Anschlag bei Moschee in London

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Keoma » Fr 23. Jun 2017, 08:34

Yossarian hat geschrieben:(23 Jun 2017, 09:20)

Schon wahr, aber die Anmietung des Fahrzeuges und die Zeit sprechen allerdings für eine Intention.
Schaun wir mal was abseits des Pressecircus am Ende herauskommt.

Tagelang Schweigen in der Presse.
Merkwürdig.
Gerade die englische Presse drückt doch jeden Schmarrn aus wie eine Zitrone.
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren." -Albert Einstein
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Postfach » Fr 23. Jun 2017, 09:51

Jekyll hat geschrieben:(19 Jun 2017, 21:20)

Was war mit Breivik? Oder die NSU? Alles schon vergessen..?


http://www.fr.de/politik/rechtsextremis ... e-a-771769

http://www.tagesspiegel.de/politik/fuen ... 13760.html

Demos gegen rechts gibt es viele, jedes Jahr und überall in ganz deutschland ...
An dieser tatsache dürfen sich auch gerne andere Kulturgemeinschaften ein vorbild nehmen.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Fr 23. Jun 2017, 18:42

Postfach hat geschrieben:(23 Jun 2017, 10:51)

http://www.fr.de/politik/rechtsextremis ... e-a-771769

http://www.tagesspiegel.de/politik/fuen ... 13760.html

Demos gegen rechts gibt es viele, jedes Jahr und überall in ganz deutschland ...
An dieser tatsache dürfen sich auch gerne andere Kulturgemeinschaften ein vorbild nehmen.
Abgesehen davon, dass du da etwas übertrieben hast ("...überall in ganz deutschland..."); es geht um den feinen Unterschied, ob für/gegen etwas demonstriert wird oder ob man unter Generalverdacht gestellt und dazu genötigt wird, sich von etwas distanzieren zu müssen.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Fr 23. Jun 2017, 18:44

Keoma hat geschrieben:(23 Jun 2017, 09:34)

Tagelang Schweigen in der Presse.
Merkwürdig.
Gerade die englische Presse drückt doch jeden Schmarrn aus wie eine Zitrone.
Ist nicht (Ver)Schweigen auch eine Form der Lüge?

Oder, Keomi?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Adam Smith » Fr 23. Jun 2017, 18:54

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 19:44)

Ist nicht (Ver)Schweigen auch eine Form der Lüge?

Oder, Keomi?

Schon oder?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Marmelada » Fr 23. Jun 2017, 18:56

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 19:44)

Ist nicht (Ver)Schweigen auch eine Form der Lüge?

Oder, Keomi?
Es handelt sich wohl um die Faulheit zu googeln.

Nun wird er wegen Mordes und versuchten Mordes in Verbindung mit Terrorismus angeklagt, das teilte die britische Staatsanwaltschaft am Freitag mit.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Fr 23. Jun 2017, 19:05

Provokateur hat geschrieben:(21 Jun 2017, 06:25)

Jetzt schaffst du aber willkürlich Gruppen. So könntest du auch von den Inuit in Grönland erwarten, dass diese sich von solchen Angriffen wie dem jüngsten in London distanzieren.
Das wäre in etwa genauso bekloppt wie von völlig unbeteiligten, arglosen Mitbürgern zu erwarten, dass sie sich auf Grund ihrer religiös-kulturellen Identität von Kriminellen zu distanzieren hätten.

Du wirkst langsam etwas trotzig.
Beharrlichkeit wäre das passende Wort.

Wenn aber die vielen Muslime in Deutschland sich nicht vom islamistischen Terror distanzieren wollen, weil sie sich nicht als Muslime sehen, würde ich das verstehen.
Vielleicht haben sie auch nur wichtigeres zu tun als eure Vorurteile zu bedienen.

Wir haben für diesen Zusammenhang den Volkstrauertag. Da distanzieren sich alle Deutschen von diesen Taten, jedes Jahr. Und den Holocaustgedenktag. Und Projektwochen in jeder Schule.
Ich denke, wir Deutschen sind da relativ vorbildlich.
Danke für die Märchenstunde. Abgesehen davon, dass alles, was von oben herab angeordnet wird, ohne jegliche Aussagekraft für die betroffene Bevölkerung ist; die Entwicklungen im sozio-politischen Bereich (rechte, völkische Bewegungen und Parteien immer stärker präsent, in einer von Islamo- und Xenophobie befallenen Gesellschaft) sprechen da für eine ganz andere Welt als die, die du dir da so selbstgefällig zusammenphantasiert hast.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Keoma » Fr 23. Jun 2017, 19:31

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 19:44)

Ist nicht (Ver)Schweigen auch eine Form der Lüge?

