Neuwahlen in Österreich

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schokoschendrezki
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon schokoschendrezki » So 18. Jun 2017, 09:35

Der eigentliche Grund für die Bargeldabschaffungszustimmung in Skandinavien und im Balktikum ist doch nicht eine besondere Technik-Affinität sondern das weitgehend uneingeschränkte Vertrauen in den Staat. Die geradezu familiäre Beziehung des Bürgers zu Staat und Nation. Im übrigen Europa gibt es glücklicherweise eine relevante Anzahl von Bevölkerungsteilen, die grundsätzlich auf Distanz geht und grundsätzlich kritisch bleibt.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon H2O » Mo 19. Jun 2017, 18:50

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Jun 2017, 10:35)

Der eigentliche Grund für die Bargeldabschaffungszustimmung in Skandinavien und im Balktikum ist doch nicht eine besondere Technik-Affinität sondern das weitgehend uneingeschränkte Vertrauen in den Staat. Die geradezu familiäre Beziehung des Bürgers zu Staat und Nation. Im übrigen Europa gibt es glücklicherweise eine relevante Anzahl von Bevölkerungsteilen, die grundsätzlich auf Distanz geht und grundsätzlich kritisch bleibt.


Ist denn begründetes Vertrauen in den demokratisch gewählten Staat und dessen Verankerung, also seiner Politiker, im Volk nicht grundsätzlich das, was man sich wünschen sollte? Etwa so ähnlich wie das Vertrauen eines Kindes in seine Eltern? Natürlich gibt es fürchterliche Eltern. Aber die kann man sich schließlich nicht aus einer Bewerberschar auswählen!

Kritische Distanz als Ausdruck eines begründeten Mißtrauens bedeutet doch, daß man dem Staat und seiner institutionellen Ausformung leider nicht vertrauen kann. Das ist doch ein schlimmes Gefühl bis hin zum Gefühl, unberechenbaren Mächten ausgeliefert zu sein! Wäre es dann nicht ein vorrangiges politisches Ziel, das verloren gegangene Vertrauen durch entschiedenes Vorgehen gegen Amtsmißbrauch und Amtsversagen zurück zu gewinnen?

Was sich rund um die sattsam bekannten Vorgänge zu Silvester in Köln oder im Umfeld der "Loveparade" in Duisburg abgespielt hat... vergleichsweise folgenlos für Ämter und Politiker... das ist natürlich Stoff für kritische Distanz zum Staat. Krähen, die einander keine Augen aushacken. Kein guter Zustand, finde ich, schon gar nicht erstrebenswert!
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon schokoschendrezki » Di 20. Jun 2017, 08:03

H2O hat geschrieben:(19 Jun 2017, 19:50)

Ist denn begründetes Vertrauen in den demokratisch gewählten Staat und dessen Verankerung, also seiner Politiker, im Volk nicht grundsätzlich das, was man sich wünschen sollte? Etwa so ähnlich wie das Vertrauen eines Kindes in seine Eltern? Natürlich gibt es fürchterliche Eltern. Aber die kann man sich schließlich nicht aus einer Bewerberschar auswählen!

Kritische Distanz als Ausdruck eines begründeten Mißtrauens bedeutet doch, daß man dem Staat und seiner institutionellen Ausformung leider nicht vertrauen kann. Das ist doch ein schlimmes Gefühl bis hin zum Gefühl, unberechenbaren Mächten ausgeliefert zu sein! Wäre es dann nicht ein vorrangiges politisches Ziel, das verloren gegangene Vertrauen durch entschiedenes Vorgehen gegen Amtsmißbrauch und Amtsversagen zurück zu gewinnen?

Was sich rund um die sattsam bekannten Vorgänge zu Silvester in Köln oder im Umfeld der "Loveparade" in Duisburg abgespielt hat... vergleichsweise folgenlos für Ämter und Politiker... das ist natürlich Stoff für kritische Distanz zum Staat. Krähen, die einander keine Augen aushacken. Kein guter Zustand, finde ich, schon gar nicht erstrebenswert!


