Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

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Alter Stubentiger
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 13. Feb 2018, 08:09

Ger9374 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 04:44)

Polens E.U gehampel ist das ergebnis der PIS
stärke im Parlament. Ich sehe sie als gegner
brüssels. Warschau mit der derzeitigen PIS
Regierung als Blockierer.Wenn die Stimmung der Polen nicht pro Europa wäre hätte die PIS schon eindeutiger gegen Brüssel agiert.So ergiest sich die mühsam unterdrückte anti brüssel haltung gerne mal auf Berlin, da der Prellbock ja kaum kontra gibt.Meine Sicht der dinge.

Es ist halt sehr einfach durch Schimpfen auf die EU von hausgemachten Problemen abzulenken. Haben die Brexit-Verfechter ja auch gemacht als sie behaupteten ohne EU hätte man ganz viel Geld für das Gesundheitssystem. So macht man Stimmung. Für das eigene Land ist so eine Politik natürlich verheerend. Aber die Schreihälse nehmen es in Kauf um selber gut auszusehen. Welch eitle Selbstherrlichkeit.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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H2O
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Di 13. Feb 2018, 09:04

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Feb 2018, 08:09)

Es ist halt sehr einfach durch Schimpfen auf die EU von hausgemachten Problemen abzulenken. Haben die Brexit-Verfechter ja auch gemacht als sie behaupteten ohne EU hätte man ganz viel Geld für das Gesundheitssystem. So macht man Stimmung. Für das eigene Land ist so eine Politik natürlich verheerend. Aber die Schreihälse nehmen es in Kauf um selber gut auszusehen. Welch eitle Selbstherrlichkeit.


Ein Kurswechsel um 180° ist in Polen nicht zu erwarten. Die Wirtschaft wächst, Sozialleistungen können erwirtschaftet werden und sie werden gewährt. Der Wähler erkennt das auch an. Dem drohenden Liebesentzug durch die EU (im wesentlichen Zuwendungen aus dem Strukturfonds) ist man mit einer Charmeoffensive begegnet, indem verbrannte Politiker ausgetauscht wurden durch Leute mit guten Umgangsformen: Ministerpräsident Tadeusz Morawiecki, Außenminister Jacek Czaputowicz und Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak.

Zur Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen kommt Ministerpräsident Morawiecki in dieser Woche nach Berlin, trotz "nur" amtierender Bundesregierung. Über Reparationen für Schäden aus dem 2. Weltkrieg wird man wohl kaum reden... Ich erwarte, daß man gesichtswahrende Nachbesserungen an den umstrittenen Gesetzen zur Besetzung von Verfassungsgericht und obersten Gerichtshöfen vornehmen wird, um die anhängige Klage der EU-Kommission beim EuGH ab zu biegen, und ich vermute weiterhin, daß das ebenso umstrittene Gesetz der Strafandrohung auf den Ausdruck "polnische Vernichtungslager" so ergänzt werden wird, daß die wissenschaftliche Forschungsfreiheit nicht bedroht wird.

Die Kanzlerin will auch die Polen wieder enger an die EU heran führen, schon um in der EU die Zahl gut wirtschaftender Partner an der künftigen Gestaltung der EU zu vergrößern. Wenn ihr dieser Plan gelingen sollte, dann hat die EU einen guten Schwenk vor sich. Das Spiel muß man geduldig beobachten.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 13. Feb 2018, 10:47

Im gleichen Atemzug koennte man Oesterreich und Ungarn nennen.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 13. Feb 2018, 11:51

H2O hat geschrieben:(13 Feb 2018, 09:04)

Ein Kurswechsel um 180° ist in Polen nicht zu erwarten. Die Wirtschaft wächst, Sozialleistungen können erwirtschaftet werden und sie werden gewährt. Der Wähler erkennt das auch an. Dem drohenden Liebesentzug durch die EU (im wesentlichen Zuwendungen aus dem Strukturfonds) ist man mit einer Charmeoffensive begegnet, indem verbrannte Politiker ausgetauscht wurden durch Leute mit guten Umgangsformen: Ministerpräsident Tadeusz Morawiecki, Außenminister Jacek Czaputowicz und Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak.

Ganz richtig. Es ist übrigens mit "Polska First. Über die polnische Krise." im Dezember ein Sammelband mit Analysen zur gegenwärtigen Lage in Polen erschienen, der letzte Woche in dradio-Andruck besprochen wurde (http://www.deutschlandfunk.de/andreas-r ... _id=409724). Der zentrale Punkt in allen Beiträgen ist die Spaltung des Landes. Von "Polska A" und "Polsa B" spricht man ja schon seit längerem. Also der Teilung in ein ländlich-agrarisches sehr katholisches, rückständiges und ein modernes, urbanes, gebildetes Polen. Der Punkt ist nun, dass die PIS-Partei eben nicht nur von der älteren Generation und aus "Polska A" gewählt wurde. Sondern auch und vielleicht sogar vorwiegend von jungen englischsprechenden Informatikern aus Breslau. Das bedeutet einerseits, dass ganz richtig ein plötzlicher Kurswechsel in Polen ebensowenig zu erwarten ist wie in Ungarn. Und andererseits, dass ganz allgemein einfache gängige soziologische Denkmodelle einfach nicht anwendbar sind.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon DerFlamingo » Di 13. Feb 2018, 11:51

Hat jemand schon mal den polnischen "german death camps" Trailer auf Youtube gesehen? Der wurde mir grade mal so als Werbung eingeblendet...