Oder, Keomi?

Bin keine Omi, Koffer.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Adam Smith » Fr 23. Jun 2017, 19:37

Keoma hat geschrieben:(23 Jun 2017, 20:31)

Bin keine Omi, Koffer.

Den Namen zu verunstalten wird in einigen Foren nicht gerne gesehen.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Keoma » Fr 23. Jun 2017, 19:39


Na ja, normalerweise wird tagelang berichtet, sodass man es nicht überlesen kann.
Da braucht es kein googeln.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Provokateur » Fr 23. Jun 2017, 19:47

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 20:05)
Das wäre in etwa genauso bekloppt wie von völlig unbeteiligten, arglosen Mitbürgern zu erwarten, dass sie sich auf Grund ihrer religiös-kulturellen Identität von Kriminellen zu distanzieren hätten.


Du hast immerhin Negativgrupen (alle, die etwas nicht sind) mit Positivgruppen (alle, die etwas sind) gleichgesetzt.
Jetzt zu sagen "Das wäre ja bekloppt!" zeigt nur, dass du diesen Unterschied nicht begreifst.

Jekyll hat geschrieben:Beharrlichkeit wäre das passende Wort.


Kinder, die beim Einschulungstest beharrlich versuchen, den eckigen Klotz durchs runde Loch zu drücken, werden ein Jahr zurückgestuft und mit sieben oder acht eingeschult. Intelligenzminderung nennt man das.

Jekyll hat geschrieben:Vielleicht haben sie auch nur wichtigeres zu tun als eure Vorurteile zu bedienen.


Mein Vorurteil wäre das nicht gewesen, dass sie sich nicht distanzieren wollen. Das ist das Vorurteil von einigen Rechtsknallern, die sich jetzt natürlich bestätigt fühlen, weil genau deren Vorurteil ("Der Musel findet die Anschläge gegen uns ja eigentlich doch ziemlich geil!") exakt bedient wurde.

Jekyll hat geschrieben:Danke für die Märchenstunde. Abgesehen davon, dass alles, was von oben herab angeordnet wird, ohne jegliche Aussagekraft für die betroffene Bevölkerung ist; die Entwicklungen im sozio-politischen Bereich (rechte, völkische Bewegungen und Parteien immer stärker präsent, in einer von Islamo- und Xenophobie befallenen Gesellschaft) sprechen da für eine ganz andere Welt als die, die du dir da so selbstgefällig zusammenphantasiert hast.


Naja, die AfD zerlegt sich langsam. Und der Volkstrauertag findet jedes Jahr statt, mit gleichbleibender (hoher) Beteiligung aus der Zivilbevölkerung. Sogar mein Schützenverein, der im Mittelalter gegründet wurde und der von den Nazis verboten wurde, legt einen Kranz am Gedenkstein für die Opfer von Genozid und Krieg nieder. Wo ist eigentlich der türkische Volkstrauertag für den Genozid an den Armeniern? Wieso wird da nix "von oben herab angeordnet"? :)

Ich kann es dir sagen: Die Türken haben nicht den Arsch in der Hose, einen Fehler zuzugeben. Feigheit nennt man das. Wenn aber die Deutschen was machen, dann machen die Deutschen es richtig. Das ist nun eine reine Tatsachenfeststellung und ich sage das völlig wertfrei: Wenn die Deutschen Krieg führen, führen die Deutschen totalen Krieg; wenn die Deutschen einen Fehler machen, dann begehen die Deutschen den größten und tragischsten Fehler der Geschichte; wenn die Deutschen Flüchtlinge reinlassen, dann lassen die Deutschen sie alle rein; wenn die Deutschen büßen, dann büßen die Deutschen absolut und dauerhaft.

Raketen, das Auto, das Konzept des PC, Quantenphysik und Relativität, all das kommt aus Deutschland. Deutschland ist die europäische Führungsmacht. Weil Deutschland Dinge zu Ende denkt und darüber hinaus.

