EU 3.0

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Re: EU 3.0

Beitragvon frems » Fr 9. Jun 2017, 17:16

H2O hat geschrieben:(08 Jun 2017, 17:13)

    Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, (Italien prüft noch), Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Spanien, Tschechien und Zypern.

    Ebenfalls bemerkenswert: Die Skandinavier fehlen, warum? Irland fehlt... da schwant mir etwas..., Luxemburg fehlt, Niederlande und Österreich fehlen. Die bekannten Verdächtigen... und Polen, Ungarn bocken wohl. Da entsteht ein ganz neues Bild Europas!

    Das neue Bild ist überhaupt nicht auf die Eurozone beschränkt; aber diese Partner wollen so bald als technisch möglich den Euro als Gemeinschaftswährung einführen.


Luxemburg und Österreich sind doch in der Auflistung drin, ebenso die Finnen. Fehlen "nur" Dänemark und Schweden. Mich überrascht viel mehr, dass Tschechien dabei ist.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Fr 9. Jun 2017, 17:50

frems hat geschrieben:(09 Jun 2017, 18:16)

Luxemburg und Österreich sind doch in der Auflistung drin, ebenso die Finnen. Fehlen "nur" Dänemark und Schweden. Mich überrascht viel mehr, dass Tschechien dabei ist.


Auweia, da hatte ich wohl "Tomaten auf den Augen"! Ich entschuldige mich reumütig bei allen durch meine Nachlässigkeit "beschuldigten" Partnern.

Ja, erfreulich, daß die Tschechen sich nicht seitwärts abgesetzt haben. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war Präsident Klaus mehr von der nationalen Sache begeistert, während der Ministerpräsident doch die stetig sich vertiefende Zusammenarbeit anstrebte. Die beiden haben sich entweder geeinigt, oder Präsident Klaus ist nicht mehr im Amt. wiki weiß Rat: Der Präsident heißt jetzt Milos Zeman, der Ministerpräsident Vladimir Spidla. Willkommen in der sich vertiefenden europäischen Gemeinschaft! Mit dem Euro... das wird doch noch?

Nicht mit von der Partie sind derzeit also Dänemark, Irland, Malta, Niederlande, Polen, Schweden, Ungarn. In den Fällen Irland, Malta, Niederlande als Mitglieder der Euro-Gruppe... das wird wohl noch, so sollte man meinen. Mal sehen, wie sich Dänemark, Polen, Schweden und Ungarn demnächst sortieren. Spannend wird die Sache auf mittlere Sicht mit der Schweiz und Norwegen, weil beide assoziierte Partner ja auch im Schengenraum liegen und am Binnenmarkt teilnehmen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Sa 17. Jun 2017, 07:31

Aus meiner Sicht gehört die Todesnachricht, daß unser langjähriger Bundeskanzler Helmut Kohl, maßgeblicher Mitgestalter der deutschen Einheit und der europäischen Vereinigung, im Alter von 87 Jahren verstorben ist, genau auch hier zur EU 3.0. Das, was wir in der EU heute gefährdet sehen, und für dessen Erhalt wir uns hier und anderenorts einsetzen, geht auch auf die politische Arbeit dieses Mannes zurück, der mit wenigen großen Europäern ein Werk in Gang setzte, für das es sich zu kämpfen lohnt!

Ebenfalls eine Meldung wert ist die Tatsache, daß Präsident Macron seine Würdigung dieses großen Europäers in seiner Beileidsbekundung in deutscher Sprache veröffentlicht hat. Eine ganz besonders liebenswürdige Geste unserer französischen Freunde und Nachbarn!

Hoffen wir, daß uns Europäern in Präsident Macron ein würdiger Nachfolger des großen Europäers François Mitterand und in Kanzlerin Merkel eine würdige Nachfolgerin des großen Europäers Helmut Kohl vergönnt sein werden, die unser in Not geratenes europäisches Projekt wieder auf Kurs bringen werden!
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Fr 23. Jun 2017, 08:08

Die EU veranstaltet derzeit eines ihrer regelmäßigen Gipfeltreffen, zu denen sich die Regierungsspitzen der EU versammeln. Mit einiger Spannung erwartet die europäische Öffentlichkeit den Auftritt des frisch gewählten französischen Staatspräsidenten Macron.

