EU 3.0

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Re: EU 3.0

Beitragvon Ger9374 » Di 23. Mai 2017, 05:02

Polens Regierung hat sich mit ihrer einseitigen Haltung keinen grossen Spielraum Richtung Vertiefung der E.U gelassen. Jetzt ist vorsichtiges herantasten , sowie ein strategiewechsel gefragt.
Wenn es klappt umso besser. Als Ostpfeiler
ist Polen neben D+ F mehr wie willkommen.
Die Visegard Staaten damit wohl dann auch
positiver auf die Zukunft eingestellt.Die Hand ist immer ausgestreckt wenn es weiter gehen soll
mit der E.U.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 23. Mai 2017, 07:25

frems hat geschrieben:(22 May 2017, 23:36)

Etwas irritierend fand ich auch die Aussage, Polen sei gegen eine vertiefte Integration der Eurozone, weil es damit eine Außenseiterrolle einnehmen würde. Ja, wer hindert denn Polen daran, beizutreten? Dass sie die Aufnahme-Kriterien nicht erfüllen und die Politik seit Jahren gegen die Währung keilt, ist doch nicht die Schuld der Gründungsmitglieder. :?: Da kann Warschau gerne eine Trendwende einleiten und an einem Kerneuropa mitwirken; ich glaube nicht, dass Berlin und Paris gegen einen konstruktiven Nachbarn Einwände hätten. Dass aber ausgerechnet Nicht-Euro-Staaten festlegen möchten, wie die Eurozone aussehen darf/sollte, wirkt schon etwas suspekt. Aber warten wir mal ab, ob sich nicht eher die Position der polnischen Regierung ändert, wenn sie feststellt, dass sie nicht viel dran ändern kann und eine Mitgestaltung nur als Mitspieler funktioniert.


Ich bin ziemlich sicher, daß die überzeugende Mehrheit der politisch unterrichteten Polen lieber heute als morgen diesen national beschränkten Politikbetrieb in Warschau loswerden möchte. Aber nun müssen wir aus meiner Sicht folgende Reihenfolge sehr hart einhalten: Erstens mit unseren französischen Freunden auf eine gemeinsame Weiterentwicklung der EU in Richtung EU 3.0 zu drängen und im "Zweierbündnis" mit der Umsetzung zu beginnen. Zweitens aber sehr öffentlich die Zwischenergebnisse dieser Entwicklung kritisch und zustimmend bewerten. Was davon in Polen ankommen wird, das dürfte genügen, daß in 2 Jahren ein Regierungswechsel möglich ist, der die Nationalisten in den längst fälligen Ruhestand schickt. Und dann "ist Polen offen!"

Die Leute wissen, was sie der EU verdanken: Ich war gestern im Bauamt Kamień Pomorski. Dort hängen Projekte aus, die von der EU maßgeblich finanziert werden: Gegen Jugendarbeitslosigkeit, für die Ausgestaltung von Kindergärten, Sporthallen, Schnellstraßen, sogar Amtsgebäuden. Und überall stehen die Schilder mit dem europäischen Sternenkranz. Übrigens war das Dienstverhalten der polnischen Angestellten mir und meinen Anliegen gegenüber in sämtlichen Amtsstuben ausgesucht höflich und hilfsbereit. Das sind Europäer!
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Re: EU 3.0

Beitragvon Ger9374 » Di 23. Mai 2017, 12:58

Es ist erfreulich zu hören das die Polen als ganzes die E.U viel positiver sehen wie die Regierung .
Das erhöht den Druck auf die Regierung wenn es auf die Wahlen zu geht.
Hoffentlich mehren sich die positiven Zeichen
aus Warschau.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 23. Mai 2017, 17:31

Ger9374 hat geschrieben:(23 May 2017, 13:58)

Es ist erfreulich zu hören das die Polen als ganzes die E.U viel positiver sehen wie die Regierung .
Das erhöht den Druck auf die Regierung wenn es auf die Wahlen zu geht.
Hoffentlich mehren sich die positiven Zeichen
aus Warschau.


