Die Nordkorea-Frage

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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 13:47

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2018, 14:45)

Das denke ich mal wird dann asiatisch verhandelt werden. Lösungen wird es geben, die uns im Westen wahrscheinlich nicht mal einfallen. Aber das ist eh Zukunftsmusik.

Wenn Japan mitmacht, geht was.
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Tom Bombadil
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 14:06

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2018, 14:45)

Das denke ich mal wird dann asiatisch verhandelt werden. Lösungen wird es geben, die uns im Westen wahrscheinlich nicht mal einfallen.

Inwiefern?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Jun 2018, 14:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 15:06)

Inwiefern?


Ich denke ungefähr an so einen Übergang wie in Vietnam. Also die Eliten werden sich verschmelzen, Kim darf dann irgendwas spielen - am besten Basketball ( witz!! ) - und das Militär wird sich einbinden lassen. Die Betonköpfe hat Kim ja schon so gut wie entsorgt.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 14:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 15:06)

Inwiefern?

Mit einer Koalition der Willigen, Europa kann platz- und anteil nehmen, oder mitgestalten.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 14:12

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2018, 15:08)

Ich denke ungefähr an so einen Übergang wie in Vietnam. Also die Eliten werden sich verschmelzen, Kim darf dann irgendwas spielen - am besten Basketball ( witz!! ) - und das Militär wird sich einbinden lassen. Die Betonköpfe hat Kim ja schon so gut wie entsorgt.

Eine Wahrheits-Kommission, zur Aufarbeitung der Geschichte, könnte hilfreich sein.
Der 34 jährige Kim Jong Un, hat nichts zu befürchten, wenn er mitmacht.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon King Kong 2006 » Di 12. Jun 2018, 15:30

Trump spricht davon, eine "tolle Beziehung zu Kim" zu haben. Und das er eine "sehr talentierte Person" wäre. Ich weiß gar nicht, wieso man sich immer so über Nordkorea und Beziehungen zu diesem Staat aufregt. Hatte sich G.W.Bush so über Nordkorea getäuscht?



Freundliche Atmosphäre

"Ich habe einen sehr talentierten Mann kennengelernt", sagte Trump, der Kim ins Weiße Haus einlud und seinerseits eine Reise nach Pjöngjang in Aussicht stellte.

derstandard.at/2000081434754/USA-Nordkorea-Gipfel-Vage-Vereinbarungen-zwischen-Trump-und-Kim


Nun ja. Die Denuklearisierung ist ein Fernziel. Das gabs schonmal. Diese Form der Interessensbekundung ist immer etwas zäh. Laut Atomwaffensperrvertrag sollen alle Atommächte sich denuklearisieren.

Atomwaffensperrvertrag

Der Atomwaffensperrvertrag, auch Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen oder Nuklearer Nichtverbreitungsvertrag (NVV), (englisch Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons, kurz Non-Proliferation Treaty oder NPT) ist ein internationaler Vertrag, der das Verbot der Verbreitung und die Verpflichtung zur Abrüstung von Kernwaffen sowie das Recht auf die „friedliche Nutzung“ der Kernenergie zum Gegenstand hat.

Der Atomwaffensperrvertrag wurde von den fünf Atommächten USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und der Sowjetunion initiiert und mittlerweile (2015) von 191 Vertragsstaaten unterzeichnet bzw. akzessiert. Nur vier Staaten sind nicht Mitglied des Atomwaffensperrvertrags geworden: Indien, Israel, Pakistan und Südsudan. Nordkorea trat im Januar 2003 aus dem Vertrag aus und dessen endgültiger Status wird seither von der NVV-Gemeinschaft offen gehalten.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Atomwaffensperrvertrag


Bin mal gespannt, wann die USA, Nordkorea, Frankreich, China, GB und Russland alle Waffen verschrottet haben. ;)

PS: Indien, Israel und Pakistan brauchen nicht. Die sind ja nicht Mitglieder.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 15:44

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2018, 15:08)

Ich denke ungefähr an so einen Übergang wie in Vietnam.

Der ging aber unter der Federführung der Kommunisten vonstatten, würde dann bedeuten, dass Südkorea sich an den Norden anschließt. Das halte ich für nicht machbar. Es könnte auch so ablaufen: Nordkorea wird Südkoreas Werkbank, dadurch steigt der Wohlstand im Norden drastisch an, auch Kim und Co. werden steinreich, die pol. Wiedervereinigung findet dann in 20, 30 Jahren statt, wenn sich das Wohlstandsniveau einigermaßen angeglichen hat. Kim kann sich dann als größter koreanischen Politiker aller Zeiten feiern lassen und geht als bedeutsamer und reicher Mann in den Ruhestand.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 15:52

Trumps pazifische Wohlstandsspäre nimmt Gestalt an.
Gibt es erwähnenswerte Einsprüche?
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Ammianus » Di 12. Jun 2018, 16:11

KIm ist alles mögliche, aber sicher kein Dummkopf. Einen nicht unbedeutenden und für die Persönlickeitsformung wichtigen Teil seines Lebens hat er, wenn auch stark abgeschirmt, im Westen zugebracht. Vielleicht weiss er selbst, dass sein Halbland ein historischer Fehlschuss und ganz einfach Scheiße ist. Vielleicht glaubt er auch, dass Beste wäre der sofortige Zusammenbruch und die Wiedervereinigung. Nur was wird dann aus ihm und der Familie.