Staat und Familie ist eben zweierlei. Und natürlich kann man sich leicht überlegen, dass in europäischen und kulturell vergleichbaren Ländern wie Estland und Island mit etwas über eine Million Einwohnern bzw. gerade mal etwas über 300 000 Einwohnern eine gewisse "Familiarität" aufkommt. Das geht in heterogenen Flächenstaaten wie Deutschland oder UK so natürlich nicht. Mit "kritischer Distanz" meine ich auch keineswegs grundsätzliches Misstrauen sondern Verweigerung von grundsätzlichem Zutrauen. Das ist schon ein Unterschied. Ich kenne wenigstens zwei Fälle von Individuen,die diese typisch skandinavische (und inzwischen auch baltikumesische) Form von familiärem Einssein zwischen Nation, Staat, Land, Bevölkerung, Region nicht mehr aushielten und ins heterogen-wirr-anonyme-kosmopolitische Berlin flüchteten. Das aktuelle und stetig wachsende Phänomen "jüdisches Berlin" geht in eine ähnliche Richtung. Positiv!
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon H2O » Di 20. Jun 2017, 20:22

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jun 2017, 09:03)

Staat und Familie ist eben zweierlei. Und natürlich kann man sich leicht überlegen, dass in europäischen und kulturell vergleichbaren Ländern wie Estland und Island mit etwas über eine Million Einwohnern bzw. gerade mal etwas über 300 000 Einwohnern eine gewisse "Familiarität" aufkommt. Das geht in heterogenen Flächenstaaten wie Deutschland oder UK so natürlich nicht. Mit "kritischer Distanz" meine ich auch keineswegs grundsätzliches Misstrauen sondern Verweigerung von grundsätzlichem Zutrauen. Das ist schon ein Unterschied. Ich kenne wenigstens zwei Fälle von Individuen,die diese typisch skandinavische (und inzwischen auch baltikumesische) Form von familiärem Einssein zwischen Nation, Staat, Land, Bevölkerung, Region nicht mehr aushielten und ins heterogen-wirr-anonyme-kosmopolitische Berlin flüchteten. Das aktuelle und stetig wachsende Phänomen "jüdisches Berlin" geht in eine ähnliche Richtung. Positiv!


Ich verstehe schon, daß in einem Staat mit -zig Millionen Bürgern der Abstand der einzelnen Mitbürger zu den wenigen Politikern sehr groß sein muß. Durch diese Ferne kann man kein persönliches Vertrauen in diese Klasse aufbauen... bleibt eine Art Zuversicht von: "Na, wird wohl gut gehen!" Mehr ist nicht möglich; das ist leider wahr. Damit entfällt aber auch das Gefühl einer verläßlichen Geborgenheit in einer Gemeinschaft. Mich wundert schon, daß es Menschen gibt, die diese Nähe nervt. Aber ein Massenphänomen beschreiben Sie da sicher nicht.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 21. Jun 2017, 08:42

H2O hat geschrieben:(20 Jun 2017, 21:22)

Ich verstehe schon, daß in einem Staat mit -zig Millionen Bürgern der Abstand der einzelnen Mitbürger zu den wenigen Politikern sehr groß sein muß. Durch diese Ferne kann man kein persönliches Vertrauen in diese Klasse aufbauen... bleibt eine Art Zuversicht von: "Na, wird wohl gut gehen!" Mehr ist nicht möglich; das ist leider wahr. Damit entfällt aber auch das Gefühl einer verläßlichen Geborgenheit in einer Gemeinschaft. Mich wundert schon, daß es Menschen gibt, die diese Nähe nervt. Aber ein Massenphänomen beschreiben Sie da sicher nicht.

Nein. Sicher nicht. Das Bedürfnis nach Distanz bei einer Minderheit resultiert aber unter anderem ganz wesentlich aus diesen aktuellen Massenphänomenen wiederentdeckter Heimatverbundenheiten. Man muss es einfach klar und realistisch sehen: Wenn ein Bewohner der kosmopolitischen Metropole Wien einen Radausflug macht und auf einem Uhudler-Sommerfest landet mit "Wir im Burgenland"-Schautafeln und 50er-Jahre-Schlagermusik von "Radio Burgenland", dann ist das ein Ausflug ins absolut exotische. Wie nach Papua-Neuguinea. Und umgekehrt hält man diese Wiener Kosmopoliten dort für abgehoben und elitär.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Keoma » Mi 21. Jun 2017, 08:47

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Jun 2017, 09:42)

Nein. Sicher nicht. Das Bedürfnis nach Distanz bei einer Minderheit resultiert aber unter anderem ganz wesentlich aus diesen aktuellen Massenphänomenen wiederentdeckter Heimatverbundenheiten. Man muss es einfach klar und realistisch sehen: Wenn ein Bewohner der kosmopolitischen Metropole Wien einen Radausflug macht und auf einem Uhudler-Sommerfest landet mit "Wir im Burgenland"-Schautafeln und 50er-Jahre-Schlagermusik von "Radio Burgenland", dann ist das ein Ausflug ins absolut exotische. Wie nach Papua-Neuguinea. Und umgekehrt hält man diese Wiener Kosmopoliten dort für abgehoben und elitär.


Stimmt nicht ganz.
Die Wiener "Kosmopoliten" halten sich für elitär.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 21. Jun 2017, 09:03

Keoma hat geschrieben:(21 Jun 2017, 09:47)

Stimmt nicht ganz.
Die Wiener "Kosmopoliten" halten sich für elitär.

Wären sie es tatsächlich, würde man solche scharf-polemischen Artikel im "Falter" oder in der "Presse" in der Kraus-Tradition gar nicht zu lesen bekommen. Denn Elitär läuft auf Abgehobenheit und in der Folge auch auf Interesselosigkeit hinaus.

Man sollte diese Tendenzen aber europaweit betrachten. Hinter dieser neuesten Mode in Ungarn, neben den offiziellen Ortsnamensschildern in lateinischer Schrift, inoffizielle Ortsnamensschilder in altungarischer Runenschrift aufzustellen, stehen finanziell gesehen nicht selten Firmen, die ihr Geld im IT-Bereich machen. Wiederentdeckte Heimatliebe ist schon lange nicht mehr das Privileg von Hinterwäldlern und geistig Minderbemittelten.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon H2O » Mi 21. Jun 2017, 17:49

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Jun 2017, 09:42)

Nein. Sicher nicht. Das Bedürfnis nach Distanz bei einer Minderheit resultiert aber unter anderem ganz wesentlich aus diesen aktuellen Massenphänomenen wiederentdeckter Heimatverbundenheiten. Man muss es einfach klar und realistisch sehen: Wenn ein Bewohner der kosmopolitischen Metropole Wien einen Radausflug macht und auf einem Uhudler-Sommerfest landet mit "Wir im Burgenland"-Schautafeln und 50er-Jahre-Schlagermusik von "Radio Burgenland", dann ist das ein Ausflug ins absolut exotische. Wie nach Papua-Neuguinea. Und umgekehrt hält man diese Wiener Kosmopoliten dort für abgehoben und elitär.


Auha, mit dem Burgenland verbinden mich noch einige Erinnerungen... Rust am Neusiedler See. Eine riesige Ferienanlage als Gesamtkunstwerk. Im Herbst 1987 hielt es meine Frau und mich dort nicht lange... Flucht nach Jugoslawien in den taumelnden Jugo-Sozialismus. Im "Weinfassl" gab es Wurstplatte mit süßem Wein als Abendessen für die Hotelgäste. Ob die Leute in Rust so etwas tatsächlich selbst essen? Ist natürlich arg lange her, aber das Erlebnis hat bleibende Eindrücke hinterlassen. :eek:
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Gluck » Mi 5. Jul 2017, 04:38

Was interessantes aus der österreichisches Innenpolitik am Rande: Grüne: "Putsch" mit Hilfe von Asylwerbern
http://diepresse.com/home/innenpolitik/5246430/Gruene_Putsch-mit-Hilfe-von-Asylwerbern

Der Klubchef der Klagenfurter Grünen, Thomas Winter-Holzinger, schreibt dazu auf Facebook: „Wenn Asylwerber, die kein Wort Deutsch verstehen, dafür missbraucht werden, um bei einer Landesversammlung die Liste nach Wunsch Einzelner zu gestalten, mit dem Ziel fähige Menschen zu vertreiben, dann wurde weder Basisdemokratie noch Integration richtig verstanden.“
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Keoma » Mi 5. Jul 2017, 06:23

Gluck hat geschrieben:(05 Jul 2017, 05:38)

Was interessantes aus der österreichisches Innenpolitik am Rande: Grüne: "Putsch" mit Hilfe von Asylwerbern
http://diepresse.com/home/innenpolitik/5246430/Gruene_Putsch-mit-Hilfe-von-Asylwerbern


Die Grünen lösen sich derzeit aus eigener Blödheit auf.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Keoma » Mi 5. Jul 2017, 06:26

Keoma hat geschrieben:(05 Jul 2017, 07:23)

Die Grünen lösen sich derzeit aus eigener Blödheit auf.


Was mich insofern stört, weil mir die einzige Wahlalternative wegfällt, wenn mir die Genossen wieder einmal bis zum Kragen stehen.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon elmore » Mi 5. Jul 2017, 12:56

http://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-kurz-beamte-sollen-studie-zu-islam-kindergaerten-umgeschrieben-haben-1.3574243

Suspekt war mir dieser Jungkarrierist schon immer.

Es ist ja nicht so, dass nur Ereignisse und sog. Spitzenpolitiker in D
Übelkeit und Kotzdruck erzeugen könnten.

So kann's gehen. Da zeigt man wenig Mitleid mit dem Herrgott, weil er den Haider
höchst ungeduldig und irgendwie sehr frühzeitig zu sich rief … und sich dessen
politischen Scheissdreck fortan nun höchstselbst anhören darf.
Es war wohl zuviel Euphorie im Spiel bezüglich der göttlichen Tat,
die Menschheit, ganz besonders auch Österreich, vor Haider künftig zu verschonen.

Nix da! Schon springt der Nächste aus
der "AfD-Hecke" (früher auch als "Brecht-Schoß" bekannt).
Kurz und skrupellos.
Ein Fröschlein sitzt auf dem Kopf von Erdogan.
"Fröschlein, wie geht es dir?" - "Bis auf das Geschwür an meinem Arsch ganz gut", erwiderte dieses.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Keoma » Mi 5. Jul 2017, 14:33

Nachdem der Verfasser der Studie bekräftigt hat, dass sie seiner Feder entsprang - samt Änderungen - könnte man das Ganze natürlich auch als Vorwahlhatz auf einen gefürchteten Gegner deuten.
Übrigens verteidigt auch Mouhanad Khorchide die Studie.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Adlerauge » Mi 5. Jul 2017, 14:54

Kurz wird sicher nicht schlechter sein als seine Vorgänger.
Seine Vorgänger waren lausig.
Einen Versuch ist es wert,Kurz zu wählen.
Das ist meine vorläufige Meinung.
Pilz gefällt mir auch!!
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 5. Jul 2017, 15:14

"Liste Sebastian Kurz" ... Österreich auf dem Weg zu einem Personenkult?
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Keoma » Mi 5. Jul 2017, 15:20

Adlerauge hat geschrieben:(05 Jul 2017, 15:54)

Kurz wird sicher nicht schlechter sein als seine Vorgänger.
Seine Vorgänger waren lausig.
Einen Versuch ist es wert,Kurz zu wählen.
Das ist meine vorläufige Meinung.
Pilz gefällt mir auch!!


Sollte Pilz mit einer eigenen Liste antreten, wäre das eine Alternative.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon frems » Mi 5. Jul 2017, 15:24

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(05 Jul 2017, 16:14)

"Liste Sebastian Kurz" ... Österreich auf dem Weg zu einem Personenkult?

Erscheint mir nur wie eine Rückversicherung für ein Experiment. Wenn der mit den Ohren den Hype nicht aufrechterhalten kann und scheitern sollte, kann man ihm die gesamte Verantwortung zuschieben. Dann ist er mit 30 verbrannt, nimmt vielleicht nochmal ein Studium auf und die ÖVP kehrt zum vorigen Status Quo zurück.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 5. Jul 2017, 17:01

frems hat geschrieben:(05 Jul 2017, 16:24)

Erscheint mir nur wie eine Rückversicherung für ein Experiment. Wenn der mit den Ohren den Hype nicht aufrechterhalten kann und scheitern sollte, kann man ihm die gesamte Verantwortung zuschieben. Dann ist er mit 30 verbrannt, nimmt vielleicht nochmal ein Studium auf und die ÖVP kehrt zum vorigen Status Quo zurück.


Naja .. so siehst du das als Norddeutscher. Der Süden tickt aber anders und Österreich noch viel anderser als z.B. Bayern. Von daher würde mich schon mal die Meinung von Österreichern interessieren, also z.B. Keoma oder Fürst ..
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Uffzach » Mo 4. Sep 2017, 13:20

ÖVP weit vorn. FPÖ und SPÖ etwa gleichauf.
https://neuwal.com/wahlumfragen/

Wird der neue Bundeskanzler Kurz mit der FPÖ oder mit der SPÖ regieren?
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
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Re: Neuwahlen in Österreich

Beitragvon Keoma » Mo 4. Sep 2017, 13:23

Uffzach hat geschrieben:(04 Sep 2017, 14:20)

ÖVP weit vorn. FPÖ und SPÖ etwa gleichauf.
https://neuwal.com/wahlumfragen/

Wird der neue Bundeskanzler Kurz mit der FPÖ oder mit der SPÖ regieren?


Eher mit der FPÖ.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.

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