Und dieser Präsident bringt frischen Wind mit sich: Erst einmal stellt er klar, daß aus französischer Sicht die EU kein Supermarkt ist, in dem die Teilnehmer das mitnehmen, was ihnen gefällt und sie ansonsten die wenigen Dummen die Arbeit machen lassen. Das zielt sehr eindeutig auf die Visegradskis ab, die fröhlich Strukturhilfen abkassieren und die EU ansonsten als Nationalstaaten auf Abstand halten. Erstmals hat die Kanzlerin dieser Sicht zugestimmt... nun dürfte die Sache sehr ernst werden für Orban, Kaczyński & Co.

Die Kanzlerin wurde auch deutlich: "Ich glaube, dass gerade auch Kreativität und neue Impulse, die von Frankreich ausgehen, die von Deutschland und Frankreich ausgehen, allen gut tun können".
D & F also ziehen an einem Strang und auf der selben Seite des Stranges!

Schon träumt Ratspräsident Tusk von einem Exit aus dem Brexit... was ich für unwahrscheinlich halte, trotz der offenkundigen Schwächung der britischen Positionen und erkennbarer Planlosigkeit der britischen Regierung May. Ein Zurück zu Maggie's alten britischen Extrawürsten wäre selten dämlich!

Auf jeden Fall vermitteln Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosigkeit in unseren Südstaaten neue Hoffnung und Zuversicht: Derzeit kommen viele gute Nachrichten zusammen, die die lahmende EU wieder in Fahrt bringen sollten!
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Re: EU 3.0

Beitragvon frems » Fr 23. Jun 2017, 10:26

Die Visegrad-Staaten sind ja mittlerweile auch stark zerstritten. Nebenbei erkennt Merkel erste Ansätze des Nutzens von Europa. Wer hätte das angesichts der letzten zwölf Jahre für möglich gehalten, wo nationaler Egoismus mit DDR-Weitsicht gepredigt wurde? Positiv auch: Zuerst geht's der EU um ihre Mitglieder. Die Briten haben kein Recht die öffentliche Debatte und die politischen Schwerpunkte selbst zu bestimmen.

Die Kanzlerin will beim EU-Gipfel in Brüssel "in gutem Geiste" über den Brexit sprechen. Vorrang habe aber die Debatte über die Zukunft der verbleibenden Mitgliedstaaten.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... rungschefs

Gegen Terror, Migrationskrise und Brexit setzt die Kanzlerin beim EU-Gipfel die europäische „Wertegemeinschaft“ und Aufbruchsstimmung. Und mit ihr alle anderen. EU-Ratspräsident Tusk zitiert gar John Lennons „Imagine“.

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... lerei.html

Die Visegráder wollen keinen Schritt in Richtung auf ein föderales Europa tun, aber andererseits auch nicht an der Peripherie zurückgelassen werden, während sich ein „Kerneuropa“ als neuer Machtpol entwickelt.

Sie stehen also vor einem Dilemma: Ihre Meinung ändern und mitmachen, oder sich verweigern und – potenziell – viel wirtschaftliche Dynamik verlieren. Während die vier Visegrád-Staaten sonst oft gemeinsam auftreten, haben sie hierzu gleich vier verschiedene Standpunkte.

„Wir müssen uns mit aller Macht dagegenstellen“ ist die Meinung des in Polen tonangebenden Chefs der Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski. Die ungarische Regierung sieht es nach Worten ihres Sprechers Zoltán Kovács gelassener: Man will erst einmal abwarten, was daraus wird, bislang sei außer Schlagworten nichts passiert.

Eine einzige Bedingung haben die Ungarn: Ein tiefer integriertes „Kerneuropa“ dürfe kein geschlossener Klub sein, es müsse für die anderen EU-Länder immer die Chance geben, irgendwann beitreten zu können.

Der tschechische Premier Bohuslaw Sobotka hingegen fürchtet, sein Land würde im „Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten“ auf die „langsame Spur“ gedrängt, wenn es nicht der Euro-Zone beitritt. Er lehnt die deutsch-französischen Integrationspläne zwar ab, ist aber überzeugt, dass sie Realität werden. In dieser Lage sei Tschechien wirtschaftlich so abhängig von Deutschland, dass man wohl mitziehen müsse, wenn ein Kerneuropa auf der Grundlage der Euro-Zone entsteht.