Das ist es, was Deutschland von anderen Nationen unterscheidet: Die Deutschen kennen nur 100% oder NULL.

Und das fatale: Der handelsübliche Durchschnittsdeutsche denkt, dass alle anderen genau so funktionieren.

Die deutschen Muslime und die Muslime in Deutschland hätten das bedenken sollen, als sie sich dagegen entschieden haben, gegen den Terror zu demonstrieren. Denn wenn der handelsübliche Durchschnittsdeutsche das sieht und das in seiner schwarz-weiß-Mentalität einzuordnen versucht, landet der Islam bei schwarz und wir bekommen langsam aber sicher das, was du beschrei(b)st.
Du und alle anderen, die denken wie du, sollten langsam anfangen, Compliance zu zeigen.

Auch, wenn dazu gehört, endlich mal den Arsch in der Hose zu haben, Fehler zuzugeben und Veränderung zuzulassen. Klar, "Ham wa immer schon so gemacht" ist gemütlich. Nur ist es irgendwann auch einfach falsch, deswegen benutzen wir Computer und keine Rechenschieber. Veränderung bedeutet Anpassung. Nicht der Stärkste kommt durch, nicht der, der sich am lautesten auf der Brust herumtrommelt, sondern der, der sich am besten anpasst.

Zu deinem Glück gibt es Projekte wie das von Frau Ates, die den Deutschen zeigen, dass ein anderer Islam als jener, der sich von Terror nicht distanzieren will, möglich ist. Diese ziehen den Islam und die Muslime nämlich wieder ins Helle.

Bete zu wem auch immer, dass diese Projekte von Erfolg gekrönt sind.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Fr 23. Jun 2017, 21:50

Keoma hat geschrieben:(23 Jun 2017, 20:39)

Na ja, normalerweise wird tagelang berichtet, sodass man es nicht überlesen kann.
Da braucht es kein googeln.
Jetzt aber schon, oder? Warum verfällst du der Lethargie und sinnierst über spekulative Belanglosigkeiten, wenn du auch deine Griffel nutzen und gezielt nach Informationen suchen kannst? Marmelada hat dir gezeigt, wie schnell und einfach das gehen kann. Die Tastatur liegt direkt vor dir...greif zu!
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Fr 23. Jun 2017, 22:17

Provokateur hat geschrieben:(23 Jun 2017, 20:47)

Du hast immerhin Negativgrupen (alle, die etwas nicht sind) mit Positivgruppen (alle, die etwas sind) gleichgesetzt.
Jetzt zu sagen "Das wäre ja bekloppt!" zeigt nur, dass du diesen Unterschied nicht begreifst.
Du hast doch gar nicht begriffen, worum es hier im Wesentlichen geht. Abgesehen davon ist deine Negativgruppe das gespiegelte Gegenstück zu deiner Positivgruppe. Beide bedingen sich gegenseitig. Wer ständig ruft "DIE Moslems!", der definiert damit automatisch den Nicht-Moslem als Gegengruppe.

Naja, die AfD zerlegt sich langsam. Und der Volkstrauertag findet jedes Jahr statt, mit gleichbleibender (hoher) Beteiligung aus der Zivilbevölkerung. Sogar mein Schützenverein, der im Mittelalter gegründet wurde und der von den Nazis verboten wurde, legt einen Kranz am Gedenkstein für die Opfer von Genozid und Krieg nieder. Wo ist eigentlich der türkische Volkstrauertag für den Genozid an den Armeniern? Wieso wird da nix "von oben herab angeordnet"? :)

Ich kann es dir sagen: Die Türken haben nicht den Arsch in der Hose, einen Fehler zuzugeben. Feigheit nennt man das. Wenn aber die Deutschen was machen, dann machen die Deutschen es richtig. Das ist nun eine reine Tatsachenfeststellung und ich sage das völlig wertfrei: Wenn die Deutschen Krieg führen, führen die Deutschen totalen Krieg; wenn die Deutschen einen Fehler machen, dann begehen die Deutschen den größten und tragischsten Fehler der Geschichte; wenn die Deutschen Flüchtlinge reinlassen, dann lassen die Deutschen sie alle rein; wenn die Deutschen büßen, dann büßen die Deutschen absolut und dauerhaft.

