Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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DarkLightbringer
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 20. Jun 2018, 13:07

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jun 2018, 13:59)

Hast du einen link, wo Vedrine das sagt, besonders für den letzten Absatz würde mich das interessieren.

Du meinst den Nebensatz, es ist nur ein Satz.
Das taucht im bereits verlinkten Video so auf.
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Orbiter1
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Re: Maßnahmen zur Bekämpfung des Asyl-Missbrauchs in Europa

Beitragvon Orbiter1 » Mi 20. Jun 2018, 13:14

relativ hat geschrieben:(20 Jun 2018, 14:06)

Ich glaube die Kanzlerin kann zur Not auch Pistole sonst wäre sie nicht da wo sie ist und dies schon so lange.
Die Tatsache dass sie in den letzten Jahren beim Thema europäische Asylpolitik absolut Null erreicht hat belegt das Gegenteil.
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relativ
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Re: Maßnahmen zur Bekämpfung des Asyl-Missbrauchs in Europa

Beitragvon relativ » Mi 20. Jun 2018, 13:21

Orbiter1 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 14:14)

Die Tatsache dass sie in den letzten Jahren beim Thema europäische Asylpolitik absolut Null erreicht hat belegt das Gegenteil.

Nunja auf europäischer Bühne braucht man natürlich noch mächtige Mitspieler die auch die Pistole zucken, sonst verschießst man nur Erbsen , oder kommt mit einem Messer zur Schießerrei. Desweiteren gehört eine Abwägung der Folgen so einer Schießerrei immer auch dazu. Evtl. kam sie bisher zu dem Schluss, daß es da Alternativen gibt, die sie zuerst mal versucht. Der Türkei Deal war z.B so eine Alternative.
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Vongole
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Re: Maßnahmen zur Bekämpfung des Asyl-Missbrauchs in Europa

Beitragvon Vongole » Mi 20. Jun 2018, 13:52

Orbiter1 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 13:42)

Wenn ausländische Medien was über die Schließung der deutschen Grenzen berichten steigt die Aufmerksamkeit und der Handlungsdruck halt spürbar an und im übrigen sind freundliche Worte und eine Pistole auf der Brust nun einmal überzeugender als freundliche Worte alleine.


Eben.
Und das hätten wir auch erreichen können, ohne eine Regierungskrise auszulösen.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Mahmoud » Mi 20. Jun 2018, 14:01

relativ hat geschrieben:(20 Jun 2018, 13:47)

Ein zwei Einwände hätte ich da schon.
Naja, genauer betrachtet sind wir bei die Auswahl der Musik eben nicht ganz und gar unschuldig. .


Zustimmung!


relativ hat geschrieben:Genauer betrachtet ist es für ein ganzes Land unerheblich, ob du jemanden nicht eingeladen hast, der zu uns kommt. Denn es ist auch eher unwahrscheinlich, daß irgendein Land Flüchtlinge persönlich zu sich einläd, weil es diese braucht.


Hier stimme ich Dir nicht zu.

Wenn ich Leute einlade, dann muss ich mich auch bis zu einem gewissen Grad um sie kümmern. Wenn ich sie nicht einlade, muss ich überhaupt nix. Aber dann muss ich halt damit rechnen, daß sich die "nicht Eingeladenen" ihren Lebensunterhalt auf nicht immer gesetzestreue Weise erwirtschaften... ;)
Und natürlich ist es vorstellbar, daß ein Land Bewohner eines anderen Landes "einläd". Haben wir in den 50ern/ 60ern mit den Türken und Italienern gemacht.
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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relativ
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon relativ » Mi 20. Jun 2018, 14:08

Mahmoud hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:01)





Hier stimme ich Dir nicht zu.

Wenn ich Leute einlade, dann muss ich mich auch bis zu einem gewissen Grad um sie kümmern. Wenn ich sie nicht einlade, muss ich überhaupt nix. Aber dann muss ich halt damit rechnen, daß sich die "nicht Eingeladenen" ihren Lebensunterhalt auf nicht immer gesetzestreue Weise erwirtschaften... ;)
Und natürlich ist es vorstellbar, daß ein Land Bewohner eines anderen Landes "einläd". Haben wir in den 50ern/ 60ern mit den Türken und Italienern gemacht.

Es wurden aber keine Flüchtlinge eingeladen und da hast du auch schon den Unterschied zu den Türken in den 60igern, denn die wurden eingeladen hier zu arbeiten und waren eben keine Flüchtlinge die unter die Genfer Flüchtlingskonvention fallen würden.
Bei Menschen muss man immer mit Dingen rechnen die einem persönlich nicht so gut gefallen.
Wie eine Gesellschaft Migration händelt hat nix mit eingeladen, oder nicht zu tun.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Orbiter1 » Mi 20. Jun 2018, 14:17

Mahmoud hat geschrieben:(19 Jun 2018, 21:22)

Auffanglager in den Herkunftsländern, also in Nordafrika und der Levante, gelten mittlerweile unisono als das Zaubermittel, um die Flüchtlinge aus Europa fernzuhalten. Weil man mittlerweile weiß, daß die europäische Bevölkerung die eingebildete oder tatsächliche Überfremdung immer weniger akzeptieren wird.

Wie aber muß man sich ein solches Lager eigentlich vorstellen?
Die wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht geben.
Es gibt palästinensische Flüchtlinge, die leben in dritter Generation in einem Flüchtlingslager, unter sehr prekären Bedingungen, und ohne realistische Hoffnung darauf, irgendwann ein "normales" Leben führen zu können.
Genau aus diesem Grund gibt es im Libanon kein einziges Flüchtlingslager. Die werden alle zu Dauereinrichtungen. Und was ist wenn die Sponsoren ihre Sponsorleistungen einstellen oder reduzieren wie das ja bereits mehrfach bei UNHCR- Flüchtlingscamps vorgekommen ist? Da holt man sich gewaltige Instabilität und gigantischen Druck auf den eigenen Arbeitsmarkt ins Land. Das wissen auch alle potenziellen Staaten die rein geographisch für so ein Auffanglager in Frage kommen könnten. Alleine schon aus diesem Grund wird es diese exterritorialen EU-Flüchtlingslager nicht geben. Es stellen sich natürlich auch weitere Fragen. Welches Recht gilt dort? Sind diese Auffanglager überhaupt mit EU-Recht und den Verfassungen in den EU-Mitgliedstaaten vereinbar? Und man muß die Frage stellen ob sie überhaupt einen spürbaren Einfluss auf den Migrationsdruck aus Afrika haben. Jeder Afrikaner der von seinem Glück in Europa träumt wird einen großen Bogen um diese Auffanglager machen und weiterhin versuchen über andere Wege sein Ziel zu erreichen.
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Re: Maßnahmen zur Bekämpfung des Asyl-Missbrauchs in Europa

Beitragvon Orbiter1 » Mi 20. Jun 2018, 14:26

Vongole hat geschrieben:(20 Jun 2018, 14:52)

Eben.
Und das hätten wir auch erreichen können, ohne eine Regierungskrise auszulösen.
Und warum hat man es dann in den letzten Jahren nicht erreicht?
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Nightrain » Mi 20. Jun 2018, 14:50

Orbiter1 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:17)

Jeder Afrikaner der von seinem Glück in Europa träumt wird einen großen Bogen um diese Auffanglager machen und weiterhin versuchen über andere Wege sein Ziel zu erreichen.


Seit Jahren windet man sich aber am Ende wird man um die australische Lösung nicht herumkommen: wer auch immer über illegalen Weg einreist, hat jede Chance auf Aufenthalt in Europa verwirkt.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Orbiter1 » Mi 20. Jun 2018, 14:58

Nightrain hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:50)

Seit Jahren windet man sich aber am Ende wird man um die australische Lösung nicht herumkommen: wer auch immer über illegalen Weg einreist, hat jede Chance auf Aufenthalt in Europa verwirkt.
Die Ausweisung eines Migranten in einen exterritorialen Drittstaat. Das möchte ich erstmal sehen. Da muß es einen neuen EU-Vertrag geben aus denen die Werte, zu denen man sich bekennt und einiges mehr, gestrichen werden. Ansonsten wäre so eine Ausweisung ganz sicher nicht mit EU-Recht vereinbar.
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Re: Die Achse der WILLIGEN oder Vorsicht Polit-Posse

Beitragvon GLÜ2010 » Mi 20. Jun 2018, 15:03

relativ hat geschrieben:(20 Jun 2018, 10:38)

Die Fehler die bei der EU Erweiterung gemacht wurden sind unumstritten. Die Frage wie man da wieder raus kommt, ohne die gesamte EU einzumotten, oder stark zurückzufahren kommt wohl eher einer Sisyphusarbeit gleich.
M.M. muss hier ein großer Wurf gelingen um die EU, so wie sie jetzt besteht, noch zu retten.
Gelingt das nicht und stellen weiter EU Länder ihren Egosimus vor den der Gemeinschaft, ist die EU, so wie sie zur Zeit ist, gestorben.
Vielleicht ist sie es ja auch schon jetzt, weil die Menschen in der EU mom. gerade einen diamentral unterschiedlichen Weg bestreiten, auch selbst in den einzelnen Ländern.
Da wäre m.M. der einziger Ausweg, daß man dann die EU erstmal wieder teilt, um später evtl. nochmal die Möglichkeit zu haben wieder zusammenzuwachsen.



Mit Blick auf Trump hätten wir es bitter nötig zusammenzuwachsen , anstatt diese Polit-Posse der WILLIGEN Stacheldraht-Separatisten aufzuführen .
Mit Ihrer Methode können wir das bisschen was die EU z.Zt. noch zu bieten hat , die Reisefreiheit der EU-Bürger innerhalb der EU , auch gleich unter Stacheldraht noch mit begraben .

Es müßte doch ein Mindest- Konsens in Kriegsflüchtlingslager-Unterstützung möglich sein . Dahingehend , dass wir Internationale-Hilfsorganisationen 1. im Herkunftsland 2. in den angrenzenden Ländern und 3. in den EU-Einreiseländern wie Griechenland und Italien mit ausreichend EU-Geldern für eine Menschenwürdige-Unterbringung unterstützen .

Was die Zweiteilung anbetrifft , so halte ich sie vorallem in Hinblick auf den € in €-Nord und €-Süd für dringend erforderlich .

Es gibt genug zu tun , lassen wir es liegen .

Bürger einer demokratisch gewählten LOBBYKRATY
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 20. Jun 2018, 15:16

relativ hat geschrieben:(20 Jun 2018, 14:02)

Wie war es doch anders gemeint? :eek: Kläre mich auf.
In deinem Beitrag verwendest du selbst das Wort "zivil", nämlich in "ziviles Projekt". Damit müsste doch schon die Unterscheidung zum Begriff "militärisch" gelungen sein.

Naja solange wir uns einig sind, daß weder das eine noch das andere ein natürliches Phänomen ist, lasse ich dein restliches innhaltloses Geschwurbel mal so stehen.
Wir müssen uns der Sache langsam nähern, so wie bei der Unterscheidung von "zivil" und "militärisch", damit du auch folgen kannst.

Habe ich doch schon geschrieben aus den Erfahrungen. 100%ige Sicherheit hat man nie. Aber wenn es die eh nicht gibt, dann baue ich eher auf Erfahrungen die schon gemacht wurden.
Also dann etwas konkreter: Eine Erfahrung ist die des 2. Weltkrieges, eine andere die in Afghanistan. Was schlußfolgert nun daraus, wenn sich im Niger eine Terrorgruppe breit macht - nichts ?

Wie beschützen, oder meinst du bewachen wegen kriminalität ect.?
Auch. Sowie Schutz an Leib und Leben. Welchen Sinn sollte denn sonst eine Schutzzone oder ein Auffanglager ergeben. Die Leute kommen da ja nicht in der Erwartung hin, massakriert zu werden.

Willst du andeuten, daß du, wie die letzten US Präsidenten, auch kein Plan für deine kriegerischen Befriedungsszenarien hast?
Ein "kriegerisches Befriedungsszenario" ? ;) Und weshalb sind US-Präsidenten für alles zuständig ?
Es muss darum gehen, dass der Frieden weniger Not und Tote erzeugt.

Hilfe zur Selbsthilfe/Selbstschutz sehe ich als ziviles Projekt an.
Das ist schön. Dennoch werden Terroristen unter Umständen robust gestoppt. Nicht immer reicht eine Warnweste.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 20. Jun 2018, 15:19

Nightrain hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:50)

Seit Jahren windet man sich aber am Ende wird man um die australische Lösung nicht herumkommen: wer auch immer über illegalen Weg einreist, hat jede Chance auf Aufenthalt in Europa verwirkt.