Noch klarer positioniert sich die Slowakei, als einziges Visegrád-Land bereits Mitglied der Euro-Zone: „Wir haben eine historische Chance, als ein Land der A-Kategorie zum inneren Kern der EU zu gehören“, sagte kürzlich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico.

Statt der „Visegrád vier“ ist deswegen bei Experten immer mehr von den „Visegrád zwei plus zwei“ die Rede. Tschechien und die Slowakei auf der einen, zu Deutschland tendierenden Seite, Ungarn und Polen auf der anderen. Nicht nur wegen Kerneuropa: „Wir verstehen uns grundsätzlich besser mit den Polen als mit den Tschechen und Slowaken“, sagt ein ungarischer Experte aus dem Umfeld der Regierung. [...]

Zwei Insider in Budapest, die nicht genannt werden wollen, sind allerdings unabhängig voneinander der Meinung, dass Ministerpräsident Orbán durchaus in der Lage wäre, irgendwann in der Zukunft eine kraftvolle Wende hin zu einem „Kerneuropa“ zu vollziehen, falls es ihm vorteilhaft erscheint.

„Er ist ein Machtmensch, und er wird da sein wollen, wo in Europa die Entscheidungen fallen. Notfalls wird er laut verkünden, dass es in Ungarns nationalem Interesse ist“, seine nationale Eigenständigkeit weitgehend aufzugeben, meint ein Experte.

Der andere glaubt, dass Orbán den Euro dann einführen könnte, wenn es für alle als unerwarteter Paukenschlag kommt, in einer Situation, wo er „am meisten als Gegenleistung herausschlagen könnte“

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... echen.html
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Fr 23. Jun 2017, 12:42

frems hat geschrieben:(23 Jun 2017, 11:26)

Die Visegrad-Staaten sind ja mittlerweile auch stark zerstritten. Nebenbei erkennt Merkel erste Ansätze des Nutzens von Europa. Wer hätte das angesichts der letzten zwölf Jahre für möglich gehalten, wo nationaler Egoismus mit DDR-Weitsicht gepredigt wurde? Positiv auch: Zuerst geht's der EU um ihre Mitglieder. Die Briten haben kein Recht die öffentliche Debatte und die politischen Schwerpunkte selbst zu bestimmen.


http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... rungschefs


https://www.welt.de/politik/ausland/art ... lerei.html


https://www.welt.de/politik/ausland/art ... echen.html


Ja, es stimmt schon, daß die Briten derzeit eine Bild des Jammers abgeben. Sie haben vermutlich nicht für möglich gehalten, daß die Europäer verhältnismäßig gefaßt ihren BREXIT hin nehmen. Der Eindruck verfestigt sich, daß sie gefühlsmäßig immer noch glauben, in der EU den maßgeblichen Ton angeben zu können. Mehrfach wurde den Briten schon sehr deutlich gesagt, daß nur die EU-Verhandlungskommission unter Herrn Barnier verhandelt, aber immer wieder versucht Premierministerin May, den versammelten Staatschefs Verhandlungsvorschläge zu machen. Kommissionspräsident Junker mußte schon unhöflich werden, damit die versammelten EU-Chefs ihre Tagesordnung nach Plan abarbeiten konnten.

Wenn Ihre Darstellung so zutreffen sollte, dann wird man damit rechnen können, daß sämtliche EU-Staaten sehr bald dem Kern angehören werden. Denn sicher wird das Duo Merkel-Macron irgendwann durchblicken lassen, daß der Kern zwar jedem EU-Mitglied offen steht, aber eine Abweichung von der klassischen Gewaltenteilung, von der Gemeinschaftswährung und der beschlossenen Verteilung von Flüchtlingen nicht in Frage kommen wird, dafür aber keine Mittel mehr für Strukturverbesserung an Nichtmitglieder gezahlt werden.

Die Vertragsverletzungsverfahren laufen ja schon (Aufnahme von Flüchtlingen, Gewaltenteilung)... sicher nicht gegen den Willen der Kanzlerin und des französischen Präsidenten. Und die angedeuteten Folgen entsprechen den Vorstellungen Italiens, Griechenlands und Frankreichs. Ich vermute, daß das Ergebnis der Regierung Kaczyński erheblichen Schaden zufügen wird, wenn die verplanten Mittel ausbleiben werden.

