Anschlag bei Moschee in London

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odiug
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon odiug » Sa 24. Jun 2017, 06:51

Jekyll hat geschrieben:(24 Jun 2017, 07:36)

Es geht hier um konkret antimuslimisch motivierte Anschläge. Wieviele müssen sich an öffentlichen "Distanzierungen" beteiligen, damit man eine ganze Gesellschaft von jeglichen Verdacht freisprechen darf? Gibt es da einen konkreten Grenzwert, eine bestimmte Menge, die da überschritten werden müsste?

Jupp ... den gibt es ... es ist die Begriffsstutzigkeit des Gegenübers.
Man muß solange aufstehen und klar machen, mit uns nicht, bis es auch der letzte Depp kapiert hat.
Das ist die Maßlatte , oder das Stöckchen, über das man springen muß, will man was verändern ... und verändert werden muß etwas, weil so geht das nicht weiter.
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Provokateur
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Provokateur » Sa 24. Jun 2017, 10:25

Jekyll hat geschrieben:(24 Jun 2017, 07:46)
Natürlich nicht. Es geht ja vielmehr um die Frage, ob "ihr" Angriffe auf Moslems stillschweigend unterschwellig toleriert (denke nur an den NSU-Terror, wie so etwas mehrere Jahre lang "funktionieren" konnte).


Du siehst den Kern einfach nicht. Jemand anderes hat das sehr gut ausgedrückt, wo das wahre Problem an der ganzen Sache liegt:

Aber wenn das so war, warum richtete sich dann die Wut der islamistischen Extremisten mit solcher Vehemenz gegen Schriftsteller, Filmemacher und Cartoonisten, statt gegen Arbeitgeber, Wohnungsbaugesellschaften und Bildungspolitiker? Warum gab es dann so viel Gewalt in den islamischen Ländern selbst, auch in solchen wie Nigeria oder Sudan, wo es keine westliche militärische Interventionen gegeben hatte, oder in Libyen, wo der Westen nun gerade geholfen hatte, einen brutalen Diktator, den er vorher nie unterstützt hatte, zu beseitigen? Was hatten die Jesiden in Irak, christliche Minderheiten in der islamischen Welt oder muslimische Minderheitsströmungen wie die pakistanischen Ahmadiyya verbrochen, um den radikalislamischen Zorn auf sich zu ziehen?

Und warum gab es nichts, das die Islamisten so aus dem Häuschen brachte wie die Kritik aus den eigenen muslimischem Reihen durch Salman Rushdie, Ayaan Hirsi Ali oder die vielen ermordeten und bedrohten Künstler, Journalisten und Intellektuelle in Bangladesch, Ägypten und fast überall sonst in der islamischen Welt? Sie wagten es, Kritik am Islam zu äußern oder für Reform und Modernisierung der Religion einzutreten.

Das Problem des islamischen Extremismus kann erst gelöst werden, wenn die Mehrheit der Muslime realisiert, dass sich die eigentlichen Feinde, die den Islam bedrohen, nicht in Jerusalem oder Washington oder unter den europäischen Rechtspopulisten befinden, sondern in ihren Herkunftsländern und in der Mitte ihrer eigenen Gemeinschaften.


Quelle

Das ist des Pudels Kern und das Problem der meisten Muslime...unkritisch nach innen, keilen nach außen. Wir, die Demokraten, sind nicht eure Feinde.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Audi » Sa 24. Jun 2017, 13:31

wenn hier Menschen im Namen Allahs töten braucht man sich nicht wundern. Das hat nichts mit Aufgeklärtheit zu tun sondern mit dem logischen denken
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 15. Sep 2017, 08:56

in london soll es wieder ein neuer anschlag gegeben haben, so teilte eine eilmeldung der nachrichten mit.
näheres ist noch unbekannt.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Sternchen
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Sternchen » Fr 15. Sep 2017, 09:20

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Sternchen » Fr 15. Sep 2017, 09:21

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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Bleibtreu » Fr 15. Sep 2017, 11:41

Kaum hat die Schule wieder begonnen, erneuter Wahnsinn.
Polizei behandelt Explosion in U-Bahn als „Terrorvorfall“
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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H2O
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon H2O » Sa 16. Sep 2017, 08:38

Tja, wieder das bekannte Muster: Der mutmaßliche Täter ist "polizeibekannt", so eine Twitterbotschaft von... Präsident Trump. Und die britische Polizei ist dem Täter auf den Fersen... die stillschweigende Bestätigung.

Verdammt noch 'mal: Wann endlich ist es äußerst unangenehm für diese polizeibekannten Strolche, mit solchen Gelüsten aufgefallen zu sein? Warum müssen völlig Unbeteiligte dafür büßen, daß solches Gelichter dennoch Bewegungsfreiheit hat? Ob der Gesetzgeber wohl in Gang käme, wenn dieser Personenkreis regelmäßig Politiker ermordete?
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Tom Bombadil
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 16. Sep 2017, 08:55

H2O hat geschrieben:(16 Sep 2017, 09:38)

Warum müssen völlig Unbeteiligte dafür büßen, daß solches Gelichter dennoch Bewegungsfreiheit hat?

Die Menschenrechte der potentiellen Täter sind wichtiger als das Leben ihrer Opfer.

