Sammelstrang: Quo vadis, Europa und EU?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10222
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Rückbau der EU

Beitragvon garfield336 » Mo 29. Jan 2018, 08:55

zollagent hat geschrieben:(27 Jan 2018, 14:17)

Die EU maßt sich nichts an, sondern sie reagiert auf Anträge und Wünsche ihrer Mitgliedsländer.


Nicht nur das, auch die Macht liegt nicht in Brüssel sondern in den Hauptstädten ihrer Mitgliedsländer.

was aber bedauerlich ist. Die Regierungschef der Mitgliedsstaaten können über den Umweg des europäischen Rates und des Ministerrats, entscheidungen an den nationalen Parlamenten vorbei treffen.
Die Parlamente haben heutzutage weniger Macht. Das müsste sich wieder ändern.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20509
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Rückbau der EU

Beitragvon H2O » Mo 29. Jan 2018, 09:01

garfield336 hat geschrieben:(29 Jan 2018, 08:55)

Nicht nur das, auch die Macht liegt nicht in Brüssel sondern in den Hauptstädten ihrer Mitgliedsländer.

was aber bedauerlich ist. Die Regierungschef der Mitgliedsstaaten können über den Umweg des europäischen Rates und des Ministerrats, entscheidungen an den nationalen Parlamenten vorbei treffen.
Die Parlamente haben heutzutage weniger Macht. Das müsste sich wieder ändern.


Aus meiner Sicht wäre das der falsche Weg; nicht die nationalen Parlamente, sondern das Parlament der Gemeinschaft müßte Entscheidungen treffen, die die Gemeinschaft betreffen. Dazu muß aber auch ein tätiges Miteinander mit den nationalen Parlamenten überlegt werden. Das Nebeneinander ist doch unerträglich!
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10222
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Rückbau der EU

Beitragvon garfield336 » Mo 29. Jan 2018, 11:29

H2O hat geschrieben:(29 Jan 2018, 09:01)

Aus meiner Sicht wäre das der falsche Weg; nicht die nationalen Parlamente, sondern das Parlament der Gemeinschaft müßte Entscheidungen treffen, die die Gemeinschaft betreffen. Dazu muß aber auch ein tätiges Miteinander mit den nationalen Parlamenten überlegt werden. Das Nebeneinander ist doch unerträglich!


Das ist auch mein Gedanke.

Nur das wird nicht gewollt. Mächtige sind selten bereit ihre Macht wieder abzugeben, Sie lieben sosehr die Hinterzimmerdeals ohne parlamentarische Kontrolle.
Wir brauchen definitiv ein echtes europäisches Parlament mit allen legislativen Befugnissen die nötig sind.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20509
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Rückbau der EU

Beitragvon H2O » Mo 29. Jan 2018, 11:42

garfield336 hat geschrieben:(29 Jan 2018, 11:29)

Das ist auch mein Gedanke.

Nur das wird nicht gewollt. Mächtige sind selten bereit ihre Macht wieder abzugeben, Sie lieben sosehr die Hinterzimmerdeals ohne parlamentarische Kontrolle.
Wir brauchen definitiv ein echtes europäisches Parlament mit allen legislativen Befugnissen die nötig sind.


Ich meinte aber auch, daß uns eine Anbindung der nationalen Parlamente an das Gemeinschaftsparlament einfallen muß. Ich kann mir nicht recht vorstellen, daß ein Bundestag oder eine Assembléé Nationale sich von Entscheidungen trennen lassen, die die Gemeinschaft betreffen. Das ließ sich... ganz nebenbei... auch daran ablesen, daß unser BVG ziemlich bemüht daran gekaut hat, als der EuGH etwas entscheiden mußte, was nach Auffassung des BVG richtiger deren Sache gewesen wäre. Auch da muß es eine gute Lösung geben, wie das Gemeinschaftsorgan EuGH mit den nationalen Verfassungsgerichten zusammen wirken kann.
Wähler
Beiträge: 4156
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Wähler » Mi 31. Jan 2018, 16:50

Über Arbeits- und Sozialpolitik in der EU wird leider nur selten berichtet:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 0-all.html
Tagesspiegel 12. September 2017 Jugend in der Sackgasse
Grafik:
http://www.tagesspiegel.de/images/tages ... at1008.jpg
Das trifft vor allem junge Menschen (siehe Grafik). Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer bis 25 in der Eurozone ist nur auf Zeit angestellt, in Spanien sind es sogar mehr als 70 Prozent. „Das ist sehr problematisch“, sagt Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung und Soziales. „Es hindert sie daran, das Haus ihrer Eltern zu verlassen, sie können keine Wohnung erwerben, sie können keine Entscheidungen treffen, und das schwächt die gesamte Wirtschaft“, warnt die konservative EU-Politikerin aus Belgien. „Menschen in unsicheren Jobs investieren nicht in ihre Ausbildung, ebenso wenig ihre Arbeitgeber“, erklärt sie. „Je mehr prekäre Beschäftigung es gibt, umso weniger produktiv ist die Volkswirtschaft“, sagt Thyssen und ist sich darin einig mit namhaften Ökonomen. „Diese unsicheren Formen von Arbeit sind extrem teuer sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft“, meint Olivier Blanchard, langjähriger Chef-Ökonom des Internationalen Währungsfonds.