Tschechien und die Slowakei sind ja schon heute zum Einlenken bereit; Tschechien auch zur Einführung der Gemeinschaftswährung, um weitere Vorteile von der Dynamik der deutschen Wirtschaft zu genießen.

Ich hoffe auf einen regelrechten befreienden Ruck durch die enge wirtschaftliche, politische Zusammenarbeit mit Frankreich und die gemeinsame Sicherheitspolitik. Das folgt einem Rhythmus, bei dem jeder mitmuß! :D
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Re: EU 3.0

Beitragvon Wähler » Fr 23. Jun 2017, 20:38

Die Probleme ganz gut auf den Punkt gebracht, auch wenn die Bewertung zu pathetisch ist:
http://diepresse.com/home/meinung/komme ... bracht-ist
Die Presse 22.Juni 2017 Die Europäer berauschen sich an den Chancen, die der bevorstehende EU-Austritt Großbritanniens und der Wahlsieg Emmanuel Macrons bieten
Migration, Terrorbekämpfung, Eurokrise, Handelspolitik, Budgetdisziplin, Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien im Osten der EU, Flüchtlingsverteilung – an jeder Ecke müsste schleunigst zugepackt werden.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Fr 23. Jun 2017, 21:04

Wähler hat geschrieben:(23 Jun 2017, 21:38)

Die Probleme ganz gut auf den Punkt gebracht, auch wenn die Bewertung zu pathetisch ist:
http://diepresse.com/home/meinung/komme ... bracht-ist
Die Presse 22.Juni 2017 Die Europäer berauschen sich an den Chancen, die der bevorstehende EU-Austritt Großbritanniens und der Wahlsieg Emmanuel Macrons bieten


Auch Presseleute können Blödsinn schreiben... meine ich. Die EU ist nach wie vor in einem so schlechten Zustand, daß offen über einen Neuanfang spekuliert wird, bei dem einige Partner nicht mehr mitwirken werden.

Zunächst einmal müssen D & F sich berappeln und sich zu einem gemeinsamen Konzept für ihr Sonderverhältnis in der EU entschließen. Ohne dieses gelingende Sonderverhältnis bleibt die EU gelähmt und zerstritten, bleibt sie übellaunig bis zur verweigerten Mitarbeit und Zahlungsbereitschaft der Mitglieder.

Immerhin hat der erhoffte neue Schwung der EU durch die Niederlagen nationalistischer Parteien in
einigen EU-Staaten zu einigen Beschlüssen zur äußeren und inneren Sicherheit geführt. Aber die Grundsatzfragen der Solidarität in der Flüchtlingsfrage und der rechtsstaatlichen Verfassung aller Mitglieder bleiben weiterhin offen, werden zur Nagelprobe für die Selbstachtung der Gründungsmitglieder der EU.

Der BREXIT verkommt zur Lachnummer; selten hat sich ein Mitglied so überschätzt. Das hat die EU innerlich abgehakt. Aber ihre Streitigkeiten muß die EU tatkräftig bereinigen; ich erwarte dazu schmerzhafte Entscheidungen, wenn das deutsch-französische Tandem Tritt gefaßt hat. Ein Grund zum Jubeln ist diese anstehende Bereinigung der EU-Mitgliedschaft aber nicht!
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Re: EU 3.0

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 23. Jun 2017, 23:03

Kaputtes Zitat entfernt
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Sa 24. Jun 2017, 05:10

Alpha Centauri hat geschrieben:(24 Jun 2017, 00:03)



Na, da haben Sie wohl Ihren Beitrag und Zitat von Adam Smith verwurstet! :D

Im Grunde Zustimmung zu Ihren Kritikpunkten; das ist der Stand der Dinge. Aber bitte... erst einmal die demokratischen Strukturen überlegen, mit denen eine Union mit 400 Mio Menschen demokratisch geführt werden kann. Es kann nicht angehen, daß eine "EU-Regierung"= EU-Kommission ausgekungelt wird im Ministerrat. Der ist zwar mit demokratisch ins Amt geratenen Ministern und Ministerpräsidenten besetzt... aber das regierte Volk hat auf deren Personalauswahl überhaupt keinen Einfluß. Dazu kommt ein EU-Parlament, dessen Entscheidungen auf nur sehr wenige Felder begrenzt sind.

Bevor dieser Zustand sich nicht in Richtung einer demokratisch geführten Staatengemeinschaft ändert, werden wir uns mit den beklagten Mängeln der EU ab zu finden haben. Dazu ist ein Neuanfang notwendig, den ich mir von einem verstärkten Tandem D & F erhoffe. Das muß die Keimzelle des demokratischen Staatenbundes werden, an dem voraussichtlich nicht alle derzeit 27 EU-Mitglieder beteiligt sein werden. Das wäre die EU 3.0. Andere tragfähige Möglichkeiten sehe ich leider nicht.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Wähler » Sa 24. Jun 2017, 06:45

H2O hat geschrieben:(23 Jun 2017, 22:04)
Zunächst einmal müssen D & F sich berappeln und sich zu einem gemeinsamen Konzept für ihr Sonderverhältnis in der EU entschließen. Ohne dieses gelingende Sonderverhältnis bleibt die EU gelähmt und zerstritten, bleibt sie übellaunig bis zur verweigerten Mitarbeit und Zahlungsbereitschaft der Mitglieder.

Die Problemfälle liegen auf dem Tisch: Migration, Terrorbekämpfung, Eurokrise, Handelspolitik, Budgetdisziplin, Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien im Osten der EU, Flüchtlingsverteilung.
Ein EU-Finanzminister und ein Euro-Budget betreffen nur die Finanz-, Wirtschafts- und vielleicht sogar ein wenig Sozialpolitik. Von einer gemeinsamen Migrationspolitik, die auch eine Ursachenbekämpfung außerhalb Europas umfasst, ist weit und breit nichts zu sehen. Von einer vertieften Koordinierung der Antiterrorbekämpfung konnten wir bisher kaum etwas lesen. Nicht nur die Wähler in Deutschland sehnen sich nach einem neuen Dreiklang von sozialer, innerer und äußerer Sicherheit. Die europäische Öffentlichkeit sollte wachsam bleiben, aber auch kleine Schritte in die richtige Richtung positiv herausstreichen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Sa 24. Jun 2017, 07:27

Wähler hat geschrieben:(24 Jun 2017, 07:45)

Die Problemfälle liegen auf dem Tisch: Migration, Terrorbekämpfung, Eurokrise, Handelspolitik, Budgetdisziplin, Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien im Osten der EU, Flüchtlingsverteilung.
Ein EU-Finanzminister und ein Euro-Budget betreffen nur die Finanz-, Wirtschafts- und vielleicht sogar ein wenig Sozialpolitik. Von einer gemeinsamen Migrationspolitik, die auch eine Ursachenbekämpfung außerhalb Europas umfasst, ist weit und breit nichts zu sehen. Von einer vertieften Koordinierung der Antiterrorbekämpfung konnten wir bisher kaum etwas lesen. Nicht nur die Wähler in Deutschland sehnen sich nach einem neuen Dreiklang von sozialer, innerer und äußerer Sicherheit. Die europäische Öffentlichkeit sollte wachsam bleiben, aber auch kleine Schritte in die richtige Richtung positiv herausstreichen.


Außer Atmosphärischen Lockerungsübungen hat der jüngste EU-Gipfel keine Ergebnisse gehabt. Selbst die Vereinbarungen zur Verbesserung der gemeinsamen Sicherheit bleiben doch völlig unbestimmt. Kein ansprechbarer Beschluß zur Verteidigungspolitik; Rußlandsanktionen... was ist das eigentlich?

Kanzlerin Merkel und Staatspräsident Macron sollten jetzt endlich einen gemeinsamen Arbeitsplan für D & F überlegen und umsetzen. Erst wenn der "paßt", lohnt sich überhaupt eine neue Reise nach Brüssel. Abstimmungsgespräche mit einzelnen vertrauten Partnern sind ja in Berlin oder Paris immer möglich.
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Re: EU 3.0

Beitragvon frems » Sa 24. Jun 2017, 17:25

H2O hat geschrieben:(24 Jun 2017, 18:20)

Ganz so hoffnungsfroh bin ich nicht, was die bestehende EU betrifft. Ich vermute, daß Deutsche und Franzosen erst einmal ein gemeinsames europäisches Konzept entwickeln müssen, mit dem beide gemeinsam aus der Erstarrung heraus finden können. Erst dann wird die EU wieder insgesamt in Schwung kommen. Deutschland allein hat diese Schubkraft nicht; wir brauchen den französischen Partner und Freund. Hoffentlich sind wir gemeinsam unwiderstehlich und können das europäische Projekt fortsetzen... wenn es denn unbedingt sein muß ohne die Visegradskis, die wohl stärker von einer nationalen Unabhängigkeit träumen. Mal sehen, wie weit sie damit kommen. Das werden wir uns sicher auch bei den Briten denken müssen.