Ob der Gesetzgeber wohl in Gang käme, wenn dieser Personenkreis regelmäßig Politiker ermordete?

Selbstverständlich, da würde dann das ganze Arsenal aufgefahren, kennt man doch aus dem deutschen Herbst. Die Bürger müssen eben mit einem neuen Lebensrisiko klarkommen, im Haushalt und im Straßenverkehr ist es eh viel gefährlicher :dead:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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H2O
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon H2O » Sa 16. Sep 2017, 09:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Sep 2017, 09:55)

Die Menschenrechte der potentiellen Täter sind wichtiger als das Leben ihrer Opfer.


Selbstverständlich, da würde dann das ganze Arsenal aufgefahren, kennt man doch aus dem deutschen Herbst. Die Bürger müssen eben mit einem neuen Lebensrisiko klarkommen, im Haushalt und im Straßenverkehr ist es eh viel gefährlicher :dead:


Tja, da scheint was dran zu sein! :mad2:
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 16. Sep 2017, 12:44

Provokateur hat geschrieben:(24 Jun 2017, 11:25)

Du siehst den Kern einfach nicht. Jemand anderes hat das sehr gut ausgedrückt, wo das wahre Problem an der ganzen Sache liegt:



Quelle

Das ist des Pudels Kern und das Problem der meisten Muslime...unkritisch nach innen, keilen nach außen. Wir, die Demokraten, sind nicht eure Feinde.
Es würde der Diskussion viel helfen und mitsamt zur Teillösung des Problems beitragen, wenn du mit diesen unseligen "WIR"s und "IHR"s aufhören würdest. Die von dir zitierte Quelle ist hanebüchener Unsinn, reicht aber gerade noch aus, um oberflächigen Geistern ein dumpfes Gefühl der Bestätigung zu geben.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 16. Sep 2017, 12:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Sep 2017, 09:55)

Die Menschenrechte der potentiellen Täter sind wichtiger als das Leben ihrer Opfer.
"Potentielle" ist hier das entscheidende Kriterium. Du bist nah dran, das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit in seiner ganzen Tragweite zu erfassen.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 16. Sep 2017, 12:57

odiug hat geschrieben:(24 Jun 2017, 07:51)

Jupp ... den gibt es ... es ist die Begriffsstutzigkeit des Gegenübers.
Man muß solange aufstehen und klar machen, mit uns nicht, bis es auch der letzte Depp kapiert hat.
Das ist die Maßlatte , oder das Stöckchen, über das man springen muß, will man was verändern ... und verändert werden muß etwas, weil so geht das nicht weiter.
Wie kommst du auf die Idee, dass es in der Hand des Ottonormal-Muslims ist, das Terrorproblem auszumerzen? So ein Denke impliziert konsequenterweise eine Schuldzuweisung. Und gilt das auch für die hiesige Gesellschaft hinsichtlich Probleme und Konflikte in ihren eigenen Reihen?
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Adam Smith » Sa 16. Sep 2017, 13:25

Jekyll hat geschrieben:(16 Sep 2017, 13:57)

Wie kommst du auf die Idee, dass es in der Hand des Ottonormal-Muslims ist, das Terrorproblem auszumerzen? So ein Denke impliziert konsequenterweise eine Schuldzuweisung. Und gilt das auch für die hiesige Gesellschaft hinsichtlich Probleme und Konflikte in ihren eigenen Reihen?

Die Gewalt in Somalia, Jemen, Irak, Syrien, Libyen usw. gäbe es nicht, wenn so gut wie alle Einwohner sich konsequent gegen die Gewalt stellen würden.
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon Jekyll » Sa 16. Sep 2017, 13:38

Adam Smith hat geschrieben:(16 Sep 2017, 14:25)

Die Gewalt in Somalia, Jemen, Irak, Syrien, Libyen usw. gäbe es nicht, wenn so gut wie alle Einwohner sich konsequent gegen die Gewalt stellen würden.
Vielleicht gibt es gerade deswegen die Gewalt, weil die Leute meinen mit aller Konsequenz gegen oder für irgendetwas sein zu müssen.
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H2O
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Re: Anschlag bei Moschee in London

Beitragvon H2O » Sa 16. Sep 2017, 14:44

Adam Smith hat geschrieben:(16 Sep 2017, 14:25)

Die Gewalt in Somalia, Jemen, Irak, Syrien, Libyen usw. gäbe es nicht, wenn so gut wie alle Einwohner sich konsequent gegen die Gewalt stellen würden.


Um sich durchsetzen zu können, brauchen solche Terrorgruppen Staaten, die von ihren Bürgern aufgegeben wurden, weil sie sich auf keinerlei Gemeinsamkeit mehr einigen können. In Irak und Syrien war das wohl genau so, und da konnte sich der IS durchsetzen und seinen Wahnsinn ausleben. Nur durch Einsatz westlicher Macht konnte dieses Spiel abgepfiffen werden.

Ähnlich von 20 Jahren in Afghanistan die Taliban, die sich am Ende noch mit Al Kaida und seinem Terror gegen "den Westen" verbündeten.

Terrorherrschaft und Staatsversagen sind zwei Seiten einer Medaille.

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