Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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DarkLightbringer
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon DarkLightbringer » Do 16. Aug 2018, 11:27

Die Lordkanzlerin unternimmt etwas:

Für seine Zusammenarbeit bei der Eindämmung illegaler Migration will Deutschland Niger bei der Verbesserung der Entwicklungschancen und im Kampf gegen Terrorismus unterstützen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/a ... 23382.html

Der Niger ist ein Schlüsselstaat in Afrika und Anrainer der Sahelzone. Von dort aus strömen Emigranten und Flüchtlinge nach Libyen.

Entscheidend ist die Bekämpfung des Boko Haram, die Industrialisierung und die Stabilisierung von Nachbarstaaten.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 16. Aug 2018, 11:51

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 12:15)

Wäre es nicht besser, wenn zuerst mal die "afrikanische Welt" versucht, genau diese Voraussetzungen zu schaffen?

Und was soll ich zum Verhalten der Chinesen sagen?
Nein, finde ich nicht gut. Und, Ja, sind die Einzigen, die genau das tun, was funktioniert! Insofern ist der Weg richtig ...


Du findest es nicht gut und dann wiederum gut. Seltsam???

Und nein es funktioniert nicht weil es eine neo koloniale Abhaengigkeit schafft!

Der Grund warum die afrikanische Welt in der Zwickmuehle steckt sind die Folgen der Kolonialisierung durch die ehemaligen Kolonialherren England, Frankreich und Belgien. Die Folgen von willkuerlichen Grenzen und brutaler Ausbeutung und jetzt machen die Chinesen das sehr aehnlich. Neo Kolonialsimus 2.0 und du findest es nicht gut aber auch gut! Na ja es funktioniert eine Abhaengigkeit loest die andere ab!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Do 16. Aug 2018, 12:13

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(16 Aug 2018, 12:51)

Du findest es nicht gut und dann wiederum gut. Seltsam???


Nein, habe ich ja gar nicht geschrieben. Ich muss nicht alles gut finden, was trotzdem richtig ist.
Und nein es funktioniert nicht weil es eine neo koloniale Abhaengigkeit schafft!


Und? Das trifft auf jede "Hilfe" in dieser Situation zu.
Selbst wenn Du täglich Milliarden verschenken würdest, bestünde eine Abhängigkeit.

Der Grund warum die afrikanische Welt in der Zwickmuehle steckt sind die Folgen der Kolonialisierung durch die ehemaligen Kolonialherren England, Frankreich und Belgien.


Das Herumreiten auf diesen linken Parolen noch in 2018 macht es nicht richtiger.
Seit 50 Jahren hätten Afrikaner Zeit gehabt, statt Bürgerkriegen in freien Verhandlungen als freie Bürger über neue Grenzen zu sprechen, über gemeinsame Konzepte zur Überwindung des sozio-kulturellen Rückstandes.
Statt dessen haben die Gutmenschen aus Europa in ihrem linken Wiedergutmachungswahn die Häuptlingen gefüttert und damit nicht nur sinnlos Geld europäischer Steuerzahler verbraten, sondern auch die steinzeitlichen Stammenkulturen am Leben erhalten!

Die Folgen von willkuerlichen Grenzen und brutaler Ausbeutung und jetzt machen die Chinesen das sehr aehnlich.


Ja, richtig so. Ansonsten bewegt sich ja nichts, ausser Menschen in Richtung Europa ....

Neo Kolonialsimus 2.0 und du findest es nicht gut aber auch gut!


Nein, finde ich nicht gut, aber richtig.

Na ja es funktioniert eine Abhaengigkeit loest die andere ab!


Ja, und wer ist diesmal schuldig, die Chinesen ?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 16. Aug 2018, 12:34

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 12:11)

Ja, so scheint es einfach zu sein. Es ging jedoch um "militärischen Einsatz bei humanitären Notwendigkeiten" . Und das ist ein Terminus, welcher auch bei der Sicherung von Staatsgrenzen relevant ist, praktisch in Friedenszeiten sogar der eigentliche Auftrag der militärischen Grenzsicherung.

Ah jetzt sieht man vorraus du hinaus willst. Ne sorry für solche Gedankengüsse lasse ich meine Aussage nicht missbrauchen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 16. Aug 2018, 12:41

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 12:15)

Wäre es nicht besser, wenn zuerst mal die "afrikanische Welt" versucht, genau diese Voraussetzungen zu schaffen?

Und was soll ich zum Verhalten der Chinesen sagen?
Nein, finde ich nicht gut. Und, Ja, sind die Einzigen, die genau das tun, was funktioniert! Insofern ist der Weg richtig ...