Warum ist China nicht an einen Modernisierungs- und Vermarktwirtschaftlichungprozess in Nordkorea interessiert? Die machen das erfolgreich seit den 80ern. Aber wäre eine kommunistische Herrschaft unter Verhältnissen wie im heutigen China in Nordkorea überhaupt aufrecht zu erhalten?

(Flüchtigkeitsfehler korrigiert, Ammianus)
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 16:19

Kims Vater und Großvater, waren Dicketatoren.
Während das Volk immer mager gewesen ist.
Jetzt kann man diese Fehlentwicklung korrigieren.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Jun 2018, 17:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 16:44)

Der ging aber unter der Federführung der Kommunisten vonstatten, würde dann bedeuten, dass Südkorea sich an den Norden anschließt. Das halte ich für nicht machbar. Es könnte auch so ablaufen: Nordkorea wird Südkoreas Werkbank, dadurch steigt der Wohlstand im Norden drastisch an, auch Kim und Co. werden steinreich, die pol. Wiedervereinigung findet dann in 20, 30 Jahren statt, wenn sich das Wohlstandsniveau einigermaßen angeglichen hat. Kim kann sich dann als größter koreanischen Politiker aller Zeiten feiern lassen und geht als bedeutsamer und reicher Mann in den Ruhestand.


Ja. Das könnte so laufen. Bodenschätze hat der Norden wirklich
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon odiug » Di 12. Jun 2018, 17:45

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 13:57)

Das ist auch nur eine Meinung, es gibt sicher viele Menschen, die meinen, dass Trump gute Politik macht. Ich kann das noch nicht beurteilen, besonders nicht innenpolitisch, weil ich mich damit nicht befasse, aber außenpolitisch hat er einiges angestoßen, davon sicher vieles, was gerade den Europäern nicht gefällt, der Ausgang ist allerdings noch ungewiss, also einfach mal abwarten, was passiert, ehe man bewertet.

Ja ... wirklich :?:
Na zähl mal auf, was da angestoßen wurde :?:
Abgesehen davon, ein Elefant im Porzelanladen stößt auch viel an :p

Auch witzig, du wirfst mir vor: "Wieso musst du anderen, die nicht deine Meinung teilen, immer emotionale Defizite unterstellen." Und dann machst du das einen Atemzug selber bei Trump: "Dabei ist es noch nicht einmal der Egoismus, sondern seine Egozentrik, die Unfähigkeit, eine andere Position gelten zu lassen." :D

Tja ... knapp daneben ist halt auch daneben.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 17:49

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2018, 18:15)

Ja. Das könnte so laufen. Bodenschätze hat der Norden wirklich

Nennenswerte Bodenschätze, haben weder Nordkorea, noch Südkorea.
Also, kein Grund, die zu überfallen.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Geri2 » Di 12. Jun 2018, 17:56

Trump missbraucht Kim. um Peking zu erobern.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 17:58

Geri2 hat geschrieben:(12 Jun 2018, 18:56)

Trump missbraucht Kim. um Peking zu erobern.

Hatten die Amis 1945 schon mal.
Und japanische Hilfspolizei regelte nicht nur den Straßenverkehr.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon keinproblem » Di 12. Jun 2018, 19:30

Ammianus hat geschrieben:(12 Jun 2018, 17:11)

Warum ist China nicht an einen Modernisierungs- und Vermarktwirtschaftlichungprozess in Nordkorea interessiert?


Weil Nordkorea der Bauer (vielleicht sogar Dame?) des chinesischen Königs ist. Den Luxus einen Marionettenstaat mit nuklearer Bewaffnung in einen Konflikt mit dem Rivalen zu dirigieren ist einer der größten Trumpfe die man heutzutage haben kann. Wenn Nordkorea z.B. Japan mit einem atomaren Erstschlag erwischt, hat Japan keinen Grund China zur Verantwortung zu ziehen, auch wenn jeder auf internationalem Parkett weiß, wer dafür die Anordnung gegeben hat. Über die wahren wirtschaftlichen Umstände in Nordkorea wissen wir hier so gut wie gar nichts. Ich weiß noch, dass meine Geschichtslehrerin uns mal erzählt hat, dass die Leute soviel hungern, dass manche schon anfangen Baumrinde zu essen. Keine Ahnung woher die nette Dame das überhaupt wissen soll, da das Land seit Dekaden komplett abgekapselt von "unserer" Welt vor sich hin vegetiert. Flüchtlinge aus der DDR waren wohl auch nicht immer glaubwürdige Augenzeugen für die Zustände des Landes, aber das ist jetzt bloß Spekulation.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Alpha Centauri » Di 12. Jun 2018, 19:33