Es sieht auch nicht so aus, als wäre Deutschland hier die treibende Kraft, sondern unser westlicher Nachbar, der in den letzten Jahren viel Kritik aus Berlin einstecken musste. Mich freut es ja, dass sich Frau Merkel hat anstecken lassen von der Euphorie und Kohls Erbe nicht völlig verspielen, sondern nutzen und weiterentwickeln will. Möge das Anhalt.

Dass die Verteidigungszusammenarbeit jetzt möglich wurde, habe viel damit zu tun, dass sie von den Briten bislang immer verhindert wurde. Jetzt habe sich durch den Brexit und die Wahl des neuen Präsidenten Emmanuel Macron in Frankreich aber eine völlig neue Konstellation ergeben.

Es war daher auch Macron, der mit seiner offensiven, pro-europäischen Haltung die meiste Aufmerksamkeit in Brüssel auf sich zog. Frankreichs katholische Tagezeitung La Croix aus Paris kommentiert, dass mit Macron auf dem Gipfel "ein unauffälliger Countdown ausgelöst" wurde. Nämlich: "Der einer Neugründung Europas." Bei aller Begeisterung ist man aber auch bei La Croix realistisch: Die Staatschefs erwarteten von Macron, dass er erst mal "die französischen Staatsfinanzen saniert und dazu beiträgt, die Wirtschaft in Schwung zu bringen."

Wesentlich skeptischer ist man bei der Neuen Zürcher Zeitung in der Schweiz. Macrons Wunsch nach mehr EU-Integration sei normale französische Europapolitik. Das Problem in der Integrationsfrage sei Deutschland, denn "es muss sich die Frage stellen, ob es viel Geld gegen noch mehr Macht tauschen will. Ein Euro-Finanzminister bedeutet im Klartext, dass die Bundesrepublik direkten Einfluss auf die von ihr alimentierten EU-Töpfe verliert. Das käme in einem Moment, in dem Berlin wegen des Brexit einen Teil der britischen Zahlungen an Brüssel übernehmen muss. Zudem wird ein Schuldenschnitt für Griechenland wahrscheinlich. Diese Solidarität käme Deutschland als größten Gläubiger ebenfalls teuer zu stehen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... resseschau
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Sa 24. Jun 2017, 17:38

frems hat geschrieben:(24 Jun 2017, 18:25)

Es sieht auch nicht so aus, als wäre Deutschland hier die treibende Kraft, sondern unser westlicher Nachbar, der in den letzten Jahren viel Kritik aus Berlin einstecken musste. Mich freut es ja, dass sich Frau Merkel hat anstecken lassen von der Euphorie und Kohls Erbe nicht völlig verspielen, sondern nutzen und weiterentwickeln will. Möge das Anhalt.


http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... resseschau


Wir werden als Deutsche prüfen müssen, ob uns unsere französischen Nachbarn in eine Zahlungsfalle hinein bugsieren, oder ob sie selbst dann in gleicher Weise Opfer bringen. Wir werden diese Frage am besten dadurch klären, daß wir unsere übrigen Nettozahler der EU mit einbeziehen, nachdem klar ist, was ein europäischer Finanzminister tut und wie er bestimmt wird, und wie die demokratische Kontrolle der Ausgabenpolitik beschaffen ist. Vielleicht vollzieht die EU einen riesigen Schritt voran in Richtung Föderation Europa.

