Terroranschlag in Manchester

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Vongole
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Vongole » Fr 26. Mai 2017, 02:07

elmore hat geschrieben:(26 May 2017, 02:43)

Nur eine kurze Anmerkung zu deinem Beitrag, zu dem es durchaus einiges zu sagen gäbe...
Der (nicht erst sei heute ungute, stockkonservative Einfluß der al-Azhar-Universität als die maßgebliche Instanz in Fragen des (sunnitischen) Islam, ist mir bekannt.

Da hier die religiöse Hintergrundbeleuchtung, die mit diesem Anschlag in Manchester verbunden sind,
nicht gerade erwünscht oder "am Thema" vorbei sein sollen, wie du selbst schon zart angedeutet hast,
belasse ich es bei dieser einzigen Anmerkung:

Es ist gefährlich, in meinen Augen, wissentlichen Missbrauch als klammheimliches Sympathisantentum des Gläubigen Mainstreams in der sunnitischen
Glaubensrichtung zu suggerieren. Weil diese sich nicht wehren kann bzw. vom orthodoxen Islam nicht soweit abgrenzen kann, um jenen
absichtlich und wissentlich verdrehten Islam des IS abzulehnen. Der in Wirklichkeit eine Ideologie des Todes ist, die nicht das Leben, sondern den Tod als
Erfüllung von Allahs Willen propagiert.

Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der muslimischen Gläubigen diesen Irrungen folgt oder diese - auch im Sinne ihres gelebten
Glaubens - bewusst oder wissentlich gutheisst.


Warum wehren sie sich dann nicht, und sagen das laut und deutlich?
Ich erlebe in meinem Umfeld, in dem sehr viele Muslime leben, eine Art Angstkultur. Psst, nicht drüber reden, ja, ist schrecklich, aber....
Du unterschätzt die Angst, die IS verbreitet, den Einfluss, der hier längst angekommen ist.
Und du unterschätzt den Einfluss vieler orthodoxer Imame, die dem IS das Wort reden, weil er in ihre Ideologie passt, in ihre Angst, Gäubige an den Westen zu verlieren.
Ich will den Islam nicht schlecht reden, aber im Augenblick werfe ich ihm vor, dass er nicht unmissverständlich Stellung nimmt, und zwar gegen jeden Terrorismus.
Es reicht nicht, wenn prominente Wissenschaftler zu Wort kommen, es muss aus der muslimischen Welt kommen, den Menschen.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Adam Smith » Fr 26. Mai 2017, 05:08

Wasteland hat geschrieben:(26 May 2017, 00:34)

Ja, aber da sieht man halt auch wie man das Problem von staatlicher Seite eskalieren kann.

Vor wenigen Tagen gab es einen Anschlag des IS in Somalia. Was hat denn hier der Staat verkehrt gemacht?
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Adam Smith
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Adam Smith » Fr 26. Mai 2017, 05:14

Vongole hat geschrieben:(26 May 2017, 03:07)

Warum wehren sie sich dann nicht, und sagen das laut und deutlich?
Ich erlebe in meinem Umfeld, in dem sehr viele Muslime leben, eine Art Angstkultur. Psst, nicht drüber reden, ja, ist schrecklich, aber....
Du unterschätzt die Angst, die IS verbreitet, den Einfluss, der hier längst angekommen ist.
Und du unterschätzt den Einfluss vieler orthodoxer Imame, die dem IS das Wort reden, weil er in ihre Ideologie passt, in ihre Angst, Gäubige an den Westen zu verlieren.
Ich will den Islam nicht schlecht reden, aber im Augenblick werfe ich ihm vor, dass er nicht unmissverständlich Stellung nimmt, und zwar gegen jeden Terrorismus.
Es reicht nicht, wenn prominente Wissenschaftler zu Wort kommen, es muss aus der muslimischen Welt kommen, den Menschen.

