Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Moderator: Moderatoren Forum 3

Alpha Centauri
Beiträge: 2997
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Alpha Centauri » Do 12. Jul 2018, 22:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jul 2018, 12:18)

Egal was sich Europa einfallen lässt, es wird viel Geld kosten. Es wäre für alle Beteiligten wohl am Besten, wenn man den Menschen das Geld direkt vor Ort auszahlt, damit sie sich erst gar nicht auf den Weg machen, beurkundet mit biometrischen Daten.



Klar ein globales Grundeinkommen für Jeden, genug Geld ist ja da, es ist eben nur ungleich verteilt, dass man bei der Diskussion rund um Armutsmigration darauf noch nicht gekommen ist?? Ach ja ich vergaß zu utopisch . :D
Winzer
Beiträge: 76
Registriert: So 4. Feb 2018, 10:04
Benutzertitel: ... denn wäre nicht der Bauer
Kontaktdaten:

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Winzer » Do 12. Jul 2018, 22:40

Also ... gerade aktuelle Meldung, die Menschheit wächst pro Jahr derzeit um 83 Millionen und das zu großen Teilen in Gebieten die zu den Unruhigsten zählen.
Das Problem, viele der wachsenden Gruppierungen (Länder, Regionen, Religionen) haben kein tragfähiges Geschäftsmodell, dadurch entstehen Konflikte um Wasser, Nahrung, Bodenschätze, Religion, Weltanschauung, dabei geht es schlicht um Geld ....

Wieviele der 83 Millionen können wir p.a. aufnehmen ohne das es Deutschland / Europa destabilisiert?

Nennt mich Nazi oder braunen Sumpf, aber ich bin der Überzeugung das dies mit Willkommenskultur und Vollverpflegung nicht machbar ist.
Bildung, Qualifizierung gerade und vor allem der Mädchen in den Ländern ist aus meiner Sicht die einzige nachhaltige Möglichkeit das Bevölkerungswachstum und damit die Fluchtursachen in den Griff zu bekommen und da werden die arabisch geprägten Länder nicht mit machen.
... denn wäre nicht der Bauer, so hättest Du kein Brot ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Riesenspielzeug

Nein, ich mag keine Besucher die erst die Tür eintreten und nicht merken wenn die Party vorbei ist.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 34444
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » Do 12. Jul 2018, 23:16

Alpha Centauri hat geschrieben:(12 Jul 2018, 23:14)

...

Laberrhabarber. Ich habe hier schon 2009 geschrieben, dass der Export von subventionierten Billiglebensmitteln aus der EU problematisch ist. Aber auf mich hört ja niemand :cool:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 6753
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon unity in diversity » Fr 13. Jul 2018, 01:09

Winzer hat geschrieben:(12 Jul 2018, 23:40)

Also ... gerade aktuelle Meldung, die Menschheit wächst pro Jahr derzeit um 83 Millionen und das zu großen Teilen in Gebieten die zu den Unruhigsten zählen.
Das Problem, viele der wachsenden Gruppierungen (Länder, Regionen, Religionen) haben kein tragfähiges Geschäftsmodell, dadurch entstehen Konflikte um Wasser, Nahrung, Bodenschätze, Religion, Weltanschauung, dabei geht es schlicht um Geld ....

Wieviele der 83 Millionen können wir p.a. aufnehmen ohne das es Deutschland / Europa destabilisiert?

Nennt mich Nazi oder braunen Sumpf, aber ich bin der Überzeugung das dies mit Willkommenskultur und Vollverpflegung nicht machbar ist.
Bildung, Qualifizierung gerade und vor allem der Mädchen in den Ländern ist aus meiner Sicht die einzige nachhaltige Möglichkeit das Bevölkerungswachstum und damit die Fluchtursachen in den Griff zu bekommen und da werden die arabisch geprägten Länder nicht mit machen.

In den Zielländern kommt es zu härteren Verteilungskämpfen und die Gesellschaften entsolidarisieren sich in unproduktiven Rechts/Links-Debatten.
Am besten wirkt die Migrationswaffe in liberalen Ländern, in denen die Menschenrechte nicht ganz unwichtig sind.
Guter Kommentar:
http://www.sueddeutsche.de/politik/wiss ... -1.3000401
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 7189
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Fr 13. Jul 2018, 06:01

Das ist doch von den Immigranttionsbefürwortern beabsichtigt. Sie wollen eine Rückkehr zur Klassengesellschaft. Die Massenimmigration und die damit einhergehende Unterschichtung der Gesellschaft soll das Restproletariat in die Knie zwingen und weitere Schichten in den sozialen Abstieg zwingen.

