Macron und die Folgen

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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Sa 26. Aug 2017, 07:26

Wegen der Entsenderichtlinie hat unser Sonnenköniglein nun auch Stress mit den Polen.

http://www.lefigaro.fr/international/20 ... ologne.php

Die weigern sich einfach, seinen Wünschen zu folgen.

Polen bezeichnet ihn als "arrogant". Seine Haltung sei die Folge seiner mangelnden Erfahrung und politischen Praxis.

Polen sei im Übrigen gleichberechtigtes Mitglied der EU.

Wenn er so weiter macht, hat er bald nicht nur sein Land, sondern auch die Mehrzahl der EU-Mitglieder gegen sich
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Aug 2017, 07:29

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 08:04)

Er tut das, was Politiker eben tun: Er handelt Kompromisse aus: Nimm Du deine Entsenderichtlinien unter Kontrolle, dann ebene ich Dir die Wege in den Schengenraum.

Bleibt nur abzuwarten, wie der französische Straßenmob darauf reagiert.
"Ich habe schon immer Feuer mit Öl bekämpft und hinter seinem Rücken den Senat bestochen.""
(Marcus Licinius Crassus).
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 07:52

unity in diversity hat geschrieben:(26 Aug 2017, 08:29)

Bleibt nur abzuwarten, wie der französische Straßenmob darauf reagiert.
"Ich habe schon immer Feuer mit Öl bekämpft und hinter seinem Rücken den Senat bestochen.""
(Marcus Licinius Crassus).


Na, erst einmal erfreut zustimmend, denn gerade diese Franzosen beklagen doch die "schmutzige Konkurrenz" aus Osteuropa. Ob das aber die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs steigern wird, das wird der Markt dann zeigen. Hilft ja alles nix; man muß sich dem Wettbewerb stellen, oder man bleibt auf seinen Waren sitzen.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Aug 2017, 08:00

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 08:52)

Na, erst einmal erfreut zustimmend, denn gerade diese Franzosen beklagen doch die "schmutzige Konkurrenz" aus Osteuropa. Ob das aber die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs steigern wird, das wird der Markt dann zeigen. Hilft ja alles nix; man muß sich dem Wettbewerb stellen, oder man bleibt auf seinen Waren sitzen.

Ich bin sicher, daß Frankreich eine High-Tech Nation wird.
Aber mit Schäubles Minimalverständnis für volkswirtschaftliche Zusammenhänge, kann Frankreich nur krachen gehen.
Ich wünsche den Franzosen eine glückliche Hand.
Damit der Prosperity Kapitalism nicht untergeht.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Ger9374 » Sa 26. Aug 2017, 08:27

unity in diversity hat geschrieben:(26 Aug 2017, 09:00)

Ich bin sicher, daß Frankreich eine High-Tech Nation wird.
Aber mit Schäubles Minimalverständnis für volkswirtschaftliche Zusammenhänge, kann Frankreich nur krachen gehen.
Ich wünsche den Franzosen eine glückliche Hand.
Damit der Prosperity Kapitalism nicht untergeht.



Schäuble hat für Deutschland als Finanzminister
kontinuierliche Arbeit geleistet.
Er hat vielleicht nicht immer nur das Wohl der
Deutschen im Auge gehabt, aber ist nicht auch er
ein Geschworenen Europäer!
Im Moment sehe ich keinen besseren als ihn.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Yossarian » Sa 26. Aug 2017, 08:30

Die Presse lässt ihren Liebling und Meessias fallen:
Macron zahlt 26.000 Euro für Makeup

Der französische Präsident hat sich auf Kosten der Steuerzahler ausgiebig aufhübschen lassen. Jetzt ist die Aufregung unter seinen Landsleuten groß.


http://www.faz.net/aktuell/politik/fran ... l?GEPC=s30

so eine Überraschung aber auch, er hat seinen Zweck ja erfüllt.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Ger9374 » Sa 26. Aug 2017, 08:40

Yossarian hat geschrieben:(26 Aug 2017, 09:30)

Die Presse lässt ihren Liebling und Meessias fallen:


http://www.faz.net/aktuell/politik/fran ... l?GEPC=s30

so eine Überraschung aber auch, er hat seinen Zweck ja erfüllt.