In Bezug auf das Christen gab erst dann eine Verbesserung als die Menschen ungläubiger geworden sind. Aus der Religion selber kann es zu keiner Verbesserung kommen. Das ist unmöglich.
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elmore
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon elmore » Fr 26. Mai 2017, 12:50

Adam Smith hat geschrieben:(26 May 2017, 06:14)

In Bezug auf das Christen gab erst dann eine Verbesserung als die Menschen ungläubiger geworden sind. Aus der Religion selber kann es zu keiner Verbesserung kommen. Das ist unmöglich.

:thumbup:
Ein Fröschlein sitzt auf dem Kopf von Erdogan.
"Fröschlein, wie geht es dir?" - "Bis auf das Geschwür an meinem Arsch ganz gut", erwiderte dieses.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon elmore » Fr 26. Mai 2017, 12:53

Bleibtreu hat geschrieben:(26 May 2017, 02:57)

Ich sehe, ich haette mir das Erklaeren und zitieren renommierter Fachleute sparen koennen. Da wurde nichts von dir verstanden. Was du hier dir daraus zurecht bastelst und dann folgernd unterstellst, "klammheimliches Sympathisantentum", ist grotesk, laecherlich, diffamierend. - Ende der Durchsage! :)


Dampfnudel mit Vanillesauce… :cool:
Ein Fröschlein sitzt auf dem Kopf von Erdogan.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon relativ » Fr 26. Mai 2017, 13:03

Adam Smith hat geschrieben:(26 May 2017, 06:14)

In Bezug auf das Christen gab erst dann eine Verbesserung als die Menschen ungläubiger geworden sind. Aus der Religion selber kann es zu keiner Verbesserung kommen. Das ist unmöglich.

Dieser allgemeinen Behauptung kann ich so nicht zustimmen.
Die Menschen sind, z.B. zur Zeit der Aufklärung, ja nicht ungläubiger geworden, sondern sie haben den Glauben/ konfessionellen Kirchen anders wahrgenommen, gerade was die persönlichen Freiheitseinschränkungen, bezogen auf die konfessionellen Glaubens und Alltagsregeln, angeht. Natürlich kann auch ein sehr religiöser Mensch ein ganz normales und akzeptiertes, weil friedliches, moralisches Leben führen, welches gar keine Verbesserung, oder welche du dafür hälst , nötig hat.
Religion ist sowohl eine persönliche Glaubensinterpretation. als auch Haltungsabhängig. Die Religion/Glaube ansich kann da nur Schwerpunkte/Glaubensrichtlinien setzen und ist somit eher von so pauschaler Kritik zu schonen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Adam Smith » Fr 26. Mai 2017, 13:25

relativ hat geschrieben:(26 May 2017, 14:03)

Dieser allgemeinen Behauptung kann ich so nicht zustimmen.
Die Menschen sind, z.B. zur Zeit der Aufklärung, ja nicht ungläubiger geworden, sondern sie haben den Glauben/ konfessionellen Kirchen anders wahrgenommen, gerade was die persönlichen Freiheitseinschränkungen, bezogen auf die konfessionellen Glaubens und Alltagsregeln, angeht. Natürlich kann auch ein sehr religiöser Mensch ein ganz normales und akzeptiertes, weil friedliches, moralisches Leben führen, welches gar keine Verbesserung, oder welche du dafür hälst , nötig hat.
Religion ist sowohl eine persönliche Glaubensinterpretation. als auch Haltungsabhängig. Die Religion/Glaube ansich kann da nur Schwerpunkte/Glaubensrichtlinien setzen und ist somit eher von so pauschaler Kritik zu schonen.

Die Anzahl der Atheisten hat deutlich zugenommen. Die Basis für die Gewalt wurde deutlich kleiner.

Was mir übrigens auffällt:

Einige hier im Forum halten fast alle übrigen User im Forum für Christen, obwohl es hier sehr viele Atheisten gibt.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon relativ » Fr 26. Mai 2017, 13:31

Adam Smith hat geschrieben:(26 May 2017, 14:25)

Die Anzahl der Atheisten hat deutlich zugenommen. Die Basis für die Gewalt wurde deutlich kleiner.

Was mir übrigens auffällt:


Atheisten sind nicht wirklich friedlicher, es sei denn du beschränkst deine Interpretation von unfriedlich nur auf Gewalt durch religiösen Wahn.
Einige hier im Forum halten fast alle übrigen User im Forum für Christen, obwohl es hier sehr viele Atheisten gibt.
Wer ausser mir hat dies hier getan? Meine Annahme, bei diesem user, hatte keine Allgemeingültigkeit und war wohl auch eine falsche Annahme.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 26. Mai 2017, 13:39

Adam Smith hat geschrieben:(26 May 2017, 14:25)

Die Anzahl der Atheisten hat deutlich zugenommen. Die Basis für die Gewalt wurde deutlich kleiner.

Was mir übrigens auffällt:

Einige hier im Forum halten fast alle übrigen User im Forum für Christen, obwohl es hier sehr viele Atheisten gibt.

Korrektur!! Alle NICHTKATHOLIKEN sind ganz pauschal HEIDEN!!
(Mit besten Grüßen vom BENEDIKT, PAPST a.D.)
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon JFK » Fr 26. Mai 2017, 13:50

Vongole hat geschrieben:(26 May 2017, 03:07)

Warum wehren sie sich dann nicht, und sagen das laut und deutlich?
Ich erlebe in meinem Umfeld, in dem sehr viele Muslime leben, eine Art Angstkultur. Psst, nicht drüber reden, ja, ist schrecklich, aber....
Du unterschätzt die Angst, die IS verbreitet, den Einfluss, der hier längst angekommen ist.
Und du unterschätzt den Einfluss vieler orthodoxer Imame, die dem IS das Wort reden, weil er in ihre Ideologie passt, in ihre Angst, Gäubige an den Westen zu verlieren.
Ich will den Islam nicht schlecht reden, aber im Augenblick werfe ich ihm vor, dass er nicht unmissverständlich Stellung nimmt, und zwar gegen jeden Terrorismus.
Es reicht nicht, wenn prominente Wissenschaftler zu Wort kommen, es muss aus der muslimischen Welt kommen, den Menschen.


Ach was, Angst vor dem IS :D

Du wirst keinen Moslem hierzulande finden, der die Machenschaften einer IS nicht scharf verurteilt, es wird ihnen sogar der glauben in abrede gestellt, aber angst hat keiner vor denen.

Ich weiß auch gar nicht wieso die Menschen sich vor einer IS und anderem Terror öffentlich distanzieren und verurteilem müssen, ist doch sowieso selbstverständlich.

Dieser Forderung soll wohl die Moslems und die IS irgendwie Rhetorisch zusammenrücken.

Abschaum, wie der bei der IS zusammenkommt, gibt es in Jedem Land, in jeder Religion, auch wenn Hater wie Bleibtrau und co. das Gegenteil behaupten und der IS Spiritualität Koran- Kenntnisse unterstellen.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon aleph » Fr 26. Mai 2017, 14:01

JFK hat geschrieben:(26 May 2017, 14:50)

Ach was, Angst vor dem IS :D

Du wirst keinen Moslem hierzulande finden, der die Machenschaften einer IS nicht scharf verurteilt, es wird ihnen sogar der glauben in abrede gestellt, aber angst hat keiner vor denen.

Ich weiß auch gar nicht wieso die Menschen sich vor einer IS und anderem Terror öffentlich distanzieren und verurteilem müssen, ist doch sowieso selbstverständlich.

Dieser Forderung soll wohl die Moslems und die IS irgendwie Rhetorisch zusammenrücken.

Abschaum, wie der bei der IS zusammenkommt, gibt es in Jedem Land, in jeder Religion, auch wenn Hater wie Bleibtrau und co. das Gegenteil behaupten und der IS Spiritualität Koran- Kenntnisse unterstellen.


