Die Nordkorea-Frage

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unity in diversity
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Fr 1. Sep 2017, 02:26

Schnitter hat geschrieben:(31 Aug 2017, 19:48)

Ein gezielter Raketenschlag in die Tribüne bei einen dieser lächerlichen Militärparaden....

....da träfe man auch immer den Richtigen und hat außer dem Dicken direkt noch seine greisen Generäle und Funktionsträger mit erwischt.

Alles was einen brauchbaren Diktator ausmacht, hast du in dir.
Wenn du dich bei den Militärs bewirbst, landet Kim bestimmt auf dem Haufen, auf dem schon die anderen liegen.
Also ohne Quatsch:
Die Tribüne wird vorher untersucht. Jede Schraube, Stange und jedes Brett.
Kein normal Sterblicher kommt, ohne Passierschein, in die Nähe der Tribüne, oder überhaupt in das Zentrum.
Die Ampeln werden ausgeschaltet und bevor die Paradetruppen anrücken, wird jede Kreuzung mit mindestens einem Kampfpanzer blockiert, quer zur Fahrtrichtung und durchgeladen. Jede 2. Kreuzung zusätzlich ein Räumpanzer, ebenfalls quergestellt.
Jede Straße in das Zentrum wird dadurch zu einer bewachten Einbahnstraße.
Es bewegt sich nichts unangemeldet durch oder über Pjongjang.
In der Umgebung steht alles in Alarmbereitschaft.
So einfach funktioniert dort kein Anschlag.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Schnitter » Fr 1. Sep 2017, 07:12

unity in diversity hat geschrieben:(01 Sep 2017, 03:26)

Alles was einen brauchbaren Diktator ausmacht, hast du in dir.
Wenn du dich bei den Militärs bewirbst, landet Kim bestimmt auf dem Haufen, auf dem schon die anderen liegen.
Also ohne Quatsch:
Die Tribüne wird vorher untersucht. Jede Schraube, Stange und jedes Brett.
Kein normal Sterblicher kommt, ohne Passierschein, in die Nähe der Tribüne, oder überhaupt in das Zentrum.
Die Ampeln werden ausgeschaltet und bevor die Paradetruppen anrücken, wird jede Kreuzung mit mindestens einem Kampfpanzer blockiert, quer zur Fahrtrichtung und durchgeladen. Jede 2. Kreuzung zusätzlich ein Räumpanzer, ebenfalls quergestellt.
Jede Straße in das Zentrum wird dadurch zu einer bewachten Einbahnstraße.
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So einfach funktioniert dort kein Anschlag.


Tomahawks ?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 1. Sep 2017, 10:05

unity in diversity hat geschrieben:(01 Sep 2017, 03:26)

Alles was einen brauchbaren Diktator ausmacht, hast du in dir.
Wenn du dich bei den Militärs bewirbst, landet Kim bestimmt auf dem Haufen, auf dem schon die anderen liegen.
Also ohne Quatsch:
Die Tribüne wird vorher untersucht. Jede Schraube, Stange und jedes Brett.
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Niemand weiß, wer Kim wirklich ist und ob er in der Öffentlichkeit nicht eine Permanentvertretung auftreten lässt.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Provokateur » Fr 1. Sep 2017, 10:14

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(01 Sep 2017, 11:05)

Niemand weiß, wer Kim wirklich ist und ob er in der Öffentlichkeit nicht eine Permanentvertretung auftreten lässt.


In der Tat wäre das denkbar.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Raskolnikof » Fr 1. Sep 2017, 10:26

unity in diversity hat geschrieben:(01 Sep 2017, 03:26)

Alles was einen brauchbaren Diktator ausmacht, hast du in dir.
Wenn du dich bei den Militärs bewirbst, landet Kim bestimmt auf dem Haufen, auf dem schon die anderen liegen.
Also ohne Quatsch:
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So einfach funktioniert dort kein Anschlag.

Schnittger hat doch nicht von einem Attentat gesprochen sondern von einem Raketenschlag während einer Militärbarade. Die Amis haben mittlerweile Waffen wo sie sich aussuchen können, ob sie das linke oder rechte Nasenloch ihres Zielopfers treffen wollen. Es bleibt die Frage, wie es mit dem Frühwarnsystem der Nordkoreaner aussieht. Wenn es nur das Fernglas ist welches Kim ständig in der Hand hält... :D
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 1. Sep 2017, 11:50

Abgesehen davon, das das ein Kriegseintritt der USA wäre, wer sagt denn, das Nordkorea Kim ist. Dieses Nordkorea gab's schon vor Kim. Selbst, wenn er jetzt sterben würde, würde sich erstmal gar nichts ändern.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Loki » Fr 1. Sep 2017, 22:29

King Kong 2006 hat geschrieben:(01 Sep 2017, 12:50)

[...] Selbst, wenn er jetzt sterben würde, würde sich erstmal gar nichts ändern.

Hm, doch: Bei einem vermuteten Anschlag werden höchstwahrscheinlich sämtliche A-Waffen (und Weiteres) eingesetzt. Und zwar gegen den/die Erstbesten.