Flankiert wird das von gezielter Verschlechterung im Bildungssystem. In dem man das 3gliedrige Schulsystem abschaftt, entwertet man die Realschulen, weil man sie auf Hauptschulniveau zurückstuft. Mit der Auflösung von Sonderschulen und der Inklusion gibt man Ihnen dann den Rest, in dem man sie überfordert.

Wir haben es mit einer Revitalisierung und einer neuen Art von Klassenkampf zu tun. Am Ende stehen dann Gated Communities.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Wähler
Beiträge: 4307
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Wähler » Fr 13. Jul 2018, 06:15

Senexx hat geschrieben:(13 Jul 2018, 07:01)
Das ist doch von den Immigranttionsbefürwortern beabsichtigt. Sie wollen eine Rückkehr zur Klassengesellschaft. Die Massenimmigration und die damit einhergehende Unterschichtung der Gesellschaft soll das Restproletariat in die Knie zwingen und weitere Schichten in den sozialen Abstieg zwingen.
Flankiert wird das von gezielter Verschlechterung im Bildungssystem. In dem man das 3gliedrige Schulsystem abschaftt, entwertet man die Realschulen, weil man sie auf Hauptschulniveau zurückstuft. Mit der Auflösung von Sonderschulen und der Inklusion gibt man Ihnen dann den Rest, in dem man sie überfordert.
Wir haben es mit einer Revitalisierung und einer neuen Art von Klassenkampf zu tun. Am Ende stehen dann Gated Communities.

Bitte diese Behauptungen auch belegen, ansonsten kann man das wohl als Verschwörungstheorie im Archiv ablegen. ;)
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 7189
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Fr 13. Jul 2018, 06:28

Das ist keine Verschwörungstheorie. Man schaue sich einfach die Wirkmechanismen der verschiedenen Politiken an. Deren Folgen sind bekannt und zwangsläufig. Und wer davon profitiert und wer die Kosten trägt. Politik ist interessengeleitet. Nichts und nichts anderes ist Politik.

In den 50er und 60er Jahren hat die Großindustrie nach Gastarbeitern geschrien, weil sie den Lohnanstieg begrenzen wollte.

Heute will man z. B. Immigration, weil man Pflegepersonal nicht adäquat bezahlen will und man generell mehr Dienstboten will, "Serviceökonomie". Lieferdienste sind ein Ausdruck dieser Entwicklung. In Krankenhäusern findet man heute kaum noch deutsches Personal und selbst bei den Ärzten überwiegen inzwischen Importärzte.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Alpha Centauri
Beiträge: 2997
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 13. Jul 2018, 07:57

Senexx hat geschrieben:(13 Jul 2018, 07:28)

Das ist keine Verschwörungstheorie. Man schaue sich einfach die Wirkmechanismen der verschiedenen Politiken an. Deren Folgen sind bekannt und zwangsläufig. Und wer davon profitiert und wer die Kosten trägt. Politik ist interessengeleitet. Nichts und nichts anderes ist Politik.

In den 50er und 60er Jahren hat die Großindustrie nach Gastarbeitern geschrien, weil sie den Lohnanstieg begrenzen wollte.

Heute will man z. B. Immigration, weil man Pflegepersonal nicht adäquat bezahlen will und man generell mehr Dienstboten will, "Serviceökonomie". Lieferdienste sind ein Ausdruck dieser Entwicklung. In Krankenhäusern findet man heute kaum noch deutsches Personal und selbst bei den Ärzten überwiegen inzwischen Importärzte.



Politik ist immer von partikularen Interessen geleitet und selten aufs Allgemeinwohl aus, sieht man ja hierzulande ( Deutschland reiches Land hohe Armutsquote) im Zweifel hat der der mehr Geld hat auch mehr Macht ( Akteure der Finanzwirtschaft, Banken, Automobilkonzerne usw.) und damit mehr Einfluss auf Politiker und politische Entscheidungen als eben Otto Normal Bürger ( Wahlrecht hin oder her)
, übrigens ein Missstand den es zu allen Zeiten in jeden politischen System gab egal ob Diktatur, oder Demokratie, in Wahrheit müsste es heißen nicht Herrschaft des Volkes sondern Herrschaft des Geldes.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 2744
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Fr 13. Jul 2018, 09:19

Hier die Idee des US-Ökonomen Paul Romer. Er war Chefökonom der Weltbank und will Mio von Migranten in sogenannten "Freistädten" unterbringen.