Verlangt ja auch keiner, dass Christen hierzulande "aufstehen", wenn in den USA Abtreibungsärzte von Fundamendalisten erschossen oder "Hexen" in Afrika verbrannt werden.

Der IS ist ein politisches-militärisches Problem, das die Weltgemeinschaft gemeinsam lösen muss.

Was mir auffällt: es sind oft Leute, die in Europa geboren wurden, die die IS anwirbt. An der Moschee lag es nicht, es wurde ja berichtet, dass der Attentäter den Imam dort hasste, weil er gegen die Is predigte (so wie es etliche User hier auch gewünscht haben).
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon JFK » Fr 26. Mai 2017, 14:11

aleph hat geschrieben:(26 May 2017, 15:01)

Verlangt ja auch keiner, dass Christen hierzulande "aufstehen", wenn in den USA Abtreibungsärzte von Fundamendalisten erschossen oder "Hexen" in Afrika verbrannt werden.

Der IS ist ein politisches-militärisches Problem, das die Weltgemeinschaft gemeinsam lösen muss.

Was mir auffällt: es sind oft Leute, die in Europa geboren wurden, die die IS anwirbt. An der Moschee lag es nicht, es wurde ja berichtet, dass der Attentäter den Imam dort hasste, weil er gegen die Is predigte (so wie es etliche User hier auch gewünscht haben).


Da gibt es 2 Arten von Typen.

Einmal die "gescheiterten" Europäer, die sich dadurch ein sinn im Leben einbilden.
Und die hoch bezahlten Söldner aus der Türkei, der Arabischen Halbinsel, Hindukusch, Kaukasus und Afrika.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Vongole » Fr 26. Mai 2017, 23:53

Adam Smith hat geschrieben:(26 May 2017, 14:25)

Die Anzahl der Atheisten hat deutlich zugenommen. Die Basis für die Gewalt wurde deutlich kleiner.

Was mir übrigens auffällt:

Einige hier im Forum halten fast alle übrigen User im Forum für Christen, obwohl es hier sehr viele Atheisten gibt.


Es geht doch überhaupt nicht darum, wer hier im Forum Christ ist oder nicht.

Mir persönlich geht es darum, dass IS für sich reklamiert, im Namen Allahs zu morden, und dieser Perversion eines Glaubens seitens der Gläubigen nicht laut und deutlich widersprochen wird.
Gäbe es mal wieder - hatten wir ja schon in grauer Vorzeit, Kreuzzüge z.B., - eine Art CrS, dann würde ich, die ich ja qua Geburt einem christlich geprägten Land zugeordnet werde, dagegen protestieren,
und das Gleiche von den Kirchen, Gläubigen und Atheisten in D und anderen Ländern verlangen.

Oder ein anderes Beispiel: Noch heute wird vielen Ländern mit Recht vorgeworfen, dass sie sich von Anfang an nicht offen gegen Hitler und die Nazis positioniert haben, an erster Stelle D und seine Bürger.
Was ist der IS anderes? Ein mörderisches, Menschen vernichtendes System, das sich die Welt unterwerfen und sie zwingen will, nach ihren Regeln zu leben.

Unter Atheisten wurde die Gewalt gegen Andersgläubige durchaus geringer, aber wie gesagt, sehr oft wurde der Glaube durch Ismen ersetzt, genau so mörderisch.
Was ist mit Stalinismus?

Ich werde, wie kritisch ich auch immer religiösen Dogmen egal weder Richtung gegenüber stehe, keine Religion verteufeln, diese Hybris maße ich mir nicht an.
Aber ich werde immer verlangen, dass gläubige Menschen sich wehren, wenn ihre Religion von Mördern missbraucht wird.