Dürften dann die US-Amerikaner sein, die Rauchpilze sammeln können. Und die entsprechend "antworten".
Sonstige, zusätzliche Kettenraktionen denkbar.

Vergesst es einfach und bleibt handelnd friedlich ruhig, kann ich da nur empfehlen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » So 3. Sep 2017, 03:30

Nordkorea hat angeblich die H-Bombe so verkleinert, daß sie auf eine Hwasong-12 paßt:
http://www.presstv.ir/Detail/2017/09/03 ... b-icbm-kim

Damit kann ein high altitude nuclear electromagnetic pulse erzeugt werden.
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Wasserstoffbombentest?

Beitragvon King Kong 2006 » So 3. Sep 2017, 08:40

2016 soll mutmaßlich eine Wasserstoffbombe getestet worden sein. Jetzt wieder.

Nordkorea hat nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe gezündet. Der Test sei ein "absoluter Erfolg" gewesen, meldete das nordkoreanische Staatsfernsehen am Sonntag.

Wasserstoffbomben sind potenziell besonders verheerende Nuklearwaffen, mit denen sich weit stärkere Explosionen erzeugen lassen als mit herkömmlichen Atombomben.

In der Nacht hatte es bereits Meldungen über mindestens ein Erdbeben gegeben, das durch einen Bombentest ausgelöst worden sein könnte. Nach Angaben des chinesischen Erdbebenamts hatte es die Stärke von 6,3 - die Behörde korrigierte damit anfängliche amerikanische Messungen, die zunächst 5,6 angezeigt hatten. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete von einem zweiten Erdbeben, das die Stärke von 4,6 gehabt haben soll. In der Vergangenheit waren auch erst seismische Aktivitäten gemessen worden, bevor festgestellt worden war, dass sie durch einen Atomtest ausgelöst worden waren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 65870.html
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Raskolnikof » So 3. Sep 2017, 12:41

Das Land gehört international geächtet. Kein Staat sollte zu Nordkorea diplomatische Beziehungen unterhalten. Auch wirtschaftlich sollte das Land vollkommen isoliert werden.
Ich empfinde es geradezu als eine Provokation, dass das Auswärtige Amt noch immer eine Botschaft in Pyongyang unterhält. Dabei handelt es sich um das „Erbe“ der ehemaligen DDR, welche 1949 diplomatische Beziehungen zu Nordkorea aufnahm.
Ich frage mich, zu welchem Zweck in Nordkorea immer noch acht deutsche Diplomaten und etliches weiteres Botschaftspersonal aus deutschen Steuermitteln finanziert werden. Vor dem Hintergrund der Deeskalation, Friedensgesprächen, gegenseitiger Anerkennung und der Aufnahme von wirtschaftlichen Beziehungen mag es ja durchaus einmal Sinn gemacht haben, das DDR-Erbe anzutreten. Aber jetzt? Irgendwann ist doch mal Schluss mit lustig!

Ach ja, diesen schrägen Vogel, der in Berlin das Amt des koreanischen Botschafters ausübt und wohl außer beim Schwarzangeln noch nie gesehen wurde sollte mit der nächsten und letzten Maschine in seine Heimat befördert werden.

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Laender/DeutscheAVen/Korea(DemokratischeVolksrepublik,Nordkorea)/KoreaVolksrepublik.html?nnm=332340

http://deu.mofa.go.kr/worldlanguage/europe/deu/mission/greetings/index.jsp

http://www.focus.de/politik/ausland/nordkorea/tid-30574/nordkoreas-botschafter-in-berlin-kims-rechte-hand-verlaesst-nur-zum-schwarzfischen-seine-festung-laechelnd-setzte-er-die-straftat-fort-dank-diplomatischer-immunitaet_aid_959343.html
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Aristide » So 3. Sep 2017, 13:25

Der zug scheint abgefahren zu sein. Die kim bolschewisten sind jetzt für die usa nicht mehr angreifbar! Zumindest wenn man nicht riskieren will, dass so eine h-bombe den death valley in eine wüste verwandelt. Auf die löchrige raketenabwehr würde ich mich nicht verlassen wollen!
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Wann kommt die Wut des Trump? USA stehen dank trompeterei wieder ohne Hosen da

Beitragvon King Kong 2006 » So 3. Sep 2017, 18:17

Trump der selbst stolz darauf ist kein typischer Politiker zu sein, hatte ja des öfteren z.B. seinen Vorgänger Obama kritisiert. Er wäre zu schlaff. Trump trat mit seinem großen Mundwerk an es so einigen zu zeigen. So auch Nordkorea. Sollte Nordkorea seine Atom- und Raketenprogramme nicht beenden, käme Trump mit "Feuer, Wut und Macht" über das Land her. Also, mit sozusagen drei Plagen. Um dies zu unterstreichen schickte er gleich eine Kriegsflotte hinterher. Von der er allerdings in einem Interview nicht wußte, wo sie sich befand. Als Antwort auf die Forderungen Donalds feuerte Nordkorea erneut eine Rakete über Japan hinweg und testete erneut eine Wasserstoffbombe. Was jetzt Trump? Oder ist er doch "nur" ein Politiker wie Clinton, Bush und Obama? Die haben Nordkorea auch nicht angegriffen.