Das ist solange nicht möglich, wie die PiS-Regierung unter Herrn Kaczyński im Alleingang regieren kann. Man kann nur das gelegentliche Aufmucken bei landesweiten Kundgebungen unter dem europäischen Sternenkranz zur Kenntnis nehmen. Die große Zahl der Polen empfindet sich als Europäer und Polen, so wie wir uns als Europäer und Deutsche verstehen. Natürlich gibt es in Polen auch durchgeknallte Nationalisten; in der öffentlichen Achtung haben die es aber schwer. :)
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Re: EU 3.0

Beitragvon frems » So 28. Mai 2017, 19:02

Passt zum Thema "EU 3.0" ganz gut, denk ich:

Sie beide machen Europa zu einem coolen Start-up
Eine EU nach deutschen Regeln findet keine Akzeptanz. Also geht nur der Weg mit Macrons dynamischem Frankreich. Politik wird kulturell neu erfunden, in Europa könnte eine Gründer-Mentalität erwachen.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... rt-up.html
Labskaus!

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Re: EU 3.0

Beitragvon Ger9374 » Mo 29. Mai 2017, 08:08

frems hat geschrieben:(28 May 2017, 20:02)

Passt zum Thema "EU 3.0" ganz gut, denk ich:

Sie beide machen Europa zu einem coolen Start-up
Eine EU nach deutschen Regeln findet keine Akzeptanz. Also geht nur der Weg mit Macrons dynamischem Frankreich. Politik wird kulturell neu erfunden, in Europa könnte eine Gründer-Mentalität erwachen.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... rt-up.html



Der Artikel sprüht vor Innovation.
Nichts dabei was ich nicht befürworten würde!
Ein Technologiefonds auf Basis von D+F, das
hat was.Den Artikel muss ich nochmal ganz in Ruhe lesen. Danke dafür frems:-):-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: EU 3.0

Beitragvon frems » Mo 29. Mai 2017, 09:10

Ger9374 hat geschrieben:(29 May 2017, 09:08)

Der Artikel sprüht vor Innovation.
Nichts dabei was ich nicht befürworten würde!
Ein Technologiefonds auf Basis von D+F, das
hat was.Den Artikel muss ich nochmal ganz in Ruhe lesen. Danke dafür frems:-):-)

Da nich für. Ich weiß nur nicht, ob das mit Merkels Vorstellungen einhergeht. Aber so langsam kommt auch Madame Non in Fahrt. :)

Geheimplan für Europa
Angela Merkels beschwichtigende Politik ist beim amerikanischen Präsidenten nicht gut angekommen. Nun will die Kanzlerin plötzlich mehr Europa. Doch die Pläne haben es in sich – und könnten teuer werden.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 35297.html
Labskaus!

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Re: EU 3.0

Beitragvon Ger9374 » Mo 29. Mai 2017, 11:35

frems hat geschrieben:(29 May 2017, 10:10)

Da nich für. Ich weiß nur nicht, ob das mit Merkels Vorstellungen einhergeht. Aber so langsam kommt auch Madame Non in Fahrt. :)

Geheimplan für Europa
Angela Merkels beschwichtigende Politik ist beim amerikanischen Präsidenten nicht gut angekommen. Nun will die Kanzlerin plötzlich mehr Europa. Doch die Pläne haben es in sich – und könnten teuer werden.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 35297.html




Da muss es eine geheimschublade bei Angie San
geben.Ideen aller Art für die E.U..
Langsam kommt da was. Mehr E.U mehr Geld?.
Natürlich läuft das darauf auch hinaus.
Auf Dauer ist das eine vom anderen nicht zu trennen!
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mo 29. Mai 2017, 18:46

Ger9374 hat geschrieben:(29 May 2017, 09:08)