Kurz zu JFK: Entweder war der Post ironisch gemeint, oder er zeigt eine ungeheure Blauäugigkeit.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Flaschengeist » So 28. Mai 2017, 01:45

Die Ungarn und Polen sollten die britische, französische oder deutsche Polizei in der Terrorbekämpfung unterrichten.

In Polen oder Ungarn hat es meines Wissens bisher keine islam Terroranschläge gegeben. Die Polen oder Ungarn sind in Europa also die Spezialisten der Terrorbekämpfung.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon ebi80 » So 28. Mai 2017, 03:26

Flaschengeist hat geschrieben:(28 May 2017, 02:45)

Die Ungarn und Polen sollten die britische, französische oder deutsche Polizei in der Terrorbekämpfung unterrichten.

In Polen oder Ungarn hat es meines Wissens bisher keine islam Terroranschläge gegeben. Die Polen oder Ungarn sind in Europa also die Spezialisten der Terrorbekämpfung.

Tja, in den Ländchen herrscht ja auch Korruption. Was sollen die da. Polen und Ungarn haben auch nicht in großen Stil Sklaverei, Krieg und Terror wie England, Frankreich, Belgien, Deutschland und die USA gebracht.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Ger9374 » Mo 29. Mai 2017, 13:41

ebi80 hat geschrieben:(28 May 2017, 04:26)

Tja, in den Ländchen herrscht ja auch Korruption. Was sollen die da. Polen und Ungarn haben auch nicht in großen Stil Sklaverei, Krieg und Terror wie England, Frankreich, Belgien, Deutschland und die USA gebracht.



Im Focus, die alten Kolonialmächte und die USA und deren Verbündete. Terroristen suchen grosse
Aufmerksamkeit , sollte es passen wechseln sie
auch zu anderen Staaten die bisher unbeschadet blieben.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon relativ » Mo 29. Mai 2017, 14:02

Flaschengeist hat geschrieben:(28 May 2017, 02:45)

Die Ungarn und Polen sollten die britische, französische oder deutsche Polizei in der Terrorbekämpfung unterrichten.

In Polen oder Ungarn hat es meines Wissens bisher keine islam Terroranschläge gegeben. Die Polen oder Ungarn sind in Europa also die Spezialisten der Terrorbekämpfung.

Weil es dort keine, oder weniger islamistische Terroranschläge gab sind sie Terrorexperten? Welch umwerfende Logik. :D
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Keoma » Mo 29. Mai 2017, 14:02

ebi80 hat geschrieben:(28 May 2017, 04:26)

Tja, in den Ländchen herrscht ja auch Korruption. Was sollen die da. Polen und Ungarn haben auch nicht in großen Stil Sklaverei, Krieg und Terror wie England, Frankreich, Belgien, Deutschland und die USA gebracht.


Also würde es genügen, wenn Europa korrupter werden würde?

Ich glaube vielmehr, dass Terroristen dort kein Substrat finden.
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren." -Albert Einstein
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon relativ » Mo 29. Mai 2017, 14:08

Keoma hat geschrieben:(29 May 2017, 15:02)

Also würde es genügen, wenn Europa korrupter werden würde?

Ich glaube vielmehr, dass Terroristen dort kein Substrat finden.

Erstmal haben diese Länder kaum Migranten bzw., Einwanderung fremder Kulturen. Diese Länder sind daher für die IS, oder ähnlichen Terrororganisationen uninteressant, weil es dort nix zu spalten gibt.
Macht diese Länder aber nicht zu Antiterrorexperten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Terroranschlag in Manchester

Beitragvon Keoma » Mo 29. Mai 2017, 14:16

relativ hat geschrieben:(29 May 2017, 15:08)

Erstmal haben diese Länder kaum Migranten bzw., Einwanderung fremder Kulturen. Diese Länder sind daher für die IS, oder ähnlichen Terrororganisationen uninteressant, weil es dort nix zu spalten gibt.
Macht diese Länder aber nicht zu Antiterrorexperten.


Natürlich nicht.
Die Antwort war aber genau so blöd.
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