".... Bevor wir über eine Lösung sprechen, müssen wir erst einmal das Problem verstehen: Es ist einfach unmöglich, all diese Menschen aus armen Ländern in anderen Staaten unterzubringen. Die Einwohner dort würden rebellieren. Das ist eine simple Frage der Mathematik. Wir sprechen hier nicht von einer Million oder ein paar Hunderttausend. Es geht um Hunderte Millionen, die ihre Heimat verlassen wollen. Deshalb müssen wir den Migranten vor Ort die besseren Lebensumstände bieten, die sie sich wünschen: Sicherheit, Jobs, ein gerechtes Justizsystem und Bildung im erforderlichen Umfang. Wir brauchen mehr als nur Symbolpolitik, die lediglich ein paar Menschen hilft. Wir brauchen kreative Lösungen. Mein Vorschlag ist deshalb die Errichtung von „Freistädten“.

Das sind auf dem Reißbrett entworfene Siedlungen, die in einem Entwicklungsland gebaut werden mit dem Zweck, Migranten ein neues, sicheres Zuhause zu bieten. Dort gelten allerdings andere Regeln als im Rest des Staats. Ich stelle mir das so vor wie Hongkong unter britischer Herrschaft. Dort galten andere Gesetze als auf dem chinesischen Festland. Zugleich gab es die Möglichkeit für Migranten, in die Stadt einzuwandern, um dort einen Job zu suchen und sich eine Existenz aufzubauen. ..." Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/pau ... 95906.html

Klingt etwas utopisch, aber einen Versuch wäre es sicher wert.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 55045
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Fr 13. Jul 2018, 09:31

Irgendwie erinnert das alles an Kunststaaten. Mit den Folgen solcher Reißbrettentwürfe müssen wir uns heute doch gerade in den ehemaligen Kolonialgebieten herumschlagen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 7189
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Fr 13. Jul 2018, 10:40

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Jul 2018, 10:19)

Hier die Idee des US-Ökonomen Paul Romer. Er war Chefökonom der Weltbank und will Mio von Migranten in sogenannten "Freistädten" unterbringen.

".... Bevor wir über eine Lösung sprechen, müssen wir erst einmal das Problem verstehen: Es ist einfach unmöglich, all diese Menschen aus armen Ländern in anderen Staaten unterzubringen. Die Einwohner dort würden rebellieren. Das ist eine simple Frage der Mathematik. Wir sprechen hier nicht von einer Million oder ein paar Hunderttausend. Es geht um Hunderte Millionen, die ihre Heimat verlassen wollen. Deshalb müssen wir den Migranten vor Ort die besseren Lebensumstände bieten, die sie sich wünschen: Sicherheit, Jobs, ein gerechtes Justizsystem und Bildung im erforderlichen Umfang. Wir brauchen mehr als nur Symbolpolitik, die lediglich ein paar Menschen hilft. Wir brauchen kreative Lösungen. Mein Vorschlag ist deshalb die Errichtung von „Freistädten“.

Das sind auf dem Reißbrett entworfene Siedlungen, die in einem Entwicklungsland gebaut werden mit dem Zweck, Migranten ein neues, sicheres Zuhause zu bieten. Dort gelten allerdings andere Regeln als im Rest des Staats. Ich stelle mir das so vor wie Hongkong unter britischer Herrschaft. Dort galten andere Gesetze als auf dem chinesischen Festland. Zugleich gab es die Möglichkeit für Migranten, in die Stadt einzuwandern, um dort einen Job zu suchen und sich eine Existenz aufzubauen. ..." Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/pau ... 95906.html

Klingt etwas utopisch, aber einen Versuch wäre es sicher wert.

Kein schlechter Vorschlag. Moderner, fortschrittlicher Kolonalismus.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 34444
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 13. Jul 2018, 10:47

Auch das hängt davon ab, ob die betreffenden Staaten das mitmachen wollen oder nicht.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 6753
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon unity in diversity » Fr 13. Jul 2018, 11:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jul 2018, 11:47)

Auch das hängt davon ab, ob die betreffenden Staaten das mitmachen wollen oder nicht.