In wie fern funktioniert er denn? Ich bin jetzt nicht ganz auf den laufenden. Wo engagiert sich China und wie sehen von dort die Flüchtlingszahlen aus. Kennt die jemand?
Öberflächlich betrachtet finde ich es natürlich gut, daß China in diesen Ländern investiert und natürlich wird auch China nicht alle Arbeitsplätze nur mit Chinensen besetzen.
Welche Verträge geschlossen wurden ud wie die Aussehen, habe ich mom. nicht so den überblick.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Do 16. Aug 2018, 12:52

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2018, 13:34)

Ah jetzt sieht man vorraus du hinaus willst. Ne sorry für solche Gedankengüsse lasse ich meine Aussage nicht missbrauchen.


Ja, Du traust Dich ja sowieso nicht, Deine Phrasen konsequent bis zu Ende zu denken.
Sofern es dann zwangsläufig ( denn es gibt eben nicht nur schwarz-weiss, gut-böse ) an eine Grenze geht, wird die Verantwortung einfach abgeschoben ....
Das ist ganz typisch für Theoretiker...
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 16. Aug 2018, 12:54

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 13:13)

Nein, habe ich ja gar nicht geschrieben. Ich muss nicht alles gut finden, was trotzdem richtig ist.
Nunja in gewisser Weise schon. ;)

Und? Das trifft auf jede "Hilfe" in dieser Situation zu.
Selbst wenn Du täglich Milliarden verschenken würdest, bestünde eine Abhängigkeit.
Wer meint da gebe es keinen feinen aber entscheidenen Unterschiede, der schießst wohl auch mit Kanonen auf Spatzen wenn er eigentlich die Insekten töten will.



Das Herumreiten auf diesen linken Parolen noch in 2018 macht es nicht richtiger.
Das sind aber keine Parolen sondern geschichtlich gut aufgearbeitete Fakten.
Seit 50 Jahren hätten Afrikaner Zeit gehabt, statt Bürgerkriegen in freien Verhandlungen als freie Bürger über neue Grenzen zu sprechen, über gemeinsame Konzepte zur Überwindung des sozio-kulturellen Rückstandes.
Von wem hatten sie denn unter anderen in der Kolonialzeit Zeit diese Unfreiheit zu erlernen und wie man diese Betoniert ? Danach gab es auch wenig bis gar kein Interesse dies von europäischer Seite zu ändern. Im Gegenteil man hat sich dort mit den Machthabern mehr oder weniger arrangiert und seine Knebelverträge gemacht.
Statt dessen haben die Gutmenschen aus Europa in ihrem linken Wiedergutmachungswahn die Häuptlingen gefüttert und damit nicht nur sinnlos Geld europäischer Steuerzahler verbraten, sondern auch die steinzeitlichen Stammenkulturen am Leben erhalten!
Mann kann Fakten natürlich auch einfach ignorieren, aber dann sollte man sich doch besser mit einer persönlichen Einschätzung über die Menschen dort zurückhalten.


Ja, richtig so. Ansonsten bewegt sich ja nichts, ausser Menschen in Richtung Europa ....
Hm ich dachte wir streben gerade auf eine Invasion zu. Stimmen die ganze Bangemache Aussagen also gar nicht. :?:


Nein, finde ich nicht gut, aber richtig.
Wir könne aber feststellen, daß es noch nicht so viel gebracht hat, daß dies unsere Xenophoben in Europa beruhigen könnte.


Ja, und wer ist diesmal schuldig, die Chinesen ?

Ne natürlich die Sonne.... :D
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 16. Aug 2018, 12:58

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 13:52)

Ja, Du traust Dich ja sowieso nicht, Deine Phrasen konsequent bis zu Ende zu denken.
Sofern es dann zwangsläufig ( denn es gibt eben nicht nur schwarz-weiss, gut-böse ) an eine Grenze geht, wird die Verantwortung einfach abgeschoben ....
Das ist ganz typisch für Theoretiker...