Die Trumpianer in den USA haben Donald schon als Anwärter für den Friedensnobelpreis :D
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon unity in diversity » Di 12. Jun 2018, 19:37

keinproblem hat geschrieben:(12 Jun 2018, 20:30)

Weil Nordkorea der Bauer (vielleicht sogar Dame?) des chinesischen Königs ist. Den Luxus einen Marionettenstaat mit nuklearer Bewaffnung in einen Konflikt mit dem Rivalen zu dirigieren ist einer der größten Trumpfe die man heutzutage haben kann. Wenn Nordkorea z.B. Japan mit einem atomaren Erstschlag erwischt, hat Japan keinen Grund China zur Verantwortung zu ziehen, auch wenn jeder auf internationalem Parkett weiß, wer dafür die Anordnung gegeben hat. Über die wahren wirtschaftlichen Umstände in Nordkorea wissen wir hier so gut wie gar nichts. Ich weiß noch, dass meine Geschichtslehrerin uns mal erzählt hat, dass die Leute soviel hungern, dass manche schon anfangen Baumrinde zu essen. Keine Ahnung woher die nette Dame das überhaupt wissen soll, da das Land seit Dekaden komplett abgekapselt von "unserer" Welt vor sich hin vegetiert. Flüchtlinge aus der DDR waren wohl auch nicht immer glaubwürdige Augenzeugen für die Zustände des Landes, aber das ist jetzt bloß Spekulation.

Zur Festigung, schau dir mal den Film an:
"Meine Brüder und Schwestern im Norden".
Keine Angst, der Film wurde mit deutscher Hilfe hergestellt.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Di 12. Jun 2018, 19:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon Ammianus » Di 12. Jun 2018, 19:38

Das ist wirklich reine Spekulation und dazu auch noch falsch. Denn trotz aller Hürden und tötlicher Gefahr gibt es genug Menschen, denen die Flucht aus dem kommunistischen Herrschaftsbereich der Kim-Familie gelungen ist. Und das mit der Baumrinde ist durchaus glaubhaft. Weisst du wieviele Menschen die Kommunisten unter Mao auf ihrem nichtvorhandenen Gewissen hatten? Irgendwann wird der Spuk dort vorüber sein. Die Aufarbeitung der roten Verbrechen wird sicherlich nicht einfach, da all die kleinen und größeren Mittäter versuchen werden dies zu behindern.

In der DDR, diesem Scheissland, haben wir im Gegensatz zu den Leuten in China oder Nordkorea in einem regelrechten Paradies gelebt. Und schönsaufen konnte man sich das auch nocht, wogegen die rote Obrigkeit nicht mal was hatte.
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Re: Die Nordkorea-Frage

Beitragvon keinproblem » Di 12. Jun 2018, 19:57

Ammianus hat geschrieben:(12 Jun 2018, 20:38)

Das ist wirklich reine Spekulation und dazu auch noch falsch. Denn trotz aller Hürden und tötlicher Gefahr gibt es genug Menschen, denen die Flucht aus dem kommunistischen Herrschaftsbereich der Kim-Familie gelungen ist. Und das mit der Baumrinde ist durchaus glaubhaft. Weisst du wieviele Menschen die Kommunisten unter Mao auf ihrem nichtvorhandenen Gewissen hatten? Irgendwann wird der Spuk dort vorüber sein. Die Aufarbeitung der roten Verbrechen wird sicherlich nicht einfach, da all die kleinen und größeren Mittäter versuchen werden dies zu behindern.

In der DDR, diesem Scheissland, haben wir im Gegensatz zu den Leuten in China oder Nordkorea in einem regelrechten Paradies gelebt. Und schönsaufen konnte man sich das auch nocht, wogegen die rote Obrigkeit nicht mal was hatte.


Gut, da gehe ich auch der Diskussion zu liebe mit, aber die Frage war ja nicht wie blöd findet ihr Nordkorea? sondern Warum ist China nicht an einen Modernisierungs- und Vermarktwirtschaftlichungprozess in Nordkorea interessiert?
Wenn wir also einfach mal davon ausgehen, dass es mindestens so schlimm wie überall ist, kann man sich ja auch die Frage stellen, ob ein China überhaupt florierende Industrie und damit einhergehende wirtschaftliche Autonomie so attraktiv findet, wäre zumindest mein erster Ansatzpunkt.

Zur Festigung, schau dir mal den Film an:
"Meine Brüder und Schwestern im Norden".
Keine Angst, der Film wurde mit deutscher Hilfe hergestellt.


Danke für den Filmtipp, Beschreibung klingt interessant. Werde mir den bei Gelegenheit mal reinziehen!

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