Ich bin erst einmal hoch gestimmt und glaube nicht an politische Ränkespiele des französischen Staatspräsidenten. Im Zweifelsfalle wird die Kanzlerin unsere Interessen auch wahren, wenn die Dinge zu sehr auf die abschüssige Bahn geraten sollten. Ich sehe diese Notwendigkeit aber nicht!
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Re: EU 3.0

Beitragvon unity in diversity » Mo 26. Jun 2017, 15:09

H2O hat geschrieben:(24 Jun 2017, 18:38)

Wir werden als Deutsche prüfen müssen, ob uns unsere französischen Nachbarn in eine Zahlungsfalle hinein bugsieren, oder ob sie selbst dann in gleicher Weise Opfer bringen. Wir werden diese Frage am besten dadurch klären, daß wir unsere übrigen Nettozahler der EU mit einbeziehen, nachdem klar ist, was ein europäischer Finanzminister tut und wie er bestimmt wird, und wie die demokratische Kontrolle der Ausgabenpolitik beschaffen ist. Vielleicht vollzieht die EU einen riesigen Schritt voran in Richtung Föderation Europa.

Ich bin erst einmal hoch gestimmt und glaube nicht an politische Ränkespiele des französischen Staatspräsidenten. Im Zweifelsfalle wird die Kanzlerin unsere Interessen auch wahren, wenn die Dinge zu sehr auf die abschüssige Bahn geraten sollten. Ich sehe diese Notwendigkeit aber nicht!

Ich glaube auch nicht, daß Macron ein Falschspieler sein könnte.
Immerhin genießt er den Vorschußlorbeer von Merkel und Schulz.
Hat es so etwas schon mal gegeben?
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Re: EU 3.0

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 26. Jun 2017, 19:53

H2O hat geschrieben:(24 Jun 2017, 18:38)

Wir werden als Deutsche prüfen müssen, ob uns unsere französischen Nachbarn in eine Zahlungsfalle hinein bugsieren, oder ob sie selbst dann in gleicher Weise Opfer bringen. Wir werden diese Frage am besten dadurch klären, daß wir unsere übrigen Nettozahler der EU mit einbeziehen, nachdem klar ist, was ein europäischer Finanzminister tut und wie er bestimmt wird, und wie die demokratische Kontrolle der Ausgabenpolitik beschaffen ist. Vielleicht vollzieht die EU einen riesigen Schritt voran in Richtung Föderation Europa.

Ich bin erst einmal hoch gestimmt und glaube nicht an politische Ränkespiele des französischen Staatspräsidenten. Im Zweifelsfalle wird die Kanzlerin unsere Interessen auch wahren, wenn die Dinge zu sehr auf die abschüssige Bahn geraten sollten. Ich sehe diese Notwendigkeit aber nicht!
In eine Zahlungsfalle????? Ja natürlich der Zahlungsmeister Germany , Alemania für ganz Europa und die Welt? Wobei im Bereich des Militärischen beanspruchen die USA diese Rolle für sich und wollen als Schutzmacht ( gegen Russland oder China) ihre Schützlinge zur Kasse bitten laut Trump. Also die Europäer ( damit auch die Deutschen) Südkorea,oder Japan. Mal ehrlich dieses Argument " Wir der Zahlmeister Europas" ist immer auch ein Stück weit verlogen. als würde immer noch einer zahlen und die Anderen gar nichts. Wäre die Deutsche Einheit ohne EU Gelder wirtschaftlich verkraftbar gewesen? Und wo wäre oder wie sähe manche, heute prosperierende Region oder Stadt in Ostdeutschland aus ohne finanzielle Aufbauhilfe auch aus Brüssel (und eben nicht nur aus Bonn bzw.Berlin) also auch dank französischen, britischen, italienischen Steuergeld??? Aber dass verschweigen die meisten oder wollen es erst gar nicht wahr haben und geben sich Halbwahrheiten hin.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mo 26. Jun 2017, 20:26

Alpha Centauri hat geschrieben:(26 Jun 2017, 20:53)

In eine Zahlungsfalle????? Ja natürlich der Zahlungsmeister Germany , Alemania für ganz Europa und die Welt? Wobei im Bereich des Militärischen beanspruchen die USA diese Rolle für sich und wollen als Schutzmacht ( gegen Russland oder China) ihre Schützlinge zur Kasse bitten laut Trump. Also die Europäer ( damit auch die Deutschen) Südkorea,oder Japan. Mal ehrlich dieses Argument " Wir der Zahlmeister Europas" ist immer auch ein Stück weit verlogen. als würde immer noch einer zahlen und die Anderen gar nichts. Wäre die Deutsche Einheit ohne EU Gelder wirtschaftlich verkraftbar gewesen? Und wo wäre oder wie sähe manche, heute prosperierende Region oder Stadt in Ostdeutschland aus ohne finanzielle Aufbauhilfe auch aus Brüssel (und eben nicht nur aus Bonn bzw.Berlin) also auch dank französischen, britischen, italienischen Steuergeld??? Aber dass verschweigen die meisten oder wollen es erst gar nicht wahr haben und geben sich Halbwahrheiten hin.


Na schön; jetzt haben alle Mitspieler in Europa und in der Welt ihre wohlverdiente Dresche bekommen. Und nun sollten wir doch allmählich dazu übergehen, das bessere Europa auf zu bauen. Gute Vorschläge sind herzlich willkommen. :)
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mo 26. Jun 2017, 20:36

unity in diversity hat geschrieben:(26 Jun 2017, 16:09)

Ich glaube auch nicht, daß Macron ein Falschspieler sein könnte.
Immerhin genießt er den Vorschußlorbeer von Merkel und Schulz.
Hat es so etwas schon mal gegeben?


Doch, solche Zeiten gab es ganz ohne dazu passende Verträge. Daran erinnere ich mich noch in den 70er Jahren in Gesprächen mit meinen schottischen Freunden. Da stand uns Europäern schon die Vollendung der europäischen Einheit bis Ende der 80er Jahre vor Augen. Dann ist es anders gekommen... Ende der SU, Wiedervereinigung, gleich 10 Neuzugänge... auch gut! Aber jetzt haben wir Deutschen und Franzosen Schrittmacherdienste zu leisten; wenn es nach mir ginge: Volle Kraft voraus und alle Bremsklötze beiseite schieben!
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Re: EU 3.0

Beitragvon Alpha Centauri » Di 27. Jun 2017, 07:02

Alemania soll auch laut Studie dass beliebteste Land der Welt sein. Wer es glaubt also an Sprache oder Kultur kann es ja nicht liegen ( Bier, Sauerkraut und Bratwurst , Autos, was soll dass für eine Kultur sein?? Lach). Finde auch andere Sprachen viel schöner vom Klang her ( Französisch, Italienisch da kann.Deutsch nicht mit halten, erst recht gesungen. Gastfreundlichkeit da gibt es auch besser Länder ( Spanien, Kuba, Costa Rica) schöne Landschaften??? Die Toskana ist unvergleichlich oder Amazonien und das wilde Japan. Das Essen ist wie gesagt im Vergleich zu Mittelmeerländer oder asiatischen Staaten eher zum vergessen. 1. Italien 2. Kuba 3. Japan 4. Costa Rica 5. Mosambik 6. Spanien 7. Frankreich 8. Brasilien 9. China 10, Bhutan.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 27. Jun 2017, 08:41

Alpha Centauri hat geschrieben:(27 Jun 2017, 08:02)

Alemania soll auch laut Studie dass beliebteste Land der Welt sein. Wer es glaubt also an Sprache oder Kultur kann es ja nicht liegen ( Bier, Sauerkraut und Bratwurst , Autos, was soll dass für eine Kultur sein?? Lach). Finde auch andere Sprachen viel schöner vom Klang her ( Französisch, Italienisch da kann.Deutsch nicht mit halten, erst recht gesungen. Gastfreundlichkeit da gibt es auch besser Länder ( Spanien, Kuba, Costa Rica) schöne Landschaften??? Die Toskana ist unvergleichlich oder Amazonien und das wilde Japan. Das Essen ist wie gesagt im Vergleich zu Mittelmeerländer oder asiatischen Staaten eher zum vergessen. 1. Italien 2. Kuba 3. Japan 4. Costa Rica 5. Mosambik 6. Spanien 7. Frankreich 8. Brasilien 9. China 10, Bhutan.


Beneidenswert! An Ihrer Stelle wäre ich längst ausgewandert; innerhalb der EU ist das doch kein Kunststück! Ich finde unsere Sprache ganz wundervoll... und wenn ich lange fort war, dann bin ich jedesmal gerührt, sie wieder zu hören, während ich in Pommern durch lange Alleen rolle und blühende Rapsfelder sehe und rieche. Und dann, wenn Muttern Essen kocht... hmmm, sonntags manchmal Roulade mit Rotkohl und Kartoffeln... ach, überhaupt Kartoffeln in jeder Form, lecker! Ja, wo Muttern ist, da ist es immer schön.

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