Raketen, das Auto, das Konzept des PC, Quantenphysik und Relativität, all das kommt aus Deutschland. Deutschland ist die europäische Führungsmacht. Weil Deutschland Dinge zu Ende denkt und darüber hinaus.

Das ist es, was Deutschland von anderen Nationen unterscheidet: Die Deutschen kennen nur 100% oder NULL.

Und das fatale: Der handelsübliche Durchschnittsdeutsche denkt, dass alle anderen genau so funktionieren.

Die deutschen Muslime und die Muslime in Deutschland hätten das bedenken sollen, als sie sich dagegen entschieden haben, gegen den Terror zu demonstrieren. Denn wenn der handelsübliche Durchschnittsdeutsche das sieht und das in seiner schwarz-weiß-Mentalität einzuordnen versucht, landet der Islam bei schwarz und wir bekommen langsam aber sicher das, was du beschrei(b)st.
Du und alle anderen, die denken wie du, sollten langsam anfangen, Compliance zu zeigen.

Auch, wenn dazu gehört, endlich mal den Arsch in der Hose zu haben, Fehler zuzugeben und Veränderung zuzulassen. Klar, "Ham wa immer schon so gemacht" ist gemütlich. Nur ist es irgendwann auch einfach falsch, deswegen benutzen wir Computer und keine Rechenschieber. Veränderung bedeutet Anpassung. Nicht der Stärkste kommt durch, nicht der, der sich am lautesten auf der Brust herumtrommelt, sondern der, der sich am besten anpasst.

Zu deinem Glück gibt es Projekte wie das von Frau Ates, die den Deutschen zeigen, dass ein anderer Islam als jener, der sich von Terror nicht distanzieren will, möglich ist. Diese ziehen den Islam und die Muslime nämlich wieder ins Helle.

Bete zu wem auch immer, dass diese Projekte von Erfolg gekrönt sind.
Sorry, Provokateur, du schreibst so ein Haufen gequirlte Kacke...kannst du dich nicht auf das Wesentliche konzentrieren bitte?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Provokateur » Fr 23. Jun 2017, 22:23

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:17)

Du hast doch gar nicht begriffen, worum es hier im Wesentlichen geht. Abgesehen davon ist deine Negativgruppe das gespiegelte Gegenstück zu deiner Positivgruppe. Beide bedingen sich gegenseitig. Wer ständig ruft "DIE Moslems!", der definiert damit automatisch den Nicht-Moslem als Gegengruppe.


Nein. Eine Negativgruppe ist ja nur der Abdruck der Positivgruppe, also de Gesamtkohorte minus einer Positivgruppe. Die Negativ- oder Restgruppe besteht aus mehreren anderen Positivgruppen.

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:17)
Sorry, Provokateur, du schreibst so ein Haufen gequirlte Kacke...kannst du dich nicht auf das Wesentliche konzentrieren bitte?


Das ist das wesentliche. Der Kern des wesentlichen sogar. Integration statt Segregation. Die Nichtteilnahme vieler war ein Fehler, und du kannst es ruhig zugeben.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Fr 23. Jun 2017, 22:36

Provokateur hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:23)

Nein. Eine Negativgruppe ist ja nur der Abdruck der Positivgruppe, also de Gesamtkohorte minus einer Positivgruppe. Die Negativ- oder Restgruppe besteht aus mehreren anderen Positivgruppen.
Danke, Provokateur, du hast mein Tag gerettet (und ich hatte heut einen echt scheiß Tag).

Das ist das wesentliche. Der Kern des wesentlichen sogar. Integration statt Segregation. Die Nichtteilnahme vieler war ein Fehler, und du kannst es ruhig zugeben.
Das Wesentliche in Zusammenhang mit dem Strangthema wäre die Frage: Wie viele Deutsche/Europäer/Christen/Nichtmoslmes/... müssten sich von islamophoben Terrorattacken distanzieren, damit dies als akzeptabel befunden und sie (die Deutschen/Europäer/Christen/Nichtmoslems...) von jeglichen Verdacht der Kolaboration (in welcher Forma auch immer) freigesprochen werden können?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Provokateur » Fr 23. Jun 2017, 22:49

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:36)Das Wesentliche in Zusammenhang mit dem Strangthema wäre die Frage: Wie viele Deutsche/Europäer/Christen/Nichtmoslmes/... müssten sich von islamophoben Terrorattacken distanzieren, damit dies als akzeptabel befunden und sie (die Deutschen/Europäer/Christen/Nichtmoslems...) von jeglichen Verdacht der Kolaboration (in welcher Forma auch immer) freigesprochen werden können?