Für 26.000€ kann man aus mir auch noch was machen!! Schönsaufen ist wohl billiger:-))
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 08:48

unity in diversity hat geschrieben:(26 Aug 2017, 09:00)

Ich bin sicher, daß Frankreich eine High-Tech Nation wird.
Aber mit Schäubles Minimalverständnis für volkswirtschaftliche Zusammenhänge, kann Frankreich nur krachen gehen.
Ich wünsche den Franzosen eine glückliche Hand.
Damit der Prosperity Kapitalism nicht untergeht.


Frankreich ist eine high tech Nation! Das habe ich durch meinen Beruf und technische Zusammenarbeit gelernt. Gut möglich, daß der Staat sich zu sehr in den Wettbewerb eingemischt hat. Dadurch geht natürlich eine Menge sportlicher Ehrgeiz verloren.

Ich hoffe, daß sich Franzosen und Deutsche sehr eng und ohne Vorbehalte zusammen tun, um gemeinsam ihre eigenen Angelegenheiten in Schwung zu bringen und damit auch Europa einen tüchtigen Anschub geben.

Ihr Feindbild "Schäuble" ist völlig daneben. Dort in Europa, wo die Wirtschaft seit 8 Jahren brummt, wirkt ein Finanzminister, den wohl nur der ablehnt, der Deutschland als Verelendungsgebiet beschreibt. Dabei haben wir eine Eurokrise in erträgliche Bahnen gelenkt, eine ganz erhebliche Zahl europäischer Arbeitsmigranten eingebaut, unsere Wirtschaft investiert in unseren Nachbarländern, und eine Flüchtlingskrise haben wir auch erträglich finanziert. Jetzt geht es darum, die äußere Sicherheit Europas wieder her zu stellen... gemeinsam mit Frankreich, Italien und Spanien. Das Geld dafür ist vorhanden. Schade, daß der Mann gesundheitlich so tragisch angeschlagen ist!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Ger9374 » Sa 26. Aug 2017, 08:54

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 09:48)

Frankreich ist eine high tech Nation! Das habe ich durch meinen Beruf und technische Zusammenarbeit gelernt. Gut möglich, daß der Staat sich zu sehr in den Wettbewerb eingemischt hat. Dadurch geht natürlich eine Menge sportlicher Ehrgeiz verloren.

Ich hoffe, daß sich Franzosen und Deutsche sehr eng und ohne Vorbehalte zusammen tun, um gemeinsam ihre eigenen Angelegenheiten in Schwung zu bringen und damit auch Europa einen tüchtigen Anschub geben.

Ihr Feindbild "Schäuble" ist völlig daneben. Dort in Europa, wo die Wirtschaft seit 8 Jahren brummt, wirkt ein Finanzminister, den wohl nur der ablehnt, der Deutschland als Verelendungsgebiet beschreibt. Dabei haben wir eine Eurokrise in erträgliche Bahnen gelenkt, eine ganz erhebliche Zahl europäischer Arbeitsmigranten eingebaut, unsere Wirtschaft investiert in unseren Nachbarländern, und eine Flüchtlingskrise haben wir auch erträglich finanziert. Jetzt geht es darum, die äußere Sicherheit Europas wieder her zu stellen... gemeinsam mit Frankreich, Italien und Spanien. Das Geld dafür ist vorhanden. Schade, daß der Mann gesundheitlich so tragisch angeschlagen ist!



Schäuble wird immer als der finanzielle Zuchtmeister gesehen, wenn es dabei allen so gut geht kann er es auch bleiben. Geld rausschmeißen kann jeder, gezielt sinnvoll einsetzen wenige.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 09:12

Ger9374 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 09:54)

Schäuble wird immer als der finanzielle Zuchtmeister gesehen, wenn es dabei allen so gut geht kann er es auch bleiben. Geld rausschmeißen kann jeder, gezielt sinnvoll einsetzen wenige.