Also das ein humanitärer Militäreinsatz über den ich gerdet habe, als Grenzsicherung gegen flüchtende Menschen gedanklich missbraucht wird, ne soweit werde ich wohl nie denken. :D
Vermute kein dummes Zeug, für deine Gedankengänge bist wirklich nur du verantwortlich und diese passt eben wirklich rein gar nicht zu meinen Gedankengängen
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Do 16. Aug 2018, 13:22

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2018, 13:58)

Also das ein humanitärer Militäreinsatz über den ich gerdet habe, als Grenzsicherung gegen flüchtende Menschen gedanklich missbraucht wird, ne soweit werde ich wohl nie denken. :D


Ich auch nicht. Der humanitäre Militäreinsatz in diesem Fall ist FÜR die Menschen gedacht, welche das Militär, demokratisch legitimiert, beauftragt haben, die Grenzen zu sichern....Das konnte man unschwer aus dem Kontext erlesen. Ich habe es eindeutig beschrieben. Aber Du musstest ja sofort wieder Phrasen dreschen ...
Aber wie gesagt, an solchen Stellen setzt bei Theoretikern dann das Denken aus und er/sie überlässt dann die Folgen Denen, die an den Grenzen ( auch bildlich ) stehen und handeln müssen!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Do 16. Aug 2018, 13:57

relativ hat geschrieben:(16 Aug 2018, 10:44)

Es geht um Hilfestellungen beim Aufbau von stabilen Zivilgesellschaften, nicht um Besserwissertum.

Texte sollte man nicht nur lesen sondern auch verstehen können. Es geht darum ihnen bei ihren Vorstellungen zu helfen. wenn die meinen sie leben lieber unfrei, dann soll es so sein.

Sie eiern herum.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Do 16. Aug 2018, 15:54

Senexx hat geschrieben:(16 Aug 2018, 14:57)

Sie eiern herum.


So ist es und so war es auch zu befürchten!
Die afrikanischen Intellektuellen haben genau den Kern der Sache erkannt und auch eine mögliche Lösung angeboten. Genau diese Idee muss man auch haben, wenn man sich vorurteilsfrei mit der Praxis vor Ort beschäftigt und auskennt ....
Europäische Asyl-und Flüchtlingspolitik müssen unbedingt mit diesen Menschen zusammen Konzepte erarbeiten. Das ist der einzige Lichtblick!!
Leute, die einfach den linken Parolen folgen, können das nicht nachvollziehen (wollen) .... Es kloppt nämlich das erlernte Weltbild in die Tonne!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Paperbackwriter » Do 16. Aug 2018, 16:00

Die ungebremste Aufnahme von Flüchtlingen aus afrikanischen Ländern, die keine Asylrelevanz haben, ist auch keine Lösung.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 16. Aug 2018, 16:48

Paperbackwriter hat geschrieben:(16 Aug 2018, 17:00)

Die ungebremste Aufnahme von Flüchtlingen aus afrikanischen Ländern, die keine Asylrelevanz haben, ist auch keine Lösung.

Und wie willst du die "Asylrelevanz" (was immer du darunter verstehst), feststellen, wenn diese Menschen gar nicht erst mal ihren Antrag stellen sollen?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Do 16. Aug 2018, 17:01

zollagent hat geschrieben:(16 Aug 2018, 17:48)

Und wie willst du die "Asylrelevanz" (was immer du darunter verstehst), feststellen, wenn diese Menschen gar nicht erst mal ihren Antrag stellen sollen?


Die absurde staatliche Alimentierung in der Form gar nicht anbieten, sondern ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zur Anwendung bringen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 16. Aug 2018, 17:03

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 18:01)

Die absurde staatliche Alimentierung in der Form gar nicht anbieten, sondern ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zur Anwendung bringen.

Hier geht es nicht um "Alimentation", sondern um die Feststellung, wer jetzt überhaupt "Relevant" sein könnte. Das geht nun mal nicht ohne Antrag und dessen Prüfung. Unsere Rechten können offenbar aus ihrer selbstgeschaffenen Neidfalle nicht heraus.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon ThorsHamar » Do 16. Aug 2018, 17:15

zollagent hat geschrieben:(16 Aug 2018, 18:03)

Hier geht es nicht um "Alimentation", sondern um die Feststellung, wer jetzt überhaupt "Relevant" sein könnte. Das geht nun mal nicht ohne Antrag und dessen Prüfung. Unsere Rechten können offenbar aus ihrer selbstgeschaffenen Neidfalle nicht heraus.


Normalerweise weiss ( bis auf ganz wenige Ausnahmen ) jeder Mensch selbst, ob er Asyl benötigt, bekommen wird oder ob nicht.
Dass das hier überhaupt geprüft werden muss, liegt daran, dass Asyl bei uns mit Geld verbunden ist, somit eine mögliche Einnahmequelle einen Massensturm verursacht und damit der absurde Fall eintritt, dass man sich um einen Asylstatus bewerben kann! Das ist wirklich grotesk....
Ohne die, offenbar lukrative, Alimentierung durch den Staat gäbe es in Deutschland ein paar wohlhabende Flüchtlinge aus Syrien und damit keinerlei Probleme.
Der Beleg dafür ist, dass die "Flüchtlinge" sorgfältig alle Staaten in Europa meiden, in denen sich ein Asylantrag eben nicht LOHNT ....
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Paperbackwriter » Do 16. Aug 2018, 17:40

zollagent hat geschrieben:(16 Aug 2018, 17:48)

Und wie willst du die "Asylrelevanz" (was immer du darunter verstehst), feststellen, wenn diese Menschen gar nicht erst mal ihren Antrag stellen sollen?

