Die Nordkorea-Frage

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King Kong 2006
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Re: Nordkorea erklärt sich zur Atommacht

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 29. Nov 2017, 22:53

UncleSams_Berater hat geschrieben:(29 Nov 2017, 22:45)

Trump könnte eine Menge tun gegen Nordkorea. Auch ohne Bodentruppen, dass Problem ist dann würde Nordkorea nicht mehr existieren und Südkorea wahrscheinlich auch nicht mehr.
Genauso wie große Teile Japans wahrscheinlich, die USA selber würden aus einem zweiten Koreakrieg nahezu unbeschadet als Sieger hervorgehen(militärisch gesehen)


Am Ende zählt das, was unterm Strich herumkommt. Und er droht das ganze Jahr über mit seiner Wut, wenn Nordkorea nicht aufhört Waffen zu testen. Nordkorea macht weiter. Er kann nichts dagegen tun. Sonst hätte er es schon getan. Ich bin gespannt, wer dafür der Prügelknabe sein wird. Diese Schmach kann ein Mann wie Trump nicht auf sich sitzen lassen.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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SpukhafteFernwirkung
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Re: Nordkorea erklärt sich zur Atommacht

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mi 29. Nov 2017, 23:10

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Nov 2017, 22:53)
.... Diese Schmach kann ein Mann wie Trump nicht auf sich sitzen lassen.
rofl, dem trump is nix peinlich! :p
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unity in diversity
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Do 30. Nov 2017, 03:13

Trump verlangt den Abbruch der diplomatischen Beziehungen nach Nordkorea.
Wenn man sich daran hält, wird in der Berliner Glinkastraße ein interessantes Grundstück frei und in den nordkoreanischen Spezialläden, fehlen die Nobelschlitten aus Deutschland.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Nomen Nescio » Do 30. Nov 2017, 21:17

warum hat keiner es die mühe wert gefunden mehr zu achten auf den nordkoreanischen soldat, der vor einiger zeit flüchtete und im demarkationsgebiet doch mehrmals erschossen wurde.
als er im krankenhaus lag, haben die ärzte bei ihm eine unglaublich große menge würmer gefunden. einer war sogar 26 cm lang.

dieser befund sagt viel über die lage der nordkoreanen, denn man darf füglich annehmen daß er zu einer bevorrechtete gruppe hörte.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Fr 1. Dez 2017, 11:20

Quatschki hat geschrieben:(29 Nov 2017, 14:05)

Wenn man eine Anlage mit hochradioaktiven Materialen mit Raketen angreift ein- oder zweihundert Kilometer nördlich der Südkoreanischen Hauptstadt, könnte das bei entsprechender Windrichtung Probleme bereiten.
Wenn der Wind stattdessen Richtung China, Wladiwostok oder Japan bläst, wäre das auch nicht viel besser.
Und selbst wenn eine Verseuchung "nur" die Nordkoreaner träfe, wäre der Imageschaden für die Vereinigten Staaten kaum absehbar.

Als ob ein Trump irgendwas auf so was Ertragsloses wie "Image" gäbe. :rolleyes:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Fr 1. Dez 2017, 11:21

garfield336 hat geschrieben:(29 Nov 2017, 15:35)

Das ist nicht irrational, sonder sehr rational... Denn alleine die Möglichkeit zum Zurückschlagen wird die andern vor einem Erstschlag abhalten.

Ich habe von einem Erstschlag geredet, genau auf die Werkzeuge zum "Zurückschlagen". Wenn das geschieht, WIRD ein Kim Jong Un irrational handeln, denn nicht zu handeln, da würde er "sein Gesicht verlieren", etwas, was in Asien gleichbedeutend mit dem Tod ist.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Fr 1. Dez 2017, 11:34

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(30 Nov 2017, 23:47)

die usa sehen es als feindlichen akt an, wenn ein land technologie erlangt, die die usa bedrohen könnte. die chance jedes fremde land in die steinzeit zurückbomben zu können ist ein gottgegebenes recht der usa, jeder andere, der solche möglichkeiten erlangen will, is des teufels...- :D

Daß so ein Despot wie Kim Jong Un seine Nachbarn bedroht, bedeutet dir gar nichts? Hauptsache, der mit der richtigen Frontstellung steht als bedrohtes Opfer da? :mad2:
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Re: Nordkorea erklärt sich zur Atommacht

Beitragvon UncleSams_Berater » Fr 1. Dez 2017, 19:54

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Nov 2017, 22:53)

Am Ende zählt das, was unterm Strich herumkommt. Und er droht das ganze Jahr über mit seiner Wut, wenn Nordkorea nicht aufhört Waffen zu testen. Nordkorea macht weiter. Er kann nichts dagegen tun. Sonst hätte er es schon getan. Ich bin gespannt, wer dafür der Prügelknabe sein wird. Diese Schmach kann ein Mann wie Trump nicht auf sich sitzen lassen.