Man sieht doch, wie an sich wohlhabende Länder durch Mißwirtschaft und eine leichte Hand des Finanzministers in die Insolvenz geführt werden. Vor ~20 Jahren standen Frankreich und Italien doch prall und stark da, desgleichen Spanien. Deutschland war "der kranke Mann" Europas. Nun haben diese Verhältnisse sich umgekehrt... was gar nicht sein müßte, aber doch so ist. Das ist natürlich nicht allein das Verdienst des deutschen Finanzministers, aber eben auch seins.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Aug 2017, 09:28

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:12)

Man sieht doch, wie an sich wohlhabende Länder durch Mißwirtschaft und eine leichte Hand des Finanzministers in die Insolvenz geführt werden. Vor ~20 Jahren standen Frankreich und Italien doch prall und stark da, desgleichen Spanien. Deutschland war "der kranke Mann" Europas. Nun haben diese Verhältnisse sich umgekehrt... was gar nicht sein müßte, aber doch so ist. Das ist natürlich nicht allein das Verdienst des deutschen Finanzministers, aber eben auch seins.

Wenn die Arbeitsproduktivität schneller wächst, als die kaufkräftige Nachfrage, gibt es 2 Möglichkeiten:
Die Freigesetzten werden Staatsbeamte, wie in Griechenland.
Oder man überläßt sie ihrem selbstverschuldeten Schicksal.
Warum mußten sie sich auch nur so angestrengt um die Entbehrlichkeit ihres eigenen Arbeitsplatzes ķümmern.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, Innovationsschübe aller Art zu fördern, um alle am Wohlstand und seinem Erhalt zu interessieren.

In dieser Hinsicht sind die Asiaten den Europäern eindeutig überlegen.
Weil sie Kosten als Investitionen abrechnen dürfen und temporäre Quersubventionen erlaubt sind.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 09:33

unity in diversity hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:28)

Wenn die Arbeitsproduktivität schneller wächst, als die kaufkräftige Nachfrage, gibt es 2 Möglichkeiten:
Die Freigesetzten werden Staatsbeamte, wie in Griechenland.
Oder man überläßt sie ihrem selbstverschuldeten Schicksal.
Warum mußten sie sich auch nur so angestrengt um die Entbehrlichkeit ihres eigenen Arbeitsplatzes ķümmern.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, Innovationsschübe aller Art zu fördern, um alle am Wohlstand und seinem Erhält zu interessieren.

In dieser Hinsicht sind die Asiaten den Europäern eindeutig überlegen.
Weil sie Kosten als Investitionen abrechnen dürfen und temporäre Quersubventionen erlaubt sind.


Ihre Wirtschaftstheorien will ich vorsichtshalber nicht bewerten; seien wir zufrieden, daß es in Deutschland gut läuft. Hoffentlich noch viele Jahre! Wie Rzeczpospolita vorgestern noch schrieb: Europas Lokomotive läuft ungebremst!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Aug 2017, 09:38

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:33)

Ihre Wirtschaftstheorien will ich vorsichtshalber nicht bewerten; seien wir zufrieden, daß es in Deutschland gut läuft. Hoffentlich noch viele Jahre! Wie Rzeczpospolita vorgestern noch schrieb: Europas Lokomotive läuft ungebremst!

Du kapitulierst viel zu früh.
Bring mal eigene Wirtschaftstheorien dar.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 26. Aug 2017, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Ger9374 » Sa 26. Aug 2017, 09:38

Ist nicht irgendwann jedes moderne Land entwicklungsgemäss Mal vorne .
Auch Deutsche Innovation wird kopiert.
Im Steuerrecht gibt auch Deutschland seinen
Firmen/Kapitalgesellschaften Möglichkeiten
der Abschreibung. Auf eine grosse Steuerreform warten wir alle seit langem! Vor allem sollte alles einfacher werden!!
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Aug 2017, 09:42

Ger9374 hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:38)

Ist nicht irgendwann jedes moderne Land entwicklungsgemäss Mal vorne .
Auch Deutsche Innovation wird kopiert.
Im Steuerrecht gibt auch Deutschland seinen
Firmen/Kapitalgesellschaften Möglichkeiten
der Abschreibung. Auf eine grosse Steuerreform warten wir alle seit langem! Vor allem sollte alles einfacher werden!!

So ist es.
Wobei im Race to the Bottom nur Verlierer rauskommen.
Intelligente Wirtschaftsformen, werfen diese Mogelpackung in die Ecke.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon Senexx » Sa 26. Aug 2017, 09:44

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:12)

Man sieht doch, wie an sich wohlhabende Länder durch Mißwirtschaft und eine leichte Hand des Finanzministers in die Insolvenz geführt werden. Vor ~20 Jahren standen Frankreich und Italien doch prall und stark da, desgleichen Spanien.

Wo haben Sie diese Fehlinformationen eigentlich her?

Auf dem Weltwirtschaftsgipfel 1997 in Denver wurden Deutschland, Frankreich und Italien zu Strukturreformen aufgefordert, um mehr für Beschäftigung zu tun und ihre Haushaltsdefizite zu reduzieren.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 10:42

unity in diversity hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:38)

Du kapitulierst viel zu früh.
Bring mal eigene Wirtschaftstheorien dar.


Ich habe keine Wirtschaftstheorie; ich mußte mit bezahlter Arbeit am Kunden mein Erwerbseinkommen erzielen. Vielleicht doch: Wichtig ist die Zufriedenheit des Kunden auch nach ausgeführter Arbeit, so daß er mir gern einen weiteren Auftrag erteilt, wenn etwas in der Art anliegt.

Und wichtig ist, daß ich zufrieden bin mit meinem Einkommen und dem Inhalt und der Qualität meiner Arbeit, so daß ich sie immer wieder gern abliefere.

Ist vielleicht keine umfassende Theorie, aber erfolgreich gelebt. Zur Nachahmung empfohlen.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 10:46

unity in diversity hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:42)

So ist es.
Wobei im Race to the Bottom nur Verlierer rauskommen.
Intelligente Wirtschaftsformen, werfen diese Mogelpackung in die Ecke.


Gegen solche krausen Gedanken sprechen aber die erzielten Einkommen für Fachleute. Wer wenig an zu bieten hat, der wird auch kaum auf Nachfrage stoßen. Zur Not mache ich in der Tat meinen Dreck alleene. Diese Mogelpackung "Arbeit" fliegt tatsächlich in die Ecke.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Aug 2017, 10:55

H2O hat geschrieben:(26 Aug 2017, 11:46)

Gegen solche krausen Gedanken sprechen aber die erzielten Einkommen für Fachleute. Wer wenig an zu bieten hat, der wird auch kaum auf Nachfrage stoßen. Zur Not mache ich in der Tat meinen Dreck alleene. Diese Mogelpackung "Arbeit" fliegt tatsächlich in die Ecke.

Respekt, du hast viel gelernt.
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Re: Macron und die Folgen

Beitragvon H2O » Sa 26. Aug 2017, 11:02

Senexx hat geschrieben:(26 Aug 2017, 10:44)

Wo haben Sie diese Fehlinformationen eigentlich her?

Auf dem Weltwirtschaftsgipfel 1997 in Denver wurden Deutschland, Frankreich und Italien zu Strukturreformen aufgefordert, um mehr für Beschäftigung zu tun und ihre Haushaltsdefizite zu reduzieren.


Diese Geschichte vom "kranken Mann Europas" hat es also nie gegeben? Endlich einmal ein Trost meiner verwundeten Seele!

Was da irgendwelche Gipfel sich gegenseitig erzählen, das sollten sie endlich selbst beherzigen. Ich vermute einmal, man wollte Deutschland mit seinen Folgelasten durch die Wiedervereinigung und die damals ungebremste Zuwanderung aus der Türkei nicht so hart anfassen und hat deshalb Italiener und Franzosen ebenfalls gescholten.

Wir sollten dieses Geschimpfe nicht fortsetzen, sondern uns gegenseitig mit Rat und Tat beistehen. Präsident Macron hat dazu einige Lösungsideen, die wir wohlwollend und tatkräftig begleiten sollten. Dazu werden wir wohl das Ergebnis der Bundestagswahlen ab zu warten haben. Wiewohl, was soll der Geiz? Die kommenden Koalitionen sind durchweg europafreundlich aufgestellt. Die Kanzlerin könnte also sofort loslegen! Fehlt die Nachfrage der Franzosen? Dann eben geduldig abwarten.

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