Das ist elativ einfach. Das BamF führt eine lückenlose Dokumentation über die Länder, die Asylrelevanz haben. Asylrelevanz bedeutet ganz einfach Länder, in denen man aus den Gründen verfolgt wird, die der Artikel 16a GG verlangt.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Wähler » Do 16. Aug 2018, 17:46

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 18:15)
Ohne die, offenbar lukrative, Alimentierung durch den Staat gäbe es in Deutschland ein paar wohlhabende Flüchtlinge aus Syrien und damit keinerlei Probleme.
Der Beleg dafür ist, dass die "Flüchtlinge" sorgfältig alle Staaten in Europa meiden, in denen sich ein Asylantrag eben nicht LOHNT ....

Das Asylrecht im Grundgesetz darf nicht davon abhängen, wie reich ein Flüchtling ist. Im Libanon, Jordanien und der Türkei bekommen die Flüchtlinge auch Notunterkünfte und Verpflegung, zum Teil duch das UNO-Flüchtlingshilfswerk. Wichtiger ist die Frage, ob und wieviele Flüchtlinge hier ausgebildet und dadurch Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt bekommen. So geht es zur Zeit in der parteipolitischen Diskussion über die Flüchtlingspolitik um die Frage des sogenannten Spurwechsels vom Flüchtlings- zum Einwanderungsstatus.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Polibu » Do 16. Aug 2018, 17:58

Wähler hat geschrieben:(16 Aug 2018, 18:46)

Das Asylrecht im Grundgesetz darf nicht davon abhängen, wie reich ein Flüchtling ist. Im Libanon, Jordanien und der Türkei bekommen die Flüchtlinge auch Notunterkünfte und Verpflegung, zum Teil duch das UNO-Flüchtlingshilfswerk. Wichtiger ist die Frage, ob und wieviele Flüchtlinge hier ausgebildet und dadurch Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt bekommen. So geht es zur Zeit in der parteipolitischen Diskussion über die Flüchtlingspolitik um die Frage des sogenannten Spurwechsels vom Flüchtlings- zum Einwanderungsstatus.


Warum sollte das Asylrecht zum Einwanderungsrecht missbraucht werden? Die Flüchtlinge, die kein Asyl bekomme, müssen abgeschoben werden.

Wenn sie qualifiziert sind, dann können sie über ein Einwanderungsgesetz, welches doch hoffentlich mal schnell verabschiedet wird, einwandern.

Aber ich sehe nicht ein warum wir Asylbetrüger auch noch belohnen sollten. Die ganzen Kosten bleiben an uns hängen.

Deutschland braucht qualifizierte Einwanderung. Wir sollten ein Einwanderungsland wie Kanada oder Australien werden und nicht völlig ungebildete Analphabeten jahrelang kostenintensiv selbst ausbilden.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 16. Aug 2018, 18:25

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Aug 2018, 18:15)

Normalerweise weiss ( bis auf ganz wenige Ausnahmen ) jeder Mensch selbst, ob er Asyl benötigt, bekommen wird oder ob nicht.
Dass das hier überhaupt geprüft werden muss, liegt daran, dass Asyl bei uns mit Geld verbunden ist, somit eine mögliche Einnahmequelle einen Massensturm verursacht und damit der absurde Fall eintritt, dass man sich um einen Asylstatus bewerben kann! Das ist wirklich grotesk....
Ohne die, offenbar lukrative, Alimentierung durch den Staat gäbe es in Deutschland ein paar wohlhabende Flüchtlinge aus Syrien und damit keinerlei Probleme.
Der Beleg dafür ist, dass die "Flüchtlinge" sorgfältig alle Staaten in Europa meiden, in denen sich ein Asylantrag eben nicht LOHNT ....

Grotesk ist der Schwachsinn, den Rechtsradikale hier fabrizieren, um ein sehr wichtiges, übrigens durch die politischen Handlungen ihrer politischen Opas begründetes Recht zu unterminieren. Und die Krönung des Schwachsinns ist die These "Wir können uns Humanität nicht leisten". So lange die Rechtsdraußen gegen diesen Grundsatz angehen, ist er nicht in Zweifel zu ziehen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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