Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

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pikant
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon pikant » Fr 8. Sep 2017, 11:15

Senexx hat geschrieben:(08 Sep 2017, 11:53)

Ungarn will auch weiter Widerstand gegen das EU-Diktat leisten

http://www.spiegel.de/politik/ausland/v ... 66698.html


das nennt sich Rechtsbruch!
da muss die EU reagieren und sanktionieren - ja!
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon LinkerGeist » Fr 8. Sep 2017, 11:16

pikant hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:13)

Merkel hat 2015 aus Menschlichkeit gehandelt und das finde ich hat Respekt verdient.



Völlig richtig. Den Flüchtlingen Schutz zu gewähren ist richtig. Dass die Union jetzt vor der AfD kuscht, ist hingegen eine Schande.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon Keoma » Fr 8. Sep 2017, 11:16

H2O hat geschrieben:(08 Sep 2017, 11:57)

Da rühren Sie aber einen großen Kessel Buntes um! Bei den um zu verteilenden Flüchtlingen handelt es sich um anerkannte Kriegsflüchtlinge aus Irak und Syrien; die sollte man schon von "Scheinasylanten" trennen, und um die ging es bei der Verteilung überhaupt nicht.

Der tschechische Präsident kann so viel Unfug reden wie seine Brüder im Geiste. Die EU sollte sich von Mitgliedern trennen und die alten Grenzen wieder schließen, wenn diese Scheinpartner allein ihre Interessen gelten lassen wollen. Es wird höchste Zeit, ein Kerneuropa zu bilden, das sich wieder vernünftig abstimmen kann.


Auf ein Kerneuropa, das von Deutschland dominiert wird, kann ich gerne verzichten.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon Senexx » Fr 8. Sep 2017, 11:18

pikant hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:15)

das nennt sich Rechtsbruch!
da muss die EU reagieren und sanktionieren - ja!

Soll sie doch.

Der zugrundelegende gegen den Willen von vier Staaten gefasste Beschluss der Innenminister ist rechtswidrig. Es hätte eines einstimmigen Beschlusses bedurft.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon pikant » Fr 8. Sep 2017, 11:21

Senexx hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:18)

Soll sie doch.

Der zugrundelegende gegen den Willen von vier Staaten gefasste Beschluss der Innenminister ist rechtswidrig. Es hätte eines einstimmigen Beschlusses bedurft.


was rechtswidrig ist, entscheidet der europaeische Gerichtshof und der hat gesprochen!

es ist eine Schande, dass 4 Laender in der EU nicht aufnehmen wollen, aber immer dabei sind, wenn es Geld von der EU gibt
unsolidarisches Verhalten muss bestraft und sanktioniert werden
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon unity in diversity » Fr 8. Sep 2017, 11:21

Senexx hat geschrieben:(08 Sep 2017, 11:53)

Ungarn will auch weiter Widerstand gegen das EU-Diktat leisten

http://www.spiegel.de/politik/ausland/v ... 66698.html

Wenn Ungarn nicht in der artgerechten Lagerhaltung von Flüchtlingen steckenbleiben will, müssen Integrationsangebote her.
Welche wirtschaftlichen Perspektiven, kann ein Land, wie Ungarn, Flüchtlingen bieten?
Das beginnt mit der Überwindung der Sprachbarriere, geht weiter mit Wohnungsfragen und nicht zuletzt um die Demilitarisierung islamistischer Ansichten, um die Bildungs- und Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten.
Der letzte Punkt, kann alle anderen in Frage stellen.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Fr 8. Sep 2017, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon Keoma » Fr 8. Sep 2017, 11:25

pikant hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:21)

was rechtswidrig ist, entscheidet der europaeische Gerichtshof und der hat gesprochen!

es ist eine Schande, dass 4 Laender in der EU nicht aufnehmen wollen, aber immer dabei sind, wenn es Geld von der EU gibt
unsolidarisches Verhalten muss bestraft und sanktioniert werden


Einmarschieren, sofort!
Was heißt "Hände hoch!" auf ungarisch?
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon Senexx » Fr 8. Sep 2017, 11:25

pikant hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:21)

was rechtswidrig ist, entscheidet der europaeische Gerichtshof und der hat gesprochen!

