Macron und die Folgen

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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 7. Okt 2017, 08:55

Senexx hat geschrieben:(07 Oct 2017, 09:38)

In den Umfragen sind inzwischen konstant zwischen 52 und 58 Prozent gegen Macron.


Jetzt stehen aber keine Wahlen ins Haus. Da kann man gefahrlos schon einmal sein Unbehagen äußern. Das wird anders, wenn entschieden werden muß.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Sa 7. Okt 2017, 08:55

S. O.

In Le Monde, bisher Unterstützerin, konnte man gestern einen vernichtenden Kommentar lesen.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 7. Okt 2017, 09:11

Senexx hat geschrieben:(07 Oct 2017, 09:55)

S. O.

In Le Monde, bisher Unterstützerin, konnte man gestern einen vernichtenden Kommentar lesen.


Ist ja furchtbar; haben Sie heute schon das Foto der Kanzlerin in den t-online-Nachrichten gesehen? Von solchen Leuten werden wir also regiert! :)
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Sa 7. Okt 2017, 09:59

Schäuble hinterlässt Macron ein "vergiftetes" Abschiedsgeschenk: Er kontakariert dessen Vorstellungen mit einem Gegenvorschlag zum ESM. Dieser soll zu einer Art Währungsfond und Insolvenzverwalter für marode EURO-Staaten ausgebaut werden.

Ein cleverer Vorschlag. Spanien, Italien, vielleicht auch Frankreich könnten dann möglicherweise unter Insolvenzrecht gestellt und saniert werden.

Das wird Emmanuel Macron sicher gar nicht gefallen. Es würde dann nichts mit der Vergemeinschaftung von Schulden.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Okt 2017, 12:47

Senexx hat geschrieben:(07 Oct 2017, 10:59)

Schäuble hinterlässt Macron ein "vergiftetes" Abschiedsgeschenk: Er kontakariert dessen Vorstellungen mit einem Gegenvorschlag zum ESM. Dieser soll zu einer Art Währungsfond und Insolvenzverwalter für marode EURO-Staaten ausgebaut werden.

Ein cleverer Vorschlag. Spanien, Italien, vielleicht auch Frankreich könnten dann möglicherweise unter Insolvenzrecht gestellt und saniert werden.

Das wird Emmanuel Macron sicher gar nicht gefallen. Es würde dann nichts mit der Vergemeinschaftung von Schulden.


Zum Glück für Herrn Macron sind Schäubles Vorstellungen demnächst irrelevant. Sollte es allerdings einen FDP Finanzminister geben, dann könnte es sein,dass Macron sogar Schäuble noch nachtrauert.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 7. Okt 2017, 13:06

yogi61 hat geschrieben:(07 Oct 2017, 13:47)

Zum Glück für Herrn Macron sind Schäubles Vorstellungen demnächst irrelevant. Sollte es allerdings einen FDP Finanzminister geben, dann könnte es sein,dass Macron sogar Schäuble noch nachtrauert.


Aus meiner Sicht muß Präsident Macron ein Angebot machen von der Art: "Du bekommst mehr Geld, wenn wir beiden im Gegenzug mehr Europa bekommen!" Mehr Europa in dem Sinne, daß Hoheitsrechte an die Gemeinschaft übertragen werden. Dann lohnt sich der Aufwand.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Sa 7. Okt 2017, 13:11

Ich verstehe nicht ganz. Wem soll Herr Macron ein Angebot machen. Und wem soll er Geld anbieten. Und wessen Geld?
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Okt 2017, 13:17

H2O hat geschrieben:(07 Oct 2017, 14:06)

Aus meiner Sicht muß Präsident Macron ein Angebot machen von der Art: "Du bekommst mehr Geld, wenn wir beiden im Gegenzug mehr Europa bekommen!" Mehr Europa in dem Sinne, daß Hoheitsrechte an die Gemeinschaft übertragen werden. Dann lohnt sich der Aufwand.


