Vergangenheit gesehen. Echte militärische Abrüstung in der Region von Seiten der USA ist hier kaum vorstellbar. Das würde die USA als Schutzmacht und in der Konfrontation mit China schwächen. Genauso Nordkorea ohne Nuklearwaffen, seinen einzigen Machtfaktor von überregionaler Bedeutung verlieren würde.
Ich bezweifle, das man so überhaupt zu einer Lösung mit einer vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel kommen wird.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 01:29

War nicht klar, dass entweder Nordkorea beendet wird oder Nordkoreas Atomraktetenprogramm? Und war nicht klar, dass Nordkorea deswegen sein Atomraketenprogramm beendet?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » So 4. Nov 2018, 02:05

Fliege hat geschrieben:(04 Nov 2018, 01:29)
War nicht klar, dass entweder Nordkorea beendet wird oder Nordkoreas Atomraktetenprogramm? Und war nicht klar, dass Nordkorea deswegen sein Atomraketenprogramm beendet?

Aus welcher Fake-News hast du den das?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 02:12

Enas Yorl hat geschrieben:(04 Nov 2018, 02:05)
Aus welcher Fake-News hast du den das?

Was denn sonst?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » So 4. Nov 2018, 05:20

Nordkorea hat Fachkräfte ausgebildet, mit denen die Finanzierungsgrundlagen des Regimes verbessert werden sollen:
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
Die nordkoreanische Bot-Armee könnte eventuell einen uralten Menscheitstraum wahr werden lassen:
Der feindliche, nukleare Sprengsatz detoniert exakt zu dem Zeitpunkt, an dem das Trägermittel seinen Bodenkontakt, Schiffskontakt, oder Flugzeugkontakt verliert.
Das trifft immer die Richtigen.
Alle Nuklearmächte dürfen in dieser Hinsicht forschen.
Wenn es klappt, kommt die nukleare Abrüstung voran.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Audi » So 4. Nov 2018, 10:34

Enas Yorl hat geschrieben:(04 Nov 2018, 00:59)

Ich weiß nicht genau was du meinst. Aber weder die USA oder Nordkorea sind in Singapur irgendeine Verpflichtung eingegangen. Das ganze war nur eine rührende Show mit einer unverbindlichen Absichtserklärung.

Seitdem vertreten die USA den Standpunkt das man die Sanktionen gegen Nordkorea erst aufhebt, wenn diese die Denuklearisierung vollzogen hat. Nordkorea wiederum vertritt eine "Quid pro quo-Strategie", in der beide Seiten Schritt für Schritt Zugeständnisse machen. Bei den Zugeständnissen wird es schwierig.
Bislang waren die USA nicht in der Lage darzustellen, wie sie sich Sicherheitsgarantien gegenüber Nordkorea überhaupt vorstellen. Mit einem Vertrag dürfte es hier kaum getan sein, wie wenig die Wert sind, hat man in der Vergangenheit gesehen. Echte militärische Abrüstung in der Region von Seiten der USA ist hier kaum vorstellbar. Das würde die USA als Schutzmacht und in der Konfrontation mit China schwächen. Genauso Nordkorea ohne Nuklearwaffen, seinen einzigen Machtfaktor von überregionaler Bedeutung verlieren würde.
Ich bezweifle, das man so überhaupt zu einer Lösung mit einer vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel kommen wird.

Ist Kim nicht entgegen gekommen und hat das Versuchgelände gesprengt? Man sollte schon entgegen kommen sonst führt das zu nix
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » So 4. Nov 2018, 12:18

Audi hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:34)Ist Kim nicht entgegen gekommen und hat das Versuchgelände gesprengt?

Gesprengt wurden ein paar Gebäude und der Eingangsbereich einer unterirdischen Anlage, die nach Ansicht von Experten ohnehin schon zum Teil eingestürzt war. Beobachtet wurde das von eingeladenen Journalisten, ausländischen Experten wurde aber der Zugang verwehrt. Das ist sicher eine nette Geste, aber mehr auch nicht.

Audi hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:34)Man sollte schon entgegen kommen sonst führt das zu nix

Im Gegensatz zu den öffentlichen Aussagen die Trump in Singapur gemacht hat, haben die USA kein Konzept vorgelegt, wie die USA Nordkorea entgegenkommen würden. Man könnte auch vermuten, das die USA ausschließlich nur an einen Szenario interessiert sind, das auf einer Kapitulation Nordkoreas in der nuklearen Frage hinausläuft. Das wird Nordkorea aber sicher nicht akzeptieren.
Mittlerweile missfällt Washington die zunehmende Verständigung und Kooperation zwischen Nord- und Südkorea. Die USA üben bereits Druck auf Südkorea aus, um hier das Tempo zu bremsen.

Man darf auch nicht vergessen, das die USA diese Frage in einen größeren Rahmen sehen. Man betrachtet China als den zukünftigen globalen Konkurrenten. Und eine befriedete koreanische Halbinsel mit einem möglicherweise neutralen Südkorea würden die strategischen Interessen der USA in der Region behindern.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Cat with a whip » Mo 12. Nov 2018, 21:19

In der illusionären Welt der Irren hat Trump mit seinen magischen, nobelpreisverdächtigen Superkraft-Verhandlungskräften Nordkorea quasi bereits entnuklearisiert.

Sagt der der Narrenkönig doch höchselbst:
“He’s de-nuking, I mean he’s de-nuking the whole place”

Dass die Narren ignorieren, dass das US-Militär weiß, dass Nordkora währendessen unter Tarnung 16 Raketenbasen für Kurzstreckenraketen als Träger für Atomwaffen ausbaut und nur eine offiziell verspricht zu schliessen, es aber nicht vollendet, zeigt das ganze Außmass der Theateraufführung im Irrenhaus.

Nordkorea selbst hat Trump zum Narren gehalten, weil Trump sich überhaupt nicht für die Länder interessiert, mit denen er Pseudo-Verhandlungen führt. Trump versteht ebensowenig etwas von internationaler Diplomatie. Der lächerliche Heini ist völlig blank, er ist ein kompletter Popanz. Trump selbst ging es dabei nur um die Show und den Scheinerfolg. Seine irren Anhänger sollten zuhause an einen Erfolg glauben. Wie fanatisch, doof und leichtgläubig muss man sein und die Prahlerei über so gut wie nichts zu feiern?

https://www.washingtonpost.com/blogs/pl ... 42f6c01b2d
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Mi 14. Nov 2018, 00:30

Cat with a whip hat geschrieben:(12 Nov 2018, 21:19)Wie fanatisch, doof und leichtgläubig muss man sein und die Prahlerei über so gut wie nichts zu feiern?

Ich halte Donald Trump für einen skrupellosen Blender, der nach belieben die Wahrheit verdreht. Praktisch gibt es zwischen den USA und Nordkorea keinerlei verbindliche Vereinbarungen in dieser Sache. Nach der Absichtserklärung in Singapur, stocken die Verhandlungen. Da die USA nicht bereit sind über ein Entgegenkommen und Sicherheitsgarantien zu verhandeln, ohne das Nordkorea in dieser Sache in Vorleistung tritt. Und daran wird es auch scheitern. Kim Jong-un kann sein nukleares Arsenal nicht aufgeben, ohne dann mit herunter gelassener Hose dazustehen. Und die USA keine Sicherheitsgarantien gegenüber Nordkorea schaffen, ohne ihr militärisches Potential gegenüber China zu verringern. Mit etwas Glück gelingt es Moon Jae-in aber vielleicht, einen Staus Quo auszuhandeln der Nordkoreas nukleares Arsenal limitiert, bei teilweiser Aufhebung der Sanktionen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Sa 17. Nov 2018, 07:28

Nordkorea soll eine neue Hightechwaffe getestet haben:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 17. Nov 2018, 11:58

zollagent hat geschrieben:(03 Oct 2018, 08:23)

Ich rede nicht von "überstürzt", halte aber den Traum von einer Förderation zwischen einer Demokratie und einer Despotie für ziemlich naiv. Irgendwann würde eine Seite ihr Grundverständnis aufgeben müssen. Und glaubst du im Ernst, Kim Jong Un würde das tun?



Ja dass ist richtig, zumal dann die Kim Dynastie mit ihrer eigenen.Existenz und der ihres Militärstaates spielen würde, ziemlich unwahrscheinlich.

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