Auch wenn der Original-Titel der Investigativrecherche etwas reißerisch ist, wird eines deutlich: Die Sozialdemokraten und Sozialisten in den EU-Ländern bedienen dieses wichtige Thema nicht.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20509
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon H2O » Mi 31. Jan 2018, 17:59

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2018, 16:50)

Über Arbeits- und Sozialpolitik in der EU wird leider nur selten berichtet:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 0-all.html
Tagesspiegel 12. September 2017 Jugend in der Sackgasse
Grafik:
http://www.tagesspiegel.de/images/tages ... at1008.jpg

Auch wenn der Original-Titel der Investigativrecherche etwas reißerisch ist, wird eines deutlich: Die Sozialdemokraten und Sozialisten in den EU-Ländern bedienen dieses wichtige Thema nicht.


Möglicherweise würde jemand dann die Frage nach der Verantwortung für diese Mißwirtschaft stellen. Es geht nie gut, wenn mehr Wohltaten verteilt werden als man erwirtschaften kann. Das gut Gemeinte ist leider fast nie das gut Gemachte.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43975
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Mi 31. Jan 2018, 19:50

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2018, 16:50)
Auch wenn der Original-Titel der Investigativrecherche etwas reißerisch ist, wird eines deutlich: Die Sozialdemokraten und Sozialisten in den EU-Ländern bedienen dieses wichtige Thema nicht.

Gelackmeiert sind die Jungen in allen europäischen Ländern, auch wenn es bei uns nicht ganz so schlimm derzeit ist wie bspw. in den genannten Ländern.

Aber zum Thema:

"Europas Antwort auf Trump ist genau richtig"
Europa grenzt sich erfolgreich von den USA ab – und Investoren belohnen das sogar, sagt Princeton-Ökonom Markus Brunnermeier. Jetzt müsse es zügig den Euro reformieren.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-01/e ... unnermeier

Union und SPD wollen die Europapolitik in die Mitte einer möglichen künftigen Regierung stellen. „Ein starkes Europa ist der beste Schutz für die Bundesrepublik Deutschland“, sagte der SPD-Vorsitzende Martin Schulz am Mittwoch in Berlin im Anschluss an ein Treffen der Arbeitsgruppe Europa. Die Diskussion über die Ausrichtung der Europapolitik sei eine „sehr, sehr Mut machende“ gewesen, sagte Schulz nach Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer, mit denen er seine Erklärung abgestimmt hatte. Man habe große Fortschritte gemacht und wolle unter anderem europaweit Steuerflucht, -vermeidung und Sozialdumping bekämpfen.

Angesichts der Herausforderungen in der internationalen Politik durch die zunehmend isolationistische Haltung der Vereinigten Staaten, aber auch durch die politische Ausrichtung von Russland und China sei die Europäische Union herausgefordert, sagte Schulz. Man sei sich „einig, dass Europa und der Kampf für ein starkes, ein erneuertes, ein gestärktes Europa eines der Hauptanliegen einer zukünftigen deutschen Regierung sein muss“.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 26691.html
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 31. Jan 2018, 19:54

Da hat der Schulz einfach Recht. Europa muss mehr denn je zusammen stehen, allerdings muss es seine Bürger auf diesem Weg mitnehmen.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Mi 31. Jan 2018, 20:06

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Jan 2018, 19:54)

Da hat der Schulz einfach Recht. Europa muss mehr denn je zusammen stehen, allerdings muss es seine Bürger auf diesem Weg mitnehmen.

Ich mein die folgende Frage durchaus ernst. Unstrittig dürfte übrigens die Erkenntnis sein, wir brauchen mehr Europa in Fragen der Sicherheit und Bewältigung der Migration. Darüber hinaus ist mir nicht wirklich klar, worauf immer die Beschwörung zielt, Europa müsse sich gegen den Rest der Welt behaupten.

Was meint man damit eigentlich konkret ? Fusionieren dann VW und Renault ? Konkurrieren die europäischen Unternehmen dann nur noch global, nicht mehr untereinander, oder woraus genau besteht diese beschwörte Einheit ?
Benutzeravatar
Julian
Beiträge: 7565
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Julian » Mi 31. Jan 2018, 20:27

frems hat geschrieben:(31 Jan 2018, 19:50)

Gelackmeiert sind die Jungen in allen europäischen Ländern, auch wenn es bei uns nicht ganz so schlimm derzeit ist wie bspw. in den genannten Ländern.

Aber zum Thema:


http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-01/e ... unnermeier


http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 26691.html


Unglaublich. Statt die konkreten Probleme zu lösen, ruft man nach mehr Europa. Das ist sicherlich genau das, was die Bürger nicht wollen.

Haben die vergangenen Jahre etwa nicht anhand der Eurokrise gezeigt, welchen Hass eine überhastete Integration bewirken kann? Welche Risiken man sich mit der gemeinsamen Währung auch nach Deutschland geholt hat? Wie sehr man im Namen Europas gegen jegliches Recht verstoßen hat (no bailout anyone?)?

Haben die vergangenen Jahre etwa nicht anhand der Flüchtlingskrise gezeigt, wie unwillig und unfähig die EU ist, ihre Grenzen zu schützen, ja, wie sehr der Wunsch der Eurokraten, immer mehr Immigranten aus Afrika und den muslimischen Ländern nach Europa zu holen, mit dem Willen der Völker kollidiert?

Aber ja, mehr Europa muss es sein. Martin Schulz meint wohl, hier seine einzige Kompetenz zu haben.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43975
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Mi 31. Jan 2018, 22:41

Julian hat geschrieben:(31 Jan 2018, 20:27)

Unglaublich. Statt die konkreten Probleme zu lösen, ruft man nach mehr Europa. Das ist sicherlich genau das, was die Bürger nicht wollen.

Haben die vergangenen Jahre etwa nicht anhand der Eurokrise gezeigt, welchen Hass eine überhastete Integration bewirken kann? Welche Risiken man sich mit der gemeinsamen Währung auch nach Deutschland geholt hat? Wie sehr man im Namen Europas gegen jegliches Recht verstoßen hat (no bailout anyone?)?

Haben die vergangenen Jahre etwa nicht anhand der Flüchtlingskrise gezeigt, wie unwillig und unfähig die EU ist, ihre Grenzen zu schützen, ja, wie sehr der Wunsch der Eurokraten, immer mehr Immigranten aus Afrika und den muslimischen Ländern nach Europa zu holen, mit dem Willen der Völker kollidiert?

Aber ja, mehr Europa muss es sein. Martin Schulz meint wohl, hier seine einzige Kompetenz zu haben.

Du redest leider wieder von Dingen, von denen du sehr wenig verstehst. Die Eurokrise war keine Währungskrise und für nationale Kompetenzen ist Europa nicht zuständig. Grenzschutz ist halt national.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 33863
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 31. Jan 2018, 23:44

frems hat geschrieben:(31 Jan 2018, 22:41)

Grenzschutz ist halt national.

In Zeiten von Schengen nicht wirklich.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43975
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Mi 31. Jan 2018, 23:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 Jan 2018, 23:44)

In Zeiten von Schengen nicht wirklich.

Doch, gerade dort. Schon 2011/12 haben viele Staaten in Ost- und Südeuropa dafür plädiert, einen europäischen Grenzschutz aufzustellen. Aber die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung sagte Nein und ohne Zustimmung Berlins passiert halt nichts. Man war halt froh, nur von Schengenstaaten umgeben zu sein (inkl. Schweiz), und so etwas Geld zu sparen. Daher ist es ziemlich heuchlerisch, dass Seehofer und co. nun sagen, die EU hätte versagt, weil sie eine Kompetenz/Zuständigkeit nicht hat, die ihr von den Nationalstaaten niemals übertragen bekommen hat. Wenn das nun angegangen und nachgeholt wird, wäre das ja schon einmal ein Fortschritt. Selbst politisch recht unterschiedliche Regierungen wie jene in Ungarn und Griechenland warben bereits für "mehr Europa" in diesem Bereich. Die Bundesregierung kümmerte sich lieber um NordStream 2, nachdem South Stream auf Druck beerdigt wurde.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Watchful_Eye
Moderator
Beiträge: 2854
Registriert: Sa 7. Jun 2008, 11:13
Kontaktdaten:

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Watchful_Eye » Mi 31. Jan 2018, 23:51

schelm hat geschrieben:(31 Jan 2018, 20:06)
Was meint man damit eigentlich konkret ? Fusionieren dann VW und Renault ? Konkurrieren die europäischen Unternehmen dann nur noch global, nicht mehr untereinander, oder woraus genau besteht diese beschwörte Einheit ?

Ich denke da vor allem an die Vereinheitlichung von Standards - auch beispielsweise in Steuerfragen, wenn man an die Finanztransaktionssteuer oder die Probleme der Steuerflucht denkt - um mit der Macht eines vereinten Wirtschaftsraums agieren und die Rosinenpickerei beenden zu können.

Was den innereuropäischen Wettbewerb angeht, so sollen die Unternehmen schon noch miteinander konkurrieren (genau so, wie innerdeutsche Konzerne konkurrieren), aber die Staaten sollen eher eine konzertierende Rolle einnehmen, als sich als Standortfaktor im Wettbewerb zu anderen europäischen Staaten zu sehen.
"In a world where I feel so small, I can't stop thinking big." (Rush - Caravan)

Mod im Feedback- und Asienforum.
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Do 1. Feb 2018, 00:26

frems hat geschrieben:(31 Jan 2018, 22:41)

Du redest leider wieder von Dingen, von denen du sehr wenig verstehst. Die Eurokrise war keine Währungskrise und für nationale Kompetenzen ist Europa nicht zuständig. Grenzschutz ist halt national.

Verstehst du denn eigentlich was Macron umsetzen will ohne Geld aus D ?
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43975
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 1. Feb 2018, 00:35

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:26)
Verstehst du denn eigentlich was Macron umsetzen will ohne Geld aus D ?

Das dümmliche Gelaber habe ich zum Kotzen satt, schelm. Der ew'ge Franzos', der unabhängig seiner Aussagen und politischen Positionen nichts im Sinn hat außer "deutsches Geld", das er heimtückisch rauben möchte. Den Scheiß hatten wir Deutsche schon mal durch und ich kann drauf bestens verzichten. Das braune Stammtischgesülze kann dort bleiben, wo es herkommt. Die Kacke kannste Dir sonstwo hinschieben. Und nun hau mal stramm auf den Meldeknopf.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Do 1. Feb 2018, 00:57

frems hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:35)

Das dümmliche Gelaber habe ich zum Kotzen satt, schelm. Der ew'ge Franzos', der unabhängig seiner Aussagen und politischen Positionen nichts im Sinn hat außer "deutsches Geld", das er heimtückisch rauben möchte. Den Scheiß hatten wir Deutsche schon mal durch und ich kann drauf bestens verzichten. Das braune Stammtischgesülze kann dort bleiben, wo es herkommt. Die Kacke kannste Dir sonstwo hinschieben. Und nun hau mal stramm auf den Meldeknopf.

Ach, ich hab gerade den inspirierenden Essay von Jürgen Fritz gelesen, " Warum Sie mit ..... nicht diskutieren sollten ". :D

Ähm, zurück zur Frage. Was also genau will der Obama für Arme denn nun aus eigner Kraft bewegen ?
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43975
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon frems » Do 1. Feb 2018, 01:00

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 00:57)

Ach, ich hab gerade den inspirierenden Essay von Jürgen Fritz gelesen, " Warum Sie mit ..... nicht diskutieren sollten ". :D

Ähm, zurück zur Frage. Was also genau will der Obama für Arme denn nun aus eigner Kraft bewegen ?

Okay, Du willst also nur mal wieder trollen. Dann noch einen schönen Abend.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
schelm
Beiträge: 19764
Registriert: Fr 21. Aug 2009, 23:29
Benutzertitel: Je suis Köterrasse
Wohnort: Thüringen

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon schelm » Do 1. Feb 2018, 01:09

frems hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:00)

Okay, Du willst also nur mal wieder trollen. Dann noch einen schönen Abend.

Nö, ich möchte wissen, wer Macrons Visionen zahlt. Ist doch ne einfache Frage, oder ?
Benutzeravatar
Watchful_Eye
Moderator
Beiträge: 2854
Registriert: Sa 7. Jun 2008, 11:13
Kontaktdaten:

Re: Quo Vadis, Europa?

Beitragvon Watchful_Eye » Do 1. Feb 2018, 01:23

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2018, 01:09)

Nö, ich möchte wissen, wer Macrons Visionen zahlt. Ist doch ne einfache Frage, oder ?

Man muss auch sehen, dass für viele EU-Staaten und insbesondere Frankreich der Erhalt des Status Quo keine Option mehr ist. Ich hab mir Teile des Duells Macron gegen Le Pen auf Youtube angeschaut. Die haben da ständig über die fehlende Marktmacht Frankreichs und der erdrückenden Export-Konkurrenz Deutschlands gesprochen. Macron muss jetzt quasi seinem Volk beweisen, dass das Modell Euro (ggf. sogar das Modell EU) auch für Frankreich funktionieren kann, und das geht nur, wenn es ihm gelingt, auch Frankreich zu einem Profiteur des Euros zu machen.

Warum eine starke europäische Zusammenarbeit meines Erachtens generell eine gute Idee ist, hab ich ja mit meinem vorherigen Posting angesprochen (viewtopic.php?f=8&t=65019&start=220#p4118086).
"In a world where I feel so small, I can't stop thinking big." (Rush - Caravan)

Mod im Feedback- und Asienforum.

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste