Quo Vadis, Europa?

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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Do 1. Feb 2018, 00:26

frems hat geschrieben:(31 Jan 2018, 22:41)

Du redest leider wieder von Dingen, von denen du sehr wenig verstehst. Die Eurokrise war keine Währungskrise und für nationale Kompetenzen ist Europa nicht zuständig. Grenzschutz ist halt national.

Verstehst du denn eigentlich was Macron umsetzen will ohne Geld aus D ?
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 1. Feb 2018, 00:35

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:26)
Verstehst du denn eigentlich was Macron umsetzen will ohne Geld aus D ?

Das dümmliche Gelaber habe ich zum Kotzen satt, schelm. Der ew'ge Franzos', der unabhängig seiner Aussagen und politischen Positionen nichts im Sinn hat außer "deutsches Geld", das er heimtückisch rauben möchte. Den Scheiß hatten wir Deutsche schon mal durch und ich kann drauf bestens verzichten. Das braune Stammtischgesülze kann dort bleiben, wo es herkommt. Die Kacke kannste Dir sonstwo hinschieben. Und nun hau mal stramm auf den Meldeknopf.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Do 1. Feb 2018, 00:57

frems hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:35)

Das dümmliche Gelaber habe ich zum Kotzen satt, schelm. Der ew'ge Franzos', der unabhängig seiner Aussagen und politischen Positionen nichts im Sinn hat außer "deutsches Geld", das er heimtückisch rauben möchte. Den Scheiß hatten wir Deutsche schon mal durch und ich kann drauf bestens verzichten. Das braune Stammtischgesülze kann dort bleiben, wo es herkommt. Die Kacke kannste Dir sonstwo hinschieben. Und nun hau mal stramm auf den Meldeknopf.

Ach, ich hab gerade den inspirierenden Essay von Jürgen Fritz gelesen, " Warum Sie mit ..... nicht diskutieren sollten ". :D

Ähm, zurück zur Frage. Was also genau will der Obama für Arme denn nun aus eigner Kraft bewegen ?
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 1. Feb 2018, 01:00

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:57)

Ach, ich hab gerade den inspirierenden Essay von Jürgen Fritz gelesen, " Warum Sie mit ..... nicht diskutieren sollten ". :D

Ähm, zurück zur Frage. Was also genau will der Obama für Arme denn nun aus eigner Kraft bewegen ?

Okay, Du willst also nur mal wieder trollen. Dann noch einen schönen Abend.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Do 1. Feb 2018, 01:09

frems hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:00)

Okay, Du willst also nur mal wieder trollen. Dann noch einen schönen Abend.

Nö, ich möchte wissen, wer Macrons Visionen zahlt. Ist doch ne einfache Frage, oder ?
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Watchful_Eye » Do 1. Feb 2018, 01:23

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:09)

Nö, ich möchte wissen, wer Macrons Visionen zahlt. Ist doch ne einfache Frage, oder ?

Man muss auch sehen, dass für viele EU-Staaten und insbesondere Frankreich der Erhalt des Status Quo keine Option mehr ist. Ich hab mir Teile des Duells Macron gegen Le Pen auf Youtube angeschaut. Die haben da ständig über die fehlende Marktmacht Frankreichs und der erdrückenden Export-Konkurrenz Deutschlands gesprochen. Macron muss jetzt quasi seinem Volk beweisen, dass das Modell Euro (ggf. sogar das Modell EU) auch für Frankreich funktionieren kann, und das geht nur, wenn es ihm gelingt, auch Frankreich zu einem Profiteur des Euros zu machen.

Warum eine starke europäische Zusammenarbeit meines Erachtens generell eine gute Idee ist, hab ich ja mit meinem vorherigen Posting angesprochen (viewtopic.php?f=8&t=65019&start=220#p4118086).
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Wähler » Do 1. Feb 2018, 07:32

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2018, 16:50)
Über Arbeits- und Sozialpolitik in der EU wird leider nur selten berichtet:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 0-all.html
Tagesspiegel 12. September 2017 Jugend in der Sackgasse
Grafik:
http://www.tagesspiegel.de/images/tages ... at1008.jpg
Auch wenn der Original-Titel der Investigativrecherche etwas reißerisch ist, wird eines deutlich: Die Sozialdemokraten und Sozialisten in den EU-Ländern bedienen dieses wichtige Thema nicht.