Das ist im Moment keine einfache Situation für Macron. Innenpolitisch tritt er in laufend in irgendwelche Fettnäpfchen und die Zustimmung im eigenen Land sinkt. Man muss sich ja auch immer vor Augen halten, dass viele Franzosen in ja nicht aus "Liebe" gewählt haben, sondern weil die Alternative dann doch zu sehr abgeschreckt hat. So etwas bröckelt dann auch ganz schnell mal wieder. Eigentlich benötigt er dringend aussenpolitische Erfolge, aber wie soll das gehen? Wenn er heute mit Frau Merkel spricht, dann kann die ihm auch nichts sagen, weil die politische Situation in diesem Land anders als in den letzten Jahrzehnten etwas unübersichtlich ist.
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Beitragvon H2O » Sa 7. Okt 2017, 15:10

yogi61 hat geschrieben:(07 Oct 2017, 14:17)

Das ist im Moment keine einfache Situation für Macron. Innenpolitisch tritt er in laufend in irgendwelche Fettnäpfchen und die Zustimmung im eigenen Land sinkt. Man muss sich ja auch immer vor Augen halten, dass viele Franzosen in ja nicht aus "Liebe" gewählt haben, sondern weil die Alternative dann doch zu sehr abgeschreckt hat. So etwas bröckelt dann auch ganz schnell mal wieder. Eigentlich benötigt er dringend aussenpolitische Erfolge, aber wie soll das gehen? Wenn er heute mit Frau Merkel spricht, dann kann die ihm auch nichts sagen, weil die politische Situation in diesem Land anders als in den letzten Jahrzehnten etwas unübersichtlich ist.


Immerhin sitzt Präsident Macron mit Parlament und Präsidentenamt in Frankreich noch 4,5 Jahre fest im Sattel. Er hat alles Recht der Welt, sein Programm ab zu arbeiten und die Verhältnisse in seiner Gesellschaft danach um zu gestalten. Wenn die Leute meckern, kann er ziemlich kühl sagen: Darüber haben wir doch aber gesprochen, und dafür habe ich eine riesige Mehrheit erhalten: "En marche, s'il vous plaît!"

Unsere innenpolitischen Verhältnisse sehe ich nicht sonderlich angespannt. Mit etwas Glück haben wir eine konstruktive Opposition und eine bürgerlich-seriöse Regierung unter bewährter und international angesehener Führung. Keine der verantwortlichen Parteien zeigt dem französischen Präsidenten den Stinkefinger... im Gegenteil. Natürlich müssen die Einzelheiten des "großen Wurfs" heraus gearbeitet werden... nicht daß erst nach allgemeiner Zustimmung ganz heftiger Streit losbrechen wird. Diese Gedanken fließen mit Sicherheit schon in die Koalitionsverhandlungen ein, so daß Präsident Macron ganz entspannt zu einer deutsch-französischen Europarunde einladen kann, oder eben Mutti genau das tun wird, je nachdem wer jetzt gerade am Zuge ist.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » So 8. Okt 2017, 06:08

Die rechte und die linke Opposition läuft Sturm gegen Macrons Steuerpläne. Er will die Vermögenssteuer abschaffen, die ab einem Nettovermögen von 1,3 Millionen Euro anfällt, ebenso wie die Luxussteuer auf Yachten, Privatflugzeuge und Reitpferde. Als Kompensation will er unter anderem die Schlüsselzuweisungen an die Gebietskörperschaften kürzen, wogegen gerade die Vereinigung der Bürgermeister Sturm läuft. Sie beschwören ein Horrorszenario von Schließungen von Kindergrippen und Kindergärten. Ebenfalls will er im sozialen Wohnungsbau kürzen, was gleichfalls auf begeisterte Zustimmung stößt.