Es gibt in Deutschland jeden Monat Demos gegen Rechts, die aussagen "Was hier passiert, geschieht nicht in unserem Namen." Sitzblockaden gegen Umzüge. Gegendemos gegen Aufmärsche. Ja, sogar Angriffe gegen Leute, die von einigen als "zu rechts" eingestuft werden.

Eine Demonstration von den Muslimen gegen den islamistischen Terror, sagen wir, pro Jahr, ist als Begleitkonzept da doch mindestens angemessen. Wir erwarten ja nicht einmal Angriffe aus der muslimischen Community gegen Leute, die als zu djihadistisch eingestuft werden.

Denn das ist, sowohl bei den Rechten als auch bei den Djihadisten, Aufgabe der Behörden.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Adam Smith » Fr 23. Jun 2017, 22:53

Jekyll hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:36)

Das Wesentliche in Zusammenhang mit dem Strangthema wäre die Frage: Wie viele Deutsche/Europäer/Christen/Nichtmoslmes/... müssten sich von islamophoben Terrorattacken distanzieren, damit dies als akzeptabel befunden und sie (die Deutschen/Europäer/Christen/Nichtmoslems...) von jeglichen Verdacht der Kolaboration (in welcher Forma auch immer) freigesprochen werden können?


Wie viele Terrorattacken gibt es denn in Europa gegen Muslime und wie viele Terrorattacken gibt es in Europa gegen Nichtmuslime? Na?

Und wie viele Terrorattacken gibt es im Irak gegen Schiiten? Müssten dann nicht mal die Sunniten sagen, dass es so nicht weiter geht?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 24. Jun 2017, 06:29

Adam Smith hat geschrieben:(23 Jun 2017, 19:54)

Schon oder?
Lügenpresse also?

Was ist mit Google & Co?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 24. Jun 2017, 06:36

Adam Smith hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:53)

Wie viele Terrorattacken gibt es denn in Europa gegen Muslime und wie viele Terrorattacken gibt es in Europa gegen Nichtmuslime? Na?

Und wie viele Terrorattacken gibt es im Irak gegen Schiiten? Müssten dann nicht mal die Sunniten sagen, dass es so nicht weiter geht?
Es geht hier um konkret antimuslimisch motivierte Anschläge. Wieviele müssen sich an öffentlichen "Distanzierungen" beteiligen, damit man eine ganze Gesellschaft von jeglichen Verdacht freisprechen darf? Gibt es da einen konkreten Grenzwert, eine bestimmte Menge, die da überschritten werden müsste?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 24. Jun 2017, 06:46

Provokateur hat geschrieben:(23 Jun 2017, 23:49)

Es gibt in Deutschland jeden Monat Demos gegen Rechts, die aussagen "Was hier passiert, geschieht nicht in unserem Namen." Sitzblockaden gegen Umzüge. Gegendemos gegen Aufmärsche. Ja, sogar Angriffe gegen Leute, die von einigen als "zu rechts" eingestuft werden.
Ja, und diese einige wenige Couragierten werden dann von der Mehrheitsgesellschaft als "linke Chaoten" diffamiert und verunglimpft. Das nenne ich mal eine Distanzierung.

Eine Demonstration von den Muslimen gegen den islamistischen Terror, sagen wir, pro Jahr, ist als Begleitkonzept da doch mindestens angemessen. Wir erwarten ja nicht einmal Angriffe aus der muslimischen Community gegen Leute, die als zu djihadistisch eingestuft werden.
Natürlich nicht. Es geht ja vielmehr um die Frage, ob "ihr" Angriffe auf Moslems stillschweigend unterschwellig toleriert (denke nur an den NSU-Terror, wie so etwas mehrere Jahre lang "funktionieren" konnte).

Denn das ist, sowohl bei den Rechten als auch bei den Djihadisten, Aufgabe der Behörden.
Was den Ottonormalbürger nicht davon abhalten sollte, im Alltag Courage zu zeigen wann immer das nötig ist. Substanz ist wichtiger als öffentlich zur Schau gestellte, symbolische Gesinnungsbekundungen.

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