Was ist deren Intention sowas zu verbreiten, und warum macht Youtube da mit?

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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Di 13. Feb 2018, 12:07

schokoschendrezki hat geschrieben:(13 Feb 2018, 11:51)

Ganz richtig. Es ist übrigens mit "Polska First. Über die polnische Krise." im Dezember ein Sammelband mit Analysen zur gegenwärtigen Lage in Polen erschienen, der letzte Woche in dradio-Andruck besprochen wurde (http://www.deutschlandfunk.de/andreas-r ... _id=409724). Der zentrale Punkt in allen Beiträgen ist die Spaltung des Landes. Von "Polska A" und "Polsa B" spricht man ja schon seit längerem. Also der Teilung in ein ländlich-agrarisches sehr katholisches, rückständiges und ein modernes, urbanes, gebildetes Polen. Der Punkt ist nun, dass die PIS-Partei eben nicht nur von der älteren Generation und aus "Polska A" gewählt wurde. Sondern auch und vielleicht sogar vorwiegend von jungen englischsprechenden Informatikern aus Breslau. Das bedeutet einerseits, dass ganz richtig ein plötzlicher Kurswechsel in Polen ebensowenig zu erwarten ist wie in Ungarn. Und andererseits, dass ganz allgemein einfache gängige soziologische Denkmodelle einfach nicht anwendbar sind.


Die Bundeskanzlerin hat aber den Plan, Polen wieder "nach Westen" zu verschieben, das heißt also, denn Sinn der Polen wieder auf Teilnahme an der Entwicklung der EU zu lenken. Dafür aber zu vermeiden, daß die EU zu hart mit Polen umspringt. Wenn ihr dieser Plan gelingt, dann hat sie sich ein dutzend Karlspreise gesichert. :)

Angesichts der vielen in Deutschland lebenden Polen mit Familien und so vieler deutsch-polnischer Paare im Lande sollte unserer Politik wirklich etwas zu Polen einfallen, was ohne Mißtrauen das Wohlgefallen der Nachbarn findet. Wir Deutschen haben nun einmal einen höheren Lebensstandard und uns geht es besser als den Polen. Da bricht uns kein Zacken aus der Krone, wenn wir ganz deutlich Entgegenkommen zeigen.

Hier weise ich auf meinen weiter oben stehenden Beitrag hin, in dem ich mir Gedanken gemacht hatte, was man auf deutscher Seite anschieben könnte:

viewtopic.php?f=8&t=63408&start=300#p4128231

Wer gute Einfälle dazu beisteuern kann: Hier wäre der Platz, sie aus zu breiten!
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Di 13. Feb 2018, 12:28

DerFlamingo hat geschrieben:(13 Feb 2018, 11:51)

Hat jemand schon mal den polnischen "german death camps" Trailer auf Youtube gesehen? Der wurde mir grade mal so als Werbung eingeblendet...

Was ist deren Intention sowas zu verbreiten, und warum macht Youtube da mit?



Bei diesen Darlegungen handelt es sich um eine Antwort der polnischen Radiostationen auf eine Sendung im deutschen Fernsehen, in der von "polnischen Todeslagern" die Rede war. Nun will man offenbar gegenhalten, zumal Polen auch einen Streit in diesem Thema mit Israel vom Zaune gebrochen hat, in dem es um diesen Themenbereich geht. Israel hat seine Botschafterin abgezogen zur Berichterstattung. In Israel meint man, daß Polen mit Erweiterungstexten die weitere Aufklärung von Kriegs- und Menschheitsverbrechen unter Beteiligung polnischer Staatsbürger behindern will.

Besonders unterhaltsam ist der Frontalunterricht des Sprechers auch nicht. Das Machwerk wird wirkungslos verpuffen.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Mi 14. Feb 2018, 22:06

In der polnischen Rzeczpospolita von 2018-02-14 hat der Kommentator Jędrzej Bielecki einen bemerkenswerten Aufsatz über Sinn und Zweck der polnischen Mitgliedschaft in der EU geschrieben:

    W Unii nie jesteśmy dla pieniędzy

    ....

    Ale siedem dekad od końca wojny łatwo zapomnieć o najważniejszym: integracja jest przede wszystkim instrumentem utrzymania pokoju, platformą współpracy krajów Europy i narzędziem pojednania z Niemcami. Po to właśnie jesteśmy w Unii.


    Übersetzung:

    In der (Europäischen) Union sind wir nicht des Geldes wegen

    ...


    Sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Krieges ist es auch gut, sich an das Wichtigste zu erinnern: Die Integration (in die EU) ist vor allem ein Mittel der Friedenssicherung, eine Grundlage der Zusammenarbeit der Länder Europas und ein Werkzeug der Versöhnung mit Deutschland. Dafür sind wir tatsächlich in der (Europäischen) Union.

Bemerkenswert deshalb, weil diese Sichtweise derzeit ganz im Gegensatz zum regierungsamtlichen Umgang mit der EU steht.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon Senexx » Fr 16. Feb 2018, 23:35

Der neue polnische Regierungschef Morawiecky war heute zum Antrittsbesuch bei Merkel. Dort soll er zu verstehen gegeben haben, dass er gegen Macrons Pläne einer Schuldenunion sei. Das ist eine gute Nachricht. Es besteht die Chance, Macron zu isolieren und in die Schranken zu weisen.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 17. Feb 2018, 08:26

Ich plädiere für eine Stärkung des Weimarer Dreiecks.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Sa 17. Feb 2018, 09:09

Senexx hat geschrieben:(16 Feb 2018, 23:35)

Der neue polnische Regierungschef Morawiecky war heute zum Antrittsbesuch bei Merkel. Dort soll er zu verstehen gegeben haben, dass er gegen Macrons Pläne einer Schuldenunion sei. Das ist eine gute Nachricht. Es besteht die Chance, Macron zu isolieren und in die Schranken zu weisen.


Das wäre so ziemlich die dümmstmögliche Politik, die sich unser Land leisten könnte: Sich mit dem einen Nachbarn gegen den anderen zu verbünden. 19. Jahrhundert in Reinkultur.

Aus meiner Sicht vernünftiger wäre es, zwischen diesen Gegenpositionen zu vermitteln und am Ende eine gemeinsame Weimarer Lösung um zu setzen. Wenn das nicht zu machen sein sollte, dann hat der Elysee-Vertrag Vorrang.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon Senexx » Sa 17. Feb 2018, 09:43

Macron ist nicht Frankreich.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon Ger9374 » Sa 17. Feb 2018, 10:12

Das Polen gegen eine Schuldenunion ist kann man sehen wie man will, da grummelt es im bauch bei mir auch. Aber ein auseinander dividieren von Deutschland und Frankreich in Europafragen steht
für mich nicht zur Diskussion.
Italien wackelt doch auch, Nur D+F scheinen fest
den Europäischen Gedanken weiter vertiefen zu können.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Sa 17. Feb 2018, 10:18

Senexx hat geschrieben:(17 Feb 2018, 09:43)

Macron ist nicht Frankreich.


Aber Präsident Macron ist mit großer Mehrheit gewählt worden. Wäre schön, wenn die Kanzlerin mit ihrer CDU eine solche Mehrheit hinter sich hätte versammeln können.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon Senexx » Sa 17. Feb 2018, 10:20

Macron wurde von etwas über einem Viertel gewählt.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Sa 17. Feb 2018, 11:41

Senexx hat geschrieben:(17 Feb 2018, 10:20)

Macron wurde von etwas über einem Viertel gewählt.


Ja, in der Vorwahl; im Endkampf hat er über 60% der Stimmen auf sich ziehen können. Respekt!
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 17. Feb 2018, 12:28

Senexx hat geschrieben:(17 Feb 2018, 09:43)

Macron ist nicht Frankreich.

Macron ist schon Frankreich, nur sind Macron und Merkel nicht allein Europa. Mit diesem Gedanken tun sich die "Zentralisten" etwas schwer.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon H2O » Sa 17. Feb 2018, 13:45

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 Feb 2018, 12:28)

Macron ist schon Frankreich, nur sind Macron und Merkel nicht allein Europa. Mit diesem Gedanken tun sich die "Zentralisten" etwas schwer.


Das kommt ganz darauf an, auf welches Europa die beiden sich einigen.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 17. Feb 2018, 14:16

H2O hat geschrieben:(17 Feb 2018, 13:45)

Das kommt ganz darauf an, auf welches Europa die beiden sich einigen.

Genau das ist die bestechende Logik und es ist die selbe wie die des Wiener Kongresses. Das Europa der Vielen ist vom Europa der Wenigen zu regeln.

Ob Macron und Merkel tatsächlich nicht über diesen Gedanken hinaus zu kommen vermögen, ist aber eine andere Sache.
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Re: Will Polen die Entwicklung der EU behindern?

Beitragvon Senexx » Sa 17. Feb 2018, 14:39

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 Feb 2018, 14:16)

Genau das ist die bestechende Logik und es ist die selbe wie die des Wiener Kongresses. Das Europa der Vielen ist vom Europa der Wenigen zu regeln.

Ob Macron und Merkel tatsächlich nicht über diesen Gedanken hinaus zu kommen vermögen, ist aber eine andere Sache.


Merkel versteht nichts von Europa. Der Fluch der falschen Erziehung.

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