Und was macht man mit Kriegsflüchtlingen, die aus dem Feuerring um Europa herum zu entkommen suchen - als Illegale betrachten?
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Orbiter1 » Mi 20. Jun 2018, 15:25

DarkLightbringer hat geschrieben:(20 Jun 2018, 16:19)

Und was macht man mit Kriegsflüchtlingen, die aus dem Feuerring um Europa herum zu entkommen suchen - als Illegale betrachten?
Die werden wie bisher zum allergrößten Teil heimatnah, oder in der Heimat in einer anderen Region sicher untergebracht. Oder soll die UNHCR, ihre Camps und Unterstützung vor Ort beendet werden? Ist jedenfalls soweit mir bekannt in keinen der Pläne zu den EU-Auffanglagern vorgesehen.
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Re: Maßnahmen zur Bekämpfung des Asyl-Missbrauchs in Europa

Beitragvon Vongole » Mi 20. Jun 2018, 15:33

Orbiter1 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:26)

Und warum hat man es dann in den letzten Jahren nicht erreicht?


Bin ich Merkel oder die CSU, die schließllich in den letzten Jahren mitverantwortlich für die Regierung war?
Ich empfehle dir, diese Frage deinem zuständigen Abgeordneten zu stellen. ;)
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 20. Jun 2018, 15:45

Orbiter1 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 16:25)

Die werden wie bisher zum allergrößten Teil heimatnah, oder in der Heimat in einer anderen Region sicher untergebracht. Oder soll die UNHCR, ihre Camps und Unterstützung vor Ort beendet werden? Ist jedenfalls soweit mir bekannt in keinen der Pläne zu den EU-Auffanglagern vorgesehen.

Macron hatte letztes Jahr Auffanglager in Libyen gefordert, Tusk schlägt solche außerhalb der EU vor - wohl Albanien oder Afrika.

Im Fall Libyen werden unhaltbare Zustände in den Lagern kritisiert.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Nightrain » Mi 20. Jun 2018, 15:46

Orbiter1 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:58)

Die Ausweisung eines Migranten in einen exterritorialen Drittstaat. Das möchte ich erstmal sehen. Da muß es einen neuen EU-Vertrag geben aus denen die Werte, zu denen man sich bekennt und einiges mehr, gestrichen werden. Ansonsten wäre so eine Ausweisung ganz sicher nicht mit EU-Recht vereinbar.


Vorschläge gerne gesehen. Außer man möchte nur Bedenken anmelden bis es keine EU mehr gibt an deren Recht irgendwer gebunden ist.

Ich glaube viele haben nicht verstanden, dass die Migrationskrise das Zeug hat die EU zu zerreißen.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 20. Jun 2018, 15:50

Entscheidender Punkt ist, ob man an die Quellkrisen herangehen will oder nicht. Wenn nicht, dann müsste man praktisch Bevölkerungen in Auffanglagern und -Städten unterbringen.
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 20. Jun 2018, 15:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jun 2018, 09:48)

Was schlägst du als Lösung vor? Wie willst du den Feuerring löschen, die Konflikte, Kriege, Terrorismus und Armut beenden?

Nicht irgendein User schlägt hier irgendwas vor.
Aber wenn Konflikte und das damit verbundene Flüchtlingsaufkommen steigt,
dann wird man für betroffene Menschen Sicherheitszonen darstellen müssen.
Hast du andere Vorschläge?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Auffanglager in den Herkunftsländern

Beitragvon jack000 » Mi 20. Jun 2018, 16:43

relativ hat geschrieben:(20 Jun 2018, 09:11)

Also die mom. Tendenz ist ja nicht die, daß die meisten Flüchtlinge nach Europa wollen, bzw. sie es dort hinzieht.

Das ist völliger Stuss! Natürlich ist es völlig richtig die Staaten zu unterstützen den Flüchtlingen und die Ausstattung der Unterkünfte so gut wie möglich zu gestalten (Gerne auch mit einer Option nach Prüfung legal nach Europa zu kommen). Aber das hier:
viewtopic.php?p=4232885#p4232817
Gibt es nur in Deutschland und in keinem anderen Land der Welt. Daher würde der Massenansturm sofort wieder losgehen wenn die Schleusen wieder aufgemacht werden.
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