Natürlich kann er was tun, abwarten...
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Re: Nordkorea erklärt sich zur Atommacht

Beitragvon Rabauke » Sa 2. Dez 2017, 00:29

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Nov 2017, 22:53)

Am Ende zählt das, was unterm Strich herumkommt. Und er droht das ganze Jahr über mit seiner Wut, wenn Nordkorea nicht aufhört Waffen zu testen. Nordkorea macht weiter. Er kann nichts dagegen tun. Sonst hätte er es schon getan. Ich bin gespannt, wer dafür der Prügelknabe sein wird. Diese Schmach kann ein Mann wie Trump nicht auf sich sitzen lassen.




Ich tippe irgend ein ölreicher Staat in Mittelamerika....... evtl. Venezuela? :? :?:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Excellero » Sa 2. Dez 2017, 00:36

N-Korea hat quasi Narrenfreiheit. Warum?

1. Sie haben Atomwaffen die zu mindest Japan und Südkorea treffen können
2. Sie haben die Unterstützung von China

Das macht sie unangreifbar. Daher verstehe ich auch nicht Trumps permanentes Drohgehabe... jeder weiß daß die USA niemals mit einem Angriff durchkommen werden. Und der/die/das Kim ist nicht sooo dämlich um seinerseits anzugreifen. Vermutlich hockt er in seinem Palast und lacht sich nen Ast über die Reaktionen auf seine Raketentests.
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Mo 4. Dez 2017, 01:08

Wobei es ein Unterschied ist, ob man mit dem Wissen um die eigenen Raketen und Kernwaffen, Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, oder den Landsleuten im Süden und den USA unterstellt, sie bettelten um einen Atomkrieg:
http://www.t-online.de/nachrichten/id_8 ... ebung.html
Kim muß ja nicht unbedingt mitmachen, wenn alles verbal angeheizt wird.
Das wäre Stärke.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 9. Dez 2017, 23:54

ein schreiber produzierte viel spam. die wurde entfernt sowie alle reaktionen darauf.

NN, mod
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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Trump ist ohne Bedingungen bereit mit Kim zu verhandeln

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 13. Dez 2017, 08:15

TV-Star Trump, der theatralisch mit seiner gesamten Wut drohte das Land Nordkorea zu vernichten macht jetzt genau das realpolitisch, was er großspurig immer Clinton oder Obama vorgehalten hat.

Kim schoß ein 1:0 im Penisvergleich, als er ein unübersehbares Phallussymbol steil in den Orbit schoß, die nuklearfähige ICBM beim letzten Test. Vorangegangen weitere Tests, auch atomar. Und das obwohl Alphatier Donald droht, daß er notfalls mit seiner Wut über das Land käme. Jetzt plötzlich ist man ohne Vorbedingung bereit zu verhandeln.

Tillerson will mit Nordkorea ohne Vorbedingungen reden

US-Außenminister Rex Tillerson geht auf Nordkorea zu, er bietet der atomar bewaffneten Diktatur direkte Gespräche an. Man sei bereit, ohne Vorbedingungen verhandeln.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 83026.html


Folgende Erklärungen gibt es:

1. Tillerson, der offenbar weniger Ahnung als Inspektor Closeau (Schwiegersohn Jared) und Prinzessin Ivanka (Tochter) hat, aber immerhin Außenminister ist, macht eigenmächtig etwas und muß vom weisen Vater im Weissen Haus dann wieder öffentlich gemaßregelt werden

2. Trump lässt Profis ran. Er wird dadurch wie seine geschmähten Kollegen Clinton und Obama smarter und realpolitischer, obwohl er nie ein Politiker sein wollte. Er verrät seine Ideale

3. Das ist ein Trick. Wenn das nicht funktioniert, dann kann Trump wieder mit Vernichtung drohen. Zumindest drohen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Provokateur » Mi 13. Dez 2017, 12:38