H2O hat geschrieben:(31 Jan 2018, 17:59)
Möglicherweise würde jemand dann die Frage nach der Verantwortung für diese Mißwirtschaft stellen. Es geht nie gut, wenn mehr Wohltaten verteilt werden als man erwirtschaften kann. Das gut Gemeinte ist leider fast nie das gut Gemachte.

Die EU kann es sich nicht leisten, die geburtenschwächeren Jahrgänge der Jugend nicht mit guter Ausbildung zu fördern, weil sie sonst den Fachkräftemangel verstärkt.
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... derer.html
Welt 30. Januar 2018 Eine groß angelegte Untersuchung zeigt, in welchem Maße die europäische Wirtschaft von der Binnenwanderung profitiert, ja geradezu darauf angewiesen ist
Deutschland ist längst nicht das einzige Land der Europäischen Union (EU), dessen einheimische Bevölkerung schrumpft. Tatsächlich ist das natürliche Bevölkerungswachstum im Jahr 2015 EU-weit zum Erliegen gekommen. „In jenem Jahr erlebte die Union den ersten Bevölkerungsrückgang seit der Nachkriegszeit“, sagt Bruegel-Ökonom Zsolt Darvas.

Den Bruegel-Forschern zufolge lässt sich jedoch nicht nachweisen, dass Arbeitsmigranten die Lage heimischer Arbeitnehmer verschlechtern. „Stichhaltige Belege, dass Zuwanderer den Einheimischen Jobs wegnehmen oder dass ihre Ankunft dazu führt, dass die Löhne für die Einheimischen sinken, gibt es nicht“, sagt Darvas.Allerdings verstärken die Wanderungsbewegungen in vielen Herkunftsländern den Fachkräftemangel.

siehe auch: Fachkräftemangel: Blaue Karte der EU wird begehrter
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 37164.html
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon H2O » Do 1. Feb 2018, 07:58

Wähler hat geschrieben:(01 Feb 2018, 07:32)

Die EU kann es sich nicht leisten, die geburtenschwächeren Jahrgänge der Jugend nicht mit guter Ausbildung zu fördern, weil sie sonst den Fachkräftemangel verstärkt.
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... derer.html
Welt 30. Januar 2018 Eine groß angelegte Untersuchung zeigt, in welchem Maße die europäische Wirtschaft von der Binnenwanderung profitiert, ja geradezu darauf angewiesen ist


siehe auch: Fachkräftemangel: Blaue Karte der EU wird begehrter
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 37164.html


Wenn wir beobachten, daß in einigen Partnerländern der EU eine Jugendarbeitslosigkeit von 30% bis 50% dauerhaft herrscht, dann müßte die EU Anstrengungen unternehmen, diese Jugendlichen und Heranwachsenden innerhalb der EU zu vermitteln. Entweder zur beruflichen Ausbildung oder zur Aufnahme einer Tätigkeit als Fachkraft. Die EU darf nicht nur Zahlen zusammentragen... das ist natürlich erforderlich... sondern sie muß auch die notwendigen Maßnahmen in Gang setzen. Das wäre gelebte Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe!

Es kann nicht schaden, wenn Deutschland dabei aktiv mitwirkt, wenn hier mehr berufliche Ausbildungskapazitäten verfügbar sind als deutsche Bewerber für diese Ausbildung.

So sehr viel anders ist ja auch das Bemühen um Zuwanderer mit Bleiberecht zu sehen, um die für den deutschen Arbeitsmarkt fit zu machen...ok, da spielt die EU natürlich keine entscheidende Rolle.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Feb 2018, 10:04

frems hat geschrieben:(31 Jan 2018, 23:47)

Doch, gerade dort.

So meinte ich das nicht ;) In Zeiten von Schengen müsste der Grenzschutz Sache der EU sein.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 1. Feb 2018, 10:14

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Feb 2018, 10:04)

So meinte ich das nicht ;) In Zeiten von Schengen müsste der Grenzschutz Sache der EU sein.

Oh, okay. Ja, sehe ich genau so. Ich hoffe, dass da etwas Bewegung reinkommt. Verlangen Bürger von Europa Sicherheit, ob gegen Terrorismus oder Menschenhandel an den Grenzen, sollte man die EU auch entsprechend ausstatten und es ihr rechtlich ermöglichen. Ansonsten ist es so als würde man den Bund dafür kritisieren, dass irgendein Bundesland nicht genug Polizisten hat. (wobei das sogar noch eher möglich ist, weil der Bund mit der sog. Kompetenzkompetenz Bereiche evozieren kann, was die Europäische Union rechtlich nicht darf)
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 1. Feb 2018, 10:22

Watchful_Eye hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:23)

Man muss auch sehen, dass für viele EU-Staaten und insbesondere Frankreich der Erhalt des Status Quo keine Option mehr ist. Ich hab mir Teile des Duells Macron gegen Le Pen auf Youtube angeschaut. Die haben da ständig über die fehlende Marktmacht Frankreichs und der erdrückenden Export-Konkurrenz Deutschlands gesprochen. Macron muss jetzt quasi seinem Volk beweisen, dass das Modell Euro (ggf. sogar das Modell EU) auch für Frankreich funktionieren kann, und das geht nur, wenn es ihm gelingt, auch Frankreich zu einem Profiteur des Euros zu machen.

Warum eine starke europäische Zusammenarbeit meines Erachtens generell eine gute Idee ist, hab ich ja mit meinem vorherigen Posting angesprochen (viewtopic.php?f=8&t=65019&start=220#p4118086).

Mit Realpolitik wird man da nichts erreichen. Macron kann auch tausendmal beteuern, dass er kein "deutsches Geld" für Frankreich möchte und auch keine Eurobonds o.ä., wovon Deutschland mittel- bis langfristig sogar profitieren würde, erwartet. Die Babyboomer predigen seit Jahrzehnten ihre Vorurteile. Ob der jeweilige Präsident ein Sozialist, ein Konservativer oder nun ein Liberaler ist, interessiert da nicht. Viel zu komplex und anstrengend, sich mal mit den tatsächlichen Debatten zu beschäftigen.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Emin » Do 1. Feb 2018, 13:02

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:09)

Nö, ich möchte wissen, wer Macrons Visionen zahlt. Ist doch ne einfache Frage, oder ?


Ich denke du solltest dich aus deinem plakativen Weltbild befreien und die Sache differenziert betrachten. Macron ist kein Linker, wie Tsipras oder Turrion. Er ist das, was diese beiden Linken als "neoliberal" bezeichnen würden. Der ist eher das Gegenteil von einem "Oben nach unten-Verteiler", das zeigen auch seine politischen Reformen in Frankreich zur Zeit.

Macron wird wissen, dass der deutsche Geldbeutel sowieso viel zu klein ist, um dauerhaft ganz Südeuropa zu subventionieren. Eine solche Wirtschaftspolitik passt aber ohnehin nicht zu seinen '"neoliberalen" Überzeugungen. Was Macron erreichen möchte ist ganz einfach. Er will die deutsche "Erfolgsgeschichte" die Arbeitslosigkeit durch Teilzeit + Aufstockung zu reduzieren (Agenda 2010) in Frankreich, und am liebsten in ganz Europa kopieren. Die politischen Reformen sind aber extrem unangenehm - sie haben der SPD ihren Stand als Volkspartei gekostet, und in Frankreich sind sie noch viel unangenehmer. Und hier ist eben die geplante Eurozonen-Regierung ziemlich entscheidend. Sie wird ein geeignetes Instrument sein um entsprechende Reformen durchzupeitschen. Wer besonders gut reformiert hat, der wird dann mit einem großen Investitionsprojekt belohnt.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon H2O » Do 1. Feb 2018, 15:37

Watchful_Eye hat geschrieben:(31 Jan 2018, 23:51)

Ich denke da vor allem an die Vereinheitlichung von Standards - auch beispielsweise in Steuerfragen, wenn man an die Finanztransaktionssteuer oder die Probleme der Steuerflucht denkt - um mit der Macht eines vereinten Wirtschaftsraums agieren und die Rosinenpickerei beenden zu können.

Was den innereuropäischen Wettbewerb angeht, so sollen die Unternehmen schon noch miteinander konkurrieren (genau so, wie innerdeutsche Konzerne konkurrieren), aber die Staaten sollen eher eine konzertierende Rolle einnehmen, als sich als Standortfaktor im Wettbewerb zu anderen europäischen Staaten zu sehen.


Damit haben Sie kurz und schmerzlos beschrieben, was in der Euro-Zone geschehen soll. Die "Vereinheitlichung von Standards" bedeutet, daß die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft vereinheitlicht werden müssen, damit der Wettbewerb um zahlende Kunden in der Euro-Gruppe für alle Unternehmen gleich mühselig sein wird. Heute wacht die EU-Kommission schon darüber, daß unzulässige Subventionen zum Vorteil eigener Wirtschaftsbetriebe unterbleiben. Zu solchen Rahmenbedingungen zählen auch Steuern und Abgaben auf Einkommen von Arbeitnehmern.

Auf dem Weg dahin ist sicher einiger Streß zu erwarten, weil dabei lieb gewordene Umgangsformen des Staats mit seiner Wirtschaft verändert werden müssen.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Eiskalt » Fr 2. Feb 2018, 10:56

Jetzt kommt erst einmal die Transferunion.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Senexx » Fr 2. Feb 2018, 10:59

Eiskalt hat geschrieben:(02 Feb 2018, 10:56)

Jetzt kommt erst einmal die Transferunion.

Mit Draghi und seinem Kauf von Staatsanleihen sind wir schon mitten drin.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Eiskalt » Fr 2. Feb 2018, 11:01

Senexx hat geschrieben:(02 Feb 2018, 10:59)

Mit Draghi und seinem Kauf von Staatsanleihen sind wir schon mitten drin.


Ja aber das nimmt noch einmal Fahrt auf.
Dank Schulz und der SPD und der CDU!
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Senexx » Fr 2. Feb 2018, 11:11

Eiskalt hat geschrieben:(02 Feb 2018, 11:01)

Ja aber das nimmt noch einmal Fahrt auf.
Dank Schulz und der SPD und der CDU!

Ja, in den Koalitionspapieren soll stehen, dass Deutschland bereit sei, höhere Zahlungen zu leisten. In Paris und anderswo knallen bereits die Champagnerkorken.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Eiskalt » Fr 2. Feb 2018, 11:45

Senexx hat geschrieben:(02 Feb 2018, 11:11)

Ja, in den Koalitionspapieren soll stehen, dass Deutschland bereit sei, höhere Zahlungen zu leisten. In Paris und anderswo knallen bereits die Champagnerkorken.


So ist es.
Früher war die FDP der natürliche Partner der CDU heute sind SPD und die Grünen der natürliche Partner der CDU.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Fr 2. Feb 2018, 11:51

Eiskalt hat geschrieben:(02 Feb 2018, 11:45)

So ist es.
Früher war die FDP der natürliche Partner der CDU heute sind SPD und die Grünen der natürliche Partner der CDU.

Naja, früher war die FDP proeuropäisch, heute keift sie gerne die Lieder der Populisten von rechtsunten. Dass die EU mehr Mittel benötigt, sehen ja nicht nur Geberländer wie Frankreich und Italien, sondern auch Nehmerländer wie Ungarn und Polen, z.B. für die innere Sicherheit und den Schutz der Außengrenzen. Dass die nationalegoistische Bundesregierung so lange brauchte, um das zu kapieren, ist schon sehr beschämend.
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Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Eiskalt » Fr 2. Feb 2018, 11:57

frems hat geschrieben:(02 Feb 2018, 11:51)

Naja, früher war die FDP proeuropäisch, heute keift sie gerne die Lieder der Populisten von rechtsunten. Dass die EU mehr Mittel benötigt, sehen ja nicht nur Geberländer wie Frankreich und Italien, sondern auch Nehmerländer wie Ungarn und Polen, z.B. für die innere Sicherheit und den Schutz der Außengrenzen. Dass die nationalegoistische Bundesregierung so lange brauchte, um das zu kapieren, ist schon sehr beschämend.


DIe FDP ist immer noch für Europa nur nicht für eine so große Umverteilung.
Geld für Europa ist ja ok aber es muss auch was passieren.
Natürlich haben die Länder die zahlen auch einen Anspruch zu schauen was mit dem Geld passiert.

Diese Regierungsparteien schmeissen mit dem Geld rum das es kracht.
Die jüngere Generation wird das ausbaden müssen.
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