Wer nicht drin ist, wird Jäger und Sammler.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
Alpha Centauri
Beiträge: 2997
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 13. Jul 2018, 11:01

zollagent hat geschrieben:(13 Jul 2018, 10:31)

Irgendwie erinnert das alles an Kunststaaten. Mit den Folgen solcher Reißbrettentwürfe müssen wir uns heute doch gerade in den ehemaligen Kolonialgebieten herumschlagen.


Richtig die heutigen Staaten sowie Syrien oder Irak die meisten afrikanischen Staaten sind künstlich geschaffene Gebilde ohne tatsächlicher kultureller oder historischer Identität ihrer Bewohner zum Staat, willkürlich gezogen von ehemals europäischen Kolonialmächten ohne Plan und Verstand die Folgen davon kann heute im Nahen Osten und Afrika noch offenkundiger beobachten als früher.
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am Fr 13. Jul 2018, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
Alpha Centauri
Beiträge: 2997
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 13. Jul 2018, 11:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jul 2018, 11:47)

Auch das hängt davon ab, ob die betreffenden Staaten das mitmachen wollen oder nicht.



Falls nicht benutzt die Europäer dem.Streichen von Entwicklungsgeldern als Erpressungsmittel, damit entsprechende Staaten mitmachen, ein alter Hut.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 2744
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Fr 13. Jul 2018, 11:07

Alpha Centauri hat geschrieben:(13 Jul 2018, 12:03)

Falls nicht benutzt die Europäer dem.Streichen von Entwicklungsgeldern als Erpressungsmittel, damit entsprechende Staaten mitmachen, ein alter Hut.
Wenn das ein alter Hut ist gibt es sicher jede Menge Belege dass die Europäer in der Vergangenheit Entwicklungsgelder gestrichen haben um in erpresserischerweise eine politische Position durchzubringen. Da wäre ich um entsprechende Links dankbar.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 55045
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Fr 13. Jul 2018, 11:08

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Jul 2018, 12:07)

Wenn das ein alter Hut ist gibt es sicher jede Menge Belege dass die Europäer in der Vergangenheit Entwicklungsgelder gestrichen haben um in erpresserischerweise eine politische Position durchzubringen. Da wäre ich um entsprechende Links dankbar.

Der alte Hut ist die Forderung nach der Verwendung von Entwicklungshilfe als Druckmittel.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 8448
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Quatschki » Fr 13. Jul 2018, 11:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jul 2018, 00:16)

Laberrhabarber. Ich habe hier schon 2009 geschrieben, dass der Export von subventionierten Billiglebensmitteln aus der EU problematisch ist. Aber auf mich hört ja niemand :cool:

Wieviel % der Welt-Anbaufläche hat denn die EU?
Ich meine, so rein größenordnungsmäßig?
Wie will so ein kleiner Kontinent in der Welternährung mengenmäßg so große Exportüberschüsse erzielen, dass sich Landwirtschaft anderswo nicht mehr lohnt?
Und könnte man dann nicht auch sagen, dass auch die Welthungerhilfe die Preise verdirbt?

Wenn es um Hähnchenfleisch geht, so ist das ja nur deshalb so billig, weil Futtermittel sehr billig aus Übersee, zumeist Nord- oder Südamerika, importiert werden und weil es sich um Reste handelt, während die höherwertigen Geflügelbrüste in Länder mit hoher Kaufkraft exportiert werden. Das aber keine Landwrtschaft, sondern industrielle Mast. Die brauchen keine Anbauflächen in Europa. Nur eine Hühnerfabrik und einen Autobahnanschluß. Oder gleich am Seehafen. So eine Fabrik könnte man überall auf der Welt aufstellen.
Alpha Centauri
Beiträge: 2997
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 09:49

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 13. Jul 2018, 11:22

[quote="zollagent"](13 Jul 2018, 12:08)

Der alte Hut ist die Forderung nach der Verwendung von Entwicklungshilfe als Druckmittel.[/

Genau so ist es. Hier wird Geld schlicht als Erpressungsmittel missbraucht, entweder man gibt den Verlangen nach oder falls nicht, Streichen die Europäer eben die Entwicklungsgelder ,
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 7189
Registriert: Di 25. Apr 2017, 08:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Fr 13. Jul 2018, 11:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jul 2018, 11:47)

Auch das hängt davon ab, ob die betreffenden Staaten das mitmachen wollen oder nicht.


Man muss Diktatoren und Schlächter nicht fragen.

"Die Macht kommt aus den Gewehrläufen." Mao Tse Tung (C)
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast