Rückbau der EU

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Re: Rückbau der EU

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 13:47

pikant hat geschrieben:(16 May 2017, 14:13)

das bleibt jedem Land selbst ueberlassen, aber wenn man sich nicht an Mehrheitsbeschluesse innerhalb der EU haelt, dann sollte man nach meiner Meinung von den finanziellen Wohltaten der EU fern gehalten werden.
bei der Verteilung von Fluechtlingen nach einem bestimmten Schluessen kann und darf die Religionszugehoerigkeit keine Rolle spielen.


Diese Geschichte ist aus meiner Sicht mehrfach ein mutwilliger Verstoß gegen die Gemeinschaftsregeln:

1.
Sind die Abstimmungsverfahren im Ministerrat verbindlich festgelegt für bestimmte Themenfelder. Wer das nicht hinnimmt, der sollte sofort seinen ...XIT einreichen

2.
Ist die Menschenrechtsfrage von der Religionsangehörigkeit zu trennen. Das gilt als Grundlage aller EU-Mitglieder. Kann man vor dem EuGH entscheiden lassen oder seinen ...XIT einreichen.

Eine ziemlich milde Antwort der Gemeinschaft wäre der Entzug sämtlicher Mittel, die zum Aufbau einer homogeneren Gemeinschaft bereit gestellt werden. Die härtere wäre der Entzug des Stimmrechts im Ministerrat. Daß es durch die Turbulenzen des BREXITs dazu erst einmal nicht gekommen ist, halte ich für einen Fehler. Der wird sich aber durch die künftige vertiefte Integration in einem Kern ohnehin von allein erledigen.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 13:49

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:44)

Holt man massenhaft Muslime ins Land wird die kulturelle Einheit in Frage gestellt


das bestreite ich vehement, denn niemand will eine kulturelle Einheit, sondern Vielfalt ist in Deutschland Trumpf!
Zudem haben 3 Millionen Muslime einen deutschen Pass und weitere Millionen leben hier friedlich in kultureller Vielfalt.
ein Blick in unser GG und schon ist das Beispiel von Polen fuer Deutschland nicht anwendbar.

Polen und Ungarn stehen zudem in der EU auf verlorenem Posten in sind in einer klaren Minderheit.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon That's me » Di 16. Mai 2017, 13:50

pikant hat geschrieben:(16 May 2017, 14:35)

Sicher ist das sinnvoll auf Steuereinnahmen zu verzichten, wenn man diese nicht braucht!
es gibt halt Laender, wo das Land so attraktiv mit Infrastruktur und Kultur ist, wo sich dann die Unternehmen ansiedeln und als Staat muss ich doch nicht in 'Saus und Braus' leben und kann meinem Buerger dann mehr netto lassen!


Für den einzelnen Staat, aber nicht für eine starke und in sich geschlossene EU ;)
Das scheinst du nicht wirklich zu verstehen.
Das ist doch der Punkt. Gemeinschaft geht nur gemeinsam. Gemeinschaft in der Konkurrenz herrscht und man sich gegenseitig das Wasser abgräbt ist keine echte Gemeinschaft. Dann sollte man konsequenterweise austreten. Ein großes Plus der EU sehe ich unter anderem darin, diesen zügellosen Finanzmärkten Einhalt zu gebieten und sie für deren Profite zu Kasse zu bitten, statt sich erpressbar zu machen und immer wieder Geld hinein zu pumpen.
Das wäre durch eine gemeinsame EU durchaus möglich. Es ist aber nicht wirklich gewollt.
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 13:51

H2O hat geschrieben:(16 May 2017, 14:47)

Diese Geschichte ist aus meiner Sicht mehrfach ein mutwilliger Verstoß gegen die Gemeinschaftsregeln:

1.
Sind die Abstimmungsverfahren im Ministerrat verbindlich festgelegt für bestimmte Themenfelder. Wer das nicht hinnimmt, der sollte sofort seinen ...XIT einreichen

2.
Ist die Menschenrechtsfrage von der Religionsangehörigkeit zu trennen. Das gilt als Grundlage aller EU-Mitglieder. Kann man vor dem EuGH entscheiden lassen oder seinen ...XIT einreichen.

Eine ziemlich milde Antwort der Gemeinschaft wäre der Entzug sämtlicher Mittel, die zum Aufbau einer homogeneren Gemeinschaft bereit gestellt werden. Die härtere wäre der Entzug des Stimmrechts im Ministerrat. Daß es durch die Turbulenzen des BREXITs dazu erst einmal nicht gekommen ist, halte ich für einen Fehler. Der wird sich aber durch die künftige vertiefte Integration in einem Kern ohnehin von allein erledigen.


sehe ich auch so und die EU ist in diesen Angelegenheit zu lasch - da muss nachjustiert werden.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 13:56

pikant hat geschrieben:(16 May 2017, 14:49)

das bestreite ich vehement, denn niemand will eine kulturelle Einheit, sondern Vielfalt ist in Deutschland Trumpf!


Jo, Vielfalt ist das Gegenteil von kultureller Einheit, Sie sagen es. Wir sprechen bei uns ja von "Multikulti". Wir können bei uns das Rad leider nicht mehr zurückdrehen. Polen kann aber verhindern, dass es sich dort zu drehen beginnt.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 13:56

pikant hat geschrieben:(16 May 2017, 14:51)

sehe ich auch so und die EU ist in diesen Angelegenheit zu lasch - da muss nachjustiert werden.

Wenn die EU das versucht, dann sprengt sie die EU endgültig.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:01

That's me hat geschrieben:(16 May 2017, 14:50)

Für den einzelnen Staat, aber nicht für eine starke und in sich geschlossene EU ;)
Das scheinst du nicht wirklich zu verstehen.
Das ist doch der Punkt. Gemeinschaft geht nur gemeinsam. Gemeinschaft in der Konkurrenz herrscht und man sich gegenseitig das Wasser abgräbt ist keine echte Gemeinschaft. Dann sollte man konsequenterweise austreten. Ein großes Plus der EU sehe ich unter anderem darin, diesen zügellosen Finanzmärkten Einhalt zu gebieten und sie für deren Profite zu Kasse zu bitten, statt sich erpressbar zu machen und immer wieder Geld hinein zu pumpen.
Das wäre durch eine gemeinsame EU durchaus möglich. Es ist aber nicht wirklich gewollt.


Sicher verstehe ich das Prinzip der EU sehr gut und deshalb habe ich ja auch meinen Lebensmittelpunkt in ein anderes Land seit Jahren verlegt, weil die EU eben Niederlassungsfreiheit garantiert und man als Buerger das Privileg hat, sich unter 28 Staaten seinen freien Wohnort und auch seinen Arbeitsplatz auszusuchen und das ist ein hohes Privileg der EU und ja ich kann doch nicht Bulgarien mit Estland oder Luxembourg im Lebensstandart vereinheitlichen und ich kann auch nicht die Sozialsysteme von Luxembourg - Rundumabsicherung bei Arbeitslosigkeit und kein Aufbrauchen von Schonvermoegen bei 1500 Euro garantiert - mit Bulgarien oder Rumaenien vergleichen, wo man da schon bald im Mittelstand bei diesem Arbeitslosengeld sich befindet.

die EU kann versuchen diesen Laendern zu helfen, den Lebensstandard anzugleichen, aber nicht anderen Laendern ihren Wohlstand zu nehmen - das wuerde kein Land mitmachen und ist auch kontraproduktiv zu nennen.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 14:02

pikant hat geschrieben:(16 May 2017, 14:51)

sehe ich auch so und die EU ist in diesen Angelegenheit zu lasch - da muss nachjustiert werden.


Glücklicherweise scheint uns der Streit darüber zu entschwinden, weil D & F die Eurozone zu einem Kerneuropa umbauen werden. Dann sind wir diese widerborstigen Trittbrettfahrer los... oder sie werden ganz schnell wirsch (was sich schon ganz dünn ankündigt, wenn man die Wortmeldungen in Rzeczpospolita verfolgt).
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:02

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:56)

Wenn die EU das versucht, dann sprengt sie die EU endgültig.


ich habe nichts gegen eine EU der verschiedenen Geschwindigkeiten.
mir koennen nicht Jahre warten, bis es auch das letzte Land in der EU rafft
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:03

H2O hat geschrieben:(16 May 2017, 15:02)

Glücklicherweise scheint uns der Streit darüber zu entschwinden, weil D & F die Eurozone zu einem Kerneuropa umbauen werden. Dann sind wir diese widerborstigen Trittbrettfahrer los... oder sie werden ganz schnell wirsch (was sich schon ganz dünn ankündigt, wenn man die Wortmeldungen in Rzeczpospolita verfolgt).


die Bereitschaft von Merkel auch andere Wege zu gehen, ist zu begruessen und da hat sie in Macron einen Fuersprecher!
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon ebi80 » Di 16. Mai 2017, 14:03

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:56)

Jo, Vielfalt ist das Gegenteil von kultureller Einheit, Sie sagen es. Wir sprechen bei uns ja von "Multikulti". Wir können bei uns das Rad leider nicht mehr zurückdrehen. Polen kann aber verhindern, dass es sich dort zu drehen beginnt.


Zum Glück, sonst wäre Deutschland nicht Fußballweltmeister. Zudem wäre die Welt voll öde und man liefe Gefahr Inzest zu betreiben. Europa muss mit Volldampf vorangetrieben werden und die Staaten die nicht wollen bleiben halt in Armut zurück. Geld gibt's dann keins mehr.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Wasteland » Di 16. Mai 2017, 14:05

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:15)

Selbstverständlich ist es das Recht eines Landes, seine kulturelle Einheit zu bewahren. Die Entscheidung darüber liegt bei ihm, das folgt zwingend aus seiner Souveränität.


Ist deine Kultur bedroht wenn dein Nachbar eine andere hat? Was ist das für eine schwache Kultur?
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 14:06

That's me hat geschrieben:(16 May 2017, 14:50)

Ein großes Plus der EU sehe ich unter anderem darin, diesen zügellosen Finanzmärkten Einhalt zu gebieten und sie für deren Profite zu Kasse zu bitten, statt sich erpressbar zu machen und immer wieder Geld hinein zu pumpen.
Das wäre durch eine gemeinsame EU durchaus möglich. Es ist aber nicht wirklich gewollt.


Das klingt ja schon mal wieder nach Verschwörungstheorie ...
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Soldmann » Di 16. Mai 2017, 14:14

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 05:24)

Politik heißt Mehrheitsentscheidungen: Die Mehrheit setzt ihre Interessen gegen die Minderheit durch. Das kann man bei uns wie in Frankreich sehr schön beobachten.

In Frankreich heißt das: Zentrum gegen Peripherie, Globalisierungsgewinner gegen Verlierer, Alte gegen Junge, Arbeitsplatzbesitzer gg. Neueinsteiger auf dem Arbeitsmarkt.
Ja und nein. Das ist eigentlich eher die angelsächsische Version der Demokratie. The winner takes it all. Typisch für Deutschland war die Konsensdemokratie. Die Kompromisse, die in Sachen Migration mit der GG-Änderung und wegen Atomkraft mit dem langfristigen Ausstieg geschlossen wurden. Merkel hat sie weggefegt. Inzwischen ist es tatsächlich Mehrheit (=die Guten) gegen Minderheit (=die Bösen). Den Rückbau Deutschlands zu fordern ist legitim, den Rückbau der EU zu fordern ist "gegen den Anstand".

Ger9374 hat geschrieben:(15 May 2017, 22:38)

Es ist ein Beispiel dafür wie engagiert das E.U
Forum streitet. Und solange wie mir keiner eine realistische Alternative zum Europa der Gegenwart
gibt werde auch ich dieses Symbol von freiheitlichen und Demokratischen Werten gegen unangemessene Kritik verteidigen. Europa braucht
Deutschland, und Deutschland braucht Europa.


Die Alternative hat England doch demonstriert. Ob es eine gute Alternative ist, mag fraglich sein, aber eine gangbare Alternative ist es. Deutschland profitiert von der EU, aber es braucht die EU nicht. Sowenig wie England sie braucht. Als US-Vasallenstaat sind wir gut abgesichert. Die Politik des ungehemmten deutschen Export in die EU ist auch nicht unproblematisch. Die Idee des Mindeststandards für einen EU-Beitritt, was Demokratie, Bürgerrechte und die Regelung von Differenzen mit Nachbarstaaten angeht, das ist eine sehr gute Idee. Nur hat man dann eben Narrenfreiheit, wenn man erstmal drin ist.
Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:15

ebi80 hat geschrieben:(16 May 2017, 15:03)

Zum Glück, sonst wäre Deutschland nicht Fußballweltmeister. Zudem wäre die Welt voll öde und man liefe Gefahr Inzest zu betreiben. Europa muss mit Volldampf vorangetrieben werden und die Staaten die nicht wollen bleiben halt in Armut zurück. Geld gibt's dann keins mehr.


psst, da spielen auch Muslime mit und Deutsche mit dunkler Haufarbe - die Einheit ist in doppelter Gefahr
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:27

ebi80 hat geschrieben:(16 May 2017, 15:03)

Zum Glück, sonst wäre Deutschland nicht Fußballweltmeister.


Ob der DFB (nicht Deutschland) die Fußball-WM gewinnt, ist mir völlig egal.

Und wenn einer Deutscher ist, dann darf er den Regeln der FIFA entsprechend mit spielen. Mir persönlich ist jeder willkommen, wenn er sich zu Deutschland bekennt. Mancher in der DFB-Elf tut das nicht, spielt nur für Deutschland, weil er z.B. mit der Türkei keine Chance hat, Weltmeister zu werden.

Aber wie gesagt: Die DFB-Elf ist die Mannschaft einer privatrechtlichen Vereinigung. Und nicht Deutschland. Sie repräsentiert unser Land auch nicht. Nicht, weil sie Multikulti ist. Sie war auch schon nicht Deutschland als noch Müller und Beckenbauer spielten.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:33

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 15:27)

Mancher in der DFB-Elf tut das nicht, spielt nur für Deutschland, weil er z.B. mit der Türkei keine Chance hat, Weltmeister zu werden.

.




die Meisten mit einem Doppelpass spielen fuer das Land, wo sie Chancen haben Nationalspieler zu werden und das ist bei einem Weltklasseteam wie Deutschland eben nicht so der Fall.

Das Problem hat uebrigens auch der Vizeeuropameister Frankreich, wo die Meisten mit Doppelpass den Fransosen den Ruecken zuwenden, auch wenn sie dort ausgebildet worden sind.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:55

Wasteland hat geschrieben:(16 May 2017, 15:05)

Ist deine Kultur bedroht wenn dein Nachbar eine andere hat?


Könnten Sie die Frage näher erläutern? Was Sie mit "deiner Kultur" meinen? Ich versteh die Frage nicht recht.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Soldmann » Di 16. Mai 2017, 15:02

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 13:11)

Selbstverständlich kann das funktionieren. Die Arbeitskräfte wandern aus den Niedriglohnländern in die Hochlohnländer und drücken dort die Löhne. Geht doch. Wenn man sie lässt. Mit Mindestlöhnen lässt man sie nicht.
Ist aber politisch nicht durchsetzbar, weil dann entweder die Löhne in Deutschland massiv absinken oder die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellt. Da soll die Reise aber hingehen, nur eben Schrittchenweise.
Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Wasteland » Di 16. Mai 2017, 15:37

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 15:55)

Könnten Sie die Frage näher erläutern? Was Sie mit "deiner Kultur" meinen? Ich versteh die Frage nicht recht.


Wie ist deine kulturelle Einheit gefährdet, wenn dein Nachbar eine andere Kultur hat als du?
Und bist du der Meinung das Deutschland die kulturelle Einheit der Bayern, Sachsen oder Hessen gefährdet?
Sollte man Deutschland "zurückbauen", sagen wir, zum Staatenwirrwarr des 18. Jahrhunderts?

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