es ist eine Schande, dass 4 Laender in der EU nicht aufnehmen wollen, aber immer dabei sind, wenn es Geld von der EU gibt
unsolidarisches Verhalten muss bestraft und sanktioniert werden

Es handelt sich um einen Verfassungskonflikt. Niemand kann ein Land zwingen, seine Souveränität in essentiellen Fragen aufzugeben.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon JJazzGold » Fr 8. Sep 2017, 11:26

LinkerGeist hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:09)

Eine riesige Schande ist das, was sich Deutschland da erlaubt. Und hierzulande schimpft man auf die EU-Partner. Einfach eine peinliche Vorstellung unserer Bundesregierung. Selbst nix leisten und dann so tun als ob.

Und Deutschland war es auch, das Hilfen für Italien blockiert hat. Wer eine Abschottungskanzlerin wie Merkel hat, braucht keine AfD mehr.


Wieviel wären Sie persönlich gewillt, ob monetär, mittels Arbeitseinsatz, zB. als zusätzliche Lehrkraft, Ausbilder, behördliche Kraft, oder mit Sachleistungen, dazu beizutragen, dass die zugesagte Menge an Flüchtlingen ad hoc bearbeitet und versorgt werden kann?
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon relativ » Fr 8. Sep 2017, 11:35

Senexx hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:25)

Es handelt sich um einen Verfassungskonflikt. Niemand kann ein Land zwingen, seine Souveränität in essentiellen Fragen aufzugeben.

Was ist an z.B. 1500 Flüchtlingen essentiell. Wird man dadurch, wie Orban behauptet hat, zu einem Einwanderungsland?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon unity in diversity » Fr 8. Sep 2017, 11:37

relativ hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:35)

Was ist an z.B. 1500 Flüchtlingen essentiell. Wird man dadurch, wie Orban behauptet hat, zu einem Einwanderungsland?

Gibt es in Ungarn richtige Arbeit, oder nur Nonsensjobs, die schon jetzt kein Ungare braucht?
Mit richtiger Arbeit, steht und fällt jedes Sozialsystem, auch in Ungarn.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Fr 8. Sep 2017, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon relativ » Fr 8. Sep 2017, 11:37

Mastrodonato hat geschrieben:(08 Sep 2017, 11:47)

Der ganze Unsinn ist doch, dass die "Flüchtlinge" gar nicht in die V4 (PL,CZ,SK,H) Länder ziehen wollen. So hat es in CZ "Flüchtlinge" gegeben, die gleich nach Hause gereist sind, nachdem man ihnen "nur" eine Ferienwohnung als Bleibe angeboten hat. Andere sind sofort nach Deutschland weitergezogen.

Die "Flüchtlinge" wollen nicht in diese Länder, und diese Länder wollen muslimische Flüchtlinge nicht. Es macht überhaupt keinen Sinn, sowas erzwingen zu wollen. Die Eurokraten sind bescheuert. Heute hat der tschechische Präsident Zeman auch den Austritt aus der EU erwogen, wenn der Zwang aufrechterhalten wird und man auf EU Gelder notfalls verzichtet, letzte Woche hat das Land auch gesagt, den Euro nicht zu wollen.

Die Lösung ist die Grenzen sichern und Internierungslager zu errichten, die so beschaffen sind, dass die Scheinasylanten freiwillig zurückkehren.

Hier geht es in erster Linie auch erstmal um die, die subsidiären Schutz auf Zeit bekommen sollen.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon relativ » Fr 8. Sep 2017, 11:40

unity in diversity hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:37)

Gibt es in Ungarn richtige Arbeit, oder nur Nonsensjobs, die schon jetzt kein Ungare braucht?

In Polen fehlen z.B. massiv Erntehelfer, weil es viele Polen immer noch ins europäische Ausland zieht. Mom. übernehmen diese Jobs hauptsächlich Ukrainer.
Ich denke sowas gibt es in Ungarn auch, bzw. so ähnlich.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon unity in diversity » Fr 8. Sep 2017, 11:42

relativ hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:40)

In Polen fehlen z.B. massiv Erntehelfer, weil es viele Polen immer noch ins europäische Ausland zieht. Mom. übernehmen diese Jobs hauptsächlich Ukrainer.
Ich denke sowas gibt es in Ungarn auch, bzw. so ähnlich.

Saisonarbeit erlaubt keine Familienplanung, die aber wiederum Voraussetzung für die Familienzusammenführung im Gastland ist.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon pikant » Fr 8. Sep 2017, 11:44

Senexx hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:25)

Es handelt sich um einen Verfassungskonflikt. Niemand kann ein Land zwingen, seine Souveränität in essentiellen Fragen aufzugeben.


wenn ich 1500 Fluechtlinge aufnehmen muss, ist das keine essentielle Frage.- Ungarn hat kanpp 10 Millionen Einwohner und diese Zahl nimmt sogar Luxezmburg mit etwas mehr als 500 000 Einwohner jaehrlich locker auf und macht dies ohne Murren.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon unity in diversity » Fr 8. Sep 2017, 11:47

pikant hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:44)

wenn ich 1500 Fluechtlinge aufnehmen muss, ist das keine essentielle Frage.- Ungarn hat kanpp 10 Millionen Einwohner und diese Zahl nimmt sogar Luxezmburg mit etwas mehr als 500 000 Einwohner jaehrlich locker auf und macht dies ohne Murren.

Womit verdienen Flüchtlinge in Luxemburg ihren Lebensunterhalt?
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon relativ » Fr 8. Sep 2017, 11:53

unity in diversity hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:42)

Saisonarbeit erlaubt keine Familienplanung, die aber wiederum Voraussetzung für die Familienzusammenführung im Gastland ist.

Die Ukrainer in Polen haben eigentlich auch keine EU- arbeitsrechtlichen Status, sondern ein Sonderstatus den Polen selbst installiert hat.
Auch der Familiennachzug für Kriegsflüchtlinge ist subsidiär, ich sehe diesbezüglich keine größeren Probleme
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon relativ » Fr 8. Sep 2017, 11:54

unity in diversity hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:47)

Womit verdienen Flüchtlinge in Luxemburg ihren Lebensunterhalt?

Selbst wenn sie dies nicht könnten, fällt kein EU- Land in die Armut.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon H2O » Fr 8. Sep 2017, 11:55

MoOderSo hat geschrieben:(08 Sep 2017, 11:52)

19.684 Flüchtlinge sind mehr als bei jedem anderen Staat noch fehlen.


Natürlich soll Deutschland seine Verpflichtungen stets treu erfüllen. Vergleichen wir aber die Zahl von etwa 800.000 von D aufgenommenen Flüchtlingen mit den 120.000, die von GR & I aus verteilt werden sollten, dann ergibt sich auch ein anderes Bild... oder? Womit ich nicht gesagt habe, daß wir die zugeteilten weiteren 20.000 Flüchtlinge nicht auch noch aufnehmen sollten. So weit mir das bekannt geworden ist, werden in diesem Jahr erneut 200.000 von D aufgenommene Flüchtlinge dazu kommen. Dann kommt es staatspolitisch gesehen auf die angemahnten 20.000 wirklich nicht an.

Und nun vergleiche man bitte diese Zahlen und Leistungen mit denen, die unsere Freunde und Partner auf sich genommen haben. Merkwürdig, daß Sie nicht ganz allein darauf gekommen sind! Ein Vergleich im Bereich von Größenordnungen sollte auch jenen möglich sein, die beckmesserisch die Lupe auf Kleinteiliges richten.
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Re: Urteil EuGH: Ungarn und Slowakei

Beitragvon pikant » Fr 8. Sep 2017, 11:56

unity in diversity hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:47)

Womit verdienen Flüchtlinge in Luxemburg ihren Lebensunterhalt?



mit Arbeit oder es gibt Geld vom Staat.
haette Ungarn die Grenzsicherungen nicht gebaut, waeren noch Gelder fuer Tausende Fluechtlinge mehr da.

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