Als "gebe den Reichen und nehme den Armen" , wird sein Programm bereits übersetzt.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » So 8. Okt 2017, 07:54

Senexx hat geschrieben:(08 Oct 2017, 07:08)

Die rechte und die linke Opposition läuft Sturm gegen Macrons Steuerpläne. Er will die Vermögenssteuer abschaffen, die ab einem Nettovermögen von 1,3 Millionen Euro anfällt, ebenso wie die Luxussteuer auf Yachten, Privatflugzeuge und Reitpferde. Als Kompensation will er unter anderem die Schlüsselzuweisungen an die Gebietskörperschaften kürzen, wogegen gerade die Vereinigung der Bürgermeister Sturm läuft. Sie beschwören ein Horrorszenario von Schließungen von Kindergrippen und Kindergärten. Ebenfalls will er im sozialen Wohnungsbau kürzen, was gleichfalls auf begeisterte Zustimmung stößt.

Als "gebe den Reichen und nehme den Armen" , wird sein Programm bereits übersetzt.


Das kann schon so übersetzt werden; aber man sollte sich die Gegenfrage stellen, weshalb es in Deutschland solche Schikanesteuern nicht gibt. Und dann könnte man darauf kommen, daß auch in diesen heraus gepickten Juckepunkten eine Harmonisierung der Rahmenbedingungen für das gesellschaftliche Leben in D & F angesteuert werden könnte.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » So 8. Okt 2017, 09:17

Ah. Herr Macron will so sich an das deutsche Vorbild angleichen. Das habe ich ja noch gar nicht so gesehen!

Deswegen will er auch die Gemeinden austrocknen, dem deutschen Vorbild folgen.

Er könnte auch ökosteuern einführen, die französischen Strompreise auf deutsches Niveau heben. Damit die Franzosen mit ihren Elektroheizungen mal so richtig frieren, mehr Daunendecken kaufen und die heimische Gänseproduktion endlich in Gang kommt, womit der Preis für Foie Grois endlich entscheidend sinkt, damit sich jeder Franzose am Sonntag nicht nur sein Huhn im Topf sondern auch eine passende Vorspeise leisten kann.

Es gibt viel zu tun, packe er es an!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Mo 9. Okt 2017, 12:15

Senexx hat geschrieben:(08 Oct 2017, 10:17)

Ah. Herr Macron will so sich an das deutsche Vorbild angleichen. Das habe ich ja noch gar nicht so gesehen!

Deswegen will er auch die Gemeinden austrocknen, dem deutschen Vorbild folgen.

Er könnte auch ökosteuern einführen, die französischen Strompreise auf deutsches Niveau heben. Damit die Franzosen mit ihren Elektroheizungen mal so richtig frieren, mehr Daunendecken kaufen und die heimische Gänseproduktion endlich in Gang kommt, womit der Preis für Foie Grois endlich entscheidend sinkt, damit sich jeder Franzose am Sonntag nicht nur sein Huhn im Topf sondern auch eine passende Vorspeise leisten kann.

Es gibt viel zu tun, packe er es an!


Bleibt Ihnen denn wirklich nur noch das Stilmittel des Herumalberns? Aus meiner Sicht ist es völlig klar, daß die europäischen Partner ihre wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen aneinander angleichen müssen, wenn die Zusammenarbeit fair und gleich gut gestaltet werden soll. Solche Abläufe kann und muß man mit Verstand steuern... natürlich auch auf der deutschen Seite. Gefällt Ihnen nicht? Wird dennoch so gemacht werden müssen!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mo 9. Okt 2017, 18:51

Le Monde sinniert heute übe die Parallelen zwischen Macron und Giscard. Auch dieser sei damals mit hochfliegenden Plänen gestartet, und dann bei seiner Wiederwahl kläglich gescheitert.

Als Tiger gestartet, gelandet als Bettvorleger. Dieses Schicksal blühe auch Macron. Hochmut komme vor dem Fall.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Ger9374 » Mo 9. Okt 2017, 20:37

Egal wie man zu den Dingen die Macron tut steht,
das er kontroversen auslöst war logisch.
Zu festgefahren ist die Republik als das selbst Kleine veränderungen sofort zerrissen werden dürften. Zu früh ist es um beurteilen zu können in wie weit Macron ernsthaft auf gesellschaftlich kompakten Widerstand in Frankreich trifft.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Mo 9. Okt 2017, 21:29

Ger9374 hat geschrieben:(09 Oct 2017, 21:37)

Egal wie man zu den Dingen die Macron tut steht,
.