Trump hat gewaltig vorgelegt. "Feuer, Wut und Macht", "wie die Welt es so noch nicht gesehen hat" sagte er vor Journalisten in Bedminster. Kommen die jetzt oder ist das das übliche gesagt, getrumped? Donald richtet für die USA immensen Schaden an, diese als zahnlosen Löwen so vorzuführen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 4. Sep 2017, 10:33

Wer weiß ob Nordkorea tatsächlich eine Wasserstoffbombe gezündet hat. Behaupten kann man ja viel, wenn der Tag lang ist.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Quatschki » Mo 4. Sep 2017, 10:53

Entscheidend ist, ob sie die Technologie beherrschen und somit auch - an wen auch immer - weiterverkaufen können, um ihre Ökonomie zu stabilisieren
oder ob sie sich die Schlüsselressourcen zu Wucherkonditionen zusammengeklaubt haben, denn dann bestünde weniger Gefahr einer Weiterverbreitung.
Selbst werden sie die Waffe wohl nur im Fall eines gegnerischen Angriffs einsetzen (oder bei einem Mißverständnis, das sie als Angriff interpretieren)
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 4. Sep 2017, 11:06

Es wäre schon eine Tragödie, wenn die Welt am dicken Kim zugrunde ginge, ich hoffe immer noch auf die Vernunft aller Beteiligten.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Loki » Mo 4. Sep 2017, 11:10

Alpha Centauri hat geschrieben:(04 Sep 2017, 11:33)

Wer weiß ob Nordkorea tatsächlich eine Wasserstoffbombe gezündet hat. Behaupten kann man ja viel, wenn der Tag lang ist.

Dann waren die technisch gemessenen "Erdbeben" entweder natürlicher Art
oder es war eine normale, richtig große A-Bombe,
was die Sache auch nicht weiter verharmlost.

Das Ding hatte jedenfalls einen ganz schönen Wums.


"Sonntag, 03. September 2017
"Um ein Vielfaches" stärker
Bundesamt registriert Explosion in Korea

Die Erschütterungen eines Bombentests in Nordkorea sind auch in Mitteleuropa zu spüren. Eine Messstation in Bayern registriert sie Minuten nach der Explosion. Demnach war die Sprengkraft jedoch weit höher als bei bisherigen Tests.
"
http://www.n-tv.de/politik/Bundesamt-re ... 14943.html
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 4. Sep 2017, 11:13

Die Sprengkraft wird auf 120 Kilotonnen geschätzt, das wäre eine ziemlich kleine Wasserstoffbombe.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Yossarian » Mo 4. Sep 2017, 11:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Sep 2017, 12:13)

Die Sprengkraft wird auf 120 Kilotonnen geschätzt, das wäre eine ziemlich kleine Wasserstoffbombe.


Nein, ziemlich das was von einer 2 stufigen thermonuklearen Waffe erwartet wird.

Entspricht ziemlich genau dem der ersten Minuteman III Generation: W-62/Mk.12 170kt Sprengkopf.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... _chart.jpg
Zuletzt geändert von Yossarian am Mo 4. Sep 2017, 11:55, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Loki » Mo 4. Sep 2017, 11:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Sep 2017, 12:13)

Die Sprengkraft wird auf 120 Kilotonnen geschätzt, das wäre eine ziemlich kleine Wasserstoffbombe.

Die "normale" Atombombe Fat Man, welche über der japanischen Stadt Nagasaki abgeworfen wurde, entwickelte eine Sprengkraft von etwa 21 Kilotonnen TNT.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fat_Man


Daten zu den etlichen A-Waffentest der USA bei Nevada National Security Site sind hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Nevada_Na ... urity_Site
Interessant: Bisher letzte von den USA durchgeführte Kernwaffenexplosion war die Bombe mit den Namen Divider am 23. September 1992 mit einer Sprengkraft von weniger als 20 kT.

"Die USA führten zwischen 1945 und 1992 1.039 Nukleartests durch, 210 atmosphärische Tests, 815 unterirdische Tests und 5 Unterwassertests."
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kernwaffentests
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 4. Sep 2017, 12:18

Die erste getestete Wasserstoffbombe der USA hatte eine Sprengkraft von 10 Megatonnen, nur durch viele Tests und Weiterentwicklungen konnte man dann nach langer Zeit auch kleinere Wasserstoffbomben bauen. Dass Nordkorea das in Rekordzeit geschafft haben soll, halte ich für nicht gerade wahrscheinlich. Es ist aber auch nicht wirklich wichtig, ob sie Atom- oder Wasserstoffbomben haben, sollten sie eine dieser Bomben gegen Südkorea, Japan oder die USA einsetzen, wird es sowieso zappenduster.
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