Die Chinesen sehen eine Eskalation zumindest als Möglichkeit:

http://www.focus.de/politik/ausland/gewappnet-fuer-den-ernstfall-was-china-an-seiner-grenze-baut-zeigt-wie-gefaehrlich-der-nordkorea-konflikt-ist_id_7976342.html

Wie ernst vor allem die nordkoreanischen Nachbarstaaten die Gefahr nehmen, zeigt eine Maßnahme der chinesischen Regierung: In dem autonomen Kreis Changbei an der Grenze zu Nordkorea sollen fünf Lager für mögliche Kriegsflüchtlinge errichtet werden.
Das geht aus einem internen Dokument des chinesischen Telefondienstleisters China Mobile hervor, das in den sozialen Netzwerken kursiert. Die Firma habe den Auftrag erhalten, Internet und Telefon in den Lagern einzurichten, heißt es in dem Dokument. Die britische „Financial Times“ hatte als erstes darüber berichtet.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Trump ist ohne Bedingungen bereit mit Kim zu verhandeln

Beitragvon King Kong 2006 » Do 14. Dez 2017, 00:02

In Bezugnahme:

King Kong 2006 hat geschrieben:(13 Dec 2017, 08:15)

TV-Star Trump, der theatralisch mit seiner gesamten Wut drohte das Land Nordkorea zu vernichten macht jetzt genau das realpolitisch, was er großspurig immer Clinton oder Obama vorgehalten hat.

Kim schoß ein 1:0 im Penisvergleich, als er ein unübersehbares Phallussymbol steil in den Orbit schoß, die nuklearfähige ICBM beim letzten Test. Vorangegangen weitere Tests, auch atomar. Und das obwohl Alphatier Donald droht, daß er notfalls mit seiner Wut über das Land käme. Jetzt plötzlich ist man ohne Vorbedingung bereit zu verhandeln.



Folgende Erklärungen gibt es:

1. Tillerson, der offenbar weniger Ahnung als Inspektor Closeau (Schwiegersohn Jared) und Prinzessin Ivanka (Tochter) hat, aber immerhin Außenminister ist, macht eigenmächtig etwas und muß vom weisen Vater im Weissen Haus dann wieder öffentlich gemaßregelt werden

2. Trump lässt Profis ran. Er wird dadurch wie seine geschmähten Kollegen Clinton und Obama smarter und realpolitischer, obwohl er nie ein Politiker sein wollte. Er verrät seine Ideale

3. Das ist ein Trick. Wenn das nicht funktioniert, dann kann Trump wieder mit Vernichtung drohen. Zumindest drohen.


Punkt 1.

US-Präsidialamt brüskiert Tillerson

Mit Nordkorea reden oder nicht? US-Außenminister Tillerson und Präsident Trump haben sehr verschiedene Vorstellungen von Diplomatie. Nach einem neuen Vorstoß Tillersons folgt nun die Antwort aus dem Weißen Haus.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 83209.html


Inspektor Closeau, ihr Einsatz!
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Re: Trump ist ohne Bedingungen bereit mit Kim zu verhandeln

Beitragvon Europa2050 » Do 14. Dez 2017, 07:55

King Kong 2006 hat geschrieben:(13 Dec 2017, 08:15)

TV-Star Trump, der theatralisch mit seiner gesamten Wut drohte das Land Nordkorea zu vernichten macht jetzt genau das realpolitisch, was er großspurig immer Clinton oder Obama vorgehalten hat.

Kim schoß ein 1:0 im Penisvergleich, als er ein unübersehbares Phallussymbol steil in den Orbit schoß, die nuklearfähige ICBM beim letzten Test. Vorangegangen weitere Tests, auch atomar. Und das obwohl Alphatier Donald droht, daß er notfalls mit seiner Wut über das Land käme. Jetzt plötzlich ist man ohne Vorbedingung bereit zu verhandeln.