Der Artikel sprüht vor Innovation.
Nichts dabei was ich nicht befürworten würde!
Ein Technologiefonds auf Basis von D+F, das
hat was.Den Artikel muss ich nochmal ganz in Ruhe lesen. Danke dafür frems:-):-)


Der Artikel gibt doch den Gedanken wieder, die EU 3.0 auf einem Vorläufer der weitgehenden Vereinigung von D & F auf zu bauen. Dieses Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist auch gemäß Lissabonvertrag möglich. Wie die beiden das machen, darüber befinden die beiden allein. Da waren wir hier doch schon am Morgen nach dem Wahlerfolg Macrons!

Was ebenso undefiniert wie neu ist, das wäre ein Entwicklungsfonds für Gründer mit guten Geschäftssideen. Mit viel Geld die Wüste zum Blühen bringen, das steht doch dahinter. Wer den Löwenanteil der Mittel beitragen sollte, das ist unausgesprochen auch klar. Darüber muß man mit großer Klarheit reden!

Aus meiner Sicht wird möglicherweise gar nicht einmal das Geld den ganz großen Anschub bringen, sondern die ungehinderte Entfaltung guter Geschäftsideen in einem Markt mit 150 Mio zahlungsfähigen Verbrauchern. Um damit erfolgreich zu sein, müssen die politischen Führungskräfte auf beiden Seiten des Rheins dafür sorgen, daß im patriotischen Unterbau der Verwaltungen der Hinweis auf den nationalen Ursprung einer Geschäftsidee nicht zur Behinderung ihres Geschäftserfolgs führen kann. Daran sind in der Vergangenheit europäische Hersteller von neuen Technologien gescheitert. Der nationale Rahmen ist zu klein für einen Welterfolg. Auch fehlten damals Riesenprogramme wie der Flug zum Mond, der in den USA einen großen Schub an neuen Technologien ermöglicht hatte.

Denn der Mißerfolg der Europäer ließ sich durch gemeinsame Anstrengungen in einen nie erwarteten Welterfolg verwandeln... siehe AIRBUS.

Ein wenig bange frage ich mich natürlich, ob die Bündelung von 150 Mio Menschen D & F schon ausreicht, um das erfolgversprechende Umfeld für diese Aufholjagd Europas auf zu bauen. Aber man sollte erst einmal mutig voran schreiten auf diesem Wege. Das soll ja erst der Anfang sein!
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Re: EU 3.0

Beitragvon Ger9374 » Mo 29. Mai 2017, 19:00

H2O hat geschrieben:(29 May 2017, 19:46)

Der Artikel gibt doch den Gedanken wieder, die EU 3.0 auf einem Vorläufer der weitgehenden Vereinigung von D & F auf zu bauen. Dieses Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist auch gemäß Lissabonvertrag möglich. Wie die beiden das machen, darüber befinden die beiden allein. Da waren wir hier doch schon am Morgen nach dem Wahlerfolg Macrons!

Was ebenso undefiniert wie neu ist, das wäre ein Entwicklungsfonds für Gründer mit guten Geschäftssideen. Mit viel Geld die Wüste zum Blühen bringen, das steht doch dahinter. Wer den Löwenanteil der Mittel beitragen sollte, das ist unausgesprochen auch klar. Darüber muß man mit großer Klarheit reden!

Aus meiner Sicht wird möglicherweise gar nicht einmal das Geld den ganz großen Anschub bringen, sondern die ungehinderte Entfaltung guter Geschäftsideen in einem Markt mit 150 Mio zahlungsfähigen Verbrauchern. Um damit efolgreich zu sein, müssen die politischen Führungskräfte auf beiden Seiten des Rheins dafür sorgen, daß im patriotischen Unterbau der Verwaltungen der Hinweis auf den nationalen Ursprung einer Geschäftsidee nicht zur Behinderung ihres Geschäftserfolgs führen kann. Daran sind in der Vergangenheit europäische Hersteller von neuen Technologien gescheitert. Der nationale Rahmen ist zu klein für einen Welterfolg. Auch fehlten damals Riesenprogramme wie der Flug zum Mond, der in den USA einen großen Schub an neuen Technologien ermöglicht hatte.

Denn der Mißerfolg der Europäer ließ sich durch gemeinsame Anstrengungen in einen nie erwarteten Welterfolg verwandeln... siehe AIRBUS.

Ein wenig bange frage ich mich natürlich, ob die Bündelung von 150 Mio Menschen D & F schon ausreicht, um das erfolgversprechende Umfeld für diese Aufholjagd Europas auf zu bauen. Aber man sollte erst einmal mutig voran schreiten auf diesem Wege. Das soll ja erst der Anfang sein!




Es ist ja nur ein Umriss, zahlen und Dimension
doch völlig variabel. Der Ansatz wichtig der Wille
vorhanden. Niemandem Rechenschaft schuldig
nur deutsch-französischen Planern. Die Frage von
Sicherheiten, oder Beteiligung der Staaten daran völlig frei verhandelbar. Risikofinanzierung bewusst durch den Staat, in Technologien der Zukunft. Budget nach Bedarf und Erfolg veränderlich. Alles langfristig angelegt.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mo 29. Mai 2017, 19:29

Ger9374 hat geschrieben:(29 May 2017, 20:00)

Es ist ja nur ein Umriss, zahlen und Dimension
doch völlig variabel. Der Ansatz wichtig der Wille
vorhanden. Niemandem Rechenschaft schuldig
nur deutsch-französischen Planern. Die Frage von
Sicherheiten, oder Beteiligung der Staaten daran völlig frei verhandelbar. Risikofinanzierung bewusst durch den Staat, in Technologien der Zukunft. Budget nach Bedarf und Erfolg veränderlich. Alles langfristig angelegt.


In dieser Sicht sind wir uns schon völlig einig. Wir wollen das so und sind auch bereit, dafür persönliche Risiken klaglos zu ertragen. Denn jeder staatliche Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Denn auch ein "weiter so!" dürfte uns in Risiken treiben, zumindest unsere Kinder und Enkel. Wir brauchen Innovation und neue Produkte, um global überleben zu können.

Deshalb meine dringende Bitte: "Legt jetzt los! Nutzt die europapolitische Wahlentscheidung der Franzosen! Setzt Euch zusammen, bis endlich weißer Rauch aus dem Kamin aufsteigt!"
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mi 31. Mai 2017, 07:07

Erstmals ist die Katze aus dem Sack gelassen worden: In den Frühnachrichten des Deutschlandfunks wurde auf einen Plan der Bundesregierung hin gewiesen, der vorsieht, daß EU-Mittel aus dem Kohäsionsfonds (Regionale Entwicklungsfonds) nur an EU-Mitglieder ausgezahlt werden sollen, die nach europäischem Muster als demokratische Rechtsstaaten gelten. Der Blick richtete sich dabei auf Polen (etwa Verfassungsgericht) und Ungarn (Abdrängen einer ausländisch finanzierten Hochschule).

Wenn es also ganz dicke kommt, dann gehen Polen Mittel in der Größenordnung von 12 Mrd € verloren, wenn es seinen Streit mit der EU-Kommission nicht gütlich regelt. Im Fall Ungarns übersehe ich die Größenordnung nicht; pro Kopf der Bevölkerung dürfte sich das nichts nehmen.

Nachdem Präsident Macron sich im Wahlkampf gegen das polnische Verhalten in der EU gestemmt hatte, ist dieses Vorpreschen der Bundesregierung gar nicht mehr so erstaunlich.
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Re: EU 3.0

Beitragvon frems » Mi 31. Mai 2017, 09:16

Angeblich will die Kommission heute einige Pläne zur Reform der Eurozone vorstellen. Mal sehen, ob an den Gerüchten etwas dran ist und wie die Vorschläge dann aussehen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Ger9374 » Mi 31. Mai 2017, 14:48

frems hat geschrieben:(31 May 2017, 10:16)

Angeblich will die Kommission heute einige Pläne zur Reform der Eurozone vorstellen. Mal sehen, ob an den Gerüchten etwas dran ist und wie die Vorschläge dann aussehen.


Stück für Stück. Keinen Stillstand so kann es
ruhig weitergehen.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mi 31. Mai 2017, 16:34

frems hat geschrieben:(31 May 2017, 10:16)

Angeblich will die Kommission heute einige Pläne zur Reform der Eurozone vorstellen. Mal sehen, ob an den Gerüchten etwas dran ist und wie die Vorschläge dann aussehen.


Ja, fände ich richtig und gut! Denn da kommen aus meiner Sicht auch die Wünsche und Vorstellungen unserer weniger bedeutenden Nachbarn auf den Tisch. Es ist eben schwierig, wenn die Großen sich zusammen raufen, gleichzeitig die Interessen der Kleinen im Auge zu behalten. Muß man sich in Ruhe anhören und darüber nachdenken, wie weit damit das große Ganze gestört wird. Und dann eben mutig Beschlüsse fassen, die von aller Welt als guter Kompromiß verstanden werden.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Brainiac » Mi 31. Mai 2017, 16:38

this is planet earth
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mi 31. Mai 2017, 16:52



Beim Nachfassen folgt (erwartungsgemäß!) die Enttäuschung. Wo sind die Inhalte? Überschriften habe ich tatsächlich auch gefunden. Aber ich will auch hier meine Anerkennung zum Ausdruck bringen, daß die EU und ihr Präsident Juncker vor Wochen endlich das Weißbuch über die Weiterentwicklung der EU veröffentlicht haben, das diesen Gedanken einen Rahmen gibt. Aber jetzt geht es doch wirklich um die Einzelheiten! Den Rahmen kennen wir doch.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Soldmann » Mi 31. Mai 2017, 17:14

Mir persönlich wäre eine deutsch-französische Union lieber als die Europa-Union. Allerdings halte ich die beiden Varianten nicht für vereinbar. Deutsch-Frankreich wäre eine Großmacht vergleichbar mit Russland und würde sich mit diesem und den USA irgendwie vergleichen. Vermutlich über den Kopf der Polen hinweg. Außerdem würde die EU-Politik dann noch stärker dominiert aus Berlin/Paris, was die EU für die anderen Staaten weniger attraktiv macht.
Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Senexx » Mi 31. Mai 2017, 17:28

Trollprovokationen prallen an mir ab. Nicht immer, aber immer öfter.

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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Mi 31. Mai 2017, 19:23

Soldmann hat geschrieben:(31 May 2017, 18:14)

Mir persönlich wäre eine deutsch-französische Union lieber als die Europa-Union. Allerdings halte ich die beiden Varianten nicht für vereinbar. Deutsch-Frankreich wäre eine Großmacht vergleichbar mit Russland und würde sich mit diesem und den USA irgendwie vergleichen. Vermutlich über den Kopf der Polen hinweg. Außerdem würde die EU-Politik dann noch stärker dominiert aus Berlin/Paris, was die EU für die anderen Staaten weniger attraktiv macht.


Das sehen Sie ganz richtig so. Nur muß eben einige Kraft auch darauf verwandt werden, unsere "willigen" kleineren Partner immer wieder mit in die geminsamen Planungen ein zu binden. Bei weitreichenden Entscheidungen und grundsätzlicher Zustimmung sehe ich nicht, daß am Ende über das Gelingen des Vorhabens das Regionalparlament der Wallonie oder das niederländische Parlament entscheidet, weil eine Landesverfassung das so vorsieht. Da stimmt etwas mit den Entscheidungsebenen nicht. Dann sollen die Jungs und Mädels ihren Traum von Freiheit und Mitwirkung allein verwirklichen.

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