Ist Ihnen denn klar, was er tut?
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Di 10. Okt 2017, 02:08

Senexx hat geschrieben:(09 Oct 2017, 19:51)

Le Monde sinniert heute übe die Parallelen zwischen Macron und Giscard. Auch dieser sei damals mit hochfliegenden Plänen gestartet, und dann bei seiner Wiederwahl kläglich gescheitert.

Als Tiger gestartet, gelandet als Bettvorleger. Dieses Schicksal blühe auch Macron. Hochmut komme vor dem Fall.


Auch dieses Schicksal finde ich erträglich. Wenn eine Mehrheit der Franzosen der Meinung ist, daß die selbst geschaffenen Verhältnisse auf ewig Bestand haben sollen, dann kann ein Präsident auch mit den besten Vorschlägen und Abhilfen nichts erreichen. Dann geht der politische und wirtschaftliche Abstieg Frankreichs eben ohne Präsident Macron weiter. Bis zu diesen Wahlen dauert es ja noch ein wenig. Viele Möglichkeiten, politische Erfolge zu feiern!

Weitaus besser fände ich, wenn in Medien keine Stimmungen mehr verstärkt würden, sondern inhaltliche Befassung mit den Mitteln und Zielen der französischen Regierung an deren Stelle träte ... und bessere Vorschläge als "so nicht" auf den Tisch kämen.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Di 10. Okt 2017, 03:38

Sie können sich anscheinend nicht vorstellen, dass die "Stimmungen" etwas damit zu tun haben, dass das Pferd in die falsche Richtung galoppiert?
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Olympus » Di 10. Okt 2017, 03:48

H2O hat geschrieben:(10 Oct 2017, 03:08)

Auch dieses Schicksal finde ich erträglich. Wenn eine Mehrheit der Franzosen der Meinung ist, daß die selbst geschaffenen Verhältnisse auf ewig Bestand haben sollen, dann kann ein Präsident auch mit den besten Vorschlägen und Abhilfen nichts erreichen. Dann geht der politische und wirtschaftliche Abstieg Frankreichs eben ohne Präsident Macron weiter. Bis zu diesen Wahlen dauert es ja noch ein wenig. Viele Möglichkeiten, politische Erfolge zu feiern!

Weitaus besser fände ich, wenn in Medien keine Stimmungen mehr verstärkt würden, sondern inhaltliche Befassung mit den Mitteln und Zielen der französischen Regierung an deren Stelle träte ... und bessere Vorschläge als "so nicht" auf den Tisch kämen.


Das ist Frankreichs Problem. Alle wollen die große Veränderung, aber gleichzeitig muss alles Traditionell bleiben. Ja keine Reformen und Sturr gegen alles weddern das nicht ins traditionelle Bild passt. Kein Wunder geht in manchen Ländern nichts voran. Nicht nur in Frankreich.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Di 10. Okt 2017, 10:12

Olympus hat geschrieben:(10 Oct 2017, 04:48)

Das ist Frankreichs Problem. Alle wollen die große Veränderung, aber gleichzeitig muss alles Traditionell bleiben. Ja keine Reformen und Sturr gegen alles weddern das nicht ins traditionelle Bild passt. Kein Wunder geht in manchen Ländern nichts voran. Nicht nur in Frankreich.


Genau genommen ist dieser Charakterzug aber auch in unserem Lande vorhanden. Nachdem die CDU sich vom strengen Konservativismus gelöst hat, sucht nun eine andere Gruppe in diesem Bereich Zustimmung. Das ganz rechte und das ganz linke Lager strebt immer wieder zurück in Zeiten, die niemand mehr will. Hilft aber nichts, am Ende müssen wir doch usere Lebensrisiken selbst abschätzen und ertragen.

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