Folgende Erklärungen gibt es:

1. Tillerson, der offenbar weniger Ahnung als Inspektor Closeau (Schwiegersohn Jared) und Prinzessin Ivanka (Tochter) hat, aber immerhin Außenminister ist, macht eigenmächtig etwas und muß vom weisen Vater im Weissen Haus dann wieder öffentlich gemaßregelt werden

2. Trump lässt Profis ran. Er wird dadurch wie seine geschmähten Kollegen Clinton und Obama smarter und realpolitischer, obwohl er nie ein Politiker sein wollte. Er verrät seine Ideale

3. Das ist ein Trick. Wenn das nicht funktioniert, dann kann Trump wieder mit Vernichtung drohen. Zumindest drohen.


Macht bei der Gegenseite immer Eindruck, wenn eine Seite den Eindruck vermittelt, sie habe keine klare Linie hinter der alle stehen.

Bietet Kim jedenfalls ungeahnte Spielräume. Und China & Russland lachen sich eins.

Deppen, amerikanische :mad2:
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon ryu1850 » Fr 15. Dez 2017, 16:52

zollagent hat geschrieben:(01 Dec 2017, 11:34)

Daß so ein Despot wie Kim Jong Un seine Nachbarn bedroht, bedeutet dir gar nichts? Hauptsache, der mit der richtigen Frontstellung steht als bedrohtes Opfer da? :mad2:


Naja, er steht in seinem Nordkorea und pöbelt rum. Na und? Soll er doch reden wie er lustig ist. Warum man in ihm jetzt eine Bedrohung sieht ist irrational. Atomwaffen haben so viele Ländern und fast jedes Land der EU könnte in kürzester Zeit welche entwickeln. Das jemand mit Atomwaffen einen Angriffskrieg beginnt ist überaus unrealistisch.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Mi 27. Dez 2017, 22:04

ryu1850 hat geschrieben:(15 Dec 2017, 16:52)

Naja, er steht in seinem Nordkorea und pöbelt rum. Na und? Soll er doch reden wie er lustig ist. Warum man in ihm jetzt eine Bedrohung sieht ist irrational. Atomwaffen haben so viele Ländern und fast jedes Land der EU könnte in kürzester Zeit welche entwickeln. Das jemand mit Atomwaffen einen Angriffskrieg beginnt ist überaus unrealistisch.

Im Falle solch irrationaler Despoten wie Kim Jong Un ist das alles Andere als unrealistisch.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Enas Yorl » Do 28. Dez 2017, 16:43

zollagent hat geschrieben:(27 Dec 2017, 22:04)
Im Falle solch irrationaler Despoten wie Kim Jong Un ist das alles Andere als unrealistisch.

In wie fern, ist Kim Jong Un irrational? Die drei Kims haben stets recht aggressiv mit dem Ausland gestritten und gedroht, und dabei aber immer Erfolgreich einen selbstmörderischen Konflikt vermieden. Das Regime sitzt weiterhin fest im Sattel, und hat mit Nuklearwaffen und einen vermeintlich "einsatzfähigen" Trägersystem ein deutlich gesteigertes Drohpotential in der Hand. Früher konnte man nur wirklich Südkorea bedrohen, und den Frieden in der Region stören, mittlerweile hat man das deutlich gesteigert. Das ist zweifellos, eine skrupellose und aggressive Strategie, aber irrational aus dem nordkoreanischen Blickwinkel wohl kaum.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon zollagent » Do 28. Dez 2017, 16:52

Enas Yorl hat geschrieben:(28 Dec 2017, 16:43)

In wie fern, ist Kim Jong Un irrational? Die drei Kims haben stets recht aggressiv mit dem Ausland gestritten und gedroht, und dabei aber immer Erfolgreich einen selbstmörderischen Konflikt vermieden. Das Regime sitzt weiterhin fest im Sattel, und hat mit Nuklearwaffen und einen vermeintlich "einsatzfähigen" Trägersystem ein deutlich gesteigertes Drohpotential in der Hand. Früher konnte man nur wirklich Südkorea bedrohen, und den Frieden in der Region stören, mittlerweile hat man das deutlich gesteigert. Das ist zweifellos, eine skrupellose und aggressive Strategie, aber irrational aus dem nordkoreanischen Blickwinkel wohl kaum.

Die gesamte nordkoreanische Sichtweise ist nicht rational. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge, immer den gerade-noch-so-Weg zwischen Drohungen, Beschimpfungen und Selbstdarstellung als Opfer zu finden. Das Ganze ist ein grandioses Theater zum Beeindrucken des eigenen Volkes. Nur wird das Ganze irgendwann schiefgehen. Hazard-Touren sind in der Regel Verzweiflungsakte, keine überlegten Handlungen.
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